Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Messertanz

9783426516744
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Taschenbuch, Knaur TB
01.12.2015, 304 S.

ISBN: 978-3-426-51674-4
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Thriller

Menschen verschwinden. Menschen sterben. Heute ist es Alla Kusmin. Erstochen und verstümmelt. Die Leiche der Russin liegt in einer Wohnung in Berlin-Marzahn. Viktor Saizew und Rosa Lopez, ein eigenwilliges Ermittlerteam, werden vom LKA Berlin mit dem Fall betraut. Die beiden stellen Nachforschungen in der Familie der Ermordeten an und geraten in einen Sumpf von Korruption, in dem jeder käuflich ist und in dem selbst die Täter Opfer sind. Die Spur führt nach Russland - aber auch tief in die Vergangenheit der beiden Ermittler.

Leselounge

Die Autorin

Katja Bohnet

Portrait von Katja Bohnet

Katja Bohnet, Jahrgang 1971, studierte Filmwissenschaften und Philosophie, bevor sie ihr Geld mit Fahrradkurier-Fahrten, Porträtfotos und...

zur Autorin Bücher von Katja Bohnet

Pressestimmen

"Guter und spannender Aufbau der Handlung, die realistische Züge besitzt und daher am Ende in ihrer Auflösung wenig konstruiert wirkt."

deepground.de, 10.12.2015

"Tolles Krimidebüt, das von verzweifeltem Kinderwunsch und skrupellosem Kinderhandel erzählt."

Brigitte, 22.12.2015

"Katja Bohnet setzt aus unterschiedlichen Perspektiven nach und nach ihren Thriller zusammen und entwickelt dabei einen Sog, der den Leser immer tiefer in die Geschichte hineinsaugt."

FAZ online, 07.01.2016

"'Messertanz' könnte ein sehr, sehr dunkler Thriller aus Skandinavien oder gar den USA sein. (...) Katja Bohnet hat sich nicht nur ein internationales Setting ausgedacht, sondern auch ein großartig verstörendes Ermittlerteam, das im Auftrag des Berliner LKA stets am Rande der Selbstaufgabe entlangschrammt."

Stern, 30.12.2015

"Absoluter Pluspunkt dieser Geschichte ist die Zeichnung der Charaktere. Die Protagonisten - allen voran Viktor und Rosa - haben eine ungewöhnliche, nicht abgedroschene und somit immer wieder beschriebene Geschichte, die eine erfreuliche Abwechslung bietet und den Leser mitreißt, ohne dabei langweilig zu werden."

booksection.de, 06.01.2016

"Temporeich und spannend. [...] Geschrieben ist es wie eine Fahrt in einem getunten Porsche, rasend schnell. Man braucht schon ein paar Seiten, um alle Personen und alle Verwicklungen zu begreifen, aber dann hat einen dieses Ermittlerduo voll im Griff. Und dann wird es gerade durch diese schnellen Wechsel auch so spannend."

radiobremen.de, 31.12.2015

"Katja Bohnet setzt aus unterschiedliche Perspektiven nach und nach ihren Thriller zusammen und entwickelt dabei einen Sog, der den Leser immer tiefer in die Geschichte hineinzieht."

Ostsee-Zeitung, 21.01.2016

"Der Roman ist wegen seiner sprachlichen Brillanz, den lakonischen Dialogen, der dichten Atmosphäre und der kreativen Bebilderung ein Vergnügen. er wird getragen von eigenwilligen Charakteren [...]. Alle haben Gewalt und Schicksalsschläge erlebt - und sich nicht abgefunden. Es geht nicht gut, so viel sei verraten, das kann es auch nicht. Doch auf die Weise lässt der Schluss dieses großartigen Debüts auf eine Fortsetzung hoffen."

Blog Wort & Tat, 21.01.2016

"Messertanz ist wahrlich nichts für Zartbesaitete, denn es finden sich schon einige brutale Szenen in diesem Thriller. Alle anderen können bei Katja Bohnets Debüt nichts falsch machen. Messertanz ist spannend, erschreckend, temporeich und im Zentrum dessen stehen die beiden Ermittler Viktor Saizew und Rosa Lopez, die alles andere, als 0815, aber (gerade deswegen?) dennoch äußerst sympathisch sind. Absolute Leseempfehlung!"

