Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Eisige Schwestern

9783426516355
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Klappenbroschur, Knaur TB
04.05.2015, 400 S.

ISBN: 978-3-426-51635-5
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Psychothriller

Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia, die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt.
Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.

Leselounge

Der Autor

S. K. Tremayne

Portrait von S. K. Tremayne

S.K. Tremayne ist ein englischer Bestsellerautor und preisgekrönter Reisejournalist, der regelmäßig für internationale Zeitungen und Magazine schreibt...

zum Autor Bücher von S. K. Tremayne

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Pressestimmen

"Tremaynes Psychothriller punktet mit Atmosphäre, Geheimnissen und dem, was im Kopf passiert."

Börsenblatt - Krimi-Spezial, 22.01.2015

"Mit Eisige Schwestern hat der Autor einen wirklich guten Psychothriller geschrieben, der diese Formulierung auch absolut verdient hat. man ist selbst mit den Nerven am Ende und kann sich nicht ausmalen, warum Kirstie von sich sagt, sie sei Lydia. Bis dieses, und viele weitere Geheimnisse gelüftet sind, hat man viele spannende Seiten und ein wundervolles Setting vor sich."

My Books Paradise Blog, 23.05.2015

"Ein Buch, so bildgewaltig, dass man den Sturm tosen hört. Und so raffiniert und nervenzerreißend, dass man zwischendurch nach Luft schnappt."

Petra - Buch-Extra, 03.06.2015

"Insgesamt gelingt es S.K. Tremayne, eine irritierende und unheimliche Story zu liefern, die in einer der schönsten britischen Gegenden, der Inselwelt der äußeren schottischen Hybriden spielt."

Hallo-buch.de, 09.06.2015

"Gänsehautfeeling"

Neues für die Frau, 01.06.2015

"Als Teenager hatte mir Agatha Christie mit ihren Büchern einen kalten Schauer über den Rücken gejagt. Ein paar Jahrzehnte später hat mir S.K. Tremayne Gänsehaut beschert. Dieser gut ausgeklügelte Thriller hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen."

Giselas Bücher Blog, 03.06.2015

"'Eisige Schwestern' von S.K. Tremayne hat mir eisige Schauer beschert. Die Geschichte war spannend, unterhaltsam und hat mich so manches Mal in die Irre geführt."

Kates Leselounge Blog, 01.06.2015

"Ein äußerst spannende Psychothriller. Lesenswert!"

WO am Sonntag, 24.05.2015

"Extrem spannend – aber auch extrem psychotisch."

Wiener Zeitung, 07.07.2015

"Ähnlich wie Stephen King in „Shining“ schafft es Tremayne in „Eisige Schwestern“ ein perfektes Setting für einen Thriller mit Gänsehaut-Potential zu kreieren. Zahlreiche Wendungen und Cliffhanger sorgen für eine wenig vorausschaubare Handlung und zeitweise atemberaubende Spannung, die durch die Perspektivenwechsel in der Erzählung und speziell die eindringlichen, cineastischen Beschreibungen unterstützt wird. Handwerklich absolut überzeugend und in seiner Wirkung treffend, ist „Eisige Schwestern“ eine echte Punktlandung, die durch gepflegten Grusel auch Horror-Fans durchaus begeistern wird."

VIRUS, Ausgabe 5 / 2015.

"Als Leser fürchtet man sich fast genauso - unbedingt lesen!"

Ruhr Nachrichten, 11.07.2015

"Spannung pur vermittelt dieser Psychothriller des englischen Bestsellerautors S. K. Tremayne von der ersten bis zur letzten der fast 400 Seiten."

Neues Volksblatt, 16.07.2015

"'Eisige Schwestern' ist ein psychologisch dichtes, subtiles und sehr atmosphärisches Buch, das mir beim Lesen einen kalten Schauer über den Rücken gejagt hat und mich mit der Verwirrung selbst nahe an den Wahnsinn getrieben hat. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die psychologisch tiefe Thriller den blutigen vorziehen."

Blog Script of Life, 25.07.2015

"Was zunächst nur nach Drama und Trauer klingt, entwickelt sich zu einer äußerst gruseligen Erzählung. Die Aufschrift 'Psychothriller' bringt es auf den Punkt."

Neue Westfälische, 18.07.2015

"Legt man nicht mehr aus der Hand."

Grazia, 02.07.2015

"Der britische Autor S.K. Tremayne hat einen Thriller geschrieben, der fesselt und beunruhigt."

Morgenpost am Sonntag, 30.08.2015

"So eine Geschichte habe ich noch nicht gelesen! [...] Ich empfehle dieses Buch jedem, der einen absolut atmosphärischen Thriller lesen möchte, der viel Spannung bereit hält, die einfach von der Atmosphäre herruft und weniger vom inhaltlichen. Außerdem ist es einfach nicht so blutig und deshalb auch etwas für nicht so schwache Seelen."

Blog Katjas Lesewolke, 02.09.2015

"Packendes Familiendrama, in dem beklemmende Angst und Schuldgefühle greifbar werden."

Bund + Funk, 28.08.2015

" `Eisige Schwestern` bringt alles mit, was ein gelungener und spannender Psychothriller benötigt um dem Leser ein paar schlaflose Nächte zu bereiten. Gezielt spielt S.K. Termayne mit den Gefühlen und vor allem mit der Psyche des Lesers und lässt in Angst und Schrecken spüren, wie die Hauptprotagonistin Sarah sie erleiden muss."

Samy's Lesestübchen (Blog), 28.08.2015

"Der Engländer S.K. Tremayne entführt seine Leser mit `Eisige Schwestern` in die Abgründe einer Familie, deren Leben in Scherben liegt. Ein gruseliger Psychothriller."

Oberhessische Presse, 19.08.2015

"Mit viel Gespür für Spannungsbögen und Atmosphäre bringt Tremayne seine Geschichte zu Ende."

Badische Zeitung, 09.06.2015

"Ein toller Spannungsroman, der mit einem neuartigeren Thema aufwartet und daher wirklich fesselnd ist."

Blog Papier und Tintenwelten, 08.06.2015

"Es gibt sie tatsächlich noch, diese Psychothriller, die einem förmlich das Blut in den Adern gefrieren lassen und Gänsehaut über den ganzen Körper jagen! [...] S.K. Tremayne hat einfach alles richtig gemacht und einen atmosphärisch dichten und durch und durch packenden Thriller erschaffen, den man so schnell nicht wieder vergessen wird. Unheimliche und einsame Schauplätze, authentische Charaktere und eine stetig wachsende Spannung machen 'Eisige Schwestern' zu einem herausragend guten Psychothriller."

Booksection.de, 03.05.2015

"Ein Thriller mit Gänsehautgarantie."

Blog Lesen und Hören, 24.06.2015

"Psychothriller dern den Atem nimmt."

BAyerische Rundschau, 01.06.2015

Rezensionen

Das Buch habe ich an einen Tag durchgelesen, so spannend war es.

Von Anfang an merkt man das in der Familie etwas nicht stimmt und das der Verlust, der einen Tochter noch lange nicht überwunden ist. Am schwersten trifft dies der Zwillingsschwester....

Das Buch bleibt bis zur letzten Seite spannend, man rätselt sehr viel, aber man kommt nicht darauf , warum das Kind egnau gestorben und und warum die Schwester behauptet, dass sie noch bei ihr ist.

Ich kann das Buch nur empfehlen, da ich so ein spannendes Buch schon sehr lange nicht mehr gelesen habe. Die Geschichte ist fesselnd und man kann dieses Buch nicht aus der Hand legen, da man unbedingt wissen will, was als nächstes passiert...
astrum, 12.07.2015

Toller Psychothriller.Die spannende Handlung baut sich von Seite zu Seite auf und wenn man das Buch einmal angefangen
hat zu lesen,kann man es nicht mehr aus der Hand legen,bevor man am Ende angelangt ist.Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen ausgelesen und habe mich keine Minute gelangweilt.Diesen Thriller von S. K. TREMAYNE kann man nur weiterempfehlen!
tullo, 04.05.2015

Oftmals ist der Buchtitel irreführend oder nichtssagend. Eisige Schwestern ist Programm.

