Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Hotline

9783426514566
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Taschenbuch, Knaur TB
03.11.2014, 336 S.

ISBN: 978-3-426-51456-6
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Psychothriller

Keine Polizei - never ever. So lautet die unumstößliche Maxime der Beichthotline. Aber was tun, wenn eine Anruferin ankündigt, ihr neugeborenes Kind lebendig zu vergraben? Ein schlechter Scherz, konstatiert Chris, Initiator der Hotline, als seine Freunde und Kollegen statt einer Kinderleiche eine lebensgroße Puppe auf dem Friedhof ausgraben. Dann meldet sich die mysteriöse Anruferin erneut und verkündet, dies sei erst der Anfang ...

Die Autorin

Jutta Maria Herrmann

Portrait von Jutta Maria Herrmann

Mitte der Achtziger strandete die Saarländerin Jutta Maria Herrmann in Berlin, studierte Germanistik und Filmwissenschaften, sympathisierte mit der...

zur Autorin Bücher von Jutta Maria Herrmann

Pressestimmen

"Gelungenes Debüt"

Rheinische Post , 29.10.2014

"In HOTLINE erwartet einen eine erfrischende Figurenkonstellation, ein absolut authentisch in Szene gesetzter Schauplatz (Berlin und das Kreuzberger Kiez rund um den Görlitzer Park, die Skalitzer Straße und dem Schlesischen Tor) und ein Plot, der zwar nicht irrsinnig raffiniert, dafür aber umso glaubwürdiger wirkt. (...) HOTLINE wirkt auf mich entschleunigt, ohne an Tempo zu verlieren. Ein angenehmes Innehalten und Neufokussieren, und in Zeiten, in denen fast jeder Thriller dem gleichen Schema folgt, hier einmal raus aus dem üblichen Fahrwasser zu gelangen."

Blog Wortgestalt, 04.11.2014

"Ein fesselnder Psychothriller, der in Abgründe blicken lässt, mit teilweise richtig gruseligen Szenen auf einem Friedhof, interessanten, sehr lebendigen Charakteren und sehr viel Lokalkolorit. (...) Meine absolute Empfehlung für ein mehr als gelungenes Thriller-Debüt mit überraschendem Ende."

Blog Krimikiosk, 02.11.2014

"Mitreißender kann ein Debüt fast nicht sein!"

Blog Herzgedanke, 11.11.2014

"Wenngleich die Geschäftsidee dieser Beicht-Hotline etwas seltsam anmutet, so ist diese doch eine hervorragende Ausgangssituation für diesen Debüt Psychothriller. Von Jutta Maria Herrmann darf man hoffentlich bald noch mehr solcher spannungsgeladener Thriller lesen."

Buchrezicenter.de, 26.11.2014

"Beachtliche Leistung von Jutta Maria Hermann für einen Thriller-Erstling."

Hellweger Anzeiger, 22.11.2014

"Ein Psychothriller, wie er sein muss."

Blog Ela´s Leselounge, 02.12.2014

"Eine in sich schlüssige Erzählung mit vielen Höhen und Tiefen, die den Leser atem- und zum Teil auch ratlos zurücklassen. Die 9,99 Euro sind wirklich famos angelegt und es war einfach ein Vergnügen, dieses Werk zu lesen. Für mich erhält es das Prädikat besonders lesenswert."

Krimizeitschrift.de, 01.12.2014

"Die Autorin schafft es, durch ihren flüssig gut lesbaren Schreibstil, Spannung aufzubauen und mich von Anfang an im Buch mitzunehmen."

Blog Bücherfetischistin, 03.12.2014

"Ein packendes und raffiniertes Thrillerdebüt."

Die Kitzinger, 11.12.2014

"So spannend geschrieben, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen will. Ein Krimi, raffiniert gemischt mit Beziehungsdramen, Psychogrammen und dichter Berlin-Kreuzberg-Atmosphäre."

Schwäbische Zeitung, 09.12.2014

"Dieser Thriller ist das Debütwerk der Autorin Jutta Maria Herrmann. Sie hat mit ihrem Roman die eigene Messlatte für künftige Werke ziemlich hoch gesetzt. (...) Er ist packend, spannend und lässt es nicht zu, dass man ihn aus der Hand legt."

