Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Das dunkle Herz der Welt

9783426517598
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Klappenbroschur, Knaur TB
02.11.2015, 768 S.

ISBN: 978-3-426-51759-8
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Roman

Das heutige Rumänien im 15. Jahrhundert: Vladislav Basarab Draco, Ritter des Drachenordens, kämpft um den walachischen Thron seines Vaters. Dabei gerät er in Konflikt mit den Königen von Ungarn und Polen, die, selbst verfeindet, ihren eigenen Anwärter auf den walachischen Thron setzen wollen.
Im Alter von fünf Jahren von seiner Familie getrennt, wächst Vladislav am Hof König Sigismunds auf, als Geisel und Garant für die Politik seines Vaters, des Fürsten Mircea Basarab. Der ungarische Monarch, der auch der Großmeister des Drachenordens ist, nimmt ihn in seine Dienste und am 8. Februar 1431, in Nürnberg, in die höchste Klasse der Societas Draconis auf.
Vladislavs bester Freund und Schwertbruder János Hunyadi, Sohn eines Kleinadligen, erfährt am Tag zuvor von dem polnischen König Jagiello, dass er der uneheliche Sohn Sigismunds ist. Voller Neid verfolgt er die Zeremonie seines Freundes und meint, dass die Ehrungen ihm und nicht Vladislav zustehen. Als er von Vladislav vor den Augen König Sigismunds auch noch im Turnier besiegt wird und obendrein zusehen muss, wie Vladislav, obwohl er verheiratet ist, seine verehrte Clara von Thegzes verführt, wandelt sich die Freundschaft in Missgunst und Hass.

Leselounge

Die Autorin

Liliana Le Hingrat

Portrait von Liliana Le Hingrat

Liliana Le Hingrat wurde 1967 in Rumänien geboren. Sie studierte Geschichtswissenschaften an der Universität „Alexandru Ioan Cuza“ zu Iasi und...

zur Autorin Bücher von Liliana Le Hingrat

Pressestimmen

"Brillant erzählter Debütroman."

Buchmarkt, August 2015

"Fesselnde Intrigen um die Herrschaft auf dem Balkan des 15. Jahrhunderts."

Bella, 14.10.2015

"Liliana Le Hingrat ist es gelungen, mit ihrem Debütroman ein Stück europäischer Geschichte lebendig werden zu lassen. Bildgewaltig, fesselnd und emotional erzählt sie von einer Zeit des Umbruchs, von Liebe, Freundschaft und Verrat." (lovelybooks.de/kubine)

lovelybooks.de, 02.11.2015

"(---) ein gewaltiges Historien-Epos um Machtkämpfe, Intrigen und Religionskonflikte, und eine herzzerreißende Geschichte um Liebe und Freundschaft."

cellesche-zeitung.de, 26.11.2015

"Ein grandioses Debüt, so abgründig und dramatisch, dass es an die TV-Serie 'Game of Thrones' erinnert."

Petra - Buch Special, Dezember 2015

"Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, erzählende Passagen wechseln sich mit Dialogen ab, die Spannungsbögen sind bewusst gesetzt und treiben auf einen gemeinsamen Höhepunkt hin."

Eliza's Bücherparadies (Blog), 13.12.2015

"Ein grandioses Debüt, so abgründig und dramatisch, das es an die TV-Serie 'Game of Thrones' erinnert."

Für Sie, 07.12.2015

"Bildgewaltig, fesselnd und emotional erzählt: Hier wird ein Stück europäischer Geschichte lebendig!"

Avanti, 16.12.2015

Rezensionen

Ich hatte mich sehr gefreut, dass ich das Buch testlesen durfte. War zwischendurch leider krank, aber nun ist alles
wieder gut.

Das Cover finde ich schonmal sehr ansprechend.

Es ist ein Debütroman der Autorin Liliane Le Hingrat und spielt im 15. Jahrhundert. Man erhält viele Informationen zu den Geschehnissen und Gegebenheiten im 15. Jahrhundert ist Europa.

Ich lese sonst eher nicht solche Romane und muss sagen, dass es mir etwas schwer fiel reinzukommen, aber es gibt eine Liebesgeschichte und Intrigen, Krieg und Grausamkeiten und es wird NIE langweilig.