Blog Mybooksparadise, 30.01.2016

„Ein fulminantes Debüt!“

Ulrich Noller, Funkhaus Europa - Newcomertip, 01.12.2015

"Intelligent durchkonstruiert mit unterschiedlichen Zeitebenen und Handlungsfäden, die nach und nach dann klug verbunden werden, schön komplex also und dabei auch noch ziemlich spannend und gut geschrieben."

Leserkanone.de

"'Messertanz' ist eindeutig mehr als Stangenware. [...] Hat eine arg gut eigenständige Erzählstimme, eine eigenständige Atmosphäre und eigenständige Figuren. Ein Thriller nach Maß. Und ein wirklich perfider Plot! Ich würde lieber gestern als heute den nächsten Roman von Katja Bohnet lesen wollen. Ganz gleich, worum es ginge."

Blog Wortgestalt, 11.02.2016

"Katja Bohnet erzählt die packende Ermittlergeschichte aus ständig wechselnden Perspektiven und jongliert souverän mit den unterschiedlichen Zeitebenen, durch die ihre Figuren zusätzlich an Tiefe gewinnen."

Krimiblog,Reinhard Jahn, 15.02.2016

"Katja Bohnet hat ein starkes Erstlingswerk vorgelegt. Dieser Thriller bezieht seine Faszination aus den eigenwilligen Ermittlern – aber auch aus dem ebenso eigenwilligen Plot. [...] Die Handlung wirkt realistisch, die Hintergründe gut recherchiert. Der Erzählstil ist schnell, auf allzu blumenhafte Sprache wird verzichtet. Und es gibt so einige Stellen, an denen man als Leser unwillkürlich die Luft anhält. Dynamisch, voller Action, lesenswert – herrliches Lesekino."

Krimi-couch.de, Februar 2016

"Katja Bohnet weiß um Klischees und Vorurteile nicht nur in Kriminalromanen und nimmt die auch mal auf die Schippe, vertauscht Geschlechterrollen und spielt mit dem Genre. Das gelingt scheinbar mühelos: Atemlos und rasant führt die Verfolgung des Killers über St. Petersburg nach Moskau. Schließlich kommt auch Licht ins Dunkel der Vergangenheit. Herzzerreißend und spannend."<br />

Badische Zeitung, 07.03.2016

"'Messertanz', das Debüt von Katja Bohnet, ist vieles: ein Thriller vor dem Hintergrund skrupelloser Menschenhändler, ein Familiendrama, eine Rachestory. Raffiniert, mit wechselnden Perspektiven und Zeitebenen, einer geschliffenen Sprache, düsterer Stimmung, brutaler Action, die definitiv nichts für Zartbesaitete ist, aber immer wieder auch Humor (andere würden wohl behaupten: bitterbösem Sarkasmus) peitscht die Autorin durch die Geschichte und verbindet dabei Stück für Stück alle Handlungsfäden miteinander - auch wenn der Zufall ihr ein ums andere Mal zu offensichtlich die Feder führt. [...] Bohnets Roman ist ein großer Wurf aus Berlin."

Evolver.at, 11.03.2016

"Ein ungewöhnliches Ermittlerduo, ein erfrischender Schreibstil, komplexe Handlungsstränge: Mit 'Messertanz' ist Katja Bohnet ein überzeugendes Thrillerdebüt gelungen, das sich von der Masse des Genres abhebt."

Ruhrnachrichten.de, 14.05.2016

"Ein temporeicher, dramatischer und blutiger Thriller. Mitreißend."

Fränkische Nachrichten, 10.06.2016

"Katja Bohnet setzt aus unterschiedlichen Perspektiven nach und nach ihren Thriller zusammen und entwickelt dabei einen Sog, der den Leser immer tiefer in die Geschichte hineinsaugt."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.08.2016

