Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Die Berufene

9783426515136
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Klappenbroschur, Knaur TB
01.10.2014, 512 S.

ISBN: 978-3-426-51513-6
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Roman

Großbritannien, in nicht allzu ferner Zukunft: Ein grauen­hafter Parasit befällt die Menschheit. Millionen sind bereits infiziert und bedrohen die wenigen Gesunden. Alle Hoffnungen ruhen auf einer Schar Kinder, die anders auf den Erreger reagieren. Auf einer ent­legenen Militärbasis halten Wissenschaftler sie gefangen – zu allem entschlossen, um ihnen ihr biologisches Geheimnis zu entreißen. Doch es läuft nicht nach Plan ...

»Einer der originellsten, spannendsten und stärksten Romane der letzten Zeit.« The Guardian

Leselounge

Der Autor

M. R. Carey

Portrait von M. R. Carey

M. R. Carey ist das Pseudonym eines britischen Fantasy-Autors, der bisher besonders im Comic-Bereich erfolgreich war ( er schrieb unter anderem für...

zum Autor Bücher von M. R. Carey

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Pressestimmen

"Flott geschrieben, hier und da ein anderer Ansatz und in sich stimmige Erklärungen des ganzen Geschehens mit einem Ende (und damit Ausblick), der anders ist als vom Genre in der Regel gewohnt, vermag es Carey durchaus, frische Impulse zu setzen."

Buchvergleich.de, 14.10.2014

"Eine nicht ganz unbekannte Idee wurde von M.R. Carey auf eine interessante Art neu verpackt ..."

In the prime time of life (Blog), 13.10.2014

"Mike Carey kann also nicht nur in Panels und mit dem Teufel (Lucifer) oder mit Mutanten (X-Men), sondern auch in Prosa und mit Zombies. Das beweist er mit „Die Berufene“ auf den über 500 Seiten des schön aufgemachten Paperbacks mit Klappenbroschur allemal."

Zukunft.de, 21.10.2014

"'Die Berufene' ist ein spannender Zukunftsroman, in dem die Handlungen der Menschen oft mehr verstören, als die der angeblichen 'Monster'."

Westfalenblatt - Ostwestfalen-Lippe am Mittwoch, 22.10.2014

"Die Berufene von M.R.Carey ist viel mehr als nur der übliche blutige Horror, es ist auch eine spannende Geschichte, in der es um Vertrauen und Freundschaft geht."

Hallo Buch.de, 21.10.2014

"...starke Schreibe mit glaubwürdigen Perspektiven und Protagonisten."

DieZukunft.de, 21.10.2014

"'Die Berufene' überzeugt durch einen spannenden, blutigen Plot, durch vielschichtige Charaktere und eine zestörte Welt, in der ein Kampf zischen Parasit und Wissenschaft tobt."

Books and Biscuit (Blog), 20.10.2014

"Der Autor versteht es, ein Schreckensszenario aufzubauen, das zum Nachdenken anregt und eine Gänsehaut verursacht."

buechereule.de, 19.10.2014

"Wer bei seinen Zombieromanen nicht allzu sehr auf Ekel und Schockmomente, sondern etwas mehr Tiefe setzt, der sollte es unbedingt mal mit diesem Buch versuchen."

Down the Rabbit's Hole (Blog), 15.10.2014

"Ein Weltuntergangs-Szenario vom Allerfeinsten! Und dabei hat der Autor es geschafft mir die Charaktere an die Hand zu geben, sie mir ins Herz zu pflanzen und dort werden sie auch bleiben. (...) Mein Fazit: Skepsis wandelte sich zu grenzenloser Begeisterung."

Die fabelhafte Welt der Bücher (Blog), 24.10.2014

"Wer auf 'The Walking Dead' steht, für den ist dieses Buch was. Krasse Schockmomente, wo die Gedärme spritzen, sehr realistisches Szenario. Super spannend, super actiongeladen. Ist wie für Kino gemacht."

Radio 1 LIVE, 31.10.2014

"Die Berufene ist ein brutaler und erschütternder Roman. Menschen tun sich darin die schrecklichsten Dinge an. Aber Carey stellt nichts als gänzlich unentschuldbar dar – nur eins: Sich dem Offensichtlichen zu verschließen und sich nicht auf der Grundlage dessen, was man erlebt, weiterzuentwickeln. Auch wenn Carey viel Raum für intellektuelle Fragen lässt und sein Roman als spannender Thriller funktioniert: Im Herzen ist Die Berufene eine bitter-süße Coming-of-Age-Geschichte mit emotionaler Wucht und einem konsequenten, bewegenden Ende."<br />

Pokulturschock.de, 13.11.2014

"Absolut großartiges Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte!"

Funkelglanz (Blog), 15.11.2014

"Der flotte, eindrucksvolle Schreibstil und die gut ausgearbeiteten Charaktere sorgen dafür, dass man sich nie langweilt. Die Berufene bietet nicht nur Spannung, sondern auch Einblicke in das, was uns menschlich macht. Düster, gruselig und verstörend." Biggi Ahlers

Phantastik-couch.de, November 2014

"500 Seiten Hochspannung mit einem hervorragenden Ende! Für Freunde von Stephen King und Co ein Muss!"

Seitenblicke.at, 09.12.2014

"spannend und beängstigend"

Lahn-Dill-Anzeiger, 08.01.2015

Rezensionen



Meine Meinung:
Die Erde wurde von einem Pilz heimgesucht, nur wenige haben diesen überlebt. Dieser Pilz verändert die Menschen. Die, die infiziert werden entwickeln sich zu sogenannten Hungernden, das sind Kreaturen, die sich von anderen lebenden Wesen ernähren.
Melanie lebt zusammen mit anderen Kindern in einer abgeriegelten Anlage etwa 50 Kilometer von London, das in Ruinen liegt, entfernt. Doch sie ist nicht wie andere Kinder.
Eines Tages als sie aus dem Bunker geholt wird geschieht ein Unglück. Das Gebiet wird von Hungernden überrannt und Melanie kann mit einigen anderen fliehen …

Der dystopische Roman „Die Berufene“ stammt von M. R. Carey. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich ein britischer Fantasyautor, der besonders durch Comics bekannt wurde.

Melanie ist 10 Jahre alt. Sie ist kindlich naiv aber auf der anderen Seite auch ziemlich abgeklärt. Melanie ist halb Mensch, halb blutrünstige Kreatur. Doch das Monster, als das sie Dr. Caldwell bzw. Sergeant Parks immer beschreiben ist sie eigentlich gar nicht. Melanie ist ziemlich schlau und begreift viel. Sie ist gefangen in einem Bunker mitten im Nirgendwo.
Dr. Caldwell war mir während der gesamten Handlung immer unsympathisch.
Miss Justineau kämpft verbissen um Melanies Leben. Dafür wird sie von Melanie wiederum beschützt.
Sergeant Parks macht während der gesamten Handlung eine wirklich enorme Entwicklung durch, die mir persönlich sehr gut gefallen hat und die ich nachvollziehen konnte.
Private Gallagher ist ein junger Soldat, der Parks ohne wenn und aber folgt.

Der Schreibstil des Autors ist gut zu lesen. Er beschreibt die Dinge bildhaft vorstellbar und intensiv.
Geschildert wird das Geschehen die meiste Zeit aus Sicht von Melanie. Ab und an wechselt die Sicht aber auf Melanies Mitstreiter Sergeant Parks, Dr. Caldwell, Miss Justineau und Private Gallagher. So bekommt man als Leser einen umfassenden Einblick in alle Seiten.
Die Handlung an sich ist erfrischend anders. Es geht spannend zu. Sie setzt mehrere Jahre nach Ausbruch der Krankheit ein und man erfährt als Leser was die Menschheit alles getan hat um den Pilz zu stoppen.
Leider aber ist es zwischendrin des Öfteren so, dass ich manche Passagen als recht lang empfunden habe. Es wurde mir manchmal doch etwas zu viel.

Das Ende kam für mich persönlich doch überraschend. Es ist nicht absehbar und für die Gesamthandlung wurde es wirklich gut gewählt.

Fazit:
Abschließend gesagt ist „Die Berufene“ von M. R. Carey eine gut durchdachte Dystopie.
Interessant gestaltete Charaktere, ein bildhafter Stil und eine, von kleineren Längen mal abgesehen, recht spannende Handlung konnten mich hier gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!
manja82, 05.12.2014

Das Thema der Geschichte hat mich zu Beginn interessiert, ihr fehlt es im Verlauf des Buches aber am Spannungsaufbau.