Ich fand das Buch sehr interessant und kann es jedem empfehlen, ohne zu viel verraten zu wollen :-)
gina_1986, 10.12.2015

Das Buch spielt im Europa des 15. Jahrhunderts und ist doch total aktuell. Vertreter eines Landes gegen andere
Länder. Neid, Habgier, Verrat, der Wunsch mehr zu haben an Macht, Geld und Frauen. In großen Teilen spielt es auf dem Balkan, der auch heute noch ein Brennpunkt ist. Die Türken mischen mit und die Türkenkriege folgen bald auf die Zeit in der das Buch spielt. Aber für uns ist die Zeit auch irgendwie romantisch, zumindest wenn es um die Liebe zweier Männer zu einer zauberhaften Frau geht.
Das Buch ist ein Genuss und man kann auch noch, gerade heute, viel daraus lernen. Naja, vielleicht sollten die Politiker daraus lernen ...
Sylvia von Hilchen, 08.11.2015

„Das dunkle Herz der Welt“ ist ein gut recherchierter historischer Roman, der die Ereignisse des 15.
Jahrhunderts unter der Regentschaft König Sigismunds und seiner Nachfolger spannend und anschaulich vor den Augen des Lesers ausbreitet. Der Autorin ist es gelungen, genau die richtige Mischung aus geschichtlicher Realität und Fiktion zu finden, so dass sowohl ein geschichtlich interessierter Leser als auch jemand, der Unterhaltung und Abenteuer sucht, voll auf seine Kosten kommt.
Ich persönlich bin historischen Romanen gegenüber sehr skeptisch, da oft eine romantische Liebesgeschichte im Mittelpunkt steht und die geschichtliche Realität völlig verfremdet wird. „Das dunkle Herz der Welt“ jedoch hat mich überzeugt, da die Liebesgeschichten nicht so dominant im Vordergrund stehen und Le Hingrat in ihrer Erzählweise das 15. Jahrhundert lebendig werden lässt.
Voller Spannung folgt man als Leser den Ereignissen um Vladislav Draco, dem Vater des berühmt-berüchtigten Vlad Draculea, und János Hunyadi, die von Freunden zu Konkurrenten werden. Vor dem Hintergrund der Bedrohung durch das Osmanische Reich und den Kreuzzügen gegen die Hussiten verbindet die Autorin gegebene Fakten zu einer fesselnden Erzählung und erfüllt die historisch verbürgten Personen mit Leben. Mit Vladislavs Freund und Beschützer Roxolan findet noch dazu ein älteres, vorchristliches Kapitel der Region Eingang in die Geschichte, denn er huldigt noch den alten Gottheiten der Daker und ist in deren Mysterien eingeweiht.
Der Roman kann mit denen von Autoren wie Rebecca Gablé oder Oliver Pötzsch auf jeden Fall mithalten und ist durchaus empfehlenswert und ich bin gespannt auf das nächste Buch von Liliana Le Hingrat.
Kassy, 02.11.2015

Wenn ich ganz ehrlich sein soll, habe ich mich nie sonderlich für historische Romane interessiert. Ich dachte warum
nicht auch einmal ein historischer Roman? Lets give it a try :0) Mit Sicherheit wird das wunderschöne Cover auch meine Aufmerksamkeit erregt haben, die eindringliche rote Farbe und der schöne Drache, der als Hinweis auf den im Buch vorkommenden Orden der Drachenritter dient, vermutlich habe ich auch zunächst an einen Fantasy Roman gedacht ohne groß auf die Inhaltsangabe zu achten.
Und nun zum Buch! Die Handlung wirft uns hinein in das Europa des 15 Jahrhunderts und wir begleiten die Hauptprotagonisten des Buches Vladislav Basarab Draco und János Hunyadi (zunächst Freunde und später erbitterte Feinde) und die damaligen polnischen und ungarischen Könige Wladyslaw Jagiello und Sigismund von Luxemburg.
Die Machtkämpfe, Intrigen und Manipulationen der einzelnen Parteien, Fürstenhäuser und Königshöfe, lassen die Bösewichter von Dallas und Denver Clan wahrlich blass dastehen. Die kleine Walachai, in einer Zeit geprägt von religiöser, wahnhafter Überzeugung, verzerrt und benutz von politischer Macht.
Wem dies nicht schon alles interessant und spannend genug sein sollte, der findet sicherlich Gefallen in der aufreibenden Liebesgeschichte zwischen Vladislav und der reizenden Clara von Thegzes.
Ich möchte wirklich nicht zu viel des Inhalts preisgeben, aber doch abschließend noch folgendes erwähnen. Für mich hat Liliana Le Hingrant die Ereignisse unglaublich lebendig beschrieben.
Sie zieht einen mitten in das Geschehen, vermittelt Farben, Gerüche, Gefahren etc. tiefgehend, emotional, aufregend und soweit ich dies überhaupt beurteilen kann detailreich recherchiert, mit explizitem Wissen und viel, viel Leidenschaft für dieses Genre.
Fazit: Mit Liliana Le Hingrat schippert man immer auf dem Oberdeck eines Luxusdampfers über den großen Ozean der historischen Romane.
Vielen Dank für das Leseexemplar, ich habe mich sehr gefreut.
Missy999, 02.11.2015