Rezensionen

Alla Kusmin wird in einer Berliner Wohnung tot aufgefunden. Das Ermittlerduo Rosa Lopez und Viktor Saizew werden mit dem
Fall betraut. Auf ihrer Spurensuche entdecken sie einige Zusammenhänge deren Fäden alle in Russland enden.
Dies war mein erstes Buch der Autorin. Somit hatte ich keinerlei Erwartungen und konnte frei loslesen. Besonders gefallen haben mir die beiden Ermittler. Sowohl Rosa Lopez, als auch Viktor haben eine interessante Vita und werden gut und tief von der Autorin beschrieben. Auch die Verbindung der Beiden kann man als Leser gut nachvollziehen. Die Autorin kreierte 2 tolle Protagonisten. Nur leider war mir von allem zu viel. Ich hatte das Gefühl, die Autorin wollte alle Themen auf einmal. Auch die Verbindungen zu Opfern, den Beamten, dem Täter war mir einfach zu konstruiert. Zu dem Tod der Frau kamen noch weitere Dimensionen dazu, die mir einfach für einen Roman zu viel waren und dadurch auch wenig fesselnd und/oder glaubwürdig. Alles hing mit den Vorgeschichten der 2 Protagonisten zusammen. Das war mir einfach too much...zu unglaubwürdig. Ich hätte es gut gefunden, wenn die Autorin hier einen Auftakt einer Ermittlerreihe gestartet hätte und dann die einzelnen Verbindungen, Taten, Probleme, Themen diverenziert betrachtet hätte und nicht alles an einem einzigen Täter festgemacht hätte. Ich finde es soo schade um die toll konstuierten Figuren. Diese tollen Charakter hätten soviel Stoff für eine Reihe geboten. Nun wurde aber alles Pulver schon in diesem Thriller verbrannt. Schade.
SaHo, 12.01.2016

Katja Bohnet gibt mit Messertanz ihr Krimidebüt. Die deutsche Autorin, die bisher nur Erzählungen
veröffentlichte, lebt mit ihrer Familie zwischen Frankfurt und Köln. Es ist ein Krimi, der nichts für schwache Nerven ist. Es geht um Mord, um Kindesentführung, Gewalt wird exzessiv dargestellt.
Ein sehr eigenwilliges Krimiduo ermittelt in einem brutalen Mord in Berlin. Da ist auf der einen Seite Viktor Saizew, der in St. Petersburg geboren und aufgewachsen ist. Eigentlich ist er krank und vom Dienst beurlaubt, was ihn nicht davon abhält, zu ermitteln. Mit seiner Großmutter, die nun in einem Heim wohnt, ist er einst nach Deutschland gekommen. Seine Partnerin heißt Rosa Lopez. Sie leidet darunter, seit Jahren nichts mehr von ihrem Sohn gehört zu haben und nicht zu wissen, ob dieser noch lebt.
Die beiden Polizisten verbinden andere gemeinsame Schicksalsschläge, die sich dem Leser erst nach und nach erschließen.
Alla Kusmin, eine Russin, ist in ihrer Wohnung erstochen worden. Der Täter hat sein nicht nur erstochen, er hat diesem nach dem Tod auch das Gesicht zerstochen. Die Tochter des Opfers scheint über den Tod seiner Mutter nicht bedrückt zu sein.
Die Ermittler stoßen bei ihren Ermittlungen in ein Netz von zerstörerischer Gewalt. Spuren führen nach Moskau.
Jeder scheint käuflich zu sein, alles wird zum Kauf angeboten.

Messertanz ist ein sehr spannender Krimi. Zuerst tut man sich als Leser schwer, es werden viele Stränge erzählt. Auf den ersten Seiten lernt der Leser sehr viele Personen kennen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Auch ist unklar, was diese tun. So beobachtet man eine Frau auf einem Kinderspielplatz mitten in Berlin. Ist sie Opfer, Täterin, Beobachterin? Erst nach und nach laufen die verschiedenen Stränge zusammen. Plötzlich nimmt die Geschichte an Fahrt auf, dann aber entwickelt sie einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Die beiden Polizisten und deren Schicksal fesseln von den ersten Seiten an den Leser. Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt und sich wünscht, dass Katja Bohnet ihrem ersten Krimi noch mehrere folgen lässt.
mariam, 16.12.2015

