Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Wolfsschlucht

9783426517048
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Klappenbroschur, Knaur HC
02.02.2015, 400 S.

ISBN: 978-3-426-51704-8
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Kriminalroman

Ende April am Tegernsee: Kommissar Clemens Wallner ermittelt in gleich zwei mysteriösen Fällen: Ein Bestattungsunternehmer versinkt mitsamt seinem Leichenwagen in der Mangfall, während gleichzeitig eine junge Frau verschwindet. Ihr Wagen wird kurz darauf im Gebirge gefunden – aufgespießt von einem Maibaum. Im Lauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass beide Ereignisse auf eigenartige Weise zusammenhängen – und dass bei beiden Wallners anarcho-bayerischer Kollege Leonhardt Kreuthner seine Finger im Spiel hat, dem diesmal ein genialer Plan für einen Maibaumklau aus dem Ruder gelaufen ist.

Leselounge

Der Autor

Andreas Föhr

Portrait von Andreas Föhr

Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehb...

zum Autor Bücher von Andreas Föhr

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Weitere Teile der Reihe "Ein Wallner & Kreuthner - Krimi"

Pressestimmen

"Der sechste Fall des kultigen Tegernseer Ermittlerpaares Leonhardt Kreuthner und Clemens Wallner bietet Spannung, schrägen und leisen Humor sowie viel bayerische Wohlfühlatmosphäre. Herausgekommen ist ein kleines Meisterwerk."

Hessischer Rundfunk online, 02.02.2015

"Ein überaus gelungener, spannender Krimi, der beim Leser sicher auch für etliche Lacher sorgt."

WAZ , 07.02.2015

"Es wird richtig, richtig spannend, wenn man einen Roman von Andreas Föhr zu lesen beginnt.

Literaturmarkt.info, 09.02.2015

"Ein überaus gelungener, spannender Krimi, der beim Leser sicher auch für etliche Lacher sorgt."

Westdeutsche Allgemeine Zeitung , 07.02.2015

"Andreas Föhr hat wieder ein Buch geschrieben, das die Herzen von Regionalkrimi-Fans höherschlagen lässt. Spannend und humorvoll."

FREUNDIN, 11.02.2015

"Echter Polizeialltag sieht anders aus, dennoch hat dieser bayerische Krimi Charme, kommt ohne allzu viel Dialekt aus und liest sich flüssig weg."

Neue Westfälische, 15.02.2015

"Andreas Föhr ist [...] einer der wenigen Autoren, sie es schaffen, ihr Niveau zu halten und sich selbst treu zu bleiben."

Krimikiosk.de, 15.02.2015

"Ein Krimi, der auch für Nicht-Bajuwaren absolut lohnens- und lesenswert ist." Autor Andreas Föhr gelingt es bestens, seine Figuren mit viel Charakter auszustatten und die einzelnen Handlungsstränge am Ende zu einem logischen Schluss zusammenzuführen, dass es ein reines Vergnügen ist, in diesen Krimi einzutauchen."

Ruhr-Nachrichten

"Furios"

Lea, 11.02.2015

Das Buch unterhält, ohne aufgezogen zu wirken und der Dialekt ist auch für einen Nicht-Bayern verständlich und nicht überbenutzt. Föhr formt interessante Charaktere, die sich vom 08/15 Krimi unterscheiden und unterhält den Leser mit unterschwelligem Humor. Meiner Meinung nach ein wirklich unterhaltsamer, wenn auch etwas flacher Krimi. Ich freue mich also schon auf den nächsten aus Föhrs Feder."

rcn - Rock City News, März 2015

"Spannung mit Lokalkolorit."

Exclusive, 18.02.2015

„Skurrile Figuren, derb-komische Dialoge, eine raffiniert ausgetüftelte Story: Andreas Föhrs Wolfsschlucht ist ein wunderbar kriminalistisches Lesevergnügen.“

Hamburger Abendblatt, 26.02.2015

"Föhr serviert uns wieder Bayerische Schmankerl."

Tiroler Tageszeitung, 03.03.2015

"Klasse Mix aus Humor und Spannung!"

TV Movie, Ausgabe 6 / 2015

"Andreas Föhr ist meines Erachtens einer der wenigen Autoren, die es schaffen, ihr Niveau zu halten und sich selbst treu zu bleiben."

KrimiKiosk (Blog), 15.02.2015

"Lesenswert, auch für Nicht-Bayern!"

Freizeit revue, 04.03.2015

"Noch abgedrehter als bisher"

Miesbacher Merkur , 10.03.2015

"Lesenswert, auch für Nicht-Bayern!"

Freizeitwoche, 14.03.2015

"Andreas Föhr packt jede Menge schräge Figuren und Momente in seinen Roman. Doch er übertreibt es nicht. Dialogwitz, Spannung und Lokalkolorit halten sich in diesem gelungenen Krimi die Waage."

Augsburger Allgemeine, 07.03.2015

"Rund um die 'Wolfsschlucht' lässt Andreas Föhr sie ermitteln und schafft es, auch im sechsten Band der Reihe das Niveau der Vorgänger zu erreichen. Erfolgreich hält er die Balance zwischen Humor und Spannung und gibt seinen Figuren mehr Facetten, als man anfangs ahnt."

WAZ, 20.03.2015

"Andreas Föhr schafft es, auch im sechsten Band der Reihe das Niveau der Vorgänger zu erreichen. Erfolgreich hält er die Balance zwischen Humor und Spannung und gibt seinen Figuren mehr Facetten, als man anfangs ahnt."

Westdeutsche Allgemeine, 20.03.2015

"Föhrs Muster, mit bayerischem Humor, echten Typen sowie kriminalistischen Winkelzügen eine leichte und unterhaltsame Lesekost zu servieren, funktioniert prima."

Goslarsche Zeitung, 18.03.2015

"Föhr ist ein versierter Erfinder abgedrehter Plots, und Humor beweisen seine stimmigen Dialoge auch. Wer gerne Regionalkrimis liest, wird hier gut bedient."

Süddeutsche Zeitung, 25.03.2015

"Bayerisch-skurril und auch für Nordlichter empfehlenswert."

Panorama, Nr.2 (1.3.2015)

"Die Verbindung zwischen Spannung und Humor, der skurril ist, aber nicht ins Lächerliche abrutscht, ist gelungen."

Buchblinzler Blog

"Der neue Fall für den Kult-Kommissar Clemens Wallner. Andreas Föhr hat einen verzwickten und gut konstruierten Kriminalfall aufs Papier gezaubert! "Wolfsschlucht" gehört zu den besten Krimis der Reihe. Man folgt dem Tun von Wallner und seinen Kollegen mit großer Freude."

