Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

M

  • 978-3-426-19953-4
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Hardcover, Droemer HC
01.10.2013, 368 S.

ISBN: 978-3-426-19953-4
Diese Ausgabe ist lieferbar

Ein Tabor Süden Roman

»Er war irgendwie anders in letzter Zeit.« Mit diesen Worten beauftragt die Redakteurin Mia Bischof die Detektei Liebergesell, nach ihrem vermissten Freund zu suchen. Süden und seine Kollegen kommt die Frau von Anfang an seltsam vor. Sie sehen sich in ihrem unguten Gefühl bestätigt, als irritierende Hinweise im Arbeitsumfeld des Vermissten auftauchen. Er habe Kontakt zu Neonazis, heißt es. Doch Mia bestreitet das vehement. Süden schiebt seine persönlichen Bedenken beiseite – bis seine Kollegen in höchste Gefahr geraten und er um ihr Leben fürchten muss.

Leselounge

Deutscher Krimipreis für Friedrich Anis

Der Autor

Friedrich Ani

Portrait von Friedrich Ani

Friedrich Ani wurde 1959 in Kochel am See geboren. Er schreibt Romane, Kinderbücher, Gedichte, Hörspiele, Drehbücher und Kurzgeschichten. Seine Bücher...

zum Autor Bücher von Friedrich Ani

Pressestimmen

Ein dunkler Roman, kalt wie die Nacht, tröstlich wie eine Umarmung.

BRIGITTEwoman,

Anis leise, melancholische Krimis liegen immer ganz dicht an der Grenze zum großen Roman - in diesem gelingt ihm das besonders gut.

BRIGITTE, 25.09.2013

„Ein eindringlicher Appell gegen das Wegschauen.“

Münchner Merkur, 05.10.2013

Reich an intensiver Sprache mit starken und ausdruckskräftigen Bildern nimmt Friedrich Ani seine Leser wieder mit auf eine spannende Reise durch Bereiche unserer Gesellschaft, die er seinen Tabor Süden erkunden lässt wie kaum ein anderer Krimiautor der Gegenwart. Anspruchsvolle Lektüre vom Feinsten.

lovelybooks.de, Winfried Stanzick, 23.10.2013

Im 19. Tabor-Süden-Roman von Friedrich Ani stapft der Held am rechtsextremen Sumpf entlang - und am Ende legt er ihn natürlich trocken. Ani hat eine fesselnde Geschichte gestrickt, eine Grauen erregende vor allem, weil sie gegenwärtig ist und realistisch seit den Anschlagsplänen auf die Synagoge auf den Münchner St. Jakobsplatz und noch gegenwärtiger und realistischer durch den NSU-Prozess.

Süddeutsche Zeitung, Rudolf Neumaier, 21.10.2013

Man bekommt Angst um Bayern, wenn man das liest. Angst um Ani auch, um den zerbrechlichen Tabor ohnehin. Wir in Berlin nehmen ihn gerne auf. Einen der Gegenwartsgedankenschärfe und menschlichen Blick, Poesie und Brutalität, politische Analyse und Seelenlandschaftsgärtnerei derart hat die Hauptstadt dringend nötig.

Die Welt "Krekeler killt", 11.10.2013

Friedrich Ani bringt die verborgenen Gedanken und verschwiegenen Geschichten seiner Personen virtous zur Sprache.

Radio Bremen, Lore Kleinert, 23.10.2013

Wo nehm ich, wenn es Winter wird, nur all die Worte her um ihn, den derzeit Größten, schon wieder zu loben. Pflichtlektüre. Da gibt es nichts zu rezensieren.

Bayern2, Diwan, Andreas Ammer, 19.10.2013

Die Sogkraft seiner Geschichten erklärt sich aus detaillierten, nachgerade neorealistischen Millieuschilderungen - und aus der gründlichen Vermessung verwüsteter Seelen von Tätern, Opfern - und Ermittler. (..) Wer Südens Dämonen zu fassen kriegen möchte, lese diesen klugen und packenden Roman.

Kurier am Sonntag, Hendrik Werner, 13.10.2013

München. Der Geliebte einer Lokaljournalistin ist verschwunden. Tabor Süden und seine Kollegen aus der Detektei geraten in die Spinnennetze bayerischer Nazis. Ihre Recherche führt in einen Strudel der Vernichtung. Ungeheuer.

