Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Tochter der Angst

9783426513194
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Klappenbroschur, Knaur TB
01.04.2015, 352 S.

ISBN: 978-3-426-51319-4
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Roman

Als die Oberärztin Marion sich in Paris auf einen Auslandseinsatz bei „Ärzte ohne Grenzen“ vorbereitet, lernt sie bei einer befreundeten Familie das syrische Flüchtlingsmädchen Zahra kennen. Marion allein gelingt es, das Vertrauen des verstörten Kindes zu gewinnen, und bald schon schließt sie die Kleine in ihr Herz. Was sie nicht weiß: Es handelt sich um die Tochter eines politisch sehr einflussreichen Wirtschaftsbosses aus Syrien, die ganz und gar nicht zufällig nach Frankreich gelangte, sondern Teil eines äußerst brisanten Deals ist. Ehe sichs Marion versieht, geraten sie und das Mädchen zwischen die Fronten und in Lebensgefahr.

Leselounge

Die Autorin

Alex Berg

Portrait von Alex Berg

Alex Berg hat viele Jahre als freie Journalistin gearbeitet, bevor sie ihre ersten Spannungsromane verfasste. Ihre politisch brisanten Thriller ...

zur Autorin Bücher von Alex Berg

Pressestimmen

"Eine spannende Geschichte aus Schicksalen und Intrigen, die das Leben der Protagonisten komplett auf den Kopf stellen. Dranbleiben lohnt sich. Dieses Buch legt man so schnell nicht mehr aus der Hand."

StadtPost Offenbach, 12.08.2015

"Der Roman ist von Anfang an spannend und fesselnd geschrieben."

Blog Die Bibliothek der vergessenen Bücher, 19.06.2015

"Packendes hoch aktuelles Buch über die Arbeit von Polizei und Geheimdiensten. Spannend geschrieben."

Evangelische Bücherein im Rheinland (Online), 06.06.2015

"Ein Kriminalroman um Abschottung, Flüchtlingselend und persönliche Schicksale - spannend erzähl von der deutschen Kriminalautorin Alex Berg [...] Mit 'Tochter der Angst' ist es Alex Berg auf beeindruckende Art gelungen Geschichte und Gegenwart, Privates und Politisches zu verwegen und uns anhand von Einzelschicksalen einen Spiegel vorzuhalten und zum Nachdenken zu bringen - ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit bestechenden Charakteren und einer fesselnden Geschichte."

SR 3 - Saarlandwelle, 18.04.2015

Rezensionen

Ich wollte das Buch gern lesen, als ich den Klappentext bekam. Gutsituirte Oberärztin bricht aus ihrem Hamburger Leben
aus, um für ein Jahr bei "Ärzte ohne Grenzen" zu arbeiten. Bei den Vorbereitungen in Paris für ihren Auslandseinsatz wird sie in ein Netz aus politischen Intrigen, Waffenhandel und Terroranschlägen verstrickt.
Aktuelle Themen als Roman verpackt, nicht schlecht. Leider hielt meine Euphorie nicht lange an. Man merkt die Journalistin in der Schreibe, Alex Berg verwendet an einigen Stellen unterschiedliche Stilmittel, die für mich den Lesegenuss deutlich gemindert haben. Teilweise entwickelt sich die Geschichte über 3 Seiten rasant, um dann über weitere 30 Seiten gemütlich dahinzuplätschern. Und das Ende gleich des ersten Kapitels a la heftig.co hätte auch nicht sein müssen ("Sie ahnte nicht, dass ihre Freude schon bald getrübt sein würde ... und in wenigen Tagen der Gedanke an Paris für sie nie wieder so unbeschwert sein würde wie früher."). Ernsthaft?!
Einige Figuren werden sehr stark herausgestellt, andere verlaufen ohne Grund im Sand, Schicksale und Hintergründe werden zum Teil nicht erklärt. Mir fehlte auch der triftige Grund, warum die Protagonistin den Weg zu Ärzte ohne Grenzen gewählt hatte. Langeweile, Frust, Midlife-Crisis? Und die Sache mit dem Code bleibt auch ungeklärt (und hier finde ich, dass es wichtig gewesen wäre, genau das aufzulösen). Ich mag es ja, wenn ein Buch Fragen aufwirft, aber doch bitte keine Logikfragen!
Ich bin sonst keine langsame Leserin, aber hier brauchte ich fast vier Wochen (erbostes In-die-Ecke-Werfen des Buches eingerechnet). Am Ende bleibt bei mir ein großes "Hä?" und ein "Schade, da wäre mehr gegangen.".
mona_lisa, 24.04.2015

Klappentext:
Als die Oberärztin Marion sich in Paris auf einen Auslandseinsatz bei „Ärzte ohne Grenzen“ vorbereitet, lernt sie bei einer befreundeten Familie das syrische Flüchtlingsmädchen Zahra kennen. Marion allein gelingt es, das Vertrauen des verstörten Kindes zu gewinnen, und bald schon schließt sie die Kleine in ihr Herz. Was sie nicht weiß: Es handelt sich um die Tochter eines politisch sehr einflussreichen Wirtschaftsbosses aus Syrien, die ganz und gar nicht zufällig nach Frankreich gelangte, sondern Teil eines äußerst brisanten Deals ist. Ehe sichs Marion versieht, geraten sie und das Mädchen zwischen die Fronten und in Lebensgefahr.

