Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Die Neue

9783426304242
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Klappenbroschur, Droemer TB
03.08.2015, 368 S.

ISBN: 978-3-426-30424-2
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Roman

Als Carolyn Lessing neu an die Adam’s High kommt, sind zunächst alle angetan. Die Lehrer von ihrer Intelligenz, die Mädchen von ihrem Stil und die Jungs von ihrer Schönheit. Doch dann verliebt sie sich in den falschen Jungen, und dessen Ex-Freundin startet über Facebook eine fiese Hetzkampagne. Nach und nach kippt die Stimmung, bis die öffentliche Demütigung aus dem Ruder läuft und in einer Katastrophe mündet, nach der nichts mehr so ist wie es war.

Die Autorin

Sarah Bannan

Portrait von Sarah Bannan

Sarah Bannan wurde 1978 in New York geboren. Ihre Familie zog häufig um, sie wuchs unter anderem in Texas, Florida und Alabama auf. Nach einem...

zur Autorin Bücher von Sarah Bannan

Pressestimmen

"Sarah Bannan schreibt ihren Erstling, als erzähle sie die Ereignisse ihrer besten Freundin; im leichten Plauderton, ganz nebenbei."

Eselsohr, 9/2015

" `Die Neue` ist ein Roman, der trotz anfänglicher Schwierigkeiten, mich recht zügig in den Bann zog. Dramatisch und fesselnd beschreibt diese Geschichte, wie schnell sich Mobbing entwickeln kann und wie leicht es ist, sich der Masse anzuschließen und wegzuschauen."

Gutowsky Online (Blog), 11.08.2015

"Eindringliche Schilderung einer Katastrophe."

Maxi, 01.09.2015

"In einem vermeintlich leichten Ton, der zunächst irritiert, beschrift die New Yorker Autorin in ihrem Debüt wie schnell bei Facebook und Co alles aus den Fugen geraten kann."

Buchblögchen (Blog), 03.10.2015

"ein faszinierendes Experiment, mit einer aufwühlenden Geschichte"

steffis-buecherkiste.de, 30.09.2015

Rezensionen

Im Roman "Die Neue" geht es um die Ankunft einer neuen Schülerin an einer Highschool. Die
anfängliche Begeisterung über die Neue schlägt schnell in Mobbing und furchtbare Demütigungen um.
Ich habe mir sehr schwer getan über die ersten 30 Seiten hinaus zu kommen. Der Beginn ist sehr zäh und eigentlich geht es nur darum wer welche Markenkleidung und welches Makeup trägt und das ist unglaublich langweilig und ermüdend. Außerdem ist der Roman in der „wir-Form“ geschrieben, und mir war nie wirklich klar wer dieses „wir“ eigentlich ist.
Die Namen und die dazugehörigen Beschreibungen der Schüler haben bei mir für dauernde Verwirrung gesorgt. Ich muss gestehen dass ich mir auch nicht die Mühe gemacht habe, es noch einmal genauer nachzulesen, weil es mich schlicht und ergreifend nicht interessiert hat wer schon mit wem zusammen war, wer auf wen steht und wer mit wem befreundet ist oder war.
Die Sticheleien und Demütigungen der Schüler der „Neuen“ gegenüber waren am Ende wirklich unerträglich und ich kann kaum glauben dass solche Dinge in der Realität geschehen, aber leider ist es wohl in großen Teilen sehr realistisch. Ich möchte auch das Thema Mobbing nicht klein reden, das ist ein großes Problem unserer Gesellschaft! Dennoch fand ich es in diesem Roman schlecht umgesetzt. Das mag wohl daran liegen, dass wirklich keiner der Charaktere auch nur annähernd sympathisch rüber kommt, leider noch nicht einmal die „Neue“ die teilweise einfach nur komplett naiv und dümmlich dargestellt wird, wodurch bei mir kein Mitgefühl aufkam. Zudem ist es eine unglaublich unsympathische Schülerschar, in der jeder dazugehören will – koste es was es wolle. Sogar die, die zu den sogenannten Außenseitern gehören und wissen sollten wie es sich anfühlt nicht dazu zu gehören, machen bei der ganzen Sachen mit, oder treiben es durch idiotisches Verhalten voran. Die Lehrer scheinen davor die Augen zu verschließen und die Eltern haben offensichtlich von gar nichts eine Ahnung oder sind einfach zu blöd es zu bemerken.
Mein Fazit: es gibt mit Sicherheit bessere Bücher über Mobbing. Wenn man in einem Buch nicht einen Charakter sympathisch findet – wie soll einem dann das Buch gefallen?
Laurie, 02.12.2015

Ein Beispiel dafür, wie man ein ernstes Thema „kaputt redet“...
Die Autorin Sarah Bannan wurde 1978 in New York geboren. Sie wuchs u.a. in Texas, Florida und Alabama auf. Nach ihrem Abschluss in Literaturgeschichte ging sie nach Irland. Zusammen mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter lebt sie in Dublin. „Die Neue“ ist ihr Debütroman.

