Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Inselzauber

9783426513668
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Taschenbuch, Knaur TB
02.05.2013, 384 S.

ISBN: 978-3-426-51366-8
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Roman

„Dumme Kuh“, „arrogante Zicke“ – so der Eindruck, den Lissy und Nele bei ihrer ersten Begegnung voneinander haben. Die zwei unterschiedlichen Frauen haben jedoch mehr gemeinsam, als sie ahnen: Das Leben meint es mit ihnen beiden derzeit nicht besonders gut. Neles Café steht kurz vor dem Konkurs, und Lissy wurde von ihrem Freund verlassen und flüchtete deshalb auf die Insel Sylt, um dort für drei Monate ihre Tante in deren Buchhandlung zu vertreten. Doch bald schon stellen die beiden fest, dass man zusammen stärker ist als allein. Der Inselzauber tut sein Übriges. Zwischen blauem Himmel, Dünen und Meer bekommen Träume Flügel und auf einmal scheint alles möglich ...

Die Autorin

Gabriella Engelmann

Portrait von Gabriella Engelmann

Die gebürtige Münchnerin entdeckte in Hamburg ihre Freude am Schreiben und fühlt sich im Norden pudelwohl. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, und...

zur Autorin Bücher von Gabriella Engelmann

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Dieser Inselroman entführt den Leser nicht nur in einen authentisch beschriebenen Roman voller Freundschaft,
Hilfsbreitschaft und Emotionen, sondern schickt den Leser direkt auf eine literarische Reise auf die Insel Sylt. Zusammen mit der sympathischen Protagonistin Lissy lernt der Leser, was wirklich wichtig im Leben ist und wie man auch nach einem schweren Verlust wieder wahre Freude im Leben fi
lebensleseliebelust, 08.03.2016

Ich kann dieses Buch bedenkenlos jedem Leser empfehlen, denn "Inselzauber" ist nicht nur eine wunderbare
Urlaubslektüre, sondern man kann es so wie ich auch in einer kalten Jahreszeit lesen, und sich dabei auf die schöne Insel Sylt hin träumen und verzaubern lassen ...
Mama-macht-Pause, 19.01.2016

Ich habe schon früher gerne die Romane von Gabriella Engelmann gelesen, die dann leider zum Teil vergriffen waren und
jetzt zu meiner großen Freude vom Droemer Knaur Verlag wieder neu aufgelegt wurden (und in diesem Frühjahr noch werden),
aber am Besten haben mir, selbst ein ganz großer Nordsee-Fan, die Romane der so genannten "Insel-Trilogie" von Frau Engelmann gefallen, die mit dem Buch "Inselzauber" ihren Anfang hatte ("Inselzauber" erschien erstmalig im Jahre 2007, hat jetzt aber ein viel schöneres Cover als damals).
Die Autorin hat einen solch lebhaften Schreibstil, dass man sich in die Situationen und handelnden Personen richtig hineinversetzen kann- so als sei man "dabei" gewesen:
Beim Lesen konnte ich förmlich die Nordsee rauschen und die Möwen schreien hören und die salzige Luft riechen.

Der Roman ist, meiner Meinung nach, die perfekte Lektüre, um sich auf den kommenden Sommer zu freuen,
für alle, die von Sonne, Strand und Meer träumen- und natürlich für die Leser, die Sylt mögen oder gerne kennen lernen möchten.
Beate Leinweber, 02.05.2015

wieder aufstehen. Das steht im Vordergrund dieses tollen Buches. Ein Roman der zum Träumen einlädt aber auch zeigt,
dass selbst auf der Insel Sylt nicht immer alles so läuft wie erhoft.
Jana Marquardt, 29.08.2014



Inhalt:

Dumme Kuh , arrogante Zicke so der Eindruck, den Lissy und Nele bei ihrer ersten Begegnung voneinander haben. Die zwei unterschiedlichen Frauen haben jedoch mehr gemeinsam, als sie ahnen: Das Leben meint es mit ihnen beiden derzeit nicht besonders gut. Neles Café steht kurz vor dem Konkurs, und Lissy wurde von ihrem Freund verlassen und flüchtete deshalb auf die Insel Sylt, um dort für drei Monate ihre Tante in deren Buchhandlung zu vertreten. Doch bald schon stellen die beiden fest, dass man zusammen stärker ist als allein. Der Inselzauber tut sein Übriges. Zwischen blauem Himmel, Dünen und Meer bekommen Träume Flügel und auf einmal scheint alles möglich.



