Verlagsgruppe Droemer Knaur



Das Spiel der Nachtigall

9783426636329
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Klappenbroschur, Knaur TB
02.11.2012, 928 S.

ISBN: 978-3-426-63632-9
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Roman

Er liebt die Freiheit, die Frauen und das geschliffene Wort: Walther von der Vogelweide raubt dem Minnesang die Keuschheit, spottet über Fürsten und klagt selbst Kaiser und Papst mit spitzer Zunge an, obwohl jeder ketzerische Gedanke den Tod bedeuten kann. Immer wieder kreuzt dabei eine ungewöhnliche Frau seine Wege: Die Ärztin Judith ist eigensinnig, willensstark und ganz sicher nicht die Sorte sanftmütiges Mädchen, die Walther sonst in seinem Bett begehrt. Trotzdem verfällt er ihr mit allen Sinnen. Das ungleiche Paar muss gemeinsam gegen alle Regeln seiner Zeit aufbegehren – denn Judith hütet mehr als ein gefährliches Geheimnis …

Leselounge

Die Autorin

Tanja Kinkel

Portrait von  Tanja Kinkel

Tanja Kinkel, geboren 1969 in Bamberg, gewann bereits mit 18 Jahren ihre ersten Literaturpreise. Sie studierte in München Germanistik, Theater- und...

zur Autorin Bücher von Tanja Kinkel

Pressestimmen

Mittelalter hautnah!

Lisa, 09.11.2011

Tanja Kinkel ist eine hervorragende Kennerin der Historie, sie schildert die Szenerie des Mittelalters farbenpfächtig und legt großen Wert darauf, die Ausstattung der Burgen sehr detailliert wiederzugeben sowie den allgegenwärtigen Geruch in den Festungen und auf den Straßen einzufangen. Das Nibelungenlied, Wolfram von Eschenbach, Judenverfolgung, die Kreuzzüge - alles findet seinen Platz ind diesem großen mittelalterlichen Tableau.

Freie Presse, 11.11.2011

Es machte Freude, zuzuhören, wie der junge Walther von der Vogelweide in einer Gastwirtschaft kurz vor Wien in ersthafte Kalamitäten gerät, unfreiwillig die Festnahme eines Königs ermöglicht und dabei aber nicht versäumt, der Wirtin schöne Augen zu machen. Der Auszug aus dem Roman lässt auf viel Witz und Spannung schließen. Und ganz nebenbei bekommt der Leser einiges an Geschichtlichem geboten.

Schwäbische Zeitung, 12.11.2011

Gekonnt verbindet sie historische Fakten und Fantasie. Ein schlauer Schmöker, der blendend unterhält.

Für Sie, 24/2011

bunt, gefühlvoll, spannend

Hellweger Anzeiger, 26.11.2011

Ein schillernder, farbenprächtiger Mittelalter-Roman.

Oberhessische Presse, 25.11.2011

Geschickt lässt Tanja Kinkel ihre Erzählung dort beginnen, wo historiche Verbürgtes - die Festnahme des englischen Königs Richard Löwenherz im österreichischen Staatsgebiet - auf theoretisch Mögliches trifft....Dabei ist es ein Verdienst der Autorin, dass sie kenntnisreich ein differnziertes Bild vom Hohen Mittalter abgibt, das so finster wie oftmals dargstellt, gar nicht war - oder doch jedenfalls nicht nur.

Stadtgespräch Leipzig, Februar 2012

"Das Spiel der Nachtigall" ist ein Buch mit starken Charakteren, einer mitreißenden Geschichte; voller kluger und witziger Ideen und bleibender Bildern; so lebendig - man meint mittendrin zu stecken im turbulenten Geschehen. Absolut lesenswert!

MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt, 10.02.2012

Ein Historienroman, der sich süffig liest und von Intelligenz zeugt. .. Ein Stück deutscher Geschichte und Literatur, zusammengefasst in einem prallen Roman, der einen farbenprächtigen mittelalterlichen Kosmos aufzubauen weiß.

Buchkultur, April/Mai 2012

"Das Spiel der Nachtigall" ist ein gut recherchierter und anspruchsvoller Roman über eine faszinierende Epoche der deutschen Geschichte. Tanja Kinkel verbindet gekonnt Fakten und Fantasie und erschafft ein farbenprächtiges, historisches Mammutwerk. Mitreißend!