KrimiZEIT-Bestenliste, November 2013,

Nicht das Böse der Täter steht im Zentrum, sondern die Einsamkeit aller. Ani ist der melancholische Drehorgelspieler des existenziellen Blues. Die vielen Dimensionen der Verzweiflung sind sein Sujet, für die Ober- und Untertöne der Untröstlichkeit hat er das absolute Gehör. Ein großes Erbarmen mit der leidenden Kreatur, das aber nie kitschig wirkt, macht die Kraft von Anis hörbar atmender Prosa aus.

DIE ZEIT Literatur, Ijoma Mangold, 07.11.2013

Bei jedem von Anis Romanen ist der Rezensent versucht zu sagen: DAS ist sein bester! Diesmal stimmt's. Definitiv!

krimi-forum.net, Michaela Pelz, 01.11.2013

Alles ist doppelbödig und voller Lügen. Auch wenn Schuldige aufgespürt werden, bleibt dieGefahr ungebrochen. Anis Romane um Tabor Süden sind längst Klassiker. Er hat jetzt der Reihe einen weiteren, besonders düsteren hinzugefügt.

Der Standard (A), Ingeborg Sperl, 09.11.2013

Friedrich Ani vermeidet alles Plakative, und so setzt uns der Fall nicht nur unter Hochspannung, sondern zunehmend auch in Schrecken. Der aber entstammt nicht mehr dem Roman, sondern unserer alltäglichen Wirklichkeit.

Cicero,

Brisanter Politthriller von einem der Großmeister hierzulande.

Focus Spezial,

Das neue Buch von Friedrich Ani ist fesselnd, dramatisch und alarmierend. Die Geschichte kommt der Wirklichkeit bedrohlich nahe - hier der deutschen Neo-Nazi-Szene. Unbedingt lesenswert, so Christine Westermann.

WDR 2, Christine Westermann, 23.11.2013

Vor acht Jahren hatte der Autor seinen Helden bereits ausgemustert, vor drei Jahren kehrte Tabor Süden zurück. Im 18. Krimi dieser Reihe läuft der etwas andere Ermittler nun zur Höchstform auf. (.,.) Tabor Süden zu verstehen, ist nicht leicht, was ihn, gerade wegen der Aura der Unnahbarkeit, so interessant und einmalig macht. Es lohnt sich deshalb, mit dem ersten der 18 Krimis aus dem Jahre 2001 anzufangen; bereuen wird man es zu keinem Zeitpunkt.

Freie Presse, 06.12.2013

"M" ist, wie alle Tabor-Süden-Romane, deutsche Gegenwartsliteratur, deren eminente literarische Qualität sie nicht daran hindert, richtige Geschichten aus diesem Land zu erzählen. Konkret, auf den Punkt, pragmatisch und poetisch.

Plärrer, Thomas Wörtche, 01.02.2014

"Wenn die Hinterbliebene zum Nazi-Sumpf der bayerischen Hauptstadt gehört, wird es politisch dumpf. Süden bleibt erschütterbar, und nichts wird gut."

FOCUS Spezial,

Rezensionen

M

Dies war mein erstes Buch von diesem Autor – und wohl auch mein letztes. Ich habe das Buch gewonnen und bin
neuem/unbekanntem gegenüber immer positiv eingestellt. Aber dieses Buch hat mich leider nicht überzeugt und ich fand es durchweg langweilig. Sehr schade, aber es ist ja schließlich Geschmackssache und es kann einem ja nicht alles gefallen ;)

In dem Buch geht es hauptsächlich um Tabor Süden, der nach seiner Laufbahn als Kriminalkommissar nun für eine kleine Münchner Detektei ermittelt. Er erhält von einer Lokaljournalistin den Auftrag, nach ihrem verschwundenen Freund zu suchen. Schon hier gibt es viele Widersprüche, Vertuschungen und Lügen. Die Journalistin macht es Tabor Süden und seinem Team ganz und gar nicht einfach und verhält sich sehr zurückhaltend und rätselhaft.

