Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Hirngespenster

9783426515495
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Taschenbuch, Knaur TB
01.09.2014, 416 S.

ISBN: 978-3-426-51549-5
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Roman

Als Silvie nach einem Unfall erwacht, ist die
einst so ­lebenshungrige Frau gefangen in ihrem eigenen Körper. Ihre Schwester Anna, die seit Jahren kurz vor einem Zusammenbruch stand, scheint verschwunden. Und die Frau, die sie jetzt so liebevoll pflegt, hat Silvie über Jahre hinweg als Rivalin gesehen.

»Eine hochkarätige melodramatische Bombe.«
Andrea Koßmann

Die Autorin

Ivonne Keller

Portrait von Ivonne Keller

Seit ihrer Kindheit liebt Ivonne Keller das Spiel mit der Sprache. Aufgewachsen in einem hessischen Dorf, begeisterte sie sich bereits in der Schule f...

zur Autorin Bücher von Ivonne Keller

Pressestimmen

"Packendes und verstörendes Psycho-Drama."

Bad Vilbeler Anzeiger, 25.09.2014

"Spannendes, authentisches Drama mit einem fulminanten Ende!"

Books in my world (Blog), 13.10.2014

"'Hirngespenster' [...] baut subtil Spannung auf und verblüfft mit subtilem Dreh." (mk)

Offenbach-Post, 30.09.2014

"Selten haben ich einen derart gruseligen, Grauen erregend atmosphärisch dichten Roman gelesen"

Bücherspiegel , 12.10.2014

"Autorin Ivonne Keller hat mit Ihren Büchern viel Erfolg bei den Lesern."

Frankfurter Rundschau, 22.10.2014

"Ein packender Thriller." / "Ein Thriller zum Verschlingen."

Hessenschau, 27.09.2015

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

ich hatte durch eine leserunde das neue buch der Autorin bekommen und war davon begeistert so begeistert daß ich mehr
von ihr lesen wollte und mir gleich hirngespenster kaufte ich wurde nicht enttäuscht das buch liest sich toll ich konnte kaum aufhören aber da ich auch noch anderes zu tun hab blieb mir keine Wahl aber ich konnte es immer kaum erwarten weiterzulesen .so muß ein buch sein.
lesemaus3, 29.01.2015

Silvie, eine lebensfrohe Mutter, erwacht nach einem Unfall, gefangen im eigenen Körper. Niemand ahnt, dass sie alles
mitbekommt...
Ihre Schwester Anna scheint verschwunden und ihre Pflege übernimmt ihre Rivalin Sabine...

Ein Buch, dass mich fassungslos zurücklässt. Man weiss, wie skrupellos Menschen sein können, aber das?

Ein verlorener Regenschirm auf dem Cover, der Titel, nichts weisst darauf hin, dass man ein explosives Buch in der Hand hält. Psychothriller pur!

Ivonne Keller schafft Charaktere die einen einfach sprachlos machen. So hinterhältig, verlogen, skrupellos, einfach Menschen, die man hassen muss. Die aber das Buch so spannend machen. Das ist wirklich schwer in einer Rezi zu beschreiben, das muss man einfach selber lesen und sich seine Meinung bilden!

Das Leben der Protagonistin wird detailliert erzählt... Aus der jeweiligen Sicht der "Mitspieler" (gut unterteilt als Titel) und immer mal wieder die aktuellen Gedanken und Gefühle von Silvie, gefangen in ihrem Körper.

Einfach ein fantastisches, fesselndes Buch, das einen wirklich sprach- und fassungslos zurücklässt.

Zu Beginn dachte ich, Männer, typisch, gefühlslos und kalt, einfach - ja ich gebe es zu - meine Gedanken war "Schweine"
Beim weiterlesen musste ichs relativieren, auch Frauen können mies sein (Schweine :-))

Mit dem absolut unerwarteten Schluss legt die Autorin noch einen drauf. Unfassbar.

Fazit: Ein absolut fesselndes, unglaubliches Wunderwerk. Ein MUSS für Spannungsliebhaber, die auf der Suche nach etwas ungewöhlichem sind.

Verstörend, spannend, anders! Zitat vom Rückentext
eskimo81, 26.01.2015

Die Autorin führt ihre Leser in das Leben zweier Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich doch in
so vielen Dingen gleichen.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Zeiten erzählt. Zum Einen erzählt Silvie aus der Ich-Perspektive sowohl über ihren jetztigen Zustand als auch über ihre Vergangenheit. Aus der Erzählersicht erfährt man, wie es Silvies Schwester Anna und Johannes' Jugendliebe Sabina ergeht. Diese Mischung hat mir sehr gut gefallen, denn die Spannung wächst dadurch von Seite zu Seite und ich erkannte beim Lesen, dass selbst enge Familienmitglieder nur das sehen, was sie sehen wollen.