Der Autor hat im Buch ein Schreckensszenario entworfen, das mit der Gentechnik an Brisanz gewinnt. Eingebettet in diese Sci-Fi-Handlung ist die Handlung durchdacht. Die Charaktere entwickeln sich im Lauf des Buches weiter und es war manche Überraschung dabei.

Die Hauptrolle spielt Melanie, aus deren Perspektive ein Großteil des Romans erzählt wird. Der Sprachstil des Autors ist flüssig, Perspektivenwechsel ermöglichen es, in die Gedankenwelt verschiedener Protagonisten einzutauchen und sie näher kennenzulernen.Für mich blieben Fragen offen.

Fazit: Kinder sind unsere Zukunft.

Es war ein Leseerlebnis der gentechnischen Art was mich aber nicht immer überzeugen konnte.
Gut gefallen haben mir die verschiedenen Charaktere.
Der Roman ist ein Mix aus Horror-Zombie-Sci-Fi – das ist im Nachhinein doch nicht so mein Geschmack.
angel, 10.11.2014

Der Klappentext hat mich gleich auf eine intersannte Reise geschickt.
Ich konnte mich schnell in die Geschichte reinlesen und war sehr gefesselt in der Handlung.
Das einzige was ich mir anfangs gewünscht hätte wäre eine bessere Erklärung der Fachbegriffe oder im Anhang ein Glossar oder sowas in der art.
Da ich das "krankheitsgene" nicht wirklich verstand habe ich es immer "überlesen" damit ich fix weiter kam.
Alles im allen aber ein schönes Lesevergnügen.
Michaela Fietkau, 29.10.2014

M.R.Carey hat sich bereits als Autor einiger Marvel Comics einen Namen gemacht, „Die Berufene“ ist sein neuer
Fantasy-Roman. Der Inhalt der Geschichte ist schnell erzählt: Großbritannien wird in der Zukunft von einem Parasiten heimgesucht, der menschliche Körper als Wirt nutzt, deren Körper kontrolliert und zu sogenannten „Hungernden werden lässt, deren einziger Lebenszweck das Töten der nicht infizierten Menschen ist. Diese haben sich nach dem Zusammenbruch der Zivilisation in einzelne Städte zurück gezogen. Einzige Hoffnung auf Hilfe bieten einige Kinder, deren Körper dem Erreger trotzen, so dass sie zwar infiziert sind, dennoch aber menschliche Regungen und Intelligenz zeigen. In einer ehemaligen Militärbasis versucht die Wissenschaftlerin Dr. Caldwell den Mechanismus dieser Besonderheit zu verstehen. Als die Basis von Hungernden und sogenannten Schrottwühlern überfallen wird, kann Dr. Caldwell gemeinsam mit der Lehrerin Helen Justineau, zwei Soldaten und einem der Kinder entkommen. Melanie, eine der intelligentesten der besonderen Kinder, ist einerseits eine Bedrohung für die Gruppe, andererseits die letzte Hoffnung Dr. Caldwells, der ein Mittel gegen den Parasiten zu finden.
Die Idee hinter der Geschichte ist spannend, die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen. Das ganze Szenario ist zu absurd und unlogisch, die Details in sich nicht schlüssig, so dass ich das Ganze nicht ernst nehmen kann. Bei Comics mag es okay sein, dass einer Geschichte jeglicher Bezug zu Naturgesetzen fehlt, bei einem Roman erwarte ich mehr. Da wird beispielsweise eine hirntote Kreatur durch einen gezielten Schuss ins Hirn getötet. Das ist zu hahnebüchen, als dass ich das ernst nehmen könnte. Wenn man einmal anfängt, dass Szenario zu hinterfragen, fällt es wie ein Kartenhaus zusammen. Dies allein sorgt schon dafür, dass nicht wirklich Spannung aufkommt, zusätzlich werden die wenigen „Fakten“ ständig wiederholt, was immer wieder zu Längen führt.
Melanie ist der einzig interessante Charakter des Buchs. Auf der Flucht wird ihr bewusst, was ihren Körper befallen hat, ihre Eindrücke und ihr innerer Kampf gegen den Parasiten sind der einzige Aspekt, der den Roman von anderen des Genres etwas abhebt.
Ansonsten sind die Charaktere sehr klischeehaft, die ganze Geschichte enttäuschend zäh und vorhersehbar. Fans des Genres mögen über Schwächen hinweg sehen und keinen Wert auf Logik legen, für mich war das Buch nichts.
Sandra Rohweder, 28.10.2014

Ließ der Klappentext mich noch vermuten, dass es sich um eine Dystopie handelt, belehrte der Inhalt schon bald eines
besseren: es ist ein Zombieroman. Und die sind zu Zeit sehr angesagt, auf der Erfolgswelle der amerikanischen Serie „Walking Dead“ mitreitend.

Eine Seuche, ausgelöst durch einen Pilz, hat die Menschheit befallen und macht aus den Infizierten die sogenannten Hungrigen: gnadenlose Fressmaschinen ohne Verstand mit unstillbarem Hunger auf Menschenfleisch. Nur noch wenige nicht infizierte Menschen gibt es und einige von ihnen versuchen in einem abgeschiedenen Militärstützpunkt verzweifelt ein Gegenmittel gegen die Seuche zu finden. In diesem Lager begegnen wir Melanie, ein zehnjähriges Mädchen, das genauso wie einige andere Kinder unter nahezu unmenschlichen Bedingungen lebt und als Versuchskaninchen dient. Denn die Kinder sind anders als die erwachsenen Hungrigen. Zwar wurden auch sie infiziert, die Seuche hat sie jedoch nicht ihres Verstandes beraubt. Solange sie kein Menschenfleisch riechen, jedenfalls. Als das Camp eines Tages von außen angegriffen wird, beginnt für fünf höchst unterschiedliche Menschen eine abenteuerliche Flucht, die sie nur dann lebend überstehen können, wenn sie sich zusammenraufen.

Das Buch spielt in der Zukunft im völlig verwüsteten England und ist im Präsens geschrieben. Zunächst erinnerte es mich an „Die 5. Welle“ von Rick Yancey, auch Ähnlichkeiten zum Fim „28 days after“ sind nicht von der Hand zu weisen. Doch die Geschichte entwickelt schnell ihre eigene originelle Handlung. Die Sprache ist einfach, die Sätze sind oft kurz und prägnant. Die Umgebung wird so beschrieben, dass man sich ein gutes Bild von dem schrecklichen Szenario machen kann. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, als stünde ich unmittelbar neben dem Protagonisten, aus dessen Sicht der Erzähler das Geschehen gerade betrachtet. So wurde ich schnell vertraut mit den Figuren, die die Geschichte tragen.

Mit der 10-jährigen Melanie hat der Autor eine Protagonistin geschaffen, die man einfach ins Herz schließen muss: intelligent, neugierig und liebenswert. An ihrer Seite Miss Justineau, die Lehrerin der Kinder, die voller Sympathie und Mitgefühl ihre Schützlinge betreut. Ganz anders tritt Dr. Caldwell auf, die skrupellose Wissenschaftlerin, die nur ihre Experimente interessieren. Sergeant Parks’ Interesse gilt der Sicherheit der Basis und der Überwachung der Kinder. Der junge Soldat Gallagher ist nett und unerfahren und ein typischer Befehlsempfänger. Diese fünf packt das Schicksal zusammen und schickt sie auf den Weg hinaus auf die Suche nach einer neuen, sicheren Zufluchtsstätte.
Die Charakterisierung der Protagonisten ist dabei recht simpel und gradlinig. Und doch ist es den Figuren gelungen, mich zu überraschen. Glaubwürdig dargestellt ist ihre Entwicklung, so dass ihre Handlungen nachvollziehbar und konsequent erscheinen. Ihre Interaktionen regen zu de
Ulrike Ries, 21.10.2014

Zuerst zur Optik: Das Buch kommt als handliche Klappenbroschur in der Grundfarbe gelb. Man sieht den Umriss eines
Mädchens. Dazu Titel und Autor, das war es dann. Recht schlicht also.

Die Geschichte ganz grob zusammengefasst: Die Menschheit ist fast ausgerottet, viele der Überlebenden sind von einem Pilz infiziert, der ihr Gehirn übernommen hat. Es gibt ein nur wenige Menschen die überlebt haben. Die einen sitzen in Militärbasen und forschen nach einer Heilungsmöglichkeit. Die anderen leben 'draussen' in der feindlichen Umwelt und suchen sich dort alles was sie zum Überleben brauchen aus den alten Beständen zusammen.

