Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Kindertotenlied

9783426199800
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Hardcover, Droemer HC
03.02.2014, 656 S.

ISBN: 978-3-426-19980-0
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Thriller

Hochsommerliche Hitze und heftige Gewitter belasten die Menschen im Süden Frankreichs, als ein brutaler Mord geschieht. Eine Professorin der Elite-Universität Marsac liegt ertrunken und grausam gefesselt in der Badewanne. In ihrem Rachen steckt eine Taschenlampe. Ohrenbetäubende Musik von Gustav Mahler schallt durch die Nacht. Kindertotenlieder. Beklemmung macht sich in Kommissar Martin Servaz breit. Ist Mahler doch der Lieblingskomponist des hochintelligenten und seit Monaten flüchtigen Serienmörders Julian Hirtmann. Hauptverdächtig ist jedoch ein Student: ausgerechnet der Sohn von Kommissar Servaz` Jugendliebe. Die Ermittlungen führen den Kommissar zu einem mysteriösen Studentenzirkel und zwingen ihn zu einer Reise in die eigene Vergangenheit. Amicus mihi Plato, sed magis amica veritas – Platon ist mir lieb, aber noch lieber ist mir die Wahrheit, lautet sein Motto. Doch die Wahrheit wird ihn in diesem Fall schmerzhaft an die Grenzen des Vorstellbaren bringen.

»Bernard Minier ist ein exzellenter Erzähler und ein Meister der Spannung. Großes Kino!« Le Figaro
»Ein atemberaubender Thriller mit
einem hochintelligenten Serienmörder, der Thomas Harris’ unsterbli­chen Hannibal Lecter an Intelligenz und Gerissenheit in nichts nachsteht.« Daily Mail

Der Autor

Bernard Minier

Portrait von Bernard Minier

Bernard Minier, Jahrgang 1960, ist im Südwesten Frankreichs, in den Ausläufern der Pyrenäen, aufgewachsen. Für seine Thriller wurde er mit zahlreichen...

zum Autor Bücher von Bernard Minier

Pressestimmen

Sehr spannend erzählt... ein Meisterwerk

Baden-Journal, Februar/März 2014

Feinste französische Thriller-Kunst.

Dresdner Morgenpost am Sonntag, 02.02.2014

Spannend, tiefgründig, düster.

Infoscreen (A), 24.02.2014

Nach und nach entsteht ein erschreckendes Gesamtbild, das "Kindertotenlied" zu einem Gänsehaut erzeugenden und restlos fesselnden Thriller macht, der einen so schnell nicht mehr loslassen wird.

www.booksection.de, Stefanie Rufle, 13.02.2014

"Kindertotenlied" ist ein Meisterwerk um Vertrauen, Verrat und traumatisierte Kinderseelen. Unbedingt empfehlenswert!

SR3 Krimitipp, Ulli Wagner, 28.03.2014

Der leidenschaftliche Musikanhänger, Kunst- und Comic-Liebhaber Minier versteht es blendend, den Leser tief in die Geschehnisse zu versetzen und erweist sich einmal mehr als exzellenter Erzähler und Meister der Spannung.

Fuldaer Zeitung, 30.08.2014

"Ein packender Thriller, der es mit den spannendsten dieses Genres aufnehmen kann!"

EV. Gemeinde-Magazin Nordkirche, August 2015

Rezensionen

Kindertotenlied ist der erste Thriller, den ich von diesem Autor gelesen habe. Der Schreibstil ist sehr ansprechend und
auch die Handlung entspricht genau meinen Geschmack. Ein wirklich gelungener und spannender Thriller.
sille81, 13.05.2015

Ein sympathischer Ermittler, der noch nicht ganz in seinem Privatleben Fuß gefunden hat, ein etwas verrücktes
Ermittlungsteam, Parallelen zum ersten Buch und unendlich viel Spannung bis zum Schluss, machten es mir nicht mehr möglich das Buch aus der Hand zu legen.
Eindeutig lesenswert!
Lena Nesensohn, 08.04.2014

