Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Totenmaske

9783426226322
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Klappenbroschur, Droemer HC
01.11.2013, 432 S.

ISBN: 978-3-426-22632-2
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Kriminalroman

Die 21-jährige Zoe versteht es meisterhaft, Verstorbene für das Begräbnis herzurichten. Nach dem Tod ihres Großvaters übernimmt sie das traditionelle Familienunternehmen. Respektvoll bereitet sie die Verstorbenen für ihre »letzte Reise« vor und macht sich schnell einen Namen als jüngste Bestatterin Deutschlands. Die Bewohner des kleinen Dorfs im Hunsrück stempeln die ungewöhnliche junge Frau jedoch schnell als Sonderling ab. Als eines Tages Boris und seine zwei Freunde auf ihrem Behandlungstisch landen, findet sich Zoe rasch im Kreis der Verdächtigen wieder – hatte doch einer der jungen Männer Zoe vor ein paar Jahren fast vergewaltigt. Das BKA ermittelt. Die Stimmung im Dorf gleicht einem Hexenkessel, als Zoe plötzlich spurlos verschwindet.

Leselounge

Die Autorin

Helene Henke

Portrait von Helene Henke

Helene Henke, geboren 1964, hat erst nach zwei verschiedenen Berufsausbildungen ihre wahre Leidenschaft entdeckt: das Schreiben. Nach vier...

zur Autorin Bücher von Helene Henke

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Pressestimmen

"Spannend bis zur letzten Seite und ein interessanter Einblick in den Beruf des Bestatters."

freundin.de, November 2013

"Dieser Krimi ist äußerst interessant. Die Autorin bringt Zoe, die Bestatterin, und ihren Beruf real und authentisch aufs Blatt. Die Geschichte baut sich langsam auf und der Spannungsbogen steigt stetig an. Auch werden die Schauplätze real beschrieben, so dass man sich direkt im Geschehen wiederfindet. Besser kann man es nicht machen."

Blog Spaß am Buch, 13.11.2013

"Das Buch TOTENMASKE ist mehr Thriller als Krimi, denn durch die glaubhaften Schilderungen der Autorin werden so manche Handlungsabläufe geradezu bildlich. Mit einigen ekligen, aber auch spannenden Beschreibungen wird eine ideale Atmosphäre erzeugt. (...) Eine große Enmpfehlung!"

Blog Merlinsbuecher, 19.11.2013

"Hochspannung pur!"

Ev. Gem.-Magazine der Nordkirche, November 2013

"Morbide, fesselnd und trotzdem sympathisch: Der Krimithriller TOTENMASKE fesselt von der ersten Seite an - mit einer nicht nur dramatischen, sondern auch überzeugenden Geschichte."

Westfalenblatt, 01.12.2013

"Morbider, spannender und informativer Psycho-Thriller aus deutschen Landen, eiskalt serviert."

Happy-End-Buecher.de, 28.11.2013

"Guter Krimi."

Hellweger Anzeiger, 23.11.2013

"Eine so ungewöhnliche Protagonistin wie Zoe weckt Interesse. Henke punktet obendrein mit erstaunlichen Detailkenntnissen auf dem Arbeitsgebiet des Bestatters. (...) Das Richtige für schaurig-schöne Winterabende."

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 13.12.2013

"Ein ungewöhnlicher, atmosphärisch sehr dichter Krimi rund um das Thema Bestattung."

Krimikiosk.de, 12.12.2013

"Helene Henke versteht es in ihrem Roman ausgezeichnet, mit den richtigen Krimizutaten Angst und subtilen Schrecken zu verbreiten. Einmal mit dem Buch angefangen, kann man es - vor allem wegen der faszinierenden Protagonistin - nicht mehr so schnell aus der Hand legen."

buch-ticker.de, 19.12.2013

"Ein wenig morbid muss man schon veranlagt sein, um die detaillierten Beschreibungen der Präparation der Leichen zu verfolgen. Der Plot jedoch ist überzeugend und die Story zieht den Leser in ihren Bann. Ungewöhnlich und gut."