Der Thriller "Messertanz" von Katja Bohnet startet mit einem Unfall. Man weiß weder, wer die beteiligten
Personen sind, noch wie es zu dem Unfall gekommen ist. Die Schilderung ist - wie so viele Details in diesem Buch - sehr bildlich und man kann sich vorstellen ein stummer Beobachter der Szene zu sein mit Einblicken in das Gefühlschaos der Beteiligten. Nach einigen Kapiteln, in denen man die Protagonisten kennen lernt, springt das Buch immer wieder episodenhaft zwischen den Ermittlern, ihrem Leben und persönlichen Unglücken, dem Mordopfer und ihrer persönlichen Geschichte, sowie anderen Menschen, die in die Geschehnisse verstrickt sind hin und her. Zu Beginn machen es die schnellen Wechsel etwas schwierig den Überblick über die involvierten Personen zu behalten. Je tiefer man sich jedoch traut in die Geschichte ein zutauchen, desto spannender wird das Buch gerade durch diese rasanten Wechsel.
Besonders menschlich werden die Lebensgeschichten der beiden Ermittler in die Erzählung verflochten, jedoch keineswegs so, dass man auf einer Welle der Sympathie mit den Beiden mitfiebert. Rosa Lopez und Victor Saizew sind ein unkonventionelles Ermittlerduo, auch wenn etwas weniger Drama an manchen Stellen weniger aufgesetzt wirken würde.
Insgesamt ein packender Thriller, den man nur ungern aus der Hand legt, weil man schon ungeduldig auf ein neues Blitzlicht in den Sumpf Berlin-Marzahn wartet. Für mich eine gelungene Abwechslung mit der Hoffnung auf Fortsetzung der Ermittlertätigkeit des charismatischen LKA-Duos Lopez und Saizew. Eine Empfehlung für Leser mit Faible für verstrickte Lebensgeschichten mit einem leichten "Ostcharme", die durch die kurzen Kapitel eine beinahe atemlose Spannung aufbauen.
Nphil, 30.11.2015

Packendes Romandebüt

Unwiderstehlich wie ein Sog zieht dieses Buch den Leser mitten hinein in schreckliche, blutige Ereignisse, die sich in den Städten Berlin, St. Petersburg und Moskau abspielen. Sie scheinen zunächst keinen „gemeinsamen Nenner“ zu haben: Eine ältere Frau wird erstochen, ein Kind verschwindet, ein Mädchen hat einen schweren Verkehrsunfall, der zwangsneurotische Lassarev entgeht nur knapp einem Anschlag - und irgendwie ist die gebürtige Russin Tonja Kusmin in all diese Fälle verwickelt. Wie hängen sie tatsächlich zusammen?
Es sind mehrere unterschiedliche Handlungsstränge und Zeitebenen, die in diesem Thriller miteinander verwoben werden. Auf den ersten Blick wirkt diese Verschachtelung verwirrend, doch letztendlich fügen sich alle Fäden nach und nach zusammen, und der Leser kann die Verknüpfungen der einzelnen Personen untereinander gut nachvollziehen.
Einfühlsam beschreibt die Autorin die etwas sperrigen, aber authentisch wirkenden Charaktere ihrer Ermittler. Viktor Saizew etwa verbirgt eine dunkle Vergangenheit; seine Kollegin Rosa Lopez leidet unter Depressionen und schweren Selbstvorwürfen nach einem
Schicksalsschlag.
Unglück und Leid prägen aber auch Kindheit und Jugend der übrigen Dramatis Personae. Erlebnisse in seiner eigenen Vergangenheit lassen den perfiden Plan und das Motiv des Mörders plausibel erscheinen.
Katja Bohnets packender, dennoch lockerer Schreibstil versetzt den Leser in Hochspannung - und das bleibt so bis zum fulminanten Ende der Geschichte. Der Titel „Messertanz“ wirkt (doppeldeutig) nach: zum einen wird das „Spiel“ mit dem Messer als (gefährliche) Mutprobe thematisiert; aber auch der Mörder weiß tödlich präzise mit dem Messer umzugehen …
Bohnets Thrillerdebüt hält, was es verspricht; der Autorin ist ein komplexer, mitreißender Roman gelungen.
solveig, 30.11.2015

Nichts für schwache Nerven

Eine Story die so packend und spannend ist, dass man nicht schnell genug umblättern kann, um zu erfahren, wie es weitergeht. Schicksalsschläge, wie man sie sich kaum verstellen mag, die man seinem schlimmsten Feind nicht wünschen mag. Mitreißend, beänstigend, grausam und trotzdem mit ein wenig Happyend. Kaum zu glauben, dass so ein Werk von einer dt. Autorin kommt. Weiter so. Ich möchte noch mehr von Frau Bohnet lesen.
Tilda_12, 29.11.2015

Berlin - St. Petersburg - Moskau: Drei düster gezeichnete Städte mit noch düster beschriebenen
Personen.
Die Protagonisten von "Messertanz" sind alle ein Geheimnis für sich. Spannend, sich mit Viktor und "Lopez" ans große Ende zu wagen. Die Kapitel sind kurz und bündig gehalten. Man bemerkt nicht, wie schnell die Zeit und die knapp 300 Seiten verfliegen. Der Autorin Katja Bohnet gelingt es, die Spannung aufrecht zu halten und bis zum großen Finale wichtige Fragen offen zu lassen. Der Leser bereut, nicht mehr über die Vorgeschichten der Charaktere erfahren zu dürfen und ist traurig, wenn das Buch gelesen zur Seite gelegt werden muss.