Die Suche nach dem vermissten Mann wird bald durch Ermittlungen in der rechtsradikalen Szene gestört. Dies war für meinen Geschmack eigentlich störend und ich fand den Teil des Buches auch ziemlich oberflächlich und „platt“ geschrieben.
Meinen Geschmack hat der Autor sowohl mit der Geschichte, mit den darin beschriebenen Personen und aber auch vor allem mit seinem Schreibstil leider gar nicht getroffen.
Ich habe 2 Sterne vergeben.
Chantal Stein, 24.02.2014

Über eine Parallelwelt, deren Existenz nachdenklich machen sollte

Das Buch beginnt mit einer Friedhofsszene, in der Tabor Süden einen Freund und seinen Vater besucht. In einem
melancholischen Selbstgespräch berichtet der Ermittler den Verstorbenen von seinem aktuellen Fall. Diese Szene verfrachtet den Leser in jene Grundstimmung, die allen Erzählungen um den eigensinnigen Kommissar Süden begleitet. Nachdem die Klientin Mia Bischof ihren sechszehn Jahre älteren Freund als vermisst meldet, machen sich Kommissar Süden und seine Kollegen Leonhard und Patrizia auf die Suche nach dem Vermissten. Doch schon bald wird das Wiederfinden des Vermissten zur Nebensache, als man ein Netzwerk entdeckt, das weniger im Untergrund agiert als man denken würde. Den Ermittlern zeigt sich eine Welt der Lügen, des Misstrauens und der Gefahr – eine braune Parallelwelt, in der nicht alle Menschen überleben.

Der 1959 geborene Friedrich Ani legt mit seinem im Oktober 2013 erschienen Roman M einmal mehr einen packenden und ergreifenden Süden-Roman vor. Der Leser ist live dabei, wenn sich Kommissar Süden weiter und weiter in den Fall verstrickt und damit in eine Parallelwelt der Gesellschaft eintaucht, die auch in unserem realen Leben existiert. Gerade das macht den Roman derart fesselnd. Anis Ausführungen regen zum Nachdenken an: über die Gesellschaft, vor allem über den Rechtsextremismus in Deutschland. Die eigenwillige Art des Ermittlers Süden muss man aber mögen, denke ich. Nicht jeder Leser wird sich an den Kommissar binden können, doch der Versuch lohnt sich allemal. Denn Ani ist ein Meister der Beobachtung. Detailgetreu gibt er Sinneseindrücke, Personencharakterisierungen und Handlungsweisen wieder, als hätte er sie eigens für seine Romanszenen studiert. Lesenswert!
literatur-diskussion.com, 17.01.2014

Spannend, unerwartet und sehr gut

Etwas kritisch las ich das Buch M von Friedrich Ani, kannte ich doch vorher weder Autor noch Hauptperson. Doch schon die
Art mit der Sprache zu spielen faszinierte mich auf den ersten Seiten.
Der Krimi ist anders als viele andere Bücher dieses Genres, jedoch durchaus nicht weniger spannend.
Eine Detektei wird beauftragt einen Geliebten einer Journalistin zu suchen. Schon gleich zu Beginn der Recherchen kommen den Mitarbeitern Unstimmigkeiten unter, die sie zunächst nicht lösen können. Sie wollen jedoch weiter professionell der Journalistin helfen und ihren Auftrag erledigen. In welche Machenschaften und auch Gefahren sie dabei geraten, kann selbst der Leser anfangs nicht erahnen. Als sich herausstellt, dass auch das LKA den Vermissten sucht, wird es zeitweise etwas verwirrend. Doch auch die bürokratischen Hindernisse löst Friedrich Ani durch die persönliche Betroffenheit eines LKA Mitarbeiters.
Etwas surreal empfand ich, dass sich bei den Recherchen zu diesem Fall auch ein anderer Kriminalfall aus dem persönlichen Umfeld der Detektei lösen lässt.
Für mich ein sehr guter Krimi, den ich in diesem Stil noch nicht gelesen habe. Friedrich Ani ist sehr wortgewandt und die Lösung des Falles ist nicht schon auf den ersten Seiten zu erkennen.
Sabine Kämmerer, 04.12.2013

