Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Das Lächeln des Bösen

9783426515488
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Taschenbuch, Knaur TB
02.03.2015, 448 S.

ISBN: 978-3-426-51548-8
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Psychothriller

Nina Bach, 28, chaotischer Freigeist und von ihrer Familie verstoßen, ist schockiert: Ihre ältere Schwester Frauke, eine erfolgreiche Chirurgin, hat sich das Leben genommen – und sich vor dem Suizid offenbar selbst die Haut des Unterarms abgezogen. Nina hat Frauke gehasst. Doch Selbstmord hält sie für ausgeschlossen und beginnt nachzuforschen. Der zuständige Rechtsmediziner Emil Koswig will ihr nicht helfen. Bis Nina entdeckt, dass auch Koswigs Ehefrau sich selbst getötet und davor ein Auge herausgerissen hat. Gemeinsam suchen sie nach dem Hintergrund für die entsetzlichen Taten, und Nina verliebt sich dabei in den charmanten Arzt. Als die dritte Selbstmörderin auf seinem Obduktionstisch liegt, begreift Nina, dass sie Nummer vier sein soll. Doch nicht einmal Koswig glaubt ihr …

»So einfühlsam und genau wie Petra Busch erzählt im Augenblick keine andere deutsche Autorin von Verbrechen und Mord.« WDR 5
»Petra Busch schafft es, den Leser bis zum Schluss angenehm auf die Folter zu spannen.« Ruhr Nachrichten

Leselounge

Die Autorin

Petra Busch

Portrait von Petra Busch

Petra Busch, geboren 1967 in Meersburg, arbeitet als freie Texterin und Journalistin für internationale Kunden aus Wissenschaft, Technik und Kultur....

zur Autorin Bücher von Petra Busch

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Pressestimmen

"Der Roman ist sehr auf die sympathische Hauptfigur zugeschnitten, gegen die alle anderen Figuren verblassen. Die Handlung ist spannend, wenn auch mitunter ziemlich konstruiert."

dpa, 24.03.2015

"Seiten, die man nicht umblättern möchte, aus Angst, jetzt könnte es passieren, können nur wenige derart sinnlich füllen wie Petra Busch. Es riecht nach Oregano, wo Frauen sich umbringen. Oder umgebracht werden? [...] Kaum eine Geschichte geht einem so nah wie diese."

Badische Neueste Nachrichten, 19.03.2015

"Ein wunderbarer Nervenschocker für Unerschrockene!"

Buch-Magazin, Juni 2015

"Unterhaltsam mit einigen erwarteten Wendungen."

Zwei Sichten auf Bücher Blog, 05.05.2015

"Die beklemmende Atmosphäre des Buches ist genau das Richtige für Leser, die ungewöhnliche Psychothriller mögen."

Lesen und Hören, 28.07.2015

"Petra Busch hat es wieder getan. Wieder hat sie morden lassen, wieder jagt eine Gänsehaut die nächste, obwohl, nein, im Grunde verlässt sie einen gar nicht, denn man hat keine Zeit, sich in Sicherheit zu wiegen. [...] Momente der Freude werden zunichte gemacht, wennd er Leser vom Grauen hinterrücks wieder gefangen wird."

Buch-magazin.com, Juli 2015

"Die preisgekrönte Krimiautorin Petra Busch verbindet auch diesmal meisterhaft Verbrechen, starke Frauencharaktere und subtile Konflikte."

Für Sie, 22.06.2015

"Das neue Werk der Friedrich-Glauser-Preisträgerin Petra Busch ist für jeden Thriller-Fan ein Muss."

Oberhessische Presse, 26.08.2015

"Petra Busch legt mit 'Das Lächeln des Bösen' einen gut geschriebenen und spannenden Kriminalroman vor."

Krimikiosk, 27.04.2015

"Ein wunderbarer Nervenschocker für Unerschrockende."

Buch-Magazin, Juni 2015

"Dennoch ist als Fazit festzuhalten, dass diese eigenwilligen Arabesken nicht komplett die spannende und ansonsten schlüssige Atmosphäre zu torpedieren vermögen. Somit lächelte nicht nur das Böse, sondern auch die Rezensentin." (Sabine Bongenberg)

Krimi-couch.de, September 2015

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Spannender Thriller, auch wenn er voraussehbar ist.