Carolyn Lessing ist die Neue an der Adams Highschool. Sie ist klug, schön und zunächst sehr beliebt bei den Schülern und Lehrern. Doch dann lässt sie sich mit dem Freund von Brooke, dem beliebtesten Mädchen der Schule, ein. Für Caroln wendet sich das Blatt, dank einer Hetzkampagne, die Brooke auf Facebook startet...

Die Geschichte beginnt in dem August, in dem Carolyn neu in die Stadt kommt und Endet ein Jahr später. Die Erzählerin ist eine dem Leser unbekannte Schülerin. Man weiß über sie nur, dass sie mit Carolyn und Brooke in eine Klasse geht und so viele Ereignisse miterlebt hat. Sie gehört einer Mädchengruppe an, die vieles mitbekommen aber nie eingegriffen hat. Das Buch wird nach den ganzen Geschehnissen erzählt und die Erzählerin deutet immer wieder an, dass man hier hätte eingreifen bzw. man irgendetwas hätte tun sollen.

Die von der Autorin gewählte Erzählperspektive ist extrem langweilig und wird dem eigentlich sehr ernsten Thema nicht gerecht. Stellenweise meint man auf der Stelle zu treten, weil in epischer Breite Dinge – z.B. über die Stadt und wie dort alles so abläuft - erzählt werden, die nicht wirklich relevant sind und mich nicht interessiert sondern eher vom eigentlichen Thema abgelenkt haben.

Das spannendste an dem Buch ist noch der Schluss, wobei das könnte auch daran liegen, dass ich nicht mehr viele Seiten vor mir hatte, denn davor haben ich mich gelangweilt, durch das Buch gequält und mich über die gewählte Erzählperspektive geärgert,

Ein Buch, über ein Mädchen, das als „die Neue“ nie wirklich eine Chance hatte. Leider schafft es die Autorin nicht - als den Leser - zu fesseln. Das eigentlich erste Thema Mobbing und seine Folgen wird einfach nur „kaputt geredet“ und zu einer langweiligen Story degradiert - was wirklich schade ist, denn der Ansatz ist nicht schlecht. Ich muss zugeben, dass ich einfach nur froh war, als ich das Buch zum letzten Mal zuklappen konnte. Es wird ganz sicher keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.
Euterpe, 31.08.2015

Carolyn Lessing zieht mit ihrer Mutter nach Adamsville und kommt als neue Schülerin an die Adam's High. Alle sind
begeistert von ihr, denn die Neue ist klug, schön und außergewöhnlich. Die beliebtesten Mädchen scharen sich um sie und die Jungs sind alle ein wenig verliebt. Doch dann begeht Carolyn einen unverzeihlichen Fehler: Sie kommt mit Shane, dem Footballstar, zusammen, der für sie Brooke, das beliebteste Mädchen der Schule, abserviert. Doch Brooke nimmt das nicht so einfach hin und startet über Facebook eine fiese Hetzkampagne. Aber auch in der Schule lässt sie kein gutes Haar an der Neuen und sie ist nicht die Einzige....

Es hätte so ein gutes Buch sein können, wenn.........
"Die Neue" ist nicht das erste Buch über Mobbing, das ich gelesen habe. Aber es ist das Buch, das mich total kalt ließ. Und daran ist hauptsächlich der Erzählstil schuld. Denn die Geschichte wird von einer Gruppe von Leuten gemeinsam erzählt. Immer heißt es "wir". Besser wäre ein Buch aus der Sicht des Opfers oder der Täter gewesen, aber hier erzählen die Mitläufer.

Die Erzähler waren zwar nicht so ganz am Mobbing beteiligt, haben aber auch nichts dagegen unternommen. Gaben irgendwie ständig Carolyn die Schuld an allem. "Sie war anders als wir. Sie hätte ja nur so sein müssen wie wir anderen." Ja aber wie denn? Sie lebte ja nicht schon in der 3. oder 4. Generation in diesem kleinen Kaff, sondern kam aus New Yersey. Sie hatte bisher ein komplett anderes Leben geführt und dann soll sie plötzlich so ticken, die die Kids von Adamsville? Idiotisch.

Diese Erzähler haben mich einfach nur schrecklich genervt. Zum Beispiel war die Gruppe als erstes von Carolyn eingeladen worden um sie zu Hause zu besuchen. Da hätte doch eine schöne Freundschaft entstehen können. Aber nein, die doofen Kühe haben nichts besseres zu tun, als gleich in Carolyns Bad den Medizinschrank zu untersuchen und Fotos davon auf Facebook zu stellen. Klar, macht ja bestimmt jeder, wenn er das erste Mal irgendwo eingeladen ist. Rumschnüffeln und Fotos auf Facebook stellen. Boah wie mich das genervt hat.

