Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

MUC

9783426515402
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Klappenbroschur, Knaur TB
01.12.2014, 368 S.

ISBN: 978-3-426-51540-2
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Roman

München, 2120: Hundert Jahre nach dem großen Sterben, dem beinahe die gesamte Menschheit zum Opfer fiel, ist von dem Wohlstand der Stadt wenig übrig. Zerstörte Häuser, Müll und Dreck in den Straßen und Skelette in der U-Bahn, so präsentiert sich MUC, wie die Stadt mittlerweile heißt, der Kletterkünstlerin Pia.
Pia ist auf der Suche – nach ihrem Bruder, der vor Jahren verschollen ist, und nach Antworten. Denn das große Sterben haben nur Rothaarige überlebt, ihre Haare jedoch sind pechschwarz. Aber MUC ist kein Ort des Wissens und der Freiheit mehr, sondern eine ­gnadenlose Diktatur. Pia muss sich entscheiden, ob
sie auf der Seite der Unterdrücker oder der Unterdrückten stehen will.

Leselounge

Die Autorin

Anna Mocikat

Portrait von Anna Mocikat

Anna Mocikat, geb. 1977, machte zunächst eine journalistische Ausbildung, ehe sie an der renommierten Drehbuchwerkstatt München (Filmhochschule M...

zur Autorin Bücher von Anna Mocikat

Video

Pressestimmen

"Postapokalyptischer Heimatroman (...) 'MUC' ist ein schönes Buch, spannend, einfühlsam und glaubwürdig erzählt, das sich auch als ehrlich gemeinte Zivilisationskritik lesen lässt. (...) Wer also Lust auf eine bildgewaltige Sci-Fi Reise der etwas anderen Art durch München und dessen Stadtteile hat, der fährt mit Anna Mocikats 'MUC' genau richtig.""

Traunsteiner Tagblatt, 09.12.2014

"Anna Mocikat gelingt mit ihrem Debütroman MUC eine spannende Dystopie, die nach einer Fortsetzung schreit."

Hallo-buch.de, 12.12.2014

"Mocikats Buch ist eine spannende Mischung aus Terra X und H.G.Wells Zeitmaschine. Besonders gelungen ist der Autorin die Einbettung von charakteristischen architektonischen kulturellen und technischen Highlights unserer Zeit als mysteriöse Artefakte in jener fernen Zukunft, die sich in ihrer künftigen Verwendung selbst karikieren: der Gasteig etwa als künftiges Foltergefängnis, das den Unterdrückten schon allein aufgrund seiner grässlichen Bauweise Angst einjagt ob der sie dort erwartenden Pein und der Englische Garten als Plantage für Sklavenhalter."

Bayerische Staatszeitung, 02.01.2015

"MUC (...) ist ein postapokalyptischer Heimatroman, der München eine düstere Zukunft beschert."

In München, Nr. 6

"Es ist eher selten, dass dystopische Romane reale Orte als Platz für ihre Handlung auswählen. Schon allein dadurch sticht das Werk von Anna Mocikat hervor. Denn ihr Debütroman "MUC" findet in München statt."

splashbooks.de, 08.03.2015

„Filmreif, grenzgenial, schlicht der Hammer! Das bisherige literarische Highlight 2015!“

Orkus, Juni 2015

"Der Autorin gelang mit ihrem 'postapokalyptischen Heimatroman' dessen Fortsetzung bereits in Vorbereitung ist - ein sprachlich überzeugender und atmosphärisch dichter Romanerstling, bevölkert von Figuren aus Fleisch und Blut, der sich nahtlos in die momentan postapokalyptische Welle einfügt."

Geek , September/Oktaober 2015

"Für mich hat die Geschichte alles, was es braucht, ohne dabei zu sehr abzuheben. Der Leser wird durch die neue Welt geführt, die zum einen so fremd ist, aber auch gleichzeitig so vertraut wirkt. Diese Dystopie ist einfach rund und macht Lust auf mehr von der Autorin."

Blog Alice im Bücherland, 20.06.2015

"Das packende Debüt von Anna Mocikat ist ein spannende rEndzeitroman über Menschlichkeit, Machtmissbrauch und Solidarität für Jugendliche ab 13 Jahre sowie für Erwachsene."

