Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Kreuzzug

9783426511657
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Taschenbuch, Knaur TB
03.03.2014, 560 S.

ISBN: 978-3-426-51165-7
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Thriller

Ein irrer Plan geht auf. Attentäter sprengen den
Tunnel der Zugspitzbahn. Der Zug: mittendrin.
Dann stürzt die Seilbahn ab.
5000 Menschen auf dem Gipfel sind Geiseln.
BKA, Bundeswehr und CIA scheitern.
Doch niemand rechnet mit Thien Hung
Baumgartner, der den Berg wie seine
Westentasche kennt.

»Rasantes und actionreiches
Geiseldrama.« Abendzeitung

Leselounge

Der Autor

Marc Ritter

Portrait von Marc Ritter

Marc Ritter, geboren 1967, wuchs in den Bergen der Wintersportmetropole Garmisch-Partenkirchen auf. Nachdem der leidenschaftliche Bergsteiger und...

zum Autor Bücher von Marc Ritter

Pressestimmen

Es wird auf 560 Seiten in vielen kurzen Abschnitten, zeitlichen Rückblenden, Personen, Handlungsorten und -zeiten in logischer Struktur hin- und hergeswitcht, dass es eine Freude ist. Dazu die zufälligen und absichtlichen Anspielungen auf die politische Realität der Bundesrepublik.

ganz-muenchen.de, 03.03.2012

Kühl kalkulierter Thriller mit mehr als einem Hauch realistisch anmutender Terror-panik, einem fast schon satirischen Blick auf die Strippenzieher unseres Landes und einem Quäntchen Verschwörungstheorie. Mitreißend, beängstigend und nachdenklich stimmend - das Buch legt man nicht mehr so schnell aus der Hand!

Soundbase-online.de, 28.02.2012

Für alle in und um Garmisch-Partenkirchen schon fast eine Pflichtlektüre. Man schwankt zwischen Grinsen, Nachdenklichkeit und Angst. Gelesen in 5 Tagen, weil' wirklich spannend ist.

Bergstolz.de, 06.03.2012

rasant und actionreiches Geiseldrama

Abendzeitung, 09.03.2012

Alle Achtung...ein gewaltiger Plot..der ist Marc Ritter gelungen...

Tiroler Tageszeitung, 18.03.2012

Ein überzeugender, spannender, temporeich geschriebener Thriller, der este Unterhaltung bietet und in all seinen Teilen von gründlicher Kenntnis der Materie ebenso spricht wie von der sorgfältigen Ausarbeitung der Figuren und des Plots.

Rezensions-Seite.de, 12.03.2012

Sehr faktenreich hat Marc Ritten einen spannenden Thriller entwickelt und die einzelnen Erzählstränge so geschickt miteinander verwoben, dass man trotz komplexer Handlung jederzeit den Überblick behält und sich durch den immerhin 560 Seiten starken Schmöker schnell und geschmeidig "durchfräst".

DAV Panorama - Magazin des Deutschen Alpenvereins, April 2012

Dieser Thriller ist ganz großes Kino, spannend und gut recherchiert geschrieben und könnte den Autor in die Liga internationaler Bestseller führen.

Klappe auf, April 2012

Der aus Garmisch-Partenkirchen stammende Marc Ritter hat einen Thriller der Spitzenklasse vorgelegt, der mit hohem Tempo, glaubwürdigen Protagonisten und einer packenden Handlung besticht - und dies vor der malerischen Gebirgskulisse. Dass die politischen Entscheidungsträger große Ähnlichkeiten mit ihren realen Vorbildern besitzen, erhöht das Lesevergnügen weiter und sorgt mit dafür, dass man "Kreuzzug" so schnell nicht mehr aus der Hand legt.

Rhein-Neckar-Zeitung, 05.05.2012

Der Thriller erscheint erschreckend realistisch und bietet überraschende Wendungen.

Neue Luzerner Zeitung, 12.04.2012

Dieses Buch ist mehr als nur ein Geheimtipp.

Fränkische Nachrichten, 20.04.2012

"Dieser Thriller ist hochspannend, hervorragend geschrieben, erschereckend realistisch und sehr, sehr rasant."

Buchlemmi.de, 06.12.2013

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Ausgerechnet Deutschlands höchsten Berg, die Zugspitze, haben sich Terroristen als Ziel ausgesucht und nehmen über
5000 Menschen auf dem Gipfel als Geiseln.
Aus dieser Ausgangssituation entwickelt sich in überwiegend nur drei, vier Seiten langen Kapiteln ein Szenario mit vielen verschiedenen Schauplätzen, in dem man sich erst zurechtfinden muss. Es entsteht eine über weite Strecken temporeiche und spannende Mischung aus Katastrophenthriller und Politsatire. Dank der umfangreichen Recherche des Autors erfährt man Erstaunliches über die Zugspitze. Hilfreich sind das Glossar am Ende des Buches und die Karte vorne und hinten im Klappendeckel.

