Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Tanz auf Glas

9783426512814
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Klappenbroschur, Knaur TB
14.01.2015, 528 S.

ISBN: 978-3-426-51281-4
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Roman

Vielleicht hätten Lucy Houston und Mickey Chandler sich nie verlieben dürfen. Und erst recht nicht heiraten. Denn beide haben ein schweres Schicksal zu tragen. Doch die Liebe geht ihre eigenen Wege, und so führen Lucy und Mickey eine ungewöhnliche, aber glückliche Ehe. Vor vielen Jahren haben sie sich das Versprechen gegeben, keine Kinder in ihre unsichere Welt zu setzen. Als Lucy plötzlich doch schwanger wird, steht nicht nur das Fundament ihrer Beziehung auf dem Prüfstand, sondern auch die Kraft ihrer Liebe.

Die Autorin

Ka Hancock

Portrait von Ka Hancock

Ka Hancock, in Utah geboren, arbeitet als Krankenschwester und hat sich auf den Bereich der Psychiatrie spezialisiert. Heute lebt sie mit ihrem Mann...

zur Autorin Bücher von Ka Hancock

Pressestimmen

"Wer leichte Unterhaltung mit Happy-End.-Garantie erwartet, ist hier falsch. Alle anderen erwartet einen der dramatischsten Romane in diesem Jahr, der niemanden kalt lassen wird."

Love Letter, September 2013

"Ein ideles Leseerlebnis für Erwachsene. (...) Das Buch bewegt und animiert durch die sanften Worte zum Weiterlesen. Zwei glaubhafte und realistische Charaktere sorgen für die perfekte Atmosphäre. Ein wunderbar durchdachter und in Szene gesetzter Handlungsverlauf, sowei eine dramatische und nachvollziehbare Handlung, lassen das Werk zu einer idealen Geschichte reifen, die sich zu lesen lohnt."

Blog Merlins Bücherkiste, 07.09.2013

"Was für eine schöne, traurige und wundervolle Liebesgeschichte! Diese Geschichte ist nicht nur sehr emotional und gefühlvoll, sondern besticht auch durch ihre tolle und warmherzigen Charaktere, mit denen man lacht und weint."

Blog Schummerlicht, 30.08.2013

"Eine der emotionalsten Liebesgeschichten, die ich bisher gelesen habe. So perfekt, wie in diesem Buch alles zusammenspielt - das sucht seinesgleichen! Ganz viele kleine Dinge lassen dieses Buch zu einem Herzensbuch werden. (...) TANZ AUF GLAS ist für mich bereits jetzt MEIN BUCH DES JAHRES 2013."

Blog Herzgedanke, 11.09.2013

"Dramatisch, romantisch, zartfühlend und mitreißend. ich war hin- und hergerissen zwischen Lachen und Weinen, Trauern und Wüten. Für mich ist TANZ AUF GLAS ein unvergeßliches Leseabenteuer, ein Roman, der noch lange nachwirkt."

Gutowsky-online, 09.09.2013

"Die Geschichte ist so nah am Leben, dass man sofort in ihr verschwindet. Eine wirklich romantische, leidenschaftliche und doch unglaublich traurige Story, welche den Lesern die Tränen in die Augen treibt und tiefe Nachdenklichkeit hinterlässt."

Blog Die-Magie-der-Bücher, 08.09.2013

"'Tanz auf Glas' nimmt den Leser mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle."

Das neue Blatt, 18.09.2013

"Ka Hancock gelingt eine traurige Geschichte über ein sehr ungewöhnliches Paar."

Bella, 18.09.2013

"In diesem Buch erlebt der Leser eine rasante Berg- und Talfahrt der Gefühle. (...) Wer ein Gefühlschaos liebt und eine scheinbar unmögliche Liebe, der wird dieses Buch lieben."

Blog Catas-Welt, 23.09.2013

"Ka Hancock erzählt mit TANZ AUF GLAS die wohl emotionalste und tränenreichste Tragödie des Jahres. Ein beeindruckendes Werk, das gelesen werden muss!"

My Bookblog, 23.09.2013

"Dieses Buch ist unheimlich bewegend, hat mich wirklich mehrmals umgehauen und sehr nachdenklich zurückgelassen."

Blog Serendipitybooks, 20.09.2013

"Eine wirklich romantische, leidenschaftliche und doch unglaublich traurige Story, welche den Lesern die Tränen in die Augen treibt und tiefe Nachdenklichkeit hinterlässt! Ein Roman, der unter die Haut geht, wie kaum ein anderer es vermag."

Blog Das Schreibstübchen, 16.09.2013

"Wunderschön, gefühlvoll, am besten Taschentücher mit ordern!"

Blog Mem-o-ries, 26.09.2013

"Die unsagbar magische Kraft der Liebe hat dieser Roman inne! Ein Buch wie ein Gedicht über die wahre Liebe, egal was sie für uns bereithält, egal ob schöne oder schwierige Zeiten, die Kraft der Liebe lässt einen alles überstehen. [...] 'Tanz auf Glas' ist ein so verdammt ehrlicher Liebesroman, dass es einen immer wieder schmerzt. Ein Buch, das mit den Gefühlen Flipper spielt. Eine Geschichte von unglaublicher Intensität und einer großen Welle an Gefühlen! Wer von Jojo Moyes begeistert ist, sollte unbedingt auch Ka Hancock lesen." Alex Dengler

Denglers-buchkritik.de, 07.10.2013

"Ein tragisches Buch, ein trauriges Buch, ohne Tränen geht's auf keinen Fall. Aber ein fesselndes und berührendes Buch, hat mein Gefühl voll erwischt. 'Tanz auf Glas' von Ka Hancock ist der Beweis, dass die Liebe immer da ist, auch über den Tod hinaus."

Radio Arabella, 24.10.2013

"Ein sehr bewegendes Buch, das einen anrührt, das aber auch schmerzt, und das einen am Ende doch versöhnt, weil die Liebe allein genügt, um doch noch glücklich zu werden."

Siegener Zeitung, 23.10.2013

"Ein hinreißendes Romandebüt."

Lübecker Nachrichten, 03.10.2013

"Ach ja, dieses Buch ist wirklich etwas Besonderes. (...) Eine wunderbare Story, die das Leben geschrieben haben könnte."

Blog Lottasbuecher.de, 28.10.2013

"Eine sehr gefühlvolle Geschichte, die einen fesselt."

Blog Franzis Welt, 28.10.2013

"Ka Hancocks Roman 'Tanz auf Glas' ist eine sehr emotionale Geschichte, und nichts für Leser, die es lieber unterkühlt haben möchten. Andererseits versteht es die Autorin mit ihrem Debütroman den Nerv zu treffen und der Geschichte vor zu viel Schmalz zu bewahren. Das Buch ist ein Wechselbad der Gefühle für lange dunkle Abende."

NDR 1 Niedersachsen, Margarete von Schwarzkopf, 19.11.2013

"Eine herzergreifend schöne und traurige Geschichte zugleich, die mit Sicherheit keinen Leser kalt lässt."

Blog Katesleselounge, 16.11.2013

"Ein liebevolles, nachdenkliches, enstes, rührendes, trauriges und schwermütiges Buch über die Macht der Liebe. (...) Absolute Leseempfehlung!"

Blog Lus-Buchgeflüster, 15.11.2013

"Emotionen so echt, so ehrlich auf höchster Stufe. Mein Bestseller des Jahres. (...) Man kann diesen Roman nicht beschreiben, man muss ihn lesen und fühlen. Man weint vor Glück und Freude, Trauer und Schmerz, aber es lohnt sich, denn hinterher bist du selbst glücklich. Versprochen."

Blog Alineskleinewelten, 17.11.2013

"Eine wunderschöne, emotionale Story."

over-view.de, 11.10.2013

"Wenn Liebe und Schmerz dicht beieinanderliegen - eine wundervolle Geschichte."

Blog Reading tidbits, 20.10.2013

"TANZ AUF GLAS berührt den Leser tief, und er sollte sich darauf einstellen, dass diese Geschichte nicht so endet, wie er es sich sicher wünschen würde."