Meine Meinung:
An sich ein spannendes Buch mit vielen Handlungssträngen und Themen – vielleicht zu viele für die Länge des Buches? Ich habe das Gefühl es wurden viele Dinge angerissen die dann doch beim Ende des Buches noch offen sind (Zu viele Fragezeichen im Kopf)! Das mag ich persönlich nicht so, da es nach einem zweiten Teil schreit. Ich vergebe immer Noten für gelesene Bücher und obwohl sich das Buch gut liest und sehr Interessante Themen behandelt gibt es von mir aufgrund der Menge der offenen Fragen leider nur eine 3-.

Mein liebster Absatz in diesem Buch: „Ich brauche Zeit. Ich muss über vieles Nachdenken“ entgegnete Sie. „Deswegen bin ich gegangen.“
„Ich weiß. Aber ich kann dir nicht garantieren, dass in der Zwischenzeit alles so bleibt wie es ist.“
„Das werde ich akzeptieren müssen. So wie du mein Fortgehen“
Das wahren die ehrlichsten Worte, die sie seit langem miteinander gewechselt hatten.
Sonja Mauer, 24.04.2015

Marion, eine deutsche Oberärztin, begibt sich nach eine Ehekrise nach Paris, wo sie eine Auszeit bei " Ärzte ohne
Grenzen" beginnen möchte. Bei Ihrer Tante und ihrem Onkel trifft sie ihren Cousin Jean wieder, der ein Flüchtlingskind zur Pflege mitbringt.
Alles könnte so einfach sein, doch Marion trifft auf einer Ausstellung auf Schatten ihrer Vergangenheit. Terroranschläge werden in Frankreich begangen und Marion und ihre Familie kommen in ein Strudel von Verbrechen, Affären und Machtspielchen
Da ist noch das Flüchtlingskind Zahra, ein unschuldiges Kind. Welches Geheimniss verbirgt sich hinter dessen Vergangenheit in Syrien?
Alex Berg webt geschickt einen spannenden Roman, indem sie die verschiedenen Handlungsstränge von Marion, ihrem Cousin Jean und den Agenten des französischen Geheimdienstes Claude Baptiste verknüpft.
Am Ende entsteht für den Leser ein spannendes Bild und ihm wird so Einiges klar.

eliasfahrer, 12.04.2015

Zu Beginn des Buches hat es mich echt sehr gefesselt. Ich fand es ausgezeichnet, wie Alex Berg die verschiedenen
Charaktere zeichnet. Besonders Marion Sanders und ihre Gründe, warum Sie Ehemann und Kinder in Hamburg lässt um bei den Ärzten ohne Grenzen in Afrika anzuheuern. Ich finde auch, wie sie die Familie Bonnier, Jean und auch Claude Baptiste beschreibt, ausgezeichnet. Man verliebt sich auch richtig in Paris, wenn man die Beschreibung der Plätze sieht. Interessant wird die Handlung, wenn Marion das Bild der Frau in der Ausstellung entdeckt, ab da hat mich das Buch eigentlich so richtig gefesselt, gepart mit einem sehr flüssigen Schreibstil ohne lange aneinander gereihten Sätze, welche das lesen des Buches unheimlich "erleichtert". Die Spannung im Buch baut sich so nach und nach auf, ohne sich in irgendwelche Situationen schlagartig zu entladen. Auch die Sorge um das kleine Mädchen Zahra und warum sie nicht reden will, heizt die Spannung ungemein an.
Ehrlich gesagt, umso enttäuschender ist das Ende des Buches eigentlich. Man hat das Gefühl, JETZT müsste unbedingt etwas passieren. Und.....es passiert eigentlich nicht mehr viel. Wobei ich denke, das es von der Autorin gewollt ist, das Marion in Jordanien entschwindet. Das heißt wohl soviel, wie "Fortsetzung folgt"...Das Buch als Gesamtpaket hätte von mir wenigstens 4 von 5 Punkte erhalten, allerdings das Ende des Buches drückt das Gesamtergebnis um einen Punkt auf 3 Punkte runter!
Michael Malkemus, 11.04.2015

Hier also nun meine erste Rezension. Vielen Dank erstmal für das Buch.

Ich finde das Buch sehr spannend und fesselnd zumal es auch das aktuelle Weltgeschehen mit einbezieht. Ich liebe es, wenn man bei Büchern keine Tendenz erkennen kann und das ist bei dem Buch der Fall. Ich bin jetzt ca. und der Hälfte des Buches und irgendwie warte ich noch auf den AHA Effekt. Ich bin gespannt, was es mit der kleinen Zara auf sich hat und mit Jean. Ich finde es auch interessant ein bißchen mehr über die Bundesnachrichtendienste zu erfahren und Einblicke zu bekommen.

Auf jeden Fall ein tolles Buch, welches ich auch ein wenig anspruchsvoll finde. Es ist kein Roman zum schmökern sondern ein Roman bei dem man am Ball bleiben muss und will.
gina_1986, 10.04.2015

„Tochter der Angst“ von Alex Berg
Als sich Marion Sanders aus Hamburg für 1 Jahr zum Einsatz bei „Ärzte ohne Grenzen“ meldet, ahnt Sie nicht wie sehr sich ihr Leben durch diese Entscheidung ändert.
Spannend werden die Ereignisse der einzelnen Beteiligten in stets interessanten Kapiteln beschrieben. Einmal aus dem Erlebten der deutschen Ärztin Marion Sanders, aus dem des Mitarbeiters einer internationalen Hilfsorganisation Jean Morel und aus dem des Agenten des französischen Geheimdienstes Claude Baptiste.
Auf eine Fortsetzung in einem weiteren Buch von Alex Berg bin ich schon jetzt gespannt.
U.S, 05.04.2015