Denglers-buchkritik.de, Alex Dengler, 13.04.2015

"Wer den Bayernkrimi mag, für den ist dieses Buch eine Pflichtlektüre!"

Artikeldienst-online.de, 14.04.2015

"Föhrs Stil ist witzig, ohne dass er dem Affen Zucker geben muss - auch wenn die Handlung mitunter Volten schlägt, die einem die Lachtränen in die Augen treiben."

Hersfelder Zeitung, 25.04.2015

"Wäre Fitzek der PS-starke, rassige Ferrari, würde man Föhr vielleicht eher den guten alten VW zuordnen: verlässliche deutsche Wertarbeit, die den Leser aber unaufhaltsam weiterrollend zur großen Auflösung hin bringt. Diemacht staunen und stellt die Weichen für weitere Fortsetzungen der beliebten Reihe."

Die Rheinpfalz, 25.04.2015

"Wer es bayerisch deftig mag, ist bei Andreas Föhr an der richtigen Adresse. [...] Humorvolle Dialoge wechseln sich mit düsteren und bedrohlichen Szenarien ab. Selbst an surrealen Elementen fehlt es nicht: Ein Wolf und eine neuzeitliche Hexe treiben ihr Unwesen."

Augsburger Allgemeine Zeitung, 03.06.2015

"Wer es bayerisch deftig mag, der ist bei Andreas Föhr genau an der richtigen Adresse."

Recklinghäuser Zeitung, 27.05.2015

"Der humorige, hintergründige Krimi kommt ohne viel Blut aus. Vertraut wirkt uns Schweizern der bayrische Dialekt. Die spannende Story ist mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit gewürzt."

Neue Luzerner Zeitung , 21.06.2015

"'Wolfsschlucht' von Andreas Föhr ist ein Krimi mit vielen ernsten Themen, aber auch einer, bei dem man herzhaft lachen kann. Manchmal ist es hart an der Grenze zum Klamauk, aber Föhr schafft es immer wieder, Kreuthner, seinen unorthodoxen Polizeiobermeister ohne Schuldbewusstsein, einzufangen. Der eher zurückhaltende Kommissar Wallner ist da die passende und wohltuende Ergänzung."

SR 3 - Saarlandwelle, 01.08.2015

"Tatsächlich heben sich Föhrs Krimis von der Regio-Massenware wohltuend ab: Er liefert sorgfältig konstruierte, komplexe Plots [...], die mit süffigen Dialogen von gut wiedererkennbaren Typen belebt werden."

Süddeutsche Zeitung, 09.08.2016

Rezensionen

Spannung mit einer Priese Humor.
"Wolfsschlucht" ist ein flüssig zu lesender Regionalkrimi in bekannter Andreas Föhr Manier und sorgt mit dem altbekanntem Ermittlerpaar Kreuthner und Wallner für einige Lacher. Das Buch hat eine schöne Mischung aus Spannung, Humor und Regionalität, die auch für Nicht-Bajuwaren gut zugänglich ist und eine glaubhafte Atmosphäre aufbaut. Die Charaktere entwickeln trotz der Seitenzahl ausreichend Tiefgang und die einzelnen Handlungsstränge, die anfangs etwas chaotisch wirken, kommen zum Ende hin sinnvoll zusammen und runden das Buch super ab.
Hanon, 15.08.2015

Zum Inhalt möge sich der interessierte Leser hier auf der Buchseite kurz informieren. Ich ergänze lediglich meine
persönliche Meinung:

Das knapp 400 Seiten starke Buch ist in 70 knackig kurze Kapitel unterteilt. Der Schreibstil ist locker und leicht und kommt dem Leser angenehm entgegen.

Für mich war dieser 6te Band der Reihe um Wallner und Kreuthner das 3te Buch, das ich gelesen habe. Für mich hat sich eine deutliche Steigerung ergeben, insbesondere was die Konturen und die Tiefe der Protagonisten betrifft. Dem Autor gelingt es in diesem Buch sehr gut die Krimihandlung, den Regionalanteil und die humoristische Komponente zu einem gelungenen Ganzen zu vereinigen. Ein paar - vermeidbare - Längen und das für mich etwas konstruiert wirkende Finale haben dem Buch aus meiner Sicht die Höchstpunktzahl leider knapp verdorben.

Trotzdem - ein guter Regionalkrimi mit humoristischem, manchmal fast schon slapstickhaftem Anteil - der Freude gemacht hat und Vorfreude auf weitere Bücher aufkommen lässt.
Thommy28, 11.02.2015

Ein Krimi, der durchaus mal wieder Tiefgang enthält und nicht voraussehbar ist. Leider finde ich es als Norddeutsche
ziemlich schwierig zu lesen, wenn sich die Personen auf Bayrisch unterhalten. Natürlich macht es das Buch irgendwie autentischer wenn in einem Buch, das in Bayern spielt, die Leute auch die Mundart benutzen, aber leider habe ich der wörtlichen Rede dadurch nur schwer folgen können.
Die Komissare ermitteln in merkwürdigen Fällen, die irgendwie miteinander in Verbindung zu stehen scheinen. Die Tochter eines angesehenen Psychaters wird entführt, doch der Vater scheint nur wenig Interesse an ihrem Auffinden zu haben und die Mutter ist entweder betrunken oder steht unter Drogen. Dann wird auch noch ein Bestattungsunternehmer ermordet. Der Zusammenhang zwischen den beiden ist nur schwer nachzuvollziehen, vor allem, da eigentlich alle, die etwas zu wissen scheinen, abblocken und eher mehr Rätsel aufwerfen als die bereits vorhandenen zu lösen.
Tubby-1985, 07.02.2015

Bestatter Florian Scheffler wird sturzbetrunken von seinen – ebenfalls sturzbetrunkenen – Wirtshaus-Spezis samt
Leichenwagen in einer Staustufe der Mangfall „geparkt“.
Dumm nur, dass nach einem nächtlichen Regenguss das Auto die Staustufe heruntergespült wird, und der Bestatter am nächsten Morgen nur noch tot aus dem Auto befreit werden kann. Noch dümmer, dass Leonhardt Kreuthner – im Hauptberuf Polizeiobermeister, nebenberuflich Schwarzbrenner – und ein Kollege zu den alkoholisierten Wirtshausbesuchern gehörten, die die Schnapsidee am Abend ausgeführt hatten.
Kommissar Wallner von der Miesbacher Kripo ist daher fast erleichtert, als sein Team feststellt, dass der Tod nicht durch Ertrinken sondern infolge dreier Schusswunden eintrat, die der Tote aufweist, die er aber nach den Beteuerungen der beiden Polizisten zum Zeitpunkt der Wirtshausgaudi noch nicht hatte.