Der balkanische Rosenkrieg

Wer bei Vladislav Draco bzw. Vlad Draco und Transsylvanien an Bram Stocker‘s Dracula denkt, liegt nicht ganz verkehrt. Fürst Vladislav Draco war der Vater von Vlad III. Draculea, dessen Leben in Verbindung mit Bram Stoker’s Roman gebracht wird. Doch mit Vampiren oder ähnlichem hat der vorliegende Roman absolut nichts zu tun. Ganz im Gegenteil.

Liliana Le Hingrat schildert die stellenweise recht komplizierten Ereignisse am Vorabend der ersten Türkenkriege anschaulich und vor allem gut verständlich, vorwiegend anhand des aufregenden wie gefährlichen Lebens von Vladislav Basarab Draco. Hierbei geht die Autorin abwechslungsreich vor und lässt auch immer wieder andere Handlungsstränge mit einfließen, sodass man einen guten Einblick in die politische Lage der damaligen Zeit erhält, bei den verschiedensten Ränke- und Machtspielen dabei ist, die eine oder andere Schlacht verfolgt und das Privatleben der Protagonisten gut kennenlernt. Somit erhält man ein absolut rundes Bild über die Geschehnisse der damaligen Zeit.

Abgerundet wird dies durch den farbenprächtigen, bildhaften und kraftvollen Schreibstil der Autorin. Liliana Le Hingrat gelingt es mühelos, die Geschichte packend und spannend wiederzugeben und sich dabei eng an die geschichtlichen Vorgaben zu halten. Und da das Leben von Vlas‘ Sohn Vlad III. Draculea, der in dem Roman auch eine Nebenrolle inne hat, ja auch nicht gerade ereignislos war, kann man hoffentlich mit einer Fortsetzung rechnen.

Fazit: Bestens recherchiert schildert die Autorin packend und mitreißend das aufregende Leben von Vladislav Draco, dem Fürst der Walachei.
Belles Leseinsel, 02.11.2015

War sehr überrascht,so spannend und authentisch das Mittelalter in einen Roman verpackt erklärt zu
bekommen.Von der 1.Seite an hat mich die Geschichte gefesselt, selten war das bei historischen Romanen bei mir der Fall.
Sehr spannend,mit der Liebesgeschichte und den Intrigen der Widersacher von Vladislaw und seinen Gefährten zu lesen.Kann ich nur empfehlen!
Petra Weber, 01.11.2015

