Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Es ist genug da. Für alle.

9783426787403
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Klappenbroschur, Knaur TB
01.04.2015, 144 S.

ISBN: 978-3-426-78740-3
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Wenn wir den Hunger bekämpfen, nicht die Natur

Schon heute schafft es die Weltgemeinschaft nicht, alle Menschen mit ausreichend Nahrung zu versorgen. Felix zu Löwenstein nennt die Gründe. Vor allem aber fragt er, wie in Zukunft neun Milliarden Menschen ernährt werden können. Seine engagierte Position ist eine klare Absage an die industrielle Landwirtschaft und ihr unhaltbares Wachstumsversprechen, das auf genveränderte Pflanzen, den Einsatz von Pestiziden und die Schaffung von Monokulturen setzt. Seine Alternative: Nahrungsmittelproduktion auf der Grundlage des ökologischen Landbaus.

Leselounge

Der Autor

Felix zu Löwenstein

Portrait von Felix zu Löwenstein

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Agrarwissenschaftler und Biolandwirt, wurde in eine traditionsreiche, weit verzweigte Familie geboren. Nach der...

zum Autor Bücher von Felix zu Löwenstein

Pressestimmen

Löwensteins engagierte Position ist eine klare Absage an die" industrielle, von internationalen Großkonzernen gesteuerte Landwirtschaft und ihr unhaltbares Wachstumsversprechen."

Sonnenseite.com, 04.04.2015

"Die industrielle, von internationalen Großkonzernen geprägte Landwirtschaft führt laut Löwenstein in die Sackgasse, da sie die natürlichen Ressourcen des Planeten in unvertretbarem Maße ausbeute. Ein Agrarmodel, das auf gentechnisch veränderte Pflanzen, Pestizide und Monokulturen setze, sei weder im Norden zukunftsfähig noch biete es Ländern des globalen Süden eine nachhaltige Perspektive. Löwenstein fordert daher eine grundlegende Ökologisierung der gesamten Landwirtschaft und ist zuversichtlich, dass der ökologische Landbau auch langfristig in der Lage ist, alle Menschen zu ernähren. Mit seinen Thesen steht er nicht alleine auf weiter Flur: Schon 2008 betonten die über 400 Autoren des von UN und Weltbank beauftragten Weltagrarberichts, dass ein „Weiter wie bisher“ keine Option darstelle und forderten eine Abkehr von der industriellen Landwirtschaft sowie die Stärkung von Kleinbauern. Diesen Weckruf wiederholte auch der Trade and Environment Report 2013 der UN-Welthandels- und Entwicklungskonferenz UNCTAD: Auch er plädiert für eine Abkehr von der industriellen Agrarproduktion, Vielfalt statt Monokulturen, agrarökologische Methoden statt Mineraldünger und Pestizide - aber vor allem mehr Unterstützung für Kleinbauern, damit diese sich selbst und andere ernähren können."

Weltagrarbericht.de, 02.04.2015

<br /> "Kompetent, knackig, kämpferisch: Biobauer Felix zu Löwenstein reiht Argument an Argument, wenn er seine These, dass niemand hungern muss auf dem Planeten, faktenkundig belegt. Wir müssen „nur“ endlich die Verteilung gerecht organisieren, der Spekulation mit Lebensmitteln die Stirn bieten und der industriellen Landwirtschaft und ihrem unhaltbaren Wachstumsversprechen, das auf genveränderte Pflanzen, den Einsatz von Pestiziden und der Schaffung von Monokulturen setzt, Einhalt gebieten. Selbst dann, erklärt zu Löwenstein, logisch, wenn die Menschheit weiter so rasant wächst, wie bisher, ist „genug für uns alle da“. (...) Hier ist kein Eiferer am Werk. Aber ein Überzeugungstäter. <br /> Dabei helfen ihm seine wissenschaftliche Expertise ebenso wie sein eigenes Sozial-Engagement als ehemaliger Mitarbeiter im Entwicklungsdienst. Was Löwenstein erklärt klingt glaubhaft. Er hat es selbst erlebt und schöpft aus einem reichen Fundus guter Argumente. Das macht sein Buch nicht bloß lesenswert. Es ist fast schon Pflichtlektüre für alle, die in der Debatte um Ernährung und Landbau künftig mitreden wollen. "<br /> <br />

Global - Das Magazin für die Zukunft, 28.05.2015

"Das neue Buch von Felix zu Löwenstein heißt "Es ist genug da. Für alle: Wenn wir den Hunger bekämpfen und nicht die Natur." Und genau das ist seine These: Es ist möglich, auch die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren mit biologischer Landwirtschaft. Der Agrarwissenschaftler erzählt Bärbel Schäfer, wie das gehen soll, was er seinen Kritikern entgegnet und ob das überhaupt eine realistische Vision ist."<br />

HR 3 Bärbel Schäfer, 31.05.2015

"detailliert, sachkundig und gut verständlich"

SWR2 Buchtipp, 10.05.2015

"Felix Prinz zu Löwenstein ist promovierter Agrarwissenschaftler, Biolandwirt und Publizist. Er ist einer der führenden Kritiker der industriellen Landwirtschaft."

Deutschlandfunk, 31.05.2015

"Seine engagierte Position ist eine klare Absage an die industrielle Landwirtschaft und ihr unhaltbares Wachstumsversprechen, das auf genveränderte Pflanzen, den Einsatz von Pestiziden und die Schaffung von Monokulturen setzt. "

Rupertusblatt, 28.06.2015

"Eine zeitgemäße, wichtige Information in Taschenbuchformat - spannend, gut geschrieben und leicht verständlich."

Kosumentennews, Juli 2016

Lesetipps

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