Blog Lesendes Katzenpersonal, 21.12.2014

"Das Buch bekommt von mir eine eins, weil es meine Erwartungen wirklich übertroffen hat. Ich habe mit einem Psychothriller gerechnet, bei dem es wieder viel um die polizeilichen Ermittlungen geht, um die Spielchen, die der Täter mit der Polizei spielt usw. Bekommen habe ich einen absolut spannenden und glaubhaften Thriller, der mal so gar nichts mit polizeilichen Ermittlungen zu tun hatte. Das war herrlich erfrischend."

Blog Lottas Bücher, 04.11.2014

"Herrmann hat ein tolles Thema gewählt, welches interessant umgesetzt wurde."

Blog Claudias Bücherregal, 15.01.2015

"Wow, was für ein abgrundtiefer Psychothriller, der wahrlich unter die Haut geht."

Blog Magische Momente, 21.01.2015

"Ein eindrucksvolles Debüt, bei dem man eine Fortsetzung ebenso fürchtet wie erhofft."

Ostthüringer Zeitung, 31.01.2015

"Psychologisch tiefgründig, ein mitreißender Stil, Gänsehaut ohne Ende - bitte während des Lesens dieser packenden 330 Seiten das Telefon abstellen."

Papillon, Januar 2015

"Überraschend überzeugend. Insgesamt scheint sich die Autorin im Krimi- und Thriller-Genre wohl zu fühlen und stellt auf eine angenehm gesellschaftskritische Art unter Beweis, dass sie in dieser Literatur-Sparte in jedem Fall gut aufgehoben ist."

Literatopia.de, 17.03.2015

"Die Geschichte um ein lebendig begrabenes Baby ist echt fesselnd."

Neue Presse, 21.04.2015

"Wer (...) ein Buch lesen möchte, in dem packend beschrieben wird, wie schmerzhaft auch nah am Leben gestrickte Situationen sein können, der ist mit dem Roman bestens bedient."

iinews.de, 09.06.2015

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Die Handlung des Buches ist eine gute Idee, man könnte viel daraus machen, jedoch gelingt es der Autorin nicht sehr
gut aus der Idee eine spannende Geschichte zu spinnen, da sie sehr voraussehbar ist. Mit anderen Psychothrillern kann dieses Debüt leider nicht mithalten, dafür fehlt diesem Buch Spannung und Tiefe. Das Ende voraussehbar und Klischeehaft.
Bücherwesen, 08.10.2015

Rick, Chris, Konrad und Paula leben in einer WG und sind schon lange befreundet. Aber sie leben nicht nur zusammen,
sondern haben auch ein gemeinsames Unternehmen gegründet, die sogenannte „Beichthotline“, wo jeder anrufen und sich etwas von der Seele reden kann, natürlich gegen Bargeld. Eines Abends nimmt Rick während seiner Schicht einen Anruf entgegen, indem eine Frau ihm mitteilt, dass sie ein Baby auf dem Friedhof lebendig begraben wird. Rick ist sofort in Alarmbereitschaft und setzt sich mit der Polizei in Verbindung. Das Baby entpuppt sich allerdings als Puppe, doch damit ist der Fall noch nicht abgeschlossen, ganz im Gegenteil. Die Geschichte wird immer mysteriöser, irgendjemand hat es auf ihre Vierergruppe abgesehen, aber warum?
Jutta Maria Herrmann hat mit ihrem Psychothriller „Hotline“ einen fulminanten, rasanten und sehr spannenden Debütroman vorgelegt. Der Schreibstil ist herrlich flüssig zu lesen, und bereits die ersten Seiten lassen den Leser förmlich am Buch kleben, da die Spannung sofort aufgebaut wird und sich konstant immer weiter in die Höhe schraubt bis zum Ende des Romans. Die Handlung aus zwei Perspektiven erzählt, zum einen erlebt man die Handlung der vier Freunde und zum anderen werden geschickt Kapitel aus der Sichtweise des Täters eingeflochten, was die Spannung immer größer werden lässt. Durch die geschickte Erzählweise der Autorin rätselt der Leser dabei in verschiedene Richtungen. Die Protagonisten sind vielschichtig und sehr authentisch angelegt. Rick ist der sympathische Kerl von nebenan, hilfsbereit und heimlich verliebt, dabei etwas schüchtern. Chris ist der Unternehmersohn, etwas arrogant, übereifrig und der „Chef“ der Gruppe. Konrad ist immer noch ein großes Kind und hat nur seine Musik im Kopf, dabei steht ihm und Paula bald Nachwuchs ins Haus. Paula ist ein sehr sympathische Frau mit viel Wärme und ein Herz für die Schutzlosen.
Jutta Maria Herrmann hat das Talent, mit wenigen Worten eine besonders düstere und rasante Stimmung zu schaffen. Sie gibt dem Leser nur nach und nach kleine Häppchen, so dass dieser erst langsam das Puzzle zusammensetzen kann. Den letzten Stein hebt sie sich wirklich bis zum Schluss auf, aber ist es wirklich der letzte?
Ein Wahnsinnsdebüt, atemlos und mit Gänsehautfaktor, ein Buch, nach dessen Lektüre man sich selbst wie paranoid auf der Straße umdreht, weil man Verfolgungswahn bekommen hat. Jeder Krimi- und Thrillerfan kommt hier voll auf seine Kosten. Von dieser Autorin kann man noch einiges erwarten. Sehr gut gemacht! Chapeau!
Dreamworx, 30.05.2015





