Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Der islamische Faschismus

9783426276273
jetzt bestellen Jetzt bestellen
Hardcover, Droemer HC
01.04.2014, 224 S.

ISBN: 978-3-426-27627-3
Diese Ausgabe ist lieferbar
18,00
inklusive 7%
Mehrwertsteuer

Eine Analyse

Der Islamismus entstand parallel zum italienischen Faschismus und zum Nationalsozialismus. Sein faschistoi­des Gedankengut allerdings reicht viel weiter zurück – es ist bereits im Ur-Islam angelegt. Hamed Abdel-Samad schlägt in seiner Analyse einen Bogen von den Ursprüngen des Islam bis hin zur Gegenwart. Die Grundzüge des Faschismus scheinen überall durch; in der Organisationsstruktur ebenso wie in der Religion, die stets über dem Menschen steht.
Ein wichtiges Buch, dessen Thesen Hamed Abdel-Samad eine Todes-Fatwa einbrachten. Allein das entlarvt den Islamismus.

Der Autor

Hamed Abdel-Samad

Portrait von Hamed Abdel-Samad

Hamed Abdel-Samad, geboren 1972 bei Kairo, studierte Englisch, Französisch, Japanisch und Politik. Er arbeitete für die UNESCO, am Lehrstuhl für...

zum Autor Bücher von Hamed Abdel-Samad

Pressestimmen

"Hamed Abdel-Samad war einst ein Islamist. Inzwischen bekämpft der Publizist jedoch mit heiligem Furor das, wofür er einst stand. (...) Er ist ein ägyptischer Salman Rushdie (...)"

Süddeutsche.de, 26.11.2013

"Hamed Abdel-Samad wurde 1972 in der Nähe von Gizeh geboren. Er war 23 als er 1995 nach Deutschland kam. Er spricht und schreibt besser Deutsch als die meisten von uns. Er ist auch neugieriger. Wer von uns hat schon Englisch, Französisch, Politikwissenschaften, Shintoismus, Buddhismus und jüdische Kultur studiert? Das alles wäre nicht möglich, wenn Hamed Abdel-Samad nicht auch mutig wäre.<br /> Sein Mut beginnt nicht erst, wenn er sich wehren muss gegen Feinde. Sein Mut ist jener, viel besungene, aber wenig praktizierte Mut gegenüber den Freunden. Der Mut, der dazu gehört sich loszusagen von seiner Umgebung, von Eltern und Verwandten. Diese Art Mut ist nichts, das man sich vornehmen, keine Tugend, die man erlernen kann. Meist ist sie ein Laster, jedenfalls ein Widerspruchsgeist, den man schon am Kind beobachtet.(...)<br /> Wir wissen nicht, ob das Verschwinden von Hamed Abdel-Samad etwas mit seinem Mut, mit seiner Kritik an der Welt, in der er aufwuchs zu tun hat.(...)<br /> Was immer der Grund für sein Verschwinden ist - wir wünschen uns, dass Hamed Abdel-Samad wieder auftaucht und dass er seinen klaren Verstand noch hat, damit er weitermachen kann, was er bisher getan hat. Auch uns auf die Füße zu treten."

Frankfurter Rundschau, 27.11.2013

"Als der Arabische Frühling begann, lernten die deutschen TV-Zuschauer einen anderen, deutlich ernsthafteren Abdel-Samad kennen. Als Experte vor allem für sein Geburtsland Ägypten erklärte er in Talkshows und Sondersendungen immer wieder, warum er die Aufstände im arabischen Raum für einen Glücksfall für die Demokratie halte, und warb leidenschaftlich um die Unterstützung des Westens. Auch nach dem Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten Mohammend Mursi gar er sich hoffnungsvoll, dass Ägypten eine friedliche Zukunft bevorstehe.<br /> Parallel zu seinen Fernsehauftritten, Vorträgen und Gastbeiträgen veröffentlichte Abdel-Samad mehrere Sachbücher zu den Themenkomplexen Islam und Arabischer Frühling. Dazu gehören "Der Untergang der islamischen Welt" sowie der autobiografisch geprägte Band "Mein Abschied vom Himmel"."

spiegel.de, 25.11.2013

"In verbindlichen Worten formuliert Hamed Abdel-Samad eine aufklärerische Kritik am Islamismus" (...) Ein interessantes und lesenswertes Buch."

Deutsche Welle, 01.04.2014

"Hamed Abdel-Samads Buch (...) überzeugt durch Ausgewogenheit statt Provokation."

Ruprecht, Mai 2014

"Bleibt zu wünschen, dass dieses provokante Buch, dass (sic!) keine Reaktion auf die Fatwa gegen ihn ist, sondern letzten Sommer schon so gut wie fertig war, tatsächlich einen Dialog auslöst - und nicht gegenwärtige Ressentiments und Polarisierungen weiter verstärkt."

ORF Kontext, 09.05.2014

"Beklemmend, wie sich die heute im Namen des Islam in Szene setzenden Gewaltaktivisten auf Wurzeln berufen, auf welche sich bereits früher Angst und Schrecken verbreitende Totalitarismen berufen haben. "

Schweizerzeit , 30.01.2015

"Dieses Buch, diese Analyse ist wie ein Blick hinter den Vorhang der geheimnisvollen Wirkkräfte des Politischen Islams. Sie ist kritisch und dabei zugleich entlarvend und erschreckend."

RTF1 - Fernsehen für die Region Neckar-Alb (online), 14.04.2015

"Das Buch ist lesenswert und interessant - auch vor dem Hintergrund, dass es von einem Ägypter geschrieben wurde und was dadurch dokumentiert, dass es in seinem Herkunftsland keinen islamistischen Einheitsbrei gibt, sondern durchaus Menschen, die sich nicht scheuen, ihren eigenen Verstand zu gebrauchen. Die Haltung des Autors zum Islam und dessen Stifter erscheint mir indes problematisch, man braucht sie aber nicht zu teilen."

Arbeitskreis Menschenrechte (akm-online.info), 09.08.2016

"Ein lesenswertes Buch, wenn man einen tieferen geschichtlichen und politisch hochaktuellen Einblick in den Islam gewinnen möchte."

Haller Tagblatt, 20.08.2016

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Alltäglich sind mittlerweile die Nachrichten, in denen irgendwo auf der Welt irgendetwas mit direktem Bezug zum Islam
oder genauer zum Islamismus passiert. Leider sind das oftmals keine guten Nachrichten.
Abdel-Samad, Mitglied der Deutschen Islam Konferenz und Lehrstuhlinhaber für Islamwissenschaften, trifft mit seinen Thesen einen Nerv. Der Islamismus, der in seinen Augen faschistoid geprägt ist, entstand zur gleichen Zeit, wie der Faschismus in Italien und der Nationalsozialismus in Deutschland und nicht nur darin sieht Abdel-Samad Parallelen. Seine
These: Der Islamismus ist faschistisch. Diese Aussage trug ihm eine Todes-Fatwa ein. Ob das alleine schon ein Beweis für seine Aussage ist?
Um seine These zu untermauern greift Abdel-Samad auf die Geschichte des Islam zurück, auf den Ur-Islam. Bereits dort wäre der Grundstein für den islamischen Faschismus gelegt worden.
Liest man dieses Buch, merkt man eigentlich erst, was man alles nicht wusste und wie oberflächlich minimalistisch die täglichen Nachrichten eigentlich wirklich sind. Für den kritischen Bürger unserer Zeit sollte dieses Buch zur Pflichtlektüre werden.
DerJens, 21.12.2014
↑ nach oben