Dann verschwindet im Nachbarort auch noch eine junge Frau. Ihr Auto wird – von einem langen Baumstamm aufgespießt – in den Bergen gefunden. Wallner hat den Verdacht, dass die Frau entführt wurde, und dass die skurrile Behandlung des Autos nur der Ablenkung dienen soll.

Der Vater der jungen Frau – Leiter einer exklusiven Privatklinik – verhält sich allerdings sehr merkwürdig, du hat offensichtlich kein Interesse daran, dass seine Tochter gefunden wird. Komisch auch, dass keine Lösegeldforderung auftaucht. Warum hat der Ermordete mehrfach mit der Verschwundenen telefoniert, und warum hat er Fotos von einer weiteren Frau, die sich selbst als Hexe bezeichnet, und deren Tochter gemacht?

Als Wallner ein Portrait der Kleinen sieht, macht er noch eine weitere –ihn erschreckende – Feststellung die ihn noch sehr stark beschäftigen wird.

Die handelnden Personen sind vom Autor wunderbar dargestellt.
Polizist Kreuthner zum Beispiel, der mit seinen Machenschaften immer wieder die Grenzen der Legalität überschreitet, und so gar nicht dem Bild, welches man von einem bayrischen Staatsbediensteten hat, entspricht.

Läßt Kreuthner die Gesetze noch aus Eigennutz bzw. für dumme Ideen links liegen, so dehnen oder übertreten weitere Charaktere, darunter auch Wallner und der Staatsanwalt, bewusst die Grenzen der Gesetze, weil sie in dem Moment anderes für wichtiger und richtiger halten.

Wallners Großvater Manfred ist eine überaus sympathische Figur, ein wahrer Hallodri, trotz seines Alters, und immer der Meinung, dass der Zweck die Mittel heiligt. Dies bringt ihm des Öfteren Ärger mit Wallners Kollegen ein. Dem Autor gelingt es sehr gut, die enge Beziehung zwischen Manfred und seinem Enkel, der bei ihm aufgewachsen ist, zu schildern.
Auch die „Hexe“ Stefanie Lauberhalm, die für ihre Überzeugungen sogar hinnimmt, dass ihre Tochter in eine Pflegefamilie gesteckt wird, ist ebenfalls gelungen. Insgesamt sind die Charaktere trotz mancher Überzeichnung sehr glaubha
falo65, 05.02.2015

Ich muss gestehen, ich habe dieses Buch in einem Ruck gelesen und war absolut begeistert. Das Buch "Prinzessinenmörder"
kannte ich von Andreas Föhr bereits und war natürlich neugierig auf Wolfsschlucht - ich wurde nicht enttäuscht.
Die urige bayrische Art von Leonard Kreuthner, die Figur des alten Wallner - und natürlich auch die des jungen - einfach brillant.
Es ist meiner Meinung nach ein perfekter Krimi, gewürzt mit einer guten Portion Humor - absolut lesenswert.
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, mit Überraschungseffekten gespickt.
Ich würde mir das Buch in jedem Fall kaufen und kann nur sagen: "Weiter so, Andreas Föhr, ich bin auf jeden Fall ein absoluter Fan und werde es bleiben!"
Danke Droemer-Verlag für diesen Autor.

Sorry, ist meine erste Rezension und wahrscheinlich vollkommen daneben, aber ich hoffe, ich kann dazulernen.
Und nochmals danke für diesen Super-Krimi!
Gudrun Schüler, 01.02.2015

In dem neuen Krimi von Andreas Föhr steigt diesmal die Spannung nur langsam. Doch nach dem richtigen Einlesen macht es
wieder richtig Spaß.
Kommissar Clemens Wallner hat es diesmal mit zwei Fällen,die zu Anfang scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Es gibt einige Irrungen und Wirrungen,die zur Spannung beitragen.
Es gipfelt in einem äußerst spannenden Finale.
Irving, 01.02.2015

Bei dem Titel "Wolfsschlucht" handelt es sich um das sechste Buch von Autor Andreas Föhr, das von dem Polizisten"paar"
Leo Kreuthner und Clemens Wallner handelt. Wie bei allen (Fortsetzungs-)Reihen teilt sich die Leserschaft in solche, die jeden der früheren Titel kennen und solche, die (erst) mit diesem Titel in deren Welt(en) vorstoßen. Wie man in den Rezensionen derjenigen lesen kann, die alle bisherigen Titel kennen, ist auch das neue Werk gelungen und damit tatsächlich eine Fortsetzung. Ich kannte bisher keinen dieser Titel und kann nach Lektüre der "Wolfsschlucht" sagen: Das spielt(e) keine Rolle! Mit pointierten, gelungen skizzierten Beschreibungen von Personen und Orten setzt Föhr mich als Leser so "ins Bild", dass einem die Charaktere bekannt vorkommen und sich deren Worte und Taten, seien sie auch noch so skurril, sozusagen folgerichtig ergeben. Dabei wird die Bezeichnung "Regionalkrimi" nicht überstrapaziert, weder örtliches noch sprachliches Lokalkolorit wird (zu) häufig eingestreut und wenn, dann pointiert und mit Bezug zu den Ereignissen. (Feiner) Humor, Witz und Situationskomik, die man in diesem Buch reichlich findet, sind nicht abhängig vom Ort (Tegernsee), manchmal (nur) vom Land (Bayern), aber in jedem Fall so beschrieben, dass nicht nur Insider an vielen Stellen leise und an manchen laut lachen können. Die Bilder im Kopf, die Andreas Föhr (nur) durch Worte abrufen und in vielen Fällen dort erzeugen kann, sind vielschichtig, haben Kontur und sind weit entfernt von der oftmals zweidimensionalen (TV-)Welt. Insofern hoffe ich, dass niemand auf die Idee kommt, dieses Werk verfilmen zu wollen, was ich im Übrigen jedem guten Buch bzw. dessen Autor(in) ersparen würde!
HGG, 01.02.2015

