Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Ein Ort für die Ewigkeit

9783426619117
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Taschenbuch, Knaur TB
01.05.2001, 592 S.

ISBN: 978-3-426-61911-7
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Winter 1963. An einem frostigen Dezembertag verschwindet ein dreizehnjähriges Mädchen spurlos aus dem abgeschiedenen Dorf Scardale in Derbyshire: Ahson Carter, die Stieftochter des Gutsherrn. Der junge Inspector George Bennett erhofft sich den ersten spektakulären Ermittlungserfolg seiner Laufbahn. Doch im Dorf Scardale, wo die Zeit stehengeblieben zu sein scheint, herrscht Mißtrauen - und tiefes Schweigen.
Von Stunde zu Stunde, von Woche zu Woche mehren sich die Zeichen, daß Alison brutal ermordet wurde. Doch erst nach Monaten hartnäckigen Suchens und einem aufwühlenden Prozeß wird George Bennett den Fall zu den Akten legen - mit mehr offenen Fragen auf der Seele, als ihm lieb ist.
Jahrzehnte später, im Jahre 1998, entschließt sich die junge Journalistin Catherine Heathcote, die Geschichte des berühmten "Mordfalls ohne Leiche" in einem Buch aufzuzeichnen. Kaum aber hat sie ihr Manuskript abgeschlossen, geschieht etwas völlig Unerwartetes: George Bennett verbietet die Veröffentlichung. Catherine wird von jetzt an selbst ermitteln und auf eine Wahrheit stoßen, die zerstörerisch ist - eine Wahrheit, die Leben vernichten oder aber retten kann. Die Entscheidung hegt bei ihr...
Val McDermid, die zu den erfolgreichsten britischen Autorinnen von Spannungsliteratur zählt, stellt in ihrem atemberaubenden Roman die Gesetze des Kriminalgenres auf den Kopf. In zwei Akten erzählt sie die Geschichte einer tragischen Täuschung - und treibt dabei das raffinierteste Spiel mit der Leichtgläubigkeit der Leser.

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Die Autorin

Val McDermid

Portrait von Val McDermid

Val McDermid, geboren 1955, arbeitete lange als Dozentin für Englische Literatur und als Journalistin bei namhaften britischen Tageszeitungen. Heute...

zur Autorin Bücher von Val McDermid

Pressestimmen

"Ein Ort für die Ewigkeit" ist ein absolutes Muss für Fans einer psychologisch aufgebauten Krimihandlung, die beihnahe ohne Schockelemente auskommmt.

3sat Online, 21.12.2004

Ein Solitär im Schaffen der Schottin Val McDermid, die im Rahmen ihres weit verzweigten Krimiwerks mehrere Serienhelden und -heldinnen führt. Im ersten Teil des hervorragend geschriebenen Buches wird Gewissheit erstellt, wie es sich für einen Whodunit gehört: Obwohl die Leiche des in einsamer Gegend verschwundenen Mädchens Alison nie gefunden wird, gelingt es dem Polizisten Bennett, einen der Einwohner der abgelegenen Ortschaft Scardale für den vermuteten Mord zu behaften. Im zweiten Teil der überlegen konstruierten Geschichte wird die Gewissheit wieder zerstört: Jahrzehnte später muss Bennett erkennen, dass er Teil einer cleveren Inszenierung war, eine lächerliche Marionette. Scardales Einwohner erinnern in ihrer schuldbeladenen Verschrobenheit an die Güllener in Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“.

Facts - KrimiGuide

Vor einem Jahr legte sie (McDermid) mit Ein Ort für die Ewigkeit ein Buch vor, das in vieler Hinsicht die Grenzen des Genres sprengte. Mit der Entwicklung des Falls - ein junges Mädchen ist verschwunden - verknüpft sie die bedrückend eindringliche Schilderung eines Dorfes, das noch Mitte der sechziger Jahre in einer Art Leibeigenschaft existiert und sich entsprechend mit mittelalterlichen Methoden gegen die Obrigkeit zur Wehr setzt. Die einfühlsame Gestaltung des inneren Zwiespalts des ermittelnden Kommissars, der hin- und hergerissen ist zwischen Ehrgeiz und Wahrhaftigkeit, Vergeltungslust und Gerechtigkeitsbewusstseins, machte Ein Ort für die Ewigkeit zu einem der herausragenden psychologischen Kriminalromane des letzten Jahrzehnts.

Die Zeit

Vor einem Jahr legte sie (McDermid) mit Ein Ort für die Ewigkeit ein Buch vor, das in vieler Hinsicht die Grenzen des Genres sprengte. Mit der Entwicklung des Falls - ein junges Mädchen ist verschwunden - verknüpft sie die bedrückend eindringliche Schilderung eines Dorfes, das noch Mitte der sechziger Jahre in einer Art Leibeigenschaft existiert und sich entsprechend mit mittelalterlichen Methoden gegen die Obrigkeit zur Wehr setzt. Die einfühlsame Gestaltung des inneren Zwiespalts des ermittelnden Kommissars, der hin- und hergerissen ist zwischen Ehrgeiz und Wahrhaftigkeit, Vergeltungslust und Gerechtigkeitsbewusstseins, machte Ein Ort für die Ewigkeit zu einem der herausragenden psychologischen Kriminalromane des letzten Jahrzehnts.

Die Zeit vom 4. Oktober 2001

Ein Solitär im Schaffen der Schottin Val McDermid, die im Rahmen ihres weit verzweigten Krimiwerks mehrere Serienhelden und -heldinnen führt. Im ersten Teil des hervorragend geschriebenen Buches wird Gewissheit erstellt, wie es sich für einen Whodunit gehört: Obwohl die Leiche des in einsamer Gegend verschwundenen Mädchens Alison nie gefunden wird, gelingt es dem Polizisten Bennett, einen der Einwohner der abgelegenen Ortschaft Scardale für den vermuteten Mord zu behaften. Im zweiten Teil der überlegen konstruierten Geschichte wird die Gewissheit wieder zerstört: Jahrzehnte später muss Bennett erkennen, dass er Teil einer cleveren Inszenierung war, eine lächerliche Marionette. Scardales Einwohner erinnern in ihrer schuldbeladenen Verschrobenheit an die Güllener in Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“.

Facts - KrimiGuide vom 28. November 2003

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Eines der besten Bücher die ich gelesen habe.

Antonia, 30.03.2009

Habe lange nicht mehr so ein gutes Buch gelesen. Auch nachdem ich es zu Ende hatte, habe ich noch lange darüber
nachgedacht.
Es ist nur zum empfehlen!
Brigitta, 01.10.2006
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