Südosteuropa im 15 Jahrhundert: Der walachische Fürst Vladislav Basarab Draco kämpft um sein Erbe. Kaiser Sigismund
nimmt ihn in den Drachenorden auf und versucht, ihm den Weg zu ebnen. Ganz uneigennützig ist das ganze nicht, denn dem Kaiserreich stehen schwere Zeiten bevor. Protestantische Bewegungen lassen die Kirche erzittern, innenpolitische Querelen um Macht und
Besitz drohen, das Reich zerbrechen zu lassen, und die Türken versuchen, das Abendland zu erobern. Hilfe erwartet sich Vladislav auch von seinem Freund und Waffenbruder János Hunyadi.
Doch als sich beide in die selbe Frau verlieben, zerbricht die Freundschaft. Jeder geht seine eigenen Wege, angetrieben von Machtansprüchen, Neid und Hass aufeinander. Während Vladislav mal mit der einen, mal mit der anderen Seite Allianzen eingeht, um sein Fürstentum zu retten, geht János geradlinig seinen Weg. Doch wer wird am Ende als Sieger hervorgehen?
Liliana Le Hingrat ist es gelungen, mit ihrem Debütroman ein Stück europäischer Geschichte lebendig werden zu lassen. Bildgewaltig, fesselnd und emotional erzählt sie von einer Zeit des Umbruchs, von Liebe, Freundschaft und Verrat. Dafür hat sie über 10 Jahre intensiv recherchiert. Fast alle im Roman vorkommenden Figuren haben real existiert, allerdings sind die zeitgenössischen Quellen nicht sehr ergiebig. Nichtsdestotrotz schafft die Autorin es, ihnen mit Hilfe des zeitgeschichtlichen Kontextes Leben einzuhauchen. Die Zeichnung der Figuren ist dabei sehr genau. Die Rivalität zwischen Vladislav und János wird
sehr gekonnt dargestellt. Während Vladilav, der geschworen hat, die christlichen Werte zu verteidigen, sich gegen Intrigen, die ihn zu den Türken überlaufen lassen, wehren muss, bleibt er sich selbst immer treu. Sein ehemaliger Freund dagegen ist zerfressen von Minderwertigkeitskomplexen, geboren aus Neid, die seinen Ursprung in seiner unklaren Herkunft haben. Beim Lesen fragt man sich auch, warum die Freundschaft der beiden Männer ausgerechnet an einer Frau zerbricht. Beim Lesen bekam ich das Gefühl, das das nur ein vorgeschobener Grund war. Beide Protagonisten haben ihre Stärken und Schwächen und besonders mit Vladislav fiebert und leidet man mit, bis zur letzten Seite. Auch alle anderen Figuren sind hervorragend gezeichnet. Ob Clara, Roxolan, oder Vlads Söhne – alle habe ich ins Herz geschlossen. Mit ihnen leidet man, verzweifelt und hofft, das sich alles zum
Guten wendet. Die Geschichte all dieser Personen lässt Liliana Le Hingrat lebendig werden. Der sehr angenehme Schreibstil, die unterschwellige Spannung, die sich abwechselnden Perspektiven, aus denen die
Geschichte erzählt wird, lassen einem das Buch kaum aus der Hand legen. Trotz der Komplexität der geschichtlichen Rahmenhandlung kann man dem ganzen recht gut folgen. Fans historischer
Romane werden begeistert sein und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
kubine, 01.11.2015

Einfach Lesenswert!
„Das Dunkle Herz der Welt“ entführt uns in die beginnende Renaissance. Brilliant geschrieben und außerordendlich recherchiert entführt uns die Autrorin zu einer sagenumwobenen Familie: der Familie von Dracula. Tatsächlich spielt auch ein großer Teil des Buches in Transsylvanien.

Beschrieben wird anhand der drei Hauptprotagonisten der Kampf Draculas Vater um den Erhalt seines Landes, der Walachei: Vladislav Draco (Draculas Vater) unterstützt von Roxolan (letzter Prieser der alten dakischen Mysterien) und János Hunyadi – zunächst bester Freund, bald aber erbitterter Feind von Vladislav.

Vladislav, als Geisel am ungarischen Hof aufgewachsen und Mitglied der Societas Draconis – einem christlichen Orden – kämpft gegen Machtanspruch der Danen in der Walachei, ein Krieg der 200 Jahre andauern sollte.

Anfangs noch seinem christlichen Anspruch treu, wird die Walachei zum Spielball der Mächte und er ein Bündnispartner der Osmanen.

Hier zeigt die Autorin, dass die Renaissance eben nicht nur eine Zeit der blühenden Künste und Wissenschaften sondern vom allem die Zeit der Kriege war. Vordergründig ein Kampf gegen die Heiden (Moslems) und Häretiker geht es allerdings eher um politisch territoriale Ziele. Schließlich dehnt sich im 15. Jahrhundert das Osmanische Reich bis nach Serbien und Bulgarien aus.

Trotz der Bedrohung durch die Osmanen ist eine Einigung der europäischen Kräfte nicht möglich. Bündnisse werden gebrochen sobald dies konform erscheint, selbst heilige Verträge ,auf die Bibel geschworen, sogar von der Kirche.

Demgegenüber stehen die Osmanen mit einer straffen Verwaltung in einem geeintem Reich, mit Religionsfreiheit und Vertragstreue gegenüber den unterworfenen Ländern. Kein Wunder also, dass die Osmanen lange Zeit nicht zu besiegen waren.

Gut gefallen hat mir, dass Frau Le Hingrat fast ausschlließlich historisch belegte Personen in ihrem Roman agieren lässt. So sieht für mich ein guter historischer Roman aus. Ich warte schon auf den Folgeband.
Evelyn Beyer, 01.11.2015

Ich bin ein großer Fan historischer Romane, der Titel und der Bucheinband habe mich schon neugierig gemacht, auf
den Inhalt.