Dann gibt es die Infizierten, die sich in Zombies verwandelt haben und deren einziger Antrieb das Fressen ist. Sie fressen Tiere und andere Menschen. Wenn diese Überleben, werden auch sie vom Pilz befallen und mutieren zu Pilzhirnen. Diese Pilzzombies werden nur noch von Instinkten geleitet und sind zu keiner Kommunikation mehr fähig

Zu guter letzt gibt es noch eine Handvoll infizierter Kinder, die anders sind. Sie leben in einem Gefängnis in einer Militärbasis und werden dort unterrichtet. Einzig aus Forschungszwecken um heraus zu finden, wieso sie anders sind und ob sie möglicherweise ein Heilmittel in sich haben.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Melanie erzählt. Eins dieser Kinder und mega intelligent. Sie liebt eine Lehrerin ganz besonders. Die Beiden, eine eiskalte Forscherin und zwei Soldaten finden sich eines Tages 'draussen' wieder und müssen sich durch eine feindliche Welt shlagen. Bis es soweit ist, gehen aber einige Lesestunden drauf, in denen nicht viel mehr passiert als dass das Leben auf der Basis geschildert und man in die Welt nach dem Pilzbefall eingeführt wird.
Von den fünf Personen bleiben am Ende dieses ersten Bandes nur zwei übrig. Welche verrate ich jetzt nicht, das könnt ihr selbst herausfinden, indem ihr das Buch lest.

Mein Eindruck: Anfangs musste ich mich ein wenig durch die Seiten kämpfen. Für meinen Geschmack war einfach zu wenig los. Dazu die doch recht naive Sichtweise von Melanie, die sich klaglos in ihr Schicksal ergibt und die schlechte Behandlung einfach so hin nimmt. Sie kennt ja nichts Anderes.
So richtig unterhaltsam wurde das Buch für mich erst, nachdem die Militärbasis von Zombies überrannt wurde und sich die Fünf Protagonisten durch die feindliche Umwelt kämpfen müssen.
Das Ende kam dann für mich recht abrupt und dass bis auf Zwei alle sterben mussten, finde ich persönlich ein wenig schade. Es bleibt offen, wie es weitergehen wird.

Die einzelnen Personen blieben allerdings flach, es gibt niemanden der mir wirklich ans Herz gewachsen wäre. Die gute Nachricht für alle, denen die Liebesgeschichtsanteile in Dystopien nicht gefallen ist, dass zumindest in Teil eins davon nichts zu finden ist.

Auf einer Scala von 1 bis 10 würde ich dem Buch 7
Simone Lutz, 16.10.2014

Inhalt:
England, in nicht allzu ferner Zukunft. Eine Seuche hat sich breit gemacht. Ein Pilz befällt die Menschen, die sich daraufhin schnell in eine Art Zombies verwandeln und noch nicht Infizierte bedrohen. Doch einige Kinder reagieren anders auf die Infektion. Sie werden in einem Militärbunker zu Forschungszwecken gefangen gehalten. Dr. Caldwell ist dabei willens, die Wissenschaft über alles zu stellen. Für sie sind die infizierten Kinder einfach Testobjekte. Miss Justineau dagegen sieht in den Kindern Menschen. Eines Tages geschieht etwas Unvorstellbares und die zehnjährige Melanie findet sich mit Dr. Caldwell, Miss Justineau, Seargent Parks und Private Gallagher auf der Flucht. Die wild zusammengewürfelte Gruppe ist auf Zusammenhalt angewiesen, um „draußen“ zu überleben, was nicht einfach ist, denn jeder von ihnen hat andere Ziele.

Meine Meinung:
M. R. Carey hat mit „Die Berufene“ ein erschreckendes Szenario entworfen, das gar nicht unbedingt so abwegig erscheint. Gut, dass ein Pilz die Menschen in Zombies verwandelt, kann ich mir nun nicht wirklich vorstellen, doch wie die verschiedenen Handelnden mit der Situation umgehen, wird sehr authentisch beschrieben. Sehr schön wird hier herausgestellt, dass es nicht nur Gut und Böse, Schwarz und Weiß gibt. In jedem steckt ein bisschen von allem, auch wenn es anfangs nicht den Anschein hat. Dadurch wirken die Protagonisten sehr interessant und glaubhaft. Sie alle haben eine Vergangenheit, die sie geformt hat und in die Gegenwart hineinspielt. Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Charaktere sich im Lauf des Buches immer weiter entwickeln. So waren sie für manche Überraschung gut.

Die Hauptrolle spielt eindeutig das Mädchen Melanie, aus deren Perspektive ein Großteil des Romans erzählt wird. Aber auch die Sicht der anderen Figuren wird dargestellt. Hierbei verwendet Carey die personale Erzählperspektive in der Gegenwart. Auffällig ist, dass die Sprache kindlicher wirkt, wenn es um Melanie geht. Das ist aber keineswegs störend, sondern passt einfach.

Die Handlung bietet etwas Außergewöhnliches und ist von vorne bis hinten logisch durchdacht. Neben anschaulichen Beschreibungen der Umgebung oder der Situation gibt es immer wieder sehr spannende Szenen, Kämpfe, Fluchten, Ängste. Teilweise werden aber auch Vorkommnisse beschrieben, die beim empfindlichen Leser Ekel erregen können. Allzu empfindlich sollte man daher besser nicht sein.

„Die Berufene“ ist ein Einzelband, was ich mir 50 Seiten vor Schluss noch nicht vorstellen konnte. Ich hatte keine Ahnung, wie Carey die Geschichte zu einem Ende führen könnte. Dementsprechend überrascht war ich dann von der „Lösung“, aber sie gefällt mir recht gut.

Fazit:
Diese spannende Dystopie mit einer sympathischen Protagonistin und einer durchdachten Handlung empfehle ich gerne weiter.
Elke Ewald, 13.10.2014

Inhalt:
Eine Schar Kinder wird in einen unterirdischen Bunker gefangen gehalten. Unter Teils menschenunwürdigen Bedingungen. Sie werden tagsüber unterrichtet. Gefesselt und starr an einen Rollstuhl gebunden. Unfähig sich zu bewegen. Nur sprechen ist möglich. Die Klassenbeste ist Melanie, 10 Jahre alt und vom Intellekt den anderen Kindern weit überlegen. Außerhalb des Unterrichtsraums werden sie in Einzelzellen gehalten und strengstens bewacht. In der Zelle gibt es einen Stuhl, einen Tisch, ein Bett und 2 Poster an der Wand und sonst: Nichts.
Immer wieder mal kommen neue Kinder hinzu oder andere verschwinden. Melanie weiß nicht wo die Kinder her kommen oder wohin sie gehen. Irgendwann muss auch sie gehen. Und dann wird alles anders…

Eindruck:
Wenn man vorher wenig oder gar nichts von dem Buch weiß, gehen die ersten 100 Seiten ganz schön unter die Haut. Als Vater oder Mutter von Kindern leidet man schon mit den Opfern mit. Im Verlauf relativiert sich alles, aber es gibt eigentlich kein Gut oder Böse in der Geschichte. Vieles liegt im Auge des Betrachters. Melanie ist eindeutig die Hauptfigur des Buches. Nach den denkwürdigen ersten 100 Seiten läuft die Geschichte auf einen Überlebenskampf von 5 Personen hinaus, aus deren Perspektive immer wieder ein Teil der Geschichte erzählt wird. Alle 5 arbeiten irgendwie zusammen oder dann doch wieder gegeneinander. Bereits nach dem 1. Drittel des Buches fragt man sich unwillkürlich welches Ende der Autor für einen bereit hält. Und ich kann sagen, dass das Buch ein richtiges Ende hat. Es ist zwar ein ungewöhnliches Ende, aber letztlich eine konsequent zu Ende gebrachte Geschichte. Es ist und bleibt ein fesselndes Buch, mit immer wieder wechselnden Perspektiven und kurz gehaltenen Kapiteln. Nach jedem Kapitel sagt man sich, jetzt lese ich das nächste auch noch. Ich will ja wissen wie es weiter geht und die andere Perspektive aussieht. Und schneller als einem lieb ist, kommt dann doch das Ende…
Helmut Thomas, 12.10.2014

Erster Eindruck des Buches: Aufgrund der Covergestaltung, vor allen Dingen durch das Gelb, hätte mich das Buch nicht
angesprochen, jedoch tut es der Titel "die Berufene". Klingt interessant, sodass ich mir dann den Klappentext und eine Leseprobe durchgelesen habe.