Meinung:

Schon seit längerem folgte ich Gabriellas Fanseite auf Facebook, jedoch hatte ich es bislang nicht geschafft, eines ihrer Bücher zu lesen. Zu hoch der SuB, zu lang die Wunschliste. Doch mit meinem ersten Geburtstagsgeld, das ich schon Tage vor meinem Geburtstag bekommen hatte (danke noch mal Oma!) marschierte ich in die Buchhandlung mit dem Ziel: Ein Engelmann muss her. Da mir die Geschichte von Lissy und Nele am meisten zusagte, zog also “Inselzauber bei mir ein”. Von Anfang an war ich sofort in die Story eingetaucht. Gabriella Engelmann hat einen wirklich schönen Schreibstil, der einen direkt auf die Insel versetzte. Obwohl ich bislang noch nicht dort gewesen bin, konnte ich mir genau vorstellen, wie alles auszusehen hat. Die Beschreibung der Umgebung sowie der Nebencharaktere war sehr detailreich jedoch wusste ich bis zu einem Friseurbesuch im späteren Teil des Romans nicht, wie Lissy ausgesehen hat. Wenn ich die Beschreibung überlesen haben sollte: sorry! Aber ich meine, dass sie nicht vorgekommen ist.

In die Hauptperson Lissy konnte ich mich sofort hineinversetzen auch wenn ich nicht alle ihre Handlungen nachvollziehen konnte. Teilweise erschien sie mir zu naiv, was jedoch Teil ihres Charakters war und auch von Nele mit Tadel versehen wurde. Die Charaktere allgemein konnten mich alle überzeugen und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Die Kulisse wurde, wie oben bereits geschrieben, sehr detailreich geschmückt erzählt und versetzte einen direkt an den jeweiligen Ort des Geschehens.

Ich habe den Roman direkt in einem Rutsch durchgelesen. Gute Bücher mag man einfach nicht aus den Händen legen und dennoch ist man traurig, wenn man das Ende erreicht und sich von den liebgewonnenen Charakteren wieder trennen muss, was hier der Fall war.

Den Punkt Abzug gibt es leider für den extrem hohen Alkoholkonsum aller Personen. Es wurde praktisch ständig getrunken, egal ob es Wein, Sekt oder Champagner war. Für meinen Geschmack war das leider zu viel, da ich selbst nichts trinke und finde, dass Alkohol viel zu sehr von der Gesellschaft akzeptiert wird. Aber dies ist meine persönliche Meinung. Dies sollte nicht die Kaufentscheidung für
Denise Krumbach, 01.08.2014

Was im Leben wirklich zählt muss man erst einmal entdecken, wenn Verletzungen ziemlich tief gehen und der Verrat durch
den Partner unvorstellbar groß sind. Dieses muss Larissa, die sich auf die Insel Sylt zurückzieht um ihre Wunden zu lecken und sich neu zu finden leider erfahren. In einer traumhaften Kulisse, neuen Freunden, einer Buchhandlung (die "Bücherkoje") und einer urigen Tante schreibt sich das Kapitel "Leben" neu und Gabriella Engelmann ist es auch in diesem Roman gelungen mich zu begeistern. "Inselzauber" hat wie der Titel schon verheißt einen ganz besonderen Zauber, der sich auf seine Leser legt und zum Träumen einlädt. Ich war völlig gebannt von der Story, die natürlich vorhersehbar ist, mich aber trotzdem komplett tiefenentspannt zurückgelassen hat. Das Ende, natürlich ein echtes Happy End wie wir Frauen es lieben, triefte vor Kitsch und dennoch war es genau das, was ich lesen wollte. Etwas anderes hätte mich komplett enttäuscht und so kann ich nun völlig zufrieden Rückschau halten und mich "Inselsommer" widmen. Das Lesen war wie Urlaub, denn für ein paar Stunden konnte ich den Alltag, Alltag sein lassen und mich hinfort träumen und mir den Wind um die Nase wehen lassen. Durch die Lebendigkeit der Protagonisten wird die Story regelrecht belebt und lässt mich als Leserin Teil werden an Freundschaft, Trauer und den Küssen die einfach dazugehören um auch eine Liebesgeschichte zu erzählen. Die Unterschiede der Menschen wird hier sehr deutlich und dennoch passen sie zusammen und ergänzen sich. Es war ein echtes Highlight in meinem bisherigen Lesesommer und daher möchte ich gerne eine Leseempfehlung aussprechen!