Statt mit Carolyn zu reden, spionieren sie ihr hinterher und schnüffeln in ihren Sachen herum. Alles wird sofort auf Facebook veröffentlicht oder in der Schule herumerzählt. Schließlich muss man sich ja wichtig machen. Und schuld war ja sowieso keiner. Also außer Carolyn selbst natürlich.

Ich weiß nicht, was sich die Autorin dabei gedacht hat, aber das Buch kommt so total unlogisch herüber. Und nicht nur das. Durch ihren gewählten Erzählstil ist es unmöglich zu einer der Personen eine Beziehung aufzubauen. Ich hab mich wirklich durch die Seiten gequält und immer gehofft, dass es besser wird.

Aus dieser Geschichte hätte man so viel machen können, aber der Autorin ist es nicht gelungen mich mitzureißen. Die Charaktere blieben blass und kalt und die Geschichte empfand ich als sehr unre
lord-byron, 18.08.2015

"Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, wie merkwürdig es war, dass da ein neues Mädchen in unsere Stadt kam, wie
ungewohnt für uns alle. Und nicht nur für uns, auch für unsere Eltern, die Lehrer und Trainer." (Seite 26)

Dieser Roman zeigt im Grunde perfekt, dass es wirklich jeden treffen und dass man es unter Umständen gar nicht erst verhindern kann. Carolyn kommt neu in die Stadt, aber sie ist zunächst auch äußerst beliebt, denn alle (Jungen wie Mädchen und Lehrer und Trainer) halten sie für perfekt - ihr Aussehen, ihre Art und Weise. Jeder will mit ihr befreundet sein und die Erzählerin freut sich sogar schon, wenn die Neue überhaupt mit ihr spricht. Das heißt zunächst spricht überhaupt nichts für die Entwicklung, die dann nach und nach einsetzt.

An dieser Stelle kommt auch die sprachliche Komponente des Romans ins Spiel. Als erstes muss man die Sichtweise, aus der die Geschichte erläutert wird, erklären. Es ist das erste und einzige Buch, das ich persönlich kenne, dass in der ersten Person Plural - also in der "Wir-Form" - geschrieben ist. Das allein ist schon ungewöhnlich und erschwert den Lesefluss am Anfang auch. Man weiß gar nicht genau, wer diese "Wir" sind, denn ihre Namen werden nicht direkt zugeordnet. Die Erzählerin, die hier allem Anschein nach spricht, bekommt keinen Namen. Sobald man sich darauf eingelassen hat und sich selbst wieder in die Schulzeit zurückversetzt hat, wird der Vorteil dieser Schreibweise deutlich: Man fühlt sich selbst immer mit angesprochen. "Wir" heißt "Du und Ich", ich die Erzählerin, du der Leser beziehungsweise die Leserin.

Außerdem gibt es dann Andeutungen, Entwicklungen, die zeigen, wie ungerecht, wie fies und wie unkontrolliert so eine Gruppe Jugendlicher sein kann. Mädchen durchsuchen aus Neugier Carolyns Sporttasche - finden dort quasi nichts Ungewöhnliches, erzählen dies aber trotzdem herum, da es ja sonst nichts Spannendes in ihrem Leben gibt. Als die Informationen über diese Sporttasche in der Gerüchteküche nach einigen Tagen zu diesen Mädchen zurückkommen, sind ganz andere Sachen in der Tasche - Drogen und Rasierklingen zum Beispiel.

"Wir wussten sowieso kaum etwas, sagten aber eine Menge, und am Ende schickten wir es herum und herum und herum, simsten, tweeteten, bis alle sicher waren, sie wüssten, was abging." (Seite 77)

Während dem Leser immer schneller und immer deutlicher klar wird, welchen Höhepunkt diese Geschichte unweigerlich erreichen muss, sieht im Roman selbst keiner und keine, wo das Problem in ihrem Verhalten und der Entwicklung liegt.

