Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Das Kind, das tötet

9783426199435
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Hardcover, Droemer HC
01.08.2013, 352 S.

ISBN: 978-3-426-19943-5
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Roman

Leo Curtice scheint das große Los gezogen zu haben. Der bisher wenig erfolgreiche Anwalt wird Pflichtverteidiger in einem spektakulären Fall: Ein erst zwölfjähriger Junge hat auf brutale Weise eine Elfjährige ermordet. Wider Erwarten packt Leo der Ehrgeiz, dem Jungen wirklich helfen zu wollen. Doch er rechnet nicht mit der Hexenjagd, die nun beginnt. Und dann kommt es zur Katastrophe, die sein Leben auf immer verändern wird.
Simon Lelics aufwühlendes Meisterstück über Schuld und Vergebung, Liebe und Pflicht

Der Autor

Simon Lelic

Portrait von Simon Lelic

Simon Lelic wurde 1976 in Brighton geboren und lebt heute mit seiner Familie wieder dort. Er hat als Journalist gearbeitet, leitet eine Exportfirma...

zum Autor Bücher von Simon Lelic

Pressestimmen

"Spannende Thrillerunterhaltung zum Nachdenken."

Hallo-Buch.de, 29.07.2013

Sehr cleverer Krimi.

Petra, November 2013

Lesetipps

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Meine Meinung:

Simon Lelic war mir schon früher bekannt durch seinen Roman „Ein toter Lehrer“.
Auch sein aktueller Roman „Das Kind, das tötet“ handelt wieder von einem ernsten Thema, dass innerhalb der Gesellschaft oft heiß diskutiert wird. Steht einem Menschen, der ein grausames Verbrechen verübt hat, wirklich ein Pflichtverteidiger zu? Gesetzlich auf jeden Fall, doch moralisch?
Und wenn es sich dann auch noch um ein 12 jähriges Kind handelt?!


Diese Handlung hat mich in einen absoluten Zwiespalt versetzt, mit dem ich mich lange danach noch auseinandergesetzt habe.
Jedoch schaffte es die Geschichte mich nicht so in den Bann zu ziehen wie erhofft, sie erreichte bei mir leider das Gegenteil.
Die Handlung an sich ist sehr interessant und natürlich will der Leser unbedingt herausfinden, wie die Charaktere sich in der delikaten Situation weiterentwickeln.
So erlebt man zum Beispiel die Eltern des zu verteidigenden Täters, der mit seinen 12 Jahren so unschuldig und hilflos wirkt, die Familie des Verteidigers Lee Curtis, und natürlich auch die Perspektive des Täters selbst.
Sie alle leiden, sie alle haben Ängste und sie alle wollen unterschiedlich handeln.
Genau deswegen hätte ich mir gewünscht, dass die Personen etwas mehr hervorgehoben würden. Erscheinen sie anfangs noch sehr präsent, werden sie im Verlauf immer blasser und die Geschichte sowie auch das Handeln des Verteidigers samt seiner Familie wurde für mich immer unglaubwürdiger.
So verlor Simon Lelic meine Begeisterung für diese Geschichte und ließ mich mit vielen Zweifeln und Fragen zurück.
War die Geschichte spannend?
Nein!
War sie fesselnd?
Nur bedingt!
So kann ich zum Schluss mit gutem Gewissen, diesem Roman 3 von 5 Sternen geben, denn schlecht war er nicht, die Geschichte hätte vielleicht nur etwas mehr Tiefe benötigt, um mich vollkommen zu überzeugen.
© Michaela Gutowsky
Michaela Gutowsky, 22.08.2013

Hammerharte Geschichte! Unglaublich gut!

Jeanette Kruse, 02.08.2013

Nachdem der Erstling "Ein toter Lehrer" mir sehr gut gefallen hat, war ich natürlich sehr gespannt, welches Thema Herr
Lelic für sein 2. Buch wählen wird.
Dieses Rätsel ist nun gelöst. Einen ersten Eindruck konnte ich ja schon aus der Leseprobe gewinnen und ich bin beeindruckt und sehr gespannt auf dieses (tolle) Buch. Das Thema ist schwer und man kann mit Sicherheit geteilter Meinung sein über das "Richtig und Falsch" über die Entscheidung des Anwaltes. Ich bin sehr gespannt was der Autor daraus gemacht hat. Man kann über solche Themen mit Sicherheit stundenlang philosophieren und wird doch nie einer Meinung sein:-)
Fiona63, 12.07.2013
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