Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Für alle Tage, die noch kommen

9783426653715
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Hardcover, Knaur HC
01.09.2015, 368 S.

ISBN: 978-3-426-65371-5
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Roman

Wie sage ich meinem Kind, dass ich sterben muss? Gar nicht, beschließt Eleanor, als sie von ihrer Brustkrebserkrankung erfährt. Ihre achtjährige Tochter Melissa soll so lange wie möglich eine unbeschwerte Kindheit haben. Stattdessen sammelt Eleanor Gedanken, Erinnerungen und gemeinsame Erlebnisse in einem Buch, das sie bei ihrem Anwalt hinterlegt. Wie fühlt es sich an, wenn die Mutter ohne Abschied geht? Auch siebzehn Jahre danach fühlt Melissa sich unvollständig. Gerade hat sie den Heiratsantrag ihres Freundes Sam abgelehnt, den sie doch innig liebt. Da bekommt sie ein kleines Buch zugestellt – ein Buch, aus dem noch einmal ihre Mutter zu ihr spricht. Es ist voller Rezepte, für die Küche und fürs Leben. Und voller Liebe. Melissa beginnt zu verstehen, was Eleanor für sie getan hat. Sie erkennt, wie sehr sie geliebt wurde. Und sie weiß jetzt, dass sie es auch kann: der Liebe vertrauen.

Die Autorin

Teresa Driscoll

Portrait von Teresa Driscoll

Teresa Driscoll arbeitete 15 Jahre als Moderatorin für die BBC, außerdem als Journalistin und Kolumnistin für verschiedene Zeitungen. Ihre...

zur Autorin Bücher von Teresa Driscoll

Pressestimmen

"Das Schicksal eines kleinen Mädchens, das seine noch junge Mutter an eine schreckliche Krankheit verliert, lässt wohl niemanden kalt. Daher ist es kaum verwunderlich, dass schon die ersten Seiten von 'Für alle Tage, die noch kommen' direkt ans Herz gehen und zu Tränen rühren."

Loveletter, September 2015

"'Für all die Tage, die noch kommen' ist eine einfühlsame jedoch nicht zu klischeehafte Geschichte, die von Liebe erzählt und dabei nicht zu dramatisch wird."

Blog Elas Büchertruhe, 04.09.2015

"Eine tolle Lektüre voller Warmherzigkeit, Tränen und Liebe."

Blog Sarahs Bücherhöhle, 14.09.2015

"Unterhaltung, wie es sie sonst nur noch einer Cecilia Ahern gelingen würde - seit 'P.S. ich liebe Dich' hat es kein so herzzerreißend schönes Debüt mehr gegeben. [...] Zwischen den Buchdeckeln findet man Emotionen pur, und außerdem Erzählkunst in Perfektion. Die britische Autorin schreibt Geschichten, in die man sich einfach verlieben muss."

Literaturmarkt.info, 14.09.2015

"Ein sehr schlicht geschriebenes, aber umso bewegenderes Buch über die Liebe."

PEOPLE, 10.09.2015

"Wenn man sich auf „Für alle Tage, die noch kommen“ einlässt, ist es ein wunderschönes Buch über Trauer, Beziehungen innerhalb einer Familie und die Verbindung einer Mutter zu ihrer Tochter. Ein wenig spannungsarm, aber sehr bewegend."

Leser-welt.de, 21.09.2015

"Ein lesenswerter Roman"

Blog Binzis Bücher, 21.09.2015

"Unterschiedliche Betrachtungsweisen, berührend und verständnisvoll. Eine Geschichte, die sich mit Nähe und Verlust auseinandersetzt. Hat mir gefallen, deswegen die 4 Sterne."

Blog Baronesslesen, 19.09.2015

Teeresa Driscoll verarbeitet das schwierige und doch oft genutzte Thema Krebs in ihrem Debüt einmal ganz anders. [...] Der Schreibstil ist angenehm und insbesondere die Rezepte laden regelrecht zum Nachkochen ein."

Blog Back down to eath , 29.09.2015

"Ein emotionaler und mitreißender Roman, der trotzdem heitere Momente beschert."

Bielefeld heute, 16.10.2015

"'Für alle Tage, die noch kommen' ist ein Buch, welches mich sehr berührt hat und zum Nachdenken übe das eigene Leben und gewisse Prioritäten anregt."

Dierabenmutti.de, 03.10.2015

"Gefühlvoller Roman"

Blog Buchstabengeflüster, 03.10.2015

"Warmherziger Lesespaß."

Lübecker Nachrichten, 07.10.2015

"Ein Buch, das mich sehr berührt hat, sehr viel Gefühl."

Radio Arabella, Monika Littel, 14.12.2015

"Die Engländerin Teresa Driscoll begeistert mit einem Debüt über die Macht der Liebe und eine junge Frau, die lernt, ihren Gefühlen zu vertrauen."

Für Sie , 07.12.2015

"Ein Buch, das zu Herzen geht, das manchmal traurig ist, das zum Nachdenken bringt und das aber auch viele schöne, bewegende Momente bietet!"<br /> <br />

Radio Euroherz, 10.02.2016

"Feinfühlige, empfindsame Geschichte über Liebe und Vertrauen, Hoffnung und Schmerz, die mit leisen Tönen intensiv berührt."

Buchtipps.net, 03.09.2015

Rezensionen

Für alle Tage,die noch kommen ist eine sehr berührende Mutter-Tochter Geschichte,die zu Herzen geht.
Die handelnden Charaktere sind gut beschrieben,auch deren Gefühle sind nachvollziehbar und man erkennt wieder einmal,dass es sehr unterschiedliche Betrachtungsweisen gibt,die auch ihre Berechtigung haben.
Martina Bartsch, 11.04.2016

Diesen Roman habe ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Das Buch hat mich gefesselt und trotz des traurigen
Themas ist die Geschichte spannend und gleichzeitig sehr gefühlvoll geschrieben. Eine einzigartige Mischung, die ich so noch nie gelesen habe.
A1979, 19.10.2015

Melissa bekommt 17 Jahre nach dem Tod ihrer Mutter Eleonor vom Notar ein Buch übergeben, in welchem Eleonor ihre
Gedanken, Ratschläge und Rezepte aufgeschrieben hat, um diese an ihre Tochter weiterzugeben. Doch als Melissa das Buch bekommt, befindet sie sich gerade in einer Phase ihres Lebens, welche von Zweifel und Zukunftsängsten bestimmt ist. Denn gerade hat sie den Heiratsantrages ihres Freundes Sam abgelehnt. Während des Lesens des Buches denkt Melissa immer mehr über ihr Leben nach und beginnt, einiges zu verstehen, was nicht nur ihr Leben ändert.

Schon allein da Buch ist eine kleine Sehenswürdigkeit. Und dabei liegt die Betonung auf „klein“. Denn gegenüber den „normalen“ Hardcovern ist es fast winzig anzusehen.

Durch das zarte Blau des Covers und der minimalistischen Covergestaltung sagt es fast schon alles über den Inhalt aus.
Und dieser ist genauso „himmlisch“ wie das Äußere.

Alles fängt damit an, dass Melissa von einem Notar ein Buch überreicht bekommt, in welchem Erinnerungen, Rezepte, Bilder und Gedanken ihrer vor 17 Jahren verstorbenen Mutter stehen. Und so hat Melissa nicht nur mit ihrem eigenen Leben zu kämpfen, sondern auch noch mit den Gedanken ihrer Mutter.

Ich war von Anfang an gebannt von dem wunderbaren Schreibstil der Autorin. Mir kam er fast leise vor, zart und unscheinbar. Und doch einprägsam und stark, mit einem unbeugsamen Willen.