Blog Zwei Sichten auf Bücher, 08.11.2013

"Herzzerreißend! (...) Unbedingt ausreichend Taschentücher bereithalten!"

Petra, 01.12.2013

"Ein weises Buch, berührend und aufwühlend. Und dennoch tröstliche Lebenshilfe."

Märkische LebensArt, Winter 2013

"TANZ AUF GLAS ist das Buch dieses Lesejahres 2013, das mich am meisten ergriffen und mitgenommen hat und mich im positiven Sinne sprachlos, traurig, gleichzeitig aber auch glücklich zurückgelassen hat."

Happy-end-buecher.de, November 2013

"Ein starkes Buch, packend und emotional, aber ohne jede Rührseligkeit."

60minuten.net, 16.12.2013

"Eine bewegende Geschichte, die sich ausgesprochen gut liest."

Buchtips.net, 21.12.2013

"Dieses Buch besitzt soviel Tiefgründigkeit. Es wurde sehr viel Wert auf Emotionen, Trauer, Liebe und Schmerz gelegt und tolle, ausgereifte Charaktere brachten somit eine wunderbare Geschichte zustande."

Blog Sharonsbuecher, 22.12.2013

"Ein wunderbares Buch voller Wärme, einfühlsam geschrieben, ohne jeden Schnörkel."

Unsere Wirtschaft, 01.01.2014

"Wie man es schafft, große Gefühle zu beschreiben, ohne ins Schmalzig-Kitschige abzugleiten. Ka Hancock liefert die Antwort - in ihrem bewegenden, herzzerreißenden Roman, bei dem man am Ende nicht mehr weiß, ob man aus Trauer oder aus Glück zu Tränen gerührt ist."

Rhein-Neckar-Zeitung, 01.03.2014

"Ein wunderbares, trauriges Buch, das Hoffnung schenkt."

Blog glamour-buecherregal.de, 19.03.2014

"Wahnsinnig gefühlvoll, mitreißend und faszinierend."

Blog Fusselige Bücherwürmer, 28.05.2014

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Gleichzeitig traurig und wunderschön - ein unglaublich ergreifender Roman über eine fast chancenlose Liebe.

Unbedingt lesen!

Lena, 22.06.2016

Meinung: Vor ein paar Jahren geisterte das Buch auf vielen Blog herum und die Rezensionen waren fast ausschließlich
positiv, sodass ich das Buch auch haben musste. Nun bin ich zum Lesen gekommen und genauso begeistert.

Lucy und Mickey sind seit 11 Jahren mehr oder weniger glücklich verheiratet. Er hat eine psychische Erkrankung, die ihm das Leben erschwert und Lucy musste den Tod besiegen, der Krebs kann jedoch jeden Tag zurück kehren. Trotz aller Lebensumstände wird Lucy schwanger und entschließt sich, das Kind zu behalten. Aber schon bald wird ein bösartiger Knoten in ihrer Brust erkannt und Lucy muss die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen.

Oh wow, so ein kraftvolles und trauriges Buch. Anfangs zieht es sich leicht und er dauert einige Zeit, bis man den Anfang vom Ende erkennt, aber danach geht es so gefühlvoll weiter. Innerhalb eines Tages hatte ich 2 Szenen, die mich dermaßen berührt haben, dass ich in der Bahn beinahe angefangen habe zu weinen und totale Zitteranfälle hatte.

Der Fokus liegt nicht auf den medizinischen Aspekten, sondern auf den menschlichen und moralischen Ansichten einer jungen Frau, die das Leben nicht verlassen möchte, ohne ihre größte Aufgabe erfüllt zu haben. Ab und an ging mir Mic auf die Nerven, aber das bessert sich im Laufe der Zeit.

Fazit: Wahnsinnig berührend, traurig und voller Liebe.
Johannisbeerchen, 10.08.2015

Eine bitterzarte Geschichte über ein Ehepaar, welche garantiert kein Auge trocken lassen wird.

Vanessa, 09.01.2015

Dieses Buch hat mich ganz tief berührt.
Es geht um die große Liebe, das Schicksal, die Kraft von Familie und Freunden und den Tod.
Mickey und Lucy sind seit 11 Jahren ein Traumpaar, aber ihre innige Beziehung gleicht einem Tanz auf Glas. Lucy hat zwei Schwestern. Sie haben den Vater früh verloren und die Mutter ist an Krebs gestorben. Dadurch hat Lucy eine besondere Beziehung zum Tod und kann die Todesfee sehen. Alle Mädchen haben das Erbe der Mutter, den Krebs, geerbt. Lucy hat ihn einmal erfolgreich bekämpft. Im glücklichsten Moment der Beziehung kommt er wieder...

Mickey hat eine bipolare Störung. Mal geht es ihm gut. Mal ist er in der Klinik.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von beiden geschrieben. Sehr schön ersichtlich durch die verschiedenen Schriftarten. In Rückblicken wird der Anfang und kurze Ausschnitte der elfjährigen Beziehung beschrieben. Mit allen Höhen und Tiefen.
Ich möchte jetzt nicht zuviel vom Inhalt verraten. Bitte unbedingt lesen, aber wenn die Nerven stark sind. Das Buch ist tiefbewegend, absolut emotional. Bin sehr froh, es gelesen zu haben!
zitroenchen, 21.12.2014

Ein ergreifender Roman über ein vom Schicksal gebeuteltes Paar. Ein Buch zum erleben und mitfühlen. Wer das nicht
liest, ist selbst schuld.
Jana Marquardt, 29.08.2014

Mickey und Lucy hatten noch nie ein leichtes Leben. Mickey muss aufgrund seiner bipolaren Störung jeden Tag aufs neue
Versuchen, seine Gefühle im Griff zu halten und darauf achten seine Medikamente sorgfältig einzunehmen. Lucy wurde schon als kleines Mädchen mit dem Tod konfronitiert als ihr geliebter Vater starb. Später erkrankte ihre Mutter, wie soviele andere Frauen der Familie an Krebs und starb. Von den 3 Houston-Schwestern war Lucy schon immer die stärkste und es scheint als habe sie vor nichts Angst. Nicht einmal Mickeys Versuche, sie daran zu hindern sich in ihn zu verlieben und sie aus seinem Leben auszuschließen können sie davon abhalten ihre für sie perfekte Welt zu finden.

Mickey lernte Lucy an ihrem 21. Geburtstag kennen und lieben. Eine Hochzeit folgte schnell. Aufgrund Mickeys psychischer Erkrankung und dem Krebs entschieden sich die beiden dafür keine Kinder zu bekommen. Dies hatte den Sinn, die schlimmen Krankheiten die beide in sich tragen, nicht weiterzuvererben. Nach einem Kontrolltermin bei ihrer Ärztin erfuhr Lucy aber, dass sie trotz ihrer Sterilisation schwanger wurde. Beide wollen das Kind, das ihnen auf wundersame Weise geschenkt wurde, bekommen. Wie könnten sie auch anders? In ihrer überschwänglichen Freude ahnen beide nicht, was sie noch alles erwartet.

Das Buch ist aus hauptsächlich aus Lucys Sicht geschrieben. Sie erzählt die herzzereißende Liebesgeschichte von Mickey und Lucy. Am Anfang jeden Kapitels darf der Leser aber auch an Mickeys Gefühlen teilhaben.

Die Autorin hat ihr Buch mit sovielen Gefühlen, wunderschönen Worten und den tollsten Menschen auf Erden gefüllt, dass es mich manchmal völlig überrumpelte.

Eine wunderschöne und zugleich traurige Geschichte und definitiv keine leichte Kost. (5 Sterne)
Kerstin Schmitt, 10.07.2014

Irgendwie tu ich mir sehr schwer mit einer Rezension zu diesem emotionalen Buch, denn schon lange hat mich kein Buch
mehr so bewegt wie "Tanz auf Glas"! Nicht einmal "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", das ich erst vor kurzem gelesen habe, hat mich tagelang gedanklich so sehr beschäftigt wie dieser Roman. Sehr gefühlvoll, erschreckend und traurig.....aber wundervoll!