Zunächst etwas unübersichtlich sind die vielen Schauplätze und Personen, die es sich zu merken gilt. Die Figuren sind recht klischeehaft, haben dadurch aber einen hohen Wiedererkennungswert. Marc Ritter legt mehr Gewicht auf Handlung und Beschreibung des Schauplatzes als auf die Ausarbeitung seiner Charaktere, wodurch diese eher oberflächlich bleiben. Die Figuren erscheinen in keinem allzu freundlichen Licht, Egoismus und Geltungssucht, wohin man sieht. Die Frage nach Sympathie oder Antipathie hat sich für mich hier gar nicht erst gestellt. Das ist auch nicht weiter schlimm, denn der Autor geht recht ruppig mit seinem Personal um.

Ausgehend vom Klappentext hatte ich einen anderen Handlungsverlauf erwartet und so lauerte ich die ganze Zeit vergeblich darauf, dass eine bestimmte Figur in Aktion tritt. Das tat der Spannung aber keinen Abbruch, die von Anfang bis Ende vorhanden ist. Obwohl einige Szenen deutliche satirische Züge tragen, empfand ich die geschilderten Abläufe in den verschiedenen Handlungssträngen als sehr realitätsnah. Actionfans und Freunde großer dramatischer Szenen kommen auch auf ihre Kosten. Lediglich die Auflösung hat mir nicht so gut gefallen, zuviel bleibt der Interpretation des Lesers überlassen.

Eine insgesamt gelungene Mischung aus Fiction, Satire und Thriller mit einem aus meiner Sicht leicht unbefriedigenden Ende. Es bleiben einfach zu viele offene Fragen übrig. Sollte dieses Buch je verfilmt werden, könnte ich mir gut vorstellen, dass das Ende umgeschrieben wird, um sich besser verkaufen zu lassen.
Ulrike, 04.06.2012

Mich reizen Bücher, die in unmittelbarer Umgebung spielen, das macht es mir leichter, in eine Geschichte
hineinzufinden. Wenn dann der Autor allerdings die gewohnte Umgebung seinem Roman anpasst, habe ich ein Problem damit.
Das war bei "Kreuzzug" absolut nicht der Fall. Man merkt beim Lesen, dass sich Marc Ritter vor Ort genau auskennt und darüber hinaus genauestens recherchiert hat. Die Schauplätzen sind authentisch, es wirkt alles sehr realistisch und ich könnte mir vorstellen, dass ich ein wenig ein ungutes Gefühl habe, wenn ich das nächste Mal mit der Zahnradbahn auf die Zugspitze fahre.
Der Roman unterteilt sich in viele kleine Kapitel, bei denen jeweils Perspektive und Zeitebene wechseln. Das macht es zum einen ein bisschen schwierig in die Geschichte hineinzukommen, entwickelt aber andererseits eine gewisse Sogwirkung, die einen das Buch kaum noch aus der Hand legen lässt. Die Handlung ist bis zur letzten Zeile spannend und gesellschaftskritisch. Manche Figuren sind satirisch überzeichnet und haben mir mehr als einen Lacher entlockt. Diesen comic relief braucht man aber auch, sonst müssten die Fingernägel dran glauben. Insgesamt hätte die Charakterisierung der einzelnen Beteiligten vielleicht noch etwas mehr in die Tiefe gehen können, aber dann wäre der Roman vermutlich doppelt so dick geworden. Ausgerechnet der im Klappentext erwähnte Thien ist mir am unsympathischsten von allen gewesen.
Marc Ritter ist ein Thriller gelungen, der spannende Unterhaltung mit einer glaubwürdigen Story verbindet.
Corinna, 09.05.2012

auch ich durfte das buch in einer leserunde lesen, aus der der autor jedoch gerade dann entschwand, als die ersten
kritischen fragen gestellt und ungereimtheiten aufgezeigt wurden - schade.
der roman wirkt exzellent recherchiert und weist hilfreiches begleitmaterial in form von karte und glossar auf, die kantenabrundung ist originell.
der covertext ist sehr irreführend, hat wenig mit dem tatsöchlichen geschehen zu tun, stellt eine im roman unsympathisch und unglaubwürdig agierende person in den focus, deutet an, sie sei der große held und allesretter. im buch selbst, das zwar sehr spannend ist und den vergleich mit "oktoberfest" wirklich nicht zu scheuen braucht, sind für meinen geschmack zu viele personen, zu viele handlungsstränge. die karikaturen der politiker sind sehr gelungen, weniger wäre vielleicht aber auch hier mehr gewesen.
angelika, 04.05.2012

Ich habe mich durch dieses Buch gequält.

Das Cover, die Idee, die Widmung und den Klappentext fand ich sehr gut. Man merkt das Marc Ritter sehr gut recheriert hat. Das alles hat mich ja so neugierig gemacht auf das Buch.