In Rekordzeit hatte ich die Geschichte durch, die abwechselnd aus Melissas, Eleonors und Melissas Vater Max Sicht erzählt wird. Man taucht in ihre Gedankenwelt ein und versteht so immer Stück für Stück, was vor 17 Jahren geschehen ist und begleitet Max und Melissa auf ihrem weiteren Weg.

Natürlich ist es traurig, natürlich macht man sich Gedanken, aber es gibt auch noch so viel anderes in der Geschichte zu entdecken. Positives und Schönes.

Melissa ist ein sehr sympathische Frau, die als Kind schon einen traumatischen Schicksalsschlag erleben musste. Dass sie damit immer noch zu kämpfen hat, und der Verlust ihrer Mutter doch so manchmal noch ihr Leben beeinflusst, ist verständlich und nachvollziehbar.
Ihren Vater Max habe ich sehr ins Herz geschlossen, da er eine total sympathische Art hat. Er legt viel Wert auf die Meinung seiner Tochter, die sich aber zur Zeit mehr um ihr Leben kümmern muss.

Das Ende wartet dann aber doch nochmal mit einer kleinen Überraschung auf. Und man fragt sich, wie nun alles ausgeht.

Fazit:
Eine wundervolle Geschichte mit zarten Tönen und einer berührenden Note. Von mir gibt es dafür die höchste Leseempfehlung.

Sina Frambach, 15.09.2015

Diese anrührende Geschichte erzählt von Melissa, ihrem Freund Sam und ihrem Vater Max.
An ihrem fünfundzwanzigsten Geburtstag, einen Tag nach dem Melissa den Heiratsantrag ihres Freundes Sam abgelehnt hat, bekommt sie von einem Anwalt ein Buch ihrer vor siebzehn Jahren an Krebs verstorbenen Mutter Eleanor. Zunächst ist sie verunsichert ob sie dieses Buch überhaupt lesen will. Nach anfänglichen Schwierigkeiten nimmt der Inhalt des Buches, bestehend aus Rezepten, Fotos und Erzählungen ihrer Mutter, Melissa mit in eine Zeitreise in ihre Kindheit und die Erinnerungen an ihre Mutter werden wieder lebendig. Allmählich kann sie verstehen, warum ihre Mutter so gehandelt und ihrer Tochter die Krebserkrankung verschwiegen hat. Melissa´s Freund Sam ermuntert sie die Rezepte nach zu kochen. Ihr Vater Max hat keine Ahnung von der Existenz dieses Buches und Melissa muss es ihm schonend bei einem Abendessen, gekocht nach dem Rezept ihrer Mutter, mitteilen. Max konnte den Tod seiner Frau, die er sehr geliebt hat, nicht verwinden und hat Bindungsängste, was ihn nur lose Beziehungen eingehen lässt. Nachdem Melissa das Buch durchgelesen hat, fasst sie den plötzlichen Entschluss, ohne Sam und Max etwas zu sagen, nach Cornwall zu fahren. Durch einen Zufall kann Melissa auch das Cottage mieten in dem sie glückliche Kindheitstage mit ihren Eltern verbrachte. Hier kommt sie zu der Erkenntnis, dass sie Entscheidungen treffen und selbstbewusster werden muss. Diese setzt Melissa auch um und so viel sei zum Ende des Buches verraten, für alle Beteiligten kommt es zu einem versöhnlichen Ende.
Peter Pan, 07.09.2015

" Für alle Tage, die noch kommen" ist ein Buch, das mich tief bewegt hat.
Durch die ständigen ineinander greifenden Zeitsprünge ist es sehr lebhaft und lebendig erzählt, man taucht richtig in die Gefühlswelt der Hauptfigur Melissa ein und wird gefesselt von ihren Gedanken und ihrer großen Sorge um ihre Gesundheit. Ein nach meinem Geschmack sehr gut gelungener Roman, den ich gerne weiterempfehle.
Michaela Fluck, 04.09.2015

Eine traurige, aber auch absolut wunderschöne Geschichte

Melissa hat im Alter von 8 Jahren ihre Mutter verloren. Der Brustkrebs war stärker und die Forschung noch nicht weit genug.
Als Melissa zu ihrem 25. Geburtstag ein Tagebuch der Mutter von einem Anwalt erhält, weiß sie nicht mehr wo ihr der Kopf steht. Gerade hat sie den Heiratsantrag ihres Freundes abgelehnt und wie es beruflich weiter gehen soll, weiß sie auch noch nicht. Doch als sie das Buch liest und mehr von ihrer Mutter erfährt wie sie war und wie sie den Krankheitsverlauf erlebt hat, wird einiges klarer in ihrem Leben. Ihr wurden Rezepte hinterlassen, aber nicht nur zum Kochen und Backen, sondern auch Rezepte fürs Leben und tatsächlich hat die Mutter recht, einiges kann sie ganz gut in ihr Leben einbringen...

Das Buch hat einen super Schreibstil was ein schnelles und flüssiges Lesen ermöglicht. Die Geschichte fand ich auch super, denn es ist etwas was einem leider viel zu schnell selbst passieren kann. Krebs ist heute zu Tage kein Tabuthema mehr und vielel Familien müssen sich damit beschäftigen. Auch in meiner Familie war es schon zweimal Thema. Einmal ging es gut aus einmal leider nicht.
Zum Glück ist die Forschung heute schon weiter.
Für mich haben sich manche Informationen leider mehrmals wiederholt, was ich nicht so toll fand, aber insgesamt würde ich dem Buch gute 3 von 5 Sternen geben.
Vicky, 02.09.2015

Der Klappentext machte mich neugierig auf das Buch, deswegen bewarb ich mich für die Testleser-Aktion. Von der Autorin
Teresa Driscoll hatte ich davor noch nichts gehört. Ein paar Vorkehrungen hatte ich vor dem Lesen schon getroffen, nämlich Taschentücher in greifbare Nähe gelegt, weil ich aufgrund der Buchbeschreibung davon ausgegangen bin, dass in diesem Buch die Krebserkrankung der Mutter aufgearbeitet wird und es zu einigen traurigen, ergreifenden Momenten kommen kann. Die Taschentuchpackung blieb aber bis zum Ende hin unangetastet.

Die 25-jährige Melissa befasst sich in ihrem Urlaub mit dem Tagebuch ihrer vor mehr als 10 Jahren an Krebs verstorbenem Mutter. Während des Lesens kommen einige Erinnerungen aus ihrer Kindheit wieder hoch und Melissa ruft sich im Laufe des Lesens verschiedenste Momente mit ihren Eltern wieder ins Gedächtnis. Das Buch schildert abwechselnd die Geschichte von Melissa, ihrer Mutter Eleanor und ihrem Vater Max. Leider hatte ich aufgrund fehlender Absätze bzw. Kapitelangaben so meine Schwierigkeiten, der Geschichte zu folgen. Wurde gerade eine Verabredung zwischen Max und einer Studienkollegin beschrieben, ging es auf einmal mit Rezepten von Melissa's Mutter weiter. Auch der sehr abgehackte, unpersönliche Schreibstil schmälerte meine Leselust. Zum Ende gab es aber dann noch eine große Überraschung, denn auf so eine Wendung war ich dann doch nicht gefasst. Trotzdem konnte mich das Buch aber nicht mitreißen.
MeloftheShell, 01.09.2015

Dieses Buch hätte ich am liebsten gar nicht aus der Hand gelegt. Von Anfang an zog die Geschichte mich in ihren Bann.
Sie ist aus dem Leben gegriffen und dennoch besonders. Sie ist anrührend, aber nicht kitschig. Die Autorin beschreibt Schicksalsschläge, verharrt aber nicht an der Oberfläche, sondern erzählt in einer Weise, dass man spürt, wie sehr sie sich mit den Themen auseinandergesetzt hat. Das Buch geht einem unter die Haut, es bereichert und es liest sich trotz allem leicht. Ich kann es nur empfehlen. Wer JoJo Moyes und Amy Silver verschlungen hat, wird auch dieses Buch lieben.
bewe, 31.08.2015

