Verlagsgruppe Droemer Knaur



Schwarze Piste

9783426508602
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Taschenbuch, Knaur TB
02.09.2013, 432 S.

ISBN: 978-3-426-50860-2
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Kriminalroman

Onkel Simmerl ist tot. Seine Asche verstreut Polizeiobermeister Kreuthner auf dem Wallberg – einer jungen Skifahrerin mitten ins Gesicht. Als Wiedergutmachung fährt Kreuthner mit ihr die berüchtigte schwarze Piste ab, die er angeblich bestens kennt. Nur wenig später stapfen sie in der Dunkelheit durch den Schnee und stolpern fast über die gefrorene Leiche einer Frau …
Ein neuer Fall für Kommissar Wallner und Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner!
»Höchstes Lesevergnügen garantiert!« Gong

Leselounge

Der Autor

Andreas Föhr

Portrait von  Andreas Föhr

Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehb...

zum Autor Bücher von Andreas Föhr

Weitere Teile der Reihe "Ein Wallner & Kreuthner Krimi"

Pressestimmen

"Spannend und originell: Allerdings sind steile Pisten danach noch unheimlicher als zuvor."

Petra - Buch Special, 07.11.2012

"Die Sympathie des Autors gehört eindeutig seinen Nebenfiguren, die durchs Leben taumeln, überwiegend ein drastisches, bairisch gefärbtes Hochdeutsch sprechen und nie ganz korrekt sind [...]. Föhr, der auch Drehbücher schreibt, verknüpft die Geschichten mit viel Witz durch rasante Perspektivenwechsel. Selbstverständlich ist der Krimi auch voll auf der Höhe der Zeit. Die Bankenkrise wird erklärt, der Verfassungsschutz kommt vor und ein bisschen sogar noch die RAF und Nicaragua. Wie das alles zusammengeht? Einfach selber lesen."

Süddeutsche Zeitung, 06.11.2012

"Leichter aber sehr spannender Krimi. Charmant: der schusselige Polizeiobermeister mit Hang zur Gemütlichkeit. Lesenswert auch für Nicht-Bayern, vor allem für Fans von 'Der Bulle von Tölz'."

Freundin.de, 20.11.2012

"Dabei gelingt ihm der Spagat zwischen RAF-Thematik, brutaler Gewalt, Dialogwitz und bayerischer Weißbierseligkeit absolut überzeugend. Andreas Föhr bastelt daran, der Henning Mankell der bayerischen Heimatkrimis zu werden."

Abendzeitung, 24.11.2012

"Köstlich-skurrile Situationskomik"

Coburger Tageblatt, 19.11.2012

"Raffiniert und humorvoll"

Neue Woche, 09.11.2012

"In Deutschland gibt es viele gute und einige sehr gute Krimiautoren, aber niemand schreibt dermaßen brillante Plots voller Spannung und Charme wie Andreas Föhr. Seine Romane um die Kultkommissare Wallner und Kreuthner sind ein kriminalistischer Leckerbissen für die Nerven und das Herz ... (...) Wer die Romane von Andreas Föhr noch nicht kennt, hat echt die Welt verpennt."

Literaturmarkt.info, 02.12.2012

"Auch für Nichtbayern absolut lesenswert"

Kolibri, Dezember 2012

"Ein Krimi voller Spannugn, aber auch voller Humor und bayrischer Lebensart. Unbedingt Lesenwert! Auch für Nicht-Bayern."

Arabella Radio, 07.12.2012

"Ein unterhaltsames Lesevergnügen mit einer super Story und auch für Nichtbayern absolut empfehlenswert."

Krimizeitschrift.de, 10.12.2012

"Mit SCHWARZE PISTE hat Andreas Fähr erneut sein Talent bewiesen, einen spannenden Kriminalfall zu konstruieren, der nicht nur vor Spannung, sondern auch vor Witz und Lokalkolorit sprüht. Beste Unterhaltung mit Suchtgefahr!"

Starnberger Merkur, 14.12.2012

"Das Buch ist mit schwarzem Humor angereichert. Kreuthner bleibt immerhin unbeschädigt. Fortsetzung möglich, ja erwünscht."

Der Standard, 05.01.2013

"Bayerische Grantelei, kauzige Charaktere und urkomische Situationen sind die Markenzeichen, wenn Andreas Föhr sien Ermittler-Duo Wallner & Kreuthner auf die Piste schickt."

