Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

.NEUSTART

9783426787298
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Klappenbroschur, Knaur TB
01.10.2015, 256 S.

ISBN: 978-3-426-78729-8
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Aus dem Leben eines Netzaktivisten

Stephan Urbach wird als junger Hacker Mitglied der Netzaktivistengruppe Telecomix. Diese sorgt dafür, dass die Menschen in Krisenländern wie Syrien und Ägypten während des Arabischen Frühlings via Internet weiterhin ihre Stimme in die Welt tragen können. Von der anfänglichen Euphorie getrieben, ihm unbekannten Leuten helfen zu können, stürzt Stephan sich immer weiter in das Projekt – und vergisst darüber sich selbst und seine eigenen Bedürfnisse. Schlaf, Essen und soziale Kontakte werden durch Kaffee, Zigaretten und Onlinechatgruppen ersetzt, bis er schließlich zusammenbricht. Seinem Ruf als Superheld im Internet fühlt sich Stephan immer weniger gewachsen, bis ein radikaler Selbstmord ihm als einziger Ausweg erscheint. Nur durch die Hilfe seiner Onlinefreunde schafft er es, diesem Teufelskreis zu entkommen und ist heute, nur wenige Jahre später, ein erfolgreicher und vielgebuchter Spezialist für Netz- und Datenschutzfragen.

Der Autor

Stephan Urbach

Portrait von Stephan Urbach

Stephan Urbach, geboren 1980 im hessischen Lauterbach, studierte erfolglos Deutsch und Geschichte auf Lehramt für Gymnasium in Frankfurt am Main,...

zum Autor Bücher von Stephan Urbach

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Pressestimmen

"Stephan Urbach war Hacker in einer Aktivistengruppe. Diese sorgte für Internet-Zugänge in Ägypten, als dort der Arabische Frühling begann, und engagierte sich später auch in Syrien. In seinem Buch "Neustart" berichtet Urbach nun davon, wie sehr ihn diese Arbeit innerlich aufgefressen hat."

Deutschlandradio Kultur, 01.10.2015

"Mich hat sein Buch so beeindruckt, wie es dieses Jahr kaum ein anderes geschafft hat. Warum? Weil Stephan da, wo andere noch diskutierten, geholfen hat. Und weil er rechtzeitig noch die Notbremse ziehen konnte, denn sonst würde dieses Buch nicht existieren."

pinkfisch.net, 04.10.2015

"Stephan Urbachs Buch ist eine durchweg lesenswerte und erhellende Darstellung eines Menschen, der die Welt verändern möchte und dem dies auch gelungen ist – natürlich nicht allein, aber Stephan Urbach zeigt, dass es lohnt, aktiv zu werden und sich gegen Unrecht zu wehren. Schonungslos mit sich stellt er aber auch den negativen Seiten eines derartigen Handelns heraus und beschreibt, wie das Helfersyndrom seine eigene Existenz bedroht – bis er schließlich einen labilen Frieden mit sich und der Welt schließen kann. Diese Entwicklung wird in der klugen, stets reflektierten Prosa Urbachs auf beeindruckende Weise nachvollziehbar. "

hr2, 07.10.2015

"'Neustart' ist ein Buch, das hemmungslos ehrlich von einem Leben erzählt, in dem es um so vieles und eigentlich nur um eines geht: diese Welt zu verstehen, zu verändern und daran eben nicht zugrunde zu gehen."

politik-digital.de, 14.10.2015

"'Neustart' ist ein außergewöhnlich intensives Buch, das berührt und erschreckt zugleich, das zeigt, dass es sich lohnt, sich für andere einzusetzen, und auch, dass es keine Schande ist, sich Schwächen einzugestehen."

Hanauer Bote, 04.11.2015

"Sein /= Urbachs/ Buch ist nicht ein weiteres netzphilosophisches Machwerk, das man durchliest, ein paar nette Ideen mitnimmt und es dann ins Regal stellt. Sein Buch ist unperfekt, emotional, distanzlos. Es berührt. Danke."

Publikumsbeschimpfung (Blog), 02.11.2015

"Mit 'Neustart: Aus dem Leben eines Netzaktivisten' liegt jetzt die Autobiographie von Stephan Urbach vor. Es ist eine lebendig geschriebene Erinnerung des Autors, voll Theatralik und Pathetik, was allerdings zu ihm passt. Er macht aus sich und seiner Persönlichkeit keinen Hehl, schreibt offen und ehrlich. (...) Der Band lässt keinen kalt, sondern reißt mit."

splashbooks.de, 25.10.2015

Lesetipps

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