Am Anfang fing es ganz spannend an und auch Thien Baumgärtner war mit sympathisch, aber dann kamen immer mehr Handlungsstränge und Personen hinzu und die eigentliche Handlung rückte in den Hintergrund. Dabei ist es spannend was hinter den Kulissen abgeht mit was sich die Politiker auseinander setzen oder eben auch nicht.
Es wurde aufgezählt was passiert, aber es waren keine Gefühle vorhanden, weder im Buch noch bei mir.

Schade, denn die Idee fand ich richtig gut.

Nett fand ich das Marc Ritter die Leserunde begleitet hat ein herzliches Dankeschön dafür.
Iris, 30.04.2012

So, ich habe extra nach Beenden des Buches ein paar Tage abgewartet, um die Geschichte etwas sacken zu lassen, aber es
hat nichts gebracht: ich komme irgendwie zu keiner abschließenden Meinung zum "Kreuzzug".

Auf der einen Seite gefällt es mir unglaublich gut, angefangen beim Plot itself, die Idee, einen ganzen Berg samt allen Touris zu kapern - wow! Dann die verschiedenen Blickpunkte auf das Geschehen: Betroffene, Politiker, Medien, Bundeswehr, Geheimdienste. Und ihre unterschiedlichen Interessen und damit natürlich auch Vorgehensweisen.

Man merkt dem Buch auch an, dass da wahnsinnig viel Recherche, Hintergrundwissen und Liebe zum Berg drinsteckt.

Ganz zu schweigen natürlich von der gesamten Aufmachung: dem tollen Cover, die Karten und das Glossar. Davon profitiert das Buch enorm - und ich denke, es gibt viele Leute, die es "draußen in dem Buchhandlungen" aus genau diesen Gründen kaufen.

Manche Personen aber scheinen wie Marionetten ohne "Innenleben", hölzern, ohne dass man ihre Beweggründe erfassen kann. Strahlende Helden gibt es keine - okay, ist in der Realität ja auch oft so...

Und - ein ganz großes Manko- es gibt etliche Zeit- und Logikfehler. Ein paar kann ich ja wirklich verzeihen: natürlich kann man in dem Zeitraum, den es benötigt, ein Buch dieser Länge zu schreiben, nicht immer alle Fakten zu 100% parat haben, zumal der "normale" Leser das dann innerhalb weniger Tage sozusagen geballt liest. Aber hier häuft es sich leider doch ziemlich unglücklich.

Auch bleiben am Ende bei mir einige zum Teil nicht unerhebliche Fragen offen. Bleibt die Frage, ob das Absicht war, um den Leser ein wenig zum Nachdenken anzuregen: dann wäre das durchaus als gelungen zu bezeichnen - doch leider habe ich den Verdacht, dass es so nicht gemeint war...

Fazit: Ein toller Ansatz, der leider nicht optimal umgesetzt wurde, aber dennoch sehr spannend zu lesen ist.

7 von 10 Punkten (hier aufgerundet, da es keine halben Sterne gibt)
Nadine, 29.04.2012

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich auf den Roman "Kreuzzug" von Marc Ritter ziemlich neugierig war. Was vor allem dem
mehr als spannend klingenden Klappentext geschuldet war. Und dem Handlungsort. War ich doch selbst schon einmal da und erwartete mit so einigen Wiedererkennungswert und spannende Lesestunden. Auch äußerlich macht das Buch einen guten Eindruck. Passendes Cover, schöne Karte und die abgerundeten Ecken sind ein echter Hingucker.

Leider hört es dann auch schon mit den positiven Dingen auf. Denn alles in allem kann man nur sagen, dass "Kreuzzug" enttäuscht. Und zwar auf ganzer Linie. Versucht man sich am Anfang noch einzureden, dass die Geschichte eben ein bisschen braucht, so wird von Seite zu Seite jedoch deutlicher, dass die Geschichte einfach nur arg auf der Stelle tritt und komplett spannungsarm daher kommt. Ich musste mich förmlich zwingen, dran zu bleiben.

Das Hauptproblem sind dabei 3 Aspekte:
a) absolut unsympathische Helden. Da ist nicht einer, mit dem man als Leser irgendwie mitfiebert. Vom "Held" vom Klappentext habe ich mir jedenfalls mehr versprochen - viel mehr!!! Obendrein sind die Figuren durch die Bank blass, farblos, ohne irgendwelche sonderlich prägnanten Charakterzüge. Die Figuren sind da, fertig. Punkt. Schwach!
b) Der Autor hat für das Buch recherchiert. Das ist schön und gut und möchte man ihm auch hoch anrechnen. Aber ganz ernsthaft, man muss da wirklich nicht jedes Detail erwähnen, was man in der Sekundärliteratur gefunden hat und es dann oberlehrerhaft dem Leser vorbeten. Ich möchte einen Thriller lesen, gerne mit Hintergrundwissen, aber doch bitte zurückgenommen und wenn schon, dann spannend aufbereitet und nicht seitenweise unwichtiger Müll, den man als Leser im Moment mal so gar nicht wissen will.
c) Der Handlungsort. Ich mag ja mit meiner Kritik ohnehin alleine dastehen, aber auch die Zugspitze als Ort an sich fand ich beliebig. Das hätte auch ein x-beliebiger Berg in der Schweiz, in Östereich oder in Nepal sein können. Insbesondere auch mit der Wahl des Anschlagsortes etc. pp. Das Umfeld und alles, es wirkt reißbrettmäßig. Wahllos. Es wirkt bis zuletzt fremd. Überhaupt, es kam absolut keine Stimmung auf, Bilder vor Augen oder dergleichen waren Fehlanzeige.
Von der Logik und vielen ungeklärten Fragen zum Ende hin, will ich gar nicht erst anfangen.