Fränkische Nachrichten, 11.01.2014

"In Verbindung mit dem zitierten Einblick in das Fachgebiet der Thanatologie ist TOTENMASKE sicherlich einer der spannendsten Kriminalromane des Jahres 2013."

querblatt.com, Januar 2014

"Zwar trägt die Kombination aus Forensik, Thanatologie und klassischer Ermittlungsarbeit einen wichtigen Teil zur Lösung des Falles bei, letztlich ist aber die Beziehungsebene von größerer Bedeutung. Genau dieser Aspekt gibt dem Roman den entscheidenden Zusammenhalt und lässt die Charaktere mehr sein als Protagonisten ihrer Leidenschaften. Wie für einen guten Thriller üblich nimmt die Geschichte mit zunehmender Seitenzahl mehr und mehr an Fahrt auf und steuert auf ein feuriges Finale zu."

Sonic Seducer, 02/2014

"Die junge Bestatterin Zoe, die sich bei den Toten oft geborgener fühlt als bei den Lebenden, ist eine Heldin, die lange im Gedächtnis bleibt."

Nürtinger Zeitung, 18.02.2014

"Mörderisch gute Unterhaltung bis zur letzten Seite - Helen Henke gelingt mit TOTENMASKE Kriminalliteratur vom Feinsten. Nach nur wenigen Buchseiten vergisst man das Atmen und erinnert sich dessen erst daran, wenn dieses Lesevergnügen ein viel zu schnelles Ende gefunden hat. Die deutsche Autorin schafft mit ihren Worten Nervenkitzel, der selbst den `Tatort´ in den Schatten zu stellen vermag. Der vorliegende Roman jedenfalls bedeutet Ermittlungsarbeit der allerbesten Sorte. Kein Zweifel: Die Story geht ab wie eine Rakete und fesselt den Leser über viele, viele Stunden. Nach der Lektüre fühlt man sich wie auf Drogen und hat einzig einen Wunsch: bitte mehr von solch einem grandiosen Genuss. Das geht definitiv nicht besser!"

Literaturmarkt.info, 24.03.2014

"Helene Henkes Kriminalroman wirkt nachhaltig und lenkt den Fokus auf den würdevollen Tod als ein Thema, das Beachtung verdient"

Oberhessische Presse, 26.08.2014

Lesetipps

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Zoe ist eine junge Frau die mit dem Bestattungsunternehmen ihrer Familie groß geworden ist und es
selbstverständlich übernommen hat, als der Großvater verstarb. Sie geht sehr behutsam mit ihren Kunden um und fertigt oft Totenmasken an. Eines Tages bekommt sie drei Leichen zugeteilt, sie kannte die drei jungen Männer persönlich.
Ein spannendes Buch. Gut geschrieben mit Hintergrundinformationen.
Ute Hardt, 11.11.2015

Zoe Lenz ist gerade mal 19 Jahre alt, eine der ganz wenigen und außerdem Deutschlands jüngste Thanatologin. Nach der
Ausbildung bei ihrem Großvater bereitet sie die Toten sorgfältig und professionell für ihren letzten großen Auftritt in der Beerdigungshalle her. Bei einem Autounfall kommen die drei jungen Männer zu Tode, die sie vor Jahren versucht haben zu Vergewaltigung und damals frei gesprochen wurden. Doch es stellt sich heraus, dass es kein Unfall war, sondern dass hier jemand nachgeholfen hat. Das ruft Kommissar Leon Strater von der Kripo Mainz auf den Plan. Zusammen mit Zoe, die auch noch ein geheimes Nachtleben führt, macht er sich auf die Suche nach dem Schuldigen.