Das Dramatische daran ist, dass man sich gut vorstellen kann, dass es genau so auf jedem Schulhof und in jedem Schulgebäude zugeht. Zu Mobbing gehören immer zwei und ich will gar nicht absprechen, dass auch Carolyn Fehler macht, aber das fehlende Unrechtsbewusstsein der Mobber ist eklatant und wird hier sehr, sehr deutlich.
Ann-Katrin Kosig, 10.08.2015

Leider habe ich das Buch schon nach den ersten 70 Seiten zur Seite gelegt, da mich der Schreibstil leider nicht
fesselte. Es fehlte jegliche Spannung, die mich gereizt hätte weiter zu lesen.
Die Thematik des Buches fand ich doch sehr langweilig und es wäre wohl am besten in der Kategorie Teeniebuch einzuordnen.
Für mich wird es wohl ein Regalhüter (bei mir extrem seltenes Expemplar!!!) werden!
Astrohexe, 04.08.2015

Kein einfaches Thema! Ich finde, dieses Buch wäre gut als Thema für Schulen, da es auch hier immer mehr Ausgrenzungen
gibt, sei es durch Mobbing, idealisierte Optik, der Zwang, Marken zu tragen, um angesagt zu sein.

Interessant fand ich auch, dass dem Leser überlassen wurde, wen er selbst für die Katastrophe, die entstanden ist, verantwortlich ist. Optionen werden genug gezeigt.

Gestört hat mich nur die ewige Werbung, z.B. für Fastfood-Ketten oder Kleiderlabels.
breisach, 03.08.2015

Ich freue mich hier meine erste Rezension schreiben zu dürfen.
"Die Neue" von Sarah Bannan widmet sich einem heute hochaktuellen Thema - Mobbing über und durch soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook zum Beispiel.
Als die neue Schülerin Carolyn erscheint sind zunächst alle Mitschüler total begeistert - Ihr Aussehen ist top, Ihr Verstand messerscharf, urz gesagt ist sie anders. Alle Mädchen kämpfen darum ihre beste Freundin werden zu können. Alle Jungs wollen sie zur Freundin haben. Doch dann begeht Carolyn einen fatalen Fehler - sie lässt sich mit dem Freund von Brooke, dem beliebtesten Mädchen der Schule, ein. Nunmehr beginnt eine regelrechte Hetzjagd (vor allem über soziale Medien), die zu einem schlimmen Ende führt.
Der Anfang des Buches liest sich relativ schleppend - man wird aber mit einem unerwarteten, spannenden und relativ offenen Ende belohnt, also nicht gleich verzweifeln am Anfang!
Das Buch eignet sich meiner Meinung nach sehr gut dazu, das Thema Mobbing (über soziale Netzwerke) im Unterricht für 14-16jährige zu behandeln. Das könnte auch die bevorzugte Zielgruppe dieses vielversprechenden Erstlingswerks sein.
Cossi, 03.08.2015

Adamsville in Alabama, hier läuft alles seinen geregelten Gang. Jeder weiß wer in und was cool ist, wer die heißen
Jungs und die schönen Mädels sind. Jeder kennt jeden und informiert sich täglich darüber, ob es Veränderungen gibt. Kurz, ein ganz normales Fristen in einer amerikanischen Kleinstadt.
Doch dann zieht Carolyn Lessing mit ihrer Mutter nach Adamsville. Sie kommt aus New Jersey, sieht toll aus, weiß, was in der Großstadt angesagt ist und ist zudem auch noch sehr intelligent. Alle mögen diese perfekt anmutende Neue, die Lehrer, die Mädchen und die Jungs sowieso. Doch dann durchbricht Carolyn die feste Ordnung dieser Kleinstadt und lässt sich mit einem der heißesten Typen der Schule ein. Blöd nur, dass dieser eigentlich mit dem schönsten Mädchen der Schule zusammen war. Das kann diese nicht auf sich sitzen lassen und lässt das auch jeden wissen.

Das Debüt von Sarah Bannan greift ein Thema auf, dass zu Unrecht aus den alltäglichen Medien verschwunden ist, Mobbing.
Ist ein gemeiner Kommentar noch in Ordnung? Und wie sieht es aus, wenn man diesen in der unpersönlichen Weite des Internet verbreitet? Hier wird auf eindrucksvolle Weise das Augenverschließen zum Kernthema des gesamten Romans. Freunde, Mitschüler und Lehrer versuchen ihr eigenes Dasein so konfliktlos wie möglich zu gestalten und nehmen die Warnhinweise nicht ernst oder erklären sie für sich auf harmlose Weise. Die Ursache wird allzu gern beim Opfer gesucht, weil es einfach ist. Wenn sie dich schikanieren, musst du etwas an dir ändern, so einfach ist das. Aber kann das der richtige Weg sein? "Die Neue" von Sarah Bannan beantwortet diese Frage auf eindringliche Art und benutzt dafür die Perspektive der namenlosen Mitläufer, der beobachtenden Mauerblümchen, in der "Wir-Form", wodurch selbst der Leser auf erschreckende Weise Teil der skrupellosen Meute wird. Erschütternd und aufwühlend, wie dieses Werk ist, kann man es nur jedem, ob jung oder alt, ans Herz legen. Dieses Buch bewirkt mehr, als jede Aufklärungsstunde!!
DerJens, 03.08.2015