Grashüpfer-Magazin, April/Mai 2015

Lesetipps

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Klappentext
München, 2120: Hundert Jahre nach dem großen Sterben, dem beinahe die gesamte Menschheit zum Opfer fiel, ist von dem Wohlstand der Stadt wenig übrig. Zerstörte Häuser, Müll und Dreck in den Straßen und Skelette in der U-Bahn, so präsentiert sich MUC, wie die Stadt mittlerweile heißt, der Kletterkünstlerin Pia.
Pia ist auf der Suche – nach ihrem Bruder, der vor Jahren verschollen ist, und nach Antworten. Denn das große Sterben haben nur Rothaarige überlebt, ihre Haare jedoch sind pechschwarz. Aber MUC ist kein Ort des Wissens und der Freiheit mehr, sondern eine ­gnadenlose Diktatur. Pia muss sich entscheiden, ob
sie auf der Seite der Unterdrücker oder der Unterdrückten stehen will.

Über die Autorin
Anna Mocikat, geb. 1977, machte zunächst eine journalistische Ausbildung, ehe sie an der renommierten Drehbuchwerkstatt München (Filmhochschule München) ein Stipendium erhielt und Drehbuchschreiben studierte. Anschließend war sie mehr als zehn Jahre lang im Filmbusiness als Drehbuchautorin und Regisseurin tätig, wobei sie mit zahlreichen namhaften TV-Sendern und Produktionsfirmen zusammen arbeitete. Später schrieb sie als Gamewriterin für diverse deutsche Videospielhersteller. Anna Mocikat lebt in der Nähe von München, "MUC" ist ihr Debütroman.

Meine Meinung

Story
Mit dem Buch beginnt eine Geschichte um die aus einem Bergdorf stammende Pia. Im Jahr 2120 ist die Weltbevölkerung fast ausgelöscht. Die letzten Menschen leben oder vegetieren in kleinen Gruppen. Was die Menschen gemeinsam haben sind rote Haare alle bis auf Pia. In ihrem Bergdorf ist sie deshalb eine ausgestoßen. Als Pia nichts mehr hält macht sie sich auf dem Weg nach Muc jener Geheimnisvollen Stadt in der noch alles beim Alten sein soll. Auch ihr Bruder ist vor Jahren dorthin gegangen. Ihr Weg nach Muc ist sogleich eine suche nach ihrem Bruder, sie muss gefahren trotzen, lernt neue Freunde kennen, aber es ist auch ein persönlicher Weg von der „ Bergprinzessin“ zu einer starken Kämpferin.

Schreibstil
Das Buch ist einfach zu lesen. Anna Mocikat versteht es eine neue Welt, mit wenigen,Worten zu erschaffen.

Charaktere
Pia wächst einem schnell ans Herz. Als Leser leidet und lebt man mit ihr. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die sich in dieser neuen Welt behaupten muss.

Mein Fazit

Auf knapp 370 Seiten soll eine Dystopische Welt entstehen, mit ein wenig Skepsis habe ich das Buch angefangen zu lesen. Es ist schon erstaunlich, mit wie wenig Anna Mocikat eine Welt erschaffen lässt. Pia ist eine Heldin die einem schnell ans Herz wächst. Außerdem ist die Geschichte nicht so Stereotypisch wie viele Dystopien . An einigen stellen nicht unbedingt immer stimmig ( ob sich Penizillin wirklich 100 Jahre hält? ). Denn einzigen Kritikpunkt denn ich anbringen kann ist dass das Buch zu kurz ist, ich hätt
Leseratte69, 23.06.2015

Das Cover alleine finde ich schon super und auch die Geschichte um Pia. Am besten fand ich aber das es in München
spielt und da ich nicht weit weg wohne hat man das Gefühl das man mitten drin ist im Untergang der Menschheit!
Bin sehr gespannt auf weitere Bücher der Autorin!
Katja8129, 26.05.2015

Anna Mocikat schafft eine realistische Darstellung unserer Welt, wie wir sie wirklich erleben könnten. Eine Welt, die
wir Menschen kaputt gemacht haben und die sich die Natur jetzt zurückholt. Die Kulisse in diesem Buch ist so unfassbar schön beschrieben. Es entstehen sowohl schöne, als auch erschreckende Bilder im Kopf. Die Handlung an sich ist dagegen eher ruhig mit wenig Dramatik und Spannung.
Der Schreibstil ist zu Beginn ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich eingelesen hat, ist er wirklich gut und angenehm zu lesen.
Das Ende platzt förmlich vor Emotionen. Mocikat setzt am Ende nochmal eine Schippe drauf. Gerne hätte das aufs ganze Buch verteilt sein können, aber es macht definitiv Lust auf mehr. Das Buch ist vorerst abgeschlossen und könnte alleine stehen. Ich hoffe allerdings, dass wir noch weitere Teile lesen dürfen. Der Schreibstil und die Denkweise von der Autorin gefallen mir nämlich sehr gut.
Faancy_, 26.04.2015