Ein düsterer Thriller, der mich mit einem Thema, über das man gar nicht so viel wissen möchte, tief mit (r)einbezogen hat.
Strokeline, 29.11.2015

Ganz schön viel Blut... . Diesen Eindruck haben nicht nur die beiden Berliner LKA-ErmittlerSaizew und Lopez,
sondern auch der Leser in den ersten Kapiteln des Buches. Die Kapitel sind kurz. Das freut den "Kurzstreckenleser", der mal eben vor dem Einschlafen noch ein paar Seiten lesen möchte. Die Kürze hat aber auch System. In den kurzen Abschnitten werden Caraktere eingeführt, alle mit ihren Problemen, aber auch Geheimnissen. Katja Bohnet versteht es in ihrem Thriller vermeintlich unabhängige Handlungsstränge anzulegen, die im Verlauf allerdings immer weiter zusammen wachsen. Aus blutigen Einzelsträngen wird ein verwobenes, undurchsichtiges und damit spannendes Netz, in dem auch die beiden Polizisten nicht nur "dienstlich" verwoben sind. Auch sie tragen Geheimnisse in sich, die erst nach und nach gelüftet werden. Dies und ein paar Andeutungen im Verlauf garantieren Spannung bis zum Schluss. Auch der "Kurzstreckenleser" wird irgendwann das Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Wer spannende Kriminalthriller mag und gut Blut lesen (sehen ist hier ja zum Glück nicht nötig) kann, wird dieses Buch lieben.

M. Nolte, 29.11.2015

Messertanz von Katja Bohnet ist ein Kriminal-Thriller, der bis zum Ende spannend bleibt.
Die Geschichte um anfangs einen Mord an einer russischen Frau , der von zwei LKA Beamten aufgeklärt werden soll, spielt in Berlin und in Russland.
Anfangs lernt man die einzelnen Protagonisten kennen, wobei die Autorin über Rückblenden wichtige Szenen aus der Vergangenheit beschreibt, dabei trotzdem einzelne Personen und Situationen geheimnisvoll und spannend bleiben. Erst nach und nach und durch „mehrmalige Reisen“ zurück in die Vergangenheit der einzelnen Beteiligten, die alle tragische Lebensläufe haben, setzen sich am Ende die einzelnen Bruchstücke zu einem großen Ganzen zusammen.
Die einzelnen Schicksale sind wirklich alle miteinander verknüpft. Vielleicht mutet einiges als sehr großer Zufall an, aber die spannende und grausame Geschichte, die Katja Bohnet erzählt, wirkt dennoch glaubhaft.
Sie beschreibt die Szenen und Gedanken der Protagonisten in so bildreicher und spannender Art und Weise, dass mir das gesamte Buch beim Lesen wie ein spannender Sonntagskrimi vor meinem geistigen Auge abgelaufen ist. Die Geschichte und die einzelnen Schicksale stimmen nachdenklich und bleiben haften.
Ich werde das Buch weiterempfehlen und habe mein eigenes Exemplar schon im Familienkreis an einen großen Thriller-Fan weitergereicht.
palomita, 28.11.2015

Leider hat mir das Buch Messertanz von Katja Bohnet nur bedingt gefallen, trotzdem würde ich einen Folgeband lesen,
da mir die Polizeibeamten nicht unsympathisch waren,
Allerdings habe ich 50Seiten gebraucht um mich an den Schreibstil zu gewöhnen, er erinnert mich sehr oft an ein Drehbuch.
Die 250 folgenden Seiten habe ich dann aber gerne gelesen, ( den Epilog halte ich auch nach nochmaligem Lesen für überflüssig).
Gestört hat mich aber doch, das alle Personen des Buches nicht nur ein Päckchen sondern gleich einen ganzen Sack an psychischen ( und manche noch gekoppelt mit physischen) Problemen mit sich herumschleppen.
Irgendwie hat die Autorin versucht, ihre ganzen Ideen in diesem Buch unterzubringen, mir war das ein wenig zu viel.
Das Cover ist sehr treffend unf gut, da hat der Droemer Verlag ein gutes Händchen.
Andrea Fleige-Zaehle, 28.11.2015