Für mich ist "Kreuzzug" ein mehr als konstruierter Roman vom Reißbrett. Blutleere Figuren, die ohne Sinn und Verstand teilweise handeln, ein umfangreiches Personal, wo man trotz größter Anstrengung irgendwann einfach den Faden verliert, wer da wer ist. Ein bisschen Politikersatire, die anfangs ganz amüsant ist, dann jedoch zunehmend albern wird und ein Ende, wo man nur noch den Kopf schüttelt. Und einerseits froh ist, es endlich hinter sich zu haben.

Nein, aus dem Buch hätte man so viel mehr machen können - nein, müssen. So bleibt es eine herbe Enttäusch
Anica, 29.04.2012

Die Zugspitze, ein strahlender Wintertag. Über 5000 Menschen auf Deutschlands höchstem Berg. Das Unfassbare geschieht:
Die Zahnradbahn wird auf dem Weg zum Gipfel verschüttet. Ein Unfall? Bald ist klar: Die Zugspitze ist in der Hand von internationalen Terroristen....

Das Buch überzeugt durch eine schöne Aufmachung, eine Karte der Zugspitzregion und ein sehr ausführliches Glossar am Ende des Buches (wobei ich die Karte wie auch das Glossar beim Lesen sehr hilfreich fand).
Die Geschichte wird mittels verschiedener Perspektiv- und Zeitwechseln erzählt, was die Spannung steigen läßt. Die Charaktere werden stimmig dargestellt - und sind immer für eine Überraschung gut. Besonders die ironischen - teilweise satrischen, Beschreibungen der handelnen Personen lockern das Buch auf. Dieses war für mich schwer aus der Hand zu legen, da ich unbedingt mehr über den Fortgang der Geschichte erfahren wollte. Leider bleiben einige Charaktere etwas blaß - was dem Lesespaß aber keinen Abruch tat. Denn es gab immer wieder unerwartete Ereignisse, die die Geschichte aus der angenommenen Richtung rissen...
Susanne, 28.04.2012

Der Handlungsort, die Zugspitze, hat mich von der ersten Seite an begeistert. Die Idee, Deutschlands höchsten Berg und
somit ein attraktives Touristengebiet von Terroristen einnehmen zu lassen, ist klasse und stellte für mich den Hauptgrund für den Spannungsbogen dar.
Ebenfalls gelungen fand ich, dass der Autor parallel zum Terrorakt die Reaktionen der führenden Politiker sowie die Vorbereitung der Geiselnehmer in den Thriller eingebaut hat. Die Mischung aus Satire und Thriller hat mich angesprochen.
Der Autor schreibt der CIA eine Rolle zu, die ich erschreckend fand, und deren weltpolitische Bedeutung sowie deren Wahrheitsgehalt ich nicht einschätzen kann. Im Anhang sind alle Bücher, die Marc Ritter hinzugezogen hat, aufgeführt, dort kann man sich zur Vertiefung nach weiterer Literatur umsehen. Allein schon deswegen hat sich das Lesen gelohnt. Diese Idee auszubauen, das wäre ein echter Knaller gewesen und bietet Stoff für einen weiteren Thriller.

Der Leser merkt, wie sehr der Autor sich im Wettersteingebirge zu Hause fühlt und wie akribisch er für sein Buch recherchiert hat. Danke für die vielen Informationen! Nach dem Lesen habe ich das Gefühl, die Gegend gut zu kennen, obwohl ich dort noch nie war und mich jetzt auch nicht mehr hin traue.

Marc Ritter verzichtet auf die eine Hauptfigur, die als strahlender Held das Schlachtfeld verlässt, sondern verteilt die Handlung auf mehrere Schultern. Das sorgt dafür, dass die Handlung im Vordergrund steht, nicht der Protagonist.
Ich hätte mir allerdings mehr Einblicke in die Gefühlswelt sowohl der „Rettungscrew“ als auch der Geiseln gewünscht. Das Lesegefühl, mitten dabei zu sein und die Anspannung und Angst oder auch aufsteigende Panik miterleben zu können, hat mir gefehlt.
Der Sprachstil des Autors hat bei mir zwei Eindrücke hinterlassen. Zum einen passt er sich der Handlung an, bleibt eher im Hintergrund und lässt ebenfalls die Handlung als Star des Buches glänzen. Manche Dialoge waren für meinen Geschmack zu platt, passten nicht und haben den Lesefluss gestört.
Ute, 28.04.2012