Mit "Wolfsschlucht" legt Andreas Föhr den 6. Teil der Reihe um Kommissar Wallner und seinen "anarcho-bayerischen"
Kollegen Leonhardt Kreuthner vor.
Diesmal haben es der Kommissar und sein Team mit einem Mord an einem Bestatter zu tun. Zeitgleich wird eine junge Frau als vermisst gemeldet. Das beide Fälle miteinander zu tun haben, wird schnell klar. Auch hängt Kreuthner wieder mal mit drin, und seine leicht unkoventionellen und chaotischen Ermittlungen veranlassten mich, mehr als einma,l mit einem breiten Grinsen den Kopf zu schütteln. Wunderbar beschreibt der Autor die ablaufenden Ermittlungen. Immer mit einen gehörigem Schuß Humor, der durch den bayerischen Dialekt, den man auch gut als "Nicht-Bayer" versteht, ein gewisses, sehr sympthatisches Lokalkollorit erhält. Nicht nur Kreuthner, der nicht selten durch Glück, Zufall und auch Frechheit einige enscheidene Hinweise findet und somit wieder einmal hauptsächlich an der Auflösung der Fälle beteiligt ist, sondern auch Wallner ist dieses Mal sehr nah an dem Fall. Denn auch sein Großvater, der sehr symphatisch dargestellte Manfred, mischt wieder eifrig mit. Und so verknüpfen sich die beiden Fälle auch mit dem Privatleben des Kommissars. Der Autor versteht es wunderbar die Spannung zu jeder Zeit aufrecht zu erhalten und gar noch zu steigern. Dieses Buch habe ich an einem Stück gelesen, in konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Diese Buchreihe kann ich allen Krimifans sehr empfehlen.
SaHo, 29.01.2015

Wolfsschlucht geschrieben von Andreas Föhr ist ein Krimi der besonderen Art.
Der Krimi spielt am Tegernsee mit dem Komissar Wallner und auch Kreuthner ist
wieder zur Stelle.
Das Buch ist spannend vom Anfang bis zum Ende, weil sich immer wieder neue
Aspekte in den Ermittlungen ergeben. Am Anfang denkt man es handelt sich
um zwei Kriminalfälle, so ziemlich in der Mitte des Buches stellt man fest das
die beiden Fälle zusammen gehören.
Ich werde noch einige Bücher von Andreas Föhr lesen. Und alle mit Wallner
und Kreuthner.
Kallau, 28.01.2015

Das neue Buch von Andreas Föhr enthält wieder alle Elemente, die man von einem guten und unterhaltsamen Regionalkrimi
erwartet: Eine originelle Geschichte, Spannung und detailliert gezeichnete Figuren.
Der ewig frierende Kommissar Wallner hat es bei diesem Fall nicht leicht. Einerseits hält ihn sein uniformierter Kollege Kreuthner auf Trapp, dessen Eskapaden sich weit außerhalb der Legalität abspielen. Andererseits bringt ihn sein eigenwilliger Großvater in eine heikle Situation, so dass er sich zwischen Familiensinn und Pflichtgefühl entscheiden muss. Ein Fall, der ihm schließlich persönlich ungeahnt nahe geht.
Ich habe das Buch mit großem Genuss gelesen und kann es nur uneingeschränkt weiter empfehlen.
aprichter, 28.01.2015

In seinem neuen Krimi „Wolfsschlucht“ führt uns Andreas Föhr wieder in das von seinen früheren Romanen bekannte
Gebiet am Tegernsee. Auch die Hauptfiguren des Personals sind uns vertraut. Neben dem ewig frierenden Kommissar Wallner mit seinem etwas eigenwilligen Großvater und seinen Kollegen ist auch Polizeiobermeister Kreuthner wieder mit im Spiel. Der glänzt auch dieses Mal mit bajuwarischer Schlauheit und rüpelhaften Aktionen, bei denen man als Nichtbayer oft nur milde mit dem Kopf schütteln kann.
Hinzu kommt aber in diesem Fall eine fein gesponnene Finanz- und Familiengeschichte mit mehreren Verästelungen, die die Aufklärung zweier Geschehnisse schwierig machen. Dass die zwei Fälle etwas miteinander zu tun haben, ahnt der Leser bald. Wie sie aber zusammenhängen, muss langwierig und spannend ermittelt werden. Eine gewisse Hauptrolle spielt auch noch eine schöne Frau, die sich als Hexe bezeichnet und nicht nur als solche einen Eindruck auf den Kommissar macht. Alles in allem eine gut erfundene und spannend erzählte Story mit volkstümlich erheiternden Aspekten.
Peter Kunze, 27.01.2015

Ein Mord in der Wolfsschlucht in der Nähe des Tegernsee und ermittelnde Beamte, die alle irgendwie ganz spezielle echte
Typen sind. Das klingt nach spannendem, gut lesbaren Kriminalroman. Und das ist es auch - spannende Lektüre für die Fahrt mit der Tram ins Büro. Eine Geschichte mit vielen unerwarteten Wendungen, handelnde Personen, die plötzlich etwas anderes sind als geahnt (sogar der Staatsanwalt ist nicht so, wie er erscheint), das alles ist die ideale Mischung für einen gut lesbaren, aber immer spannenden Kriminalroman.
Wolfsschlucht ist der erste Roman von Andreas Föhr, den ich gelesen habe. Er wird aber sicher nicht der letzte bleiben.
mbastuck, 27.01.2015

Der Frühling hält ganz langsam Einzug ins Tegernseer Tal. Jetzt hat es Kommissar Clemens Wallner, Leiter der Kripo
Miesbach mit 2 Fällen zutun, die auf den ersten Blick nichts miteinander zutun haben. Der Bestatter Florian Scheffer ist mit seinem Leichenwagen in der Mangfall umgekommen. Gleichzeitig wird der Wagen der vermissten Bianca Stein von einem Maibaum aufgespießt im Wald gefunden. Hat hier mal wieder Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, der bekanntlich in jedes Fettnäpfchen tritt, seine Finger im Spiel?

Aber nicht nur diese beiden Fälle beschäftigen Wallner. Auch sein Großvater Manfred, mit dem er zusammen lebt, macht Probleme, seit er mit einem Elektromobil durch die Gegend fährt...

Dies ist der 6. Kriminalfall bei dem mich Andreas Föhr mitnimmt ins wunderschön gelegene Tegernseer Tal. Und auch dieses Buch habe ich kaum aus der Hand legen können.

Protagonisten, bei denen jeder Einzelne eine ganz eigene Persönlichkeit hat, sind mir auch hier wieder schnell ans Herz gewachsen. Besonders Opa Manfred, der seinem Enkel Clemens immer mal wieder auch auf der Polizeistation begegnet, hat mein Herz erobert. Aber auch Leonhardt Kreuthner hat eine ganz besondere Art, die den Chaoten einfach liebenswert macht.

Dazu die wunderschönen Beschreibungen der Landschaft und die witzigen Kleinigkeiten, "Coffee to go - auch zum mitnehmen", z.B. geben den Kriminalfällen von Andreas Föhr immer eine humorige Note, die ich besonders schätze.