Servaz ist zurück. Lange musste man als Leser warten bis Bernard Minier nach seinem Debütroman „Schwarzer
Schmetterling“ wieder in den Süden Frankreichs zurückkehrt und uns an dem Leben Martin Servaz teilhaben lässt.
Es dauert etwas bis die Geschichte im Buch richtig Fahrt aufnimmt, aber dann erwartet den Leser ein packender und intelligenter Thriller. Mit seiner Sprache schafft der Autor es, eine düstere, beklemmende Atmosphäre zu schaffen und den Leser einen Blick in die menschlichen Abgründe werfen zu lassen, dabei setzt der Autor nie Gewalt um ihrer Selbstwillen ein.
Neben dem eigentlichen Fall bleibt auch Zeit die einzelnen Charaktere weiter auszubauen. So erfährt der Leser einiges Privates aus dem Leben Servaz und seiner Truppe.
So ergibt sich ein gut konstruierter bis zu seiner Auflösung spannender und tiefgründiger Fall.
Das Buch kann jedem empfohlen werden, der eine psychologisch ausgeklügelte Handlung sucht und nicht nur Action mit schablonenhaften Charakteren.
Es bleibt zu hoffen, dass man als Leser nicht wieder solange auf eine Fortsetzung warten muss.
Volker Ziemann, 23.03.2014

Eine schauderhafte Szene: Eine Lehrerein wird auf grausame Weise ermordet in ihrem Haus gefunden. Ein Schüler von ihr
hält sich am Tatort auf.
Kommissar Martin Servaz findet sich bald persönlich involviert. Der Verdächtige ist der Sohn seiner Jugendliebe. Außerdem gibt es Parallelen zu seinem vorherigen Fall, in dessen Verlauf ein psychopatischer Serienkiller fliehen konnte.
Die Dinge bleiben bis zum Schluss spannend. Interessant für mich ist besonders der psychologische Aspekt. Martin, selbst Opfer seiner eigenen Vergangenheit, ist dem Abgrund oft sehr nahe.
Obwohl ich den ersten Roman des Autors nicht gelesen habe, konnte ich mich gut in die Story einfinden.
Katja Paulus, 11.03.2014

„Kindertotenlied“ ist bereits der zweite Roman aus der Feder von Bernard Minier, bei dem der französiche Kommisar
Martin Servaz im Mittelpunkt steht. Für mich war dies der erste Thriller des Autors, und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir Informationen fehlen, auch wenn dieser Fall sich in einigen Punkten auf den Vorgängerband „Schwarzer Schmetterling“ bezieht.
Diesmal wird Kommissar Servaz von seiner Jugendliebe Marianne an den Schauplatz eines Mordes im Süden Frankreichs gerufen. Während eines Sommergewitters wurde eine Lehrerin der Elite-Universität ermordet, Mariannes Sohn Hugo wird im Garten des Opfers am Pool sitzend vorgefunden, er kann sich an nichts aus der fraglichen Tatzeit erinnern. Dieser Fall geht Servaz emotional sehr nahe. Zum einen war er selbst früher Schüler in Marsac und zu dieser Zeit mit Marianne zusammen, was viele Erinnerungenweckt, zum anderen ist seine Tochter Margot aktuell dort Schülerin. Als Servaz entdeckt, dass im CD-Spieler der Toten eine CD von Mahler liegt, muss er gleich an Hirtmann denken, den psychopatischen Mörder und Mahler-Fan aus einem früheren Fall, der vor einiger Zeit aus der Psychiatrie entkommen und seitdem verschwunden ist. Als er dann auch noch eine Email von Hirtmann bekommt, ist er erst recht alarmiert und sieht seine Tochter in Gefahr.
Der Fall ist vielschichtig, hat einige Nebenhandlungen und führt sowohl den Leser als auch Kommisar Servaz immer wieder in die Irre. In Einblendung bekommt der Leser Einblicke in das Martyrium einer entführten Frau, erst nach und nach erschließt sich, wer dort in wessen Gewalt ist.
Mir hat der Thriller aufgrund seiner Vielschichtigkeit und psychologischen Intensität gefallen. Trotz längerer Passagen, in denen es in erster Linie um Servaz und seine private Gefühlswelt geht, habe ich den Krimi nie als langatmig empfunden. Diese eher ruhigen Passagen schlagen immer wieder um in spannende und rasante Entwicklungen des Falls, die zu einigen Überraschungen führen. Für mich war dieser Autor eine Entdeckung, ich werde auf jeden Fall auch den ersten Band lesen und hoffe auf eine baldige Fortsetzung.
Sandra Rohweder, 10.03.2014

