Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Das Geheimnis jenes Tages

9783426517031
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Taschenbuch, Knaur TB
01.09.2015, 384 S.

ISBN: 978-3-426-51703-1
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Roman

Die Archäologin Nadine soll einem Aborigine-Stamm einige Artefakte zurückgeben, die deutsche Forscher im 19. Jahrhundert unrechtmäßig an sich gebracht haben. Ihre 18-jährige Tochter begleitet sie und verschwindet wenig später spurlos im Outback. Als die Polizei sie nicht finden kann, wächst Nadines Angst ins Unermessliche. Lang verdrängte Erinnerungen steigen in ihr auf: An jenen Tag im Frühjahr 1984, als ihre Zwillingsschwester starb …

Die Autorin

Annette Dutton

Portrait von Annette Dutton

Annette Dutton, 1965 in Deutschland geboren, studierte Geisteswissenschaften in Mainz. Seither arbeitet sie als Fernsehproducerin und Autorin, zuletzt...

zur Autorin Bücher von Annette Dutton

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Lesetipps

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Das Geheimnis jenes Tages, von Anette Dutton

Cover:
Passend zum Inhalt, strahlt das Cover etwas Geheimnisvolles aus.

Inhalt:
Historie und Gegenwart.
Es beginnt 1842 in Siebenlehen.
Amalie, in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, lernt den Botaniker Wilhelm Dietrich kennen. Sie verliebt sich in ihn, heiratet und durch ihn lernt sie die Liebe zur Botanik. Sie wird zur begeisterten Naturforscherin.
Und nach vielen Tiefschlägen wird ausgerechnet sie, eine Frau aus einfachen Verhältnissen, ausgewählt um nach Australien zu gehen und für ein exklusives Privatmuseum zu arbeiten.
Doch der Auftrag hat einen Preis: sie muss ihre Tochter alleine in Deutschland zurücklassen.
Leipzig 2009.
Die Archäologie- und Anthropologie-Professorin Nadine übergib t einem Aborigine-Stamm ein Artefakt, das deutsche Forscher im 19.Jahrhundert unrechtmäßig an sich gebracht haben sollen.
Ihre 18-jährige Tochter begleitet sie und wird wenig später vermisst.
Nadine gerät in Panik. Schon einmal hat sie einen geliebten Menschen (wie sie glaubt durch ihre Schuld) verloren.

Meine Meinung:
Das Buch ist total spannend geschrieben.
Die Geschichte enthält alles was gute Unterhaltung ausmacht, herrliche Landschaften (Australien, es weckt Fernweh), viel Emotionen, historische Fakten und Hintergründe, Spannung wie der beste Thriller (als ein wahnsinniger Mörder ins Spiel kommt), Charaktere und Personen mit denen man sich identifizieren, mit denen man hoffen und bangen kann. Es hat aber auch die „Bösewichte“ auf die man wütend sein kann und über die man sich ärgert und vor denen man unglaublichen Horror entwickelt.
Die einzelnen Erzählstränge sind klar mit Ort und Datumsangabe versehen, so dass man sich sehr leicht zurechtfindet und sofort weiß wo man sich gerade befindet. Und gerade die Abwechslung vom einen zum andern macht es so unglaublich spannend. (Der Schluss der Erzählstränge ist anders als gewöhnlich).
Gerne hätte ich ein bisschen mehr über die Aborigines und den letzen Tracker (Fährtenleser) erfahren.
Das Ende des Buches ist dann leider sehr schnell abgehandelt (bei beiden Erzählsträngen), hier hätte ich gerne noch 50 Seiten mehr gelesen. Dies macht dann das Nachwort zum Teil wieder gut.

Autorin:
Anette Dutton, geb. 1965 in Deutschland, studierte Geisteswissenschaften.
Sie arbeitete als Fernsehproducerin und Autorin, zuletzt für ein Australien-Spezial, sowie eine zweiteilige Australien-Reportage.
Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Australien.

Mein Fazit:
Sehr spannend, als mich das Buch gepackt hatte konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Trotz kleiner Abstriche, 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung von mir.
Gerlinde Reiter, 26.09.2015

Die Vorschau auf diesen Roman macht mich neugierig, ich würde ihn gern lesen wenn er erscheint, Danke.

Petra, 08.07.2015
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