War das erste Buch von Alex Berg. Mir hat es sehr gut gefallen. Die Figuren Louise,Jean,Marion und Baptiste waren gut
ausgewählt. Ich hätte noch gerne was von Elaine aus Argentinien erfahren. Es war sehr spannend geschrieben. Ich würde für das Buch 5 von 6 Sternen vergeben.
kocherl, 04.04.2015

Zunächst einmal zu den Äußerlichkeiten: Ich finde das Cover-Design wirklich schön, und hätte ich das Buch im Handel
gesehen, hätte ich es bestimmt mal in die Hand genommen. Jedoch finde ich, dass es sowohl vom Motiv als auch von der vermittelten Stimmung nicht wirklich zu dem Inhalt des Romans passt. Auch der Titel - obwohl "Tochter der Angst" immerhin einmal im Laufe des Buches geschrieben steht - gibt meines Erachtens nach zu wenig Hinweise auf die Thematik der Handlung; auf Flüchtlinge, auf Schicksale, auf Verzwickungen. So war für mich Marion nie wirklich eine Tochter der Angst (auch wenn sie sich selbst so bezeichnet), und Zahra eigentlich auch nicht (obwohl sie schon verängstigt war, aber dennoch immer wieder aufblühte). Aber wie so vieles ist das ja Geschmackssache, und natürlich muss ein Buchtitel auch vielen Anforderungen gerecht werden.

Zur Geschichte selbst: Ich finde, es hat sich ein bisschen geschleppt. So die letzten 100 Seiten gingen bei mir dann tatsächlich schnell, aber bis dahin hat es sich meiner Meinung nach ziemlich gezogen. Ich finde es immer ein bisschen schwierig, wenn es zu viele Verbindungen und Verknüpfungen zwischen Personen bzw. Handlungssträngen gibt, weil dann ganz leicht die Gefahr besteht, dass das Ganze konstruiert und dadurch irgendwie unrealistisch wirkt. Dadurch kann eine Geschichte schnell an Reiz verlieren, und das ist mir hier wohl ein bisschen geschehen.
Außerdem waren manche Satzkonstruktionen durch viele Verschachtelungen etwas unglücklich und unverständlich geraten. Zudem finde ich, dass die Gefühlsbeschreibungen etwas stark ausgeschweift sind. Natürlich waren diese oftmals zentral für die Geschichte, doch gerade bei Gefühlen finde ich, dass weniger mehr ist. Man sollte spüren, wie es dem Charakter geht, und dafür nicht übertrieben lange Beschreibungen und ausgelutschte Metaphern brauchen.

Alles in allem ein nettes, kurzweiliges, nicht sehr anspruchsvolles Buch, aber nichts, was mich im Nachhinein noch lange begleiten würde und dadurch letztendlich leider nichts wirklich besonderes.
Quatschpanda, 02.04.2015


Als großer Alex Berg-Fan habe ich mich sehr gefreut, endlich einen neuen Roman dieser Autorin in meinen Händen halten zu dürfen. Ich wurde nicht enttäuscht.
Auch diesmal widmet sich die Autorin wieder einem aktuellen Thema der Zeitgeschichte. Diesmal steht eine Flüchtlingsgeschichte im Zentrum des Romans.
Marion ist in ihrem Leben als Ärztin in einer Sackgasse angekommen. Sie sucht eine neue Herausforderung und auch eine Fluchtmöglichkeit aus ihrem alten Leben. So bewirbt sie sich als Ärztin bei der Organisation „Ärzte ohne Grenzen.“
Bevor sie jedoch in ein Einsatzgebiet geschickt wird, muss sie in Paris an einem Vorbereitungsseminar teilnehmen. Sie nutzt die Gelegenheit, bei Louise und Greg unterzukommen, einem befreundeten älteren Ehepaar. Dort hat Marion viel Zeit in ihrer Kindheit verbracht.
Sie trifft dort auf Jean, Louises Neffen, der Zahra aus dem Kriegsgebiet Syrien nach Paris gebracht hat. Marion fühlt sich sehr zu dem kleinen Mädchen hingezogen. Als sie eine Foto-Ausstellung in einem Pariser Museum besucht, entdeckt Marion das Bild einer Frau und meint, in einen Spiegel zu schauen. Die Ähnlichkeit mit der Unbekannten ist frappierend und zugleich beängstigend.
Auf der Suche nach dem Geheimnis, das hinter diesem Bild steckt, gerät sie in einen Strudel aus Intrigen, Macht, Verletzungen und in tödliche Gefahr.

Alex Berg gelingt es, gleich mehrere Themen in diesem Spannungsroman zu vereinen. Es geht um Identität, um Macht und Machenschaften, um Flüchtlinge und um das Geschäft mit der Not, um Geheimnisse und Geheimdienste, um Freunde und Feinde, um Lüge und Wahrheiten und auch ein Stück Suche nach dem Selbst.
Ein packender Roman, den ich nur empfehlen kann.
Elni, 02.04.2015

Anfangs war ich mir nicht sicher, ob mich das Buch wirklich überzeugen würde, aber das Lesen hat viel Spaß gemacht.