Glaub an deine Träume, und lass dich nicht beirren. Behalte die Wirklichkeit im Blick, aber erlaube ihr nicht, die Herrschaft über deine Phantasie zu übernehmen. Denn Träume verleihen Flügel!
Seite 243
Melanie Enns, 28.07.2014

Dieser Inselroman entführt den Leser nicht nur in einen authentisch beschriebenen Roman voller Freundschaft,
Hilfebreitschaft und Emotionen, sondern schickt den Leser direkt auf eine literarische Reise auf die Insel Sylt. Zusammen mit der sympathischen Protagonistin Lissy lernt der Leser, was wirklich wichtig im Leben ist und wie man auch nach einem schweren Verlust wieder wahre Freude im Leben finden kann.
lebens[leseliebe]lust, 11.07.2014

Lissy bricht nach ihrer gescheiterten Beziehung vorerst ihre Zelte in Hamburg ab und begibt sich auf Sylt zu ihrer Tante
Bea. Sie wird dort für drei Monate in deren Bücherkoje aushelfen und freut sich auch abschalten zu können. Das erweist sich allerdings schwieriger als gedacht. Es vergeht kaum ein Tag an dem Lissy nicht an Stephan denkt, Stephan der sie so sehr verletzt und betrogen hat. Sie stellt sich die Frage ob sie sich wohl jemals wieder einem Mann anvertrauen kann und ob sie sich je wieder verlieben wird.

Auf Sylt trifft Lissy auf Nele. Diese führt ein lauschiges Café welches direkt neben der Bücherkoje ist. Lissy und Nele zicken sich anfangs noch an und merken aber schnell das ihre Leben momentan beide nicht ganz einfach sind. Zum einen macht sich Nele Sorgen um ihre Existenz und Lissy der erst kürzlich der Boden unter den Füßen weggezogen wurde macht sich Gedanken um Ihre Zukunft. Sie fragt sich, ob sie nach den drei Monaten zurück in ihren alten Job gehen soll oder ob sie gänzlich von Hamburg wegziehen und einen Neuanfang wagen soll. Die beiden Frauen freunden sich an versuchen gemeinsam stark zu sein und ihr Leben anzupacken.


Der Titel des Buches trifft es auf den Punkt. Der Inselzauber zieht den Leser in seinen Bann und man vergisst das hier und jetzt. Die Geschichte ist sehr flüssig und detailgetreu geschrieben. Es hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht Lissy in ihrer Geschichte zu begleiten, mit ihr über das Leben in der Gegenwart und auch in der Zukunft zu schwelgen. Die Geschichte regt an darüber nachzudenken, ob das Leben welches man führt das richtige ist, ob man die richtigen Entscheidungen getroffen hat.

Leider hatte ich noch keine Gelegenheit auf einer der Nordseeinseln Urlaub zu machen, doch hatte ich in dieser Geschichte das Gefühl direkt auf Sylt zu sein. Die Autorin hat die Gegenden der Dörfchen, die Restaurants und Teestuben so gut beschrieben, dass ich das Gefühl hatte direkt dort zu sein.

Ich kann nun behaupten alle Inselromane von Gabriella Engelmann gelesen zu haben. Alle samt entführen uns aus dem Alltag hinaus ans Meer. Sie sind liebevoll und voller Hingebung und Liebe erzählt. Einfach wundervoll. Selbst in den letzten Sätzen vom „Inselzauber“ habe ich noch einmal eine wohlige Gänsehaut bekommen. Dies ist mir in allen Inselromanen der Autorin passiert und aufgefallen. Ich mag es sehr wenn mich eine Geschichte so richtig packt und ich mich mit der einen oder anderen Protagonistin identifizieren kann.