Das dunkle Herz der Welt, von Liliana Le Hingrat, hat mich von Anfang in seinen Bann gezogen, durch den wirklich
sehr spannenden und bildlichen Schreibstil der Autorin und natürlichen der fesselnden Story, fiehl es mir jedesmal schwer, wenn ich das Buch mal zur Seite legen mußte.

Toll finde ich auch die Karten auf den Innenseiten der Umschlagseiten, so kann man sich gleich selber ein Bild, von der Lage der historischen Schauplätze machen.
Auch insgesamt, hat sich die Autorin sehr historische Ereignisse gehalten, wie ich finde.

Die Geschichte selber, ist eine Geschichte die im Europa (heutiges Rumänien) des 15. Jahrhundert angelegt ist.
Hauptperson ist der junge Vladislav Basarab Draco, Fürstensohn der Walachei und Ritter des Drachenordens,
der den Kampf aufnimmt, für den Thron seines Vates zu kämpfen.
Da nicht nur sein Familienzweig den Anspruch darauf erhebt sondern noch andere Fürstenhäuser,
gibt es jede Menge Kämpfe, Intrigen und nochmehr Intrigen, innerhalb und ausserhalb der Familie.... verbunden mit Hass, aber auch Liebe,
die wieder zu Konflikten und Kämpfen führt und Freunde zu Feinden werden lässt.

Wirklich ein tolles Buch, was ich jedem Liebhaber historischer Romane wärmstens empfehlen kann.
Und für mich hoffe ich sehr, dass es eine Fortsetzung geben wird.
tatti, 31.10.2015

Das Buch "Das dunkle Herz der Welt" von Liliana le Hingrat war geschichtlich sehr interessant zu lesen.
Allerdings hatte ich am Anfang doch ziemliche Probleme in diese Erzählung einzutauchen, da die vielen und teilweise auch ähnliche Namen mich etwas verwirrt hatten. Es ist sehr gut recherchiert und auch gut detailliert beschrieben. Ich konnte mir vieles davon bildlich vorstellen, was für mich immer für ein gutes Buch spricht.
Beeindruckend fand ich auch die Karten aus dem Mittelalter auf den Innenseiten der Klappumschläge. Dadurch war es noch einfacher sich einiges vorzustellen.
Alles in einem eine gute und gelungene Geschichte über Liebe, Verrat, Kämpfe, Intrigen und auch Freundschaft.
ssun, 31.10.2015

Sehr gut recherchierter Roman und sehr Detailtreu Nachempfunden (vor allem die Karten im vorderem Einband und im
Hinteren Einband).
Leider zu trocken geschrieben im Gegensatz zu anderen Historischen Romanen. Es sind einige Stellen die auf Latein geschrieben sind und leider sind keine Übersetzung vorhanden.
Für echte Geschichtsfans genau das richtige die sich für die Türkenkriege, Politik und die politischen Intrigen im 14. Jahrhundert interessieren.
Jutta Mengele, 30.10.2015

Cover: Mit seiner roten Farbe und dem erhabenen Druck, ein echter Hingucker und Handschmeichler. Der Drachen weißt
schon mal auf den wichtigen und auserlesenen Orden der Drachenritter hin.

Inhalt: Die Geschichte Europas im 15. Jahrhundert. Ein Kontinent der durch religiöse Kämpfe und politische Intrigen zerrissen und von den Türken von außen bedroht wurde.
Jeder kämpft um seine eigenen Interessen um seinen eigenen Thron.
Als dann die Liebe zu einer Frau aus Freunden Feinde werden lässt, nimmt das
Schicksal seinen unabwendbaren Verlauf.
Können aus Vladislav Basarab Draco und János Hunyadi wieder Freunde werden?

Meine Meinung: Ein sehr guter Einstieg in die Geschichte erleichtert es uns die Personen kennen zu lernen.
Nach und nach befinden wir uns dann immer mehr auf einer Achterbahn, es wird ein einziges auf und ab, hin und her, sowohl im Krieg und in den Machtverhältnissen wie auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen und Bündnissen. Heute hier eine Intrige, morgen genau dagegen, Verträge werden geschlossen und wieder gebrochen. Auf der einen Seite zählen Blutsbande auf der anderen Seite wird innerhalb der Familie um den Thron gekämpft, bis zum Tod.
Die beiden Haupt –Protagonisten (erst Freunde dann Gegner) sind beide sympathisch und menschlich. Sie sind sehr weise und immer wieder sehr einsichtig und menschlich, um dann doch wieder unnachgiebig, hinterhältig, gemein und grausam zu handeln.
Die damalige Zeit war sehr zerrissen und mit Kriegen angefüllt. So frage ich mich manchmal, gab es überhaupt Tage ohne Krieg, wo kamen überhaupt die vielen Menschen her bei den vielen Niederlagen und Toten – auf beiden Seiten?
Der Schreibstil ist sehr flüssig und zeugt von einem unglaublichen geschichtlichen Hintergrundwissen. Im ganzen Buch gab es keinen einzigen Moment von Stillstand. Auch werden brutale Szenen, wie Folter und Kerkerhaft nicht ausgiebig und bis in Detail beschrieben, um die ganze Grausamkeit zu erahnen, reichen auch die Andeutungen (dafür bin ich dankbar).