Ein französicher Kommissar der einen gewaltigen Rucksack aus seiner Vergangenheit zu tragen hat wird in einen
mysteriösen Mordfall verwickelt. Ehemalige Freunde und Freundinnen werden verdächtigt, seine Tochter gerät in Gefahr.

Mir hat es sehr gut gefallen
Stephan Bender, 09.03.2014

Der Autor eröffnet mehrere Schauplätze, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, aber im Laufe der Geschichte
miteinander verbunden werden.
Die unterschiedlichsten Charaktere begleiten die Ermittlungen von Kommissar Servaz oder geraten selbst in den Fokus. So manche Geschichte nimmt ein tragisches Ende. Der Leser gerät selbst in den Strudel der Ereignisse und wird von der Handlung mitgerissen. Das Kopfkino läuft.
Ein empfehlenswertes Buch, gut zu lesen, sehr unterhaltsam, wenn auch stellenweise ziemlich grausam. Auf jeden Fall spannend bis zum Schluss!
Heidi Dangelmaier, 25.02.2014

Es handelt sich bei Kindertotenlied um den zweiten Band um Kommissar Martin Servaz. Dieser wird von seiner Jugendliebe
Marianne um Hilfe gebeten. Ihr Sohn Hugo steht unter Verdacht seine Lehrerin Claire Diemar umgebracht zu haben. Anscheinend wurde er unter Drogen gesetzt und kann sich an nichts mehr erinnern. Seine Lehrerin wurde tot und mit Stricken gefesselt in der Badewanne liegend, mit einer Taschenlampe im Rachen aufgefunden. Am Tatort angekommen bemerkt Servaz sofort die Musik. Er verbindet viel mit der Musik von Gustav Mahler. Nicht nur das er sie liebt, sondern auch der inzwischen entflohene Serienmörder Julian Hirtmann, den er im ersten Band gefasst hatte. Wie hängt das zusammen, verfolgt Hirtmann Servaz? Doch so wird Servaz auf eine ganz falsche Fährte geführt. Es mischt sich Vergangenheit und Gegenwart und Servaz weiß lange nicht was er glauben soll. Seine Gefühle stehen ihm im Weg.
Im Buch wird öfters mal Bezug auf den ersten Band Schwarzer Schmetterling genommen. Dies bereitete mir durch meine fehlenden Vorkenntnisse aber keinerlei Schwierigkeiten beim Lesen. Bernard Minier hat diesen Thriller gut durchdacht und sehr bildlich dargestellt. Lange tappt der Leser im Dunkeln, kommt zu falschen Schlussfolgerungen und einem überraschenden Ende. Der Thriller war wirklich sehr angenhem zu lesen, sehr flüssig und unterhaltsam, aber mir persönlich fehlte der Nervenkitzel und etwas die Spannung.
Stefanie Sweers, 16.02.2014

Es dauert nicht lange und uns Lesenden wird klar, woher dieses spannende Buch seinen Titel bekam. Gustav Mahler -
Lieblingskomponist sowohl vom hervorragenden und elegant denkenden Kommissars Servaz und dem seit Monaten gesuchten Serienmörder Hirtmann. Die Tote ist nicht nur brutal hergerichtet, sie ist auch noch Lehrerin der Schule, auf die Servaz Tochter geht und tatverdächtig ist der Sohn seiner verlorenen Liebe. Wenn somit die Spannung nicht schon vorprogrammiert wäre, würde die ausgezeichnete und orginelle Story für den ausreichenden Nervenkitzel sorgen. Servaz ist ein eigenwilliger Ermittler, der gerne einmal anders denkt, als alle erwarten. Das macht ihn sympathisch und das Buch um so unterhaltsamer. Unbedingt empfehlenswert und neugierig machend auf die nächste geniale Geschichte von Servaz und seinem Team.
Nicole Drakkar, 14.02.2014

Das Buch ist spannend und sehr unterhaltend!