Wer Krimis mit einem Hauch von Witz mag, der ist hier genau richtig. Aber Achtung Suchtgefahr!
gaby2707, 24.01.2015

Wolfsschlucht" spielt in der Gegend vom Tegernsee. Die Hauptfigur ist Kommissar Clemens Wallner.

Das Buch entwickelt sich zu einem guten konstruierten und recherchierten Kriminalfall mit überraschendem Ende, der durch zum Teil mundartliche Kommunikation sehr amüsant ist.

Dies war mein erster Andreas Föhr Roman und das Buch ließ sich sehr gut lesen. RuckZuck hatte man 50 Seiten gelesen und es kaum bemerkt. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Danke für diese Möglichkeit.

Mama007, 21.01.2015

„Wolfsschlucht“ – davor kann nur gewarnt werden. Es ist gefährlich.
„Ende des Weges – Lebensgefahr“, so steht es auf dem Schild an der Wolfsschlucht.
Immerhin schreibt die Augsburger Allgemeine am 8.7.2014: Kreis Miesbach
Bergwacht rettet Wanderer aus Kreuther Wolfsschlucht
So ganz ungefährlich kann es dort also wirklich nicht sein.
Und auch im Buch ist es in der Wolfsschlucht sogar in mehrfacher Hinsicht gefährlich – ist doch dort nach gut hundertjähriger Abwesenheit wieder ein Wolf aufgetaucht.

Clemens Wallner, Leiter der Kripo Miesbach, bekommt viel zu tun:
ein Mord, zwei Entführungen, 3 zerstörte Autos (1 Leichenwagen, 1 Mercedes, 1 alter VW-Bus), Mordversuche und jede Menge grober Unfug (Maibaumdiebstahl …) und nicht zuletzt die Sorge um seinen Großvater – hat er etwas mit des Kindesentführung zu tun gemeinsam mit der Hexe?

Aber zum Glück hat er ja wieder seinen altbewährten Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner zur Unterstützung vor Ort. Mit seiner tatkräftigen Unterstützung können die Fälle schnell gelöst werden. - Oder ist Kreuthner selbst involviert in die Fälle? Gäbe es ohne ihn diese Fälle vielleicht gar nicht? Warum klaut er bei einer Hausdurchsuchung heimlich einen Laptop? Warum geht er nicht gegen die Computer-Hacker vor?
Merkt denn keiner etwas von Kreuthners Schwarzbrennerei (nicht nur für sich, er beliefert auch die Gaststätte)? Wie lange dauert es, bis man Kreuthner endlich überführen kann und will?

Ein bisschen Bayerischer Dialekt kommt vor, aber alles ist leicht verständlich.
Bayern liegt uns in der Lausitz und im Spreewald doch näher als ich dachte. Wir haben auch Wölfe (selbst am Tage ist schon mal ein Wolf ganz in die Nähe unseres Dorfes gekommen), auch bei uns gibt es Maibaumdiebstahl (auch wenn hier die Regeln etwas anders sind: nur in der Nacht vom 30.4. zum 1. Mai – also in der Hexennacht – darf geklaut werden, auch bei uns gibt es Hexen/Menschen mit besonderen Gaben, wo man unsicher ist, was man davon halten soll und wie man damit umgehen soll.

Bevor Sie das Buch kaufen, bereiten Sie Ihren Chef und Ihre Familie darauf vor, dass Sie jetzt nicht gestört werden dürfen, denn „Wolfsschlucht“ ist gefährlich: einmal in der Hand kann man das Buch nicht mehr weglegen, bis man es ausgelesen hat. - Warten Sie nicht zu lange mit der Kaufentscheidung, denn die erste Auflage ist bestimmt bald ausverkauft.
Nofretete, 19.01.2015

Ein sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Krimi, der auch leicht zu lesen ist. Trotz vieler Enden und Handlungen wird ist
nie verwirrend oder unübersichtlich. Immer wieder wird man gelungen zum Hauptgeschehen zurückgeführt. Im Sinne der Polizei hofft man das nicht alle Polizisten so "menschlich" und chaotisch agieren wie der Hauptdarsteller Leonhardt Kreuthner und Kommissar Wallner. Manfred ruft große Sympathien hervor, und sicher wünschen sich viele so einen Großvater. Es war mein erster Krimi von Andreas Föhr und schon zur Buchmitte verspürte ich die Lust alle Titel der Reihe zu lesen. Gerade als Kontrast zu skandinavischen Krimis, die ich in den letzten Jahren überwiegend gelesen habe, erfreut die Lockerheit, Freundlichkeit und das bunte Szenario. Auch die Dialektpassagen und die dazugehörigen Fußnoten und Erklärungen sind amüsant und es entkommt selbst beim Lesen ein kurzes Lächeln.
koppi67, 18.01.2015

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Wieder ein sehr guter Fall für Wallner mit vielen witzigen Szenen!
Besonders Kollege Kreuthner ist wieder der Hammer!
Uschi, 26.12.2015

Eine Frau verschwindt, der Bestatter wird ermordet - es gibt einiges zu tun für Wallner und sein Team. Die
Wolfsschlucht kommt nur am Rande vor, aber seltsamerweise sind in diesem Kriminalroman beide Verbrechen irgendwie nebensächlich. Was dem Lesevergügen keinen Abbruch tut. Ohnehin leben die Krimis von Andreas Föhr mehr vom Lokalkolorit und vom"Stammpersonal" also von Clemens Wallner und Co, wobei Wallner selbst noch der farbloseste dabei ist. Wesentlich ergiebiger und amüsanter ist da schon Kollege Kräutner und natürlich sein Opa Manfred. Wenn der stirbt, kann Föhr die Reihe sowieso einstellen. Man darf diese Krimis daher also auch nicht allzu bierernst nehmen, auch wenn solches hier oft in Strömen fliesst. Die hier angewandten Ermittlungsmethoden sind teilweise mehr als fragwürdig und würden im realen Leben niemals durchgehen. Aber das ist ja das Schöne an einem Buch - erlaubt ist, was gefällt. Und das Mangfalltal gefällt halt, obs plausibel ist oder nicht
sylviemarie, 02.12.2015

Ja, ich war wirklich gespannt auf diesen Krimi, zumal ich im Hinterkopf hatte, dass ich schon mal was von Andreas Föhr
gelesen hatte. Und ja, das war damals wohl Der Prinzessinnenmörder , was mir auch gut gefallen hat.