Interessant ist, dass Vladislav Basarab Draco, der Vater von dem uns als „Graf Dracula“ bekanntgewordenen Vladislav Draculea, auch schon ein unglaubliches Leben hatte. Mich haben diese Details unglaublich überrascht.

Was ich auch noch toll fand, vorn und hinten im Buch sind Karten von der beschriebenen Zeit, so konnte ich mich immer wieder ein bisschen orientieren.

Mein Fazit:
Ein wahres Epos über diese Zeit, sehr gut erzählt.
Von mir 4 Sterne.
Gelinde, 29.10.2015

Das Buch spielt im östlichen Europa, der Walachai und Transsylvanien im 15. Jahrhundert Als kleiner Junge von
seiner Familie getrennt, wächst Vladislav am Hof von König Sigismund auf, als Geisel und Garant für die Politik seines Vaters, des Fürsten Mircea Basarab. Der König, der auch Großmeister des Drachenordens ist, nimmt ihn in seine Dienste und am 8. Februar 1431, in Nürnberg, in die höchste Klasse der Societas Draconis auf.
Als Ritter des Drachenordens, erkämpft und erobert Vladilslav den walachischen Thron. Dabei gerät er in Konflikt mit den Königen von Ungarn und Polen, die, selbst verfeindet, ihren eigenen Anwärter auf den walachischen Thron setzen wollten. Persönliche Differenzen mit seinem besten Freund und Schwertbruder János Hunyadi, dem nicht anerkannten unehelichen Sohn von Sigismund, kriegerische Auseinandersetzungen, Liebe und ein Schuss Magie begleiten den abenteuerlichen Weg durchs östliche Europa.
Ein gelungenes Debüt – schon nach wenigen Seiten war ich gefesselt. Mir gefällt, dass Liliana Le Hingrat ihre Protagonisten modern mit Witz und Lässigkeit reden lässt. Der historische Hintergrund und die bekannten Persönlichkeiten sind gut recherchiert. Man fühlt sich schnell heimisch in der Geschichte. Farbig geschildert erfährt man viel über das damalige Leben, politische Intrigen, Scharmützel und dem Türkenkrieg, aber auch über persönlichen Probleme, Liebe und Freundschaft.
Wer Bücher von Rebecca Gablé mag, wird auch dieses Buch mögen. Für mich war es ein echter Schmöker und ich bin schon jetzt neugierig auf weiter Bücher von Liliana Le Hingrat.
Prilli, 28.10.2015

Trotz des schon abgenutzten Themas über die Kirchlichen Kreuzzuege im Mittelalter hat Liliana Le Hingrad es
geschafft, was neues zu bringen.Zu Beginn des Buches ist der Leser geneigt eben aus dem Grunde der Thematik das Buch aus den Händen zu legen.Es dauert auch ziemlich lange,bis man sich in die Figuren gelesen hat. Wenn aber dann der Punkt überschritten ist, liest man das Buch wesentlich entspannter und intensiver.Ist das Lesen am Anfang. schwierig und holperig, so ist man am Ende doch gespannt auf den Ausgang der Geschichte.Da man schon aus vorhergegangen Büchern weiß, wie die Schlachten geführt wurden kann der Leser sich ganz auf die Figuren konzentrieren.Auch hier geht es, wie so oft um Liebe Freundschaft Hass und Verrat. Der Leser ist im Verlauf der Geschichte so eingenommen,das er seine Umwelt und die Zeit vergisst.Was vor allem für das Buch spricht, ist die Hauptfiguren Vladislav Draco und seine Familie.Eine historisch belegte Geschichte des Walisischen Reichs und die wahre Geschichte derer von Draculer.Also eigentlich doch was Neues in altem Gewand.
Mit dem Wissen um den historischen Hintergrundwird das Buch noch wertvoller, weil jedem bekannt ist, wie schwierig und aufwendig eine solche Recherche ist.
Ullivonpie, 26.10.2015