Erstmal danke. Das Buch war zu Anfang für mich sehr verwirrend, sehr viele Personen, sehr ineinander verwoben. Ich
musste die ersten Kapitel oft zweimal lesen, um überhaupt folgen zu können. Dann entwickelte es sich aber sehr spannend. Die einzelnen Charaktere sind sehr gut beschrieben, die meisten ja sehr krankhaft. Allerdings gefiel mir die Aussprache nicht immer so gut. Für mich zu viele niveaulose Wörter. Ein kleines Happyend war ja zu verzeichnen. Ansonsten war das Thema Familienbande - Hass und Liebe - sehr gut getroffen. Auch das Thema Kinderhandel wird der heutigen Zeit gerecht. Ein Buch, das man gut weiterempfehlen kann.
Angelika Riedel, 27.11.2015

Ein Hauptstadtroman !
Die Autorin, eine studierte Filmwissenschaftlerin und im Rahmen des MDR-Literaturwettbewerbs 2013 prämiert, legt mit "Messertanz" einen Thriller vor, der ein Familiendrama behandelt. Der Ort des Geschehens ist das winterliche Berlin, das die Autorin aus eigener Anschauung kennt und das sie mit ausdrucksstarken Bildern beschreibt, wie z.B.: " eine feine Decke Neuschnee hatte sich über den schwarzen Asphalt gelegt". Der Täter Lew Petrow alias Jan Lassarev wurde als Kind von seiner Familie in St. Petersburg zurückgelassen. Aus diesem Grund rächt er sich nunmehr als Erwachsener, indem er seine Mutter und seinen Vater tötet und dabei das mittelalterliche Prinzip der spiegelnden Strafen anwendet. Mit einem perfiden Plan manipuliert er seine Schwester ihre gemeinsame Mutter zu hassen, da sie durch sein Handeln fälschlicherweise glaubt diese trage die Schuld für ihre Unfallverletzungen. Erst durch seinen Reichtum werden seine Taten ermöglicht, den er infolge krimineller Machenschaften erlangt hat und durch seine unauffällige Erscheinung, die von der Autorin so charakterisiert wird, dass sie ihn mit einem Chamäleon vergleicht, das es seiner Umwelt nicht übelnahm, wenn sie sich wandelte, blieb er lange unentdeckt.
Das älteste Mordmotiv der Welt, Familienhass, wird facettenreich, neu erzählt.
Barbara Lützelberger, 26.11.2015

Dieses Buch hat eine eigene Faszination, die sich schwer erklären lässt. Auf den ersten dreißig Seiten
kam ich nicht leicht in die Geschichte hinein, es war alles recht verworren. Wie gut, dass ich als Testleserin eine Rezension schreiben musste, sonst hätte ich das Buch vielleicht nicht weitergelesen, das wäre sehr bedauerlich gewesen! Die Story nimmt dann deutlich an Fahrt auf. Die ermittelnden Polizisten Viktor und Rosa sind sehr sympathisch, allerdings haben beide ein schweres persönliches Schicksal zu tragen. Viktor leidet an gesundheitlichen Problemen, weshalb man ihn aus dem Dienst entfernen will, Rosa hat vor Jahren etwas Schreckliches erlebt, das sie gefangen hält und ihr Leben stark beeinflusst. In dem Krimi geht es nicht schön und beschaulich zu, es herrscht viel Gewalt und Missbrauch, man lernt die dunklen Seiten des Lebens kennen. Der Täter ist richtig unsympathisch, geradezu widerwärtig. Zu klären sind zwei grausige Morde, alle Spuren führen nach Russland, wo Viktor aufgewachsen ist und eine unerfreuliche Erinnerung an diese Zeit mit sich trägt. Am Ende laufen die Handlungsstränge zusammen und es klären sich die vielen Fragen, die während der Lektüre aufkommen. Der Schreibstil ist klar und flüssig, das Buch lässt sich gut lesen und wird immer spannender, so dass man es bis zum Ende nicht mehr weglegen möchte. Nichts für sehr zart besaitete Seelen, aber sonst unbedingt zu empfehlen!
Olifan, 25.11.2015