Münstersche Zeitung, 17.12.2012

"Autor Föhr gelingt es erneut, den Spagat zwischen einem guten Krimiplot und einer unterhaltsamen Geschichte mit reichlich Lokalkolorit zu meistern. Seine Charaktere sind einzigartig und individuell, ohne übertrieben zu wirken. Sein Buch: Witzig, schräg und manchmal wunderbar abstrus, aber dennoch spannend und in sich schlüssig - ein Alpenkrimi, der nicht nur alteingesessene Bayern zu begeistern vermag."

Main-Echo, 31.12.2012

"Wallner und Kreuthner bringen das Hirn wieder zum Rauchen und die Lachmuskeln kräftig in Bewegung. Hier stimmt die Mischung. SCHWARZE PISTE ist Andreas Föhrs bester Kriminalroman! Bei dem, was er bisher geschrieben hat, ist das schon beachtlich!"

denglers-buchkritik.de, 31.12.2012

"das Buch ist mit schwarzem Humor angereichert; Kreuthner bleibt immerhin unbeschädigt, Fortsetzung möglich, ja erwünscht."

Standard (A), 07.01.2013

"SCHWARZE PISTE ist so ungeheuer spannend, so wahnsinnig unterhaltsam und vor allem so unübertroffen pointiert geschrieben, dass ich noch weitere vier Bände mit dem gleichen Inhalt lesen würde. So wie hier habe ich mich schon lange nicht mehr bei der Lektüre eines Thrillers amüsiert: Föhr ist eine Klasse für sich."

Phantasia406e. Magazin für Phantastik, 16.01.2013

"Krimiautor Andreas Föhr hat mit Kreuthner einen der vitalsten Ermittler erfunden, die es gerade in der Spannungsliteratur gibt. Sein Partner und Gegenspieler ist der feinsinnige Kommissar Wallner, der wiederum mit seinem äußerst lebendigen Großvater zusammen lebt. Schon diese Konstellation sorgt in jedem der bisher vier Romane für hinreißend komische Situationen. [...] Man muss die anderen Bücher nicht kennen, um „Schwarze Piste“ genießen zu können. Föhrs direkte Art, Menschen und Orte zu beschreiben, ziehen einen sofort hinein."

WDR 4, 22.01.2013

"Andreas Föhr skizziert die Menschen mit trockenen, treffenden Sätzen. Die Dialoge sind typisch bayrisch. Skurrile Typen und eine tolle Kulisse wecken die Leselust und eventuell möchte man sich am Tegernsee von der Aufklärung selbst überzeugen."

Wochenjournal WO, 06.01.2013

"Andreas Föhr gelingt ein spannender Krimi mit vielen witzigen Episoden und einer überraschenden Auflösung."

WAZ Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 12.01.2013

"Skurrile Charaktere und eine gute Geschichte sind das Markenzeichen von Andreas Föhr. (...) Die RAF-thematik wird hier mit leichter Hand mit bayerischem Flair und Humor verknüpft, die Story sorgt bis zum Ende für Spannung. Man muss kein Bayer sein, um Föhrs Kriminalromane zu mögen."

Sonntagsjournal Bremerhaven, Dezember 2012

"Die gelungene Symbiose von einem großen Lesespaß und einem richtig guten Krimi."

Hersfelder Zeitung, 26.01.2013

"Autor Andreas Föhr hat nicht nur über mehr als 400 Seiten eine spannende Geschichte mit überraschendem Ende gestrickt. Es sind die bodenständigen, bisweilen schrägen und absolut glaubhaften Charaktere sowie das Lokakolorit, die den Humor nicht zu kurz kommen lassen."

Donaukurier, 30.01.2013

"In SCHWARZE PISTE beschreibt Föhr nicht nur köstlich, wie sich ein Schlawiner wie Kreuthner immer tiefer ins Schlamassel laviert, er legt auch jede Menge falsche Spuren und sorgt für unvermutete Wendungen."

Reutlinger Nachrichten, 24.01.2013

"Krimi mit Lokalkolorit und Witz von Andreas Föhr über zwei Kultkommissare in Bayern, die bei ihrem neuesten Fall auf ganzer Linie überzeugen und höchstes Lesevergnügen garantieren."