Also von mir bekommt Ihr die Leseempfehlung für diesen und auch für die anderen Inselromane von Gabriella Engelmann. Lasst Euch treiben und genießt Geschichten voller Freundschaften und Liebe.
Susa Naschke, 23.03.2014

Auch wenn man nicht den Urlaub auf Sylt verbringt, macht es Spaß diesen Romam zu lesenn.
Antje Fuchs, 17.03.2014

Inselzauber ist ein Roman, der Lust auf Urlaub macht. Ich habe ihn als kleine Einstimmung auf meinen bevorstehenden
Sylt-Urlaub gelesen und am Liebsten will ich sofort losfahren. In Gedanken war ich aber schon da: Das Buch hat mich in den zwei Lesetagen auf einen Kurztrip mitgenommen. Vielen Dank dafür!
Sarah Trzynka, 16.03.2014

Lissy ist froh, einen Grund zu haben, aus Hamburg abzuhauen. Sie hat sich von ihrer Arbeit für 3 Monate beurlauben
lassen, damit sie ihre Tante Bea in deren Buchhandlung vertreten kann, die mit ihrer Freundin eine 3-monatige Welteise unternehmen möchte.
Lissys Freund wird gerade Vater, aber leider mit einer anderen. Ihre Möbel sind in seinem Keller eingelagert, da sie keine eigene Wohnung hatte und so macht sie sich auf den Weg nach Sylt zu ihrer Tante. Bei ihr ist sie aufgewachsen, als ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kamen und sie fühlt sich ihr sehr nah, so dass es für sie selbstverständlich ist, ihrer Tante auszuhelfen.
Neben der Buchhandlung existiert ein Café, mit deren Besitzerin Nele sie auch kurz nach ihrem Eintreffen aufeinanderprallt. Jede der beiden Frauen hat so ihre Meinung von der jeweils anderen.
Auf der Insel lernt Lissy den netten Jounalisten Leon kennen, der jeden Morgen seine Zeitung im Laden kauft und den charmanten italienischen Autor Marco. Mit beiden ist sie gern befreundet, aber kann aus diesen Freundschaften mehr werden und wird sie Alexander vergessen können? ...

Ein Roman, der auf Sylt spielt. Die Insel kenne ich persönlich nicht, aber Gabriella Engelmann ist es gelungen, mir diese durch ihren Roman näherzubringen. Bis jetzt kenne ich sie nur von diesen Schickimicki-Nachrichten der Reichen und Schönen. Aber glaubt man der Autorin und ich tu das mal einfach so, hat Sylt auch noch vieles anderes reizvolles zu bieten.
Mit ihren Augen bin ich am Strand langgelaufen, habe Restaurants besucht und Picknick in den Dünen gemacht.
Ebenso habe ich einen kleinen Einblick auf die Inselbewohner machen dürfen. Herzliche und hilfsbereite Menschen, die man aber nicht nur auf der Insel Sylt findet.

Liebe und Hilfsbereitschaft ist das Thema des Buches.
Lissy, enttäuscht von der Liebe, kommt auf die Insel, um ihrer Tante zu helfen. Während derer Abwesenheit freundet sie sich mit der Cafébesitzerin Nele an, auch wenn es anfangs so gar nicht danach aussah.
Nele hat mit schwerwiegenden Problemen zu kämpfen, die alle finanzieller Natur sind. Sie sieht keinen Ausweg aus ihrer Misere und ein Lichtblick ist weit weg. Aber sie hat an der Stelle nicht mit Lissy gerechnet, der Nele nicht nur ihre Sorgen und Probleme anvertrauen kann, sondern die auch wirklich versucht, ihr zu helfen.
Lissy selbst muss die Trennung von Alexander verarbeiten und hat momentan kein Interesse daran, eine neue Beziehung aufzubauen. Trotzdem lernt sie auf Sylt zwei Männer kennen, die denen sie ein wenig Freizeit verbringt und die sie auch beide mag. Obwohl sie nichts neues anfangen will, hat sie trotzdem das Bedürfnis, einfach mal in den Arm genommen zu werden.