Helene Henke hat mich in ihrem ersten Thriller in die Welt der Toten und deren Bestattung mitgenommen. Als ich von Fäulnis und Verwesung las, dachte ich zuerst "na das wird ja was werden". Doch die Autorin schildert auch diese Sachen so interessant, dass ich nun einiges Neues über die Behandlung einer Leiche vor der Zurschaustellung in der Kirche am offenen Sarg erfahren habe. An manchen Stellen hätte ich mir das allerdings nicht ganz so ausführlich gewünscht. Da wurde es mir etwas langatmig.

Interessante Figuren mit ihren kleinen und größeren Macken, Ecken und Kanten, wie Zoe, die als Loretta des Nachts eine Discothek unsicher macht oder ihre Mutter, die sich für einen weiteren Apostel hält, sind lebensecht gezeichnet und ich kann sie mir gut vorstellen.

Als Kommissar Leon Strater mit den Ermittlungen beginnt, kann ich das Knistern zwischen ihm und Zoe richtig spüren. Ganz langsam holt er die junge Frau aus ihrer Verklemmtheit heraus und es bahnt sich eine kleine Liebesgeschichte an, deren Ausgang offen bleibt. Auch die Spannung steigt mit dem neuen Ermittler weiter an. Immer wieder habe ich einen Verdacht, der dann im Nichts verläuft, bis endlich der wahre Täter, den ich so absolut nicht vermutet hätte, gefunden wird.

Ich habe eine spannende, gut recherchierte Geschichte aus einem mal ganz anderen Milieu gelesen, die ich gerne weiter empfehle. Und ich freue mich schon auf den neuen Fall von Helene Henke.
gaby2707, 15.02.2015

nie reisserisch aber durchgehend fesselnd, so ist der Debütroman von Helene Henke kurz zu beschreiben.

Roberta, 22.03.2014

Meinung

Totenmaske ist kein Buch, welches ich wegen dem Cover haben wollte. Es ist zwar hübsch gestaltet aber ansonsten vielleicht etwas unaussagekräftig. Ich weiß zwar, was es darstellt, aber das hätte man vielleicht anders umsetzen können, wie ich finde. Jedenfalls fand ich auf Aufmachung, als ich es in der Hand hielt schon mal sehr ansprechend, denn es hat runde Ecken. :)
Und der Einband ist auch hübsch gestaltet, innen. Auch wenn die Qualität nicht hält, was sie verspricht. Ich hatte nämlich – hoffentlich – nur einen Ausreißer erwischt, der nicht halten wollte. Ich weiß nicht, ob es bei anderen auch so ist.

Der Krimi spielt größtenteils in Birkheim, ein kleines Dorf im Hunsrück. In dem Buch finden auch andere Orte Erwähnung, aber die sind nicht unbedingt von größerer Bedeutung. Das Dorf grenzt an sehr viel Grün und an einen großen Wald. Das Bestattungsunternehmen ist ein großes Anwesen mit hauseigener Kapelle. Am liebsten war ich bei Zoe im Behandlungsraum.

Die meisten Charaktere waren gut genug beschrieben, dass man sie gut vor Augen hatte. Ich habe sie mir aber grundsätzlich mal ganz anders vorgestellt, als das Buch vorgibt – ich weiß auch nicht weshalb. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn das handhabt jeder anders.

Die Geschichte war sehr schön zu lesen, es war sehr flüssig und ging recht flott zu lesen. Der Krimi ist wunderbar gelöst worden und auch allgemein von der Geschichte gut nachvollziehbar. Man bekommt auch einen sehr schönen Einblick in den Alltag eines Bestatters. Ich brauch auch keine weiteren Geschichten mehr drum herum, denn es ist gut so, wie es ist.

Bewertung

Ich gebe diesem Buch 3 von 5 Schreibfedern. Ich fand es sehr schön, bin zufrieden. Es reißt mich aber auch nicht wirklich vom Hocker. Ich habe mehr erwartet, als drin stand. Es würde sich gut fürs Fernsehn machen, da bin ich mir sicher aber es reicht nicht für 5 Schreibfedern aus. Ich hab mir auch sehr schwer getan, es zu bewerten.