In die Geschichte um Kommissar Wallner und seine Kripo hab ich mich direkt gleich gut eingefunden, der Schreibstil gefällt mir gut, nichts kompliziertes, alles gut verständlich, auch von der Sprache her. Wenn mal was im bayrischen Dialekt auftaucht, was für Nicht-Bayern nicht verständlich ist, dann wird dieser Begriff direkt auch erklärt, damit man Bescheid weiß. Ansonsten sind die bayrischen Gespräche im Buch für mich durchaus nachvollziehbar - aber nicht alles im Buch ist so geschrieben, es ist sogar eher die Ausnahme, also baucht man keine Bedenken haben, wenn man das Buch lesen möchte.
Die Geschichte ist an und für sich wirklich sehr spannend geschrieben und auch durchaus plausibel, teilweise ist es etwas verworren, so dass man da schon aufpassen muss, dass man gedanklich mitkommt. Zum Schluss hin wollte ich fast noch etwas bemängeln, was sich dann jedoch noch aufgeklärt hat... Man verteilt die spannenden Sachen also wirklich über das gesamte Buch hinweg, was ich sehr gelungen finde.

Durch die geschilderten Verhaltensweisen von einzelnen Personen und Orten kommt man auch hier in Richtung des Heimatkrimi, es ist kein hochgestochener Krimi, sondern durchaus ein bodenständiger Krimi mit Menschen wie du und ich, was mir auch sehr gefallen hat. Zumal manche Anekdoten im Buch immer wieder für Schmunzler sorgen. Entsprechend humorvoll war das Buch gelegentlich auch. Und auch eine eher kleine Geschichte am Rande fand ich gut eingebaut und auf die Krankheit Leukämie hinweisend bzw. die Prüfung ob man Stammzellen spenden kann. Vielleicht erreicht der Autor damit ja auch, dass sich ein paar mehr Menschen in dieser Hinsicht endlich mal registrieren lassen? (Geht ganz einfach, Infos gibts bei der dkms, und nein, dafür ist KEIN Tropfen Blut notwendig...!) Fand ich einfach auch noch so eine tolle Geschichte.
Eine weitere nette Sache: Die Kapitel sind nie übermäßig lang, so dass man auch abends vorm Einschlafen eben nochmal kurz ein bißel was lesen kann ohne ein Kapitel mittendrin unterbrechen zu müssen. Find ich gut.

Für mich war das ein äußerst unterhaltsames Buch, eine spannende Geschichte, die auch einige humorvolle Momente mit sich brachte, ein Buch, das ich in kurzer Zeit gelesen habe. Entsprechend kann ich hier auch nur eine Empfehlung aussprechen sowie 5 von 5 Sternen vergeben.
evafl, 13.05.2015

Ja, ich war wirklich gespannt auf diesen Krimi, zumal ich im Hinterkopf hatte, dass ich schon mal was von Andreas Föhr
gelesen hatte. Und ja, das war damals wohl Der Prinzessinnenmörder , was mir auch gut gefallen hat.

In die Geschichte um Kommissar Wallner und seine Kripo hab ich mich direkt gleich gut eingefunden, der Schreibstil gefällt mir gut, nichts kompliziertes, alles gut verständlich, auch von der Sprache her. Wenn mal was im bayrischen Dialekt auftaucht, was für Nicht-Bayern nicht verständlich ist, dann wird dieser Begriff direkt auch erklärt, damit man Bescheid weiß. Ansonsten sind die bayrischen Gespräche im Buch für mich durchaus nachvollziehbar - aber nicht alles im Buch ist so geschrieben, es ist sogar eher die Ausnahme, also baucht man keine Bedenken haben, wenn man das Buch lesen möchte.
Die Geschichte ist an und für sich wirklich sehr spannend geschrieben und auch durchaus plausibel, teilweise ist es etwas verworren, so dass man da schon aufpassen muss, dass man gedanklich mitkommt. Zum Schluss hin wollte ich fast noch etwas bemängeln, was sich dann jedoch noch aufgeklärt hat... Man verteilt die spannenden Sachen also wirklich über das gesamte Buch hinweg, was ich sehr gelungen finde.

Durch die geschilderten Verhaltensweisen von einzelnen Personen und Orten kommt man auch hier in Richtung des Heimatkrimi, es ist kein hochgestochener Krimi, sondern durchaus ein bodenständiger Krimi mit Menschen wie du und ich, was mir auch sehr gefallen hat. Zumal manche Anekdoten im Buch immer wieder für Schmunzler sorgen. Entsprechend humorvoll war das Buch gelegentlich auch. Und auch eine eher kleine Geschichte am Rande fand ich gut eingebaut und auf die Krankheit Leukämie hinweisend bzw. die Prüfung ob man Stammzellen spenden kann. Vielleicht erreicht der Autor damit ja auch, dass sich ein paar mehr Menschen in dieser Hinsicht endlich mal registrieren lassen? (Geht ganz einfach, Infos gibts bei der dkms, und nein, dafür ist KEIN Tropfen Blut notwendig...!) Fand ich einfach auch noch so eine tolle Geschichte.
Eine weitere nette Sache: Die Kapitel sind nie übermäßig lang, so dass man auch abends vorm Einschlafen eben nochmal kurz ein bißel was lesen kann ohne ein Kapitel mittendrin unterbrechen zu müssen. Find ich gut.

Für mich war das ein äußerst unterhaltsames Buch, eine spannende Geschichte, die auch einige humorvolle Momente mit sich brachte, ein Buch, das ich in kurzer Zeit gelesen habe. Entsprechend kann ich hier auch nur eine Empfehlung aussprechen sowie 5 von 5 Sternen vergeben.
evafl, 01.04.2015

Leider hat mir dieser Krimi aus der Reihe um Wallner & Kreuthner nicht so gut gefallen wie z. B. "Totensonntag". Zwar
ist wieder viel Lokalkolorit im Spiel und das ist zum Teil durchaus witzig bis gewitzt. Dennoch hat mich die Story nicht ganz gepackt. Erst am Ende, als alle "wirren Fäden" entwirrt wurden, hat mich die Geschichte überzeugt.

Konstruiert ist der Fall sehr gut, denn bis zum Schluss kann man sich kaum zusammenreimen, wie denn nun wirklich alles gewesen ist und/oder zusammenhängt. Die fast genau so wichtige Nebenhandlung allerdings, in der es um die bayerische Lebensart (hier insbesondere das Maibaumsetzen) geht, erschien mir teilweise zu sehr an den Haaren herbeigezogen. So zum Beispiel die Geschichte mit dem Maibaum, der das Auto einer Vermissten durchschlagen hat und senkrecht darin steckt. Außerdem habe ich mich gefragt, wieso das Buch eigentlich "Wolfsschlucht" heißt. Zwar spielt ein (recht kurzer) Teil des Buches dort, aber der war auf keinen Fall so ausschlaggebend, dass es diesen Titel rechtfertigt. Aber es klingt halt gut... geheimnisvoll, gefährlich... Schade, dass der Leser damit auf eine falsche Fährte geführt wird und der Titel eine vollkommen andere Geschichte vermuten lässt.