M - Ein Tabor Süden Roman

Die Redakteurin Mia Bischoff beauftragt die Detektei Liebergesell, nach ihrem vermissten Freund, dem Taxifahrer
Siegfried Denning zu suchen. Süden und seinen Kollegen kommt die Frau seltsam vor.
Aus dem Umfeld des Vermissten tauchen Hinweise auf, er habe Kontakt zu Neonazis. Mia bestreitet das vehement, Süden schiebt seine persönlichen Bedenken beiseite, er will sauber ermitteln - bis er feststellt, dass das LKA Denning ebenfalls finden will.
Arbeitete der Verschwundene etwa als verdeckter Ermittler? Mit dieser Frage stößt Tabor Süden bei den Behörden entweder auf Schweigen oder Lügen. Gleichzeitig wird die Arbeit an dem Fall für seine Kollegen in der Detektei immer gefährlicher.
Tabor Süden findet sich wieder in einem Sumpf aus Gewalt, Verrat, Misstrauen und tiefster Verachtung. Ebenso wie seine Chefin Edith Liebergesell, die noch einmal das grausamste Erlebnis ihres Lebens durchleiden muss, die Ermordung ihres Sohnes.
Die Erzählweise von Friedrich Ani ist realistisch, knapp und perfekt. Das Verstehen seiner Sätze machen seine Romane so magisch. Die Antworten auf viele Fragen sind spannend wie auch beklemmend. Allerdings macht das das Lesen auch manchmal anstrengend. Oft musste ich beim Weiterlesen nochmal 1 bis 2 Seiten zurückblättern, um den Zusammenhang nicht zu verlieren.
sabine schneider, 21.11.2013

Friedrich Ani - M

Der Autor Friedrich Ani noch die Tavor Süden-Romane waren mir im Vorfeld ein Begriff. Dies war für die Lektüre von
"M" aber auch nicht erforderlich.
Auch das Thema "Neonazis" war für mich eine Überwindung, zumal ich mich nicht so recht dazu erwärmen konnte.
Dennoch war der Roman gut zu lesen und am Ende auch sehr interessant, auch wenn das Buch teilweise etwas Längen hatte und man stets konzertiert lesen sollte, um der Story vollends folgen zu können.
Die wirkliche Auflösung, was der Titel "M" zu bedeuten hat, bleibt jedoch verborgen.
Björn Langenfeld, 10.11.2013

Ganz und gar nicht nach meinem Geschmack!

Mit großer Spannung habe ich auf das Rezensions-Exemplar gewartet, denn ich kannte vorher weder "Tabor Süden" noch
Friedrich Ani.
Vielleicht lag es auch daran, dass ich den ersten Süden-Roman nicht gelesen habe, aber ich konnte mich nicht so richtig für die Hauptpersonen und die Story erwärmen. Ich fand die vielen Namen etwas verwirrend, musste auch immer mal wieder nachlesen, wer denn nun eigentlich wer ist und das Umfeld, in dem die Geschichte spielt... - ist für mich schon irgendwie grenzwertig.
Dabei sollte ich gleich mal klarstellen: Ich distanziere mich voll und ganz von Neonazis, ihren Parolen und der ganzen "braunen Soße"! Aber wenn ich einen Krimi zur Entspannung lesen möchte, ist mir dieses Thema einfach zu "heiß" und zu anstrengend...
Die ersten beiden Teile des Buches fand ich etwas zäh, die Geschichte ging irgendwie nicht so richtig vorwärts, es kam auch relativ wenig Spannung auf. Wenn ich keine ausgewählte Rezensentin gewesen wäre, hätte ich da sicher aufgehört zu lesen.
Teil 3 war dann fesselnder, ich fand es gut, dass letztlich der Mord an Edith Liebergesell's Sohn nach all den Jahren aufgeklärt werden konnte. Nur schade, dass Mia Bischof nicht mehr sagen konnte, dass sie selbst nicht die Mörderin des Jungen war. Aber egal, durch ihren Vater und ihren Lebensstil war sie ja trotzdem in den Fall involviert.
Sicher findet Friedrich Ani seine Fans, ich persönlich mag diesen Schreibstil aber überhaupt nicht. Mutig finde ich es aber, dass der Autor seine Geschichte in diesem Milieu ansiedelt, denn das wird ihm wahrscheinlich nicht nur Freunde einbringen! Schon dafür sollte man ihm einen Preis verleihen!
Elke Fischer, 04.11.2013

Der Weltschmerz geht weiter

Auch in seinem neuen Süden - Krimi lässt Ani seinen Ermittler an der Welt
und sich selbst leiden. Ein wenig Lebensfreude würde den Büchern gut tun.
Der Plot ist wie immer sehr verworren und nur langsam kommt der Leser
dahinter, was dahinter steckt. Einmal der Hinweis auf die Rechtsradikalen
wird die Geschichte zu einfach. Das Ende ist schwach und zu offensichtlich.
Wer gerne schwarze Jeans trägt und schlecht schläft wird begeistert sein,
wer das Leben liebt, hofft bei jedem Roman, das Süden endlich im Kloster
oder ähnlich verschwindet. Aber dann greift er doch wieder zum nächsten, um zu erfahren, warum nicht!
Karl-Heinz Seifert, 30.10.2013

"M"agisches Buch

Das Buch "M" von Friedrich Ani umfasst 365 Seiten und ist dem Krimi Genre zuzuordnen.

