Verlagsgruppe Droemer Knaur



Unter deutschen Betten

9783426783979
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Taschenbuch, Knaur TB
10.01.2011, 224 S.

ISBN: 978-3-426-78397-9
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Eine polnische Putzfrau packt aus

Die polnische Putzfrau Justyna Polanska plaudert aus, was sich unter deutschen Betten befindet. Täglich macht sie Bekanntschaft mit den »schmutzigen Geheimnissen« ihrer Kunden. Sie weiß genau, wer auf coolen Macho macht, daheim aber in Bärchenwäsche schläft. Oder wer der eigenen Frau den liebevollen Ehemann vorspielt, vor der Putzfrau aber schon mal die Hosen runterlässt. Justyna Polanska hat lange höflich geschwiegen. Jetzt packt sie aus, wie es in den Schlafzimmern Deutschlands wirklich aussieht.

Leselounge

Die Autorin

Justyna Polanska

Portrait von Justyna Polanska

Justyna Polanska ist 32 Jahre alt und stammt aus Polen. Um Geld für eine Ausbildung zur Visagistin zu verdienen, ging sie nach Deutschland und...

zur Autorin Bücher von Justyna Polanska

Pressestimmen

"Lustige und interessante Peinlichkeiten aus dem Leben einer Putzfrau."

wunderweib.de, 11.01.2011

"Polanska lässt tief blicken in die deutsche Gesellschaft, hinter Schein und Sein, zeigt Anstands- und Respektlosigkeit auf, beschreibt Geizhälse, die ihre Arbeit fordern - und dann nicht bezahlen. Der ganz normale Wahnsinn."

Die Rheinpfalz am Sonntag, 09.01.2011

"A Polish woman who worked for twelve years as a cleaner in germany has shot into the bestseller lists with a scurrilous exposé of hypocritical German households. The 32 year old woman, who writes under the ghost name of Justyna Polanska, has a hit on her hands with "Unter deutschen Betten" ("Under German Beds"), which is flying off the shelves of Berlin bookstores."

thenews.pl, 11.01.2011

"[...] aufschlussreicher und durchaus humorvoller Report über die deutsche Unreinkultur [...]."

Süddeutsche Zeitung, 08.01.2011

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Ein Buch, auf das alle schon lange gewartet haben. Eine polnische Putzfrau erzählt aus ihrem Leben und es macht mir
klar, das wir Deutsche uns schämen sollten und das öfter als einmal im Jahr bei der ebenfalls scheinheiligen Beichte!
Tina, 22.07.2012

Ein tolles Buch mit Blick hinter die Kulissen. Dazu eine gute Portion Courage, Witz und Menschlichkeit. Ich würde mich
glücklich schätzen so eine Perle im Haus zu habe und nach getaner Arbeit gerne einen Kaffee mit ihr trinken. Kann man Justyna buchen?
Katja, 03.07.2012

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich habe es in ca. 2 - 3 Tagen komplett durchgelesen, was bei mir eher
selten vorkommt, da die meisten Bücher meiner Meinung nach sehr schnell sehr langweilig werden und an Spannung nachlassen. Aber "Unter deutschen Betten" hat mich wirklich gefesselt, es war zwar nicht immer die "gewünschte Spannung" da, aber es hat mich trotzdem zum Weiterlesen animiert, weil ich unbedingt weitere Geschichten hören wollte.
Zuerst, als ich den Titel las, habe ich gedacht: "Wer schreibt denn so etwas?" Aber als ich dann nur kurz ins Buch gespitzt habe, wollte ich es sofort haben. Ich mag es nämlich, wenn alles oft in Absätze abgeteilt ist und vorallem die vielen wörtlichen Reden haben mir sehr gefallen, weil das nochmal eine ganz andere Sicht verschafft und ich mich richtig in Justynas Situation versetzen konnte. Zudem muss ich sagen, dass ich jetzt viel mehr zu Putzfrauen "aufsehe", da wir bspw. seit kurzem auch eine Haushaltshilfe haben, die uns viel Arbeit abnimmt. :) Im Großen und Ganzen also ein ganz ganz tolles Buch, es hat mir einen ganz besonderen Einblick in das Leben einer "Putzfrau" gegeben! :)
Saskia, 15.05.2012