Fazit

Ich denke, das ist ein schöner Krimi für zwischendurch aber es ist kein Krimi, der einen jetzt vom Hocker reißen würde und man danach erst einmal nichts anderes mehr lesen möchte. Ich empfehle es jedem, der mal einen netten Krimi lesen möchte, mit nicht zu viel drum herum.
Henrik, 04.03.2014

Ein gelungener Einblick in eine Welt, die war alle sehen aber nie Ausprobieren wollen.

Kahle, 08.11.2013

Zoe ist jung, hübsch und eine Außenseiterin. Der Grund dafür liegt wohl in ihrem Job und ihrer Passion, denn Zoe
leitet den Familienbetrieb und ist Bestatterin.
So versteht es kaum jemand wie sie, die Toten so lebensecht herzurichten und dabei so respektvoll mit ihnen umzugehen.
Doch eines Tages ist Zoe wie vor den Kopf gestoßen. Liegen doch auf ihren Arbeitstischen die Leichen von Boris Nauen und seinen Freunden. Jenen Männern, die sie als Teenager vergewaltigen wollten. Doch Zoe ist Profi genug, dennoch ihrer Arbeit nachzugehen. Allerdings wird ihr schnell klar, dass es sich beim Tod der Männer um keinen Unfall handelt, sondern um einen Mord.
Gemeinsam mit Leon Strater, von der Polizei, versucht sie dem Mörder auf die Spur zu kommen und gerät selber in Gefahr...



Das Buch „Totenmaske“ von Helene Henke hat mich schon beim Eintreffen in den Bann gezogen. So mag ich es persönlich sehr gerne, wenn ein Verlag sich mit der Gestaltung Mühe gibt und dies ist hier ganz eindeutig der Fall. Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, so weiß ich abgerundete Ecken und Bilder auf der Innenseite des Buchumschlages zu schätzen. Hinzu kommt, dass auch das Cover, eine Frau mit Maske vor dem Gesicht, so ist, dass ich sofort dazu greifen würde.

Zur Geschichte rund um Zoe, der jungen Bestatterin, kann ich selber nur sagen, dass ich positiv überrascht wurde.
Bereits beim ersten Kapitel merkte ich, wie genau und atmosphärisch die Autorin beschreiben kann. Auch wenn das Herrichten einer Leiche sicherlich keine einfache Kost ist, so machte es mich Zeile für Zeile neugierig und verschaffte mir einen kleinen Einblick in den Beruf, über den ja doch mehr geschwiegen, als gesprochen wird.
Zeitgleich empfand ich es teilweise schon geradezu poetisch, wie Helene Henke z.B. die Umgebung beschreibt. Immer wieder stieß ich so auf Sätze, die ich gleich zwei Mal las, weil ich sie so gelungen fand.

Da es sich bei „Totenmaske“ ja um einen Kriminalroman handelt, möchte ich natürlich auch auf diesen eingehen. Hier gab es für mich zu Beginn noch kleine Anlaufschwächen. Diese machten zwar das Lesen nicht holprig, aber ich wartete regelrecht auf die Leichen, die für so viele Fragen sorgen sollten. Trotzdem kann ich auch verstehen, dass ein paar Seiten ins Land gehen mussten, denn so lernen die Leser/ Leserinnen auf der anderen Seite die Protagonisten genauer kennen. Und gerade bei Zoe, aber auch bei Leon Strater gab es hier einen genauen Blick. Und eben dieser, machte beide sehr sympathisch und stellte sie nicht als einfache 08/15-Charaktere dar, was wiederum gelungen war.

Und auch der Mordfall an sich, lebt von der schriftstellerischen Atmosphäre, die Helene Henke schafft. Natürlich hatte ich selber schnell meinen Kreis der Verdächtigen, wurde aber zum Ende hin überrascht und so rauschte ich regelrecht von einer spannenden Seite zur nächsten.
Corinna, 01.11.2013
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