5000 Menschen – 11 Terroristen – eine Katastrophe.


Inhalt


Der Tunnel, durch den die Zahnradbahn fahren muss, um die Zugspitze zu erreichen, wird an neuralgischer Stelle gesprengt. Die 200 Menschen sind im Inneren gefangen, wehrlos der Gewalt von elf Terroristen ausgesetzte. Der Rettungshubschrauber wird gnadenlos abgeschossen, darauf folgt die Warnung, keinerlei Rettungsversuche mehr zu unternehmen. Sonst sterben nicht nur die 200 Touristen im inneren des Tunnels, sondern auch die über fünftausend Menschen, die sich noch auf dem Berg befinden. Dass sie ernst machen wird spätestens klar, als eine Kabine abstürzt und mit ihr hundert Touristen in den Tod.


Den Zuständigen wird schnell klar: das wurde geplant. Und zwar nicht kurzfristig und von ein paar Terroristen, sondern langfristig und gründlich von einer großen Gruppe. Und was die wollen, wird auch sehr bald deutlich. Was sollen sie tun? Die Rettungstruppen sind auf dem Berg völlig orientierungslos, ein Eingreifen so gut wie unmöglich.


Dennoch wagen sich mehrere Menschen voran: Reporter Thien, der durch einen unglücklichen Zufall mit im Tunnel ist. Denninger, Mitglied der Bundeswehr, der auf dem Berggipfel festsitzt. Sandra, eine Extremsportlerin, die sich mutig voran wagt. Können sie die Terroristen stoppen, bevor noch mehr Menschen sterben?


Meine Meinung


Kreuzzug. Ein Titel, der mich erst einmal an das Mittelalter denken lässt und so gar nicht zur eisigen Thematik des Buches zu passen scheint. Doch jetzt, nachdem ich fertig gelesen habe, passt er irgendwie doch. Der Titel ist so ungewöhnlich wie die Gestaltung des Buches. Ein verschnörkelter mittelalterlicher Schriftzug aus hellblauem Grund, darunter eine einsame Gondel. Was mir jedoch besonders gut gefällt, sind die abgerundeten Ecken. Gefällt mir, endlich mal „Ecken“, die nicht so leicht umknicken können.


Die Geschichte selbst bietet einen rasanten, aktiongeladenen Thriller über einen lange geplanten Terroranschlag an der Zugspitze. Zwischendurch hat die Geschichte so ihre Durststrecken und die Aktion am Ende ist vielleicht ein bisschen too much, alles in allem aber hat mich der Thriller sehr gut unterhalten und wirklich langweilig wurde es eigentlich nie.


Was mich ein wenig stört, ist, dass ich mit keiner der Figuren so richtig warm geworden bin. Vor allem mit Reporter Thien hatte ich so meine Schwierigkeiten. Es ist für einen Thriller vielleicht nicht gerade von Vorteil, wenn mir das Schicksal der Figuren egal ist, weil sie mir einfach nicht ans Herz gewachsen sind. Aber das ist auch Geschmackssache, Figuren müssen ja nicht immer sympathisch gezeichnet sein. Ich habe es nur lieber, wenn ich mit dem Protagonisten (oder einem der Protagonisten) sympathisieren kann.


Fazit: ein gelungener, spannender, durchaus lesenswerter Thriller, de
FaerieGirl, 27.04.2012

Nachdem ich „Josefibichl“ äußerst unterhaltsam fand, war ich schon sehr gespannt auf den angekündigten Thriller
von Marc Ritter. Wieder ein bayrischer Handlungsort, was ich trotz der teilweise überhandnehmenden bayrischen Regionalkrimis doch immer wieder gerne lese. Nun also ab auf die Zugspitze. Die Buchbeschreibung ließ mich an „Oktoberfest“ von Christoph Scholder denken und meine Erwartungen waren dementsprechend hoch, denn dessen Giftgasanschlag auf die Münchner Wiesn fand ich extrem spannend.

Nun ging es aber also auf die Zugspitze! Terroristen sprengen den Tunnel der Zahnradbahn im Berg und nehmen damit über 200 Geiseln im Zug. Damit nicht genug, sind mehr als 5000 Menschen an diesem schönen Januartag oben auf dem Gipfel und somit indirekt auch in der Hand der Geiselnehmer.

Nachdem man anfangs gar nicht von einem Anschlag ausgeht, läuft im Tal relativ schnell die Koordinierung von Rettungsmaßnahmen an. Aber bald wird klar, dass es sich hier um keinen Unfall handelt!