Das Buch beginnt düster und spannungsgeladen. Die ersten 200 Seiten habe ich förmlich verschlungen. Es ist eine gute
Endzeitstory mit interessanten und gut durchdachten Charakteren. Das Ende ist (etwas) überraschend und die Autorin lässt Spielraum für eine Fortsetzung.
buecherfetischistin.de, 20.01.2015

Wow! Das muss ich unbedingt lesen! Mal einen Solchen Roman zu lesen der in unmittelbarer nähe spielt, finde ich echt
super spannend! Muss ich mir so bald wie möglich besorgen!
Katja8129, 02.01.2015

Vor 100 Jahre starb der Großteil der Menschheit an einem Virus. Nur Rothaarige waren immun und überlebten das große
Sterben. Die Welt ist nicht mehr was sie mal war. Nur wenig ist von der Zivilisation übrig geblieben. Pia wächst in einer kleinen Siedlung in den Alpen auf. Dort herrschen strikte Regeln: Die Männer arbeiten auf dem Feld und kümmern sich um die Tiere und die Frauen sind für Haushalt und Kinder zuständig. Pia kann sich aber nicht vorstellen so zu leben. Deswegen beschließt sie die Siedlung zu verlassen und ihrem Bruder Paul zu folgen, der sich vor 5 Jahren auf den Weg nach MUC begeben hat. In der großen Stadt soll das Leben anders sein und mehr wie vor dem großen Sterben. Doch als Pia nach einer gefährlichen Reise dort ankommt ist MUC gar nicht so wie erwartet. Und auch von Paul fehlt jede Spur. Pia muss sich entscheiden, wo und vor allem wie sie dort leben möchte.

Das Cover und vor allem der Titel sind mir direkt ins Auge gesprungen. MUC ist der IATA-Code des Flughafens in München und auf dem Cover sieht man die Münchner Frauenkirche, auch wenn ein Turm zerstört ist. Da ich in der Nähe von München wohne und dort arbeite fand ich die Idee einer Dystopie in München großartig. Ich wurde nicht enttäuscht! „MUC“ ist eine grandiose Dystopie. Die Beschreibungen der noch vorhandenen Bauwerke waren sehr bildlich und ich wusste meistens ziemlich schnell wo sie Pia gerade befindet. Das zu erraten hat mir viel Spaß gemacht. Gerade Ortskundige werden daher viel Spaß mit diesem Buch haben. Aber ich denke auch für Nicht-Münchner sind die Beschreibungen detailliert genug um sich zurechtzufinden. Mit deutschen Autoren geht es mir leider oft genauso wie mit deutschen Filmen. Die Idee ist gut, doch an der Umsetzung hapert es. Doch Anna Mocikat hat mich voll überzeugt und ich habe dem Buch am Schreibstil nicht angemerkt, dass die Autorin eine Deutsche ist. Pia war mir durchweg sympathisch und auch die anderen Charaktere waren gut heraus gearbeitet. Die Autorin versteht es Spannung aufzubauen und so habe ich „MUC“ innerhalb eines Tages förmlich inhaliert. Ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher von Anna Mocikat!

Fazit: Grandioses Debüt, das sich nicht hinter den großen amerikanischen Dystopien verstecken muss. Ein Muss für Dystopie-Liebhaber, aber auch als Einstieg in das Genre geeignet. 5 von 5 Sternen.
Astrid Reinl, 20.12.2014

Endlich mal eine Dystopie die in Deutschland spielt!
Spannend beschreibt die Autorin wie es sein könnte wenn nahezu die gesamte Menschheit Tod wäre. Wie sich die verbleibende Gesellschaft entwickeln könnte und wie die Machverhältnisse sich darstellen.
Die Figuren sind so plastisch beschrieben, dass man sie vor seinem inneren Auge sehen konnte. Aber noch besser, noch bildhafter die Darstellung der Schauplätze, damit schaffte es die Autorin bei mir das Kopfkino in Gang zu setzten, so dass es ratterte bis zum Schluss. Apropos Schluss, der Schluss deutet meiner Meinung nach darauf hin, dass es eine Fortsetzung geben könnte. Super, gerne, ich freue mich schon jetzt darauf.
Die Schreibweise so flüssig, dass ich fast durch die Seiten geflogen bin. Die Spannung beginnt schon auf den ersten Seiten, und steigert sich bin zu einem wirklich tollen Finale. Den einen oder anderen Logikfehler kann man getrost überlesen, denn sie stören nicht wirklich den Lesefluss.
Ich kann der Autorin nur zu ihrem wirklich sehr gelungenen Debüt gratulieren, gut gemacht!
Ich vergebe hierfür 4,5 von 5 Sternen.
unclethom, 09.12.2014

Dieser Roman hat mein Interesse geweckt. Ich denke, dass die Autorin die Leserschaft spannend unterhält.

Nadine Brunstein, 18.11.2014
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