Schon nach der ersten Seite des Prologs war mir klar: Das ist keine Lektüre vor dem Einschlafen, aber auch keine für die Mittagspause: Es ist unmöglich, das Buch wieder aus der Hand zu nehmen!
Hildegund Klockner, 07.02.2014

B.Minier gelingt es auch in diesem Buch wieder, den Spanungsbogen
ähnlich wie in 'Schwarzer Schmetterling' zu halten. Man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und in einem Rutsch durchlesen. Es sind aber auch Schwächen fest zu halten. Der Ausgangspunkt des plots - der
Sturz eines Reisebuses In eine Talsperee und der Tod vieler Kinder - ist ein so herausragendes Ereignis, dass es viel früher eine größere Aufmerksamkeit erfahren haben müsste. Schön die Idee, alles vor dem Hintergrund der Fussballweltmeisterschaft in Südafrika zu gestalten. Auch die imaginäre Bedrohung Kommissar Servaz durch den entsprungenen Serienmörder Hirtmann, lässt die Spannung immer auf einem hohen Niveau. Als Fazit bleibt fest zu halten, dass dieses Buch eine absolute Kaufempfehlung ist.
Thomas Röhricht, 06.02.2014

Stellen Sie sich vor, Sie lesen immerzu von bedrückender Schwüle, Gewitterstimmung und dennoch läuft Ihnen permanent
ein kalter Schauer über den Rücken. So erging es mir mit diesem Buch.
Eine exzellent verwobene Geschichte, falsche Spuren, perfide Pläne.
Kurz gesagt: Spannung, die an den Nerven zerrt; hintergründig und atemberaubend.
Hören Sie die Musik Gustav Mahlers und Sie wissen, was ich meine.
Gebine Schad, 03.02.2014

Der Protagonist dieses Thrillers ist Kommissar Martin Servaz und "Kindertotenlied" ist bereits sein zweiter Fall. Da ich
den Vorgängerband nicht kenne, hatte ich mir erst Sorgen gemacht, dass mir irgendetwas fehlen würde. Gänzlich unnötig allerdings, denn ich habe beim Lesen keine Informationen vermisst. Wenn es Anspielungen auf den ersten Band der Reihe gegeben haben sollte, habe ich davon nichts mitbekommen ;o)

Nun zum Inhalt: Claire Diemar, eine Professorin an einer Elite-Uni in Marsac wurde ermordet. Sie wurde gefesselt und ertränkt und liegt in einem Haus voller Seltsamkeiten - Puppen schwimmen im Pool, ein apathischer Junge sitzt am Tatort rum und überall ertönt Musik, die "Kindertotenlieder," die ja auch Namensgeber dieses Thrillers sind.

Verkompliziert wird die Ermittlung dadurch, dass der Junge, der am Tatort aufgefunden wurde und für die übrige Polizei der Hauptverdächtige ist, der Sohn von Martin Servaz`Jugendliebe Marianne ist.

Da aber Martin Servaz`Augenmerk auf der Musik liegt - die deshalb so bedeutsam ist, weil ein psyhopathischer Serienmörder, hinter dem er bereits schon lange her ist, Julian Hirtmann, eine Vorliebe für den Komponisten Gustav Mahler hat, ebenso wie der Kommissar selbst - glaubt er dem Jungen und konzentriert seine Ermittlungen auf den Serienkiller...

