Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Krieg ist nur vorne Scheiße, hinten geht’s!

9783426276105
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Klappenbroschur, Droemer HC
01.04.2014, 256 S.

ISBN: 978-3-426-27610-5
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Ein Selbstversuch

Gregor Weber will wissen, wie sich das anfühlt. Der ehemalige Tatort-Kommissar lässt sich von der
Bundeswehr reaktivieren, macht über Monate die
gesamte Einsatzvorbereitung mit und zieht in den Krieg.
Wir müssen Geduld haben, hier in unserem »Fuchs«, der auf der Strecke steht und nicht weg kann. Aus dem heraus wir mit einer Bordwaffe schießen können. Wir können auch aussteigen und den Kampf zu Fuß aufnehmen. Oder wegrennen. Oder gegrillt werden, wie sie in den Hollywoodfilmen immer so cool sagen.
Ich schaue nach links in die Tiefe und nach rechts. Alles friedlich. Wirklich?
Ich bin freiwillig hier. Ich wollte es wissen.
Ist es das jetzt?
Ist das jetzt mein Krieg?

Der Autor

Gregor Weber

Portrait von Gregor Weber

Gregor Weber, geboren 1968 in Saarbrücken, nach Abitur und Wehrdienst bei der Marine zunächst Jurastudent, dann Germanistikstudent, dann Schauspielsch...

zum Autor Bücher von Gregor Weber

Pressestimmen

"Die offenen Worte des Autors treffen den Nerv der Soldaten. Sie freuen sich darüber, dass sich einer, der im Fernsehen war, für sie interessiert. Noch befinden sie sich mitten in der Ausbildung, aber auch sie werden irgendwann im Einsatz sein. Und dann brauchen sie Menschen wie Weber, die eine gewisse Reichweite haben. Um darüber zu informieren, was sie da eigentlich tun, in der Ferne. Um Vorurteile zu bekämpfen. Und um für Rückhalt zu werben."

Focus online, 31.03.2014

"In seinem Buch legt Gregor Weber dar, warum er nicht als Reporter den Wge zur Berichterstattung wählt. Er will mehr wissen und irgendwann auch erfahren, was die Bundeswehr vor Ort wirklich leisten muss. [...] Ein Buch, das [...] für Angehörige von Einsatzsoldaten und Kameraden, die bereits vor dem unmittelbaren Einsatz stehen, sehr geeignet als "Vorbereitung für den Ernstfall" ist"

Forum Buchlemmi, 01.09.2014

"Obwohl er unverkennbar aus der Perspektive des Bundeswehrreservisten schreibt, wahrt er die Distanz zum Gegenstand seines Buches, die nötig ist, um glaubwürdig und überzeugend zu sein. Weber schreibt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Dadurch bereitet das höchst informative Buch dem Leser auch noch ein außerordentliches Lesevergnügen. Dabei bleibt er stets sachlich und vorurteilsfrei, ohne etwas zu beschönigen, den Einsatz zu verherrlichen oder die Bundeswehr als Ganzes romantisch zu verklären."

Preußische Allgemeine Zeitung, 06.09.2014

"Ebenso packend wie nachdenklich-kritisch schildert er den Alltag im Einsatz, die Angst, bizarre Auswüchse deutscher Militärbürokratie in einem mittelalterliche anmutenden Land und die Suche vieler Soldaten nach dem Sinn dieses Krieges."

Hessische/Niedersächsische Allgemeine , 29.11.2014

"Krieg ist nur vorne Scheisse, hinten geht's" ist kein witziges Buch, wie der Titel evtl. vermuten lässt. Es ist auch in dem Sinne kein Buch über den Krieg, sondern den Weg dorthin. In dem Zusammenhang scheue ich mich auch von unterhaltsam zu sprechen. Es ist jedenfalls nicht langweilig, es ist informativ und ich habe es in einem Rutsch gut durchgelesen. Das ist ja auch schon mal was wert.""

Wortgestalten (Blog), 18.10.2014

Lesetipps

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Schade, das Buch liest sich gut, aber der Titel ist, da das Buch sich an eine breite Leserschaft richtet nicht
akzeptabel. Falls sich das Buch jedoch an Bundeswehrangehörige und Schüler richtet, die sich überlegen den Beruf des Soldaten oder der Soldatin zu ergreifen, weist es auf eine wichtige Problemstellung hin. Der Auslandseinsatz der Bundeswehr ist für diese wie Krieg, auch wenn es sich um ein Mandat, an dem viele Nationen beteiligt sind, handelt. Inhaltlich beschreibt das Buch, die Vorbereitung des Autors in verschiedenen Lehrgängen auf seinen Auslandseinsatz. Sein daran anschließender Aufenthalt in Kunduz dauerte dreieinhalb Monate und fiel bereits in die Phase des Abbaus des Lagers und die Übergabe der Verantwortung an Afghanistan.
Lützi, 29.03.2015
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