Rezension vom 10.12.2014 (3)

Ein Krimi mit interessantem Ansatz, denn das Betreiben einer Beicht-Hotline ist sicherlich kein übliches Geschäftsmodell und man stößt schnell auf moralische Fragen. Ich musste manchmal aufpassen, um die verschiedenen Handlungsschienen innerhalb der jeweiligen Familien noch gedanklich sortiert zu bekommen. Aber das Buch ist spannend geschrieben und zieht einen mit, daher unbedingt zu empfehlen.
SusanneSH68, 03.05.2015

Was tun, wenn bei einer Beichthotline ein Anrufer ein Verbrechen angekündigt? Diese Frage stellen sich gerade die
Gründer einer Berliner Hotline Chris, Rick, Konrad und Paula. Chris hat die Devise, never-ever die Polizei anzurufen. Doch eines Abends erklärt eine unbekannte Frau, sie werde nun ein neugeborenes Baby lebendig auf einem Friedhof vergraben. Rick entscheidet sich gegen Chris' Maxime und ruft die Polizei an, doch diese tut dies als einen Scherz ab. Rick lässt der Anruf keine Ruhe und er durchforstet mit Paula die Friedhöfe. Sie entdecken ein frisches Grab, hat die unbekannte Frau Ernst gemacht? Nein, es ist nur eine Puppe, was für ein makabrer Scherz, oder ist es erst der Anfang?

Gleich mit den ersten Worten hat mich die Autorin Jutta Maria Herrmann mit ihrem Debüt-Thriller "Hotline" in den Bann gezogen.
Der Spannungsbogen wird die ganze Zeit über hoch gehalten und zum Schluss nochmals gesteigert. Die Szene auf dem Friedhof z.B. fand ich richtig gruselig. Die Autorin hat ein gutes Gespür für Worte, gerade bei diesem Abschnitt war die Atmosphäre beim Lesen für mich spürbar, die Spannung war unglaublich, ich habe immer schneller gelesen, habe Gänsehaut bekommen und auch den Atem angehalten.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd, die Kapitel sind kurz gehalten, so war ich immer in der Versuchung noch ein Kapitel zu lesen, was ich dann auch getan habe. Die wechselnde Erzählperspektive (Ich - Du - Er/Sie) macht die Story sehr spannend und fesselnd. Der Leser hat somit gute Einblicke in die verschiedenen Charaktere und deren Gefühlsleben, was die Spannung noch zusätzlich steigert.

Die Protagonisten sind gut dargestellt, sie haben verschiedene Charaktere und sind alle sehr authentisch beschrieben worden.
Die Kombination Chris, Rick, Paula und Konrad gefällt mir gut und mir sind alle vier auf ihre eigene Art und Weise sympathisch. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und man weiß am Anfang gar nicht so genau, wer denn von den Vieren Schuld auf sich geladen hat und im Fokus der unbekannten Anruferin steht. Die Auflösung zum Ende ist schlüssig, alle verschlungenen Fäden werden entwirrt, aber sie ist auch sehr schockierend.