Nach einem schweren Schicksalsschlag, eine der Zwillingstöchter kam durch einen Unfall ums Leben, zieht das junge Ehepaar Sarah und Angus aus dem mondänen London auf eine Insel, einsam im schroffen Schottland. Dort müssen sie nicht nur mit dem maroden Haus, Erbstück ihrer Familie, sondern auch mit dem Misstrauen der Bevölkerung klarkommen. Traurig und auch wütend über den Verlust der Tochter, hat sich der Familienvater dem Alkohol zugeneigt und im Streit mit seinem Chef die Arbeit verloren. Die Beziehung zwischen ihm und Sarah ist gespannt, Vorwürfe und Ängste stehen unausgesprochen im Raum. Jeder hat seine Geheimnisse, voreinander und vor dem Leser. Eine Tochter ist verloren, beerdigt und in einer Trauerfeier verabschiedet, als sich langsam Hinweise auf eine schwerwiegende Verwechselung verdichten. War es die Lieblingstochter von Sarah, Lydia- oder aber Kirstie, die lustige und quirlige Schwester die jetzt unter der Erde liegt? Warum ist der überlebende Zwilling plötzlich gut in Mathematik und spielt mit Drachenpuppen wie ehemals die Schwester?
Der Leser wird mitgerissen in die Unsicherheit. Sarah gerät in eine Spirale aus Erinnerung, Angst und Misstrauen. Kann sie ihre Tochter gegen die hämischen Mitschüler schützen und in der neuen gälischen Kylerdale Schule integrieren? Wird sie wieder Vertrauen zu Angus aufbauen? Wird die Familie auf der Insel existieren können? Und welche der Töchter lebt, die wichtigste und entscheidende Frage.
S.K.Tremayne hat einen Psychothriller geschrieben der einen mitzieht, in die Enge und Kälte der schottischen Küste, schroffe Felsen und Hügel, glitschigen Tang und Moder. Man meint die Kälte zu spüren, im Haus und zunehmend zwischen Sarah und ihrem Mann, ist gespannt und gleichzeitig entsetzt über die Entwicklung –bis zum furiosen Ende. Dann ist alles klar, die Steinchen passen zusammen, die Handlungsstränge ergeben Sinn und man ist leer und traurig aber auch zufrieden.
Lesenswert !
Dr.Susi, 03.05.2015

War es wirklich ein Unfall, bei dem Kirsties Zwillingsschwester Lydia vor 6 Jahren ums Leben kam? Und war es
tatsächlich Lydia, oder haben die Eltern Kirstie begraben? Der Neuanfang der traumatisierten Familie auf einer einsamen schottischen Insel ist überschattet von wachsenden Zweifeln, zumal Kirstie jetzt behauptet, Lydia zu sein. Verbirgt der Vater ein schreckliches Geheimnis?

Dem Autor gelingt es, durch immer neue Wendungen die Spannung bis zum Schluss auf hohem Niveau zu halten. Die abwechselnden Perspektiven aus Sicht der Mutter und des Vaters tragen sehr schön zur Verunsicherung des Lesers bei. Ein gelungener Thriller ganz ohne Kommissare, Schießereien und Blut!
ETR, 03.05.2015

S.K. Tremayne's Roman weiß nicht zu überzeugen. Die Geschichte über eine Familie, zerüttete Ehe in der sich die
Partner gegenseitig betrügen, eineiige Zwillinge von denen ein Mädchen stirb, lässt sich zwar flüssig lesen, ist für mich aber unglaubwürdig. Eine Mutter wird ihre Zwillinge immer auseinander halten können - wenn auch nicht optisch, dann doch vom Wesen her. Die reißerischen Top-Kritiken auf dem Cover sind - leider wie so oft - in keinster Weise nachvollziehbar. Knappe 400 Seiten plätschert die Handlung so vor sich hin, ohne das hier irgendetwas weltbewegendes passiert. "Packend und spannend" ist nur die Suche nach dem Thriller, um dem es sich laut der Beschreibung auf dem Cover handeln soll. "Eisige Schwestern" geht für mich nur als solider Schicksals- oder Familienroman durch.

Bitte das nächste Mal in die richtige Kategorie einordnen...
Pacemaker, 02.05.2015

Ein außergewöhnlicher Psychothriller!!
Der Autor S. K. Tremayne schafft es, die Spannung aufzubauen und bis zum Ende zu halten, sogar zu steigern.
Der Schauplatz ist die schottische Insel Torran. Diese Privatinsel ist faszinierend, aber auch Angst einflößend. Die Beziehungsprobleme der Protagonisten Sarah und Angus Moorcraft spitzen sich nach dem Tod der Zwillingsschwester zu und der Showdown ist überraschend.
Wer ist wer? Kirstie oder Lydia? Welche der Schwestern ist tot und welche lebt?
Etwa zur Mitte des Buches hatte ich den Eindruck, dass der lebende Zwilling Lydia ist... Das Verwirrspiel geht weiter.
Für mich war das Buch ein spannendes Leseerlebnis und ich empfehle es den Liebhabern von Thrillern.
bücherwurm, 01.05.2015

Ein ungewöhnlich spannendes Buch mit einem sehr gelungenen Cover.
Wie muß es einer Mutter gehen, wenn die sechsjährige Tochter Kristie behauptet, das sie Lydia ist und das Kristie (ihre Zwillingsschwester) bei einem Unfall gestorben ist.
Dieser so wunderbare und spannende Roman entwickelt sich von Seite zu Seite zu einem echten Psychothriller. Dieses Buch kann man nur empfehlen.
Leseratte51, 01.05.2015

Was für ein Buch. Super spannend und emotional teilweise sogar etwas belastend. Als man nach ungefähr der Hälfte
wusste, um welchen Zwilling es sich handelt, war zu befürchten, dass jetzt Langeweile aufkommt. Im Gegenteil. Der Spannungsbogen stieg noch und hielt bis zum Schluss durch. Einfach nur der Hammer.
oland, 30.04.2015

Sarah und Angus Moorcroft haben vor gut einem Jahr eine ihrer Zwillingstöchter durch einen tragischen Unfall verloren.
Da kommt ihnen die Erbschaft von Angus‘ Großmutter gerade recht: eine Insel mit einem Haus, das renoviert werden muss. Gemeinsam mit dem anderen Zwilling, ihrer nun einzigen Tochter Kirstie, ziehen sie von London auf die schottische Hebrideninsel, um einen Neuanfang zu versuchen. Doch dann behauptet Kirstie auf einmal, Lydia zu sein. Und auch Angus verhält sich immer merkwürdiger…
Abwechselnd aus der Perspektive von Sarah und Angus erzählt, gewinnt der Roman immer mehr an Spannung, bis diese im letzten Drittel derart steigt, dass es kaum auszuhalten ist.
Faszinierend, wieviel Spannung Tremayne aus einem zwar tragischen, aber dennoch normalen Ereignis zu erzeugen weiß. Je weiter man liest, desto weniger möchte man das Buch aus der Hand legen – und die Auflösung ist keine 08-15-Lösung, sondern eine echte Überraschung!
S.K.Tremayne hat einen fesselnden Psychothriller geschrieben: genau das Richtige für alle, die Hochspannung schätzen, dabei aber nicht ständig über irgendwelche blutigen Leichen stolpern wollen. Und als I-Tüpfelchen kann man die Landschaftsbeschreibungen genießen und schon mal von der nächsten Reise träumen.
Emily, 28.04.2015

Ein tragischer Unfall erschüttert die Familie Moorcroft. Lydia, die Tochter von Sarah und Angus und Zwillingsschwester
von Kirstie, stirbt nach einem Sturz vom Balkon. Nach einem Jahr des Trauerns, beschließen die Eltern, Sarah und Angust, nach Schottland auf die Insel Torran zu ziehen, um ganz neu anzufangen. Doch dort fängt der Horror erst so richtig an ..

Nach einer Aussage Kiristies, nämlich, dass eigentlich Kirstie gestorben und Lydia am Leben ist, steht die Welt von Sarah Kopf. Sie beginnt, tatsächlich Wesenszüge an "Kirstie" festzustellen, die eigentlich typisch für Lydia waren. In der Schule sind ähnliche Veränderungen zu erkennen. Auch für den Leser ist es hier sehr schwer, sich nicht verwirren zu lassen. Einmal wird von Kirstie, einmal von Lydia gesprochen.

Zudem scheint die zu Beginn des Buches noch intakte Ehe von Sarah und Angus nach dem Umzug auf die Insel Torran komplett zu zerbrechen. Erst zum Schluss stellt sich heraus, was alles passiert ist.

Das Buch ist voller Geheimnisse, aber auch Misstrauen, Verrat, Spannung. Anstatt zusammen zu rücken, entfernt man sich weiter voneinander. Wieso? Der Autor S. K. Tremayne schafft hier einen grandiosen Einblick in die menschliche Psyche und beschreibt auf beeindruckende Weise die Emotionen nach dem Verlust eines engen Familienmitglieds. Durch die jeweils sehr persönliche Schilderung der Ereignisse durch Gus und Sarah im Buch selbst, kommen diese Gefühle doppelt zur Geltung und man kann sie beim Lesen förmlich spüren.