Zum Inhalt:
Melanie, ein junges Mädchen, wird schon seit geraumer Zeit in einer Zelle, auf einer entlegenen Militärbasis Großbritanniens mit einigen anderen Kindern für scheinbare Forschungszwecke dort festgehalten. Jeder Tag von ihr sieht gleich aus, mit den selben Handlungsabläufen von Montags bis Freitags . Aufstehen, weiße Montur anziehen, im Rollstuhl festgeschnallt werden und mit den anderen Kindern in die Klassenzimmer zum Lernen gerollt werden. Samstags besteht aus purer Langeweile! Sonntags ist Fütterung mit Maden und Duschen mit Chemikalien . Einziger Lichtblick in melanie's Leben aus Fremdbestimmung, Einsamkeit und Lieblosigkeit ist Miss Justineau, eine Lehrerin, die den Kindern Geschichten vorliest, ihnen Flöte vorspielt und sogar, im Gegensatz zu allen anderen, mit ihnen lacht.
Es werden Dinge offenbart und die Geschichte nimmt einen völlig unerwarteten Verlauf auf den ich nicht eingehen kann und will ohne etwas zu verraten, was für den Überraschungsmoment wichtig ist!

Gesamteindruck:
Aufwühlender Roman um das Leben eines Mädchens, zu Versuchszwecken um die Menschheit zu retten. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte ist interessant geschrieben. Man findet sofort ins Buch hinein. Die Thematik finde ich persönlich sehr interessant. Es gibt kein eindeutiges Gut und Böse, schwarz und weiß... Es sind Grautöne. Menschliche Abgründe gegenüber dem absoluten Bösen, dem man nicht böse sein kann. Was ist richtig- was falsch und welche Beweggründe legalisierten alles? Mehr kann und möchte ich nicht verraten und sage nur dass es dich definitiv lohnt das Buch zu lesen.
Anja Mladjovic, 11.10.2014

Die Berufene
von M.R. Carey
Dieser Roman spielt in Großbritannien in nicht allzu ferner Zukunft. Ein Parasit befällt die Menschheit und verwandelt sie in eine Art Zombies, sogenannte "Hungernde".
Die 10-jährige Melanie ist eine von Ihnen und doch ganz anders. Sie ist sich dessen aber nicht bewusst. Sie lebt auf einem Militärstützpunkt mit einigen anderen Kindern ihrer Art.
Jedes der Kinder ist in einer eigenen Zelle eingesperrt. Morgens werden die Zellen geöffnet und die Kinder in ihren Stühlen fixiert und zum Unterricht gebracht. Der Unterricht bei Miss Justineau ist etwas Besonderes weil sie die Kinder „menschlicher“ behandelt als ihre Aufpasser wie z. B. Sergeant Parks, für den sie alle Monster sind.
Zwischendurch verschwinden immer wieder Kinder und Melanie, die sehr intelligent ist, fragt sich wohin und warum sie nicht wieder kommen.
Diese Frage stellt man sich dann auch selber beim lesen.
Der Autor schafft es von Beginn an Spannung aufzubauen. Ab der ersten Seite. Alles in allem ein spannendes Zukunftsszenario welches man sich durchaus vorstellen kann mit einem doch sehr unerwarteten Ausgang.
Die hat mich sehr überrascht. Ein sehr empfehlenswertes Buch für Fans des Genre. Dies war mein erstes Buch aus diesem Genre und ich bin selber überrascht wie gut es mir gefallen hat.

Vielen Dank an den Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar.
Kathrin Kirleis, 09.10.2014

"Die Berufene" fängt langsam an und nimmt dann Fahrt auf. Genau beobachtend, knallhart im medizinischen Detail und mit
unerwarteten Wendungen nimmt M.R.Carey seine Leser mit auf eine Reise in eine vielleicht gar nicht so ferne Zukunft. Das Thema kennen wir aus Kino und Fernsehen, aber hier wird aus einer ungewöhnlichen Perspektive eine Geschichte erzählt, die in sich logisch ist und den Leser mehr und mehr in seinen Bann zieht. Er bietet eine beklemmend realistische Lösung an, die am Ende einen nachdenklichen Leser zurück lässt. Rasant geschrieben, mit viel Detailwissen und einem fulminanten Ende. 500 Seiten, die viel zu schnell zu Ende sind. Sehr empfehlenswert!
Dieter Kuhn, 08.10.2014

"Die Berufene" M. R. Carey<target="_top">http://www.amazon.de/M.-R.-Carey/e/B00LMWUXBG/ref=dp_byline_cont_book_1> ist eine Art Dystopie, die 20014 im Verlag Droemer Knaur erschienen ist.
Melanie, ein scheinbar normales Kind, lebt in einer unterirdischen Anlage. Statt einem Zimmer hat sie eine Zelle, die Ihr Zuhause darstellt. Auch wie Melanie, und andere Kinder mit denen sie zusammen unterrichtet wird, ist eher unnormal. Vor dem Unterricht werden die Kinder in Rollstühle fixiert, immer schwer bewacht... Doch dann wieder ein scheinbar normaler Unterricht.
Die Diskrepanz zwischen dem was Melanie lernt oder vorgelesen bekommt, nimmt Melanie zunächst zwar wahr, verdrängt es aber.
Erst als sie selbst als Forschungsobjekt seziert werden soll und während eines Angriffs von außen flüchten kann realisiert sie die Wirklichkeit. Die Menschheit ist von einem Prasiten bedroht, der befallene in sogenannte Hungernde verwandelt, die sich von Menschen ernähren. Melanie erkennt, dass sie selbst zu den vom Parasiten befallenen gehört...

Die Geschichte wird aus Sicht von Melanie erzählt und hat dadurch am Anfang eine verstörende Normalität, da für Melanie, die Behandlung mit Fixierung normal und alltäglich ist. Gerade durch diese scheinbare Normalität gewinnt für mich die Geschichte an Spannung und der Autor versteht es diese scheinbare Normalität unspektakulär, aber fesselnd zu beschreiben. Ich habe zu jeder Zeit mir die Welt vorstellen können und mich bis zum Schluß gefragt, wie diese Welt wohl enden wird.

Ein spannendes Buch, dass ich einmal angefangen nicht mehr aus der Hand legen konnte. Dennoch ist das Buch weniger ein Horror-/Zombie-Buch als eine düstere Zukunftsvision, dies aus meiner Sicht für unsere Zukunft nicht undenkbar ist - und gerade das fand ich faszinierend an der Geschichte.
Martina Schütt, 08.10.2014

Anfangs war ich sehr skeptisch, was dieses Buch betraf. Fantasy ist normalerweise überhaupt nicht mein Genre. Dennoch
habe ich angefangen zu lesen und die Skepsis ist immer weiter gewichen! Stellenweise fiel es mir sogar wirklich schwer zu sagen: "Genug gelesen für heute. Jetzt aber Licht aus!"
Natürlich sind durch ein Pathogen zu Monstern mutierende Menschen dem Reich der Fantasie anzusiedeln und natürlich ist das Buch nicht sonderlich realistisch. Dafür aber war es unglaublich spannend. Der Autor vermag es, den Leser an die Handlung zu fesseln und den Spannungsbogen immer weiter auszubauen.
Vor allem aber machen die Beschreibungen der Charaktere diesen Roman aus. Diese sind vielfältig gezeichnet und es macht Spaß, immer wieder in die Sichtweisen der verschiedenen Akteure hereinzuschauen und so einen anderen Blick auf die Handlung zu bekommen.
Zwischendurch hat das Buch auch anrührende Stellen, vor allem wenn es um die Liebe der Protagonistin, das kleine Mädchen Melanie, zu ihrem Vorbild, der Lehrerin Miss Justineau geht.
Des Weiteren finde ich es sehr gelungen, dass das Ende während des Lesens nicht ersichtlich wird und der spannende Schluss viele ungeahnte Wendungen beinhaltet.