Die Sprache ist so bildgewaltig, dass man die Vorgänge fast vor Augen hat, der Schreibstil flüssig und mitreißend, die Story gut nachvollziehbar, ohne zu früh zu viel zu verraten und mit überraschenden Wendungen. Außerdem wird man als Leser nicht seitenlang mit dem Innenleben und der Vergangenheit des Kommissars gefoltert (wie das ja leider bei anderen Autoren so manches mal der Fall ist). Bereits von Beginn an wird eine Spannung aufgebaut, die bald ein hohes Niveau erreicht und zwischendurch kaum nachlässt, was es mir kaum möglich machte, das Buch mal aus der Hand zu legen xD

Fazit: Toller Thriller, kann ich nur empfehlen!
Inga Koch, 03.02.2014

Kindertotenlied ist ein atemberaubender, spannender sowie auch fesselnder Thriller. Er ist keine Sekunde langweilig.
Sprachlich ist das Buch sehr flüssig und größenteils angenehm zu lesen. Nervend ist nur das ständige bezugnehmend auf das erste Buch "Schwarzer Schmetterling", für den der es nicht gelesen hat ist das in Ordnung, für die anderen Leser nervt es ein wenig.
Volkmar Bode, 01.02.2014

Dies ist der erste Thriller, den ich von Bernard Minier gelesen habe. Mir war zu Beginn nicht bewusst, dass dies bereits
der zweite Band um den Kommissar Martin Servaz ist. Beim Lesen haben mir aber keine Vorkenntnisse gefehlt.

In ihrem Haus wird Claire Diemar, Professorin an der Eliteschule in Marsac tot aufgefunden. Sie liegt gefesselt und ertrunken in der Badewanne. Martin Servaz erreicht ein Anruf von seiner Jugendfreundin Marianne. Sie bittet ihn den Fall zu übernehmen. Als Servas am Tatort ankommt, bietet sich ihm ein seltsames Bild. Im Swimmingpool schwimmen Puppen, Hugo, der Sohn von Marianne sitzt apathisch am Beckenrand und überall ertönt die Musik von Gustav Mahler. Martin Servaz reagiert irritiert auf die Musik, denn er bringt sie mit dem Serienmörder Hirtmann zusammen, der bereits seit Monaten auf der Flucht ist und der diese Musik liebt. Doch hat Hirtmann Claire Diemar wirklich umgebracht oder kommen noch andere Verdächtige in Frage?

Das Buch ist angenehm zu lesen mit einer sehr bildhaften Sprache. Die Charaktere fand ich sehr vielschichtig mit Tiefe. Martin Servaz war für mich ein sympathischer Ermittler mit nicht so vielen Ecken und Kanten wie man meistens Kommissare in Büchern erlebt. Auf mich wirkt er sehr realitätsnah und glaubhaft. Die Spannung steigert sich zu Beginn langsam, da sie durch viele detailreiche Beschreibungen unterbrochen wird. Geschickt werden aber dann verschiedene Verdächtige eingeführt und es gibt überraschende Wendungen, bis es am Ende ein grandioses Finale gibt, wo ich Schwierigkeiten hatte, das Buch aus der Hand zu legen.
Renate, 31.01.2014

Martin Servaz ist ein erfahrener Ermittler und wird von seiner Jugendliebe Marianne um Hilfe gebeten, als ihr Sohn unter
Mordverdacht gerät. Der an einer Elite-Universität studierende junge Mann soll seine Lehrerin auf grausame Art und Weise ermordet haben. Und tatsächlich wird er ihrem Haus aufgefunden, in dem sie tot und mit Stricken gefesselt in der Badewanne liegt, eine Taschenlampe im Rachen... Doch laut seiner Aussage wurde er unter Drogen gesetzt und kann sich an nichts erinnern...
Servaz fällt sofort die Musik von Gustav Mahler auf, die im Hintergrund läuft: die sogenannten Kindertotenlieder - denn Mahler ist ein Lieblingskomponist. Seiner und der von Julian Hirtmann, einem flüchtigen Serienmörder, den Servaz unlängst kennenlernen „durfte“.
Während der Ermittlungen stößt der Kommissar auf einen mysteriösen Studenenzirkel und wird an seine Jugend erinnert, denn sowohl er besuchte damals diese Elite-Uni wie auch heute seine Tochter.