Ich für meinen Teil hatte an manchen Stellen Probleme weiterzulesen. Hochspannung wurde abgelöst von scheinbar nie enden wollenden, verworrenen Seiten, an denen ich das Buch dann wirklich zugeklappt habe. Davon abgesehen liest sich "Eisige Schwestern" schnell, der Spannungsbogen wird gut aufgebaut und durch die tolle Beschreibung der Charaktere verstärkt.

Ein absolut lesenswerter Debutroman von S. K. Tremayne!

ally86, 28.04.2015

Ist Kirstie wirklich Kirstie - oder etwa ihre Zwillingsschwester Lydia?
Nach der Trauerfeier für ihre sechsjährige Tochter Lydia, die durch einen tragischen Unfall ihr Leben verloren hat, kommen Sarah Moorcroft Zweifel, welches der eineiigen Zwillingsmädchen noch am Leben ist. Denn als Sarah und ihr Mann Angus mit Kirstie auf eine einsame schottische Insel ziehen, um Abstand zu dem schrecklichen Ereignis zu gewinnsen und mehr Ruhe für ihre kleine Familie zu bekommen, scheint der Charakter des überlebenden, von Schuldgefühlen geplagten Zwillings sich verändert zu haben. Die Verwirrung packt auch den Leser, als die Mutter sich sicher ist: Es muss eine Verwechslung der Zwillinge stattgefunden haben, es ist Lydia, die am Leben ist.

Sehr spannend und eindrücklich beschreibt Tremayne diese für die ganze Familie schreckliche Zeit, in der aus dem Miteinander der Eheleute Moorcroft nach und nach Misstrauen entsteht; sie schotten sich von einander ab, jeder hat seine Geheimnisse, Furcht breitet sich aus. Die düstere, trostlose Atmosphäre wird noch verstärkt durch die Unwirtlichkeit ihres neuen Zuhauses, das kein wirklicher Zufluchtsort ist und keinen echten Schutz vor dem beginnenden schottischen Winter bietet. Teilweise abgeschnitten von der Umwelt, auf der einsamen Insel, macht sich ein Gefühl des Ausgeliefertseins breit.

Sarah und Angus schildern ihre Situation und die folgenden Ereignisse sehr emotional, jeder aus seiner eigenen Perspektive, so dass sich für den Leser ein Bild ergibt, das immer wieder neue Details und Nuancen bietet. Wie der überlebende Zwilling seinen Verlust erlebt und verarbeitet wird ebenfalls aus Sicht der Eltern dargestellt. Bis zum Ende des Buches hält der Autor seine Leser in Atem; man muss sich auf so manche Überraschung gefasst machen; denn nicht immer verhalten sich die Dinge tatsächlich so, wie sie zu sein scheinen.
Trauer, Schuldgefühle und Schuldzuweisungen, Identitätskrise: Tremaynes psychologischer Thriller wartet mit einem ganz speziellen Plot auf.
Ein Buch, das den Adrenalinspiegel in die Höhe treibt!
solveig, 26.04.2015

Von der ersten bis zur letzten Seite: Hochspannung pur!
Wenn man das Buch in der Hand hat, kann man es nicht wieder weglegen.
Die hervorragende Beschreibung der Handlungsumgebung versetzte mich in die unmittelbare Nachbarschaft.
Spannung entstand beim Lesen auch durch die Darstellung der Personen, bei denen man oft erst später wußte, von wem war jetzt eigentlich die Rede.
Das trieb die Neugierde und die Spannung nochmals wieder hoch.
Spannend waren auch die Einblicke in die Psychologie von eineiigen Zwilligen.
Ein überraschendes Ende!
Abschließend kann ich nur sagen: Hoffentlich lesen dies Buch viele Krimifans und mit Spannung warte ich auf ein neues Buch von diesem englischen Autor.
sassnitz1, 26.04.2015

Mit "Eisige Schwestern" ist S. K. Tremayne ein großartiger Pageturner gelungen, bei dem einen beim Lesen von einigen
Passagen der Atem stockt. Die wechselnden Perspektiven des Psycho-Thrillers, manchmal aus der Sicht von Sarah Moorcroft, lassen den Leser lange im Dunkeln tappen und die Auflösung der Geschehnisse am Ende des Buches mit Anspannung erwarten.
Tigermaus308, 25.04.2015

Die Geschichte, die Tremayne erzählt, weist zahlreiche Wendungen der Handlung auf, wieder und wieder verändert sich
der Blickwinkel auf das in der Vergangenheit Geschehene. Bereits nach den ersten 50 Seiten bekommt der Leser erste Hinweise und dies verdichtet sich bis zum Ende des Buches mit immer neuen Erkenntnissen.

Soweit so gut bzw. so üblich. Warum entsteht dann aus meiner Sicht dennoch nicht die „unglaubliche Spannung“, die auf der Rückseite beschworen wird?

Vielleicht liegt es daran, dass ich über die vielen gelesen Thriller und entsprechende Produktionen für Film und Fernsehen bereits zuviele gute Stoffe erlebt habe, um diesen Plot besonders spannend zu empfinden. Es sind für meine Begriffe denn doch zu viele Dinge darin vorhersehbar.

Des Weiteren empfinde ich den Handlungsraum mit dieser Beschränkung auf die kleine Insel und Umgebung als zu eng, um beim Leser Interesse am Weiterlesen zu erzeugen. Ganz abgesehen davon, scheint es mir persönlich auch reichlich abstrus, mit einer jungen Familie zur Trauerbewältigung aus der Großstadt ausgerechnet auf eine kleine Insel vor dem schottischen Festland zu ziehen, noch dazu in ein baufälliges Haus, kalt und ungemütlich, ohne vernünftige Anbindung an das Festland, geschweige denn Mobilfunk und Internet. Es ist einfach nur unvernünftig und wirkt ein wenig aufgesetzt, um einen vermeintlichen spannenden Handlungsort zu erhalten. Ich bezweifle, dass sich eine Frau und junge Mutter wirklich darauf einlassen würde.

Ich habe das Buch jedenfalls nicht ungern, aber auch nicht mit großer Begeisterung gelesen. Für einen großen Wurf des Genre halte ich es auf jeden Fall nicht.
Michael Henz, 22.04.2015

Was hat es mit den standfesten Behauptungen Kirsties, sie sei in Wirklichkeit ihre ums Leben gekommene
Zwillingsschwester Lydia, auf sich? Handelt es sich um Seelenwanderung? Wird der Leser gemeinsam mit den Eltern Zeuge der Entwicklung einer multiplen Persönlichkeit? Oder wurde tatsächlich die falsche Tochter beerdigt? Mit diesen Fragen konfrontiert der britische Autor S. K. Tremayne in seinem Debütroman sein Publikum immer wieder. Schon das Cover lockt mit schaurig-symmetrischer Symbolik. Dem Rahmenelement der Handlung, der Übersiedelung der Familie auf eine einsame schottische Insel, kommt vielschichtige Bedeutung zu: Mit dem neuen Wohnort wird eine Zäsur im Leben vollzogen. Statt einer kleinbürgerlichen Vorstadtszenerie wird jedoch ein aus dem Watt ragendes, den Elementen ausgesetztes Stück Land mit einem einsamen Leuchtturm gewählt. Bereits die geographischen Begriffe (übersetzt beispielsweise "Grat der Nachtmahre" oder "Hafen der von Gott Verlassenen"), "diese herrlichen, fließenden salzhaltigen gälischen Namen" mit ihren kehligen Lauten spiegeln bereits in der Sprache eine Trostlosigkeit wider, die man für einen hoffnungsvollen Neubeginn eigentlich meiden möchte.

Doch Kirstie - oder ist es doch Lydia? - weigert sich hartnäckig, ihre Rolle im neuen Idyll zu spielen. Der Hund verhält sich ihr gegenüber plötzlich seltsam, in ihrem Spiegelbild erkennt sie ständig die verstorbene Schwester, und selbst in der neuen Schule wird sie umgehend zur Außenseiterin. Als schließlich der Besuch einer gleichaltrigen Spielkameradin in einem Fiasko endet, sieht Sarah die Entwicklung eines gesunden Sozialverhaltens nachhaltig beeinträchtigt. Der Sturm, von dem im Klappentext die Rede ist, beansprucht im Gesamtkontext zwar weitaus weniger Raum, als zunächst impliziert wird, jedoch verleiht der Autor damit der Unruhe in Sarahs Innerem ein mächtiges äußeres Bild und läutet zugleich das Finale ein, in dem alle Täuschung hinweggefegt und ein verstörendes Familiengeheimnis freigelegt wird.

