Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Herr Hübner und die sibirische Nachtigall

9783426199756
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Hardcover, Droemer HC
01.09.2014, 240 S.

ISBN: 978-3-426-19975-6
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Roman

Die Geschichte war ihr Schicksal.

Erschütternd und tief bewegend - eindringlich und fesselnd erzählt: Zwei außergewöhnliche Biographien, zwei Menschen, die trotz jahrelanger Haft in den Zeiten des kalten Krieges ihren Mut und ihre Lebenskraft nicht verloren.

Dresden 1948. Ein Gefängnis der Sowjetischen Militäradministration, ein Mann und eine Frau. Ihre Sprache - ein Klopfzeichen durch die Zellenwand: Dietrich Hübner, 21 Jahre alt, seit Kriegsende Mitglied der Liberaldemokratischen Partei, und Mara Jakisch, 43 Jahre alt, Operettensängerin und Filmschauspielerin. Er hat sich geschworen, für Demokratie und Freiheit zu kämpfen. Ein gefährliches Engagement. Längst hat sich die SED mit Hilfe der sowjetischen Besatzungsmacht formiert und verfolgt ihre politischen Gegner. Mara Jakischs Leben sind der Gesang und die Schauspielerei. Es zieht sie wieder auf die Bretter der großen Bühnen.
Dann die Anschuldigungen: Spionage für die westlichen Besatzungsmächte. Beide werden zu 25 Jahren Arbeitslager verurteilt. Dietrich Hübner kommt nach Bautzen, dann nach Brandenburg-Görden, Mara Jakisch in den Gulag nach Sibirien. Der Kampf um die eigene Würde beginnt, gestärkt von der Hoffnung auf andere Zeiten.

Die Autorin

Susanne Schädlich

Portrait von Susanne Schädlich

Susanne Schädlich, geboren 1965 in Jena, ist Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie lebte elf Jahre in den USA; 1999 kehrte sie nach Berlin zurück, wo...

zur Autorin Bücher von Susanne Schädlich

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Pressestimmen

Ein Dokument von beispielloser Zivilcourage, unsentimental geschrieben und gerade deshalb bewegend.

ELLE, Oktober 2014

"Erschütternd und tief bewegend - eindringlich und fesselnd erzählt: Zwei außergewöhnliche Biografien, zwei Menschen, die trotz jahrelanger Haft in Zeiten des kalten Krieges ihren Mut und ihre Lebenskraft nicht verlieren."

Buch-Magazin , Oktober 2014

"Ein grausiger, eiskalter Roman ist das und: ein so wichtiger!"

NDR ("Matinee"), 26.10.2014

"Berührender Roman über staatlich angeordnetes Unrecht."

BILD, 12.11.2014

"Durch die Nüchternheit der protokollhaft aneinandergereihten Sätze wird für den Leser nicht nur der Überlebenskampf der Häftlinge, sondern auch das Ränkespiel der politischen Mächte erschütternd lebendig."

Ostthüringer Zeitung, 08.11.2014

"Unliebsamer Stoff - direkt ins Herz"

Märkische Allgemeine, 18.11.2014

"Bestechend ist nicht nur die Fülle an Details, sondern auch, wie souverän sich die Autorin in dem bewegt, was sie ja nur aus zweiter Hand weiß. Wenn Fakten und Fiktion so schlüssig miteinander verbunden sind, dass man als Leser die Nähe nicht mehr erkennt, wird es lebendig und geht tiefer als jedes Sachbuch."

Dresdener Neueste Nachrichten, 11.05.2015

"Gegen alle Verharmlosungen und Relativierungen auf Seiten der Linken wird die Unmenschlichkeit des stalinistischen Systems deutlich. Ein Unrechtsstaat, der viele Menschenschicksale zu verantworten hat."

buchtips.net, 11.06.2015

Lesetipps

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