Jeder kennt das Gefühl, die/der 'Neue' zu sein, egal ob in der Schule, im Job, in der Stadt oder sonst irgendwo im
Leben. Dieses bange Gefühl, die neugierigen Blicke, das Getratsche und die Hoffnung neue Freunde zu finden.
Auf der anderen Seite kennt auch jeder das Interesse, die Neugier oder Abneigung gegen die/den Neue/n.
Sarah Bannan beschreibt in Ihrem Buch die Geschichte der 'Neuen', ihr gelingt es innerhalb kürzester Zeit, Freunde, Erfolg und Bewunderung zu erhaschen.
Und das alles inmitten der Provinz, wo Football und Religion im Vordergrund stehen, wo sich jeder Veränderung wünscht und gleichzeitig keiner Veränderung will.
Die 'Neue' ist toll, sie ist perfekt und wird bewundert.
Aber genauso schnell finden sich die ersten Neider.
In einer Zeit von Handys und Facebook in der jede Neuigkeit, jede Wahrheit, jede Lüge und jedes Foto schnell geteilt werden, entstehen unkontrolliert und im Schutze der Anonymität die wildesten Vermutungen und Geschichten.
Am Ende ist die 'Neue' das 'Opfer', alle haben hingeschaut, aber keiner will schuldig sein.
Ein kurzweiliger und zeitgemäßer Roman, der zum Nachdenken anregt.
asteini, 02.08.2015

Ein Roman, in dessen Stil ich mich erst ein wenig einlesen musste und der mich nicht auf Anhieb fesselte: Geschrieben
wie ein zurückdenkendes Tagebuch, allerdings im Wir-Stil geschrieben - wobei man nicht sofort erkennt, wer wohl der bzw. die Tagebuchschreiber sind, die sich an die Ereignisse erinnern. Je länger ich in dem Buch las, umso packender wurde die Story dann jedoch für mich.
Ein Thema so aktuell in unserer Zeit des "Humanus Mobilius", in der anscheinend jeder zu jeder Zeit seinen Status posten, Likes oder schlimmer noch Dis-Likes verteilen und zu allem seine Meinung in den sozialen Medien abgeben muß. SMS, What's App, ständige Online-Präsenz, Facebook und wie die Netzwerke alle heißen, ist gerade bei den jungen Leuten lebensnotwendig und lebensbeeinflussend. Was gerade diese Online- und Medienabhängigkeit und Meinungsbeeinflussung von Gruppen im negativen Fall bewirken kann, beschreibt dieses Buch sehr anschaulich und nahezu beängstigend realistisch.
Da sind die braven und sittenstrengen Bürger einer amerikanischen Kleinstadt und die vermeintlich wohlgeratenen Kids an der Highschool auf der einen Seite und die Neue, die plöztlich in dieses Kaff zieht und halt anders ist. Dumm von ihr, ausgerechnet mit dem Footballstar anzubändeln, der eigentlich mit einer der Cheerleaderinnen liiert ist, denn damit geht der Ärger los. Die Sheerleaderinnen und Girlie-Freundinnen - alle aus angesehenen Familien und Stützen der Gemeinde - ein Mädchen davon sogar die Pastorentochter - ohnehin vordergründig moralisch über jeden Fehl und Tadel erhaben -, machen der Neuen systematisch das Leben zur Hölle. Alle sehen zu, keiner erkennt, wie sehr all die kleinen Spitzen auf den Abgrund zu führen. Beim Lesen wurde ich zunehmend wütend auf die Scheinheiligkeit der Mitschüler und Gemeinde und gerade die vermeintlich Bravsten sind die Schlimmsten und keiner gebietet dem Treiben Einhalt, aber das ist wohl die Realität, wie so etwas nicht nur an einer amerikanischen Highschool, sondern auch hier an unseren Schulen ablaufen kann und auch tatsächlich so läuft.
Mobbing ist ein ernst zu nehmendes Thema, das in diesem Buch sehr gut aufgegriffen wird und erschreckend realistisch aufzeigt, wie ein Mensch, der aus irgendeinem Grund nicht in ein Gruppenschema passt, systematisch fertiggemacht wird.

Mein Fazit: Nach anfänglichen Startschwierigkeiten habe ich mich eingelesen und konnte das Buch kaum weglegen, weil ich einfach wissen wollte, wie weit das Ganze geht und das Durchhalten hat sich gelohnt - ein gutes Buch, mit einem erschreckend aktuellen Thema.
Petronella, 01.08.2015

In einer ungewöhnlichen Art und Weise wird im Buch aus der Sicht eines Wir-Erzählers geschildert, wie ein zugezogenes
Mädchen zunächst mit Begeisterung, Euphorie und Aufmerksamkeit überschüttet wird und später durch Mobbing, Handlungsunfähigkeit und Ignoranz psychisch zerstört wird.