Kreuzzug beginnt gut, wenn auch teilweise ein wenig verwirrend. Viele sehr kurze Kapitel mit unterschiedlichen Personen treiben die Geschichte in hohem Tempo voran. Zwischenzeitlich hatte ich allerdings Schwierigkeiten, die vielen vorgestellten Personen gedanklich richtig einzusortieren.
Bezüglich des im Klappentextes als Hauptfigur genannten Thien Hung Baumgartner hatte ich völlig andere Erwartungen. Als einer der im Zug Eingeschlossenen, hat er eigentlich eine eher passive Rolle und ist keineswegs der Retter der Situation, als der er auf dem Buchrücken dargestellt wird. Eher irritierend fand ich größtenteils seine Gedankengänge, die sich in erster Linie um die Rückgewinnung seiner Exfreundin Sandra drehen (allerdings auch nur, bis ein anderes interessantes weibliches Wesen auftaucht). Besagte Sandra wiederum ist Extremsportlerin und Fotografin und sieht in dem Drama vor der eigenen Haustür die große Chance, sich einen Namen zu machen. Beide Personen machten auf mich einen eher unsympathischen Eindruck. So ging es mir allerdings mit den allermeisten Figuren, die hier eine Rolle spielen. Einzig Sandras neuer Freund Markus, seines Zeichens Gebirgsjäger und ebenfalls auf dem Berg eingesetzt, konnte ein wenig punkten.

Überhaupt nicht gefallen hat mir die Darstellung der Politiker und sonstigen Verantwortlichen. Teilweise hatte man den Eindruck, hier im Kabarett statt im Kabinett gelandet zu sein. Wo ein bisschen Humor vielleicht noch durchaus in Ordnung gewesen wäre, arten die dargestellten Dialoge oft in Klamauk unterster Schublade aus. Da kommt für mich auch keine Ironie oder Sarkasmus rüber. Vor dem Hintergrund von tausenden bedrohten Menschenleben meiner Meinung nach einfach unangebracht. Dass hier größtenteils sehr reale Vorlagen für diese Figuren genommen wurden, lässt mich sehr hoffen, dass unsere gewählten Volksvertreter in einer Krisensituation nicht ganz so unfähig und dümmli
Daniela, 27.04.2012

Das Buch „Kreuzzug“ von Marc Ritter hat mein Interesse aus einem bestimmten Grund geweckt: Ich wollte endlich wieder
etwas richtig Spannendes lesen, aber auch etwas Aktuelles. Terrorismus ist aktuell. Leider. Einen besonderen Reiz machte für mich auch noch der Schauplatz des Geschehens aus, nicht etwa die USA oder andere Teile der Welt, nein Deutschland/Österreich stehen hier mal im Fokus, genauer gesagt die Zugspitze. Gut, diese „Zutaten“ versprachen mir schon so viel, mich für dieses Buch zu entscheiden. Und diese Entscheidung sollte nicht bereut werden, im Gegenteil!
Der Leser wird hier mitgenommen auf eine spannende Reise – beobachtend die Vorbereitungen des Anschlags, sich mitten im Geschehen wiederfindend. Man bekommt die verschiedenen Blickwinkel der agierenden Einsatzkräfte, Politiker usw. gezeigt, welche für mich sehr realistisch, gut recherchiert, stellenweise etwas überzogen dargestellt wurden. Gerade die Einsätze, das Handeln von Bundeswehr, Zugspitzbahnpersonal und – verantwortlichen wurde für mich sehr authentisch dargestellt, denn so könnte es ja durchaus im Ernstfall ablaufen. Mein Gedanke als Laie.
Die Szenen, in welchen die Herren und Damen Politiker zum Zuge kamen waren herrlich überspitzt, Parallelen zu realen Personen erkennbar. Diese Szenen hatten etwas satirisches, für mich ein gelungener „Gegenpart“ zum real wirkenden Terrorgeschehen.
Auch der romantische Part kommt in dieser Geschichte zum Tragen, nimmt jedoch ( für mich zum Glück ) nicht so viel Raum ein. Die Spannung hat hier ganz klar Vorrang!
Marc Ritter hat in meinen Augen ein spannendes, erschreckend real wirkendes, schlüssiges Szenario entstehen lassen, packend erzählt und mich als Leser absolut fesselnd! Dieses Buch mag vielleicht an der ein oder anderen Stelle ausbaufähig gewesen sein, für mich jedoch war es ein wunderbar spannendes, nachhaltiges Leseerlebnis. Marc Ritter ist ein Autor mit viel Potential, welches er mit diesem Buch schon bestens unter Beweis gestellt hat. Ich werde ihn auf jeden Fall im Auge behalten!
Carina, 27.04.2012

m großen und ganzen hat es mir gut gefallen. Auch wenn ich am Ende noch gerne das eine oder andere erfahren hätte./>
Super fand ich die ganzen Informationen zur Zugspitze selbst. Ich war noch nie dort und habe jetzt richtig Lust bekommen, sie bei nächster Möglichkeit ins Programm zu nehmen. Sicherlich werde ich in der Gondel an dein Buch denken, Marc Augenzwinkern

Interessant und auch irgendwie nachvollziehbar wenn auch nicht tolerierbar die Motive der Geiselnehmer. Auch wenn ich nicht verstand, warum nur Deutschland 'bluten' sollte.
Und auch ein Danke für die geschichtlichen Ausflüge in die Heimat der Bolivianer. Ich hätte diese ohne dein Buch wohl nie erfahren.