DowDirekt, Dezember 2012

"Eine bunte Bayernwelt mit urigen Grantlern und kernigen Schafkopfspielern und rustikalen Gasthäusern, in denen saftige Haxen würzig dampfen. So eine Kulisse bringt natürlich eine nicht minder farbenfrohe Handlung hervor. [...] Ein bisschen Ulk, ein bisschen Romantik und viel Lokalkolorit."

Stern, 03.01.2013

"Band Nummer 4 der Kriminalromane von Andreas Föhr um seinen Hauptkommissar Wallner ist das bisherige Meisterwerk. Die Geschichte ist wunderbar verwoben, stellt immer neue Gesichtspunkte her und endet mit einer Überraschung, mit der wohl keiner rechnet."

Buchtipps.net, 08.04.2013

"Band Nummer 4 der Kriminalromane von Andreas Föhr um seinen Hauptkommissar Wallner ist das bisherige Meisterwerk. Die Geschichte ist wunderbar verwoben, stellt immer neue Gesichtspunkte her und endet mit einer Überraschung, mit der wohl keiner rechnet."

Buchtips.net, 23.06.2013

"Dem Autor gelingt es auch in diesem Roman wieder, die humoristischen oder gar folkloristischen Anklänge in seiner Geschichte so gut zu dosieren, dass es nicht in Klamauk oder eine Kriminalkomödie umschlägt. Dennoch hat seine augenzwinkernde INterpretation der bajuwarischen Polizeiarbeit einen hohen Unterhaltungswert. Ach ja, und spannend ist der Roman auch noch. Insgesamt ist das Buch die perfekte Lektüre für ein verregnetes Wochenende."

krimi-couch.de, November 2013

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

RAF Sympathisanten treffen auf Miesbach und Polizeiobermeister Kreuthner

Bei einer nächtlichen Skifahrt stößt der mittlerweile als Leichen-Leo bekannte Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner auf eine Frauenleiche. Sie sitzt, vom Schnee bedeckt, auf einer Bank. Mit Kreuthner zufällig unterwegs: die Schwester der Toten. Alles sieht nach Selbstmord aus. Als Kreuthner am nächsten Tag eine Tour zum Leichenfundort anbietet, bietet sich der Gruppe ein erschreckendes Bild: erneut eine Leiche, auf der selben Bank sitzend. Diesmal eine männliche Leiche. Interessant dabei ist, dass beide Leichen ein Bild einer schon verwesten Leiche dabei hatten. Was hat es mit den beiden Leichen auf sich? Und wer ist das auf dem Bild? Kommissar Wallner und vor allem Polizeiobermeister Kreuthner ermitteln und stoßen dabei auf RAF Sympathisanten.

Wieder mal ein super Krimi von Andreas Föhr um Kommissar Wallner und Polizeiobermeister Kreuthner. Ich finde den bayrischen Akzent herrlich und auch, dass es immer recht lustig und unterhaltsam zu geht. Sehr gut gefällt mir auch, dass meist Kreuthner die entscheidenden Hinweise liefert und er der Hauptermittler ist und nicht der Herr Kommissar. Ich finde, dass in diesen Krimis auffällig viel Kaffee getrunken wird – ist mir nun nach dem Lesen des zweiten Krimis aufgefallen. An jedem Tatort wird erstmal die Kaffeetheke aufgebaut. Ich kann diesen Krimi sehr weiterempfehlen. Es war spannend bis zum Schluss und das Ende war sehr unerwartet! Ich werde auf jeden Fall noch mehr Kreuthner-Fälle lesen.

Kerstin, 22.08.2016

Wer meint, hier geht es um`s Skilaufen liegt falsch: wieder ein spannender Krimi im Alpenland. Spannend, hintergründig
und auch urig geschrieben. Insgesamt sehr sympathisch und kaum aus der Hand zu legen!
KaReSa, 26.05.2015

Kreuthner ist schon ne Marke… Der nimmt jedes Fettnäpfchen mit, egal ob er die Asche seines Onkels einer Skifahrerin
ins Gesicht streut, bei den falschen Leuten Spielschulden macht oder bei den noch falscheren Leuten unbefugt ins Haus eindringt (und sich auch noch einsperrt). Also – zum Schmunzeln gibt’s wieder genug bei diesem Fall von Kommissar Wallner und dem Streifenpolizist Kreuthner.