Der Thriller beginnt, indem beschrieben wird, wie eine Frau, die gerade Mutter geworden ist, sich mit einem unbekannten Mann in einem abgelegenen Haus trifft. Diese Frau nimmt Betäubungs- oder Schmerzmittel, während der Mann ihr ein Auge aussticht und sie auf die nahegelegenen Schienen legt. Sie wird von einem Zug überrollt.

Markus Ohmer wird in 24 Tagen, an seinem 50. Geburtstag sterben, durch aktive Sterbehilfe in der Schweiz. Nina Bach, welche wohl als Prostituierte für ältere oder kranke Menschen arbeitet, wird ihn an diesem Tag begleiten. Während Nina bei Markus Ohmer ist, ruft ihre Schwester Frauke an. Frauke ist Chirurgin und hat seit dreizehn Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Schwester gehabt. Nina legt, sobald sie weiß wer dran ist, auf. Nun wird Frauke Bach tot aufgefunden. Sie liegt verblutet in der Badewanne und ihr Unterarm ist enthäutet. Der Rechtsmediziner Emil Koswig untersucht sie. Seine Frau hat sich vor einem Jahr ebenfalls das Leben genommen. Bei ihr handelt es sich um die eingangs erwähnte Frau.

Nina kann sich nicht vorstellen, dass ihre Schwester einen Suizid begangen hat. Da die Polizei die Ermittlungen eingestellt hat, geht sie der Sache nun selbst nach.

Bei „Das Lächeln des Bösen“ handelt es sich um einen guten und spannenden Thriller. Man erahnt zwar relativ schnell, wer der Täter ist, die Hintergründe der Taten bleiben allerdings lange im Verborgenen. Anfangs ist es sehr verwirrend, und man benötigt einige Seiten um sich zurecht zu finden und zu verstehen, wer wer ist und was geschehen ist. Stellenweise finde ich die Beschreibungen zu genug und somit etwas ekelig. Aber sowas möchte man ja gerne haben, wenn man einen Thriller liest. Ich kann das Buch weiterempfehlen – es lohnt sich.

Kerstin, 23.08.2016

Was für eine irreführender Psychothriller.

Die mir gleich zu Beginn sympathische Protoganostin namens Nina, schenkt Hilfsbedürftigen (einem Todgeweihten, einer querschnittsgelähmten alten Dame) oder auch einem einsamen Koch wohltuende Nähe in Form von Streicheleinheiten, Sex und jegliche Form von Kommunikation, womit sie sich finanziell über Wasser hält. Für ihre Schwester Frauke hat sie jedoch keine Liebe übrig, nur Hass. Warum? Nennen wir es Frauenaustausch seitens eines Mannes in früherer Kindheit. Und nun ist Frauke tot. Selbstmord?

Emil, forensischer Pathologe, alleinerziehender Vater einer 1-jährigen Tochter, speziell, unnahbar und schläft mit Psychopharmaka intus auf dem Grab seiner verstorbenen Frau. Bedient sich dem Kindermädchen, wenn es gerade mal passt oder fährt zum Abschalten mit Inlinern um den See.

Irreführende Kapitel gefüllt mit den Gedanken und Gefühlen des (scheinbar?) taubblinden Mörders lockten mich auf eine falsche Fährte. Gut so, denn so überraschter war ich beim weiteren Umblättern der nicht zur Ruhe kommenden Seiten.

Die Story macht einen ganz kurzen Schlenker zu Jojo Moyes’ “Ein ganzes halbes Jahr”-Thema (Sterbehilfe und Disignitas), ein für mich rührender Lesemoment.

Pathologisches Lügen, Traumata, Kühlräume und Verlustängste sind in diesem Buch richtungsweisende Begriffe. Der Sprachstil war flüssig und einfach zu lesen – gefiel mir sehr gut. Für mich ein Pageturner, denn wer mit wem und was wieso und warum waren gut konstruiert. Ich würde gern wieder einen Psychothriller von Frau Busch lesen.
buecherfetischistin.de, 21.05.2015
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