Sehr schnell lebt sie sich wieder auf Sylt ein, wo sie jetzt viele Jahre nicht mehr gelebt hatte. Trotzdem will sie, wenn ihre Tante wieder zurück ist, die Insel wieder verlassen und nach
Monika Stutzke, 12.07.2013

Ein kleiner Einblick:
Die Hamburgerin Larissa nimmt sich kurzerhand eine 3-monatige Jobpause, um zu ihrer Tante Bea nach Sylt zu reisen. Diese möchte sich zusammen mit ihrer Freundin einen langgehegten Traum erfüllen und auf Weltreise gehen und Lissy soll in dieser Zeit ihre geliebte Buchhandlung - die Bücherkoje - weiterführen.
Dies kommt ihr sehr recht, denn sie braucht dringend Abstand von Hamburg und von ihrem Freund, der sie gerade für eine andere Frau verlassen hat - und so tritt sie die Flucht nach vorne an.
Umgeben von Reetdächern, weiten Dünen und dem Meer lässt der Inselzauber nicht lange auf sich warten und Lissy lebt sich gut ein. Nur mit Nele, die das Café "Möwennest" direkt neben der Bücherkoje betreibt, kann sie nicht so recht warm werden. Aber die Ereignisse überschlagen sich und aus anfänglicher Feindschaft wird eine große Freundschaft - denn die beiden merken: Zusammen ist man stärker als allein!
Die drei Monate auf Sylt bringen viele Überraschungen und neue Erfahrungen für Lissy mit und bald wird ihr klar: manchmal muss man nur einen Schritt weiter gehen um seine Träume zu erfüllen ...

Glaub an deine Träume, und lass dich nicht beirren. Behalte die Wirklichkeit im Blick, aber erlaube ihr nicht, die Herrschaft über deine Phantasie zu übernehmen. Denn Träume verleihen Flügel!
Seite 243

Meine Gedanken zu dem Buch:
Einige wissen es: Ich bin ein großer Fan von den Werken der Autorin Gabriella Engelmann. Ihre modernen Märchen für junge Leser konnten mich ebenso verzaubern wie ihre Frauenromane, die sie unter dem Pseudonym "Rebecca Fischer" veröffentlichte. Nun habe ich mich überzeugen lassen, eine "buchige" Reise mit Gabriella nach Sylt anzutreten und was soll ich sagen: Ich komme vollkommen entspannt und erholt zurück und das Sylt-Reisefieber hat mich gepackt!
"Inselzauber" ist ja schon 2007 erschienen, wurde aber nun nochmals neu aufgelegt, als im Mai diesen Jahres der Folgeroman "Inselsommer" erschien. Das Cover hat nun auch ein neues Gewand bekommen und die beiden Romane passen nun optisch hervorragend zusammen.
Blauer Himmel, weite Dünen und das reetgedecktes Haus auf dem Cover brachten mich schon gleich zu Beginn in eine leichte Urlaubsstimmung. Der lockere und leicht zu lesende Schreibstil sorgen dafür, dass die Seiten nur so durchflogen und besonders gut hat es mir natürlich gefallen, dass die Story aus Lissys Sicht in der ich-Perspektive erzählt wird. Ich mag diesen Stil, der meines Erachtens einfach am meisten Einblick gewährt, was die Protagonistin beschäftigt, über was sie nachdenkt und wie es ihr geht. Lissy ist zudem eine sehr authentische und auch liebenswerte Frau, zu der ich gleich einen guten Draht hatte und mit der ich mich in manchen Punkten gut identifizieren konnte. Und was die Bücherkoje betrifft: Ach, ich hätte gerne und sofort mit ihr tauschen wollen! Ich denke, hier wird es allen
Alexandra Zylenas, 23.06.2013