Die 28 Kapitel werden vorwiegend in erster Person aus Sicht Sarahs, der Mutter beschrieben, einzelne Kapitel in dritter Person mit Angus, dem Vater im Focus. Letzere Abschnitte wirken durch die Distanz weniger emotional gefärbt. Der Leser ist nicht auf die Wahrnehmung der Figur angewiesen, sondern darf sich auf eine neutrale Erzählerinstanz verlassen. Mit diesem geschickt eingesetzten Stilmittel verleiht der Autor den Teilen um Angus mehr Glaubwürdigkeit, die er damit zugleich auch Sarah aberkennt. Wenn bis zum Schluß lustvoll über die wahre Identität der überlebenden Tochter gerätselt werden kann, ist das Tremayne zuzuschreiben, der die hohe Kunst der Leserverwirrung betreibt. (Diese ist so ausgefeilt, daß der Autor selbst an zumindest einer Stelle in die Verwechslungsfalle tappt.)

Gleichzeitg rührt er im Plauderton auch an essentiellen Problemen, an denen sich bereits Generationen von Philosophen abge
WolfgangB, 20.04.2015

Sgurr an Fhuarain, Sgurr Mor, Fraoch Bheinn, Eilean Torran - man wähnt sich in einem Reisebericht, wenn man Eisige
Schwestern liest. Einen guten. Und nicht nur zu Beginn dieses Buches. Man merkt, dass der Autor auch Reisejournalist ist. Das ist definitiv nicht schlecht, obwohl es sich bei dem vorliegenden Titel um einen Psychothriller handelt. Man ist versucht, das Buch kurz zur Seite zu legen, um im Weltatlas - sofern man noch über so etwas verfügt - die Gegend, vor deren kalt-schönen Kulisse der Thriller sich entwickelt, erst einmal kennenzulernen. Oder ins Internet zu gehen, um sich ein Bild zu machen. Insofern trifft die häufig bemühte Bemerkung in Rezensionen "Das Werk hält den Leser gepackt, von der ersten bis zur letzten Seite, man kann es einfach nicht weglegen" erst einmal nicht zu. Aber auch das ist kein Nachteil. Im Gegenteil. Und die Geschichte um Schuld, verzerrte und gegensätzliche Wahrnehmungen hält einen tatsächlich gefangen, von der ersten bis zur letzten Zeile. Man mag sie nicht weglegen - bis auf ... wie gesagt. Der Winternebel ümhüllt nicht nur die einsame Insel inmitten der schottischen Hebriden, auf die sich die Protagonisten mit ihrer Tochter zurückziehen, der "vernebelt" auch zusehends den Leser. Während die Geschichte sich entwickelt, nimmt man mal hier, mal dort Sympathie, Mitgefühl, Verständnis für die eine, mal Verachtung, Unverständnis, gar Hass für die andere Person an, stellt Theorien auf und Vermutungen an - und liegt letztlich komplett falsch. Ein sehr gutes Stück Psychothriller ist dem Autoren S.K. Tremayne da gelungen. Unbedingt lesenswert. Unbedingt empfehlenswert.
Habbopelle, 20.04.2015

Einer anscheinend glückliche Familie, wie aus dem Bilderbuch, widerfährt das größte Schicksal: Eine der beiden
Zwillingstöchter verunglückt auf tragische Weise und stirbt. Zurück bleibt eine Familie, die zur Verarbeitung der Trauer aus ihrer Heimat London flieht und auf eine einsame Insel in den Norden Schottlands flüchtet: In „Eisige Schwestern“ von S. K. Tremayne geht es um einen der schwersten Verluste einer Familie und eine 7-jährige Tochter, die vor Trauer, Wut und Einsamkeit durchzudrehen scheint.

13 Monate nach dem Unfall, zweifelt die Mutter Sarah plötzlich daran, die richtige Tochter beerdigt zu haben. Seit dem Tod des Ko-Zwillings hat Kirstie ihr Verhalten geändert und sich immer mehr wie ihre tote Schwester Lydia verhalten. Doch nicht nur der Identitätswechsel der Tochter, auch das Verhalten des Hundes deutet darauf hin. Und dann verhält sich Angus, ihr Ehemann, immer komischer – gewalttätig und voller Zorn – so, dass Sarah Angst vor ihm bekommt. Kann sie ihm ihre Vermutung anvertrauen? Wie wird er reagieren? Hat er vielleicht dieselbe Vermutung wie sie?

Die frühwinterliche Dunkelheit, das alte Haus und die mystische Umgebung der gälischen Berge untermalen das unheimliche Gefühl, dass beim Lesen aufkommt. Der Psychothriller packt einen und lässt einen nicht mehr los – und das, obwohl das Erzähltempo durch die ausladenden Naturbeschreibungen eher langsam wirkt. Man kann nicht richtig sagen, mit welcher Person der Leser eher sympathisiert: Mit der trauernden Mutter, die vielleicht zu Unrecht von Schuldgefühlen geplagt ist, dem ebenso stark trauernden Vater, der seinen Schmerz mit Alkohol zu ertränken versucht, oder mit der Tochter, die ihr zweites Ich verloren hat und jetzt verwirrt, einsam und isoliert weiterlebt. Immer mehr grausame Wahrheiten kommen ans Licht: War es wirklich ein Unfall, als eines der Kinder ums Leben kam? Wer ist die Überlebende? Was weiß Angus und was hat er vor? Plant Sarah etwas? Ist es vielleicht einzig und allein die Tochter, die ein böses Spiel mit den Eltern treibt, indem sie ihre Identität mit der ihrer toten Schwester wechselt?

Das Ende: Der Höhepunkt des Thrillers – unerwartet, aber irgendwie auch nicht. Die Ungewissheit, was wirklich passiert ist, bleibt bis zu den letzten Seiten erhalten. Und dann kommt endlich (fast) alles ans Licht. Ein Thriller für düstere Tage – in der grellen Sonne im Liegestuhl liegend, fällt es schwer, seine Phantasie in den Winter der nord-schottischen Küste zu versetzen.

Der personale Erzähler wechselt von Sarah zu Angus; meistens ist er bei Sarah. Deswegen kann es anfangs zu Verwirrungen kommen, wenn die Erzählweise wechselt. Aber genau dadurch wird der Thriller spannend und zögert das Ende noch ein wenig hinaus.
Nora, 18.04.2015

Lesetipps

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„Eisige Schwestern“ lässt mich einfach nicht mehr los, wer allerdings einen blutigen Psychothriller

erwartet weil dieses Buch als solcher deklariert ist, wird bestimmt erst mal enttäuscht sein. „Eisige Schwestern“ ist wirklich unblutig, aber auf eine ganz ruhige Art bedrückend und verwirrend. Das Thema um das sich dreht ist so brisant und unglaublich, dass der Rest schon fast zur Nebensache wird. Woher weiß man, welcher deiner eineiigen Zwillinge gerade tödlich vom Balkon gestürzt ist? Alleine schon die Frage, ob eine Mutter nicht eigentlich doch merken sollte, welches ihrer Kinder sie gerade im Arm hält, treibt einen unaufhörlich durch dieses Buch. Sarah glaubt zunehmend mehr Beweise dafür zu finden, dass sei eigentlich nicht ihre Tochter Lydia beerdigt hat, sondern die andere, Kirstie. Doch sind das bloß die blanken Nerven trauernder Eltern die ihr hier einen Streich spielen oder haben die beiden wirklich ihr eigenes Kind vertauscht und man hält nun das falsche für tot? 
Der Autor schafft es tatsächlich immer wieder mich daran zweifeln zu lassen, was ich glaube. Eigentlich glaube ich nämlich, das Eltern ihre Zwillinge auseinender halten können und doch wieder präsentiert er mir in Form von Mutter Sarah neue Beweise die über Kurz oder Lang doch noch mal alles auf den Kopf stellen. Der gesamte Handlungsstrang um den Unfall ist um Grunde sehr nebulös, was an diesem schrecklichen Tag wirklich passiert ist wird nicht gleich zu Beginn verraten.   

Der Charakter der Sarah ist mir sehr ans Herz gewachsen, sie würde als Mutter wirklich alles tun, um die Wahrheit über ihren toten Zwilling zu erfahren. Sie schreckt im Zuge dessen auch nicht vor, sagen wir mal, nicht ganz korrekten Mitteln zurück. Jedoch lernen wir sie als Leser erst gegen Ende wirklich kennen und können das ganze Ausmaß ihrer Familientragödie verstehen. 
Angus wird finde ich viel zu sehr unterschätzt. zu Beginn wird er einem immer unsympatischer, ein arbeitsloser gewaltätger Trinker. Er wird förmlich in eine Ecke gedrängt aus der er sich erst sehr spät befreien kann, er widerlegt seine eigene Aussenwirkung förmlich selbt.   