Es ist ein neuer Tabor Süden Roman.

Dieser hat seinen Dienst als Kommisar aufgegeben und sich einer Detektei angeschlossen.

Als eine Kundin sie beauftragt ihren Freund zu finden landen sie in der Nazi szene und bekommen es zu allem Überfluss auch noch mit den Kollegen vom LKA zu tun die gar nicht erfreut sind wenn man sich in ihre Angelegenheiten einmischt.

Ich, der bedauerlicherweise noch keinen einzigen Tabor Süden Roman gelesen habe (Allerdings schon ein, zwei Bücher von Ani) fand dennoch ganz gut zurecht da man, so wie ich das gesehen habe, kein oder nur wenig Hintergrundwissen zu Süden braucht und manches auch im Buch noch einmal angeschnitten wird.

Ani hat einen guten Schreibstil und das Buch ließt sich flüssig und ohne große Längen. Die Geschichte finde ich ziemlich interessant da dieses Milleu ja momentan stark in den Medien vertreten ist.

Man sollte bei Ani allerdings keine nervenaufreibende Hetzjagd erwarten. Viel eher wird mit Worten gespielt und zu kunstvollen Sätzen verbunden. Sicher nicht für jedermann aber wenn man sich darauf einlässt gibt es den ein oder anderen "M"agischen Moment :-)

Alexander Hüttel, 17.10.2013

"M" von Friedrich Ani

Ein Tabor-Süden-Roman, der mich melancholisch und mit Fragen zurücklässt.

Tabor Süden ist im Ermittlermilieu angekommen. Ehemals tätig als Kriminalkommissar kann er an alte Kontakte anknüpfen. Für mich allerdings hängt Süden irgendwo mittendrin.
Ich habe schon einige Tabor-Südens gelesen und für mich verdichtet sich irgendwie nicht die Figur.
Friedrich Ani verflicht verschiedene Erzählstränge miteinander, bleibt dabei für meine Begriffe in Allem zu oberflächlich. Das Milieu um die Journalistin Mia Bischoff hätte vertiefter dargestellt werden können, ebenso wie der Entführungsfall des kleinen Ingmar der Detektivbüro-Chefin Edith Liebergesell.

Alle Figuren werden nur angerissen beschrieben, und auch bereits Verstorbene erhalten fast den gleichen Stellenwert.

Nun bleibt in mir noch die Frage nach der Bedeutung des Titels offen. Wofür steht “M”? Für die Mia Bischoff, für München? Ist es eine Hommage an den verstorbenen Freund von Süden, an Martin Heuer? Oder steht es für das Wesen von Tabor, für seine Melancholie, die sich allerdings auch im Wesen fast aller im Buch vorkommenden Personen befindet? Und nun auch mich erfasst...

Bärbel Giessmann, 13.10.2013

Ein Krimi der etwas anderen Art

Als die Zeitungsredakteurin Mia Bischof die Detektei Liebergesell mit der Vermisstensuche nach ihrem Freund Siegfried
Denning beauftragt, ahnen Tabor Süden und seine Kollegen sofort das dies kein normaler Auftrag wird. Während die Chefin der Detektei den zehnten Todestag ihres kleinen Jungen betrauert, beginnen Süden und seine Kollegen mit den Ermittlungen. Schnell führen die Spuren in ein Milieu voller Gewalt und Rechtsradikalismus – Jeder der etwas wissen könnte schweigt aus Angst vor der gewaltbereiten Szene. Süden und seine Kollegen begeben sich bei ihren Ermittlungen in Lebensgefahr und darüber hinaus.

Ein Krimi der etwas anderen Art. Interessant und gut erzählt schreibt Friedrich Ani seinen neuesten Krimi über den Ermittler Tabor Süden. Die Art wie der Autor uns die Geschichte erzählt ist düster und melancholisch. Ohne wenige Dialoge schafft er damit eine Umgebung in der der Leser die Stimmungen der Protagonisten empfinden und nachfühlen kann. Gerade das was zum Beispiel Edith Liebergesell spürt und erlebt geht einem richtig unter die Haut.