Ich werde die Rezi sicherlich noch ein paar Sätze ergänzen wenn das Ganze etwas gesackt ist. Es ist auf jeden Fall ein Buch, dass noch eine Weile beschäftigt.
Sabine, 26.04.2012

„Die Zugspitze in der Hand von internationalen Attentätern“, ein Seilbahnabsturz, die Zugspitzbahn verschüttet!
Ein Szenario, das Nervenkitzel und Spannung pur verspricht. Auf diese Geschichte hatte ich mich so richtig gefreut – das Buch dann leider ein wenig enttäuscht zugeklappt. Möglicherweise waren meine Erwartungen einfach zu hoch.

Positiv sind die vielen wirklich interessanten Informationen zu verbuchen, man spürt, dass der Autor sich auf der Zugspitze und in ihrer Umgebung bestens auskennt. Die kritisch-ironische Schilderung von Politikern, Medien und anderen Institutionen hat mir gefallen, manchmal ein bisschen dick aufgetragen, aber die Ideen fand ich klasse. Ebenso wie die gesellschaftskritischen Ansätze über die menschenverachtenden und „ausbeuterischen“ Vorgehensweisen der Industrienationen in Vergangenheit, Gegenwart und naher Zukunft. Leider wurden sie nicht sehr überzeugend vorgebracht und gingen in dem komplexen Geschehen etwas unter.

Vermisst habe ich in diesem Buch die Atmosphäre, die Gefühle von Panik und Anspannung, das ein oder andere Einzelschicksal unter den so lange festgehaltenen Geiseln. Bei mir kam da nicht viel an, ich blieb eigentlich durchgehend auf Distanz bei einem Thriller, der mich eigentlich atemlos machen sollte. Action und Opfer gab es reichlich, aber auch diese ließen mich seltsam unberührt. Die „Höhepunkte“ fielen quasi aus heiterem Himmel, ich konnte nicht „nägelkauend“ darauf hin fiebern, und dann war es auch gleich wieder vorbei, es ging zu schnell und zu plötzlich, das emotionale „Nachempfinden“ hat mir gefehlt.

Einseitigkeit kann man den Protagonisten nicht vorwerfen, alle wichtigen Personen hatten ihre guten und schlechten Seiten, blieben jedoch insgesamt recht oberflächlich. Sympathisch war mir keiner, was für mich auch nicht zwingend notwendig ist, nur einigermaßen glaubwürdig und nachvollziehbar in ihren Gedankengängen sollten sie sein - und das waren sie für mich nur selten. Ihre Gefühle, Sprache und Wortwahl haben mich zeitweise sehr befremdet.

Mein Hauptproblem mit diesem Buch war letztlich die Sprache. Die Ungereimtheiten im Aufbau der Handlung und der Logik, Schreibfehler im Text, die fehlende Tiefe der Protagonisten und mangelnde Emotionen wären mir vielleicht sehr viel weniger aufgefallen, wenn mich Sprache und Erzählstil mitgerissen hätten. Diese empfand ich durchweg als holprig und unrund, auch die humorig-satirischen Dialoge trafen häufig nicht meinen Geschmack. Aber das sind nur meine ganz persönlichen Eindrücke, einer Vielzahl anderer Leser hat gerade dieser Erzählstil sehr gut gefallen.

Von der Gesamtidee und vielen einzelnen Aspekten her war es eine tolle Geschichte, die mich hätte begeistern können, wenn die Schwerpunkte etwas anders gesetzt worden wären. Meines Erachtens hat Marc Ritter zu viel hinein gepackt und konnte nicht alle angerissenen Handlungsstränge zu e
Ulrike, 26.04.2012

Der Thriller war eine gute Neuentdeckung.

Das Buch macht schon einen guten Eindruck. Mit 550 Seiten ist es so gestaltet, das es nach dem Lesen keine Leseknicke bekommen hat. Die Karten und das Glossar muss auch noch lobend erwähnt werden.

Zuerst musste ich mich an die vielen Abschnitte gewöhnen, aber das ging schnell. Als Überschrift steht immer der Ort, das Datum und die Zeit. Dadurch kam beim Lesen ordentlich Tempo auf.

Am 6. Januar, einem Feiertag, haben Attentäter den Tunnel der Zugspitzbahn von beiden Seiten gesprengt und die Bahn mit 200 Personen ist eingeschlossen. Die Attentäter waren sehr eiskalt, da wird ruhig mal schnell eine Geisel erschossen, nur weil sie einer Mutter und ihrem Kind beistehen will.