Die Atmosphäre die der Umzug der Familie gleich in den ersten Kapiteln mit sich bringt finde ich einfach unheimlich toll und trägt noch zusätzlich zu diesem verstörenden und beklemmende Gefühl bei. Sie ziehen auf eine mehr oder weniger unaussprechliche schottische Insel. Zu erreichen entweder per Boot oder zu Fuß bei Niedrigwasser. Wasser und Telefon gibt es nur vom Festnetz. Die kalte klamme Atmosphäre die das Leben der Familie in dem Alten Cottage beschreibt, wird toll beschrieben. Diese sehr rauen Wetterverhältnisse tragen nicht zuletzt noch einmal dazu bei, die bedrücke

Muppie1986, 02.06.2016

Sehr spannend, ich habe dieses Buch wahnsinnig genossen. Es reisst mit und fesselt!

Cath, 17.03.2016

Wem kann man trauen? Ein düsteres Geheimnis, eine tragische Familiengeschichte und eh man sich versieht, ist man im
Sog der Geschichte und kann nicht mehr aufhören zu lesen.
Bibliomarie, 29.01.2016

Wow, ein Thriller bei dem Gänsehaut pur verursacht wird. Diesen packenden Thriller werde ich so schnell nicht
vergessen können. Der Schreibstil des Autors S. K. Tremayne ist fesselnd und spannend. Die Seiten blätterten förmlich wie von selbst um, und ich konnte das Buch nicht wirklich beiseite legen...
Mama-macht-Pause, 19.01.2016

Was zunächst wie eine tragische Familiengeschichte beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einem
Psychothriller.
Eine Familie verliert eine der Zwillingsschwestern durch einen Unfall. Doch war es wirklich ein Unfall? Und welcher Zwilling lebt noch? Sehr subtil entstehen nach und nach Zweifel. Diese werden durch einzelne Handlungen verstärkt oder auch wieder geschwächt.

Das ist Spannung pur!

Leseclau, 17.01.2016

Das Buch ist fesselnd geschrieben, ich konnte es nicht aus der Hand lassen. Die Frage hat mich beim Lesen nicht
losgelassen: Wer manipuliert hier wen? Wer ist böse? Wer ist unschuldig? Und bis jetzt frage ich mich, ob ich das Ende richtig verstanden habe. Also: fesselnd, beängstigend, mysteriös; in einem Wort: sehr gut!
Saku, 26.12.2015

Nichts für schwache Nerven. Beschrieben wird der Alptraum jeder Mutter, wenn sie sich fragen muss, ob sie ihr Kind
wirklich kennt... Ein packender Thriller, der den Leser bis zur letzten Seite fesselt.
Heike E., 01.12.2015

Der Titel ist Programm. Ein wahnsinns guter Thriller mit einem Ende, das einen umhaut. Ein absolutes MUSS !!!!

Tom, 25.11.2015

Subtiler Horror-Thriller, der sich langsam dem unausweichlichen Ende entgegentreibt. Toller Plot, die Umsetzung ebenso.

Zwischen den Zeilen, 10.11.2015

Spannend, geheimnisvoll und fesselnd. Man kann das Buch kaum aus der Hsnd legen.

gaby2707, 31.10.2015

Fesselnder Thriller mit beklemmenden Momenten...

Es ist der Alptraum aller Eltern: einen Moment nicht aufzupassen und dadurch ein Kind zu verlieren. An dieser Schuld tragen Mutter und Vater ein Leben lang. Eine Variation dieser Geschichte erzählt dieser Roman, allerdings mit einem noch beängstigerenden Szenario. Sarah und Angus Moorcroft sind Zwillingseltern. Ihre beiden Mädchen Kirstie und Lydia spielen im Haus der Großeltern, bis eines der Mädchen wie am Spieß schreit und vom Balkon auf ihre heruntergestürzte Zwillingsschwester schaut. Lydia ist tot. Kirstie lebt. Für die Eltern beginnt eine lange Zeit der Trauer, in der sie versuchen diese Tragödie zu verarbeiten und ihrem allein zurückgebliebenen Kind das Leben zu erleichtern. Bis das Mädchen eines Tages sagt: "Wieso nennt ihr mich immer Kirstie? Ich bin Lydia!" Haben die Eltern Abschied vom falschen Kind genommen?

Dieser Thriller spielt gekonnt mit der Psychologie von Zwillingsgeschwistern und treibt den Leser so Seite um Seite weiter. Teilweise ist es beklemmend und verstörend, was hier passiert - und doch an keiner Stelle aus der Luft gegriffen. Man kommt beim Lesen ins Grübeln - wer ist dieses Mädchen? Gibt es tatsächlich so etwas wie Telepathie unter Zwillingen (die Zwillingsforschung stößt hier anscheinend immer noch auf Grenzen und unerklärbare Phänomene)? Und was passiert mit einem traumatisierten Kind, das im Spiegel ständig die tote Schwester vor sich sieht?

Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, konnte es kaum beiseite legen. Abgesehen von dem spannenden Thema der Zwillingspsychologie ist die Geschichte so aufgebaut, dass sie ohne jegliche Hängepartien von Anfang bis Ende fesselt. Und mit einem gekonnten Twist gestaltet der Autor das Ende so, dass die Geschichte abgeschlossen ist und gleichzeitig offen bleibt. Ich musste das letzte Kapitel zweimal lesen, um genau zu verstehen, wie die Geschichte endet, aber das war in dem Moment überhaupt nicht schlimm, sondern einfach logisch...

Ein super spannendes Buch mit einem interessanten Thema und ausgeklügelten Wendungen. So muss für mich ein Thriller sein!
Caillean, 26.09.2015

Spannend ging es los und die ersten Seiten haben mich noch gefesselt. Dann kam mir immer mehr der Verdacht, der Autor
hat nicht genügend Handlung für ein ganzes Buch. Viele Wiederholungen, die die Geschichte unnötig aufblähen. Könnte mir die Geschichte eher als Film vorstellen. Dann ist es jedenfalls innerhalb einer Stunde vorbei.
Kena, 24.09.2015

Als meine Mum mir sagte, dass dieses Buch bei ihr ankam, war ich erstmal echt erstaunt - ich hatte es gewonnen, ohne es
zu wissen. :D Sie hat es dann auch als erstes lesen dürfen, schließlich war es ja nun schon mal bei ihr. ;)
Diese Woche dann hatte ich Post in meinem Kasten: dieses (und ein anderes) Buch - welch Freude! :D
Ich war natürlich sehr gespannt, denn zum einen fand meine Mum es gut - ich wusste nicht mal, dass sie sowas liest -.-' - und zum anderen gehören Psychothriller absolut zu meinem Lieblingsgenre. (es ist DAS Lieblingsgenre schlechthin)
Zuerst habe ich natürlich geschaut, wie viele Seiten ich vor mir habe - ein furchtbarer Tick von mir - und als ich dann knapp 400 Seiten erspähte, musste ich erstmal kurz schlucken.
Ende der Woche konnte ich dann aber schon anfangen mit dem Lesen, denn ich hatte gerade ein anderes Buch beendet und auf die zwei für die Leserunden warte ich noch. :)
Von Anfang an herrschte eine düstere Stimmung. Der Autor kam schnell zum Kern der Geschichte (wobei man den ja auch schon vom Klappentext her kennt) und musste eigentlich nur noch erzählen, was es mit diesen ganzen Geheimnissen auf sich hat, denn davon gibt es hier reichlich.
Für mich war dieses Buch ein absoluter Pageturner - innerhalb von nicht mal 2 Tagen hatte ich das Buch durch. Wenn ich las, war ich in der Geschichte gefangen und selbst ich fühlte diese ganzen beklemmenden Gefühle. Auch die Umgebung konnte mich aufgrund des bildlichen Schreibstils des Autors überzeugen.
Am Schluss war ich erst ein bisschen enttäuscht, weil ich dachte: "Ähm, das soll es jetzt gewesen sein?!" Aber da hatte ich das letzte Kapitel noch nicht gelesen. ^^'
Alles in allem für mich eine runde Geschichte, die ich gerne weiterempfehle! :)
Jecke, 16.09.2015

Fesselnde Geschichte mit Gänsehautfaktor!
Wendungsreich und spannend von der ersten bis zur letzten Seite!
Melanie Prager, 15.09.2015