Was macht eine Mutter, wenn sie weiß, dass ihr Leben nicht ausreicht, um ein geliebtes Kind zu begleiten, ihm zur Seite
zu stehen, wenn es Hilfe braucht, Trost zu spenden, wenn es Kummer hat oder die glücklichen Momente des Lebens mit ihm zu teilen? Eleanor Dance hatte ein Rezeptbuch für ihre Tochter Melissa geschrieben. Ein Buch für "die Zeit danach". Es waren Rezepte, die sie gemeinsam mit ihr in unbelasteten Zeiten ihrer Kindheit in der Küche zubereitet hatte, die wie ein Schlüssel auch andere Erinnerungen wachriefen und die Vergangenheit lebendig werden ließen. Als James Hall, der Mann, dem ihre Mutter das Buch anvertraut hatte, ihr das Vermächtnis zu ihrem fünfundzwanzigsten Geburtstag übergab, war Melissa erschreckt und verwirrt. Konnten all' die Jahre, in denen der Kontakt zu Eleanor keine Stimme gehabt hatte, überbrückt werden, konnten die Zeilen der Mutter ihr das bringen, was Melissa bisher nicht empfangen hatte? Der Zeitpunkt in ihrem Leben war unendlich wichtig, denn ihre eigenen Gefühle waren durcheinander, bedurften einer Klärung, und das Gespräch mit der Mutter konnte helfen, sich selbst und den Anderen Vertrauen zu schenken.

In flüssiger, angenehmer Sprache erzählt Teresa Driscoll die Geschichte dieser Mutter-Tochter-Beziehung, nimmt Vater und Lebenspartner mit hinein, erzählt aus deren unterschiedlichen Perspektiven, sodass die Entwicklung der Situationen in eine überzeugende Glaubhaftigkeit voneinander gestellt wird. Der Leser erhält die Möglichkeit, immer wieder aus Sicht der einzelnen Familienmitglieder auf die Zeit zu blicken, die der anrührende und spannende Roman umfasst. Ein Kaleidoskop menschlicher Empfindungen wird in feinfühliger Sensibilität dargestellt und lässt doch jeglichen übertriebenen Druck auf die Tränendrüsen vermissen, der sonst häufig praktiziert wird, wenn es um derartige Themen geht.

Die in mir anfänglich noch vorhandene Distanz zu den Personen baute sich im Laufe der Geschichte nahezu unmerklich komplett ab, sodass ich irgendwann erstaunt feststellte, dass ich mit zunehmender Spannung intensiv auf den Fortgang der Ereignisse wartete und von der zarten Überzeugungskraft der Autorin eingeholt wurde.

Das Buch ist nicht nur auf Grund der ausgefallenen Situation, die es beschreibt, Spiegel eines ungewöhnlichen Lebensalltags. Es verbindet Tapferkeit und Schmerz, Hoffnung und Liebe mit feinen Strichen wie der Maler die Farben seines Aquarells und wird dadurch zum empfehlenswerten Leseerlebnis.
Brilli, 31.08.2015

Inhalt: Vor 17 Jahren starb Melissas Mutter Eleanor an Brustkrebs. Für die kleine Melissa damals sehr überraschend,
denn die Mutter wollte, dass ihre Tochter so lange wie möglich nichts davon erfährt.
Auch heute ist Melissas Trauerprozess noch nicht beendet und sie fühlt sich unvollständig. Deswegen hat sie sogar den Heiratsantrag ihres langjährigen Freundes Sam abgelehnt, obwohl sie ihn sehr liebt.
Da bekommt sie von dem Anwalt ihrer Mutter deren Tagebuch zugesteckt. Gespickt mit Rezepten und Lebensweisheiten und voller Liebe.

Meinung: Bei „für alle Tage, die noch kommen“ handelt es sich um einen wundervollen Roman über das schwere Thema Brustkrebs. Melissas Mutter Eleanor ist daran gestorben und es wird häufig erwähnt, wie wichtig es ist, sich regelmäßig untersuchen zu lassen, um eine eventuelle Krankheit frühzeitig zu erkennen.
Es geht aber auch um Liebe aller Art. Natürlich die Liebe zwischen Mann und Frau, hier vertreten durch Melissa und ihren langjährigen Freund Sam, aber auch durch Melissas Vater Max, der zarte Gefühle für eine Kollegin hegt.
Vorrangig geht es allerdings um die Liebe einer Mutter zu ihrer Tochter. Denn es wird auf jeder Seite mehr klar, wie stark diese Liebe ist. Eleanor hat es nicht über sich gebracht, der 8-jährigen Tochter die Wahrheit über ihren Zustand zu erklären. Sie wollte, dass sie lieber ihre Kindheit genießt, so lange es noch geht. Ich kann dies sehr gut verstehen, auch wenn man sicher nie bereit ist, seine Mutter gehen zu lassen. Kein Alter ist dafür das Passende.
Der Leser erhält tiefe Einblicke in die Gedankenwelt von Eleanor. Er erfährt was sie gedacht hat, als sie von der Krankheit erfuhr und auch beim Schreiben des Buches. Dies tat sie in der Gewissheit, dass sie nicht mehr leben würde, wenn Melissa das Buch in den Händen hält.
Erzählt wird außerdem aus der Sicht von Melissa, Sam und Max. Melissas Gedankengänge konnte ich vor allem sehr gut nachvollziehen. Sie reagiert natürlich erstmal geschockt auf das Buch, aber sie freut sich auch, etwas von ihrer Mutter zu haben und muss sich über vieles klar werden.
Sams Sicht ist die Sicht eines verliebten Mannes, denn er liebt Melissa über alles und weiß nicht, was mit ihr los ist, weil sie ihm ja erstmal nichts von dem Buch ihrer Mutter sagt.
Die Sicht von Max hat mir ebenfalls sehr gefallen. Eleanor war seine große Liebe und es fällt ihm auch so viele Jahre nach ihrem Tod noch schwer, die Gefühle für eine andere Frau zu verstehen oder richtig zu zulassen.
Alles in allem mochte ich das Buch sehr. Das liegt sicher einerseits auch an dem wunderbaren Schreibstil der Autorin, aber mit Sicherheit vor allem an den sympathischen Figuren und der rührenden Geschichte, bei der ich vor allem gegen Ende die eine oder andere Träne zurück halten musste. Denn auch, wenn man weiß, was geschieht, macht es die Sache nicht leichter.
Ich fand es ebenfalls sehr
Sonjalein1985, 28.08.2015

Es ist gar nicht so leicht, das Buch zu beschreiben. Die Geschichte an sich ist zwar traurig, aber trotzdem banal. Aus
verschiedenen Zeitachsen und Perspektiven wird sie - in manchmal recht abrupten Sprüngen - erzählt. Machmal frage ich mich, ob man so agieren kann, wie die Akteure es tun. Man versucht sich vorzustellen, wie man selbst reagieren würde. Aufgelockert wird die Geschichte durch einige Koch- und Backrezepte - das hat viel mit Kindheitserinnerungen zu tun.
Und letztendlich ist es immer wieder das gleiche Problem, die Menschen reden zu wenig miteinander und trauen sich nicht, über ihre Ängste und Gefühle zu reden und schnell entsprechend zu handeln.
backer, 26.08.2015

Meine Rezension des Buches "Für alle Tage, die noch kommen" beginnt mit einer optischen Begutachtung des Buches. Warum
? Weil für mich bei einem Buch neben dem Inhalt Optik und Haptik auch eine große Rolle spielen. Schon oft habe ich mich einfach durch Buchhandlungen treiben lassen und bin an Covern hängen geblieben, die mich bereits in ihren Bann zogen, bevor ich überhaupt eine Ahnung hatte, wovon das Buch eigentlich handelt. "Für alle Tage, die noch kommen" ist wirklich schön gestaltet. Türkis ist meine Lieblingsfarbe, was mich zugegebenermaßen vielleicht etwas befangen macht. Das Buch, das mir vom Format auf Anhieb irgendwie kleiner vorkommt als andere Ausgaben, wirkt edel und hochwertig. Ich mag die goldfarbenen Ornamente und kleinen Pusteblumen, die den Leser durch die Geschichte begleiten.