Insgesamt ist "Die Berufene" des unter dem Pseudonym M.R. Carey veröffentlichen Autor sehr gelungen. Das ansprechende Cover und der spannende Klappentext als äußere Faktoren, sowie eine spannende Handlung mit vielfältigen Charakteren garantieren großartige Lesestunden - und das nicht nur für Fantasy-Fans!
Benedikt Karl, 07.10.2014

Das Buch, was dem Einband nach noch so leicht und positiv aussieht, wird aus der Sicht der 10-jährigen Melanie (das
schwarze Mädchen) erzählt.
Melanie ist 10 Jahre alt und lebt mit anderen Kindern völlig abgeschottet auf einer entlegenen Militärbasis. Die Zukunft, die vor ihnen liegt, ist sehr duster als menschliche Versuchskaninchen. Parasiten haben die Menschheit befallen. Ist Melanie die Berufene, die die Menschheit vor dem Aussterben retten kann?
Warum sie und die anderen hier sind weiss Melanie nicht. Ihre Wochen und Tagen folgen immer dem gleichen Muster. Sie leben in ihren Zellen und werden nur für den Unterricht herausgelassen.
Doch kommunizieren dürfen sie unter einander nicht. Aber Melanie ist anders als ihre Altersgenossen, sie hinterfragt die Dinge und macht sich ihre eigenen Gedanken. Spannung ab der ersten Seite gepaart mit Gänsehautgefühl.
Man findet sich sofort mitten im Geschehen und lernt gleich zu Beginn die Protagonisten kennen.
Die Hauptprotagonistin Melanie ist sehr gut beschrieben und wirkt zudem sehr sympathisch.
Der flüssige Schreibstil sorgt dafür, das man das Buch schnell und einfach lesen kann.

Julian Heirich, 07.10.2014

Großbritanien, irgendwann in der Zukunft. Ein Pilz befällt die Menschen, der sie dann in mutierte ferngesteuerte
Wesen ohne Gefühle verwandelt , die unstillbaren Hunger nach Fleisch haben. Sie werden zu" Hungernden"
Melanie und andere infizierte Kinder leben auf euner schwer bewachten Militärbasis als Versuchsobjekte, da sie auf den Pilz anders reagieren als Erwachsene.Sie werden grausamen, oft tödlichen Tests ausgesetzt.
Als die Militärbasis von Hungernden überfallen wird, gelingt es Melanie und vier Erwachsenen, die auf der Basis arbeiten, zu fliehen. Sie müssen sich zu Fuß in die weit entfernte Stadt Beacon durchschlagen.

Ich habe einige Seiten gebraucht um mich in die Geschichte einzulesen, danach ist sie wirklich sehr spannend.
Das Scenario des Buches ist sehr düster und beklemmend und hinterläßt ein flaues Gefühl im Magen.
Nichts für " Nachts - im Bett- Leser, da man die bedrückende, oft klaustrophobische Stimmung mit in den Schlaf nimmt.
Trotzalledem ein fesselndes spannendes Buch, dessen Bann man sich nicht entziehen kann.
bea Wäscher, 06.10.2014

Die Berufene
von M.R. Carey
erschienen am 01.10.2014 bei Droemer Knaur
Roman 510 Seiten

Die 10jährige Melanie wird auf einem Stützpunkt in England neben anderen Kindern gefangen gehalten. Auf Grund einer Pilzinfektion wird sie beim erfassen von menschlichen Körpergerüchen zum blitzschnellen Angreifer und somit zur großen Gefahr für andere Menschen. Der größte Teil der Menschen ist bereits infiziert und zu Kannibalen geworden. Diese werden Hungernde genannt. Allerdings ist Melanie anders als die anderen "Hungernden", denn bei ihr funktioniert das selbstständige Denken immer noch. Trotz ihrer Gefangenschaft liebt Melanie ihre Lehrerin Miss Justineau wegen ihrer menschlichen und freundlichen Art ganz besonders. Eines Tages wird der Stützpunkt überfallen, und Melanie, Miss Justineau sowie andere Personen müssen fliehen. Nun beginnt eine gefahrvolle Zeit der Flucht nach Beacon, bei der sie immer wieder auf Hungernde stoßen. Die auch an der Flucht beteiligte Dr. Caldwell möchte Melanie gerne zu Forschungszwecken sezieren, und Sergeant Parks würde sie am liebsten wegen ihrer Gefährlichkeit töten.
Aber Miss Justineau schützt Melanie vor deren Angriffen.

Die Geschichte in diesem Buch ist mit einer Spannung und einem Ideenreichtum versehen, das es einem schwer macht dieses wegzulegen. Eine sehr gute Beschreibung der Gefahr durch Hungernde und einer fast gänzlichen Auslöschung der Menschen und der daraus resultierenden Folgen für die Nichtinfizierten. Dieses Buch kann ich allen die gerne etwas ungewöhnliches lesen möchten, nur empfehlen.

Dieter Holzer
Dieter Holzer, 06.10.2014

Melanie ist ein zehnjähriges Mädchen, dessen Tagesablauf und Unterricht in den ersten Kapiteln beschrieben wird. Helen
Justineau ist ihre Lehrerin und spielt im weiteren Verlauf des Buches eine tragende Rolle. Zu Beginn weiß man das jedoch noch nicht. Auch kommt einem einiges an den Beschreibungen komisch vor. Das Verstehen kommt so plötzlich wie der Überfall auf das Militärcamp, in dem sich die Hauptpersonen befinden. Und mit dem Verstehen war für mich die Spannung weg. Den Rest des Buches habe ich fünf Flüchtlinge auf ihrem abenteuerlichen und gefährlichen Weg begleitet, aber nur als Beobachter.
Mit der Hauptperson Melanie bin ich nie so richtig warm geworden.
Die Lichtgestalt Miss Justineau hat mich genervt.
Einzig die Entwicklung von Sergeant Eddie Parks hat mich gefesselt. Er hatte, obwohl zuerst als kalter Militarist dargestellt, für mich die wärmsten Züge. In ihn konnte ich mich hineinversetzen.
Der Autor verpackt seine ehrlich bemerkenswerten Messages in einen Weltuntergangsmüll, und ich fragte mich die ganze Zeit: Warum nur?
Die Dystopie mit aggressivem Pilz war zwar für mich etwas neues, ich fand sie aber fehl am Platz.
Insgesamt ärgere ich mich nicht, dieses Buch gelesen zu haben, würde es aber auch nicht weiterempfehlen.
Gisa Böhm, 05.10.2014

Die Berufene von M.R. Carey spielt in Großbritannien in nicht allzu ferner Zukunft. Ein Parasit befällt die Menschheit
und verwandelt sie in eine Art Zombies, sogenannte "Hungernde".
Die 10-jährige Melanie ist eine von Ihnen und doch ganz anders. Sie ist sich dessen aber nicht bewusst. Sie lebt auf einem Militärstützpunkt mit einigen anderen Kindern ihrer Art.
Jedes der Kinder ist in einer eigenen Zelle eingesperrt. Morgens werden die Zellen geöffnet und die Kinder in ihren Stühlen fixiert und zum Unterricht gebracht. Der Unterricht bei Miss Justineau ist etwas Besonderes weil sie die Kinder „menschlicher“ behandelt als ihre Aufpasser wie z. B. Sergeant Parks, für den sie alle Monster sind. Zwischendurch verschwinden immer wieder Kinder und Melanie, die sehr intelligent ist, fragt sich wohin und warum sie nicht wieder kommen.
Eines Tages wird sie selbst von Dr. Caldwell, einer auf dem Stützpunkt arbeitenden Wissenschaftlerin, angefordert und Melanie muss um ihr Leben bangen, als sie feststellt dass Dr. Caldwell versucht sie zu Studienzwecken (um ein Gegenmittel für den Parasiten zu finden) aufzuschneiden. Miss Justineau versucht Dr. Caldwell aufzuhalten und Melanie zu retten. Letztendlich wird sie auch dadurch gerettet, dass der Stützpunkt von Schrottwühlern (nicht infizierte Menschen) und Hungernden überfallen wird. Für Melanie, Miss Justineau, Dr. Caldwell, Sgt. Parks und Private Gallagher beginnt eine Flucht nach Beacon, von wo sie sich Hilfe erhoffen.
Unterwegs müssen sie sich gegen Hungernde der unterschiedlichsten Art zur Wehr setzen. Melanie lernt sich selbst, die Welt und die Menschen um sich herum genauer kennen und für sie beginnt ein Abendteuer wie sie es in den Geschichten von Miss Justineau gehört hat. Dies wird nur dadurch getrübt, dass sie erkennt was sie ist: eine Hungernde!
Der Autor schafft es von Beginn an Spannung aufzubauen. Obwohl ich anfangs der Überzeugung war, dass es eine Zombie-Geschichte ist, wie man sie halt kennt, war ich doch sehr überrascht wie gut der Autor mich als Leser fesseln konnte. Die Sympathie für die verschiedenen Charaktere war anfangs klar verteilt, Melanie und Miss Justineau waren mir von Beginn an sympathisch. Sgt. Parks und Dr. Caldwell waren in meinen Augen hart und brutal. Im Lauf der Geschichte schwankte das Bild welches man von den Charakteren zu Beginn hatte und manche Abneigung änderte sich in Sympathie.
Alles in allem ein spannendes Zukunftsszenario welches man sich durchaus vorstellen kann mit einem doch sehr unerwarteten Ausgang.
Ein sehr empfehlenswertes Buch für Fans des Genre. Ich zähle zwar nicht dazu, fand das Buch aber trotzdem gut geschrieben.
Tanja Braun, 05.10.2014