Die Hauptperson ist sympathisch und man kann sich gut mit ihr identifizieren. Das finde ich beim Lesen eines Romans sehr wichtig. Marion ist nicht perfekt, aber das bedeutet, dass sie sehr real herüberkommt.
Am besten hat mir der Erzähl-Stil gefallen. Er ist detailreich und flüssig zu lesen.
Die Geschichte ist spannend, das Lesen wird nicht langweilig, allerdings war es bei mir nicht so, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte und unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Trotzdem eine nette Freizeitbeschäftigung.
Pancakes, 02.04.2015

Als ich das Buch begonnen habe zu lesen, war ich durch den Klappentext doch eher skeptisch, ob mich das Thema (Ärztin
im mittleren Alter in einer Sinn- und Beziehungskriese) interessiert?! Aber gleich von Anfang an hat mich das Buch gefesselt und ich konnte es so gut wie gar nicht mehr (lies sich manchmal nicht vermeiden) aus Hand legen!
Durch die verschiedenen (aber gut und klar) gegliederten Handlungsstränge ergab sich eine tolle Spannung. Die einzelnen Personen sind gut beschrieben und man kann sich schnell in die Charaktere hineinversetzen. Auch das brandaktuelle Thema "Flüchtlinge" zeigt das Alex Berg am Puls der Zeit ist.

INHALT: Marion will ihrem Leben in Hamburg entfliehen und hat sich bei Ärzte ohne Grenzen beworben. Während ihrer Vorbereitungszeit in Paris lebt sie bei ihrer sehr guten (mütterlichen) Freundin Louise. Schon bald gerät sie in einen Strudel aus politischen Intrigen und einem Familiengeheimnis.
In der Wohnung von Louise begegnet sie dem Mädchen Zahra, einem Flüchtlingsmädchen aus Syrien. Zahra ist die Tochter eines sehr einflussreichen Wirtschaftsmagnaten aus Aleppo und wurde von ihrer Mutter außer Landes gebracht. Die Geschichte nimmt an Fahrt auf und schnell überstürzen sich die Ereignisse. Was hat das Mädchen mit der Familie zu tun? Auch zwei Beamte des französischen Geheimdienstes sind schon seit längerer Zeit auf der Spur von Zahras Vater und seinen illegalen Machenschaften. Gleichzeitig versuchen sie den Neffen von Louise ausfindig zu machen. Aber der ist untergetaucht und in großer Gefahr.
Als Marion die Gefahr begreift, in der sie und Zarah sich befinden, ist es fast zu spät…

FAZIT: Insgesamt ein von Anfang an fesselndes Buch! Der spannende Thriller konnte durch seinen raffinierten Aufbau und das aktuelle Thema "Flüchtlinge" punkten. Das Ende schreit eigentlich nach einer Fortsetzung…
Es war mein erstes Buch, was ich von Alex Berg gelesen haben….es wir ganz sicher nicht mein letztes Buch gewesen sein.
Klette83, 31.03.2015

Super spannend und flüssig geschrieben, will man diesen brandaktuellen Politthriller gar nicht mehr aus der Hand legen.
Alex Berg verquickt viele persönliche Themen wie Identitätssuche, die Bedeutung von Familienbanden und midlife crisis mit dem syrischen Bürgerkrieg, Flüchtlingsdrama und der klassischen Verschwörungstheorie über unselige politische Machenschaften. Ihr gelingt es, die verschiedenen Fäden der Geschichte in der Hand zu halten und alle Figuren interessant zu gestalten, sodass man mühelos und gerne weiterliest. Das Setting in Paris und weiteren französischen Orten sowie genüssliche Beschreibungen der französischen Küche lassen Urlaubsstimmung aufkommen. Leider bleiben viele Geschichten und auch die Hauptfiguren zu oberflächlich, was am Ende für etwas Enttäuschung sorgt. Immerhin werden diverse Pfade für eine Fortsetzung angelegt, so kann man sich auf ein Wiedersehen mit den sympathischen Hauptfiguren freuen.
ClaudiLeseratte, 30.03.2015

Ein von Anfang an fesselndes Buch. Mir gelang es nicht, es aus der Hand zu legen.
Die verschiedenen Handlungsstränge, die zusammen führen, sind klar gegliedert und erzeugen eine Spannung, die das Lesen des Buches zu einem Muss macht.
Die Charaktere sind fein herausgearbeitet und haben alle ein besonderes Eigenleben.
Das Thema der Flüchtlinge, der Schlepper und der der teilweise staatlichen Ohnmacht ist äußerst aktuell und sehr eindringlich von Alex Berg geschildert.
Man fühlt sich direkt mit in die Handlung versetzt.

grisu13, 29.03.2015

Am Anfang war ich etwas skeptisch und erwartete angesichts des Klappentexts und der ersten Seiten eine zu hohe Dosis
"weiblicher Emotionen" (eine Ärztin mittleren Alters in einer Beziehungskrise, die sich sozial engagieren möchte). Ich wurde jedoch positiv überrascht. Das Buch erzählt eine spannende Geschichte mit einem komplexen (allerdings teilweise etwas klischeehaften) Familiengeheimnis als Background.

Aufbau, Personen, Timing, Sprache: Alles was einen spannenden Thriller ausmacht ist gut gelungen und braucht den Vergleich mit internationalen Autoren nicht zu scheuen. Dabei verzichtet die Autorin auf die in diesem Genre verbreitete Darstellung von Grausamkeiten. Natürlich kann man daran herummäkeln, dass der Zufall teilweise eine zu starke Rolle spielt oder die Handlungsweise einzelner Personen nicht zu 100% plausibel ist. Ähnliche Kritikpunkte lassen sich aber gegen fast jedes Buch dieser Gattung vorbringen.