Der Leser erfährt nie, wer der Wir-Erzähler ist. Im Laufe der Handlung erfährt man, dass es sich um ein 16jähriges Mädchen handelt, das gemeinsam mit drei Freundinnen die Geschehnisse aus einer sehr distanzierten und beobachtenden Sicht darstellt. Dabei wechseln die Darstellungen naiv-oberflächlicher Verhaltensweisen von Jugendlichen dieses Alters mit tiefer greifenden Überlegungen zu gesellschaftlichen Missständen.

Die Beschreibungen und Schilderungen von Nebensächlichkeiten sind mitunter so detailgenau, dass es langatmig wird. Die entscheidenden Handlungen kommen dagegen oft zu kurz.

Deutlich zum Ausdruck kommen gesellschaftliche Zwänge, denen sich die Jugendlichen aussetzen, verbunden mit Kommunikationsunfähigkeit und Gefühlsarmut.

Die Lektüre dieses Buches hat mich nicht angesprochen.
Netti1967, 31.07.2015


Die ersten ca. 100 Seiten lasen sich m. E. "sehr schleppend" und ich war kurz davor, das Buch in die Ecke zu legen: die Personenbeschreibungen und Schilderungen von Footballspielen war für meinen Geschmack etwas zu ausführlich und dadurch relativ langweilig. Lediglich die Andeutungen "dass da noch etwas kommt" und der Klappentext des Buches hat mich - zum Glück - zum Weiterlesen animiert.
Als dann die Gemeinheiten begannen, wurde es recht spannend und ich konnte sogar einige Parallelen zu meiner Schulzeit erkennen, obwohl diese über 30 Jahre zurückliegt und es damals noch kein Facebook o. ä. gab. Es gibt sicher heute viele zusätzliche Probleme, aber einiges - wie z. B. Neid, Faible für Markenkleidung und - kosmetik, die Bedeutung, in welchen Läden, man einkauft - ist gleich geblieben. Auch damals wurde schon gemobbt, gelästert usw. - auch wenn es heute (schon allein durch die viel "besseren" Möglichkeiten, Gerüchte zu verbreiten) wohl weitaus schlimmer ist. Ich denke, das Buch ist eine gute Wahl für die aktuell Betroffenen - aber auch für meine Generation. Hier gibt es einen gewissen "Wiedererkennungswert" und interessante Einblicke in die Probleme der heutigen Schüler(innen).

Karin P., 29.07.2015

Der Roman von Sarah Bannan behandelt ein sehr aktuelles Problem. Es geht um die moderne Erscheinung, die vor allem in
jugendlichen Kreisen zu beobachten ist, dass Kommunikation immer mehr über die modernen Medien wie Facebook, Twitter und Smartphone abläuft. Aber hauptsächlich geht es darum, unbedingt dazu gehören zu wollen - so sein zu wollen, wie die heiße Cheerleaderin und ihre Freundinnen. Es ist somit nicht verwunderlich, dass das Thema Mobbing darin eine Schlüsselrolle spielt.

Die Autorin schafft es so zu schreiben, dass es einem schwer fällt, das Buch wegzulegen. Es werden ständig Andeutungen gemacht, die das Ende betreffen und Aufzeigen, dass das „lyrische Wir“ rückblickend berichtet. Man möchte unbedingt erfahren, was es mit der Neuen auf sich hat, denn sie scheint der Grund zu sein, warum die Protagonisten die Geschichte rückblickend erzählen. Diese Neue übt eine große Faszination auf die Protagonisten aus und sie wollen sein wie sie, wollen mit ihr befreundet sein, doch sie spielen in einer anderen Liga - sie sind nicht so schön, schlank, intelligent und beliebt.

Das Hauptthema ist, dass man dazu gehören möchte. So sein will, wie andere sind. Der Roman spitzt sich gegen Ende hin immer weiter zu, doch nachdem das große Drama passiert ist, fehlt die Spannung. Insgesamt halte ich den Roman jedoch für sehr gelungen und aktuell, obwohl er mir etwas überspitzt, teilweise fast übertrieben, erscheint.
Ich bin außerdem der Meinung, dass dieses Buch sich gut für Aufklärungszwecke in Schulklassen eignet, da sie somit auf das Thema Mobbing sensibilisiert werden. Es greift exakt ihre Lebenswelt auf, denn auch ich fühlte mich während des Lesens an meine Schulzeit zurück erinnert - wie es war, andere zu bewundern und immer zu versuchen, zu den „Coolen“ zu gehören. Es ist eine Lebenseinstellung, die man sobald man die Schule verlassen hat, auch einstellt. Denn wie es im Roman so schön heißt „wir wussten nicht, was wir heute wissen. Wir konnten es nicht wissen. Sonst wäre alles vielleicht, sicher, anders gekommen.“ Aber in der Schulzeit begeht man noch Fehler und legt Wert auf andere Dinge. Genau das wird in dem Roman aufgezeigt und macht ihn zu etwas Besonderem.