Nun aber zum Inhalt:
Theresa Driscoll macht uns mit der Familie Dance bekannt: Max, Eleanor und ihre Tochter Melissa. Max und Eleanor haben sich Hals über Kopf ineinander verliebt, ihre Tochter Melissa ist die Krönung ihres Glücks. Dieses endet dramatisch, als Eleanor eines Tages schwer erkrankt. Ohne Aussicht auf Heilung erwächst in Eleanor der Wunsch, ihrer Tochter etwas ganz persönliches von sich zu hinterlassen, einen Wegweiser für ihr späteres Leben, bei dem sie ihr nun nicht mehr zur Seite stehen kann. Sie macht sich ans Werk, immer in dem Bewusstsein, dass ihr wahrscheinlich nicht mehr viele Tage bleiben ...

17 Jahre später: Melissa ist 25 Jahre alt und nicht wirklich bei sich angekommen. Seit vielen Jahren ist sie mit Sam zusammen, den sie aufrichtig liebt. Ihre Beziehung beginnt zu kriseln, als Sam ihr für sie vollkommen überraschend einen Heiratsantrag macht. Davon vollkommen aufgewühlt, übergibt ihr ein Anwalt im Auftrag ihrer Mutter ein Buch voller Rezepte und hochemotionaler Eintragungen. Ihre Reise zu ihren Wurzeln und zu sich selbst beginnt ...

"Für alle Tage, die noch kommen" ist ein leicht und flüssig zu lesendes Buch. Da ich selbst auch eine Krebsdiagnose zu verarbeiten hatte, konnte ich vor allem Eleanors Sorgen, Ängste und Hoffnungen oft nachvollziehen. Trotzdem berührte mich die Geschichte schlussendlich nicht so tief, wie ich zuerst angenommen hatte. Meiner Meinung passiert einfach ein bisschen "zu viel" im Verlauf, die Story nimmt teils recht abrupt viele überraschende Wendungen, was es mir schwer machte, tiefer gehende Gefühle aufzubauen. Natürlich liegt das sicher teilweise in der Natur der Sache, Eleanor schreibt schließlich einen "Lebensbegleiter" für ihre Tochter, es sollen möglichst viele verschiedene Situationen abgedeckt werden, aber einige Aspekte der Story lesen sich für mich zu konstruiert.

Schön fand ich die trotz aller Widrigkeiten in der Story recht optimistische und lebensbejahende Grundstimmung des Buches.

Leser, die gerne Romane "mit Herz" lesen, werden das Buch sicher mögen.
Petra Molitor, 26.08.2015

Erinnerungen und Lebensfreude

Melissas Gefühls- und Beziehungswelt ist durcheinander. Erst lehnt sie den Heiratsantrag ihres langjährigen Freundes ab, dann bekommt sie zu ihrem 25. Geburtstag von einem Anwalt ein seltsames Buch ausgehändigt. Dieses ist von ihrer sehr früh an Krebs verstorbenen Mutter und enthält Erinnerungen, Ratschläge, fröhliche und traurige Geschichten. Und Rezepte, denn Mutter und Tochter haben früher viel zusammen gebacken. Daran jedoch möchte sich Melissa nicht erinnern. Viel zu wütend ist sie auf die Mutter, die sie so früh allein gelassen hat. Die Eltern hatten entschieden, Melissa nichts von der Krankheit der Mutter zu erzählen und ihr ein so normales Leben wie möglich zu erlauben. Melissa ahnt zwar, dass etwas nicht stimmt, wird aber vom Tod der Mutter völlig aus der Bahn geworfen.

Jetzt ist sie erwachsen und sehnt sich nach Unterstützung bei schwierigen Entscheidungen. Sie liebt ihren Sam, doch möchte sich nicht fest an ihn binden oder gar eine Familie gründen. Was, wenn sie ähnlich früh wie die Mutter an Krebs erkrankt? Und dann ist da dieses Buch.... soll sie in den Erinnerungen lesen, die sie doch bis jetzt so gemieden hat? Seite für Seite tastet sie sich durch die Familiengeschichte. Und lässt ganz langsam Erinnerungen an eine schöne und liebevolle Kindheit zu. Die Mutter wendet sich an die erwachsene Tochter - von Frau zu Frau - und macht Melissa behutsam mit ihren Ängsten, Sorgen und ihrer Zuversicht und Wünschen vertraut. Und so nähert sich Melissa ihrer Mutter durch das Nachkochen der Rezepte und gesteht sich ihre eignen Ängste vor der Zukunft ein. Endlich traut sie sich auch, Sam ihre Gefühle zu erläutern und erfährt viel Unterstützung von ihm.

"Für alle Tage, die noch kommen" ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Die Mutter, der Vater (mit seiner eigenen Geschichte) und Melissa kommen zu Wort. Dadurch entstehen Zeit- und Gedankensprünge, die sich am Ende eines Kapitel immer wieder zu einem Bild fügen. Das Buch liest sich leicht, dennoch hält man immer wieder inne und erinnert sich an seine eigene Kindheit. Es ist rührend zu lesen, wie sich die Mutter in die Zeit hinein versetzt, als ihre Tochter 25 Jahre alt ist, wohl wissend, dass sie das nicht miterleben wird. Dabei überwiegen aber immer Lebensfreude und Optimismus. Und das hat mir an diesem Buch besonders gefallen.
Leseclau, 25.08.2015

Ein Buch, ganz nach meinem Geschmack und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die im Buch befindlichen Rezepte mit samt
Beschreibung sind super zum Nachmachen und ich probiere jedes aus. Verpackt sind diese Rezepte in einem wunderschönen unverschnörgeltem Text, der leicht zu lesen ist. Durch den Schreibstil, die immer wieder vorkommenen Paralellen zum alltäglichen Leben und die rellativ kurzen Abschnitte/Kapitel/Geschichten, ist das Buch gerade für Mütter, die nur ab und zu ein wenig Zeit zum Lesen abknapsen können ideal geeignet. Aber wenn die Zeit da ist, möchte man es am liebsten nicht mehr zur Seite legen.
Stella, 25.08.2015

In dem Buch „Für alle Tage, die noch kommen“ von Teresa Driscoll bekommt Melissa 17 Jahre nach dem Krebstod ihrer
Mutter Eleanor ein Buch voller Rezepte, Erinnerungen und Lebensweisheiten. Auch wenn die Krebserkrankung von Eleanor ein Thema des Buches ist, ist dies nicht ein Roman, der beim Leser Betroffenheit auslöst oder beklemmend ist. Es ist einfach eine Geschichte einer jungen Frau, die ihren Weg sucht. Durch div. Rezepte und der Wechsel der Erzähler, ist ein interessantes und abwechslungsreiches Buch entstanden, das sehr gefühlvoll von der Familiengeschichte von Melissa, Eleanor und Max erzählt. Der Autorin ist es gelungen ein schönes Buch über ein ernsthaftes Thema zu schreiben. Mich hat dieser Roman positiv überrascht und auch mir sind viele Erlebnisse mit meiner Mutter eingefallen. Wer solche Geschichten gerne liest, dem sei dieses Buch sehr empfohlen.
Bianca Fürst, 23.08.2015