Insgesamt ein Buch, das man immer wieder zur Hand nimmt, um zu erfahren, wie die Story weitergeht. Dies war das erste Buch, das ich von Alex Berg gelesen habe, es wird aber nicht das letzte bleiben.
Vielleser, 29.03.2015

Alex Berg liebt es, sich brisanten aktuellen Themen zu widmen. Nach ihren Romanen über illegalen Waffenhandel,
Terroranschläge und politischen sowie familiären Verstrickungen, reiht sich auch "Tochter der Angst" nahtlos in ihre bisherigen Veröffentlichungen ein.
Marion Sanders, die ihrem Leben in Hamburg entfliehen will und sich deshalb für ein Jahr bei Ärzte ohne Grenzen beworben hat, wird während ihrer Vorbereitungszeit in Paris in einen Strudel aus politischen Intrigen, geheimen Daten und ihrer ganz eigenen Familiengeschichte hineingezogen.

Die Geschichte um die norddeutsche Ärztin beginnt spannend und vielversprechend und zog mich zugleich in ihren Bann. Schnell zu lesen, spannend geschrieben und gut in Paris recherchiert (man merkt, dass die Autorin selbst vor Ort war, um ein möglichst authentisches Bild des Stadtviertels zu liefern), liefern "Tochter der Angst" definitiv so einige spannende und unterhaltsame Lesestunden. Alex Berg liebt es, aktuelle Diskussionsthemen in einen Roman zu packen und diesem dem Leser näher zu bringen, doch presst sie vielleicht manchmal etwas zu viel auf die Seiten. In einem Rundumschlag werden Flüchtlingswellen, Terrorgefahr aus dem Nahen Osten und politische Affären zu einer Geschichte zusammengestrickt, die für meinen Geschmack zeitweise etwas zu viel auf zu wenigen Seiten erreichen wollte. Unter der Fülle an angeschnittenen Themen, hatte ich das Gefühl, dass alles und doch nichts passierte, ein Zufall dem anderen jagte und am Ende zu viele Fragen offen blieben (was war der Code? Wo ist die Schwester? Wie geht es nun weiter?) oder Handlungsstränge schlichtweg im Sand verlaufen sind. Alles schreit nun nach einer Fortsetzung des Romans, ansonsten wäre mir das Leseerlebnis doch etwas zu unbefriedigend.

"Tochter der Angst" ist, trotz dieser Kritik, ein spannendes und definitiv gut lesbares Buch, welches mich mit seiner Thematik sofort angesprochen hat. Doch etwas weniger wäre, wie in so vielen Fällen, vielleicht doch etwas mehr gewesen.
bean_sidhe, 25.03.2015

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Bei dem Buch "Tochter der Angst" von Alex Berg geht es um einen Krimi der in Frankreich speilt. Marion Sanders ist die
Protagonistin im dem Buch und es geht um Ihre Familiengeschichte.

Zu beginn des Buches gibt es einen Mord in dem auch ermittelt wird, aber war für mich nicht das Hauptthema der Geschichte, aber er ist für die Entwicklung bzgl. der Familiengeschichte wichtig, damit gewisse Fäden zusammenlaufen.
Marion ist Oberärztin in Hamburg, sie ist verheiratet und hat 2 Töchter die bereits erwachsen sind. Da Ihre Ehe grade nicht so optimal läuft und die Kinder aus dem Haus sind, will sie eine Veränderung in Ihrem leben und geht daher zu den Ärzten ohne Grenzen um für ein Jahr im Ausland zu unterstützen. Für die Fortbildungsgänge muss sie nach Paris um von dort aus zu Ihrem Einsatzort zu reisen. In Paris leben die Bonniers eine befreundete Familie bei der sie für die Zeit wohnen kann und wo sie auch immer als Kind war. Louise und Gerd haben eine Neffen Jean der zur gleichen Zeit ein Flüchtlingskind dort unterbringt und darum bitte das sich die beiden darum kümmern während er unterwegs ist. Zahra ist allerdings sehr verschreckt und spricht daher mit niemanden.
Während Ihrer Freizeit besucht Marion eine Ausstellung über Flüchtlinge und findet dort ein Foto von einer Jungen Frau die ihr selbst sehr ähnlich sieht.
Nun stellt sich die Frage wer ist die Frau und was ist damals passiert? Wieso hat sie soviel Ähnlichkeit mit Marion? Wer ist diese Frau?

Der Schreibstiel von Alex Berg ist sehr spannen und mitreisend. Man wird sofort mit in die Story gezogen und Fibert mit Marion mit und will umbringt wiesen was in der Vergangenheit vorgefallen ist, das es sogar bis in die Gegenwart reicht.

Wer nun wiesen will was Marion herausfindet und was in der Vergangenheit passiert ist, der sollte ich diese Buch kaufen. Ich kann es nur empfehlen.
Jaq, 20.09.2015