Ein Roman / Krimi für den man in der richtigen Stimmung sein muss damit er sein ganzes Können entfalten kann.
Von mir bekommt „M“ heute vier Sterne
Katharina Jessenberger, 13.10.2013

M

Tabor Süden ermittelt wieder. Allerdings hat er seinen Job bei der Polizei als Kriminalkommissar aufgegeben und
arbeitet jetzt für eine Detektei. In seinem neuen Fall versucht er den Taxifahrer Denning ausfindig zu machen. Mia Bischof eine Journalistin und Freundin Dennings macht sich Sorgen um ihn und beauftragt die Detektei Liebergesell. Allerdings wird durch die Aussage Mias klar, dass sie den Detektiven nicht die ganze Wahrheit erzählt, insbesondere ihre Beziehung zu Denning.
Bei seinen Ermittlungen stößt Tabor Süden auf Neonazigruppen und auch auf das LKA, das auch irgendwie seine Finger im Spiel hat. Dies bekommt Südens Kollege Kreuzer zu spüren, denn er wird brutal zusammengeschlagen. Jetzt heißt es vorsichtig weiterermitteln und die Fäden zu verknüpfen.

Gut geschreibener Roman, bei dem die Spannung zum Ende hin bis ins unermessliche steigt. Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Ich bin auf einen Vortsetzungsroman gespannt und werden diesen bestimmt wieder lesen.
bloni, 11.10.2013

Trau schau wem

Ich muss sagen, als ich das Buch in der Hand hielt, wusste ich erst gar nicht, was ist hier Autor, was Titel, was
bedeutet das "M"? Ist Friedrich der Autor? Geht es um eine Ani M? Oder heißt der Autor Tabor Süden? Alles falsch! Tabor Süden ist der Protagonist dieses Krimis, Friedrich Ani der Autor und "M" der Titel. Nachdem ich es nun ausgelesen habe, denke ich mal, dass "M" für Mia stehen soll, die weibliche Hauptfigur des Buches. Aber von Anfang an....

Es scheint wohl viele solcher Tabor-Süden-Romane zu geben, für mich war es der erste. Tabor Süden ist ein ehemaliger Kriminalbeamte, der sich als Detektiv mit 3 weiteren Detektiven nun der Beschattung einer Zielperson annimmt. In diesem Fall beauftragt ihn die Klientin Mia Bischoff, ihren Lebensgefährten Siegfried Denning, der spurlos verschwunden ist, zu finden. Sie besitzt weder ein Foto von ihm, noch einen Schlüssel zu seiner Wohnung, was den Fall schwierig macht.

Jedenfalls macht sich Tabor Süden gleich auf die Recherche und stößt dabei nicht nur darauf, dass Denning auch noch von anderen Personen gesucht wird, sondern sein Kollege Leo wird während der Recherche schwer verprügelt und stirbt wenig später, seine Kollegin Patrizia wird k.o. gesetzt und entkommt nur knapp einem Mordversuch ... Wer hat es auf die Detektive abgesehen und warum?

Er findet heraus, dass mehr dahinter steckt, als nur einen Liebhaber zu finden und wird immer mehr ins Milieu der rechten Szenen verwickelt. Was steckt hinter Hennings verschwinden? Was hat ein Kindermord vor 10 Jahren am Sohn seiner Chefin damit zu tun? Wieso zieht Mia Bischof ihren Auftrag plötzlich wieder zurück?? Es wird sehr sehr spannend, packend und immer undurchschaubarer.
Natürlich verrate ich euch das Ende nicht, aber der Roman, der in 3 Kapiteln gegliedert ist, quasi Vorgeschichte, Hauptteil und Ende, hat mich so in seinen Bann genommen, dass ich es nicht mehr aus meinen Händen legen konnte.