Die 6-jährige Lydia Moorcraft, eineiige Zwillingsschwester von Kirstie Moorcraft, kommt aufgrund eines tragischen
Unfall ums Leben. Um nicht ständig an diesen schrecklichen Vorfall erinnert werden zu müssen, ziehen Sarah und Angus, die Eltern der Mädchen, mit Kirstie auf eine verlassene Insel in den schottischen Hebriden.Doch kurz nachdem die Familie dort ein baufälliges Cottage bezogen hat, kommen Zweifel auf, ob es wirklich Lydia war, die gestorben ist, da Kirstie vehement betont, dass sie Lydia ist und nicht Kirstie. Für die Mutter beginnt ein Albtraum, da sie nicht weiß, welche ihrer beiden Töchter nun wirklich am Leben geblieben ist. Kirstie scheint nach und nach immer verrückter zu werden und Sarah weiß sich nicht anders zu helfen, als ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Nach und nach erfährt der Leser nämlich, dass auch zwischen Sarah und Angus die Ehe keinesfalls perfekt ist, und immer brisantere Details ans Licht kommen.
Untermalt werden die düsteren Szenarien durch die bildhafte Sprache, die genau der Umgebung angepasst ist. Man fühlt sich direkt selber auf die einsame Insel versetzt. Die düstere Stimmung kommt vor allem durch das rauhe Wetter auf der Insel auf. Ein perfektes Zusammenspiel der Szenarien, der Sprache sowie Buchcover und -titel. Der Psychothriller wird hauptsächlich aus der Sicht von Sarah in der Ich-Form erzählt. Immer mal wieder gibt es auch mal ein Kapitel aus der 3. Form von Angus erzählt. Das gibt dem Buch eine zusätzliche Spannungskurve. Gegen Ende dachte ich, dass hier noch ein finaler Showdown fehlt, aber dieser kommt ganz am Ende, wenn der Leser schon gar nicht mehr damit rechnet. Der englische Autor des Buches, S.K. Tremayne war mir bis jetzt nicht bekannt. Mir hat das Buch jedoch so gut gefallen, dass ich gerne mehr von dem Autor lesen möchte, wenn er weitere Geschichten dieses Genres schreibt.
kampfsenf, 02.09.2015

Es ist der Alptraum aller Eltern: einen Moment nicht aufzupassen und dadurch ein Kind zu verlieren. An dieser Schuld
tragen Mutter und Vater ein Leben lang. Eine Variation dieser Geschichte erzählt dieser Roman, allerdings mit einem noch beängstigerenden Szenario. Sarah und Angus Moorcroft sind Zwillingseltern. Ihre beiden Mädchen Kirstie und Lydia spielen im Haus der Großeltern, bis eines der Mädchen wie am Spieß schreit und vom Balkon auf ihre heruntergestürzte Zwillingsschwester schaut. Lydia ist tot. Kirstie lebt. Für die Eltern beginnt eine lange Zeit der Trauer, in der sie versuchen diese Tragödie zu verarbeiten und ihrem allein zurückgebliebenen Kind das Leben zu erleichtern. Bis das Mädchen eines Tages sagt: "Wieso nennt ihr mich immer Kirstie? Ich bin Lydia!" Haben die Eltern Abschied vom falschen Kind genommen?

Dieser Thriller spielt gekonnt mit der Psychologie von Zwillingsgeschwistern und treibt den Leser so Seite um Seite weiter. Teilweise ist es beklemmend und verstörend, was hier passiert - und doch an keiner Stelle aus der Luft gegriffen. Man kommt beim Lesen ins Grübeln - wer ist dieses Mädchen? Gibt es tatsächlich so etwas wie Telepathie unter Zwillingen (die Zwillingsforschung stößt hier anscheinend immer noch auf Grenzen und unerklärbare Phänomene)? Und was passiert mit einem traumatisierten Kind, das im Spiegel ständig die tote Schwester vor sich sieht?

Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, konnte es kaum beiseite legen. Abgesehen von dem spannenden Thema der Zwillingspsychologie ist die Geschichte so aufgebaut, dass sie ohne jegliche Hängepartien von Anfang bis Ende fesselt. Und mit einem gekonnten Twist gestaltet der Autor das Ende so, dass die Geschichte abgeschlossen ist und gleichzeitig offen bleibt. Ich musste das letzte Kapitel zweimal lesen, um genau zu verstehen, wie die Geschichte endet, aber das war in dem Moment überhaupt nicht schlimm, sondern einfach logisch...

Ein super spannendes Buch mit einem interessanten Thema und ausgeklügelten Wendungen. So muss für mich ein Thriller sein!
Caillean, 20.07.2015

Zum Inhalt:

Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia, die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt.

Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.

Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leichtgefallen, ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht. Es wird erst einmal erzählt, wie ihre derzeitige Situation ist, welches Schicksal sie als Familie getroffen hat.

Es kommt schnell dazu, dass Sarah sich fragt, ob es wirklich Lydia ist, die gestorben ist. Der verbliebene Zwilling verhält sich wirklich sehr komisch, es ist nicht wirklich vorhersehbar, wer sie jetzt wirklich ist.

Was mir sehr gut gefallen hat, dass von der Autorin sehr authentisch dargestellt wurde, wie es einer Familie in einer solchen Situation ergeht, welche Probleme auftauchen können.

Zum Schluss wird es richtig spannend, was natürlich auch mitunter an der einsamen Insel liegt, es war alles richtig schön mysteriös und leicht gruselig. Mir persönlich war das Ende aber dann etwas zu schnell und kurz gehalten, so dass es fast schwierig für mich war, das Ende überhaupt zu verstehen.

Das Buch ist für mich ein typisches 4 Sterne Buch, welches mich begeistern konnte, aber kleine Schwachstellen hatte.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, kann es auf jeden Fall weiter empfehlen.

lenisvea, 05.07.2015

Der Titel selbst mit dem Cover versprach mir noch nicht all zu viel doch spätestens nach den ersten 20 Seiten wollte,
nein, musste ich dringend erfahren, wie es weitergeht.
Welcher Zwilling nun tot, welcher lebendig ist, welche dunklen Geheimnisse die Familie Moorcraft noch umgeben.. einfach klasse und ein toller Tipp für alle Psychothrill-Fans.
Primadonna, 23.06.2015

Ein sehr spannendes Buch. Wenn man angefangen hat zu lesen, legt man es nicht mehr aus der Hand.
Die verschiedenen Perspektiven von Mutter und Vater tragen sehr zur Spannung bei. Wer verbirgt etwas?
Dann noch das seltsame Verhalten des Kindes. Ist es Lydia oder Kirstie?
Die Spannung bleibt das ganze Buch über erhalten.

Ein Buch, das man empfehlen kann.
Av2502, 01.06.2015

„Eisige Schwestern“ von S.K. Tremayne hat mir so manche eisige Schauer beschert. Leider hält das Ende nicht ganz
das, was die Geschichte im Verlauf verspricht.

Schon direkt von Anfang an nimmt die Geschichte den Leser gefangen. Innerhalb weniger Seiten war ich in der Geschichte drin. Man spürt ab der ersten Seite diese düstere und geheimnisvolle Atmosphäre. Der Autor schafft es wirklich erstklassig den Leser auf falsche Spuren zu führen. Einige Male habe ich Theorien erstellt, nur um sie dann wieder zu verwerfen und mir erneut den Kopf zu zerbrechen, wie denn nun alles zusammen hängt.

S.K. Tremayne hat mir wirklich einige sehr spannende, teilweise doch recht gruselige Lesestunden beschert. Alleine die Thematik mit komplett eineiige Zwillingen, die sich wirklich überhaupt nicht unterscheiden, dass selbst die eigenen Eltern zweifeln, wer nun wirklich gestorben ist, war schon sehr interessant. Insbesondere die kleine Tochter Kirstie hat bei mir so manchen eisigen Schauer ausgelöst.

Die Auflösung kam dann doch überraschend und ich hatte zu keinem Zeitpunkt mit Ähnlichem gerechnet. Doch leider bekam „Eisige Schwestern“ zum Ende hin einen immer stärker ausgeprägten paranormalen Touch, der mich persönlich nicht vom Schluss des Buches überzeugen konnte. Im Nachhinein betrachtet, war es in dem Sinne schon irgendwie passend. Aber es hat mich nicht zufrieden gestellt, sondern mich mit einem unvollkommenen Gefühl zurück gelassen. Abgesehen vom Ende allerdings wurde ich wirklich hervorragend unterhalten.

Fazit
„Eisige Schwestern“ von S.K. Tremayne hat mir einige eisige Schauern beschert. Die Geschichte war spannend, unterhaltsam und hat mich so manches Mal in die Irre geführt. Einzig das Ende des Buches konnte mich leider nicht überzeugen.
Katharina Rupp, 01.06.2015

Meinung: Eisige Schwestern ist mir schon in der Vorschau für Frühjahr 2015 durch das Cover und die Kurzbeschreibung
aufgefallen, daher musste das Buch einfach bei mir einziehen.