In der Ehe von Marion und ihrem Mann läuft es nicht mehr richtig, daher entschließt sich Marion ein Jahr lang Abstand
zu nehmen und sich bei "Ärzte ohne Grenzen" zu engagieren. Die Vorbereitungen sollen in Paris stattfinden, so dass sie bei Freunden, Louise und Greg Bonnier, wohnen kann, die sie schon seit ihrer Kindheit kennt. Louises Neffe Jean Morel bringt überraschend ein kleines Mädchen , um das sich Louise kümmern soll. Die kleine Zahra ist traumatisiert und redet nicht. Bei einem Ausstellungsbesuch entdeckt Marion das Bild einer Frau, die ihr überraschend ähnlich sieht. Das lässt ihr keine Ruhe und sie forscht nach. Wer ist diese Frau?
Die Geschichte wird uns aus den unterschiedlichsten Perspektiven erzählt. So lernen wir Marions Sichtweise kennen, aber auch die von Jean und Baptiste. Der Schreibstil ist schnörkellos und lässt sich gut und flüssig lesen.
Jean hat Zahra auf Wunsch der Mutter Elaine aus Syrien gebracht. Doch welche Mutter lässt ein so kleines Kind alleine? Er will Elaine nachholen. Doch dann sind ihm irgendwelche Leute auf den Fersen und er gerät in Gefahr. Aber wer ist hinter ihm her?
Claude Baptiste und sein Kollege Lecroux wollen einen Mord aufklären und sie stoßen bei ihren Ermittlungen auf Jean. Der ist aber nicht aufzutreiben, um eine Aussage zu machen. Als Baptiste Zahra bei den Bonniers sieht, kommt ihm das merkwürdig vor. Louise Bonnier ist ziemlich verschlossen.
Marion ist eine sympathische Frau, die ihr festgefahrenes Leben nicht so weiterführen möchte. Bei ihrem Einsatz für "Ärzte ohne Grenzen" will sie herausfinden, wie ihre Zukunft aussehen soll. Mit Geduld und Einfühlung gelingt es ihr, Zahra zu Sprechen zu bringen.
Baptiste hat einiges hinter sich, dass er noch nicht verarbeitet hat. Es treibt ihn an. Bei seinen Ermittlungen verlässt er sich auch auf sein Bauchgefühl. Er ist fasziniert von Marion.
Die unterschiedlichen Stränge kommen nach und nach zusammen und zeigen eine Geschichte, die ich so nicht erwartet hatte. Die politischen Aspekte im Bürgerkriegsland Syrien wurden nicht vertieft. Am Ende bleibt einiges offen.
Die Geschichte war spannend und hat mir gut gefallen.
leseratte1910, 29.08.2015

Da die Ehe der 48-jährigen Marion Sanders in einer Krise steckt, entschließt sie sich für ein Jahr bei Ärzte ohne
Grenzen in einem Krisengebiet zu arbeiten. Wegen eines Einführungsseminares geht die Reise zuerst nach Paris. Dort quartiert sie sich bei langjährigen Freunden, der Familie Bonniers, ein. Es wird noch Jean Morel erwartet, der die kleine Zahra aus dem zerstörten Aleppo mitbringt. Die Kleine ist durch den Krieg traumatisiert und spricht nicht mehr. Jeans Hoffnungen ruhen auf seiner Tante Louise, die ein Händchen für Kinder hat, daß sie Zahra dazu bewegen kann, Vertrauen zu fassen und zu sprechen. Bei der Begrüßung bemerkt er eine Ähnlichkeit von Marion zu einer Person aus der Vergangenheit. Ist es ein Zufall oder weiß seine Tante mehr? Gibt es Geheimnisse um die verstorbene Mutter von Marion? Was hat Zahra alles erleben müssen und wird sie wieder sprechen? In dieser komplexen Handlung begegnet man u.a. Personen aus den verschiedenen Geheimdiensten und Informanten im Flüchtlingsgeschäft.

Die Autorin hat mit Sicherheit sehr gut recherchiert, die Örtlichkeiten und die Atmosphäre waren gut vorstellbar. Es war spannend geschrieben, aber für mich war das Buch mit zu vielen Themen überfrachtet, was zulasten der Tiefe ging. Die Geschichte war für mich zu distanziert im Gegensatz zu den anderen Büchern der Autorin, bei denen ich mich mitten im Geschehen fühlte. Als Leser musste bei der Stange bleiben, um bei den häufigen Szenewechseln nicht den Überblick zu verlieren. Am Ende blieben etliche lose Fäden, was auf eine Fortsetzung schließen lässt.

Für mich persönlich wird es nicht zum Lieblingsbuch der Autorin.
girasole, 21.05.2015

Tochter der Angst

Marion kommt nach Paris, um sich auf einen Einsatz bei „Ärzte ohne Grenzen“ vorzubereiten. Sie wohnt vorübergehend bei Freuden und trifft dort Jean wieder, ein Sandkastenfreund aus Kindertagen. Er ist im Rahmen der Entwicklungshilfe in vielen Krisengebieten unterwegs und bringt Zahra mit in die Familie, ein verstörtes syrisches Flüchtlingsmädchen. Sie ist der Spielball in einem zweifelhaften Geschäft und die Jagd beginnt.

Alex Berg hat in diesem Polit-Thriller ein aktuelles Thema aufgegriffen, eigentlich mehrere. Den Syrien-Konflikt, diese seit Jahren andauernde Auseinandersetzung gegen das Regime, was sich zu einem Bürgerkrieg entwickelte und nun kommen noch die Gewaltexzesse des IS dazu. Dies führt nahtlos über zum zweiten Thema, die Flüchtlingsproblematik. Millionen Menschen sind in der ganzen Welt auf der Flucht und viele kommen dabei ums Leben. Die dritte Problematik sind die - Macht- und Intrigenspielchen unserer Regierungen. Der Bürger Europas und der Welt hat nicht einmal einen Hauch einer Ahnung, was die Regierenden so tun und von wem sie beeinflusst werden.

Zwar werden die Themen im Thriller von Alex Berg nicht vertieft oder besonders detailliert dargestellt, die Autorin hat aber aus dem Ganzen einen spannenden Plot entwickelt. Die Protagonisten sind durchweg aussagekräftig und stimmig.
Das Ende macht den Anschein, als ob sich die Autorin den Weg zu einer Fortsetzung offen lassen wollte.

Es war mein erster Thriller, den ich von der Autorin Alex Berg gelesen habe. Sie liebt Lissabon, eine Gemeinsamkeit. Alex Berg ist das Pseudonym der Autorin und Journalistin Stefanie Baumm. Unter diesem Namen hat sie schon mehrere Kriminalromane veröffentlicht.