Das Buch "Das dunkle Herz der Welt" spielt im Mittelalter im heutigen Rumänien.
Der Protagonist, Ritter Vladislav Basarab Draco verteidigt den Thron seines Vaters gegenüber Anwärtern aus Polen und Ungarn, die iherseits den Thron besteigen wollen mit Hilfe seines Freundes János Hunyadi.
Die Freundschaft gerät jedoch in eine schwere Krise, als sich Vladislav in die auch von seinem Freund begehrte Frau Clara verliebt.
In Verzweiflung der Situation wird Vladislav Mitglied des Osmamen Heeres und kämpft im Türkenkrieg an der Seite der Muslimen, obwohl sein Sohn dem Sultan als Geisel dient.
Schwere Entscheidungen kommen auf ihm zu, aber er folgt dem Ruf seines Herzens und verliert es zum Schluss.
Ein packender Mittelalterroman, der auf spannende Weise über das Leben in der damaligen Zeit erzählt.
chris, 25.10.2015

Als unerfahrener Leser im Bereich Historie kam ich an diesem Buch wirklich an meine Grenzen. Bezüglich der
Länder hat mir eine schöne Karte auf den ersten Seiten sehr geholfen. Allerdings sind die doch für unsere heutige Zeit schwierigen Namen der handelnden Personen und auch die Sprache für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Ansonsten gibt es in diesem Buch alles, was ein toller Roman ausmacht: Liebe, Intrigen, und viele Kämpfe auf unterschiedlichen Territorien. Die Recherche scheint mir ordentlich zu sein, aber wie gesagt kenne ich mich in dieser Zeit (1395-1447) überhaupt nicht aus.
mellchen33, 23.10.2015

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Das cover des buches verspricht durch farbe und gestaltung viele geheimnisse. es hätte mich im laden angelockt.

im epilog wird von der geburt von roxolan berichtet und das er von einem priester zum wächter und krieger ernannt wurde. das ganze zu einer zeit die ich nur durch sagen kenne. die geschichte von vladislav basarab hört sich höchst interessant an und die figuren und orden die im buch erwähnt werden haben am ende des buches noch ein erklärungskapitel. vom deutschen orden habe ich auch schon gehört im gegensatz zum drachen orden. das buch lebt von den intriegen und verwirrungen die in der zeit alltäglich sind. der kampf um den trohn der wallachei und dem überleben der wallachen ist äußerst interessant. ich habe mich auf der ersten hälfte des buches etwas schwer getan bin dann aber woll eingestiegen und habe die zweite hälfte des buches in einer woche volkommen verschlungen. die trauer die janos gegen über vlas und seiner familie empfindet ging mir total in die augen, egal wie oft ich diese zeilen gelesen habe. ich würde jedenfalls das buch historisch interessierten empfehlen. die autorin erklärt am ende des buches ihre motivation und ihre idee wie sie auf die geschichte gekommen ist und ich bin voll und ganz einverstanden mit ihren gedanken.

sille72, 19.04.2016

Fesselnde Geschichte

 

In ihrem Debütroman Das dunkle Herz der Welt nimmt die Autorin Liliane Le Hingrat die Leser mit in die Welt des 15. Jahrhunderts. Es ist der Vorabend der Türkenkriege und mitten im Geschehen ist Vladislav Basarab Draco, der Sohn des ehemaligen Fürsten der Walachai. Die Autorin erzählt die Geschichte von Vladislav auf fesselnde Weise und bietet dabei einen faszinierenden Blick ins 15. Jahrhundert mit seinen Umwälzungen. Der Schreibstil ist gut und der Spannungsbogen bleibt, in der gut recherchierten Geschichte, vom Anfang bis zum Ende erhalten. Die Charaktere sind markant entworfen und haben ihre Höhen und Tiefen.

Für mich einige Stunden fesselnder Unterhaltung mit gutem Geschichtsbezug.

manu63, 13.04.2016

Die Autorin hat die historischen Ereignisse im Südosten Europas zwischen Februar 1431 und Dezember 1447 mit einer
spannenden fiktiven Geschichte verknüpft und ein vielschichtiges und vor allem authentisches Bild der damaligen Zeit gezeichnet.
dorli, 01.01.2016

Das Buch vermittelt einen lebendigen Eindruck aus einer Zeit und einer Gegend, die nicht so sehr bekannt ist. Ein
bisschen Mystik wird uns durch den Hohepriester Roxolan in die Geschichte hineingebracht.

Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen und hat mich gut unterhalten.
leseratte1310, 06.12.2015

Der Debütroman von Liliana Le Hingrat hat mich von Anfang in seinen Bann gezogen. Sie hat es geschafft, Vladislav
Dracos Kampf um die Walachai für mich lebendig zu machen. Was für ein fesselnder historischer Roman, der die Zeit der Türkenkriege, der Kämpfe um die Vorherrschaft in Europa und die Mysterien dieser Zeit sehr lebendig und nie langweilig zeichnet.
Möpschen48, 29.11.2015

Ein Epos der Zeitgeschichte
Liliana Le Hingrat hat für das Buch Das dunkle Herz der Welt 10 Jahr lang recherchiert. Entstanden ist ein Historischer Roman den ich mit den ganz großen Roman wie Der Medicus, Die Päpstin und Die Säulen der Erde in einem Atemzug nennen möchte.
Wenn man bedenkt das es der Debüt Roman von Liliana Le Hingrat ist kann man nur sagen Chapeau!
Sylvia Hertel, 29.11.2015

Ein grandioser, historisch sehr gut recherchierter Roman. Trotz des Umfangs sehr lesenswert und absolut kurzweilig.

viel leser, 26.11.2015

Das Cover mit dem austretenden Wappen des Drachenordens wirkt edel und passt sehr gut zum Buch. Man hat sofort die
Vermutung, dass es sich hier entweder um eine Fantasy Story oder aber auch einen historischen Roman handeln könnte. Hier kommen Fans beider Genres auf ihre Kosten
Diathia182, 19.11.2015

Vladislav Basarab Draco, ist der Sohn des Fürsten der Walachei. Vlas ist nicht am Hof seines Vaters aufgewachsen
und so wird er bei der Thronübergabe übergangen. Er will mit allen Mitteln den Thron der Walachei zurück. Dabei muss er auch seinen Sohn als Geisel geben und er kämpft sowohl auf Seiten der Christen wie der einfallenden Osmanen. Mit seinem ehemaligen Freund Janos hat er sich dabei einen
raschke64, 19.11.2015

Fiktion und Wahrheit packt die Autorin geschickt zu einem spannenden Buch und beschreibt die Ränkespiele der
europäischen Staaten im Kampf gegen das Osmanische Reich.

Ich habe das Buch in nur wenigen Tagen gelesen und es fiel wirklich sehr schwer, das Buch aus den Händen zu legen.

http://mundolibris.blogspot.de/2015/11/liliana-le-hingrat-dasdunkle-herz-der.html#links
http://mundolibris.blogspot.de, 11.11.2015

intressant hier lesen wir eine story die im mittelalter passiert mit allem drum und dran....eine spannende leseprobe

Buchwurm, 07.10.2015

Mittelalter, mit allem, was so dazugehört: Ritter, Orden, Intrigen, Glauben... Es geht natürlich um Macht, und
es scheint sehr fesselnd zu sein.
Rotauge, 06.10.2015

Könige, Ritter, Orden, Intrigen, Macht und Krieg - der osteuropäische Adel im Mittelalter, repräsentiert
durch den Rumänen Vladislav Basarab und seinen Beschützer Roxolan. Mit Aufnahme in den Drachenorden wandelt sich eine Freundschaft in Feindschaft, den Janos Hunyadi hat erfahren, dass er als unehelicher Sohn des Königs auch Ansprüche geltend machen kann. Spannend und detailreich erzählt.
Nadines_Buecher, 03.10.2015

Dieses Buch handelt von Hass, Intrigen und auch vor allem Geschichte.
Es hört sich spannend an, weil es viele Verwirrungen und Machtkämpfe gibt.
Spannend.
Beate Sonnabend, 02.10.2015

Das klingt nach einem idealen Buch für die dunkler werdenden Herbsttage! Wer kennt die Geschichten um Vlad Dracul
nicht? aber hier wird offenbar versucht, die Geschichten um den rumänischen Thron in einen historischen Kontext zu setzen - für Freunde historischer romane sehr verlockend!
lolarennt, 01.10.2015

Ein historischer Roman nach meinem Geschmack. Dieses Buch MUSS man ja einfach kaufen.
Die Leseprobe ist sehr spannend und man wartet ungeduldig auf den Erscheinungstermin des Buches.
Wenn ich es gewinnen würde, hätte ich sehr große Freude damit.
Sigrid, 30.09.2015

Klingt gut

hobble, 30.09.2015
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