Inhalt:
Lissy’s Tante will mit ihrer Freundin auf Weltreise gehen und bitte Lissy sie für drei Monate in ihrer Buchhaltung auf Sylt zu vertreten. Dieses Angebot kommt Lissy ganz recht, denn gerade hat sie erfahren, dass ihr Freund ein Verhältnis mit seiner Angestellten hat und ein Kind unterwegs ist. So läßt sie Hamburg und ihre kaputte Beziehung hinter sich und fährt nach Sylt um ihrer geliebten Tante zu helfen, ihren Liebeskummer zu verarbeiten und um zu überlegen wie es in ihrem Leben künftig weitergehen soll.
Anfangs fällt ihr das alles noch ganz schön schwer. Zu allem Überfluss kriegt sie sich auch direkt in den ersten Tagen mit Nele, die das Café neben dem Buchladen von Lissy’s Tante führt, richtig in die Haare. Die beiden Frauen mögen sich nicht. Soviel steht fest. Doch irgendwann stellen die beiden fest, dass die andere doch gar nicht so übel ist. Und obwohl, oder vielleicht auch gerade wie die beiden unterschiedlicher nicht sein könnten, werden sie langsam zu richtigen Freundinnen. Aber auch Leon und Marco werden Lissy bald zu guten Freunden und Lissy lebt sich so langsam richtig auf Sylt ein. Aber sie muss auch so langsam daran denken, dass sie nur für drei Monate auf Sylt sein wollte und weiß noch immer nicht wie es weitergeht. Dann wird ihre Tante krank und Lissy bleibt erst mal länger als geplant auf Sylt.

Meine Meinung:
Es fällt mir dieses Mal schwer mich bei der Inhaltsbeschreibung kurz zu fassen. Ich würde noch gerne viel mehr aus dem Inhalt preisgeben, aber schließlich sollt ihr das Buch ja selbst noch genießen können und nicht alles vorher schon wissen.
Nach den fünf Märchenbüchern von Gabriella Engelmann ist „Inselzauber“ das erste Erwachsenenbuch und ich war sehr gespannt. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Gabriella Engelmann überzeugt auch hier wieder mit ihrem lockeren und leicht zu lesenden Schreibstil. Und auch in diesem Buch begeistert sie mich mit ihrer Detailverliebtheit. Die Beschreibungen von Sylt mit seinen Bewohnern, Eigenarten, Touristen und auch jenseits des Touristentrubels sind so genau, dass man gar nicht selbst nach Sylt muss, um alles genau vor sich zu haben. Und ich denke es ist auch gar nicht weiter verwunderlich, wenn ein Buch unter anderem von einer tollen Buchhandlung handelt, dass dann solche Leseratten wie ich ganz automatisch ins Schwärmen kommen. Wie gerne hätte ich Lissy einfach mal in der Bücherkoje besucht. Auch die nötige Portion Humor fehlt nicht, so erzählt Lissy doch von ein paar Missverständnissen zwischen ihr und ihren Kunden, die mich herzhaft lachen lassen. Und ja, ich habe das Stück Butter genauso gesehen, wie Nele später.
Lissy ist mir total sympathisch. Anfangs leide ich mit ihr und kann ihr Gefühlschaos sehr gut nachvollziehen. Aber sie findet gute Freunde, die sie über die Tiefs begleiten und macht eine wirklich schöne Entwicklung durch. Bei Nele dachte ich auch zuerst, was für e
Beate Döring, 11.06.2013

Wie der Überschrift zu entnehmen ist, handelt es sich hier um meinen allerersten Leserbrief. Bisher war es nie nötig.
Aber jetzt! Dieses Buch gehört zur miesesten Lektüre, die ich jemals in der Hand hatte. Was für gestelzte Dialoge! Welch langweilige und spiessige Protagonistin! (Ehrlich, ich kann verstehen, dass sie von ihrem Freund verlassen wurde.) Diese vorhersehbare hanebüchene Handlung! Und dann kehrt die Autorin auf eine derart penetrante Art und Weise die Sylt- Expertin hervor! Diese Kritik an der Bussi- Bussi- Gesellschaft...mal davon abgesehen, dass es sich nicht um DIE Sansibar, sondern um DAS Sansibar handelt! Welch Bürde, dort essen zu müssen und eventuell sogar auf Prominenz zu treffen! Vielleicht möchte der gemeine Urlaubsgast genau das haben. Egal. Ein furchtbares Buch!
Natalie, 07.07.2008

Als Strand-oder Bettlektüre geeignet. Mir fehlt die richtige,aufregende und selbständige Frau darin.Selbst Tante Bea
wird auf einmal ganz klein und sanft. Hört sich fast wie Rosamunde Pilcher an.Muß eigentlich immer ein Happy-End in Form von" Heldin erkennt ihre Liebe zu großem schönen Mann"sein?Ein bißchen seicht.Für mich ein Grund,von Frau Engelmann erst mal nichts mehr zu lesen.AK
Anemone Krickau, 15.06.2007
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