Wer nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen will, für den ist dieses Buch genau richtig.
LeseMaus, 26.07.2015

„Die Neue“ von Sarah Bannan handelt von einem hochaktuellen Thema: Mobbing im Zeitalter von Facebook, Twitter und
Co.
Als die neue Schülerin Carolyn Lessing nach Adamsville, Alabama, zieht, sind zunächst alle Mitschüler begeistert von ihrem Aussehen, ihrem Verstand, ihrem Anderssein. Die Mädchen wollen ihre beste Freundin werden, die Jungs mit ihr zusammen sein. Doch als sich Carolyn mit dem Freund von Brooke, dem beliebtesten Mädchen der Schule, einlässt, beginnt eine beispiellose Hetzjagd, die zu einem schlimmen Ende führt.
Das Buch liest sich sehr leicht und durch die Wir-Erzähler fühlt man sich mitten im Geschehen. Allerdings beginnt es sehr gemächlich und ich wünschte mir oft mehr Tempo und Handlung. Generell ist der Roman eher für Jugendliche im Alter von 14-16 interessant, da sie sich am meisten mit den Hauptpersonen identifizieren können. Es wäre z.B. ein spannendes Buch im Schulunterricht, um sich mit dem gefährlichen und oft unterschätzten Thema Mobbing auseinanderzusetzen. Das Ende hätte meiner Meinung nach ruhig noch drastischer ausfallen können, allerdings lässt einen das eher offene Ende auch die Möglichkeit, weiter über das Thema und die Personen nachzudenken.
Anna2809, 26.07.2015

Das Buch beschreibt das Leben an der HIghschool. Ich bin nur sehr schwer "reingekommen". Hab e dann aber aus Neugier/> doch weitergelesen. Die Personen sind mir nicht wirklich nahegekommen - ich denke es ist eher ein Buch für die jüngere Generation (Ich bin 61). Trotzdem war es erschreckend wie weit über Grenzen gegangen werden kann und wird. Ich bin der Ansicht, dass die persönliche Freiheit da aufhört, wo die der anderen anfängt. Dass das nicht geachtet wird wurde hier sehr eindrücklich beschrieben. Die Gedanken- und Gefühlslosigkeit der handelnden Personen hat mich auch noch nach dem Schluss des Buches sehr berührt und beschäftigt.
Brigitte Schäfer, 26.07.2015

Es gibt Bücher, die sich entwickeln. Es gibt Bücher, die man von der ersten bis zur letzten Seite verschlingt. Und es
gibt Ihr neues Buch "die neue".

Ich habe mich von der ersten bis zur letzten Seite durchgekämpft. Wenn ich es aus der Bücherei oder als privates Geschenk bekommen hätte, es wäre nicht zu Ende gelesen worden.
Der Beginn war für mich unheimlich zäh, langatmig und langweilig. Es war nichts dabei, was mich zum Weiterlesen animiert hat.

Gegen Ende wurde es dann etwas besser. Die Neugier, wie das Drama wohl zu Ende geht, hat da wohl gesiegt.

Wenn mich die Handlung eines Buches nicht anspricht, so mag ich doch Bücher, die von Sprachwitz, gelungenen Formulierungen, genialen Vergleichen und interessanten Analysen leben. Das habe ich aber vergeblich im Text gesucht.

Trotzdem vielen Dank
ixmau, 25.07.2015

Dieses Buch hat mich mitgenommen auf eine emotionale... naja, eine Achterbahnfahrt war es nicht. Es ging nur runter,
tiefer und tiefer. Es ist wirklich erschreckend, wie grausam und gedankenlos die Charaktere waren. Das Verhalten von ihnen war sehr realistisch, das hat es so erschreckend gemacht.

Ich habe zuvor keine 1. Person Plural Perspektive gelesen und ich glaube auch nicht, dass ich erneut in Buch in dieser Erzählweise lesen möchte. Obwohl das 'wir' den Lesenden miteingeschlossen hat und man dadurch das Gefühl hatte, als wäre man Teil der Gruppe, habe ich die Charaktere nicht wirklich kennen gelernt. Ich konnte nicht hinter ihre Fassaden blicken und die Dinge, die ich über sie erfahren habe, waren... einfach nur stereotypisch. Die Charaktere haben sich nicht einmal wirklich voneinander unterschieden. Jede Person war besessen von Geld, guten Aussehen und Beliebtheit.