Das Buch hat mir von Anfang an sehr gefallen. Das beginnt schon beim Cover, das sehr schön und auffällig gestaltet
ist. Die Geschichte an sich ist berührend und zieht einen sofort in ihren Bann. Mann kann sich sehr gut mit den Figuren identifizieren. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Man kommt in die Geschichte immer wieder hinein, auch wenn man das Buch mal für einige Zeit aus der Hand legt. Die Geschichte ist spannend mit überraschenden Wendungen. Ich werde das Buch auf alle Fälle meinen Freunden empfehlen.
kristall, 23.08.2015

Wie soll man seiner 8 jährigen Tochter beibringen dass man sterben wird! Diese Frage stellt sich auch Eleanor. Mit 33
Jahren entdeckt sie einen Knoten in ihrer linken Brust. Da sie für ein bestimmstes Medikament nicht in Frage kommt, versucht sie so viel Zeit wie ihr noch möglich ist mit ihrer Tochter zu verbringen. Während dieser Zeit, fängt sie an eine Art Tagebuch für Melissa zu Schreiben, in dem sie ihre Gedanken, Rezepte und gemeinsame Erinnerungen aufschreibt, um ihr zu erklären wieso sie so gehandelt hat, da sie Melissa von ihrer Krankheit nichts erzählt hat geschweige dass sie sterben wird. Die Tocher konnte sich nicht von ihrer Mutter verabschieden.
Melissa ist mittlerweile 25 als sie das Tagebuch vom Anwalt bekommt. Und nach und nach versteht sie, was ihre Mutter ihr mit diesem Buch mitteilen wollte.

Ich kam in die Geschichte gleich gut rein. Abwechelnd bekommt man die Geschichte von Elenaor erzählt die im Jahr 1994 spielt, sowie die von Max - Eleonors Mann- und Melissa die im Jahr 2011 spielt.

Die Geschichte ist gut geschrieben und die Autorin bringt es sehr gut rüber sich mit den Personen zu identifizieren. Während dem lesen dieses Buches, kannst du dich in die Geschichte gut hineinversetzen. Konnte das Buch nur schwer aus der Hand lesen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es ausgeht, hinter das Geheimnis kommen, wovon Eleonor in ihrem Buch redet. Auch während der Zeit, wo ich nicht lesen konnte, hat es die Autorin geschafft, dass ich mir Gedanken darüber gemacht habe.

Fazit:

Ein sehr gefühlvoller Roman zum Träumen aber auch zum Nachdenken.
Anjali85, 16.08.2015

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

17 Jahre nach dem Tod ihrer Mutter an Brustkrebs, ist in Melissas Leben immer noch nicht alles in Ordnung. Ihr Freund

Sam macht ihr einen Heiratsantrag und trotzdem sie ihn über alles liebt, lehnt sie diesen ab. Die Ereignisse des frühen Todes ihrer Mutter hat sie zu sehr verunsichert und dann bekommt Melissa auch noch Nachricht von einem Anwalt. Im Namen ihrer Mutter übergibt er ihr ein Buch das sie bewusst erst zu ihrem 25 Geburtstag erhalten sollte. In diesem Buch hat ihre Mutter Eleonore ihre letzten Tage und all die Erinnerungen aufgeschrieben, die sie Melissa mitteilen wollte. Doch dieses Buch das unter anderem Rezepte, Bilder und auch Geschichten enthält, lässt Melissa wieder emotional in die Vergangenheit reisen. Sie möchte es vor ihrem Freund Sam erst mal verbergen, da sie von diesem Buch aber sehr aufgewühlt wird lässt es sich nicht allzu lange geheim halten. Doch dieses Buch soll sie noch an die Grenzen ihrer Kräfte bringen und sie wird sich danach irgendwann entscheiden müssen wie ihr Leben weiter geht.

Meine Meinung:
Teresa Driscoll hat hier einen sehr emotionalen Debütroman geschrieben. Die Geschichte ist zwar frei erfunden, jedoch hat die Autorin selbst ihre Mutter sehr jung an Krebs verloren, dadurch konnte sie viel von ihrer Vergangenheit verarbeiten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es mitunter einem sehr zusetzt, vor allem die Tagebucheinträge. Sehr schön sind auch die Rezepte der Mutter, die man durchaus nach kochen und backen kann. Ein Roman mit Tiefgang über Krankheit und Sterben, der einen nicht unberührt lässt. Dieser Roman lässt einen nachdenken wie schnell oft das Leben zu Ende gehen kann und wie man sich am besten von seinem Kind verabschiedet. Was hinterlasse ich mal wenn ich von dieser Erde gehen werde, das wird sich mancher Leser fragen, nach dem er diesen Roman gelesen hat. Danke das ich dieses Buch bei jellybooks kostenlos aussuchen konnte und von mir bekommt es 4 von 5 Sterne.

claudi-1963, 29.09.2016

Das Buch wechselt zwischen Melissa, Eleanor's Erinnerungen und Einträgen in das Buch und Max. Und ich muss

sagen, das war mir insgesamt zu viel Handlung. Mir hätte die Handlung mit Melissa und den Erinnerung gereicht. So taucht aber auch Max und seine Geschichte wieder auf und hat mich immer ein bisschen aus der Geschichte gebracht. Überall sind Probleme, aber irgendwie werden sie alle gelöst. Melissa war mir irgendwie auch ein wenig zu oberflächlich, ihr Charakter war ein wenig nichtssagend und ich konnte mich nicht immer in sie hinein versetzen. Zum Teil war es einfach auch zu ausführlich und hat sich ein wenig gezogen. An anderen Stellen wiederum war es sehr gefühlvoll und emotionsgeladen, das hat mir sehr gefallen und mich auch richtig berührt. Das Ende der Geschichte war für mich ein wenig vorhersehbar, einzig das Geständnis bzw. die Erzählungen der Mutter haben mich doch noch überrascht.


Ein interessantes Buch über eine Mutter, die ihrer Tochter ein Buch mit Rezepten fürs Leben hinterlässt. Wer gern emotionale Geschichten mit mehreren Handlungssträngen liest, ist hier richtig!
 

MsChili, 29.09.2016

Ein schönes Buch, das mit seinen Rezepten schon etwas Besonderes ist. Ich konnte mich jedoch nicht so richtig auf
die Charaktere einlassen. Ich bin es gewohnt bei solchen Büchern zu heulen wie ein Schlosshund, aber hier kam nicht mal eine Träne, weil mich das Buch einfach nicht so richtig packen konnte. Dennoch eine schöne Geschichte die von mir gute drei von fünf Sternen bekommt.
Leseratte69, 27.10.2015

Inhalt: Als Melissa an ihrem 25. Geburtstag von einem Anwalt ein Buch überreicht bekommt, das ihre vor 17 Jahren
verstorbene Mutter für sie geschrieben hat, weiß sie anfangs nicht, was sie damit tun soll. Melissa ist in einer Beziehung, hat soeben einen Heiratsantrag von Sam abgelehnt und weiß selbst nicht, warum ...

Meine Meinung: Das Buch erzählt abwechselnd aus der Sicht von Melissa, ihrem Vater und aus der Sicht von Melissas Mutter anhand von Rückblenden und Ausschnitten aus dem Buch, das sie für Melissa geschrieben hat. In dem Buch gibt Eleanor ihrer Tochter Ratschläge für die Mutterschaft, einige Kochrezepte und erzählt auch von ihren letzten Wochen ihrer Krebserkrankung.