Die Story selbst ist sehr fesselnd und einfühlsam erzählt. Ivonne Keller betrachtet 2 Familien, die ihre ganz eigenen Probleme haben und lässt ihre Leser sehr tief in die Problematiken eintauchen. Da ist zum einen die Ehe von Silvie, die schon von Beginn an auf der Kippe steht. Auf der anderen Seite ist Anna, die ihrem Mann Matthias fast hörig ist und versucht, durch Ticks und Tabletten ihr Leben in Ordnung zu halten. Obwohl sich viele dramatische Begebenheiten auf diese 2 Familien konzentrieren, wirkten die Szenen realitätsnah und sehr gut recherchiert.

Ich konnte mich sowohl in Silvie als auch teilweise in Anna hineinversetzen. Die Figuren, die von der Autorin erschaffen worden sind, sind keine Sympathieträger oder lassen sich in Gut und Böse einteilen. Jede Person hat ihre Grautöne und seien sie noch so dunkel oder hell. Manche Figur konnte ich mit Vorliebe sehr unsympathisch finden, bei anderen kam nur Mitleid oder Mitgefühl hoch. Und da gab es noch die eine Figur, die ich am liebsten erwürgt hätte. Solche Emotionen gegenüber den handelnden Figuren lösen nur wenige Autoren bei mir aus.

Einen Kritikpunkt habe ich an der Geschichte und das ist das Ende. Der gesamte Roman ist so realitätsnah und wirklich, da wirkte das Ende auf mich fast kitschig und herbeigezaubert. Dennoch hatte ich beim Lesen Spaß und habe das ein oder andere Mal schwer schlucken müssen.

Der Stil von Ivonne Keller ist sehr gut und flüssig zu lesen. Ihre Erzählweise hat mich von Beginn an gefangen genommen und mich erst am Ende wieder losgelassen.

Fazit: ein tolles Debüt, welches Aufmerksamkeit verdient. Eine klare Leseempfehlung für alle, die Dramen lieben.
Denise, 01.10.2014

Ich habe das Buch als eBook gelesen und bin sehr froh, dass man es jetzt auch als Taschenbuch bekommen kann!

Hirngespenster ist ein Buch, das bewegt, anrührt, nachdenklich macht. Man kann sich hineinfühlen in die drei Frauen, um die die Handlung sich dreht - man leidet und hofft mit ihnen und kann die Seiten gar nicht schnell genug weiter blättern. Alle drei sind komplexe Charaktere mit ihren eigenen Fehlern und Stärken, unglaublich echt und glaubwürdig.

Über das Ende will ich nicht zuviel verraten, nur das: damit hätte ich nie im Leben gerechnet, und jetzt will ich das Buch direkt noch einmal lesen.
Mikkaela Gottstein, 15.08.2014

ღ Als erstes muss ich loswerden das ich am Anfang nie im Leben auf so ein Ende gekommen wäre... mehr jedoch verrate
ich nicht ;) versteht sich...

ღ Wie in der Kurzbeschreibung erwähnt geht es um die Schwestern Silvie und Anna. In ihrer frühen Kindheit hatten sie ein gutes Verhältnis, konnten sich alles erzählen und mochten sogar gleiche Musik... Dann ein Schicksalsschlag... Anna hat Leukämie! Doch für Silvie war dies kein Grund nicht weiter zu ihrer geliebten Schwester aufzuschauen... im Gegenteil, sie bemühte sich sehr um sie... Doch Anna veränderte sich... gab sogar insgeheim Silvie die Schuld an der Leukämie und wurde immer kühler...
Auch später noch machte sich Silvie Sorgen wie eh und je und Anna mißbilligte so ziemlich alles... verstand die Zuneigung ihrer Schwester falsch... aber alle hat seinen Grund und seine Wurzel...
Die Lebenswege der Schwestern gehen auseinander... Anna lernt Matthias kennen... sie bekommen drei Mädchen und ihnen steht eine schwere Zeit ins Haus... ღ
Silvie und Johannes freunden sich an und lernen sich zu lieben... sie bekommen zwei Jungen...

Ivonne Keller schreibt diesen Roman aus der Sicht der beiden Schwestern und auch aus der Sicht von Sabina... eine weitere Schwester? Nein! Sabina war die erste große Liebe von Johannes... sie kehrt nach Deutschland zurück und lernt dort ihre Nachbarn Olga und Vladimir kennen... auch die Frisörin Tanja wird eine treue Weggefährtin...
Olga war mein kleines Highlight in diesem sonst sehr ernsten Roman... ja wirklich... sie hat mich sogar zum lachen gebracht :)

Die Geschichte der drei Frauen Silvie, Anna und Sabina ist auf eine ganz besondere Art verbunden und so ergreifend, dass man das Buch nicht aus der Hand geben kann...