Lucy und Mickey sind seit elf Jahren ein Ehepaar, aber kein gewöhnliches. Mickey leidet seit der Pubertät an einer bipolaren Störung (manisch depressive Psychose), an der auch seine Mutter erkrankt war. Eigentlich wollte er nie eine Beziehung eingehen, denn Mickey ist nicht immer "Er selbst". Eine kleine Veränderung seiner Medikation kann alles Möglich bei ihm auslösen. Doch dann lernt er Lucy kennen und lieben, die sich nicht abwimmeln lässt und trotz all seiner Probleme zu ihm steht. Aber auch Lucy hat ein schweres Erbe. Ihre Mutter starb an Brustkrebs und die Wahrscheinlichkeit einer Vererbung an sie und ihre beiden Schwestern Lily und Priscilla ist sehr groß.Und tatsächlich erkranken sowohl Priscilla , als auch Lucy daran, doch beide überleben. Doch dann schlägt das Schicksal wieder zu....

Die Geschichte wird abwechselnd von Mickey (vorwiegend am Kapitelanfang in kursiver Schrift) und Lucy in der Ich-Form erzählt. Mit Rückblenden erfahren wir über ihr erstes Zusammentreffen bis hin in die Gegenwart, genauso wie Episoden aus der Kindheit und den frühen Verlust einiger Elternteile.
Die Charaktere sind wundervoll beschrieben und man kann sich richtig in die Gefühlswelt der Beiden einfinden. Mickeys Kampf gegen seine Dämonen, die plötzliche Krise, die eintritt und die erstmals einen Keil zwischen Lucy und Mickey treibt. Aber auch Lucy's Zwiespalt und die Entscheidung, die sie treffen muss, habe ich mit jeder Faser meines Körper spüren können. Ich musste sogar öfters Pausen einlegen um weiterlesen zu können, so emotional war diese Geschichte.

Auch wenn ich all die perfekten und liebenswerten Personen und Nachbarn rund um die Beiden nicht ganz nachvollziehehn konnte und ich sie etwas übertrieben fand, musste ich mir auch vorstellen, dass man beim Thema Tod und Beerdigung in den USA sich ganz anders verhält als bei uns. Dort wird einem Essen gebracht und man wird nicht alleine gelassen, während man hier bei uns vermeidet der Trauerfamilie zu begegnen....was ich wiederum sehr traurig finde.
Trotzdem fand ich das kleine Städtchen und seine Einwohner zu perfekt - zu unnatürlich!
Das war aber auch der einzige Minuspunkt an der Geschichte und da mich diese emotional so mitgenommen hat und mich das Buch sehr beeindruckt hat, vergebe ich trotz dieser kleinen Minuspunkte 5 Sterne.

Wer diesen Debütroman noch nicht kennt, sollte die Taschentücher bereit halten und sich auf eine emotionale Achterbahn vorbereiten. Es stimmt ebenfalls sehr nachdenklich und hinterlässt viel mehr im
Martina Luger, 21.04.2014

Auf einer Party anlässlich ihres einundzwanzigsten Geburtstages lernt Lucy Mickey kennen. Die beiden sind sofort
fasziniert voneinander. Bei einer zweiten Begegnung beichtet Mickey Lucy, dass er an einer psychischen Erkrankung, einer bipolaren Störung, leide und somit kein besonders guter Partner für eine Beziehung sei. Lucy lässt sich von dieser Nachricht jedoch nicht abschrecken. Ihr Leben war bisher nicht immer leicht und auch sie hat ein schweres Schicksal zu tragen. Die beiden werden ein Paar und heiraten. Da die beiden keine einfache Beziehung führen, stellen sie ein paar Regeln für ihr Zusammenleben auf. Eine davon besagt, dass sie keine Kinder in die Welt setzen werden. Trotz aller Schwierigkeiten sind die beiden sehr glücklich miteinander. Als Lucy nach Jahren dann doch überraschend schwanger wird, gerät die Welt der beiden ins Wanken.

Der Großteil der Geschichte wird aus der Sicht von Lucy erzählt. Am Anfang jedes Kapitels gibt es jeweils einen kurzen Abschnitt aus der Sicht von Mickey. So bekommt man einen Einblick in die Sichtweise und Gefühlswelt beider Partner. Das ist gerade für das Verständnis von Mickeys Krankheit wichtig. Durch die verwendete Ich-Perspektive kann man sich gut in die beiden Protagonisten hinein versetzen und mit ihnen fühlen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Mit ihren Worten transportiert sie viel Gefühl. Man kann sich gut in die Charaktere einfühlen und leidet mit ihnen.

Da die Autorin gelernte Krankenschwester ist, sind die Beschreibungen der Krankheitsbilder und Krankheitsverläufe sehr detailliert und genau. Sie schafft es, diese dem Leser verständlich nahe zu bringen.

„Tanz auf Glas“ ist ein wunderschönes Buch mit viel Liebe, Gefühl und Tiefgang, das einen nicht kalt lässt. Mich hat das Buch sehr berührt und stellenweise zum Weinen gebracht. Auch im Nachhinein hat mich die tragische Geschichte weiterhin beschäftigt.

Toller Debüt-Roman von Ka Hancock. Ich bin auf weitere Bücher der Autorin gespannt und werde sie bestimmt lesen.
Ann-Katrin, 06.04.2014

Das Leben ist nicht unbedingt einfach. In dem Buch wird zwar gesagt, dass die Ehe ein Tanz auf Glasscherben wäre, aber
ich denke, das trifft auf das ganze Leben zu!
Ich finde es sehr schön, dass das Buch als eine Art Tagebuch geschrieben wurde, da kann man vielö besser mitfühlen und leiden als wenn die unpersönliche dritte Person ins Spiel kommt. Die Kapitel beginnen mit einem meist eher kurzen Kommentar von Mickey. Dem geistig labilen Ehemann, der schon ein paarmal in der Irrenanstalt gewesen ist und der seine Frau erst nicht heiraten wollte um ihr das nicht anzutun. Dann kommt eine etwas ausführlicherer Bericht der jeweiligen Situation von Lucy, der Frau. Sie ist bereits einmal an Krebs erkrankt, was vielleicht keine Überraschung war, weil viele Frauen in ihrer Familie Krebs bekommen haben. Duch die Krankengeschichte der beiden und weil es bei einer von Lucys Schwestern so schief gelaufen ist ein Kind zu bekommen entscheiden sie sich dagegegn. Doch es gibt einen kleinen Kämpfer, der es doch durch den abgebundenen Eileiet schafft und Lucy wird schwanger. Was nun? Beide entscheiden sich das Kind zu behalte, es wäre ein Zeichen. Doch dann wird bei Luy´cy wieder Krebs gefunden und leider aufgrund der Schwangerschaft nicht sofort erkannt und anschließen nicht behandelt um das Kind zu schützen. Dies Baby wird das einzige sein, was sie ihrerm Mann hinterlassen wird. Das weiß sie und dafür kämpft sie mit allen Mittel.
Ein total schön geschriebens Buch, das einem aber immer wieder Tränen in die Augen treibt!
Anke Tschirner, 05.03.2014

Die Autorin sagte über ihr Buch, dass sie Geschichten mit komplexen und authentischen Cha-rakteren liebt, die im Leser
große Gefühle hervorrufen. Das hat sie mit "Tanz auf Glas" auf jeden Fall geschafft. In letzter Zeit hatte ich wohl kaum ein Buch gelesen, bei dem ich so viel geweint habe. Und wie die Geschichte, die große Liebe, zwischen Mickey und Lucy ihren Lauf nimmt, was sie gemeinsam durchstehen, das hat Ka Hancock mit so viel Gefühl geschil-dert, dass es dem Leser wirklich unter die Haut geht.
Lucy und Mickey lernen sich an Lucys Geburtstagsfeier kennen. Beide sind von Anfang an voneinander fasziniert und Lucy zögert auch nicht ihren Gefühlen zu trauen, als Mickey ihr gesteht, dass er unter einer bipolaren Störung leidet und in Psychosen, Manien fallen kann. Lucy schreckt das nicht ab. Sie selber erlebte den Krebstod ihrer Mutter, als sie siebzehn Jahre alt war, der Vater starb, als sie erst fünf Jahre alt war. Früher erzählte ihr Vater ihr was von der Fee, die den Tod ankündigt, und dass der Tod einem keine Angst machen soll. Zusammen stehen Mickey und Lucy sein Abstürze durch, ihre Krebserkrankung.
Dann passiert das Unfassbare, positiv wie negativ und fordert alles von ihrer Liebe.