Tochter der Angst ist empfehlenswert. Der Leser wird nicht politisch überfordert, sondern gut unterhalten und kann sich flüssig durch die Geschichte lesen. Mir hätte mehr politischer Tiefgang besser gefallen.
QueenAnne, 19.05.2015

Nach dem Klappentext habe ich mir etwas anderes unter dem Buch vorgestellt und auch den Titel finde ich nicht ganz
passen. Aber das Buch selbst ist nicht schlecht.
Eine Ärztin, deren Kinder inzwischen die Schule verlassen haben und bei der es mit dem Mann nicht mehr so gut läuft entschließt, dass es an der Zeit ist mal rauszukommen und etwas anderes zu tun. Darum meldet sie sich bei "Ärzte ohne Grenzen" an und wird demnächst für ein Jahr nach Jordanien gehen. Aber zuerst braucht sie noch eine Einarbeitungszeit und einen Vorbereitungskurs in Paris. Dort wird sie bei einer alten Freundin wohnen, die sie schon aus Kindertagen kennt. Doch dort geht alles durcheinander, weil ein kleines Mädchen, das gerade frisch, ohne Eltern aus einem Krisengebiet kommt und nicht redet auch dort ist. Die kleine entscheidet sich relativ schnll sich der Ärztin zu nähern und diese ist auch die erste mit der die kleine zu reden beginnt. Erst viel später kommt zufällig heraus, warum die kleine ein solchen Vertrauen zu der ihr eignetlich unbekannten Frau hat und warum die Frau sich so sehr an ihre Kinder erinnert fühlt....
Ein wunderbares Ende, das auf einen zweiten Teil hoffen lassen kann, denn die Mutter des Mädchens bleibt verschwunden und die Ärztin macht sich gerade erst auf den Weg ins Ausland...
Tubby-1985, 06.05.2015

Super spannend und flüssig geschrieben, will man diesen brandaktuellen Politthriller gar nicht mehr aus der Hand legen.
Alex Berg verquickt viele persönliche Themen wie Identitätssuche, die Bedeutung von Familienbanden und midlife crisis mit dem syrischen Bürgerkrieg, Flüchtlingsdrama und der klassischen Verschwörungstheorie über unselige politische Machenschaften. Ihr gelingt es, die verschiedenen Fäden der Geschichte in der Hand zu halten und alle Figuren interessant zu gestalten, sodass man mühelos und gerne weiterliest. Das Setting in Paris und weiteren französischen Orten sowie genüssliche Beschreibungen der französischen Küche lassen Urlaubsstimmung aufkommen. Leider bleiben viele Geschichten und auch die Hauptfiguren zu oberflächlich, was am Ende für etwas Enttäuschung sorgt. Immerhin werden diverse Pfade für eine Fortsetzung angelegt, so kann man sich auf ein Wiedersehen mit den sympathischen Hauptfiguren freuen.
ClaudiLeseratte, 30.03.2015

Dass ich gerade dieses Buch gewonnen habe, hat mich ganz besonders gefreut. Vom ersten Buch an haben mir die Romane von
Alex Berg außerordentlich gut gefallen und lange Zeit habe ich einen Mann hinter diesen Romanen, hinter diesen Stoffen vermutet.
Vielleicht macht aber gerade die Tatsache, dass hier eine Frau schreibt, diese Stoffen auch und gerade für Frauen so lesbar. Bei diesem Roman ist mir zudem aufgefallen, dass es keine so ganz harten Szenen mehr gibt wie in den ersten beiden Büchern. MACHTLOS und DIE MARIONETTE beschäftigten sich mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen, spielten in Geheimdienstkreisen und stellten eine Hamburger Anwältin urplötzlich in eine zum Teil grausame Szenerie.
Mit DEIN TOTES MÄDCHEN folgte ein eher klassischer Krimi, der rasant und spannend in so manche Abgründe der Seele führt.
Jetzt ist Alex Berg thematisch an ihren Ursprung zurückgekehrt und hat erneut einen sehr spannenden Thriller vorgelegt. Nur knappe zwei Tage habe ich für die Geschichte von Marion gebraucht, die als erfolgreiche Oberärztin einer Hamburger Klinik ihr bisheriges Leben für ein Jahr hinter sich lassen und für „Ärzte ohne Grenzen“ in einen Einsatz nach Jordanien gehen will.
Während der Vorbereitungszeit in Paris lebt sie bei ihrer mütterlichen und deutlich älteren Freundin Louise. Dort begegnet sie dem Mädchen Zahra, einem Flüchtlingsmädchen aus Syrien. Zahra ist die Tochter eines sehr einflussreichen Wirtschaftsmagnaten aus Aleppo und wurde von ihrer Mutter, die sich mit Fluchtgedanken trägt, zuvor außer Landes gebracht. Keinesfalls darf der Vater Zarah finden.
Sehr schnell überstürzen sich die Ereignisse. Zarah ist gemeinsam mit dem Neffen von Louise nach Frankreich eingereist, was hat er mit diesem Mädchen und seiner Familie zu tun? Das interessiert die Leser, aber auch zwei Beamte bzw. Agenten der französischen Geheimdienste. Der Auslandsgeheimdienst, hier vertreten durch Claude Baptiste, der schon lange auf der Spur von Zahras Vater und seinen teils illegalen Machenschaften ist, versucht über Marion zu mehr Informationen zu gelangen. Gleichzeitig versuchen er und sein Kollege Leroux, den Neffen von Louise ausfindig zu machen, denn auch von ihm erwarten sie Antworten und Aufklärung. Aber der ist untergetaucht und der akuten Gefahr doch nicht entkommen.