Das Buch hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen, auch wenn es lange gebraucht hat, um mich in die Geschichte zu ziehen, denn anfangs plätschert die Geschichte ohne Höhepunkte dahin, und auch die oftmals recht raschen Wechsel der Sicht der Erzähler haben es mir nicht leicht gemacht, mich einzulesen. Die Geschichte beschreibt die bedingungslose Liebe einer Mutter zu ihrer Tochter. Gleichzeitig stellt Melissa fest, dass sie den Tod ihrer Mutter noch lange nicht verarbeitet hat, dass etwas in ihr klemmt, das sie daran hindert, Sams Heiratsantrag anzunehmen. Im letzten Drittel steigert sich die Handlung, und das war auch der Zeitpunkt, an dem mich die Geschichte gefesselt hat, vor allem vollzieht sich eine Wendung in der Handlung, die man nicht erwartet hatte. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, und es beschert dem Leser einige ruhige Lesestunden.
bine174, 20.09.2015

Trauer und Hoffnung miteinander verknüpft
Manchmal entscheidet man sich bewusst dazu ein Buch zu lesen, in dem es über Tod und Trauer geht, obwohl man diese Themen am liebsten aus den Gedanken vertreiben will. Mich sprach der Klappentext sehr an, zumal ich selbst Mutter bin und meine jüngste Tochter im selben Alter ist, wie Melissa, als ihr Mutter den Kampf gegen den Krebs verloren hat. Ich bin sehr dankbar für dieses zwar oft auch traurige Buch, da es einerseits Abschied ist, aber eben auch ein Neuanfang, da es für Melissa einen Trauerprozess abschließt, der schon viel zu lange angedauert hat. Für Melissa kam der Tod der Mutter überraschend und man merkt schnell als Leserin, dass sie noch nicht damit abgeschlossen hat und immer noch in der Trauerphase steckt. Durch das Buch, welches ihre Mutter heimlich geschrieben hat, werden Erinnerungen wach, die Melissa ganz tief in sich vergraben hat. Ausgelöst durch die geschriebenen Worte, kommen diese zum Vorschein und überrollen Melissa förmlich. Was als Schmerz empfunden wird, dient irgendwann dazu, dass sich Melissa Neuem öffnen kann. Ich empfand diesen Veränderungsprozess als wunderbar und konnte es genauso annehmen, wie es im Roman bezeichnet wurde. Man merkt der Autorin an, dass sie sich ganz viele Gedanken darüber gemacht hat, wie sie Emotionen einbaut, damit ich mich nicht überfordert fühle. Eine gewisse Traurigkeit überschattet das komplette Buch, dennoch steckt sehr viel Wärme und Geborgenheit zwischen den Zeilen die Mut machen und dem Thema Sterben nicht den Schrecken nehmen, sondern daran erinnern, vielleicht darauf zu blicken was man erlebt hat mit einem geliebten Menschen und nicht das, was man verpasst hat, weil er nicht mehr da ist und wir unseren Weg alleine gehen müssen. Melissa hat einen ganz wunderbaren Vater, der zwar nicht alles auffangen kann und auch eben auch nicht verhindern kann, dass Melissa diverse Bindungsängste entwickelt, aber er ist verfügbar und gibt sein Bestes in der Erziehung seiner Tochter.

Meine Wahrnehmung des Romans war äußerst positiv, trotz des eher traurigen Themas des Abschiednehmens. Melissa kommt völlig unerwartet in eine Situation, die man keinem Kind wünscht da ihre Mutter den Wunsch hatte, ihre letzten Tage auszukosten und nicht vom Tod überschatten zu lassen. Ob dieses Richtig oder Falsch ist, liegt nicht in meinem Ermessen, denn diese Entscheidungen muss jede Mutter für sich selbst treffen. Das Buch voller Erinnerungen und Rezepten ist eine wunderbare Idee und gibt dem Roman die Schönheit zurück.

Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung für ein Buch voller Emotionen, die aber nicht erdrückend wirken, sondern am Ende ganz viel Hoffnung und Neuanfänge bieten können.
Mel.E, 19.09.2015

dieses buch empfehle ich gerne weiter. hier wird ein Familienschicksal mal ganz anders bearbeitet. finde ich sehr
schön. wenn eine frau, viele jahre nach dem Tod der mutter zwar erst, dann aber einfühlsame und erklärende worte von ihr erhält, ist dies sehr interessant, tips und tricks fürs leben, Erinnerungen an die Kindheit, alles inbegriffen. ein wirklich gutes buch, das sich leicht liest, dennoch viel tiefe aufweist.
Anja, 19.09.2015

Eleanor entdeckt durch Zufall, dass sie Brustkrebs hat und ihre kleine Tochter Melissa ist erst 8 Jahre alt. Sie möchte
ihre Tochter so lange wie möglich in dem Glauben lassen, dass sie nur krank ist, aber nicht sterben wird. Allerdings läuft ihr die Zeit davon. Sie fängt an, ein Buch für ihre Tochter zu schreiben, damit sie sich an manches erinnern kann. Eleanor hat gerne gekocht und gebacken. Verbunden mit einigen Rezepten versucht sie ihre Tochter auf den richtigen Weg zu führen, damit sie an sich glaubt und an die Liebe. Das Buch erhält Melissa erst von einem Anwalt an ihrem 25. Geburtstag, kurz bevor sie mit ihrem Freund Sam, der ihr einen Heiratsantrag gemacht hat, verreist. Sie lehnt den Antrag erstmal ab, aber bis zum Schluss des Buches passiert noch jede Menge, aufgrund des Buches von ihrer Mutter. Es gibt ein großes Geheimnis, welches Melissa erfährt und sie tut genau das, was ihre Mutter vorausgesehen hat. Als sie dann auch noch erfährt, dass sie im Urlaub schwanger geworden ist, wendet sich alles zum Guten. Das Buch ist sehr gefühlvoll, wenngleich das Thema natürlich sehr traurig und ernst ist. Obwohl man mit den einzelnen Personen mitfühlt, stimmt es einen nicht traurig.
Ilona, 15.09.2015

Das Thema Krebs und Familie wurde schon oft in Romanen verarbeitet, aber dieser Roman ist in einem anderen Stil
geschrieben und zieht den Leser gleich mit in die Geschichte. Ein emotionaler Familienroman für Mütter und Töchter.
Momo, 13.09.2015

Bei Eleanor ist die Brustkrebserkrankung bereits zu sehr fortgeschritten, entkräftet beschließt sie, die Chemo
abzubrechen. Die Diagnose der Ärzte nach, hätte ihr die Behandlung nur noch ein paar Wochen mehr zum Leben gegeben, doch zu welchem Preis? Sie möchte die ihr verbleibende Zeit so normal wie nur irgend möglich verbringen und ganz wichtig, sie möchte die todbringende Krankheit so lange wie möglich vor ihrer kleinen Tochter geheim halten, sie soll – wenn auch nur für ein paar Wochen – ihr unbeschwertes Leben genießen können. Aber im Umkehrschluss bedeutet es auch, dass sich Eleanor nicht von der kleinen, achtjährigen Melissa verabschieden kann. Deshalb beschließt sie, ein Buch für Melissa zu schreiben, zunächst nur mit Rezepten, die sie ihr von sich selbst und von Eleanors Mutter und Großmutter weiter geben möchte, so dass sie nicht in Vergessenheit geraten. Doch schnell kommen Tipps in allen Lebenslangen hinzu, wie sie sie der erwachsenen Tochter geben würde, aber es später nicht mehr selbst tun kann. Eleanor tut dies im Geheimen, nicht einmal ihr Mann erfährt davon. Zu Melissas 25. Geburtstag händigt ihr ein Notar dieses Buch aus, nachdem er sich vorher erst versichert hat, dass es sowohl Melissa und auch ihrem Vater gut geht, denn das war eine Bedingung von Eleanor. Melissas Gefühle als sie das Buch bekommt sind ziemlich gemischt, hatte sich ihre Mutter doch nicht einmal von ihr verabschiedet. Sie selbst ist gerade in einer schwierigen Phase, denn sie hat den Heiratsantrag ihres Freundes entrüstet abgelehnt, die Beziehung steht deshalb auf der Kippe. Kommt das Buch der Mutter zur rechten Zeit für Melissa, wird sie verstehen, warum die Mutter ohne ein Adieu ging?