Die Geschichte zwischen Lucy und Mickey wird aus der Sicht von Beiden geschildert. Das macht die Autorin so etwas von einfühlsam, dass ich die Zwei fast schon ganz genau vor mir sah. Dazu die Schilderungen von Lucys Familie und ihrem Wohnort. Vielleicht ist es ein we-nig zu viel an netter Kleinstadt samt Nachbarn und Familie, aber es passt einfach in die Ge-schichte, die sehr zu Herzen geht, und absolut empfehlenswert ist.

Claudia Jordan, 22.02.2014

Ich hab mich in dieses Buch verliebt! Erst in das Cover, dann in die ganze Geschichte. Und ich hab geweint.

Ich fand die Charaktere alle sehr schön ausgearbeitet. Mickey war mir von Anfang an sympathisch. Genau wie Lucy. Lucy wirkt sehr ausgeglichen, ist zu jedem nett und sieht als erstes immer das Gute. Aber es waren auch Szenen, in denen man gesehen hat, dass sie genau wütend und verzweifelt und vielleicht sogar unfair sein kann, wie jeder andere auch. Lily mochte ich von Anfang an sehr gerne, aber zum Ende hin hat meine Sympathie ihr gegenüber ein ganz kleines bisschen abgenommen. Lucy ist ja nicht schwanger geworden um Lily weh zu tun! Und mit Priss hab ich dafür länger gebraucht, bis ich mit ihr warm geworden bin. Aber zuletzt mochte ich sie auch sehr gerne.
Und auch das Dorf und seine Bewohner fand ich sehr sympathisch und ich wär so gerne noch länger da geblieben.

Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr schön. Ich hab mir leicht getan das Buch zu lesen und war von der Geschichte gefesselt.

Ich kann "Tanz auf Glas" nur empfehlen - und dazu Taschentücher.
Sabine, 15.02.2014

"Tanz auf Glas" zu bewerten stellt mich vor eine echte Herausforderung. Zum einen ist es schwierig meine Empfindungen
während des Lesens zu beschreiben und zum einen möchte ich so wenig wie möglich über den Roman erwähnen, da dieses Buch einfach viel zu wunderbar ist um es in allen Details auseinander zu pflücken. Wahrscheinlich werde ich mir zum ersten Mal an einer Rezension die Zähne ausbeißen müssen.

Im Roman wird die Liebe von Lucy und Mick als ein Tanz auf Glasscherben erklärt, denn genau dieses ist es auch und daher ist es so sehr passend. Stellt euch vor, ihr müsstet barfuß auf Scherben tanzen und dann stellt euch vor, ihr müsstet diejenige sein, die liebt und gibt, obwohl es unheimlich weh tut. Mickeys Arzt formuliert es sehr, sehr treffend und ab da begriff ich auch den auserwählten Titel für das Buch.

"Mickeys Arzt betrachtete mich einen Augenblick lang und holte dann tief Luft. "Lucy, jede Ehe ist ein Tanz - mal komplizierter, mal wunderschön, meistens wenig aufregend. Aber mit Mickey werden Sie manchmal auf Glasscherben tanzen. Das wird wehtun. Und entweder fliehen Sie vor diesem Schmerz, oder Sie halten sich noch besser fest und tanzen weiter bis Sie wieder Parkett unter den Füßen haben.""

Manchmal ist Liebe schmerzhaft, dieses müssen auch Mickey und Lucy erfahren. Sie während ihres Tanzes zu beobachten hat mir mitunter so viele Tränen beschert, das mir die Buchstaben vor den Augen verschwammen. Es ist kein Buch zum mal eben Nebenbei lesen, sondern ein Buch welches mich wirklich regelrecht betroffen gemacht hat über das Schicksal der Protagonisten. Wie kann man solch einen Schmerz ertragen? Ich habe es zwischendurch als ungerecht empfunden und dennoch steckt in diesem Buch auch eine ganz, ganz große Stärke, die erst zum Ende hin durchsickert. Mich konnte "Tanz auf Glas" fesseln und begeistern. Die Nachwirkungen bemerke ich immer noch in mir ganz tief innen, denn selten konnte mich ein Buch so sehr bewegen und überzeugen.

Eine Liebesgeschichte der Extraklasse, die mir als Leser den Atem stocken ließ, den Taschentuchverbrauch erhöht hat, mir aber auch gleichzeitig viele medizinische Details offenbart hat, die ich vorher noch nicht so bewusst gekannt habe.

Hier finde ich nun ein Ende, denn ansonsten werde ich euch doch noch Details verraten, die ich mir aber sparen möchte und euch einfach nur noch den Hinweis zu hinterlassen "Tanz auf Glas" selbst zu lesen um zu verstehen.

Unbedingt Lesen!

Melanie Enns, 20.01.2014

Zwei Menschen lernen sich Kennen und Lieben und erwarten ein Kind. Also etwas, was millionenfach jeden Tag auf der
ganzen Welt geschieht. Auch keine besondere Geschichte für ein gutes Buch. Was ist hier also so faszinierend?
Mickey Chandler, erfolgreicher Geschäftsmann und zeitweise liebevoller Ehemann leidet unter einen bipolaren affektierten Störung: „Mein Hirnstoffwechsel entgleist und ich werde verrückt. Ende. Mein Leben sieht so aus, dass ich nie weiß, wer ich sein werde, wenn ich morgens aufwache und das hasse ich. Ich hasse es, mich nicht auf den Kerl verlassen zu können, den ich im Spiegel sehe.“
Es ist eine tückische Krankheit, unter der mehr Leute leiden, als wir uns vorstellen können. Ich kenne 2 von Ihnen. Jedenfalls von außen. Dieses Buch gibt mir einen kleinen Einblick von Innen. Ein Bild, den ich ohne dieses Buch auf solche liebevolle weise nie erhalten hätte. Wie schwer diese Krankheit ist, unkontrollierbar, wie einsam man werden kann, aber auch wie mutig. Wie man auch damit alle inneren und äußeren Barrieren überwinden kann. Wenn man Freunde hat, die einen so lieben wie man ist, egal welcher Mickey gerade die Oberhand hat. Und wenn man die eine Seele gefunden hat, die wahre Liebe, die Hoffnung, Verständnis, Stärke und Mut hat und bedingungslose Liebe gibt – Lucy!
„Sich mit dieser Störung im Leben zurecht zu finden, erfordert einigen Mut. Sie unter Kontrolle zu halten, damit sie nicht die Kontrolle über mich übernimmt. Manchmal braucht man einen Lotsen. Ich persönlich brauche ein Ziel. Lucy ist mein Ziel. Ob ich in einer dunklen Ecke kauere oder auf einem blendend hellen Gipfel sitze – mein Ziel ist immer, zu ihr zurück zu finden.“
Auch Lucy ist krank, sie hat Krebs. Die Krankheit, vor der wir uns alle fürchten und bei deren Erwähnung jeder von uns ein Stoßgebet zum Himmel schickt, bitte davon verschont zu bleiben. Sie bleibt es leider nicht. Aber Sie ist stark: „ … sie wirkt nur so zerbrechlich, aber sie hat eine gelassene Seele und ein entschlossenes Wesen. In Ihr liegt das Versprechen, dass uns bestimmt noch alle retten wird. Für sie wünsche ich, dass sie die verborgene Freude in einem unvollkommenen Leben entdeckt.“
In dieser Geschichte liegen das Gute und das Böse sehr dicht beieinander. Zu nah. Lucy wird schwanger und der Krebs kommt zurück. Und Mickey geht innerlich zu Grunde, sein wackliges Ich zerfällt und stürzt ins Bodenlose. Der Tanz auf Glas, die Beschreibung ihrer Ehe, wird blutig.
Das Buch ist ein wundervolles Geschenk an jeden Leser/in. Man kann mal wieder richtig heulen und seinen eigenen tief sitzenden Schmerz zerfließen lassen. Man kann mit Fühlen, mit Lieben, mit Bangen und mit Hoffen.
Und man kann sehen, was im eigenen Leben den Himmel wieder heller und die dunklen Wolken verziehen lässt.
Einfach nur Liebe!
Marlen Plönzke, 05.12.2013

Emotionen so echt, so ehrlich auf höchster Stufe. Mein Bestseller des Jahres.