Alex Berg gelingt es in diesem Buch erneut, bislang unbeteiligte Menschen in Ereignisse einzubinden, die sich mit großen Themen der derzeitigen Weltpolitik befassen. Hierzu nur einige Stichworte: Bürgerkrieg und das Assad-Regime in Syrien, Fluchthilfe im großen Stil und das Flüchtlingsdrama allgemein, die Verschwiegenheit von Personen und Regierungen, wenn es um ganz große Geschäfte geht und dabei auch gegen Gesetze des eigenen Landes verstoßen wird. Es geht auch um brisante Papiere, die Zahras Mutter sich beschafft hat und die jetzt verschwunden sind. Wer wird die Jagd darauf gew
Ilona Rehme, 27.03.2015

Schon der Beginn der Erzählung macht Lust zum Weiterlesen

Ulrich Schirm, 26.03.2015

Die Oberärztin Marion bricht aus ihrem Leben aus. Sie geht zur Organisation Ärzte ohne Grenzen um dort zu helfen.
Gleichzeitig verlässt sie ihren Ehemann Paul. Der Klappentext gibt schon einen Einblick auf das Geschehen. Aktuelles Thema verpackt in einem Roman. Der Schreibstil gefällt mir gut. Es kam keine Langweile beim Lesen auf.
Oztrail, 22.03.2015

Schon die Vorschau auf das Buch "Tochter der Angst" macht Lust aufs Lesen

Ulrich Schirm, 19.03.2015

Ich bin schon ganz gespannt.

Sibylle Krug, 09.03.2015

Spannend in Paris - ein Grund, um dorthin zu reisen! Den Roman liest man gerne in einem Straßencafe an einem großen
Boulevard - an einem der ersten warmen Frühlingstage.
Heipe, 09.03.2015

Das Thema ist hochaktuell und der Schreibstil der Autorin lässt einen die anonyme Kälte von Paris mit seiner
Flüchtlingsproblematik fast am eigenen Leib spüren. Gut zu lesen, macht Lust auf mehr.
Silke Rohrmoser, 08.03.2015

Ärzte ohne Grenzen, das Thema interessiert mich

Thomas Emde, 07.03.2015

Ärzte ohne Grenzen, das Thema interessiert mich

Thomas Emde, 07.03.2015

Hoch brisantes Thema. Das würde mich schon sehr interessieren.

Lillianne, 07.03.2015

Habe bis anhin noch nichts gelesen von Alex Berg
Die Leseprobe spricht mich aber an, gut geschrieben und interessantes Thema
riheli2, 07.03.2015

Hört sich gut an ,Spannung garantiert.Heikler Auftrag im Namen Ärzte ohne Grenzen.

JoJo, 07.03.2015

Schönes Thema. Würde ich gern weiterlesen

hobble, 07.03.2015

Nachdem ich das letzte Buch, welches ich von Alex Berg gelesen habe, verschlungen hatte, ist dieses ein MUSS.

marita, 06.03.2015

Die Inhaltsangabe hört sich so spannend an, daß es einem sicher schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen bis man
das Ende der Geschichte kennt
sm9565, 06.03.2015

Ein hoch aktuelles Thema in dem eigentlich schon mehr als genug Spannung liegt. In diesr Zeit ist jedem die Lektüre zu
empfehlen. Ich bin gespannt, das ganze Buch zu lesen.
Beate Stiebich, 06.03.2015

Ich muss es einfach lesen.

Eva, 06.03.2015

Die Leseprobe und der Klappentext machen Lust auf mehr, das Thema mit seinen aktuellen Bezügen verspricht spannendes
Lesevergnügen!
Für mich hört sich übrigens "Spannungsroman" viel besser an als "Thriller".
Lieber Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, als nur ein kurzer "Thrill".
Laleli, 06.03.2015

Scheint spannend zu werden! Ein Thriller ? mit politischem Hintergrund.

Bruno, 06.03.2015

Brisantes Thema, das mich sehr interessiert.
Gern würde ich es lesen!
Momo, 06.03.2015

Das Buch hört aufgrund des politischen Themas brisant an. Es könnte ein interesanter Thriller sein, dem es an Spannung
nicht fehlt. Da ich von der Autorin bereits Posities gehört habe, bin ich gespannt.
malac, 06.03.2015

Das Thema, in Verbindung mit den Ärzten ohne Grenzen, hat durchaus Potential zu einem wirklich spannenden Thriller./> Spannung scheint garantiert!
vöglein, 05.03.2015

Amerikanische Ärztin Gerät in Paris in den Strudel finsterer Machenschaften der arabischen Welt. Klischees und
Stereotype oder mehr als gut und böse, schwarz und weiß?
Nadines_Buecher, 04.03.2015

Eine Mischung aus Politik und Nächstenliebe. Eine sehr spannende Mischung, an die sich selten einer ranwagt!

stef_fin, 04.03.2015

Könnte sich lohnen

hobble, 27.02.2015

Ein Buch das Spannung verspricht, ein brisantes Thema.

Sigrid, 27.02.2015

Marion flieht vor der eingefahrenen Ehe nach Paris, um bei Ärzte ohne Grenzen anzufangen. Die Story nimmt einen gleich
gefangen, gerade wenn man die Geschehnisse vom Januar 2015 in Paris vor Augen hat.

Ein brisantes politisches Thema gekonnt umgesetzt.
Gela, 16.01.2015



Angelika Hassan Khan, 16.01.2015
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