Kein "schlechtes" Buch - aber es hat mich trotz der interessanten Geschichte nicht so gefesselt, wie ich es mir
gewünscht hätte.
Der Hintergrund ist in Zeiten von Ebola und Umweltschäden sicher hoch aktuell, aber bis die Handlung an Fahrt aufnimmt, vergeht zuviel Zeit. Ansonsten ein düsteres und berührendes buch, auch wegen der Hauptakteure- der Kinder.
Sabine Delenk, 04.10.2014

Es ist wirklich schade, dass gerade ein Buch von M. R. Carey so ein reinfall ist. Es baut nur sehr langsam Spamnung auf
und seine Schreibweise hat mich leider auch nicht gefesselt. Die Idee der Geschichte ist gut durch dacht, jedoch die Umsetzung war nicht gerade ansehenswert.
Alexandra Thiemann, 02.10.2014

Eigentlich lese ich vor allem Krimis, deshalb war diese Buch jetzt einmal was ganz anderes für mich. Am Anfang habe ich
etwas Zeit gebraucht, in die Geschichte hineinzukommen, dann aber ließ sich das Buch sehr gut lesen.
Die Story ist sehr heftig, aber mit realistischen Hintergrund: Mutationen gibt es in der Natur immer wieder, ob bei Grippeviren oder dem Ebola-Virus – hier ist es eben ein Pilz, der aber wiederum sich sehr extrem entwickelt. Auch dass am Ende der Pilz sich selber bekämpfen soll, bzw. dass die Natur es dann schon selber regelt, ist in kleinerem Maßstab immer wieder in der Natur zu beobachten.

Auch wenn das Buch interessant war, habe ich gemerkt, dass ich weiterhin lieber Krimis oder "normale" Romane lesen werde und nicht so schnell wieder eine Dystopie mit solch erschreckenden Horror-Szenarien.
Annette Ostermann-Kamp, 30.09.2014

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Geschichten über Zombies zählen bei mir ja eigentlich sowohl in Büchern, als auch im Fernsehen oder Kino zu den
Lieblingsstories. Meistens sind es sich ähnelnde Dystopien, in denen die letzten noch “normalen” Menschen vor den Horden Untoter fliehen müssen. Und natürlich bricht meistens unter den letzten Menschen noch erbitterter Streit und Zank aus…

In diesem Buch ist es ein Parasit, der die Menschen in blutrünstige Zombies verwandelt, ein Pilz, der sich in die Körper der Menschen einnistet und nach ihrem Ableben in ihnen weiter wächst. Auf einer Militärbasis lebt das Mädchen Melanie, zusammen mit ihrer Schulklasse, Lehrern und Wissenschaftlern. Die Kinder dienen den Menschen dort als lebende Testobjekte. Bis auf einmal auch dort das Virus ausbricht und eine Handvoll Menschen, unter ihnen Melanie und ihre Lehrerin um ihr Leben laufen müssen…

Das Buch hat mich auf 512 Seiten gut unterhalten. Der Anfang begann schon recht spannend, sodass ich gleich dran blieb. Die Charaktere waren auch gut beschrieben und einige konnte ich gleich in mein passendes Raster einordnen á la: Ist schlecht, soll doch bitte sterben und scheint ganz nett zu sein, bitte stirb nicht.
So einige Bücher über Dystopien habe ich im Laufe der Jahre schon lesen dürfen. Zum Beispiel hat mich “Eden” von Tony Monchinski damals mit seinen ständigen Fäkalbeschreibungen nur aufregen können, bei “Der Übergang” von Justin Cronin lief es mir bei den geschriebenen Gedankengängen der Infizierten kalt den Rücken herunter, aber bei “Die Berufene” passierte einfach nichts…. Es ließ mich kalt.
Mein Fazit
Das Buch präsentiert ein gut durchdachtes dystopisches Untergangsszenario mit wenigen, dafür stimmigen Protagonisten, ein für mich unerwartetes Ende, es ist aber kein Buch das nachklingt oder mir länger im Gedächtnis bleiben wird.
MeloftheShell, 26.06.2015

Die Berufene ist ein ruhiger Zombieroman, der seinen Fokus stark auf den Ausbau seiner Welt und das zwischenmenschliches
Miteinander legt. Drama und Action liegen dem Buch fern. Vielmehr setzt der Autor auf möglichst sachliche und detaillierte Beschreibung der Szenen, die seine Charaktere durch ihr Handeln hervorgerufen haben.
Esme--, 16.06.2015

Die Kurzbeschreibung verrät schon viel über den Inhalt, doch der Autor schafft es noch, den Leser zu überraschen.
Fängt das Buch erst langsam an, nimmt es nach und nach an Fahrt zu. Es gibt nicht viele blutigen Scenen, doch diese wurden gekonnt eingebaut. Die Geschichte lässt einen nachdenklich zurück und bleibt noch lange im Gedächtnis. Klare Leseempfehlung!
SabrinaM, 27.04.2015

"Die Berufene" ist ein etwas anderes Zombiebuch mit originellen Ansätzen - in der Umsetzung manchmal ein bisschen zäh
- und faszinierenden vielschichtigen Figuren.
paperdreams, 06.03.2015

Das Cover

Das Cover ist gelb und zeigt ein Mädchen, das seine Arme seitlich von sich streckt. In großen Lettern ist "Die Berufene" quer über die Seite gedruckt. Die Buchstaben, die über den Körper des Mädchens laufen, sind rot gefärbt. Außer, dass das Mädchen auf dem Cover wohl Melanie, die Hauptprotagonistin, sein soll, hat das Cover keinen für mich sichtbaren Zusammenhang zum Inhalt.


Die Story

Die Welt wurde von einer Seuche dahin gerafft, die Menschen zu hungrigen Bestien mutieren lässt. Das kommt einem als Leser zunächst bekannt vor. Anders an dieser Geschichte ist aber, dass es infizierte Kinder gibt, die keinen unkontrollierbaren Hunger haben, sondern durchaus intelligent sind. Als weitere Besonderheit ist mir aufgefallen, dass die Hungernden - so werden sie in diesem Buch genannt - nicht mehr von dir lassen, wenn sie erst einmal deinen menschlichen Geruch gewittert haben. Sie verfolgen dich. Ein einfaches Weglaufen und Verstecken ist hier nutzlos. Du musst sie töten.


Die Charaktere

Melanie, die Hauptprotagonistin, lebt auf einem Militärstützpunkt. Wenn sie nicht gerade in ihrer kleinen Zelle, gefesselt auf einem Stuhl, ihren Gedanken nachgeht, erhält sie mit anderen Kindern Unterricht. Ihre Lieblingslehrerin ist Helen Justineau. Sie vergöttert sie und hangelt sich von Tag zu Tag, in dem sie sich auf die "Miss Justineau-Tage" freut.
Melanie weiß, dass sie anders ist, versteht die Ausmaße aber erst als der Stützpunkt überfallen wird und sie mit Sergeant Parks, Miss Justineau, Dr. Caldwell und Gallagher auf der Flucht ist und Hungernde sieht, die ähnlich sind wie sie.

Miss Justineau setzt sich vehement dafür ein, dass Melanie mit ihnen gehen darf. Sie vertraut Melanie und weiß, dass sie ihr nichts antun wird. Außerdem fühlt sie sich wegen der grausamen Behandlung, die die Kinder auf der Militärbasis erleiden mussten, schuldig und sich verpflichtet, auf Melanie aufzupassen.

Dr. Caldwell ist eine Biologin und ein Menschenleben, besonders das der infizierten Kinder, ist ihr gleichgültig. Sie sieht sie lediglich als Objekte, die sie aufschneiden und analysieren kann. Nichts anderes hat sie auch mit Melanie vor und erhofft sich nach wie vor den großen Durchbruch bei der Erforschung des Virus und der Entdeckung eines Heilmittels. Durch die Umstände ihrer Flucht und das fehlende Equipment wird ihr dies natürlich erschwert und sie erhofft sich die Erlösung in Beacon.