Miroque - Lebendige Geschichte, 2/2012

Es sei nicht alles verraten, doch immerhin so viel: Umrahmt von den politischen Ereignissen in Deutschland um 1200 wird die Geschichte Walther von der Vogelweide mitreißend und ergreifend erzählt, mit profunder Kenntnis des historischen Hintergrunds. Tanja Kinkel ist ein wundervoller, empfehlenswerter Roman gelungen.

Wochenblatt Frankenthal, 12.02.2012

Spannend und historisch wunderbar erzählt, mit einem Hauch Romantik, darf der Leser ins Mittelalter abtauchen. Tanja Kinkel schildert ihr Epos farbenprächtig und ebenso profund.

Fränkische Nachrichten, 02.04.2012

Die süddeutsche Bestsellerautorin hat einen langen literarischen Atem. Sie kann eine Handlung über Hunderte von Seiten weiterführen - spannungsvoll und abwechslungsreich, historisch exakt und doch nicht zu kompliziert, einfühlsam, aber nicht kitschig. Kein Zweifel, ihr neues Mittelalterepos wird seine zahlreichen Leser finden und so manchen Regentag versüßen.

Nordwest-Zeitung, 28.03.2012

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Tanja Kinkel ist eine meiner bevorzugten Autorinnen und hat mit dem Roman "Das Spiel der Nachtigall" wieder

einmal  einen spannenden Historienroman vorgelegt, der das Spiel um Macht und des Menschen Unzulänglichkeit im Umgang damit deutlich macht und damit durchaus Bezüge zur Gegenwart erkennen lässt.

Ich war gefangen in diesem über 900 Seiten starken Bild einer Zeit, über die ich bisher nur wenige Kenntnisse besitze. Jetzt bin ich am Ende des Buches und bedauere sehr, dass es nicht weiter geht: so gut recherchiert, vielschichtig und spannend.

 

Beechen, 04.02.2017

Um livro que vale a pena ler!

CYBELE CROSSETTI DE ALMEIDA, 09.10.2014

Walther von der Vogelweide - Wer kennt ihn nicht, ist er uns doch bereits in der Schule nahegebracht worden. Ein
Minnesänger, der Ende des 12. / Anfang des 13. Jahrhunderts lebte. Viel ist von ihm nicht bekannt, was jedoch all die Jahrhunderte überlebt hat - sind seine Lieder.
Er singt von der Liebe und allem, was ihn bewegt. In einem Zeitalter, wo es weder Zeitungen noch andere Medien gab, haben unter anderem die Minnesänger durch ihre Lieder die Meinungen weitergegeben.
Walther kommt als junger Mann nach Wien zum Minnesänger Reinmar, der ihn als Schüler annimmt. Von ihm lernt er das Handwerkszeug eines Sängers. Er lebt auf der Klosterneuburg in Wien, die dem Herzog Leopold von Österreich gehört. Als dieser bei einem Reitunfall sehr schwer verletzt wird, werden alle Ärzte aufgerufen, auf die Burg zu kommen, um den Herzog zu heilen.
Judith und ihr Vater, beide jüdischen Glaubens, die auf dem Weg nach Salerno sind, wo Judith sich als Ärztin ausbilden lassen möchte, hören davon und sind bereit, dem Herzog zu helfen. Ihr Vater ist nicht glücklich darüber, vermutet er doch, dass, sollte der Herzog sterben, ein Sündenbock gesucht werden würde und es wären mit Sicherheit als erstes die Juden, die man beschuldigen würde.
Hier auf der Burg begegnen sich Walther und Judith zum ersten Mal. Sie halten beide nicht viel voneinander und ihre Begegnungen enden mit gewaltigen Wortgefechten.
Judith zieht mit ihrem Vater weiter. Als ihr Vater stirbt, gelingt ihr die Flucht, bevor sie verheiratet wird. Sie geht nach Köln, wo sie von ihren Verwandten nur noch ihren Onkel Stefan, einen Kaufmann, und seine Familie vorfindet, die dem Judentum abgeschworen und zum christlichen Glauben konvertiert haben.