Ich habe das Büchlein aufgrund der Inhaltsbeschreibung in Erwartung von unterhaltsamer, humoriger, leichter Lektüre
erstanden. Das Prädikat „leicht“ würde ich nach dem zweifelhaften Lesevergnügen treffender in „sehr einfach“ – nicht nur bezogen auf den schlichten Schreibstil – ändern. Humor kann subjektiv empfunden werden – ich habe keinen gefunden. Justyna Polanskas „Werk“ ist eine persönliche Abrechnung mit ihrem Gastgeberland, die sie sich von den ausbeuterischen, unsauberen und schlecht erzogenen Deutschen, die ihr Buch kaufen, bezahlen lässt …. ganz schön clever! Wollen wir ihr wünschen, dass ihr durch das Niederschreiben ihrer ach so traumatisierenden Erfahrungen der Gang zum Psychiater erspart bleibt. Falls nicht, kann sie ihren Therapeuten wenigstens mit dem Erlös ihres Buches finanzieren.
PS: Wie beruhigend muss es für Frau Polanska sein, dass man es bei ihren polnischen Landsleuten ausschließlich mit einer arbeitsamen, Sauberkeit liebenden, ehrlichen Spezies zu tun hat ?
Elisabeth Ute, 09.04.2012

obwohl ich keine Leserate bin habe ich mir das Buch gekauft. Ich konnte nicht die Finger davon lassen war nach zwei
Tagen lesen damit fertig und würde mich freuen wenn sie ein zweites schreiben.
Dorthea, 11.09.2011

Hallo.
Mein Name ist Frank. Nicht aus Kassel :-) , nein, aus Kirchen / Wehbach.
Auch ich habe Ihr Buch gelesen und muss schon sagen echt heftig was da so alles vorgeht.
Man kann eben nur jedem VOR den Kopf schauen.
Auf jeden Fall ist das Buch super und daher auch meine Frage: wird es einen zweiten Teil geben??
Ich würde mich freuen!
Liebe Grüße und alles Gute für die Zukunft!

Frank-P. H.
Frank-P., 23.07.2011

Habe gerade zum ende gelesen.Und finde es einfach klasse das es jetzt auch die Deutsche wissen,Ich bin auch Polin,seit
16 jahre in Deutschland und kenne nur die betten der deutschen Männer,habe nie unter der Bätten geschaut .Hat mich nie interesiert und dank Justyna habe jetzt ein Einblick...Danke
Agnieszka, 12.02.2011