So oder in ähnlicher Form ist mein Fazit. Wer dieses Buch nicht liest, ist selber Schuld, denn hier verpasst ihr Gefühle, die euch Herzschmerz bereiten, weil ihr dabei seit, weil ihr mitfühlt. Jeder der sagt, das ist übertrieben, hat das Buch nicht gelesen, jeder der sagt, Emotionen pah, der scheint keine zu besitzen.

Ka Hancock hat mit Ihren Debütroman eine Glanzleistung vollbracht. Mich hat sie überzeugt, mich hat sie als ihren größten Leser gewonnen. Gedanken, die auf mich einströmen wechseln sich ab mit nicht aussprechbaren Worten. Ich brauchte ein bisschen Zeit, um mich wieder zu beruhigen.

Es passiert nicht oft, das ich in die Geschichte hineinwachse, wie ein stiller Beobachter. Wo ich dabei stehe, ohne helfen zu können, auch wenn das Bedürfnis danach übermächtig wird. In keinen Buch wie diesen, wünscht man sich nicht das Ende, das unausweichlich ist. Nicht immer gibt es solche Happy Ends. Denn auch wenn man die schwere des Themas kaum tragen kann, gibt es auch hier ein Ende, was dich leicht lächeln lässt. Das letzte Mal geschah es bei John Greens "Das Schicksal ist ein mieser Verräter".

Das Buch überrascht. Wenn man den Klappentext liest, denkt man nicht an viele Gefühle, viele Emotionen oder einer atemberaubenden Story. Man erwartet keine Turbolenzen, die dich als Leser aus der Bahn werfen könnten. Nein, man denk doch schon recht harmlos. Für mich war in erster Linie das Cover das Ausschlaggebene. Die Schlichtheit des Bildes, die passenden Farben, die Einfachheit. Perfekt. Hier greife ich zu, weil es neugierig macht.

Der Schreibstil ist gar nicht so schwer, sondern sogar eher leicht. Sie schafft es eine perfekte Mischung zu kreieren, die für den Transport von Emotionen so wichtig ist. Das gelingt ihr hier sehr gut. Durch die Aufteilung des Buches wird eine ebensolche Dringlichkeit der Gefühle spürbar. Die Mischung aus Rückblenden, den geschriebenen Wort Mickeys und Lucy Gedanken und Erzählungen bekommst du einen sehr schönen Einblick in die Geschehnisse. Eine Liebe, wie sie schwieriger nicht sein kann. Mickeys Krankheit edeutet schon eine Herausforderung, aber Lucy weiß damit umzugehen. Sie ist die Stärkste von drei Schwestern, die sich gar nicht so sieht. Für sie ist es verständlich ihn zu lieben und auch Mickey kann nicht anders, auch wenn er Lucy nicht belasten möchte. Ich möchte gar nicht soweit vorgreifen und zu viel erzählen, denn dieses Buch erwarten von euch, selbst erobert zu werden.

Dadurch, das die Autorin selbst aus der Sparte kommt, kann sie natürlich viel besser den Krankheitsverlauf der Krankheiten beschreiben. Es gelingt ihr, ohne viele verdrehte und nicht verstehende Fachbegriffe, dem Leser einiges klar werden zu lassen. Man versteht Mickey und Lucy, die Schwestern und Freunde der gesamten Familie. Man muss sie mögen. Am
Aline Wirths, 17.11.2013

Wenn man den Titel und den Klappentext des Buches liest hat man noch keine Ahnung auf was man sich mit dieser Geschichte
einlässt.
Zu Beginn hätte ich auch echt meine Probleme mich auf die Geschichte und ihre Handlung einzulassen. Es hat gut und gerne an die 100 Seiten gedauert bis ich so in die Handlung eingetaucht war das mich das Buch wirklich interessiert hat.
Vielleicht lag es auch einfach daran dass wir eine der Krankheiten in der Familie hatten und ich mich dadurch an die schwere Zeit erinnert habe.
Die Autorin hat wirklich alles sehr bildlich geschildert und man hat mit den Protagonisten mitgelitten und sich aber auch mit ihnen gefreut.
Selbst die Kleinstadt war so beschrieben dass man sich alles dort sehr gut vorstellen konnte ohne das man jemals in Amerika gewesen ist.
Was mit hier sehr gut gefallen hat, war das jeder mit jedem mitgelitten hat und jeder für jeden da war.
Ebenso bildlich waren alle Personen im Buch beschrieben egal ob es Lucy oder Mickey war oder ob es sich nur um eine Nebenrollte handelt die danach nie mehr erwähnt wird.
Aber dies alles ist nichts, zu dem was die Autorin Ka Hancock an Emotionen in das Buch hat einfließen lassen.
Teilweise hat mich die Handlung so mitgerissen, dass mir beim Lesen wirklich die Tränen gekommen sind. Die Letzten 100 Seiten hatte ich die Taschentücher in griffnähe, denn die paar Seiten hatten es wirklich in sich.
Auch jetzt bin ich noch ergriffen von der Handlung und es fällt mir richtig schwer meine Eindrücke in Worte zu fassen.
Für mich hat die Autorin mit ihrem Debütroman es sehr tolles Buch geschaffen, das etwas schildert was wohl jedem passieren kann. Durch ihren Beruf als Krankenschwester wurde vieles besser oder aus ausführlicher erklärt als es ein Autor nur durch Recherche könnte.
Alles in allem hat mir das Buch beim Lesen sehr gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen.
Rebecca Kiwitz, 04.11.2013

"Tanz auf Glas" ist einer der emotionalsten Liebesgeschichten, die ich bisher gelesen habe. So perfekt wie in diesem
Buch alles zusammenspielt - das sucht seinesgleichen! Ganz viele kleine Dinge lassen dieses Buch zu einem Herzensbuch werden.
"Tanz auf Glas" regt zum Nachdenken, Träumen und Weinen an.

Erzählt wird die Geschichte von Lucy und Mickey Houston, die sich auf einer Geburtstagsparty kennenlernen. Und sich sofort ineinander verlieben, obwohl es noch ein paar Monate dauert, bis sie letzten Endes ein Paar werden. Schon an diesem ersten Abend spürt man eine Verbundenheit der beiden, die regelrecht aus den Zeilen heraussprüht. Flattern der Schmetterlinge im Bauch, Gefühlschaos und Zerrissenheit - als Leser erlebt man alles hautnah mit.

Das Buch ist aus zwei verschiedenen Blickwinkeln geschrieben. Mickeys Gedanken sind in Tagebuchform verfasst und Lucy erzählt parallel in chronologischer Reihenfolge.
Schnell wird klar, dass beide ein schweres Schicksal zu tragen haben. Doch Lucy und Mickey kämpfen gegen alle Laster die ihnen auferlegt werden. Und dabei wird klar wie groß ihre Liebe ist!

Ich möchte gar nicht weiter auf die Handlung eingehen, weil sich die Geschichte jeder Leser für sich selbst erobern sollte. Ich möchte her darauf eingehen, warum dieses Buch in allem rundum perfekt ist.
Zuerst einmal sind es die Hauptfiguren die auf Anhieb Sympathie erwecken . Lucy ist die jüngste dreier Schwestern, die charakterlich sehr unterschiedlich sind. In einer Geschichte, die später noch eine wichtige Rolle spielen wird, charakterisiert der Vater von Lucy seine Töchter folgendermaßen:
Priscilla ist die Perfektionistin mit einem brillanten Verstand, die ihr zartes Herz hinter einer messerscharfen Zunge verbirgt. Lily ist die Schwester, die sich immer zu viele Sorgen macht und Lucy ist diejenige mit der gelassensten Seele, die jedoch ein entschlossenes Wesen hat.
Trotz dieser Unterschiede stehen sie zueinander wie der Fels in der Brandung, denn auch Priscilla und Lily wissen was es heißt dem Schicksal die Stirn zu bieten.