Nach dem Tod von Kaiser Heinrich beginnt eine Zeit der Machtspiele in Deutschland. Welfen und Staufer beanspruchen jeweils die Krone und schrecken auch nicht vor Krieg und Gewalt zurück.
Judith gerät in die Machtspielchen ihres Onkels, der bestrebt ist, Otto von Poitou zum deutschen König und Kaiser krönen zu lassen. Sie entkommt ihm ...
Walther ist als Sänger auf vielen Burgen bei Herzogen und Königen zu Gast und macht sich sein eigenes Bild von den potenziellen Anwärtern auf den Thron. Seine Meinung darüber verarbeitet er in seinen Liedern und verbreitet diese.
Walther und Judith begegnen sich im Lauf der Jahre viele Male und lernen sich besser kennen und lieben. Jeder trägt ein schwerwiegendes Geheimnis mit sich herum, das er nicht bereit ist, preiszugeben. Die beiden werden in den Strudel der Ereignisse um den Königs- und Kaiserthron mit hineingezogen und versuchen ihn, nach ihren Vorstellungen zu lenken ..., aber gibt es für ihre Liebe eine Zukunft? ...

Tanja Kinkel hat hier ein Mammutwerk um den Sänger Walther von der Vogelweide geschaffen. Der Roman hatte als Anhaltspunkt die Werke von Walther und die geschichtlichen Ereignisse, die nach dem
Monika Stutzke, 12.07.2013

Tanja Kinkel entführt uns in das Mittelalter zu Walther von der Vogelweide.

Der junge Walther ist mit seinem Freund Markwart unterwegs nach Wien, zum berühmten Sänger Reinmar.

In einem Gasthof gerät er, durch sein vorlautes Mundwerk, in Schwierigkeiten. Durch ihn kann König Richard von England durch Herzog Leopold von Österreich festgenommen werden.

Das Glück ist ihm hold und er wird vom Herzog an den Hof eingeladen, zur weiteren Unterhaltung zum anstehenden Weihnachtsfest.

Wir erleben einen vorwitzigen und mutigen Walther von der Vogelweide, der es mit der Wahrheit nicht so ganz genau nimmt. Und das in einer politisch schwierigen Zeit. Das kann ihm Kopf und Kragen kosten.

Für mich war das Lesen der Leseprobe ein Genuß. Am liebsten würde ich sofort weiterlesen!
Annegret Harms, 02.06.2013

Eigentlich hatte ich dieses Buch " Spiel der Nachtigall"
meiner Frau geschenkt.
Nachdem ich während einiger Lesepausen meiner
Frau hineingeschnuppert hatte, konnte ich garnicht
erwarten, bis sie es ausgelesen hatte.
Es gibt nicht viele Bücher, die mich so gefesselt haben.
Rüdiger, 24.02.2012

Die Schicksale der mit leichter Hand so facettenreich gestalteten Figuren haben mich so über 900 Seiten , nie
losgelassen, - sie alle haben mich fasziniert, insbesondere aber Judith, Irene, Beatrix, Walther, Gilles, ebenso der "Zaunkönig" (auch wenn es nur wenige Szenen mit ihm gibt ; er hat mich mit diesen kurzen Auftritten durchaus "umgarnt") Zudem bekommt der Leser viele Informationen über den Alltag unterschiedlichster Gesellschaftschichten und über das medizinische Wissen jener Zeit. Ich kann einfach nur wiederholen: Da ist ein sehr spannender, emotionaler Roman geglückt, ein Krimi, ein Buch gegen Gewalttätigkeit, ein Liebesroman, ein ganz großer Roman. Amüsant fand ich unter anderem auch Walthers erste Begegnung mit dem "Zaunkönig". Überhaupt die politischen Wirrnisse, die gewalttätigen Machtmissbräuche (wie harmlos sich das anhört) - das alles ist hervorragend geglückt. Die ausgewählten Lieder Walthers haben mich ebenfalls sehr berührt - sie zeigen, was für ein außergewöhnlicher Beobachter seiner Zeit, Dichter und Sänger Walther war und ist und wodurch er überlebt hat. Was er über Jahrzehnte bei dem Kampf um die Macht erlebt hat, ist heute so aktuell wie damals, was allein die Lektüre wert ist.
Betty, 12.01.2012

Lange schon hatte ich keine Lesegrippe mehr. Zum ersten Male mit ca. 12 Jahren - drei Tage Tecumseh, dann mit ca. 17 -
drei Tage Anna Karenina - lange hat es gedauert, nun aber - drei Tage das Spiel der Nachtigall. Ein Buch, das ich nicht weglegen wollte.
Reinhold, 09.01.2012
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