Sarah hat vor 13 Monaten ihre Tochter Lydia begraben, die durch einen tragischen Unfall starb. Mit ihrem Mann Angus und der verbliebenen Zwillingstochter Kirstie wagen sie einen Neuanfang auf einer schottischen, sehr abgelegenen Insel. Aber durch Kirsties Verhalten wird sich Sarah immer unsicherer, welche ihrer Töchter bei ihr lebt und welche gestorben ist...

Der Anfang ist grandios, der Einstieg in die Geschichte fällt leicht und man erwartet mit Spannung Details über den Unfall. Schon bald verschwimmen die Grenzen zwischen Kirstie und Lydia und man möchte wissen, was es damit auf sich hat. Aber schon nach der Hälfte war die Luft raus. Man erhält des Öfteren Halbwahrheiten und Sarah verfolgt Spuren, die ins Nichts führen.

Aber Sarah kommt auf manche Ideen durch einen Kinderpsychologen, der ihr telefonisch seine Meinung mitteilt. Er stellt Vermutungen an, denkt zuerst in die eine, dann in die andere Richtung, und hat die Mutter nur ein Mal, das Kind sogar nie gesehen. Da ist natürlich klar, dass Sarah bei seinen Worten zuerst Panik bekommt. Darüber Nachdenken scheint auch keine Option zu sein, oder auf das Kind einzugehen und direkt von Anfang an eine Therapie zu machen.

Das Ende war ganz nett und brachte nicht unbedingt das, was man am Anfang erwartete, aber immer wieder werden Andeutungen eingeflochten und so ist es keine große Überraschung mehr. Trotzdem wurde ich von der Geschichte unterhalten und hatte zu keinem Zeitpunkt das Bedürfnis, das Buch abzubrechen.

Die Charaktere wirken auf den ersten Blick symphatisch, auf den zweiten Blickt wirkt Angus brutal und zornig, Sarah verzweifelt und ängstlich und Kirstie verwirrt und allein gelassen. Das hält sich auch im Laufe der Handlung so. Ich konnte nicht immer, eigentlich sogar recht selten, nachvollziehen warum die Personen so handeln. Ich hasse es, wenn man jemandem etwas verheimlicht, weil man Angst hat, dass diese Person es nicht ertragen könnte. Auch Angus Geheimniskrämerei ging mir auf die Nerven und mehr Spannung wollte dadurch auch nicht aufkommen.

Fazit: Eine tolle Grundidee, die zum Ende hin leider schwächelt.
Johannisbeerchen, 12.05.2015

Klirrende Spannung - sehr mitreißend!!

Coconuts, 05.05.2015

Bei diesem Buch lockte mich doch tatsächlich zunächst einmal das Cover. Und die Grundidee dieses Romans ist toll.
Unbestritten. Es gibt auch ein paar sehr gelungene Twists. Aber letztendlich konnte mich das Debüt des Autors S. K. Tremayne nicht überzeugen, und das liegt hauptsächlich an folgenden Dingen:

Als erstes muss ich einfach die Wiederholungen anführen. Dieses Buch ist kapitelweise jeweils aus der Sicht eines Elternteils geschrieben, wobei Sarahs Gedanken den größeren Teil bestreiten. Irgendwann langweilten mich diese aber, da kaum neue Erkenntnisse zutage kamen und sich ständig alles wiederholte.

Leider wurde der Spannungsbogen schon ab der Mitte des Buches komplett gekappt, denn ab da stand fest, welcher Zwilling nun tatsächlich starb. Mir hätte es besser gefallen, länger im Unklaren gelassen zu werden.

Dann der entscheidenden Punkt, nämlich die Auflösung: Den ganzen Roman über deutete sich schon etwas in dieser Richtung an, aber für mich war das Ende doch etwas sehr dick aufgetragen.

Wer gerne seitenlange Landschaftsbeschreibungen liest, eventuell auch Übersinnliches in Psychothrillern mag und zum Beispiel eine völlig unglaubwürdige Tierrettung einfach so hinnehmen kann, der sollte dieses Buch lesen. Wem das zu wenig ist, dem würde ich ein anderes Buch empfehlen.

Fazit: Ein vom Thema her interessanter und anfänglich sehr spannender Thriller, der dann leider sehr nachlässt.
Claudia Junger, 04.05.2015

Schon auf den ersten Seiten wird man gepackt und möchte unbedingt mehr erfahren über das Familienschicksal. Was
passierte mit den Zwillingen und welches Kind hat überlebt?
Irmi_Bennet, 03.05.2015

macht neugierig

hobble, 03.05.2015

Man möchte nicht in der Haut der Protagonisten stecken, und schon gar nicht in der des Zwillingsmädchens. Ich erhoffe
mir spannende Lesestunden mit Herzklopfen, weil man nicht aufhören möchte zu lesen.
Bücherschatzfinderin, 03.05.2015


Einfach nur ein pures Lesevergnügen !
Ein Thriller der höchsten Spitzenqualität!
Spannend ,mysteriös und atemberaubend !
adlerauge, 01.05.2015

Was hat es mit den standfesten Behauptungen Kirsties, sie sei in Wirklichkeit ihre ums Leben gekommene
Zwillingsschwester Lydia, auf sich? Handelt es sich um Seelenwanderung? Wird der Leser gemeinsam mit den Eltern Zeuge der Entwicklung einer multiplen Persönlichkeit? Oder wurde tatsächlich die falsche Tochter beerdigt? Mit diesen Fragen konfrontiert der britische Autor S. K. Tremayne in seinem Debütroman sein Publikum immer wieder. Schon das Cover lockt mit schaurig-symmetrischer Symbolik. Dem Rahmenelement der Handlung, der Übersiedelung der Familie auf eine einsame schottische Insel, kommt vielschichtige Bedeutung zu: Mit dem neuen Wohnort wird eine Zäsur im Leben vollzogen. Statt einer kleinbürgerlichen Vorstadtszenerie wird jedoch ein aus dem Watt ragendes, den Elementen ausgesetztes Stück Land mit einem einsamen Leuchtturm gewählt. Bereits die geographischen Begriffe (übersetzt beispielsweise "Grat der Nachtmahre" oder "Hafen der von Gott Verlassenen"), "diese herrlichen, fließenden salzhaltigen gälischen Namen" mit ihren kehligen Lauten spiegeln bereits in der Sprache eine Trostlosigkeit wider, die man für einen hoffnungsvollen Neubeginn eigentlich meiden möchte.

Doch Kirstie - oder ist es doch Lydia? - weigert sich hartnäckig, ihre Rolle im neuen Idyll zu spielen. Der Hund verhält sich ihr gegenüber plötzlich seltsam, in ihrem Spiegelbild erkennt sie ständig die verstorbene Schwester, und selbst in der neuen Schule wird sie umgehend zur Außenseiterin. Als schließlich der Besuch einer gleichaltrigen Spielkameradin in einem Fiasko endet, sieht Sarah die Entwicklung eines gesunden Sozialverhaltens nachhaltig beeinträchtigt. Der Sturm, von dem im Klappentext die Rede ist, beansprucht im Gesamtkontext zwar weitaus weniger Raum, als zunächst impliziert wird, jedoch verleiht der Autor damit der Unruhe in Sarahs Innerem ein mächtiges äußeres Bild und läutet zugleich das Finale ein, in dem alle Täuschung hinweggefegt und ein verstörendes Familiengeheimnis freigelegt wird.

Die 28 Kapitel werden vorwiegend in erster Person aus Sicht Sarahs, der Mutter beschrieben, einzelne Kapitel in dritter Person mit Angus, dem Vater im Focus. Letzere Abschnitte wirken durch die Distanz weniger emotional gefärbt. Der Leser ist nicht auf die Wahrnehmung der Figur angewiesen, sondern darf sich auf eine neutrale Erzählerinstanz verlassen. Mit diesem geschickt eingesetzten Stilmittel verleiht der Autor den Teilen um Angus mehr Glaubwürdigkeit, die er damit zugleich auch Sarah aberkennt. Wenn bis zum Schluß lustvoll über die wahre Identität der überlebenden Tochter gerätselt werden kann, ist das Tremayne zuzuschreiben, der die hohe Kunst der Leserverwirrung betreibt. (Diese ist so ausgefeilt, daß der Autor selbst an zumindest einer Stelle in die Verwechslungsfalle tappt.)

Gleichzeitg rührt er im Plauderton auch an essentiellen Problemen, an denen sich bereits Generationen von Philosophe
WolfgangB, 20.04.2015

Die frühwinterliche Dunkelheit, das alte Haus und die mystische Umgebung der gälischen Berge untermalen das
unheimliche Gefühl, dass beim Lesen aufkommt. Der Psychothriller packt einen und lässt einen nicht mehr los – und das, obwohl das Erzähltempo durch die ausladenden Naturbeschreibungen eher langsam wirkt.