Hier geht es um keinen blutrünstigen, sondern um einen psychologisch tiefgründigen und unter die Haut gehenden Thriller. Der Leser schaut in die Abgründe der menschlichen Seele.

Dieses Buch hat die Bezeichnung Psychothriller echt verdient und ich kann ihn nur jeden Thriller-Fan ans Herz legen. Volle 5 Sterne!!!
janaka, 07.03.2015

Schon auf der Buchmesse in Frankfurt ist mir Hotline aufgefallen und ich habe einige Seiten in das Buch hineingelesen.
Aber diese wenigen Seiten haben genügt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte.
Hotline ist das Debut der Berlinerin Jutta Maria Herrmann und ein wie ich finde, ein mehr als gelungenes Debut.
Die Spannung von Beginn an sanft ansteigend um dann bis zum Ende hin in einem hochspannenden Finale zu gipfeln.
Die Story und die Figuren wirken Authentisch und gut durchdacht. Es ist ihr gelungen den Leser zu fesseln und zwar in einer Art und Weise, dass man nach Abschluss einer jeden Kapitels gespannt war auf das nächste. So war es nicht leicht das Buch zwischendurch abzusetzen bzw zu pausieren um seine täglichen Aufgaben zu erledigen. Ich habe mich dabei erwischt wie ich während der Hausarbeit das Buch immer wieder zur Hand nahem um zb beim Kochen nebenbei zu lesen.
Plastisch beschreibt sie Schauplätze und Figuren, so sehr dass das Buch wie ein Film vor meinem inneren Auge abgelaufen ist.
Ich vergebe für Hotline hochverdiente 5 von 5 Sternen.
unclethom, 22.02.2015

Schon auf der Buchmesse in Frankfurt ist mir Hotline aufgefallen und ich habe einige Seiten in das Buch hineingelesen.
Aber diese wenigen Seiten haben genügt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte.
Hotline ist das Debut der Berlinerin Jutta Maria Herrmann und ein wie ich finde, ein mehr als gelungenes Debut.
Die Spannung von Beginn an sanft ansteigend um dann bis zum Ende hin in einem hochspannenden Finale zu gipfeln.
Die Story und die Figuren wirken Authentisch und gut durchdacht. Es ist ihr gelungen den Leser zu fesseln und zwar in einer Art und Weise, dass man nach Abschluss einer jeden Kapitels gespannt war auf das nächste. So war es nicht leicht das Buch zwischendurch abzusetzen bzw zu pausieren um seine täglichen Aufgaben zu erledigen. Ich habe mich dabei erwischt wie ich während der Hausarbeit das Buch immer wieder zur Hand nahem um zb beim Kochen nebenbei zu lesen.
Plastisch beschreibt sie Schauplätze und Figuren, so sehr dass das Buch wie ein Film vor meinem inneren Auge abgelaufen ist.
Ich vergebe für Hotline hochverdiente 5 von 5 Sternen.
unclethom, 22.02.2015

Die Autorin schafft es, durch ihren flüssig gut lesbaren Schreibstil, Spannung aufzubauen und mich von Anfang an im
Buch mitzunehmen. Durch geschickt verstrickte Kombinationen, der Rückblick zu früheren Ereignissen und der Tiefgang bei den Charakteren, waren der Grund, dass ich das Buch innerhalb von zwei Abenden beendet habe. Der Gebrauch von Begriffen wie “Untermieter” (für Paula’s Ungeborenes), oder “Entenbürzel” (ich gebe zu, ich musste es googlen) haben mich so manches Mal zum Schmunzeln gebracht.
buecherfetischistin.de, 20.01.2015