Ich habe „Schwarzer Schmetterling“, den wohl ersten Thriller um Martin Servaz leider noch nicht gelesen, fand aber, dass der Autor die damaligen Geschehnisse um Julian Hirtmann genügend erklärt, so dass man das Buch nicht zwingend vor diesem gelesen haben muss.

Minier ist in der Tat ein brillanter Erzähler, der den Leser mit soviel Spannung atemlos beim Buch hält, dass es eine Freude ist, seinem Ermittler immer tiefer in die Abgründe der menschlichen Seele zu folgen.

Von Anfang an ist das Spannungslevel hoch und flacht auch nicht mehr deutlich ab.

Die Lebensgeschichte bzw. der persönliche Hintergrund des Martin Servaz wird erwähnt, aber nicht übermäßig strapaziert, so dass die eigentliche Geschichte immer im Vordergrund steht, das hat mir gut gefallen. Zuviel „Psychogramm“ schreckt mich immer ein wenig ab und verdirbt mir bisweilen auch manchmal ganz den Lesegenuss.

„Kindertotenlieder“ ist aufgrund seiner 656 Seiten nun beileibe kein Buch, das man „eben mal so wegliest“ und ich hatte anfangs ein wenig Probleme, in die Geschichte hineinzukommen (was wohl am Stil des Autors lag, der wie schon gesagt brillant ist, aber für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig war...), aber als ich einmal drin war, konnte ich kaum aufhören zu lesen.

Ich kann das Buch deutlich weiterempfehlen und wer Spass an hintergründigen Thrillern hat, ist hier genau richtig !
Hannelore Kuhnert, 31.01.2014

Das Buch ist zu Ende – und ich bin erst einmal sprachlos. Mein Herz rast vor Aufregung und ich muss erst einmal über
alles Gelesene nachdenken.
„Ouvertüre zum Abgrund“ steht auf dem Rückumschlag in großen Buchstaben und genau das ist es. Nichts scheint in diesem Buch geradlinig zu laufen, immer wieder geschieht etwas völlig Unvorhergesehenes, aber letztendlich rast die Handlung auf den Abgrund zu.
Es geschieht ein Mord und schon beim Lesen ist man schockiert und entsetzt über die Grausamkeit der Tat. Das kommt aber auch daher, dass viele Beschreibungen im Buch derart anschaulich sind, dass man selbst beim Lesen das Gefühl hat, dabei zu sein.
Für die Aufklärung des Mordes an der Professorin scheint es nach kurzer Zeit nur einen Verdächtigen zu geben – der Psychopath und Serienmörder Julian Hirtmann. Beide, Hirtmann als auch der ermittelnde Kommissar Servaz verbindet die Leidenschaft zur Musik des Komponisten Gustav Mahler . Trotzdem ist Servaz auf der Jagd nach dem Serienmörder und meint, dass dieser auf jeden Fall, auf Grund seiner Vorgeschichte, der Mordverdächtige ist. Alles deutet darauf hin. Selbst als Leser ist man sich zusehends sicherer, nur er kommt als Täter in Frage.
Ich will gar nicht zu viel erzählen, nur so viel – nichts ist, wie es scheint und die Geschichte entwickelt sich überraschend völlig anders, als gedacht.
Mein Fazit – spannend, unterhaltsam und auf jeden Fall lesenswert.
Susann Ostermann, 29.01.2014

Eine großartige Fortsetzung mit interessanten Wendungen, einer Paralelgeschichte und vielschichtigen Charakteren. Es
hat Spaß gemacht, es zu lesen. Trotz des Umfangs von 650 Seiten war ich innerhalb einer Woche durch. Hatte manchmal den Eindruck, dass bei der Masse an Personen der ein oder andere Faden verloren ging, aber am Ende wurde alles geklärt. Zwischendurch bin ich auch auf der falschen Fährte gewesen. Fazit: ein klassischer Who-Done-It-Krimi, großartig geschrieben mit tollen Charakteren.
Uwe, 29.01.2014

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

... Minier wird ab sofort " blind" von mir gekauft!