Meine Meinung:
Achtung, diesmal enthält auch meine Rezension etwas Ironie und Sarkasmus, beides kennzeichne ich durch „“ und in Klammern gesetzte Begründungen.
Schon als ich den Titel und den Klappentext des Buches las, war mir klar das es sich hier um einen amüsanten Unterhaltungsroman handelt. Ich wurde nicht enttäuscht und dieser Roman konnte all meine Erwartungen erfüllen.
Justyna Polanska ist Putzfrau und das ist auch gut so! Warum?
Weil sie gerne putzt, ihren Beruf mag und voll und ganz dazu steht. Würden das doch mal ihre Mitmenschen verstehen!
Oder besser gesagt ihre Kunden.
Denn nicht immer macht Justyna dieser Job Spaß. Nicht immer sind die Kunden nett oder gar sauber.
Doch Justyna putzt, was das Zeug hält und genau darüber berichtet sie.
Sie rechnet ab mit Kunden, die sie erniedrigten, die sie verletzen oder sich über sie lustig machten.
Sie erzählt von amüsanten und auch weniger amüsanten Peinlichkeiten. Dabei schreckt sie auch nicht vor Ihrem Temperament zurück und schreibt daher auch schon mal recht temperamentvoll und schimpft auf die Deutschen ein.
Den Justyna ist nicht nur „Putzfrau“ (Achtung die „“ bedeuten hier Ironie, denn ich werte diese Bezeichnung keinesfalls ab, im Gegenteil, alle Putzfrauen haben meinen uneingeschränkten Respekt), nein sie ist auch Polin! (Achtung wieder nicht abwertend gemeint! Sondern damit beschreibe ich ironischerweise das Klischeedenken einiger Leute)
Auch darüber berichtet sie. Wie sie von Polen nach Deutschland kam und anfing zu putzen. Der Leser findet hier nicht nur amüsante, ironische und bissige Kommentare, nein erfinde t auch Erklärungen zu polnischen Traditionen, Ansichten, Essgewohnheiten usw.
Die Autorin bringt also hier dem Leser nicht nur das putzen nahe, sondern auch Polen.
Sehr erfreut war ich, als ich nützliche Putztipps gefunden habe, die ich vorher noch nicht kannte.
Der Leser sollte sich nicht von den vielen Vorurteilen und bissigen Kommentaren abschrecken lassen, denn genau darauf baut die Handlung auf. Man sollte es eher mit einem Augenzwinkern lesen denn es ist einfach zwischenzeitlich sehr ironisch und doch regt es auch zum Nachdenken an. Wie schnell man einen anderen Menschen durch unbedachte Äußerungen oder ausgebliebenen Höflichkeiten verletzen kann, wird in diesem Buch recht deutlich aufgezeigt.
Der Schreibstil ist recht locker, sodass sich dadurch das Buch recht schnell lesen ließ. Viele Dialoge sind vorhanden und recht viele Absätze, nicht jede Seite ist also voll bedruckt.
Justynas Erlebnisse sind in mehrere Kapitel unterteilt, das gefiel mir sehr gut denn so kann ich sofort auf das Kapitel mit den Putztipps auf Seite 126 zurückgreifen.
222 Seiten hatten für mich genau die richtige Länge für kurzweilige nette Unterhaltung.
Nachdem ich bei mehreren Rezensionen gelesen habe, das Justyna nur so vor Vorurteilen strotzt, möchte ic
Michaela, 02.02.2011

Bin über die "Freie Presse" auf dieses Buch aufmerksam geworden. War sehr schnell und flüssig zu lesen. Wurde immer
spannender. Und die bissigen Bemerkungen passten hervorragend dazu. Manchmal habe ich mir noch ein wenig mehr von diesen gewünscht. Interessant war auch das Beschreiben ihrer Hochzeit. Sehr zu empfehlen. Fünf Sterne reichen nicht, hätte gern noch mehr gegeben.
Und noch ein Hinweis an die geizigen Zeitgenossen: Entweder man kann sich eine Haushälterin leisten oder man lässt es...einfach nur peinlich über den Lohn zu diskutieren.

Grit
Grit, 26.01.2011

Es ist zwar literarisch ein wenig wertwoll,trotzdem ein sehr gutes Buch!Ich wartete schon sehr lange auf dieses Thema,
da ich als Sprach-und Literaturwissenschaft Studentin während der Studienzeit lange in einer ähnlichen Arbeits- (und dadurch) Lebenssituation lebte. Die Verallgemeinungen finde ich nicht immer angebracht,geographisch muss man auch unterscheiden können: die Gewohnheiten und Ansprüche einer schwäbischen Hausfrau sind bestimmt nicht mit denen eines in Frankfurt lebenden Managers vergleichbar. Immerhin viel Glück der Autorin für die so sehr gewünschte Ausbildung zur Visagistin!Das Buch ist schon jetz ein Bestseller!
Angela, 19.01.2011

ich dachte ja erst, na was soll denn das jetzt sein...aber die einleitung war schon sehr beeindruckens. eine frau die
klar sagt was los ist und sich nichts gefallen lässt. super. was das schminken angeht, ahben wir wohl verschiedene meinungen, aber egal :-) das muss ich haben!
Birgit, 12.01.2011
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