Auch der Fall an sich ist verzwickt und verwinkelt und das Ende auch nicht schon ab der Mitte offensichtlich. Das hat mir gut gefallen. Allerdings wollte sich bei mir nicht 100%ig dieser Lese-Sog einstellen, den ich z. B. bei „Totensonntag“ erlebt habe. Deshalb würde ich diesem routinierten, aber auf keinen Fall schlechten Krimi auf einer Skala von 1 -5 Punkten 4 Punkte geben.
Caillean, 29.03.2015

Zum Inhalt: Der Polizist Kreuthner findet bei der Abfahrt auf der "schwarzen Piste" zufällig eine tote Frau und stößt
damit auf einen Fall, dessen Wurzeln in der Vergangenheit des Linksterrorismus liegen und dessen Auswirkungen zu einigen Verbrechen in der Gegenwart führen.

Zum Cover: Ein Paar Ski, - passend zum Titel. Persönlich finde ich es sehr nichtssagend und wäre ohne die Teilnahme an einer Lesung mit Andreas Föhr von so einer Aufmachung garantiert nicht zum Kauf animiert worden.

Mein Eindruck: Perfekt erfüllt Föhr Haupt- wie Nebenfiguren mit Leben. Zusätzlich entführt er seine Leser an die unterschiedlichsten Orte (z.B. BND, Stripbar, Gnadenhof, Wald), an denen man sich direkt zu Hause fühlt. Aber was wäre jegliche Handlung ohne die Personen, die diese Umgebung ausmachen? Dabei beweist Föhr ein unnachahmliches Gespür für Typen, die keine glattgeschliffenen Anzugträger oder Karrieremenschen sind, sondern urbayerische Figuren mit dem Hang, Fünfe gerade sein zu lassen. Recht und Gesetz werden dabei auf eine handfeste Art und Weise ausgeübt, gerne auch einmal in der Ausklammerung der staatlichen Autoritäten. Möglicherweise politisch unkorrekt, aber dadurch realistischer und liebenswerter, da menschlicher und echter dargestellt, - eben "fast wia im richtgen Leben". Perfekt auch das Ende, - überraschend, hoffnungsvoll und fast poetisch.

Fazit: Saukomisch, spannend und einfühlsam, - so muss Heimatkrimi sein.
5 Sterne
Heike Horn, 27.10.2013

Dies war mein erster "Föhr-Krimi". Als ich ihn auf Facebook gewonnen habe, war mir gleich klar, dass ich dieses Buch
unbedingt lesen muss. Also ist es gleich mit in den Urlaubskoffer gewandert und wurde umgehend gelesen.

Kreuthner ist ein wirklich sehr interessanter Charakter.

Egal was er macht, er macht es richtig.

Er legt sich mit den richtigen Typen an,

er verliebt sich richtig,

er zockt richtig

und er nimmt den Bügern richtig Bußgeld ab.

Trotzdem ist er gerne Polizist, wobei ich das Gefühl nicht losgeworden bin, dass er sein eigener Boss sein möchte.

Obwohl er zum Kopfschütteln ist, ist er kein schlechter Polizist. Er ist einfach anders und das macht ihn so besonders.

Auch Wallner ist ein super Polizist und sehr sympathischer Mensch und Vater. Er ist der seriöse Mensch in dieser Geschichte. (Erinnert an "guter Bulle - böser Bulle")

Was mir besonders gut gefallen hat waren die verschiedenen Erzählstränge.

Bis zum Schluß habe ich miträtseln und mitfiebern können, wer der Mörder ist und selbst dann wurde ich noch einmal überrascht.

Fazit:

Ein sonderbarer Streifenpolizist, bei dem ich gern mit auf "Streife" war. Wenn sich die Möglichkeit ergibt weitere Teile zu lesen, werde ich dies tun.
Bücherfee, 27.09.2013

Wieder ein sehr spannender und gleichzeitig humorvoller Krimi von Andreas Föhr. Mir sind die eigenwilligen Polizisten
schon richtig ans Herz gewachsen.
Andrea Richter, 13.09.2013

Wie die Vorgänger ist auch "Schwarze Piste" unbedingt lesenswert. Kreuthner/Wallner sind fast schon kultig. Der
hintergründige Humor, mit dem Föhr auch diesmal wieder die Figuren und ihre Dialoge gezeichnet hat , ist einfach klasse! Manchmal zum leisen Schmunzeln geeignet, hin und wieder aber auch mal für einen lauten Lacher gut.
Christiane Aschenbrenner, 08.09.2013

Der Roman hört sich lustig und spannend und doch entspannend an. Der Polizeiobermeister scheint mit unkonventionellen
Methoden zu arbeiten. Also, super zu lesen.
Renate Mestscheriakoff, 28.08.2013

Bisher habe ich die Bücher von Andreas Föhr als Hörbücher genossen.