Irrenmagnet, 30.01.2015

Der Autor schaffte eine sehr sehr intensive Atmosphäre, baute Wendungen ein, die nicht vorhersehbar waren und hielt die
Spannung bis zum Schluss aufrecht. Die Personen sind für einen Thriller sehr gut charakterisiert, man kann ihnen nahe sein, ohne sie in irgendeiner Art bis in Letzte zu durchschauen. An der einen oder anderen Stelle wurde es dann wenig unrealistisch, da wurde die Handlung ein wenig zu deutlich dem Konstrukt des Thrillers angepasst. Dieser Fakt stört mich Werken dieses Genres allerdings seltener, die lese ich der Spannung und der Unterhaltung wegen und weniger im Hinblick auf den literarischen Anspruch.
„Kindertotenlied“ hat mir sehr gut gefallen. Bernard Minier hat damit einen Thriller vorgelegt, der atmosphärisch dicht ist, gelungene Charaktere aufweist und den Leser von der ersten Seite in den Bann zieht.
Heike Metzger, 23.09.2014

Nicht so ganz gut wie der Vorgänger, aber dank seines wunderbar melancholischen Commissaires und der
gewitterschwangeren Atmosphäre trotzdem lesenswerter, als so mancher Mainstream.
Monika Albert, 30.06.2014

Es war mein erstes Buch von Minier und es hat mir gut gefallen. Sehr spannend geschrieben. Die Leiche einer jungen
Lehrerin wird gefunden, sie wurde auf grausame Art und Weise getötet. Am Tatort findet man einen Schüler von ihr, der auch noch einen privaten Bezug zu Kommissar Servaz hat. Es ist der Sohn seiner Jugendliebe. Durch die Musik von Mahler am Tatort wird der Kommissar an einen Fall von einem Serienkiller erinnert der auf der Flucht ist. Sollte der Junge doch unschuldig sein?
Tanja R., 19.05.2014

Ein fesselnder Roman von Anfang bis Ende. Das war mein erstes Buch von Bernhard Minier, ich bin neugierig mehr von ihm
zu lesen.
Petra, 28.04.2014

Ein Wahnsinns-Thriller!
Diesen Autor sollte man sich merken! Unbedingt LESEN!!! So spannend, dass man nicht aufhören kann!!!
Doris Oberauer, 26.02.2014

Spannender Krimi den ich sehr empfehle.

Klaus Wehmeier, 07.02.2014

Ein spannender Thriller den man unbedingt lesen sollte.

Brigitte Weggenmann, 22.01.2014

Ein sehr fesselnder spannender Krimi !!!!!!!!!!!!!!!

Elke maaß, 14.01.2014

Spannend, Interessantes Thema, unerwartete Wendungen, Lesenswert!!

Daniela Hörzer, 13.01.2014

Ein packender Krimi, Gänsehaut pur. Dieses Buch muss ich unbedingt bis zur letzten Seite lesen!

Sabine Brand - Greve, 13.01.2014

Das ist ein sehr spannendes Buch. Allerdings auch ziemlich grausam. Ich würde mich freuen, daß ganze Buch lesen zu
dürfen. Spannung und Aufregung pur!
Karin Boronowski, 12.01.2014

Spannung hoch drei, super. Man will das Buch nicht weg legen.

Gisela Riedel, 11.01.2014

Bernhard Minier ist für mich kein Unbekannte, ich habe bereits den Vorgängerroman gelesen und war begeistert. Auch
dieses Mal beginnt der Prolog bedrohlich, eine Frau wurde entführt und ist gefangen gehalten. Im weiteren erfahren wir, dass der Roman in Frankreich spielt, zur zeit der WM und wir lernen die handelnden Personen, z. Teil sehr extravagant kennen. die Leseprobe endet mit einem Anruf, der wohl Auftakt zu einem Verbrechen ist.
Mir hat dieser Anfang sehr gut gefallen, ich denke, das geht spannend weiter!
Brigitte Abspacher, 11.01.2014

Mein erstes Buch von Minier, der Prolog ist spannend und ich erwarte viel mehr beim weiteren Lesen. Der Prolog liest
sich so, dass man das Buch sofort weiter lesen möchte, am besten bis zum Schluß.
Andrea Klein, 11.01.2014