Auch der Handlungsstrang, in dem es darum geht, warum die Tochter der "Hexe" Stefanie die gleichen Augen hat wie Wallner, erscheint mir sehr konstruiert. Ich möchte hier nicht zuviel verraten, aber nachdem ich die Aufklärung des Ganzen nun weiß, erscheint es mir derart unwahrscheinlich, dass ich darüber nur den Kopf schütteln kann.

Die Erzählweise von Andreas Föhr finde ich nach wie vor gut. Genau die richtige Mischung aus ernster Polizeiarbeit und uriger bayerischer Lebensart. Aber leider konnte mich das allein diesmal nicht überzeugen.
Caillean, 14.03.2015

Wer spannende Krimis liebt, dem Humor nicht abgeneigt ist und eventuell noch eine Affinität zu Bayern hegt, für den
ist Andreas Föhr Pflichtlektüre.
Der Autor ist ein wahrer Erfinder in Sachen Spannung, seine detailreichen, bis in die kleinsten Kleinigkeiten durchdachten Szenen, die mit einem ordentlichen Schuss Humor und unglaublichen Begebenheiten gewürzt sind, versetzen den Leser ins Staunen und Grinsen! Seine Protagonisten, allesamt ganz eigene, aber charmante Charaktere, werden so bildlich beschrieben, dass man sie vor sich sehen kann. Man friert, lacht oder ärgert sich mit, und immer bleibt die Spannung erhalten! Selten ist eine Handlung wirklich vorhersehbar, so bleibt der Leser stets gefordert, mitzurätseln.
Ich finde, mit „Wolfsschlucht“ ist Andreas Föhr wieder ein wunderbar spannender Krimi gelungen. Manchmal übertreibt er ein kleines bisschen, aber das macht seine Krimis aus und bringt Spass in die Handlung. Kommissar Wallner recherchiert mit seiner Crew das Verschwinden einer Arzttochter - parallel dazu den Tod eines Leichenbestatters, der samt seines Leichenwagens in die Mangfall geraten ist. Eine süße, rothaarige Hexe kreuzt Wallners Weg, die ihn in den Bann zieht und am Ende noch eine ganz besondere Bedeutung für ihn hat. Jeder Krimi in der Wallner-Reihe offenbart etwas mehr aus seinem Leben – ein sehr menschlicher, manchmal romantischer Zug, der den Kommissar noch sympathischer werden lässt. Manche Szenen sind skurril, aber durchaus auch glaubwürdig – in Bayern ist halt einfach nix unmöglich! Insgesamt ein Krimi, den ich nicht aus der Hand legen konnte!
Koriander, 11.02.2015

Traditionell höre ich mir die Bücher von Andreas Foehr immer als Hörbuch an. Auch dieser Band ist absolut
empfehlenswert. Kommissar Wallner muss sich zeitgleich mit Mord und Entführung auseinandersetzen. Die Frage, die sich wie immer aufdrängt, was hat das eine mit dem anderen zu tun? Wie weit geht ein Psychiater um Klinik und heile Welt zu retten?
Aber ich muss ganz offen zugeben, meine Sympathien gelten Kreuthner. Ich weiß, er überschreitet die Grenzen und zwar nicht nur die des Polizei. Er verübt seinen Dienst manchmal nachlässig und nutzt seine Möglichkeiten. In diesem Fall in Sachen Maibaum. Aber wenn er sich dann aus der Schlinge rausziehen muss, legt er eine bewunderswerte Energie und Gehirnschmalz an den Tag. Daher mein Favorit. Ich hoffe, es gelingt im weiter, sein Ding durchzuziehen.
Auch aus diesem Grund ein toller Krimi mit vielen Facetten.
Mellie, 04.02.2015

Habe schon viel vom Autor gelesen, würde das Buch auch gern ganz lesen

hobble, 03.02.2015

Das neue Buch von Andreas Föhr enthält wieder alle Elemente, die man von einem guten und unterhaltsamen Regionalkrimi
erwartet: eine originelle Geschichte, Spannung und detailliert gezeichnete Figuren.
Der ewig frierende Kommissar Wallner hat es bei diesem Fall nicht leicht. Einerseits hält ihn sein uniformierter Kollege Kreuthner auf Trapp, dessen Eskapaden sich weit außerhalb der Legalität abspielen. Andererseits bringt ihn sein eigenwilliger Großvater in eine heikle Situation, so dass er sich zwischen Familiensinn und Pflichtgefühl entscheiden muss. Ein Fall, der ihm schließlich persönlich ungeahnt nahe geht.
Ich habe das Buch mit großem Genuss gelesen und kann es nur uneingeschränkt weiter empfehlen.
aprichter, 28.01.2015

"Wolfsschlucht" spielt in der Gegend vom Tegernsee. Die Hauptfigur ist Kommissar Clemens Wallner.

Das Buch entwickelt sich zu einem guten konstruierten und recherchierten Kriminalfall mit überraschendem Ende, der durch zum Teil mundartliche Kommunikation sehr amüsant ist.

Dies war mein erster Andreas Föhr Roman und das Buch ließ sich sehr gut lesen. RuckZuck hatte man 50 Seiten gelesen und es kaum bemerkt. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Danke für diese Möglichkeit.
Mama007, 21.01.2015

Wieder einmal verspricht der neue Krimi von Andreas Föhr kurzweilige, spannende Unterhaltung.
Bianca ist Marketingmangerin einer Privatklinik und hat ein Geheimnis. Sie wird bei einem Streit verletzt, hat Angst vor der, dem Okkulten zugetanen, Stefanie und wird bei einem nächtlichen Friedhofbesuch überfallen.
Währenddessen erlauben sich die Trinkkumpane des Polizeiobermeisters Kreuthner mit dem Bestatter Scheffler einen derben Scherz. Nach einer im Wirtshaus inzenierten Gerichtsverhandlung wird der Betrunkene in seinen Leichenwagen gesetzt und in die Mangfall gefahren.
riganu, 13.01.2015

Alle Bände habe ich bisher verschlungen.... Ich freue mich schon auf Wolfsschlucht und kann den Erscheinungstag kaum
erwarten... Die Leseprobe liest sich sehr gut und macht Lust auf mehr...
Ally, 10.01.2015