Sergeant Parks ist ein Sergeant wie er im Buche steht. Gefühlskalt und nur darauf bedacht, nicht seine Mission zu gefährden. War seine ursprüngliche Mission die, den Stützpunkt zu bewachen so ist sie nun diese, die 4 anderen lebend nach Beacon zu leiten. Er sträubt sich zunächst bei der Begleitung durch Melanie, aber Miss Justineau ist hartnäckig und auch Dr. Caldwell besteht auf Melanies Begleitung, wenn a
Litis, 17.12.2014

Großbritannien hat sich verändert. Es gibt nur noch wenige Städte in denen Menschen leben. Ein Parasit hat die
Menschheit befallen. Die Infizierten verwandeln sich in Zombies, die nur noch einen Gedanken haben: Fressen. Und zwar Menschenfleisch. Und jeder Gebissene infiziert sich ebenfalls. Doch es gibt ein Paar Kinder, die bereits mit diesem Parasiten geboren wurden. Sie reagieren anders als die anderen Infizierten. Das Militär hat einige der Kinder zu Forschungszwecken auf eine Militärbasis gebracht. Sie erhalten dort auch Unterricht um die Entwicklung zu beobachten. Die Soldaten haben ein Mittel entwickelt um den menschlichen Geruch zu übertönen, dadurch wir der Parasit nicht auf sie aufmerksam. Trotzdem werden die Kinder zusätzlich in Rollstühlen fixiert bevor sie ihre Einzelzellen verlassen. Für Melanie und die anderen Kinder ist das normal. Sie kennen es nicht anders und sie wissen nicht, dass auch sie zu den „Hungernden“ gehören. Doch eines Tages wird der Stützpunkt angegriffen und Melanie ist das einzige Kind, das überlebt hat. Sie flüchtet zusammen mit zwei Soldaten, der Ärztin und Ihrer Lehrerin. Melanie hat es schwer in der Gruppe, da sie nur als „Hungernde wahrgenommen wird und nicht als ein Mädchen mit eigenem Charakter. Nur Miss Justineau, ihre Lehrerin, hält zu ihr. Die Gefahr droht also nicht nur von außen, sondern auch von innerhalb der Gruppe. Wird die Gruppe Beacon lebend erreichen?


Ich lese gerne Zombie-Bücher. „Die Berufene“ hat mich also allein deswegen schon interessiert. Doch ist es kein herkömmlicher Zombie-Roman. Das Buch beschäftigt sich nicht nur mit dem Überleben der Menschen sondern zeigt die Welt auch aus der Sicht der „Hungernden“. Melanie will nicht zu den Infizierten gehören und ihr Verstand ist der eines intelligenten kleinen Mädchens, doch wenn sie den Geruch der Menschen wahrnimmt übernimmt der Parasit in ihr die Kontrolle. Melanie denkt immer wieder über ihre Situation nach und beschäftigt sich auch mit der der Menschen. Die Geschichte wird aus den verschiedenen Sichtweisen der gut herausgearbeiteten Protagonisten erzählt. Doch auch die Action kommt nicht zu kurz. Die Gruppe muss vor den Zombies oder den in der Wildnis lebenden Menschen fliehen und es kommt immer wieder zu Kämpfen. Diese Kombination und der flüssige Schreibstil lassen das Buch zu einem Pageturner werden, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Zartbesaitet sollte man allerdings nicht sein. Teilweise waren die Szenen sehr blutig und auch eklig. Aber auch das gehört meiner Meinung nach zu einem guten Zombie-Roman. Mit dem Ende hätte ich allerdings nicht gerechnet, aber es passt sehr gut zu diesem Roman. Das Cover des Buches finde ich in seiner Schlichtheit sehr schön, doch passt es leider nicht zum Inhalt des Buches. Ohne etwas über das Buch zu wissen hätte ich es in der Buchhandlung wohl nicht in die Hand genommen.

Fazit: Spannender Zombie-Roman, der sich an
Astrid Reinl, 13.12.2014

Meine Meinung:
Die Erde wurde von einem Pilz heimgesucht, nur wenige haben diesen überlebt. Dieser Pilz verändert die Menschen. Die, die infiziert werden entwickeln sich zu sogenannten Hungernden, das sind Kreaturen, die sich von anderen lebenden Wesen ernähren.
Melanie lebt zusammen mit anderen Kindern in einer abgeriegelten Anlage etwa 50 Kilometer von London, das in Ruinen liegt, entfernt. Doch sie ist nicht wie andere Kinder.
Eines Tages als sie aus dem Bunker geholt wird geschieht ein Unglück. Das Gebiet wird von Hungernden überrannt und Melanie kann mit einigen anderen fliehen …

Der dystopische Roman „Die Berufene“ stammt von M. R. Carey. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich ein britischer Fantasyautor, der besonders durch Comics bekannt wurde.

Melanie ist 10 Jahre alt. Sie ist kindlich naiv aber auf der anderen Seite auch ziemlich abgeklärt. Melanie ist halb Mensch, halb blutrünstige Kreatur. Doch das Monster, als das sie Dr. Caldwell bzw. Sergeant Parks immer beschreiben ist sie eigentlich gar nicht. Melanie ist ziemlich schlau und begreift viel. Sie ist gefangen in einem Bunker mitten im Nirgendwo.
Dr. Caldwell war mir während der gesamten Handlung immer unsympathisch.
Miss Justineau kämpft verbissen um Melanies Leben. Dafür wird sie von Melanie wiederum beschützt.
Sergeant Parks macht während der gesamten Handlung eine wirklich enorme Entwicklung durch, die mir persönlich sehr gut gefallen hat und die ich nachvollziehen konnte.
Private Gallagher ist ein junger Soldat, der Parks ohne wenn und aber folgt.

Der Schreibstil des Autors ist gut zu lesen. Er beschreibt die Dinge bildhaft vorstellbar und intensiv.
Geschildert wird das Geschehen die meiste Zeit aus Sicht von Melanie. Ab und an wechselt die Sicht aber auf Melanies Mitstreiter Sergeant Parks, Dr. Caldwell, Miss Justineau und Private Gallagher. So bekommt man als Leser einen umfassenden Einblick in alle Seiten.
Die Handlung an sich ist erfrischend anders. Es geht spannend zu. Sie setzt mehrere Jahre nach Ausbruch der Krankheit ein und man erfährt als Leser was die Menschheit alles getan hat um den Pilz zu stoppen.
Leider aber ist es zwischendrin des Öfteren so, dass ich manche Passagen als recht lang empfunden habe. Es wurde mir manchmal doch etwas zu viel.

Das Ende kam für mich persönlich doch überraschend. Es ist nicht absehbar und für die Gesamthandlung wurde es wirklich gut gewählt.

Fazit:
Abschließend gesagt ist „Die Berufene“ von M. R. Carey eine gut durchdachte Dystopie.
Interessant gestaltete Charaktere, ein bildhafter Stil und eine, von kleineren Längen mal abgesehen, recht spannende Handlung konnten mich hier gut unterhalten.
Durchaus lesenswert! (4 von 5 Sterne)
manja82, 05.12.2014

"Die Berufene" ist ein Zombie-Roman der anderen Art denn der Parasit, der die Hungernden befallen hat, ist keinesfalls
unrealistisch und das macht das Buch meiner Meinung nach sehr schockierend. Auch wenn 100 Seiten weniger bestimmt nicht weh getan hätten war es für mich alles in allem eine sehr gelungene Spannungskanone, die ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Für Zombie-Fans ein absolutes Muss!
Johanna Haefke, 03.11.2014