Rick, Chris, Konrad und Paulas Unternehmen „Beichthotline“ bietet Menschen die Möglichkeit ihre Probleme abzuladen.
Auch privat leben die jungen Leute zusammen in einer Wohngemeinschaft. Rick ist ziemlich verunsichert, als er einen Anruf erhält, in dem eine Frau droht, ein Baby auf dem Friedhof lebendig zu begraben. Er würde gerne die Polizei einschalten, aber Chris ist dagegen, denn seine Devise ist ganz klar: „Keine Polizei.“ Da der Vorgang Rick aber keine Ruhe lässt, fährt er zusammen mit Paula auf dem Friedhof. Was will die Frau? Auf wen hat sie es abgesehen?
Ziemlich schnell zeichnet sich sowohl Motivation als auch Ziel der mysteriösen Frau ab. Trotzdem bleibt es spannend, denn Schlag auf Schlag passieren Dinge, die die Protagonisten reagieren lassen. Aber die Frau ist immer einen Schritt voraus.
Durch wechselnde Perspektiven bleibt die Handlung spannend und man lernt die einzelnen Personen besser kennen. Chris hat viel Energie in das Unternehmen gesteckt. Auch machen ihm die Probleme mit seinem Bruder zu schaffen. Die sympathische und warmherzige Paula ist schwanger. Sie möchte eine perfekte Familie mit einer eigenen Wohnung haben. Ihr Freund Konrad möchte aber auch Karriere als Musiker machen zusammen mit seiner Band. Auch Rick hat in seiner Familie schon einiges hinter sich.
Die Gefühle der jungen Leute kann man sehr gut nachvollziehen. Je mehr man über die Anruferin erfährt, umso mehr erkennt man, dass sie psychisch krank ist.
Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt .
leseratte1910, 01.01.2015

Als Thrillerleser bin ich immer über neue spannende Psychothriller dankbar und ich muss sagen, dass mich in letzter
Zeit deutsche Thriller mehr begeistern, als amerikanische. Und meine Hoffnung hier ein gutes Buch zu erhalten, hat sich auch erfüllt!
Ich bin noch immer ziemlich überrascht, dass dies ein Thriller-Debüt ist!

Die Autorin hat sich hier einiges Neues einfallen lassen, was ich richtig super finde! Es beginnt z. Bsp. damit, dass der Roman durchgehend in Präsens geschrieben ist. Vor der eigentlichen Geschichte beginnt eine Art Prolog mit den Überschriften Davor und Danach. Hervorzuheben ist das Danach, denn hier haben wir einen Perspektivenwechsel zum eher ungewohnten "Du". Diese Form gibt einem das Gefühl direkt selbst dabei zu sein bzw. einen Blick auf den Täter zu erhaschen. Anschließend geht es in der üblichen 3. Person weiter. Diese Perspektiven wechseln während der 300 Seiten immer wieder und heben die Spannungskurve.

Im Anschluss lernen wir die vier Hauptprotagonisten Chris, Rick, Paula und Konrad kennen. Sie wohnen nicht nur gemeinsam in einer WG, sondern haben eine neue innovative Geschäftsidee in die Tat umgesetzt: eine Beicht-Hotline. Jeder Anrufer kann hier Dinge gegen Bares erzählen, die er sich von der Seele reden möchte. Das Motto ist: Keine Polizei und keine Nachverfolgung. Das Geschäft läuft anfangs sehr gut und Chris, der Gründer der Firma ist zufrieden. Doch eines Abends nimmt Rick einen Anruf entgegen, der ihn das Motto des Unternehmens vergessen lässt, denn eine Frau teilt ihm mit, dass sie ein Baby auf dem Friedhof lebendig begraben wird. Rick ist entsetzt und verständigt die Polizei, die jedoch den Anruf nicht ernst nimmt. Doch dies ist erst der Anfang, denn diese Frau hat nur ein Ziel: die Vier zu vernichten! Und hier startet ein Psychothriller sondergleichen!

Das dies ein Debüt ist, macht mich noch immer sprachlos! Hier findet man außerdem eine Geschichte ohne den mürrischen, einsamen Ermittler oder einem Kommissaren-Duo. Es gibt gar keine Ermittlungsarbeit und trotzdem ist dieser Thriller vom Anfang bis zum Ende fesselnd und nervenaufreibend. Der Perspektivenwechsel und der Ablauf der Geschichte in der Gegenwart tut sein Übriges. Die Erzählweise ist eindringlich. Die Spannungskurve beginnt stark, sackt in der Mitte dann etwas ab und gipfelt in einen Höhepunkt am Ende des Buches. Der Aufbau des Thrillers ist sehr gut geplant und die Idee der Beicht-Hotline fand ich richtig gut.