Das Buch würde ich sehr gerne lesen, denn es scheint einiges an Spannung zu versprechen.

rizzoli, 10.01.2015

Auf "eigenartige Weise" verknüpfte Tote? Das weckt doch gleich die Neugier heraus zu finden was dahinter steckt.
Ishetawia, 09.01.2015

Zwei mystereiöse Fälle in einem Buch. Das verspricht sehr spannend zu werden. Ich würde das Buch gerne bis zum Ende
lesen.
Karin Boronowski, 06.01.2015

klingt witzig, auch wenn es ein Krimi ist
Ich würde gerne die ganze Geschichte lesen
Zausewindhexlein, 05.01.2015

Kommissar Wallner ermittelt gleich in zwei mysteriösen Fällen und ein Maibaumklau. Ich bin ziemlich gespannt auf
diesen Roman von Andreas Föhr.
buchleserin, 04.01.2015

spannend, dramatisch mit urigen Anteilen, zumindest soweit ich in den Probeseiten lesen konnte. Dies Mischung mag ich
.

Der Auftakt verspricht gute Unterhaltung.
Nefertari, 04.01.2015

Da ich die Gegend um den Tegernsee kenne, bin ich ganz besonders auf das Buch gespannt!

sabrina, 03.01.2015



BAYREUTH, 02.01.2015

Es scheint der "gute" Keuthner geht mal wieder in einem Fall unter und es ist zu erwarten, dass er auch diesmal wieder
seinen Kopf aus der Schlinge zieht und letztlich zur Aufklärung des Falls erheblich beiträgt.
bücherwurm, 01.01.2015

Ich bin schon sehr gespannt, wie Wallners Kollege Kreuthner wieder schaffen wird, sich tiefer in den Fall zu verstricken
als für einen gesetzestreuen Beamten üblich sein sollte und wie es ihm wahrscheinlich doch gelingen wird, sich aus dem Schlamassel herauszuwinden und sich an der Lösungsfindung zu beteiligen.
Mellie, 01.01.2015

Unterhaltsam, auch mit urigen Typen und dabei spannend, sehr lesenswert.

Wydgee, 01.01.2015

Ein Krimi wie man ihn sich wünscht: spannend, dramatisch. Den MUSS man einfach gleich und in Einem lesen.
Würde mich über einen Gewinn dieses Buches sehr freuen.
Sigrid Vondraschek, 01.01.2015

Ich bin schon gespannt auf den neuen Wallner-Krimi. Die Spannung wird von Beginn an hoch gehalten und das Ganzue wieder
gewürzt mit einer Prise Humor.
Renate, 01.01.2015

beeindruckender Krimi
der nach LESEN
im Zug fahndet
na denne
Heike Steinborn, 01.01.2015

Spannend. Muss ich unbedingt komplett lesen.
muhsil, 01.01.2015

Lesenswert

hobble, 01.01.2015

Ein Krimi zwei Fälle und diese miteinander verwoben. Das erweckt sofort mein kriminalistisches Interesse und Gespür.
Des Rätsels Lösung möchte ich gerne erfahren und bin gespannt wie es gelöst wird.
Roswitha Rudolph, 01.01.2015

Hochspannung pur. Krimifans sollten das Buch unbedingt lesen.

Busmieze, 01.01.2015

Kommissar Wallner und sein Kollege Leuthner - ein tolles Gespann. Wobei sich der Polizist Leuthner oft eher als Teil
des Problems als ein Teil der Lösung darstellt. Wie die Leseprobe vermuten lässt, auch in diesem Fall. Leider bricht die LP an einer ganz besonders spannenden Stelle ab und all den zahlreichen Fans bleibt nichts anderes übrig, als geduldig auf den Erscheinungstermin zu warten. Garantiert wieder ein Bestseller, Kultstatus haben die Beiden ja schon.
Bibliomarie, 01.01.2015

wer Andreas Föhr mag muss auch diesen lesen,also ich würde mich freuen
wenn ich es Probe leses darf
Petzzie, 01.01.2015

Zwei Erzählstränge, die gleich zu Anfang aufgrund ihrer Vielfältigkeit Lust darauf machen, zu erfahren, wie es
weitergeht - und ob bzw. wie sie zusammen hängen. Eine Frau in Panik, ein "Männerhaufen", der seine Scherze zu weit treibt, und das alles flüssig und auf den Punkt beschrieben. Ich bin neugierig auf die Auflösung.
zzeichen, 01.01.2015

Freue mich schon auf das neue Buch über das Tegernseer Duo Wallner und Kreuthner - die Vorgänger gehören zu meinen
Lieblings-Bayernkrimis.
Susanne Wanninger, 01.01.2015

Karrierefrau Bianca macht dunkle Geschäfte, für die sie körperliche Gewalt erntet und Opfer eines Überfalls wird.
Stefanie, die Erstere scheinbar kennt, übt sich in schwarzer Magie gegen Bianca, von der ihr Ehemann Ansgar nicht recht weiß ob er daran glauben soll oder nicht. Eine zweifelhafte Wirtshausgesellschaft macht einem Zechbruder aufgrund seiner langweiligen Geschichten einen Schauprozess und beschließt als Strafe, den Bestatter samt Leichenwagen in den Fluß zu stellen, so dass der Betrunkene beim Aussteigen aus seinem Wagen schlagartig nüchtern wird. Schließlich wird es zwei Tote geben. Sind die Fälle verbunden? Welche undurchsichtigen Geschäfte stecken dahinter? Hochspannung garantiert!
Nadines_Buecher, 01.01.2015

Der Titel und das Cover versprechen Hochspannung.

stephan, 01.01.2015

Die Geschichte macht mich neugierig. Da ich die süd-deutschen Kriminalromane bisher nicht kenne, würde ich mich gerne
auf diese Kriminalgeschichte einlassen, die spannend zu sein scheint, und das ist mir das Wichtigste bei einem Krimi: Spannung, interessante klare Figuren und gute Unterhaltung.
Bücherschatzfinderin, 01.01.2015

Das Thema ist spannend. Ein etwas anderer Krimi.

Annegret Schütte, 01.01.2015

Ich liebe skurrile Krimis! Das ist Einer. Und auch noch spannend.

redmoon123, 01.01.2015

Kann man gut lesen

hobble, 01.01.2015

Da ich den Autor Andreas Föhr noch nicht kenne, würde ich mich über ein Leseexemplar sehr freuen. Die Inhaltsangabe
erscheint vielversprechend.
reisefrau, 01.01.2015
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