Mickeys Stärke geht am besten aus einem Gespräch hervor, welches Lucy mit Gleason führt, dessen Rolle ich an dieser Stelle nicht weiter erläutern möchte. Es geht in diesem Gespräch um den Tod von Mickeys Mutter und, dass er nicht so werden möchte wie sie. Diese Zeilen haben mich sehr berührt, weil sie Mickeys Persönlichkeit kurz aber sehr berührend und eindringlich skizzieren.

Eine weitere Szene, die ich in diesem Buch liebe ist die als Lucy kurz vor ihrer Hochzeit in ihrem Zimmer am Fenster steht - und das Foto ihrer verstorbenen Eltern in der Hand hält.
So wie dieses Foto gerahmt ist, erschien mit Lucys Leben ebenfalls umrahmt - von vielen lieben Menschen, in dessen Kreis sie und Mickey eingebettet sind! Harrison Bates, Ron, Muriel, Wanda und Charlotte, um nur einige zu nennen. Manchmal beim
Ricarda Ohligschläger, 27.10.2013

Sie haben sich gesucht und gefunden und sind gegen alle Widerstände zusammengekommen. Doch ihr Glück ist
zerbrechlicher als das anderer Ehepaare. Und leider wird ihre Liebe viel zu bald auf eine harte Probe gestellt.

Nach außen hin erscheinen Mickey Chandler und Lucy Houston das perfekte Paar zu sein. Aber ihre Liebe zu erhalten bedeutet einen immerwährenden, tagtäglichen Kampf gegen das Schicksal und die eigenen erschwerenden Voraussetzungen, unter denen sie die Beziehung eingegangen sind.
Mit den Jahren haben sie damit umzugehen gelernt und sich darauf eingestellt. Ihre Ehe könnte unter den Umständen glücklicher nicht sein.
Bis etwas geschieht, das all ihre sorgsam getroffenen Vorkehrungen über einen Haufen wirft und ihren Tanz auf Glas weitaus schmerzhafter werden lässt, als sie es sich jemals hätten vorstellen können.



Ich muss gestehen, ich hatte kaum Erwartungen an den Roman, vor allem da der Klappentext so erfreulich wenig verrät (Die innere Inhaltsangabe ist dagegen erheblich spoilerbelasteter, also Vorsicht!). Deswegen war ich auch positiv überrascht von der Geschichte, vor allem von den Charakteren. Ka Hancock hat sich sichtlich Mühe gegeben und man merkt den Protagonisten auch an, dass die Autorin sich mit den dargestellten Krankheitsbildern sehr gut auskennt. Besonders Mickey, der leider eine etwas kleinere Rolle spielt als Lucy, hat wunderbare Ecken und Kanten, die ihn wahrscheinlich als Mensch schon recht schwierig machen, aber dafür als Buchfigur wesentlich interessanter! Sein körperlicher und geistiger Zustand wird sehr schön umrissen, man erlebt seine Höhen und Tiefen hervorragend mit und selbst wenn er egoistisch handelt, so kann man seinen Schmerz, seine Wut und seine Verzweiflung auf eindringliche Art und Weise nachvollziehen.
Seine Frau dagegen erscheint besonders zu Anfang als etwas zu glatt und man vermisst, dass sie angesichts ihrer Situation etwas mehr negative Gefühle an den Tag legt. Im Laufe der Geschichte zeigt aber auch sie hin und wieder Reaktionen und Empfindungen, die beweisen, dass sie nicht ganz so perfekt ist, wie sie anderen gegenüber wirken mag.

Der Schreibstil Hancocks lässt sich angenehm lesen: Flüssig, nicht zu überladen und ideal dafür, große Emotionen zu transportieren. Oft gelingt es der Autorin auf diese Weise, den Leser zu berühren und für das Schicksal ihrer Figuren einzunehmen. Besonders gelungen fand ich dabei den Perspektivenwechsel zwischen Lucy und Mickey. Letzterer hat zwar leider nicht soviel Präsenz in dem Roman wie seine Frau, dennoch sind seine Passagen umso eindringlicher und abwechslungsreicher geschrieben. Zudem helfen die sorgfältig eingestreuten Rückblenden, die Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren besser zu verstehen und nachvollziehen zu können. Gewöhnungsbedürftig sind hier nur die hauchfeinen Übergänge zwischen den einzelnen Zeitebenen, die häufig sehr fli
Red-Sydney, 18.10.2013

Lucy und Mickey Chandler sind seit elf Jahren ein glückliches Ehepaar und das obwohl sie sich nie hätten in einander
verlieben dürfen. Beide haben mit ihrem eigenen Schicksal zu kämpfen und benötigen einen starken Partner, der sie unterstützen kann, aber das ist nicht immer möglich. Mickey leidet an bipolarer Störung. Er balanciert zwischen seinen manischen und depressiven Phasen und verliert trotz intensiven Bemühungen hin und wieder seinen Kampf. Über Lucys Leben schwebt das Damoklesschwert Krebs. Mutter, Tante und Großmutter starben an Krebs. Auch ihre Schwester Precilla hat bereits eine Krebsoperation hinter sich. Lucy musste sich vor sieben Jahren einer Krebsbehandlung unterziehen, die ihre fast das Leben gekostet hat. Seitdem lebt sie unter medizinischer Beobachtung und jede Untersuchung ohne Befund ist für sie ein Geschenk unbeschwerten Weiterlebens. Die aktuelle Routineuntersuchung fördert eine Überraschung zu Tage, die das Leben von Lucy und Mickey durcheinander wirbelt und sie fast zerbrechen lässt.

Dieser Debütroman hat mich umgehauen. Ich war nicht in der Lage ihn in einem Rutsch zu lesen, musste immer wieder Verschnaufpausen einlegen. Er ist berührend, informativ und fesselnd.
Anfänglich empfand ich es verstörend Mickeys Gedanken zu seiner Krankheit zu lesen, aber im Laufe der Geschichte boten gerade diese Passagen tiefe Einblicke in die Krankheit. Als Leser konnte man ein wenig nachvollziehen, welche Kämpfe Mickey durchleben muss. Therapie, Medikamente und selbst die bedingungslose Liebe der Partnerin können nicht immer helfen. Diese Unsicherheit, dass er seinen Gefühlen und Einschätzungen nie trauen kann und dass er selbst oft nicht weiß, wer der wahre Mickey ist, wurde deutlich. Mickey Verzweiflung, wenn er merkt, dass er vielleicht wieder gerade abrutscht, hat mir Gänsehaut bereitet. Ich kenne diese Krankheit nur oberflächlich und hätte nie gedacht, dass die Patienten ihren Krankheitsverlauf so bewusst wahrnehmen können, aber nicht in der Lage sind, direkt darauf Einfluss zu nehmen.
Überrascht hat mich auch die Dorfgemeinschaft. In vielen amerikanischen Geschichten erlebe ich diese kleine Dorfgemeinschaft oft als eng und nachtragend, da man sich ja seit Generationen kennt und weiß, was die Eltern und Großeltern schon alles angestellt haben. Hier hatten sich alle lieb. Auch wenn es das vielleicht in dieser Form nicht gibt, anders wäre das Leben von Lucy und Mickey nicht möglich. Sie können ihr Leben nur eingebettet in dieser Gemeinschaft bewältigen.
Lucy, was für eine starke Frau sie ist. Sie wirkt wirklich als die Stärkste der drei Schwestern. Ihre Entscheidungen sind für den Leser immer nachvollziehbar. Ihre Konflikte sind herzzerreißend real dargestellt.
Dieser „Tanz auf Glas“ ist sehr berührend, aber nie kitschig beschrieben. Der Kampf der beiden Protagonisten um ihr zukünftiges Leben hat sicher nicht nur mir einige Tränen entlockt.
Elvira Pfeiffer, 01.10.2013