Die Autorin schreibt unglaublich gefühlvoll und in einer wunderschönen Sprache. Sie hat mich von der ersten Seite an kontinuierlich, durch die ganze Geschichte durch, mitgenommen und mein Herz zutiefst berührt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich herrlich lesen.

Dem Buch vergebe ich guten Herzens seine verdienten fünf von fünf Sternen und möchte es nur zu gerne weiter empfehlen, besonders an Mütter und Töchter, deren Beziehung nicht immer reibungslos verläuft, denn in diesem Buch wird gezeigt, wie wichtig die Liebe einer Mutter gerade für die Tochter ist.
AngiF, 02.09.2015

Melissa ist eine junge Frau, die zu ihrer eigenen Überraschung grade an ihrem 25. Geburtstag von einem Anwalt
kontaktiert und ein geheimnisvolles Buch ausgehändigt bekommen hat - es handelt sich jedoch nicht nur um irgendein Buch, sondern um ein handgeschriebenes "Rezepte"-Buch ihrer Mutter, die vor vielen Jahren an Krebs erkrankte und verstarb. In "Für alle Tage die noch kommen" konnte ich Melissa dabei begleiten wie sie dieses Rezepte-Buch, welches eigentlich eine Kombination aus Familienrezepten, Anekdoten und Tagebucheinträgen ist, liest und wie sich dabei ihr Leben & die Erinnerungen wandeln.

Sehr schön empfand ich die Perspektivenwechsel: jedes Kapitel wird von einem anderen Charakter erzählt, und auch oft aus einer anderen Zeit. Einmal begleiten wir beispielsweise Melissa in 2011 (in der die Geschichte spielt) mit ihrem Vater Max und ihrem Freund Sam, und erfahren wie sie die Dinge erlebt und wie sie über das Gelesene in dem Buch das ihre Mutter ihr vermachte denkt. In einem anderen Kapitel begleiten wir Eleonor - Melissas verstorbene Mutter - im Jahre 1994 als dir Krankheit schon im Endstadium bei ihr war und sie den Entschluss fasste dieses besondere Buch an Melissa zu schreiben. Wir erfahren welche Motive und Gedanken hinter ihrem Handeln & der Entscheidung stecken, ihre Tochter Melissa damals nichts von ihrer Krankheit zu erzählen und sie so nicht auf ihren Tod vorzubereiten. Auch ihr Vater Max und ihr Freund Sam geben dem Leser die Chance das Geschehen aus ihrer Perspektive zu verfolgen.Dieser Schreibstil der sich durch das gesamte Buch zieht machte für mich beim Lesen den Reiz aus! Die Geschichte wird so von mehreren Charakteren zusammen erzählt, und ich als Leser konnte beim Entdecken von Erinnerungen, beim Auflösen von Geheimnissen und bei der Wandlung von Gedanken mittendrin dabei sein, wie ein über Allem stehender Beobachter. Ich habe Eleonor sowie auch ihre Tochter ganz besonders ins Herz geschlossen und konnte durch die Erzählweise aus beiderlei Sicht auch ihre ganz eigenen Motive und Gedanken nachvollziehen, auch wenn ich persönlich oft daran dachte, das ich es vielleicht anders machen würde und nicht den Weg wählen könnte den Elenor gewählt hat, wenn ich in ihrer Situation wäre.
Ich finde es auch besonders gelungen wie die eigentlichen Rezepte an Familienanekdoten, Erinnerungen und die Geschichte an sich gekoppelt sind und nicht einfach wahllos dazwischengeworfen weil Eleonor nun mal grade ein Rezepte-Heft zum Schreiben zur Hand hatte. Auch dies hat die Autorin geschickt umgesetzt.
Das Ende (die Auflösung) ging mir persönlich dann ein klein wenig zu rasant im Vergleich zum Tempo in dem die Geschichte sich bis dorthin entfalten konnte.

Zum Buchcover und Einband möchte ich noch sagen, das dieser ganz besonders schön geworden ist. Dieser türkisfarbene Hintergrund mit der goldenen Schrift, den goldenen Ornamenten und verstreuten Pusteblumen wirkt so sommerlich le
tinadayo, 31.08.2015

Eleanor hat Krebs im Endstadium und muss sterben. Doch wie erklärt sie diese Tatsache ihrer
8-jährigen Tochter? Soll sie es ihr überhaupt sagen und wenn ja, was soll sie ihr sagen?
Obwohl ihr Mann Max dagegen ist, entschließt sich Eleanor, ihrer Tochter Melissa nichts zu sagen.
Sie gestaltet zusammen mit ihrem Mann Max noch sehr schöne Wochen für die Familie.
Da Eleanor traurig ist, dass sie ihre Tochter nicht beim Aufwachsen begleiten kann, entschließt sie sich, ein Buch für Melissa voll mit Rezepten, Fotos, Erinnerungen und Ratschlägen anzufertigen.
Das Buch bekommt Melissa an ihrem 25. Geburtstag, 17 Jahre nach dem Tod ihrer Mutter, von einem Nachlassverwalter ausgehändigt. Mit dem Buch und den Erinnerungen ist sie erst einmal überfordert. Erst einen Tag vorher hat sie den Heiratsantrag ihres Freundes Sam abgelehnt, obwohl sie ihn doch liebt. Nun macht sie sich zusammen mit dem Buch auf eine Reise in ihre Erinnerungen, die sie wiederentdeckt und zu Emotionen, welche sie erst einmal verarbeiten muss.

Fräulein M liebt Bücher, 29.08.2015

Melissa erhält von einem Anwalt ein Buch, das ihre Mutter Eleanor ihr vor 17 JAhren kurz vor ihrem eigenen Tod
geschrieben hat.
Es enthält Rezepte, Ratschläge , Erklärungen und viele Erinnerungen, die Melissa durch den für sie sehr plötzlichen Tod der Mutter verdrängt hatte.
Sie hat es nie überwunden, dass ihre Mutter so früh und unerwartet gestorben ist.
Und durch dieses Buch wird alles unverarbeitete und verdrängte wieder hervorgeholt.
Sam, ihr Freund, hat MElissa einen Heiratsantrag gemacht und obwohl sie ihn sehr liebt , will sie von einer Hochzeit nichts wissen.
Auch sein Kinderwunsch überfordert sie. Sie hat es nie gelernt sich selber und anderen zu vertrauen.
Jetzt gibt ihr dieses Buch die Möglichkeit ihre VErgangenheit aufzuarbeiten und eine Lösung für die Zukunft zu finden.

