Verlagsgruppe Droemer Knaur



Schweinehunde

9783426507780
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Taschenbuch, Knaur TB
02.07.2012, 512 S.

ISBN: 978-3-426-50778-0
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Kriminalroman

Wer sind die Toten, die von zwei Schulkindern in einer
Turnhalle entdeckt werden? Was haben die fünf Männer
verbrochen, dass sie so brutal ermordet wurden?
Dänemark steht unter Schock. Kommissar Konrad Simonsen
und sein Team müssen den Mörder finden, bevor eine Hetzjagd das Land erschüttert.

»Man watet durch menschliche Abgründe, aber das auf
sensationell hohem Niveau.« WDR

Leselounge

Die Autorin

Lotte Hammer

Portrait von  Lotte Hammer

Lotte Hammer, geboren 1955, lebt wie ihr Bruder Søren Hammer in Frederiksvaerk und ist ausgebildete OP-Krankenschwester. Bevor sie mit dem Schreiben...

zur Autorin Bücher von Lotte Hammer

Der Autor

Søren Hammer

Portrait von  Søren Hammer

Søren Hammer, geboren 1952, lebt wie seine Schwester Lotte in Frederiksvaerk. Er ist Volkshochschullehrer für Mathematik, Dänisch und Englisch. Früher...

zum Autor Bücher von Søren Hammer

Weitere Teile der Reihe "Ein Fall für Konrad Simonsen"

Pressestimmen

Fesselnd und provokant - das dänische Geschwisterpaar hat einen aufwühlenden Krimi der Extraklasse geschrieben, dessen Thema hochaktuell ist und viel gesellschaftliche Brisanz birgt.

Buch aktuell, Sommer 2011

Ein Krimi mit vielen Facetten.

Freundin, 15.06.2011

"Schweinehunde" ist ein Thriller mit enorm dichter Atmospähre, der weniger von der spannenden Aufklärung eines Verbrechens als von der Frage nach Schuld, Rache und Selbstjustiz lebt.

Buchjournal, Heft 3 / 2011

Gut!

Format (A), 17.06.2011

Ohne unnötig reißerische Schwelgereien in grausamen Morddetails, dafür aber mit einer kenntnisreichen Schilderung der Täter- und Opferpsyche wird die Spannung immer weiter angeheizt. Ein Krimi, der den Leser nachdenklich macht und unter die Haut geht.

Kurier am Sonntag, 12.06.2011

So überzeugt "Schweinehunde" denn auch mit einem ausgefeilten Plot, der den Rahmen der konventionellen Mörderjagd ausweitet. Aus Tätern werden Opfer, aus Opfer Täter. Eine Konfliktsituation, die den Leser emotional einbindet und verführt, seinen Fuß auf die falsche Seite zu stellen. Ein rundum gelungenes Debüt, das sich deutlich aus der Masse der Veröffentlichungen hervorhebt.

www.krimi-couch.de, Jürgen Priester, Juni 2011

Die beiden Autoren haben alles richtig gemacht: gutes Thema, spannend erzählt, sympathisches Personal. Fortsetzung erwünscht!<br />

NDR info, Martina Bittermann, 23.06.2011

Sauspannendes Kopfkino über extrem fanatische Gewalt gegen Pädophile und die Fragwürdigkeit von Selbstjustiz. Man watet durch menschliche Abgründe, aber das auf sensationell hohem Niveau!

WDR 5 Die telefonische Mord(s)beratung, Manfred Sarrazin, 25.06.2011

Was wie eine brutale Geschichte von Schuld und Rache beginnt, entpuppt sich als Reflexion über den Einfluss der Boulevardmedien, die Manipulierbarkeit der Massen und die Getriebenenheit der Politik. (..) Ein packender Krimi auf der Kippe: verständliche Rachegelüste oder Bewahrung der Rechtsstaatlichkeit? Und was ist mit den Grauzonen?

Der Standard, Ingeborg Sperl, 11.6.2011

Angesichts einer höchst brisanten Thematik begnügen sich die Autoren nicht mit stereotypen Pauschalierungen, sondern setzen sich auch mit Selbstjustiz und rechtsstaatlichen Prinzipien auseinander und beziehen in ihrem gut durchdachten Plot kritisch Position. Ein Krimi, der den Leser nachdenklich macht und unter die Haut geht.

Weser Kurier, 12.06.2011

Der Konflikt zwischen lauterem Anliegen und, gelinde gesagt,unlauteren Mitteln macht die Klasse des Romans aus. (..) Sagen wir einfach, sie warten hier auf mit EINEM DER BESTEN dänischen Kriminalromane der Gegenwart.

Nordkurier, 30.07.2011

Ein brisanter Krimi aus Skandinavien.

Oxmox - Hamburgs Stadtmagzazin, 01.08.2011

"Schweinehunde" ist ein überzeugendes Debüt, in dem die Autoren geschickt das Spannungsfeld von Schuld, Rache und Selbstjustiz ausloten. Ein atmosphärisch dichter Roman, spannend erzählt und mit einem sympathischen Kommissar besetzt.

Münchner Merkur, 11.02.2012

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Ein Buch mit Wut im Bauch, schockierend, spannend, abgründig und auf eine Art geschrieben die mich begeisterte.

Kasin, 06.02.2015

Daß ich es nicht gutheißen kann, daß wir menschliche Verfehlungen so oft mit "tierischen" Beschimpfungen ("doofe
Kuh", "dummes Schwein", "Sauerei" etc.) kommentieren hat mich trotzdem nicht vom Lesen dieses recht gelungenen Buches abgehalten.

Erst mal zum Schreibstil: meistens kann man der Handlung sehr gut folgen, die Zeit-/Ortswechsel bereiten keine Probleme, die handelnden Figuren werden ausreichend vorgestellt und ich hatte auch keine Probleme mit den Namen. An manchen Stellen aber wirkt das Geschriebene irgendwie etwas wirr auf mich. Das sind manchmal nur einige Sätze, deren Sinn sich mir nicht so recht erschließen will. Aber das Lesevergnügen trübt diese Tatsache kaum.

Die Geschichte selbst finde ich hochinteressant und wäre sicher auf viele andere Länder übertragbar. Für meinen Geschmack werden Details nicht zu blutrünstig oder ausführlich beschrieben (wer auch Cody McFadyen liest, ist durch kaum etwas zu erschüttern *g*).
Natürlich ist zu einem recht frühen Zeitpunkt bereits klar, wer die Täter sind, so daß sich die Spannung eher darauf bezieht, wie sich die durch die Presse und gezielte Kampagnen mittels anderer Medien (Internet, SMS) aufgeheizte Stimmung in der Bevölkerung wieder beruhigen läßt.
Die Story ist klug durchdacht und liegt durchaus im Bereich des Realen.
Faszinierend ist der Spagat zwischen Recht und Unrecht, der in diesem Roman gut herausgearbeitet wird: hat man als Pädophiler durch seine (Un)Taten das Recht auf eigene Unversehrtheit etwa verspielt? Darf man solche Menschen einfach hinrichten oder steht ihnen ein fairer Prozeß zu, der ein angemessenes Strafmaß festlegt. Aber was ist für solche Straftaten angemessen? Und gibt es wirklich so viele Mißbrauchsopfer, deren Qualen lebenslang unbemerkt und ungestraft bleibt?

Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und beschreibt ein realitätsnahes "Was-wäre-wenn"-Szenario mit gewissem Happy-End.
Angi Stumpf, 05.07.2013
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