Das Buch „Messertanz“ von Katja Bohland hat mich total gefesselt und war für mich doch beklemmend zu
lesen. Man wird lange Zeit im Ungewissen gelassen, wie alles zusammenhängt. Opfer und Mörder sind durch familiäre Bindungen in der Kindheit miteinander verkettet und es kommt erst durch die Ermittlungen ans Tageslicht. Selbst die 2 LKA-Beamten sind in den Fall auch als Opfer verstrickt, was noch zusätzlich packenden Zündstoff verbirgt.
Die letzte dramatische Aktion führt nach Russland, wo man mit Geld alles kaufen kann.
Der Stil der Autorin ist fesselnd und spannungsreich zugleich.
Was mich am meisten faszinierte war die analytische Beschreibung der Personen und deren Charaktere. Das Warum und Wieso war aufrüttelnd und doch menschlich.
Mein Fazit: Das Buch ist sehr spannend geschrieben, und hat mich nicht mehr losgelassen. Das Ende überraschte mich sehr.
Rati, 25.11.2015

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite !
Obwohl Krimi sonst nicht so mein Lieblingsgenre ist, hat mich dieses Buch von der ersten Seite an gefesselt. Anfangs ist es etwas schwierig zu lesen, da die Charaktere oft wechseln, da darf man nicht abgelenkt sein. Aber es baut sich sofort eine Spannung auf, da einige zurückliegende Geschehnisse zwar erwähnt, aber nicht erklärt werden. Ich wollte immer weiter lesen, um mehr darüber zu erfahren. Die Spannung reißt bis zuletzt nicht ab, da man sich auch nicht zuzammenreimen kann, in welchen Verhältnis die Opfer und der Täter stehen. Am Ende klärt sich zwar der Fall auf, aber bei den Hauptpersonen beibt einiges offen. Darum hoffe ich auf eine baldige Fortsetzung.
kochi08, 23.11.2015

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Boah, das liest sich ja spannend.
Ein echter Thriller,fesselnd in klarer Sprache geschrieben, DEN muß ich lesen!
Momo, 18.12.2015

Die Story beginnt total packend mit einem Unfall. Die rasanten Wechsel der Perspektive bringen Tempo, die kurzen Kapitel
ebenso. Dieses Debüt beschreibt große Schicksalsschläge, die schrecklich sind. Hier wird die ganze emotionale Bandbreite des Thrill ausgekostet: grausam, beängstigend und auch ein wenig Gefühl. Sehr erfolgversprechend und interessant!
sommerlese, 10.12.2015

Die kurze inhaltsangabe hört sich so spannend an .......... , ich mußwissen, wie es weitergeht

sm9565, 31.10.2015

Spannung, gruselig, Gänsehaut pur garantiert. Das Buch MUSS man kaufen und lesen - oder gewinnen.
Ich würde mich freuen wenn ich als Testleserin ausgewählt werden würde.
Sigrid, 31.10.2015

Das Buch hört sich spannend an und es gibt viele Geheimnisse zu ergründen!

nuxgs, 30.10.2015

Hört sich nach einem spannenden Thriller an!

buchleserin, 30.10.2015

In diesem Buch scheint es viele Geheimnisse zu geben, diese zu ergründen sicher spannend ist.

Beate Sonnabend, 30.10.2015

"Messertanz" Katja Bohnet

schon alleine das Buchcover finde ich ansprechend und macht mich neugierig, außerdem habe ich ein Faibel für eigenwillige Ermittler. Kurz und bündig ist der Inhalt des Buches zusammengefasst, das gefällt mir. Ich lasse mich überraschen.

Dorsay
Dorsay, 30.10.2015

Hört sich spannend an

Maxi, 29.10.2015

Ich mag Debutautoren, sie verlassen schon mal ausgetretene Pfade und bringen frischen Wind in ein Genre.
Hier machen der Klappentext und auch das Cover neugierig auf den Roman.
thenight, 29.10.2015

Ja, klingt ganz interessant und spannend

hobble, 29.10.2015

Temporeich, blutig, vielschichtig und mit einem gehörigen Spannungsbogen - so die Leseprobe. Überraschungen
inklusive?
Nadines_Buecher, 29.10.2015
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