Dennoch war es sehr interessant einmal über die Zuschauer zu lesen, anstatt über das Opfer selbst.


Vorsicht vor folgenden Triggern: Mobbing, slut shaming (Schlampen-Dreschen), Körperbild Probleme, Essstörungen, Selbstverletzendes Verhalten, Suizid.

Droemer Knaur hat mir eine kostenlose Ausgabe von Die Neue zur Verfügung gestellt im Austausch für eine ehrliche Rezension. Vielen Dank.
Books to get lost in, 23.07.2015

Der Erstlingsroman von Sarah Bannan, *Die Neue* beschreibt auf sehr anschauliche Weise das Leben von Teenagern an einer
amerikanischen Highschool, mit all ihren Problemen und Zweifeln. Vom ersten Moment an ist man mitten im Geschehen. Die Charaktere der einzelnen Protagonisten sind sehr treffend und lebensecht beschrieben. Man fühlt sich mitten im Geschehen. Das Buch fesselt einen und man möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Und es beschreibt ja auch tatsächlich Dinge, die in der heutigen Zeit immer wieder häufiger auftreten, vor allem durch das Internet verursacht.
Zum Schluß hin wird es etwas flach, weil das Ende ziemlich abrupt kommt.
Mein Fazit.....ein Buch, vor allem für jüngere Leser geeignet, dass zeigt, ohne dabei den Zeigefinger zu erheben, wie wichtig es ist, andere Menschen zu respektieren, zu seiner Meinung zu stehen und niemanden ungerecht zu behandeln.....und wie schwierig es für junge Menschen manchmal ist, ihren eigenen Weg zu finden.




Chrissi3105, 22.07.2015

Heranwachsen heute

Der Erstlingsroman von Sarah Bannan macht es erwachsenen Lesern erst einmal nicht leicht. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und vor allem am Anfang sehr anstrengend, da die Sätze mit vielen Wiederholungen und Banalitäten gespickt sind.

Aber beim längeren Lesen gewöhnt man sich daran, dass Bannan genau so schreibt, wie Jugendliche heute reden. Und dann entfaltet sich eine Story, die für Heranwachsende zwischen 12 und 16 sicher interessant ist. Zwar wurde das Thema Internet- oder Schul-Mobbing auch schon in anderen Romanen gut beschrieben, doch der Bedarf für solche Lektüre ist vorhanden.

Junge Leute werden sicher eher zu einem Nachdenken über Internet-Mobbing gebracht, wenn sie dabei emotional angesprochen werden. Und das ist bei diesem Buch der Fall. Ein detailgenauer Einblick in das amerikanische High-School-Leben und in die Gefühlswelt von 16-jährigen Schülern zeigt beklemmend, wie auch kleine Zickereien in Katastrophen münden können.
Anne U, 20.07.2015

Lesetipps

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Das Buch beschreibt das Leben an der HIghschool. Ich bin nur sehr schwer "reingekommen". Hab e dann aber aus Neugier
doch weitergelesen. Die Personen sind mir nicht wirklich nahegekommen - ich denke es ist eher ein Buch für die jüngere Generation (Ich bin 61). Trotzdem war es erschreckend wie weit über Grenzen gegangen werden kann und wird. Ich bin der Ansicht, dass die persönliche Freiheit da aufhört, wo die der anderen anfängt. Dass das nicht geachtet wird wurde hier sehr eindrücklich beschrieben. Die Gedanken- und Gefühlslosigkeit der handelnden Personen hat mich auch noch nach dem Schluss des Buches sehr berührt und beschäftigt.

Brigitte Schäfer, 26.07.2015

hochaktuelles interessantes Thema

hobble, 01.07.2015

Ich finde es ist ein aktuelles Thema. Und mich würde sehr interessieren wie das Buch ist.
Die leseprobe war spannend. cybermobbing wird ja leider in der heutigen Zeit immer öfter das Thema.
Jpaul89, 28.06.2015

Interessantes Thema, das in die heute Zeit sehr gut paßt; die Leseprobe hat mich neugierig gemacht, wie es weitergeht
...
sm9565, 26.06.2015

Absolut interessante Erzählperspektive! Was zunächst auch in den USA der 50er Jahre angesiedelt sein könnte, nimmt
jedoch durch das Stalken der Neuen über Facebook eine Wende zur heutigen Zeit. Wie wird Carolyn zum Opfer ihrer Alterskameraden?
Nadines_Buecher, 26.06.2015

Ein zeitgemäßes Thema, das Viele bewegt und auch viel Schaden anrichten kann. Cybermobbing scheint hier wohl das
richtige Wort zu sein.
Sigrid, 26.06.2015

Die Leseprobe klingt gut, möchte ich gern weiterlesen

hobble, 25.06.2015
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