Das Schicksal meint es leider ein weiteres Mal nicht gut mit den Schwestern und reißt Silvie mitten aus dem Leben. Sie wacht auf und alles ist anders. Sie bekommt zwar alles mit was um sie geschieht, auch ve´rsteht sie was gesprochen wird... jedoch kann sie sich kaum rühren, geschweige denn sprechen... alles was aus ihrem Mund kommt ist Aaaa, Oooo und sabber... Es ist merkwürdig für sie... Warum kümmert sich Sabina um sie und warum ist Sabina überhaupt da? Sie vermisst ihre Schester Anna und ihre eltern... Wo sind nur alle? ღ

Mein Fazit:
Es gab aber einige sehr ergreifende Passagen so dass ich ein Pause einlegen musste... Ich muss zugeben, dass ich ein ausgeprägtes Empathieempfinden habe und mich zu sehr in die Hauptfiguren hineinversetzen konnte.... der Wahnsinn... auch muss ich zugeben das ich viel nachgedacht und gegrübelt habe... auch jetzt noch... dieses Buch wird mich sicher eine Weile nicht loslassen...

ღ Ein erschreckend realer Roman... sehr gefühlvoll, ergreifend und absolut lesenswert ღ
Susa Naschke, 16.11.2013

Ihr sucht nach einem erstklassigen Buch, mitreißend wie ein Thriller aber ohne Blutbad und trotzdem hochspannend, so
dass man nicht aufhören kann zu lesen?

Dann besorgt euch dieses Buch, ihr werdet es nicht bereuen!


Ivonne Keller besitzt eine wunderbare Gabe, sie schreibt derart klar und gleichzeitig spannungsreich so das ich intensiv in die Geschichte abgetaucht bin und von meiner Umwelt nichts mehr mitbekommen habe. Mit ihrem Debüt hat sie hier ein Bravourstück geschrieben, wenn ihre weiteren Bücher nur annähernd so unterhaltsam sind, wird sie es eines Tages auf die Bestsellerlisten schaffen.

Die Autorin erzählt ein Stück weit die Lebensgeschichte dreier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können. Die Powerfrau Silvie die Karriere macht, das Mauerblümchen Anna das als Kind an Leukämie erkrankt war und Sabina, die ihre Jugendliebe nicht vergessen will. Aller Drei meistern ihr Leben auf ihre Art und Weise gekonnt und kämpfen sich durch ihren anstrengenden und bewegten Alltag. Klingt nach einem gewöhnlichen Frauenroman, der kitschig und langweilig ist. NEIN, dieser Roman fällt so gänzlich aus dem Rahmen. Er berührt, macht wütend, stimmt traurig, verursacht Haarsträuben und bringt einen zum Lachen. Eine wahnsinnig gute Mischung.

Ein Nachteil hat Hirngespenster allerdings, es gibt die Erzählung nur als eBook. Was ich persönlich schade finde denn dieses Buch hat es unweigerlich verdient, als Printausgabe in meinem Bücherregal zu stehen. Aber nicht nur in meinem, denn diese Geschichte wird bzw. könnte noch so manches Leserherz im Sturm erobern. Allerdings besitzt nicht jeder das passende Lesegerät dazu.


Fazit:
Hirngespenster hat für mich immense Chancen das Buch 2013 im Genre Spannungsliteratur zu werden. Ich bin total begeistert und kann nur sagen wer es nicht liest ist selber schuld und verpasst einen Roman, der es in sich hat.
Bianca Rösch, 02.09.2013

Silvie und ihre Schwester Anna gehen ganz unterschiedlich an das Leben heran. Silvia ist neugierig, selbstbewusst,
kontaktfreudig, wird Redakteurin bei der Zeitung und doch ... im Bezug auf Männer scheint ihr lange Zeit die klare Sicht zu fehlen. Bis sie Jens trifft und sich hin und her gerissen fühlt zwischen Verantwortung und Liebe.
Anna meistert nach außen hin das Leben, hat drei Kinder, einen erfolgreichen Mann, ein Haus ... Dass sie Tablettenabhängig ist, gesteht sie sich selbst nicht ein udn auch ihre Umwelt bekommt davon nichts mit.
Johannes, Silvies Mann, trauert seiner Jugendliebe Sabrina hinterher und irgendwie kreuzen sich immer wieder ihre Wege.
In diesem Buch ist Nichts, wie es auf den ersten Blick scheint. Manche Gedanken entpuppen sich als Hirngespenster, manches Gefühl als Selbstbetrug.
Nach Silvies Unfall kümmern sich plötzlich Sabrina und Johannes liebevoll um sie. Silvie verzweifelt fast daran, dass sie sich nicht verständlich machen kann, nicht fragen kann, was mit Anna passiert ist.
Geschickt verknüpft die Autorin die Lebenswege der Hauptfiguren, führt den Leser dabei immer wieder in die Irre, weil auch die Protagonisten dem nicht wirklich trauen können, was sie glauben.
Das Buch ist sehr spannend und am Ende so überraschend, dass man es eigentlich gleich noch einmal von vorn lesen müsste.
Uta Daskiewitsch, 03.04.2013
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