Eine verzweifelte Familie, die alles versucht, um die Trauer zu verarbeiten. Aber anscheinend wechselt die überlebende Tochter ständig die Identität mit ihrer toten Schwester. Treibt sie ihre Eltern damit in den Wahnsinn? War der Tod der Tochter vielleicht gar kein Unfall? Es kommen immer mehr grausame Wahrheiten ans Licht jetzt – 13 Monate später.

Das Ende ist eindeutig der Höhepunkt des Thrillers – unerwartet, aber irgendwie auch nicht. Die Ungewissheit, was wirklich passiert ist, bleibt bis zu den letzten Seiten erhalten. Und dann kommt endlich (fast) alles ans Licht.
Nora, 18.04.2015

Endlich wieder ein Thriller, der sich aus der Masse abheben wird.

klaraelisa, 11.04.2015

Würde ich liebend gerne lesen,hört sich spannend an

gigi, 03.04.2015

Ja schon der Klappentext ist für mich ein Zeichen das ich dieses Buch sehr gerne Testlesen möchte bin immer
intressiert auf neue schreiber..
Petzzie, 01.04.2015

Schon beim Klappentext bekommt man Gänsehaut, der Kopf ist in Gedanken schon weiter ... was ist passiert? was ist der
Grund? was wird noch passieren? wie geht es weiter? wie geht es aus? ... werde mir den Buchtitel gleich vormerken, hoffe jedoch ihn zu gewinnen. LG Maria
Maria, 31.03.2015

Absolut gruseliger Thriller, der nur im Sommer gelesen werden kann, da sonst Erfrierungsgefahr.

nook, 30.03.2015

Ich habe die LP gelesen und fand diese total spannend von der ersten Seite bis zur letzten Seite. Ein Buch passend für
jeden Thriller Fan wie mich. Eine Geschichte die einem Gänsehaut bescherrt. Eine Familie glücklich und zufrieden wohnhaft in London mit Ihren eineiigen Zwillingen 7 Jahre alt. Leider geschieht ein Unglück und eine Schwestern stirbt auf tragische Weise. Nach über einem Jahr der Trauer und totaler Hoffnunglosigkeit erbt die Familie eine einsame Insel von der Großmutter. Der Vater ist arbeitslos und die Familie kann das Haus in London nicht mehr finanzieren. Die Familie beschließt das Erbe anzutreten und auf die Insel zu ziehen. Gerade als die Mutter Ihrer verbliebenen Tochter die Neuigkeit erzählt, bekennt sich die Tochter, dass sie die andere "verstorbene" Schwester ist. Und auf einmal bekommt die Mutter große Zweifel. Ich würde gern weiterlesen und mich über ein Exemplar sehr freuen,
maryblue, 30.03.2015

klingt total spannend, würde ich gerne gewinnen,lg charly kuk!

charlykuk, 30.03.2015

Wow, das hört sich total spannend an und genau solche Bücher liebe ich zu lesen. Das ist bestimmt wieder mal ein Buch
das man nicht aus den Händen legen kann. Hört sich absolut vielversprechend an ... die Spannung steigt ...
Lesebine, 30.03.2015

Die kurze Inhaltsangabe verspricht eine abwechslungsreiche und spannende Handlung. Es wird sicher die eine oder andere
überraschende Wendung für den/die LeserIn geben. - Bin gespannt drauf!
Astrid, 29.03.2015

Die Inhaltsangabe klingt ja unheimlich gut. Genau mein Fall. Ich liebe diese Art von Büchern. Dieses Buch möchte und
werde ich mit Freude lesen.
Conny, 29.03.2015

Obwohl die Geschichte eher gemächlich beginnt, erfährt man am Ende des ersten Kapitels direkt, worum es geht. Sarah
und Agnus haben ihre Zwillingstochter Lydia verloren. Doch Kirstie behauptet nun, sie sei in Wahrheit Lydia und die falsche Tochter sei beerdigt worden. Sarah ist zunehmend verwirrter, ob sie den Anzeichen Glauben schenken soll oder nicht. Um von Allem los zu kommen, zieht die Familie auf eine Insel. Doch ist das wirklich die erhoffte Erlösung und ein Neuanfang?
Ich bin gespannt, wie sehr dieser Thriller an die Psyche geht...
doppelgaenger, 28.03.2015

Sarah erzählt uns, dass sie und ihr Mann Angus Lydia, eine ihrer Zwillingstöchter, bei einem Unfall verloren haben.
Trauer und Wut haben Angus den Job gekostet und Sarah die Fassung. Auf einer einsamen schottischen Insel wollen sie neu anfangen. Doch vor dem Umzug behauptet Kirstie, sie sei Lydia. Auswuchs der Trauer oder schockierende Wahrheit? Sarah beschleichen Zweifel. Intelligent erzählt, angenehm lesbar, der eisiger Thrill um die eisigen Schwestern überfällt den Leser nach Kirsties Aussage, Lydia zu sein. Höchst spannend!
Nadines_Buecher, 28.03.2015

Interessanter Stoff .Ist Kristie -Lydia oder nicht .Sehr Rätselhaft .So muß ein Psychothriller sein. Top !

JoJo, 28.03.2015

Ich finde die Geschichte von den beiden Zwillingen hoch interessant und würde gerne mehr von diesem Buch erfahren, da
die Leseprobe nicht ausreicht um ein Buch zu rezensieren. Sollte ich das Buch gewinnen, kann ich eine Rezension schreiben.

LG M.Schönies
BlackyMausi, 28.03.2015

Das traurige Schicksal der Familie kann man gut nachfühlen: Der Tod der kleinen Lydia erschüttert Mutter, Vater und
besonders die Zwillingschwester des verstorbenen Mädchens in den Grundfesten. Aber ob es wirklich richtig ist, alle Brücken hinter sich abzubrechen und in ein verfallenes Haus auf einer gottverlassenen einsamen schottischen Insel zu ziehen? Seltsame Ereignisse bahnen sich an...
Dem Sog dieser Geschichte kann der Leser sich kaum entziehen: Atmosphärisch dicht, packend geschrieben, tolle Story!

Laleli, 27.03.2015

Eisige Schwestern ist ein packender Psychothriller, den man einfach nur weiterempfehlen kann!

Spidermummy, 27.03.2015

Ein spannender Psychothriller, der wirklich fesseln kann.

Hilde, 27.03.2015

Die Inhaltsangabe verspricht eine geheimnisvolle, mysteriöse und spannende Story. Wow..... das klingt so gut, dass ich
es einfach lesen muss!
Antika18, 27.03.2015

Ein Buch, an dem man einfach nicht vorbeikommt. Wenn es so spannend bleibt, wie es zu werden verspricht, dann bitte,
bitte, ganz schnell her damit!
karinka, 27.03.2015

Klingt sehr geheimnisvoll

hobble, 27.03.2015

KLINGT SEHR SPANNEND, MACHT LUST AUF MEHR. DIESES BUCH MUSS ICH HABEN.

shiva73, 27.03.2015

Spannender Krimi und eine schöne Insel. Wer war wirklich Tod? Eine Geschichte um Zwillinge und sehr unheimlich

Busmieze, 27.03.2015

Der Titel und die kurze Erklärung klingt sehr spannend.

Bibi, 27.03.2015

Mein erster Eindruck.......es liest sich sehr gut......nach einigen Zeilen kann man nicht mehr damit
aufhören.......ganz nach meinen Geschmack....vor allem entstehen gleich Bilder im Kopf.......
Petra Koglin, 27.03.2015

Nach den ersten eindrücken scheint es einspanndes Buch zu sein,das man unbedingt lesen möchte.

candy, 27.03.2015

Den ersten Eindrücken nach handelt es sich um ein spannendes Werk. Gefällt mir bisher sehr gut.

Manni451, 27.03.2015

Ganz nach meinem Geschmack... Klingt sehr spannend

corikoe, 27.03.2015

Wenn ein Kind stirbt, bringt es die Familie oft an den Rand des Erträglichen. Die Moorecrofts können den Tod eines
ihrer Zwillingsmädchen kaum überwinden, da kommt die Erbschaft einer kleinen schottischen Insel mit verfallendem Leuchtturm grade recht. Ein Neuanfang, vielleicht wird alles wieder gut. Aber Tremayne wäre kein so erfolgreicher Autor, wenn er den Leser nicht sofort in Bann ziehen würde.
Bibliomarie, 24.03.2015

Das hört sich nach Spannung und Mystik an- gefällt mir sehr gut.

Diana Kirsch, 24.03.2015

Würde ich gern ganz lesen

hobble, 24.03.2015

Dieses Buch verspricht Spannung und Mystik pur. Bin schon neugierig auf den Erscheinungstermin.

Sigrid, 24.03.2015
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