Fünf Stunden ICE-Fahrt lagen vor mir und dieses Buch hatte sich in mein Reisegepäck geschmuggelt. Genau das richtige
Buch, um den Lärm um mich herum zu vergessen?
Ich fing an zu lesen und war sofort gefangen genommen. Was sich von außen wie ein seichter Schmöker präsentiert, entpuppt sich als zarte Liebesgeschichte mit allen Höhen und Tiefen a la "Lovestory".
Ich tauchte ein und vergaß alles um mich herum. Ich weinte vor Glück und Schmerz, vor Freude und Trauer. Ich weinte auch weiter, nachdem mich ein Mann im Anteil ansprach, ob er mir helfen könnte!
Irgendwann war das Buch zu Ende und der Zielbahnhof erreicht. Ich stieg aus, zufrieden und tief bewegt, wie lange nicht mehr. Ich ging durch die Menge und kam der Bahnhofsbuchhandlung vorbei. Eine junge Frau stand davor und schaute in die Auslage. Ich nahm das Buch, gab es ihr und sagte, dass es ein Geschenk sei und ich ihr viel Spaß damit wünschen würde. Sie war überrascht, bedankte sich und ich ging weiter.
Dieses Buch ist eine Perle: Lesen Sie dieses Buch! Sie werden sehr glücklich sein!
Mike Altwicker, 28.09.2013

Wer sich traut das Buch von Ka Hancock zu lesen, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er eine emotionale Achterbahn
damit betreten wird.

Die Geschichte erzählt von Mickey und Lucy, einem Ehepaar in einer amerikanischen Kleinstadt, welches sich gefunden und zusammengerauft hat und schon von Anfang an gegen das Schicksal kämpfen musste. Aber beide haben so viel Liebe investiert, dass sie auch nach 11 Jahren noch glücklich verheiratet sind. Mit großer Liebe, Willensstärke und Zusammenhalt tritt plötzlich ein Ereignis ein, dass so bestimmt nicht geplant war und zur härtesten Prüfung wird. Unterstützt werden sie von den Lucys Schwestern Lizy und Priscilla und weiteren wunderbaren Menschen aus ihrer Umgebung.



Die Charaktere im Buch sind sehr gut ausgearbeitet, man lebt mit ihnen, zwischen ihnen, man leidet, lacht und weint mit ihnen und man wird mit voller Wucht von ihnen umgehauen, das sollte der Leser vorher wissen. Wer selbst gerade emotional angegriffen ist, sollte vielleicht dieses Buch zur Seite legen – auf jeden Fall ist Vorsicht geboten. Ich musste immer mal wieder eine Pause einlegen, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen und mich aus der Geschichte zu lösen, bevor ich wieder in die Untiefen eintauchte, mit Begeisterung, aber auch mit Tränen in den Augen.
Nicole Müller, 27.09.2013

Jede Liebe ist ein Tanz - manchmal kompliziert, manchmal wunderschön. Aber mit Mickey wird es auch ein Tanz auf
Glasscherben sein. Und entweder fliehst du vor diesem Schmerz, oder du tanzt weiter, bis du wieder Parkett unter deinen Füßen spürst.

Inhalt
Lucy und Mickey sind auf den ersten Blick ein Traumpaar. Aber nur auf den ersten, denn beider Leben wird durch eine Krankheit bestimmt. Mickey leidet an einer bipolaren Störung, die ihn immer wieder an seine psychischen Grenzen bringt und in Lucy's Familie sind bisher alle Frauen an einer Krebserkrankung gestorben. Auch sie war vor Jahren daran erkrankt und hat überlebt. Nach einer Routine-Untersuchung erhält sie von ihrer Ärztin jedoch eine Nachricht, die ihr und Mickeys Leben für immer verändert.

Meine Meinung
Ka Hancock hat mit ihrem Debüt ein unglaublich zu Herzen gehendes Buch geschrieben. Immer wieder hatte ich beim Lesen einen Kloß im Hals und gerade die letzten 200 Seiten waren so unfassbar traurig, dass ich fast eine halbe Packung Taschentücher gebraucht habe, bis ich das Buch schließen und von Lucy und Mickey Abschied nehmen konnte. Die Autorin ist Krankenschwester und ich habe mich so manches Mal gefragt, ob sie in ihrer Berufslaufbahn jemanden wie Lucy und Mickey kennengelernt und zum Beispiel für diese Geschichte genommen hat.

Wenn man nur das Cover sieht und die Kurzbeschreibung zu "Tanz auf Glas" liest, dann würde man denken, dass es sich um eine gewöhnliche Liebesgeschichte handelt. Aber es ist so viel mehr. Es ist eine Liebe zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit. Eine Liebe, die Mann und Frau zusammen geführt hat, damit beide das Beste aus sich heraus holen, um für den anderen da zu sein und ja, auch ein besserer Mensch zu werden. Sie zeigt jedoch auch auf, dass es Grenzen gibt. Grenzen, da sich Ansichten nicht vereinbaren lassen, Unverständnis herrscht und zu einer Trauer führt, die so tief ist, dass sie durch Flucht einen Ausweg sucht, für den es keinen Ausweg gibt.

Lucy und Mickey sind für mich eines der beeindruckendsten Liebespaare, deren Liebe und Leben ich als Leser begleiten durfte. Ihre Geschichte hat mich tief bewegt und berührt. Sie zeigt auf, dass das Leben nicht immer fair ist. Nein, es ist sogar manchmal verdammt hart. Aber es gibt auch Momente, die von solcher Schönheit sind, dass man dankbar und glücklich sein muss, dass man sie erlebt haben durfte. Und so wie Dr. Gleason zu Lucy gesagt hat, so gilt auch für Mickey, dass das Leben manchmal ein Tanz auf Glas ist. Doch wenn man nur lange genug auf dem Glas tanzt, dann bildet sich vielleicht nicht nur Parkett unter den Füßen, sondern ein warmer Teppich, der dem Menschen zeigt, dass das Leben lebenswert ist. Und so bietet das Ende bei aller Hoffnungslosigkeit auch Hoffnung für ein besseres morgen.

Fazit
Leser von Büchern wie "Ein ganzes halbes Jahr" und "Love Story" werden von Tanz auf Gl
bookgirl, 25.09.2013

Tanz auf Glas hat mich umgehauen … Dieser Roman ist was fürs Herz.. Man leidet mit, man weint, man bangt.. Die
Geschichte geht an einem ans Herz, denn so viele Schicksalsschläge und so viel Pech wie die beiden Protas haben, kann kein Mensch haben.. Doch ist dieser Roman sehr nah am realen Leben gehalten, was mich so fasziniert hat … Auch die Liebe zwischen den beiden, trotz, den Schicksalsschlägen halten sie zusammen … Lucy versucht immer wieder ihrem Mann zu zeigen, wie sehr sie ihn liebt.. Auch wenn er krank ist! Lucy ist eine starke Frau und das beweist sie immer wieder im Laufe des Buches … Tanz auf Glas hat mich auf ganzer Linie überzeugt.. und wer wirklich was fürs Herz haben möchte, ist mit diesem Buch auf jeden Fall gut beraten! Die Protas sind sehr gut durch dacht.Lucy beweist immer wieder in der Geschichte, wie gut sie ihren Mann kennt, auch wenn er immer von dem schlechten ausgeht! Je weiter man liest um so mehr sind mir die Protas ans Herz gewachsen.. Und natürlich sind bei mir hier auch sehr viele tränen geflossen, da mich die Geschichte wirklich sehr bewegt hat..Lucy ist eine sehr starke Frau, aber auch Michael wächst im Laufe der Geschichte über sich hinaus..Mich hat dieser Roman auf ganzer Linie überzeugt
Barnefske Jessica, 24.09.2013

von dieser offensichtlich schicksalsgetragenen Beziehung zu erfahren.
Loraine Sievers, 09.09.2013