Alles kommt letztendlich anders, als der Leser zu Beginn der Handlung vermutet hat, keiner ist der, für den man ihn hält und man muss wirklich aufpassen, wem man sein Vertrauen schenkt! Trau, schau, wem!!
Denis Bopp, 10.10.2013

M

Deutsche Krimis und Thriller kann man einfach nur empfehlen.
Von Friedrich Ani habe ich bisher nur dieses Buch gelesen, habe mir aber schon die anderen Bücher auf meine Wunschliste geschrieben.
"M" und Kommissar Süden fesselt einen von Anfang an und endet spannungsgeladen.
Dieses Buch kann man am besten mit einem Buchstaben beschreiben:
"M" !!!!!!
Markus Steger, 07.10.2013

Wirklich spannend

Ein gerade zum Ende der Geschichte hin kommend äußerst spannendes Buch, das man kaum aus den Händen nehmen kann. Der
Autor versteht wirklich die Spannung hochzuhalten. Würde mich nicht wundern, wenn dieses Buch es ,wie frühere Ausgaben dieser Detektiv Süden-Reihe, in die Bestsellerliste schafft.

Besonders gefallen haben mir, da es mein erstes Buch dieser Reihe war, die ausführliche Beschreibung der Kollegen um Tubor Süden. So kann man sich jeden gut vorstellen und leidet um so mehr mit.

Interessant für mich war auch dieser Bezug zur rechten Szene.
Gabriele Hujer, 30.09.2013

Spannung mit Sogwirkung

Als begeisterte Leserin von Kriminalromanen freute ich mich, mit „M“ meinen ersten Roman von Friedrich Ani in
Händen zu halten. Und mit ihm die Figur des Detektivs Tabor Süden kennenzulernen. In einer unaufgeregten, bildhaften Sprache zog mich der Inhalt sofort in seinen Bann. Die subtile Spannungssteigerung, die langsame Spirale der rechtsradikalen Gewalt, die verborgenen Auswüchse des braunen Sumpfes direkt unter uns, die Beklemmung und emotionale Beteiligung der Hauptakteure, allen voran der sympathische, stille Ermittler Süden, ließen mich während der zwei Tage dauernden Lektüre mit Sogwirkung nicht mehr los. Eines ist sicher: es wird nicht mein einziger Süden-Krimi bleiben!
Anne U, 29.09.2013

Lesetipps

Sie haben dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

M

Das ist einer der besten Krimis, die ich in den letzten Monaten gelesen habe!
Das aktuelle Thema Rechtsradikalismus ist hier nicht reißerisch, sondern eher mit leisen, aber dafür umso eindringlicheren Tönen geschildert.
Tabor Süden und seine Kollegen von der Detektei Liebergesell geraten in große Gefahr, als sie einen verschwundenen V-Mann suchen.
Spannend bis zur letzten Seite und unbedingt lesenswert!
Mathildis schmitz, 22.02.2014

M

Wieder sehr verwirrendes Buch über die Ermittlungen von Süden. Auch hier merkt man, wie wenig man manchmal über
Menschen weiß, die man eigentlich glaubt gut zu kennen.
sabine schneider, 07.11.2013

Zeitgeschichtlich aktuelles Buch mit einer tollen melancholischen Stimmung

Ani schreibt seine Krimis immer sehr melancholisch. Oftmals sind sie mehr ein Roman als ein Krimi und in diesem hier
gelingt es ihm beides zu verbinden. Dieses Buch ist ein bedrückender Roman, der spannungsgeladen endet. Sein Roman ist angelehnt, an die Missstände der Behörden, bei der Aufdeckung des nationalsozialistischen Untergrunds, und auch der verhinderte Bombenanschlag bei der Grundsteinlegung des jüdischen Zentrums in München von vor zehn Jahren spielt eine Rolle. Durch die Vermischung von realen und fiktiven Ereignissen und Personen gelingt es ihm einen sehr zeitgeschichtlichen aktuellen Krimi zu schreiben.
Weniger gut gelungen sind Ani die Beschreibungen seiner Protagonisten und die Szenen. Die Eigenarten von Süden, die seinen Gegenüber immer dazu brachten, endlich aus sich herauszugehen und die Wahrheit zu schildern, werden dieses mal nur selten erwähnt. Daher kamen mir die Monologe, wenn endlich einmal jemand etwas sagt, etwas überraschend und unrealistisch vor. Mir kam es vor, als ob Ani diese Eigenarten bewusst weggelassen hat um das Buch nicht zu umfangreich zu machen. Er hat sich mit seinem Thema und seiner guten Recherche einen umfangreichen Inhalt ausgesucht, welcher an sich schon groß genug ist, um ihn auf nur 368 Seiten unterzubringen. Ich hätte mir hier die gleiche Detailverliebtheit wie in seinen anderen Romanen gewünscht.