Dann wird auch noch eine Seilbahn gesprengt und kein Tourist kommt mehr vom Berg herunter. Damit sind es dann 5000 Geiseln. Jetzt fängt ein großes Ringen um Hilfe an. Der bayrische Ministerpräsident und der deutsche Verteidigungsminister kommen zur Unfallstelle.
Interessant waren die Gespräche der Bundesregierung und der einzelnen Gebirgsjäger und Bundespolozei-Einsatzstellen.
Zwischendurch kommen immer wieder Zurückblicke, in denen die Bolivianer zu Wort kommen.
Im anderen kommen die CIA-Zentrale und seine Mitglieder. Erschütternd was denen so einfällt. Die haben im Tunnel und der Bahn Kameras instaliert und können alles miterleben.
Denen war einiges aus dem Ruder gelaufen.

Das Ende kam etwas plötzlich und es bleiben ein paar Fragen offen, war aber gut.

Der Roman lies sich gut und mit Spannung lesen. Es war interessant auf der Zugspitze.
Inge,, 25.04.2012

Es passiert immer noch recht selten, dass ein deutscher Thriller sich eines überlebensgroßen Themas annimmt, dessen
Wucht über regionale Konsequenzen hinausgeht und ein Szenario entwirft, das sowohl erschreckend aktuell als auch episch in seinen Ausmaßen ist. Im (vor allem) englischsprachigen Ausland sind solche Stoffe, ob in Literatur oder Film, schon an der Tagesordnung, seit Bruce Willis sich in DIE HARD im weißen Unterhemd durch die Etagen eines von Terroristen besetzten Wolkenkratzers drosch, aber hierzulande ist realistische Bodenständigkeit tatsächlich noch eines der verbreitetsten Merkmale eines Thrillers. Vor zwei Jahren begann dann der Erfolg von Christoph Scholders OKTOBERFEST den Weg für moderne High-Concept-Kracher zu ebnen, und mit seiner vergleichbaren Ausgangssituation (Terroristen bringen Tausende von Menschen an einem weltbekannten Touristenziel in ihrer Gewalt) muss sich nun auch Marc Ritters KREUZZUG sowohl an seinem Wegbereiter als auch an den internationalen Vorbildern messen lassen.

Nun war OKTOBERFEST zwar ein erster mutiger Schritt für die neue deutsche Spannungsliteratur, nur leider kein allzu gutes Buch. Scholder verhedderte sich in dem Versuch, Realismus mit Spannung zu paaren, in seiner eigenen Unschlüssigkeit, wagte dann doch nur wenig und lieferte einen zwar ausführlich recherchierten, aber dennoch seltsam blassen Reißbrett-Thriller ab, dessen Erfolg wohl mehr seiner unfassbaren Prämisse als tatsächlicher Erzählkunst zu verdanken ist. Es blieb ein schaler Nachgeschmack und jede Menge Raum für Verbesserungen. Wie schlägt sich jetzt also der KREUZZUG in diesem Kontext?

5000 Ausflügler hängen an diesem 6. Januar plötzlich auf dem Gipfel der Zugspitze fest, nachdem Terroristen zuerst die Zugspitzbahn im gesprengten Tunnel festsetzen und später ihrer Skrupellosigkeit mit dem opferreich inszenierten Absturz einer Seilbahn Nachdruck verleihen. Die Lage ist also ernst. Niemand kommt mehr rauf oder runter vom Berg. Und die Attentäter scheinen zu allem entschlossene islamische Gotteskrieger zu sein - doch weder sie noch die eiligst einberufenen Krisenstäbe der Regierung rechnen (laut Klappentext) "mit Thien Hung Baumgartner, der den Berg wie seine Westentasche kennt".

Um es gleich vorwegzunehmen: Thien Hung Baumgartner, der Partenkirchener Sportfotograf mit vietnamesischem Hintergrund, mutiert nicht zum deutschen Bruce Willis. Mit dieser Formulierung leistet Droemer dem Autoren leider einen Bärendienst, denn KREUZZUG ist eben beileibe nicht die One-Man-Action-Show, die der reißerische Teaser verspricht, sondern (ähnlich wie auch schon der größte Teil von OKTOBERFEST) die mehr oder weniger realistische Simulation eines Katastrophenszenarios und der logistischen wie emotionalen Herausforderungen aller darin involvierten Parteien.

Darin liegt auch der große Haken: Natürlich ist die Schilderung dieser Handlungsabläufe in einer Story von derart sel
Marcus, 23.04.2012

Ein wunderbare und spannende Geschichte, die in einem der schönsten Fleckchen Deutschlands spielt. Lesenswert aber auch
erschreckend, wie man ein Attentat planen und ausführen kann, das die gesamte Menschheit wachrüttelt. Opfer sind unschuldige Wintersport-Touristen, die einen schönen und herrlichen Wintertag auf den Ski-Pisten des Werdenfelser Landes und dem höchsten Berg Deutschlands verbringen möchten. Ein Buch, das des Lesens wert ist und sicher jeden, der es liest fesselt und gleichzeitig schockiert.
Ute, 30.03.2012
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