M.R.Carey hat sich bereits als Autor einiger Marvel Comics einen Namen gemacht, „Die Berufene“ ist sein neuer
Fantasy-Roman. Der Inhalt der Geschichte ist schnell erzählt: Großbritannien wird in der Zukunft von einem Parasiten heimgesucht, der menschliche Körper als Wirt nutzt, deren Körper kontrolliert und zu sogenannten „Hungernden werden lässt, deren einziger Lebenszweck das Töten der nicht infizierten Menschen ist. Diese haben sich nach dem Zusammenbruch der Zivilisation in einzelne Städte zurück gezogen. Einzige Hoffnung auf Hilfe bieten einige Kinder, deren Körper dem Erreger trotzen, so dass sie zwar infiziert sind, dennoch aber menschliche Regungen und Intelligenz zeigen. In einer ehemaligen Militärbasis versucht die Wissenschaftlerin Dr. Caldwell den Mechanismus dieser Besonderheit zu verstehen. Als die Basis von Hungernden und sogenannten Schrottwühlern überfallen wird, kann Dr. Caldwell gemeinsam mit der Lehrerin Helen Justineau, zwei Soldaten und einem der Kinder entkommen. Melanie, eine der intelligentesten der besonderen Kinder, ist einerseits eine Bedrohung für die Gruppe, andererseits die letzte Hoffnung Dr. Caldwells, der ein Mittel gegen den Parasiten zu finden.
Die Idee hinter der Geschichte ist spannend, die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen. Das ganze Szenario ist zu absurd und unlogisch, die Details in sich nicht schlüssig, so dass ich das Ganze nicht ernst nehmen kann. Bei Comics mag es okay sein, dass einer Geschichte jeglicher Bezug zu Naturgesetzen fehlt, bei einem Roman erwarte ich mehr. Da wird beispielsweise eine hirntote Kreatur durch einen gezielten Schuss ins Hirn getötet. Das ist zu hahnebüchen, als dass ich das ernst nehmen könnte. Wenn man einmal anfängt, dass Szenario zu hinterfragen, fällt es wie ein Kartenhaus zusammen. Dies allein sorgt schon dafür, dass nicht wirklich Spannung aufkommt, zusätzlich werden die wenigen „Fakten“ ständig wiederholt, was immer wieder zu Längen führt.
Melanie ist der einzig interessante Charakter des Buchs. Auf der Flucht wird ihr bewusst, was ihren Körper befallen hat, ihre Eindrücke und ihr innerer Kampf gegen den Parasiten sind der einzige Aspekt, der den Roman von anderen des Genres etwas abhebt.
Ansonsten sind die Charaktere sehr klischeehaft, die ganze Geschichte enttäuschend zäh und vorhersehbar. Fans des Genres mögen über Schwächen hinweg sehen und keinen Wert auf Logik legen, für mich war das Buch nichts.
Sandra Rohweder, 28.10.2014

Die Idee des Buches hat mir gut gefallen, es wurde ein Ausschnitt einer dystopischen Welt aufgezeigt, in der nur noch
ein paar Hände Menschen leben, dessen Untergang so gut wie sicher ist. Und trotzdem kämpfen diese Menschen ums Überleben und versuchen den Pilz zu bezwingen und ein Heilmittel herzustellen. Für sich genommen, hat die Geschichte innovative Gedanken - ich persönlich konnte aber auch einige Parallelen zu dem Film „28 Days Later“ entdecken.
Tracy Hildemann, 17.10.2014

Die Idee des Buches hat mir gut gefallen, es wurde ein Ausschnitt einer dystopischen Welt aufgezeigt, in der nur noch
ein paar Hände Menschen leben, dessen Untergang so gut wie sicher ist. Und trotzdem kämpfen diese Menschen ums Überleben und versuchen den Pilz zu bezwingen und ein Heilmittel herzustellen. Für sich genommen, hat die Geschichte innovative Gedanken - ich persönlich konnte aber auch einige Parallelen zu dem Film „28 Days Later“ entdecken.
Tracy Hildemann, 17.10.2014

Meinung: Ich hatte mal wieder Lust auf ein spannendes Buch und griff deshalb zu Die Berufene. Leider ein Fehlgriff./>
Parasiten haben die Menschen befallen. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle zu blutrünstigen Monstern geworden. Aber es gibt auch Ausnahmen. Melanie ist eine von Ihnen. Sie hat den Parasit, kann aber weiterhin klar denken und fühlen. Ist sie der Schlüssel zu einem Heilmittel ? Dr. Caldwell versucht dies herauszufinden, hat aber nicht mit einem solchen Ausmaß von Komplikationen gerechnet.

Der Anfang beginnt noch recht gut. Es wird Melanies Alltag beschrieben, wie sie leben, was sie den ganzen Tag und wem sie begegnet. Irgendwann kommt der Punkt an dem man auf mehr hofft und als dieser eingetroffen ist, baut es stetig ab. Zu Fuß durch ein Zombieverseuchtes Gebiet. Ausgelutschter geht es kaum.

Auf dem Buchrücken steht: >>Einer der originellsten, spannendesten und stärksten Romane aller Zeiten.<<. Dem kann ich nicht zustimmen. Die Handlung ist, wie oben geschrieben, bestimmt noch tausende Male von Medien verwendet worden. Spannend ist es auch eher selten und dem letzten Argument kann ich definitiv nicht zustimmen.

An sich sind einige tolle Ansätze und Ideen vorhanden und ab und an schwingt auch etwas völlig Neues mit, aber es zog sich einfach viel zu sehr.

Fazit: Leider viel zu langatmig, gar nicht spannend und viel zu hoch geprießen.
Sandrina Solazzo, 06.10.2014

Das Buch greift ein Szenario auf, dass Realität werden könnte und beschreibt es so unaufgeregt, dass es fesselt und
zum Nachdenken anregt.
Spannend bis zum Schluss!
M. Schütt, 04.10.2014

Das klingt nach einer spannenden Dystopie und in Zeiten von Ebola ist so ein bedrückendes Szenario durchaus
vorstellbar! Der Schreibstil ist auch flüssig und mitreißend, also ein Buch genau nach meinem Geschmack!
Marion Zitzlsperger, 17.09.2014

Wieder mal ein super spannendes Buch freu mich schon auf das lesen des BUCHES!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Elke maaß, 16.09.2014

Es liest sich gut, man verschlingt förmlich die Zeilen, weil man wissen will, wie all dies zustande gekommen ist und
wie sich die Geschichte entwickelt.
Marina Mönig, 16.09.2014

Das ist ein Buch genau nach meinem Geschmack. Eine Dystopie aber vielleicht gar nicht so weit hergeholt.
Bei so einem Buch ist das lesen schon etwas bedrückend. Man fängt das nachdenken an, wie es vielleicht wäre wenn.
Ich bin gespannt, wie das Buch ausgeht.
Sabine Velten, 14.09.2014

Melanie ist eines von mehreren Kindern, das aufgrund eines Krankheitserregers auf einer Militärstation festgehalten
wird. Während Melanie Spaß an den Unterrichten hat und sich freut zu lernen, scheinen ihr an einen Rollstuhl gefesselt zu sein, in einer kleinen Zelle eingesperrt zu sein, nur einmal wöchentlich eine Maden-Mahlzeit zu erhalten, mit den anderen Kindern nicht sprechen zu dürfen und Chemikalien ausgesetzt zu werden nichts auszumachen. Was hat es auf sich mit zerstörten Städten und den Hungernden? Welcher Virus hat die Menschheit befallen und kann Melanie jemals ein normales Leben führen? Die Leseprobe wirkt bedrückend, ist aus Sicht eines kleinen Mädchens geschrieben das die Situation dennoch positiv beschreibt, was die Geschichte so Beklemmender erscheinen lässt. Hervorragend erzählt.
Nadine Baumann, 14.09.2014

In den Zeiten von Ebola ist das Geschehen gar nicht so fiktiv. Da es um Kinder geht, werden bestimmt besonders viele
Emotionen geweckt. Ich bin gespannt!
Ingrid Vilsmeier, 14.09.2014

Fantasy kommt oft der Wirklichkeit sehr nah .Hört sich sehr spannend an
ein Buch an dem man nicht vorbei kommt.
Michael Kurth, 13.09.2014

Wenn ich die Leseprobe lese, so scheint dieser Fantasy-Roman ein wenig Science Fiction-Elemente und Spannung zu
beinhalten, worauf ich große Lust hätte, ihn zu lesen. Da ich diese Woche den Fantasy-Roman "Die Insel der besonderen Kinder" zu Ende gelesen habe, wäre ich neugierig auf einen für mich neuen Autor und seine Geschichte. Auch in diesem Roman stehen wieder Kinder im Mittelpunkt.
Nadine Brunstein, 13.09.2014



Die Inhaltsangabe hört sich interessant und spannend an.
Ich freue mich schon, den ganzen Roman zu lesen.
Sabine Manuela Asten, 12.09.2014

Sehr interessant und spannend, mystisch und auch natürlich ein Touch von Fantasy.
Man bekommt Lust auf das ganze Buch nach der Leseprobe.
Sigrid Vondraschek, 12.09.2014

Die Geschichte beginnt skuril und ist wirklich ganz neu. Der Autor schafft eine bizarre Situation aus der sich
hoffentlich eine spannende Geschichte entspinnt.
Grada, 02.09.2014
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