Klappentext und Prolog versprechen spannende Unterhaltung, doch die nächsten Seiten lassen sich noch nicht richtig
einordnen, da es verschiedene Erzählstränge gibt.
Renate, 11.01.2014

Ein Thriller voller Spannung und Dynamik

Stefanie Sweers, 11.01.2014

Ich weiss noch nicht genau, was ich davon halten soll. Springt der Autor auf die Masche mit den entführten und
jahrelang festegehaltenen Frauen auf, von den in leztter Zeit so viel zu lesen ist?
Helmut Frank, 11.01.2014

Das Buch verspricht Spannung und Gänsehaut pur.

Sigrid Vondraschek, 10.01.2014

Der Prolog ist ein gelungener Einstieg in die Geschichte. Uns wird das weibliche Opfer einer Entführung sehr
eindringlich und einfühlsam nahe gebracht. Unter Narkose wird sie anscheinend auch vergewaltig. Bis sie zu ihrer Überraschung Ausgang bekommt und in ein Fahrzeug verfrachtet wird. Allerdings behält auch da der Täter Kontrolle über sie. Anschließend geht es in die Kleinstadt Marsac, ein etwa neunzigjähriger Herr wird in die Geschichte eingeführt und macht eine sonderbare Entdeckung. Die Polizei kann sich noch nicht ganz zwischen Ermittlungstätigkeiten und den wenig erquickenden Fußballleistungen der französischen Nationalmannschaft entscheiden. Kommt dann aber doch zur Sache. Praktisch sofort entsteht Spannung mit dem Paukenschlag zu Beginn. Der Schreibstil ist knapp und präzise. Die Charaktere kommen glaubhaft und ungeheuer plastisch daher. Ich weiß wovon ich rede, weil ich wesentlich näher an Marsac, als an München wohne. Insgesamt eine gelungene Leseprobe.

Andreas Simon, 10.01.2014

ich freue mich auf das neues Buch, Schwarzer Schmetterling war verdammt schnell von mir verschlungen...

Irrenmagnet, 10.01.2014

Hochspannung von der ersten Seite an. Ich kann es gar nicht abwarten, die Geschichte zu Ende zu lesen.

K L, 10.01.2014

Ich kenne das Buch - bis auf die Leseprobe - noch nicht, bin aber sicher, dass es ebenso spannend sein wird wie
"Schwarzer Schmetterling". Das Buch war für mich eines der Highlights des letzten Jahres. Der Plot, diePersonen sind etwas besonderes. Warte auf das Erscheinen im kommenden Monat!
Michael Müller, 10.01.2014

Nur in dem kurzen Auszug wird die Spannung schon fühlbar. Minier versteht sein Handwerk exzellent.

Marion Erler, 10.01.2014

Aufregend, gruslig und sehr, sehr originell - Minier eben!

Ivika Laev, 10.01.2014

Wenn ich bedenke, wie gut mir Schmetterlingstod gefallen hat, wie sehr ich mit hineingezogen wurde, in die Story, freue
ich mich auf den nächsten Knüller, der einem Jean-Christophe Grangé in nichts nachsteht, aus der Feder Miniers! Die Kurzbeschreibung und die Leseprobe lassen da auf jeden Fall schon einiges erahnen und deswegen ist die Vorfreude bei "Kindertotenlied" schon sehr groß!
Sabine Kettschau, 10.01.2014

Eines meiner Lieblingsbücher ist der schwarze Schmetterling und Kindertotenlied kommt sicher bald dazu. Minier ist
einfach der Meister der Spannung, man kann nicht aufhören zu lesen, wird sofort in seinen Bann gezogen, die Zeit vergeht beim Lesen wie im Flug und manchmal wird der Abend zur Nacht. Sehr empfehlenswert.
Brigitte Niedernhuber, 10.01.2014

Die kurze Inhaltsangabe maacht "Appetit auf mehr" -- Spannung pur
Ich freu mich drauf................
Sabine Manuela Asten, 10.01.2014
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