Mein Fazit:
Ein sehr aktuelles Buch mit einer tollen melancholischen Stimmung und nur wenigen Schwächen. Ich gebe hierfür ♥♥♥♥♡.

http://eglfinger.blogspot.de/2013/10/rezension-m-ein-tabor-suden-roman.html
Pierre Reinemer, 07.10.2013

M

erst dachte ich, na ja, sehr ausführlich, manchmal schon ewig langen nervigen Dialog mit sich selber, irgendwie alles
verworren, sah keinen Zusammenhang darin, aber dann kam doch Pepp in die Geschichte, so ab Seite 16, da fängt in meine Augen das Buch erst richtig an, ein neuer Fall für Süden und der macht dann neugierig
Maria Müller, 13.09.2013

M

friedrich ANI liest man einmal und ist FAN

Barbara sülzer, 12.09.2013

M

friedrich ANI liest man einmal und ist FAN

Barbara sülzer, 12.09.2013

M Ein Tabor Süden Roman

Den Autor kenne ich noch nicht, aber man kann ihn ja kennenlernen. Der Beschreibungstext klingt interessant und es
scheint ja mehrere Romane über Tabor Süden geben. Ist immer spannend denn in einer Folge von Büchern mit demselben Hauptdarsteller da kann auch eine Entwicklung vor sich gehen und die Romanfigur kann gut ausgebaut werden. Hoffentlich hält der Roman was der Klappentext verspricht. Mit dem Thema Nazi oder Neonazi bin ich nicht so verbunden. Ich lass mich gern überraschen.
Andrea Broosch, 11.09.2013

M

Das was ich gelesen habe hört sich super spannend an macht Lust auf mehr!!!!!!!!!!!!

Elke maaß, 10.09.2013

M

Friedrich Ani steht für garantierte Spannung. Es wird in jedem Fall in meinem Regal stehen.

Sabine Seidel, 09.09.2013

M

Es ist spannend geschrieben und doch sehr bizar. Alleine durch die Gespräche auf dem Friedhof. Man hat das Gefühl als
blickt man von aussen auf die ganze Geschehnisse und damit ist es teilweise auch schwer zu lesen.
Beate Schäfer, 09.09.2013

M

Klingt irgendwie wiedersprüchlich und gerade dadurch spannend: Neonazi-Hintergrund ja oder nein, hat die Freundin doch
Recht? Lebt der Vermisste überhaupt noch...
Ivika Laev, 06.09.2013

Ein Tabor Süden Roman

Die Einführung haut mich nicht vom Hocker. Ist in meinen Augen 08/15 geschrieben. Im Krimi fürchtet man immer um ein
Leben, des Kommissars, der Mitarbeiter, des aufdeckenden Journalisten und wie hier Detektive - darum geht es ja schließlich auch - und immer steht das am Ende der Einleitung. Langweilig!
angela lieberenz, 06.09.2013



Christine Hoppmann, 06.09.2013

M

Ich kenne bis jetzt diesen Buchautor nicht und das Buch würde ich gerne lesen.

Eva Wagner, 06.09.2013

M von Friedrich Ani

Klingt sehr spannend und vielversprechend.

Sigrid Vondraschek, 06.09.2013

ab auf die Merkliste

Tabor Süden ist mir bisher noch völlig unbekannt. Das Buch hört sich aber wirklich spannend an. Wird also gleich mal
vorgemerkt.
Andrea E, 06.09.2013

M

Ein neuer Stern am Krimi - Himmel? Würde ich gerne näher kennenlernen.

Wilfried Gerwin, 06.09.2013

Friedrich Ani...

... kenne ich noch gar nicht, die Story hört sich aber sehr gut an. Landet definitiv auf meiner Wunschliste!

Christine Dammeier, 06.09.2013

M

hört sich spannend an! Würde mich freuen, das Buch zu bekommen!!!!
Waltraud Krenn, 06.09.2013

Ein Tabor Süden Roman

würde mich freuen, das ENde der Geschichte zu erfahren!

waltraud krenn, 06.09.2013

M

Ich kenne bisher den Autor nicht, finde das Buch aber interssant und auf jeden Fall lesenswert.

Maria Gerwin, 06.09.2013

Ani, M

Wunderbar, ein neuer Tabor Süden Roman. Spannung pur, ich freu mich schon drauf

Iris Schulkinis, 06.09.2013
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