Mickey und Lucy sind ein sehr außergewöhnliches Ehepaar. Beide haben ernsthafte gesundheitliche Probleme, die das
eigene Leben und das ihrer Liebsten schon mal mit Ängsten und Sorgen auf den Kopf stellen kann. Mickey hat eine bipolare Störung und Lucy braucht alle Kraft um ihn stets in seinen Depressionen beizustehen. Dabei benötigt sie doch eigentlich alle Kraft für sich selbst, muss sie doch stets Angst haben, dass der Krebs, der immer wieder in Ihrer Familie auftaucht, auch bei Ihr erneut zuschlägt.
Und doch lieben die beiden sich so innig, dass nichts ihre Liebe erschüttern kann. Glauben sie zumindest, bis das Schicksal eine schwere Entscheidung fordert.
Dieser Roman war für mich eine emotionale Achterbahnfahrt. Ka Hancock hat mit ihrem Schreibstil die Personen so einfühlsam und detailliert dargestellt, dass ich schon auf den ersten Seiten von einer besonderen Atmosphäre in den Bann gezogen wurde. Alle mitspielenden Personen sind mit ihren Schicksalen etwas Besonderes und vermittelten mir ein familiäres „mittendrin sein“ das Ich nur ungern wieder verlassen habe. Dieser Roman spielt mit den Gefühlen des Lesers. Er erzählt in leisen Tönen, mit viel Feingefühl, poltert dann wieder mit Spannung drauf los, um zwischendurch eine gewisse Romantik und auch Melancholie zu erzeugen.
Er ist dramatisch, romantisch, zartfühlend und mitreißend. Ich war Hin-und-her-gerissen zwischen Lachen und weinen, trauern und wüten.
Für mich ist „Tanz auf Glas“ ein unvergessliches Leseabenteuer, ein Roman, der noch lange nachwirkt und den ich gerne weiterempfehle.
© Michaela Gutowsky
http://www.youtube.com/watch?v=-SfU3xcf3G8
Michaela Gutowsky, 09.09.2013

Ein intensiver Roman, der die Unbedingtheit einer Paarbeziehung in all ihren Facetten gnadenlos beleuchtet. Ein
rhytmischer Prosatanz auf Scherben, der dem Leser Sentimentalität erspart und an die reine Liebe glauben lässt.
Viktoria Schuster, 06.09.2013

Dieses Buch ist wunderschön und auch sehr traurig. Der kleine Film verspricht mehr. Es ist sehr einfühlsam
geschrieben und berührt die Seele.
Mein Favoriten-Buch.
Renate Mestscheriakoff, 01.09.2013

Ka Hancock hat hier ein Debüt vorgelegt, das sie nicht besser hätte schreiben können. Es trifft den Leser mitten in's
Herz und läßt ihn so schnell nicht wieder los.
Petra Murach, 01.09.2013

Vorweg muss ich allen Lesern von "ein ganzes halbes Jahr" diesen Roman empfehlen. Tanz auf Glas ist eine
Liebesgeschichte , die so emotional und mitreißend ist , das einem das Herz pocht und man das Buch nicht mehr aus den Händen legen kann. Taschentücher bereit halten.

Es geht um die drei Schwestern Lucy, Priscilla und Lily, die in jungen Jahren erst ihren Vater und dann ihre Mutter verlieren. Der Vater stirbt durch ein Attentat und die Mutter erliegt einem Krebsleiden.
Lily hat wenig Glück in ihrem Leben, denn sie verliert 2 Kinder durch Fehlgeburten und als sie und ihr Mann später ein Kind adoptieren, meldet sich dessen leibliche Mutter und holt ihr Kind zurück.
Lily versucht ihr Schicksal so gut es geht anzunehmen und organisiert für ihre kleine Schwester Lucy eine tolle Party zum 21 Geburtstag. Auf dieser Party, begegnen sich Lucy und Mickey das erste Mal.
Lucy ist gleich begeistert von diesem tollen gutaussehenden Mann, aber sie hält sich zurück, denn ihre Schwester Priss scheint es auf Mickey abgesehen zu haben.
Später an diesem Abend treffen sich Lucy und Mickey in einem anderen Club wieder und in einem Überschwang küssen sie sich. Beide sind sofort fasziniert voneinander und tauschen ihre Telefonnummer aus.
Beim nächsten Treffen gesteht Mickey, sehr sehr krank zu sein. Er redet von Geistesgestörtheit und vielen damit verbundenen Medikamenteneinnahmen und Klinikaufenthalten. Auch Lucy , erzählt ihm von ihrem Dämon, dem Krebs, der in der Familie wütet und der gerade bei ihrer Schwester Priss festgestellt wurde. Doch aller Schrecken verliert sich für beide Liebenden und eine Achterbahnfahrt beginnt.
In diesem Roman geht es um die aussergewöhnliche Beziehung zwischen Lucy und Mickey, mit so vielen Höhen und Tiefen, dass man oft das Buch zur Seite legen muss - um zu verdauen. Wer am Ende des Romanes keine Tränen weint, dem kann nicht geholfen werden.

mehr möchte ich nicht verraten, aber für mich ist dieser Roman das Highligt 2013, absolute 5 Sterne.
Sandra Paulsen, 30.08.2013

Die Leseprobe hat mich wirklich neugierig gemacht.
Der Prolog, in dem die Protagonistin Lucy von ihrer Kindheit und ihrer intensiven Beziehung zu ihrem Vater erzählt ist wunderschön geschrieben. Man sieht die beiden regelrecht vor sich, wie sie im Badezimmer stehen...
Relativ unvermittelt erfährt der Leser, dass die Protagonistin und ihre zwei Schwestern an Krebs erkrankt waren, momentan geheilt sind, der Krebs aber jederzeit wiederkommen kann. Gleichzeitig scheint auch der Ehemann der Protagonistin eine Krankheit zu haben, denn er befindet sich derzeit im Krankenhaus. "Ganz schön viele Schicksalsschläge auf einmal" denkt man im ersten Moment... Andererseits: wenn man sich in der Realität besinnt wie viele Menschen an Krebs oder anderen schrecklichen Krankheiten leiden, ist das gar nicht so abwegig... Ich muss dieses Buch weiterlesen!
Evelyn Woggon, 21.08.2013


Ein sehr schwieriges Thema in eine schöne, traurige und einfühlsame Liebesgeschichte versteckt.
Gisela Ritz, 14.08.2013

Ist ein Buch was um das Thema Brustkrebs bzw allgemein Krebs zu drehen scheint.
Ich dachte jedoch Anfangs würde es sich um Borderline oder so etwas handeln, ich bin schon gespannt um was es dann letztlich wirklich gehen wird, weil ich das Buch bald bekommen werde :-)
, 09.08.2013

“Tanz auf Glas” von Ka Hancock
Zuerst ist zu sagen, das mich das Cover des Buches sehr angesprochen hat, deswegen wollte ich unbedingt mal hineinlesen.
Ich habe mit einer Liebesgeschichte gerechnet, da der Klapptext aussagt es wäre möglicherweise besser gewesen, hätten sich die beiden nie kennen- und liebengelernt,deshalb war ich erstaunt das es in dem Prolog um den Tod ihrer Eltern und der sogenannten Todesfee ging.
Danach gehts es dann los das lucys mann in der klinik liegt und wie lange sie sich kennen.
Sehr spannender Schreibstil, könnte es mir vorstellen zu kaufen und durchzulesen, weil ich jetzt gern wissen möchte wie es mit den beiden weiter geht
Sarah Toch, 07.08.2013

Eines der berührensten und einfühlsamsten Bücher, die ich gelesen habe. Geht unter die Haut und mitten ins Herz ohne
kitschig zu sein. Die Liebesgeschichte zwischen Lucy und Mickey ist eine besondere und wird so lesernah mit ihren Höhen und Tiefen erzählt, dass man gar nicht anders kann, als mit den beiden mitzufühlen, zu lachen und zu weinen. Ihr Schicksal hat mich noch lange nicht losgelassen!
sternchen, 26.07.2013
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