Auch die vier Hauptptotagonisten Chris, Rick, Paula und Konrad sind allesamt sehr sympathisch.
Chris, der Gründer der Hotline, ist zielstrebig und seine Geschäftsidee ist sein Ein und Alles. Rick, ist ein richtiger Freund und war mein Liebling im Buch. Er ist in Paula verliebt, doch Paula ist mit Konrad zusammen und die Beiden erwarten ihr erstes Kind. Doch Konrad's große Liebe ist die Musik. Er spielt in einer Band und tourt zwischendurch
Martina Luger, 13.11.2014

Das gemeinsame Unternehmen „Beichthotline“ von Rick, Chris, Konrad und Paula bietet Menschen eine Plattform, um ihre
Probleme abzuladen. Die vier leben auch zusammen in einer WG. Dann erhält Rick einen Anruf, bei dem eine Frau droht, ein Baby lebendig auf dem Friedhof zu begraben. Rick möchte die Polizei einschalten, aber die Devise von Chris ist „keine Polizei - never ever“. So macht sich Rick auf den Weg zum Friedhof und findet dort „nur“ eine Puppe. Die Anruferin meldet sich wieder und droht, dass dies erst der Anfang sei. Immer mehr mysteriöse Dinge geschehen. Wen will die Frau treffen? Warum hat sie es überhaupt auf einen der vier abgesehen

Obwohl relativ schnell klar ist, wer diese mysteriöse Frau ist, tut das der Spannung keinen Abbruch, im Gegenteil, denn ihre Ziele und ihre Motivation werden erst im Laufe der Zeit herausgearbeitet. Dabei geht sie sehr subtil vor.

Die Erzählperspektiven wechseln und man lernt die unterschiedlichen Charaktere sehr gut kennen. Rick ist ein sympathischer junger Mann, der schon einiges hinter sich hat. Chris hat alles in das Unternehmen gesteckt und sehnt sich nach einem Privatleben. Die warmherzige Paula ist schwanger und möchte gerne in intaktes Familienleben, was ihr Freund Konrad auch möchte, wenn da nicht die Sehnsucht nach einer Musikerkarriere wäre.

Rick, Chris, Konrad und Paula sind jung und unbedarft. Aber die Gefühle, die durch die Bedrohung im Verlauf der Geschichte entstehen, sind sehr gut und nachvollziehbar beschrieben. Die Sicht der Frau, die immer wieder zwischendurch geschildert wird, zeigt einerseits ihre Verletztheit, aber auch ihren Wahnsinn.

Es gibt einen ständigen Wechsel zwischen der Unbeschwertheit der jungen Leute und den Ängsten und Schrecken, die sie erleben müssen.

Von Anfang an wurde ich gefesselt und es viel mir schwer, das Buch bei den einzelnen Abschnitten der Leserunde zur Seite zu lesen. Das Ende setzte dann noch mal eins drauf.

Ein Wahnsinns-Psychothriller!
Buecherwurm1310, 13.11.2014

Der Roman beginnt mit einem “Davor” und “Danach”-Kapitel. Diese versetzen uns schon in den ersten Schockzustand
und die Fassungs- und Sprachlosigkeit beginnt.

Die Geschichte wird aus der Sicht des Hotline-Teams erzählt. Das Hauptaugenmerk richtet die Autorin auf die 4er-WG, die aus Chris, Rick, Paula und Konrad besteht. Die Vier sind total unterschiedliche, aber auch interessante Charaktere. Und jeder von Ihnen hat einige Probleme im Gepäck.
Doch damit nicht genug. Es gibt noch einen weiteren Handlungsstrang. Dieser ist in der “Du”-Form geschrieben, die eher selten in Romanen vorkommt. Das Besondere daran ist, dass man in die Rolle der Täterin schlüpft und dadurch tief in ihr bedrückendes Leben eintaucht. Man weiß genau, was sie tut und was sie denkt. Das ist ganz schön befremdlich und beschert einem das ein oder andere Mal eine Gänsehaut.

Durch diese Perspektivenwechsel zögert die Autorin die spannungsgeladene Handlung hinaus und strapaziert dadurch unsere Nerven bis ins Unermessliche. Man sitzt atemlos und angespannt da und kann doch nicht aufhören zu lesen. Denn das Grauen dieser Geschichte fesselt bis zum Schluss.

Fazit: Ein grandioses und außergewöhnliches Thrillerdebüt mit überraschendem Ende. Diese Autorin sollte man sich merken.
Nanes-Leseecke, 10.11.2014
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