Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Sie nennt es weggehen

9783629130556
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Hardcover, Pattloch
01.10.2014, 208 S.

ISBN: 978-3-629-13055-6
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Tagebuch eines selbstbestimmten Sterbens

Gert Eckel hat vor zwei Jahren seine Partnerin verloren. Sie war gerade einmal 46 Jahre alt, als die Ärzte ihr erklärten, dass ihre Krebserkrankung unheilbar sei und ihr Leben bald zu Ende gehen werde. Nur wenig später gab sie ein Fest und erklärte den Gästen: „Noch lebe ich!“ Doch die Tage wurden schwerer, und die Sehnsucht nach Erlösung wuchs. Nach vier Monaten bestimmte sie den Tag, an dem sie „weggehen“ würde. Dieser Zeitraum war ein Wettlauf mit dem Tod, den sie nicht gewinnen konnte, und den sie dennoch gewann. Und es war ein Wettlauf um ihre Würde, die sie niemals verlor.
Gert Eckel gewährt uns Einblick in die eigene Seele und in die Seele seiner Partnerin. Er erzählt, wie sie Abschied vom Leben nahm und er Abschied von ihr. Er taucht ein in Erinnerungen, spricht von bitteren Tränen und unerfüllten Träumen und von der Fülle des Lebens, die sich im Angesicht des Todes entfaltet hat.

Leselounge

Der Autor

Gert Eckel

Portrait von Gert Eckel

Gert Eckel, 71, ist ein in Berlin weithin bekannter und einflussreicher Architekt, dessen Entwürfe mehrfach preisgekrönt wurden. "Sie nennt es...

zum Autor Bücher von Gert Eckel

Pressestimmen

"Sein Buch ist ein bewegender und nachdenklich machender Text, der viele Fragen über das Sterben und den Tod aufwirft. Gert Eckel spricht offen, ehrlich und liebevoll über den Freitod seiner Frau und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Diskussion um Passive Sterbehilfe."

Oranienburger Generalanzeiger, 12.11.2014

"Gert Eckel gewährt uns Einblick in die eigenen Seele und in die Seele seiner Partnerin. Er erzählt, wie sie Abschied vom Leben nahm und er Abschied von ihr. Er taucht ein in Erinnerungen, spricht von bitteren Tränen und unerfüllten Träumen und von der Fülle des Lebens, die sich im Angesicht des Todes entfaltet hat."

Hessische Allgemeine , 27.09.2014

"Wie immer wieder kurze Hoffnung auf tiefe Verzweiflung trifft und wie beide damit umgehen, erzählt er vieler Gefühlswärme, schließt seinen eigenen Werdegang und die Berufswege mit ein und erwähnt die spirituellen Vorstellungen, die der Todkranken zuweilen Trost geben."

BuchMarkt, Dezember 2014

"wichtiger Beitrag (...) zu einer gesellschaftlichen Debatte."

Versalia.de, 17.11.2014

"Vielen Dank für diese sehr tiefgehende Geschichte, die man wirklich jedem ans Herz legen möchte! Absolut zu empfehlen!"

Blog Schreibstübchen, 26.10.2014

"In fast lyrischer Verdichtung dokumentiert der Autor ein sehr besonderes und ganz persönliches Abschiednehmen. [...] Das persönliche Erleben dieser Zeit manifestiert sich in einer sprachlichen Wucht, die sprachlos werden lässt. Der Autor findet Worte, die wie seine entworfenen Bauten für sich selbst stehen mögen. [...] Es gibt kein Buch wie dieses. Gert Eckel hat sich die Finger und seine Seele wund geschrieben. [...] Der Autor hat damit und mit seinem Leben und Denken den Artikel 1 unseres Grundgesetzes gleich mehrfach unterstrichen."

Querblatt (Blog), April 2015

"Wie die Sehnsucht nach Befreiung und einem selbstbestimmten Ende in Würde im Angesicht des Todes von unabdingbarer Wichtigkeit werden kann, wird in dem sehr berührenden Buch von Gert Eckel deutlich."

Leben, Ausgabe 2/2015

"Ein Schicksal, das das Herz anrührt, auf die Tränendrüse drückt und Mitgefühl provoziert.

Wortgestalten (Blog), 09.05.2015

"Das persönliche Erleben dieser Zeit manifestiert sich in einer sprachlichen Wucht, die sprachlos werden lässt. Der Autor findet Worte, die wie seine entworfenen Bauten für sich selbst stehen mögen, stabil und endgültig wirken. Im Gegensatz dazu klingen sie oft filigran und verletzlich, in permanenter Gefahr, unter der eigenen Last zusammenzubrechen: "Zwischen dem Möglichen und dem Unmäglichen liegt das Traumbare". [...] Es gibt kein Buch wie dieses. Gert Eckel hat sich die Finger und seine Seele wund geschrieben. Vielleicht besitzt dieses Buch einen größeren Wert als alles, was er bislang entworfen und gebaut hat. Dieses Werk ist durchdrungen von einer zutiefst berührenden Menschlichkeit und herzensgüte. Der Autor hat damit und mit seinem Leben und Denken des Artikel 1 unsereres Grundgesetzes gleich mehrfach unterstrichen." - Thomas Lawall

Queerblatt (Blog), 01.04.2015

"Der Berliner Architekt in beschreibt in Tagebuchform wie die Tage für seine 46-jährige krebskranke Frau immer schwerer werden. Irgendwann legt sie den Tag ihres Todes selbst fest und nimmt Medikamente. Die Geschichte eines Abschiedes."

ndr.de, 05.11.2015

Lesetipps

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