DAs Buch gibt Eleanors und Melissas GEschichte auf zwei Zeitebenen wieder.
Auf der einen Seite die Vergangenheit in der Max, der Ehemann von Eleanor und Eleanor von ihrer tödlichen Krankheit erfahren und sehr unterschiedlich damit umgehen.
Und die Gegenwart in der Melissa ,ihre Tochter ,vor wichtigen beruflichen und privaten Entscheidungen steht und das Erinnerungsbuch ihrer Mutter erhält.
Beide Zeitebenen wecheln sich ab und laufen inhaltlich aufeinander zu.
Der Schreibstil ist sehr einfühlsam und emotional bewegend.
Ich konnte mich sehr gut in die handelnden Personen hineinversetzen.
Das Thema Krebs, der früher Tod der Mutter, die Angst selber Träger der Kranheit zu sein und die Möglichkeit dies auch weiterzuvererben wird eindringlich und sehr realistisch dem LEser näher gebracht.
Auch die Sichtweise des Vaters und Ehemanns wird in Vergangeheit und Gegenwart beleuchtet.
Seine Schwierigkeit eine neue Liebe zuzulassen bringt noch einen weiteren Aspekt in die Geschichte.
Unvorhersehbare Wendungen in der VErgangeheit und in der GEgenwart erhöhen zum Schluß nocheinmal die Spannung und führen zu einem wirklich gelungenen Schluss.
Das Buch ist teilweise sehr traurig , hat bewegende Momente und hat mich vollkommen überzeugt.
Gusaca, 29.08.2015

Melissa bekommt 17 Jahre nach dem Tod ihrer Mutter Eleonor vom Notar ein Buch übergeben, in welchem Eleonor ihre
Gedanken, Ratschläge und Rezepte aufgeschrieben hat, um diese an ihre Tochter weiterzugeben. Doch als Melissa das Buch bekommt, befindet sie sich gerade in einer Phase ihres Lebens, welche von Zweifel und Zukunftsängsten bestimmt ist. Denn gerade hat sie den Heiratsantrages ihres Freundes Sam abgelehnt. Während des Lesens des Buches denkt Melissa immer mehr über ihr Leben nach und beginnt, einiges zu verstehen, was nicht nur ihr Leben ändert.

Schon allein da Buch ist eine kleine Sehenswürdigkeit. Und dabei liegt die Betonung auf „klein“. Denn gegenüber den „normalen“ Hardcovern ist es fast winzig anzusehen.

Durch das zarte Blau des Covers und der minimalistischen Covergestaltung sagt es fast schon alles über den Inhalt aus.
Und dieser ist genauso „himmlisch“ wie das Äußere.

Alles fängt damit an, dass Melissa von einem Notar ein Buch überreicht bekommt, in welchem Erinnerungen, Rezepte, Bilder und Gedanken ihrer vor 17 Jahren verstorbenen Mutter stehen. Und so hat Melissa nicht nur mit ihrem eigenen Leben zu kämpfen, sondern auch noch mit den Gedanken ihrer Mutter.

Ich war von Anfang an gebannt von dem wunderbaren Schreibstil der Autorin. Mir kam er fast leise vor, zart und unscheinbar. Und doch einprägsam und stark, mit einem unbeugsamen Willen.

In Rekordzeit hatte ich die Geschichte durch, die abwechselnd aus Melissas, Eleonors und Melissas Vater Max Sicht erzählt wird. Man taucht in ihre Gedankenwelt ein und versteht so immer Stück für Stück, was vor 17 Jahren geschehen ist und begleitet Max und Melissa auf ihrem weiteren Weg.

Natürlich ist es traurig, natürlich macht man sich Gedanken, aber es gibt auch noch so viel anderes in der Geschichte zu entdecken. Positives und Schönes.

Melissa ist ein sehr sympathische Frau, die als Kind schon einen traumatischen Schicksalsschlag erleben musste. Dass sie damit immer noch zu kämpfen hat, und der Verlust ihrer Mutter doch so manchmal noch ihr Leben beeinflusst, ist verständlich und nachvollziehbar.
Ihren Vater Max habe ich sehr ins Herz geschlossen, da er eine total sympathische Art hat. Er legt viel Wert auf die Meinung seiner Tochter, die sich aber zur Zeit mehr um ihr Leben kümmern muss.

Das Ende wartet dann aber doch nochmal mit einer kleinen Überraschung auf. Und man fragt sich, wie nun alles ausgeht.

Fazit:
Eine wundervolle Geschichte mit zarten Tönen und einer berührenden Note.
Sina Frambach, 25.08.2015

Wie sage ich meinen Kind, dass ich sterben muß, garnicht, beschließt Elenor.Eleanor schreibt alles auf u.17 Jahre nach
ihren Tod, kommt ein kleines Büchlein in die Hände von Tochter melissa, aus der sie noch einmal zu ihr spricht.Melissa kann jetzt langsam verstehen, wie sehr die Mutter sie geliebt hat. Die leseprobe ist sehr emotional geschrieben.Ich denke es ist ein trauriges aber wunderbares Buch.
brigitte schreiter, 16.08.2015

Ein sensibles Thema, ein Vermächtnis in Wort und Schrift - verspricht viel - ist sicher lesenswert.

Sigrid, 05.08.2015

Mit 25 erhält Melissa eine Kladde überreicht. Ein Anwalt bringt ihr das Vermächtnis ihrer Mutter, die sie als
8jährige zum letzten Mal sah. Dann eine Rückblende in die Zeit, als dieses Buch voller Lebensweisheiten, Rezepten und Reminiszenzen entstand - der Leser erfährt, dass die Mutter schwer krank ist und den letzten Lebenswochen entgegensieht, der Hinweis auf Chemotherapie, die nicht wirkt, ist deutlich. Dieses Buch kommt nun in einer Lebensphase in der auch Melissa an einer Wende steht und plötzlich ihrer Mutter sehr nah ist.
Bibliomarie, 04.08.2015

Eine bewegende Geschichte. Wie mag man sich fühlen, wenn man nach so vielen Jahren etwas von der Mutter hört, die doch
schon so lange tot ist? Aber es ist wundervoll, denn Erinnerungen werden aufgefrischt.
leseratte1910, 02.08.2015

Dieser Roman scheint eine einfühlsame, traurige, aber auch hoffnungsvolle Familiengeschichte zu beschreiben, die einem
sicherlich nachdenklich stimmt.
Bücherschatzfinderin, 01.08.2015

Vermächtnis einer krebskranken Mutter -
Eleanor vererbt ihrer Tochter Melissa ein Buch, das sie während ihrer unheilbaren Krebserkrankung für sie schreibt - voller schmerzender aber auch schöner Erinnerungen an die Mutter, die Melissa mit acht Jahren verlor. Wir lernen Melissa kennen, die das Buch mit 25 Jahren erhält sowie Eleanor, als sie das Buch mit 33 Jahren schreibt. Anrührend, gefühlvoll, zauberhaft. So auch Cover und die Pusteblumen-Samen als Grafik zum Kapitelbeginn.
Nadines_Buecher, 31.07.2015

Ich finde die Idee toll, dass Eleanor ihrer Tochter etwas hinterlassen möchte und dies in Form eines
Erinnerungs/Kochbuchs tut. 25 finde ich ebenfalls als gutes Alter und weise gewählt. Gerne würde ich die Familie auf ihrem Weg begleiten.
Elisabeth Matzka, 31.07.2015

Ernstes Thema

hobble, 31.07.2015

Wow, ich muss sagen, dass mich dieses Buch schon auf den ersten Seiten wirklich tief berührt hat. Der Schreibstil ist
sehr gefühlvoll und die Autorin schreibt sehr behutsam über die schlechte gesundheitliche Lage von Eleanor. Es regt zum Nachdenken an, vielleicht lässt es den ein oder anderen auch merken, wie gut oder wenig schlimm die kleinen Unwägbarkeiten im Alltag sind.
Lena, 30.07.2015

Ich glaube, dass den Leser ein herzzerreißendes Buch erwartet. Die Leseprobe hat mir ausgesprochen gut gefallen. Etwas
größeres als das Herz einer liebenden Mutter gibt es nicht.
klaraelisa, 30.07.2015

Nach dem Lesen der ersten Seiten dieses Buches bin ich sehr berührt. Teresa Driscoll hat dieses traurige und schwierige
Thema auf eine wunderbare Art aufgearbeitet. Was für eine mutige Idee der Mutter ihrer Tochter ihre Wünsche und Gedanken zu übermitteln, ohne sie als kleines Kind damit belasten zu müssen. Dieses Buch hat es an die erste Stelle meiner Wunschliste geschafft!
engi, 30.07.2015

...genau das richtige für meine tochter und mich! wir würden uns wahrscheinlich streiten, wer zuerst lesen darf. :-)))

raschue, 29.07.2015
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