Angefangen hat die Serie um Kommissar Wallner mit "Der Prinzessinnenmörder" danach kam "Schafskopf"und der dritte Band ist "Karwoche". Alle Hörbücher wurde wunderbar von Michael Schwarzmeier eingelesen. Das Hören dieser Hörbücher ist pure Unterhaltung. Er bringt den typischen Dialekt einfach wunderbar rüber, so dass ein stimmiges Bild von Wallner, Kreuthner und Co entsteht.

Mit "Schwarze Piste" habe ich mich nun auf das Experiment selber lesen eingelassen:-)

Hm, was soll ich sagen...ich "befürchte" ganz stark dass das Hörbuch unbedingt auch noch in mein Regal einziehen muss!!!

Aber nun erst mal zurück zum Thema "Schwarze Piste". Andreas Föhr hat einen neuen Fall für das Team um Kommissar Wallner. Mit verschiedenen Handlungssträngen führt uns der Autor tief in einen ungewöhnlichen Fall. Kreuthner ist in einer nicht ganz legalen Mission unterwegs, aber so kennen wir ihn ja bereits :-), er ist dabei die Asche von Onkel Simon des nächtens auf einem Berg zu verstreuen. Dabei übersieht er eine junge Frau , die daraufhin einiges von dem guten Onkel abbekommt... Um die ganze Angelegenheit wieder ins Reine zu bringen, verspricht Kreuthner eine tolle Nachtabfahrt auf der schwarzen Piste, dabei geht aber einiges schief und Kreuthner und die junge Frau stolpern quasi direkt über die Leiche einer jungen Frau. Nun geht es Schlag auf Schlag, beziehungsweise Leiche auf Leiche weiter.

In einem flüssigen Schreibstil führt uns der Autor durch den Roman. In verschiedenen Handlungssträngen aufgeteilt bietet das Buch guten Stoff für unterhaltsame Lesestunden. Auch ich als "Flachlandtiroler" habe alles gut verstehen können, aber ich habe für mich einfach festgestellt, das mir die Hörbücher in diesem Fall einfach mehr Freude bereiten.

Mein Fazit

Man sollte schon ein wenig Freude an der nicht ganz so kriminellen sondern eben auch spaßigen Art des Autors haben. Ich denke die Bücher von Andreas Föhr eigenen sich unbedingt um für einige Zeit dem stressigen Alltag zu entfliehen, um seine Zeit mit einem leichten Schmunzeln und vielleicht auch mit einem herzhaften Lachen zu verbringen.

Ich vergebe sehr gute 3 Sterne
Monica, 10.11.2012

In dem Buch Schwarze Piste von Andreas Föhr findet der Polizeiobermeister Kreuthner beim verstreuen der Asche seines
verstorbenen Onkels eine Leiche auf dem Wallberg. Es bleibt nicht die einzige, ist ein Serienmörder am Werk?

Mir hat das Lesen großen Spaß gemacht und mir viele Lacher verschaftt. Die Handlung war spannend und sehr humorvoll. Note 1!!!!
Gudrun, 08.11.2012

Klasse wie immer, spannend und lustig!!
Ich habe es verschlungen!!!!
Jutta, 08.11.2012

Als Leo Kreuthner auf dem Wallberg etwas nicht ganz Legales tut, kommt ihm Daniela in die Quere. Beide suchen in der
Dämmerung den Weg ins Tal und finden, dick eingeschneit, eine Leiche. Die Tote ist Danielas Schwester, die mit aufgeschnittenen Pulsadern, den Blick ins Tal gerichtet, auf einer Bank sitzt. Es stellt sich die Frage ob Mord oder Selbstmord? Kommissar Wallner ist sich nicht sicher und auch die Spurensuche gibt im ersten Moment keinen konkreten Hinweis. Bei der Toten wird ein Foto gefunden, doch auch das bringt die Ermittlungen erstmal nicht weiter, bis...ja bis Kreuthner, bei einem seiner Ausflüge, eine zweite Leiche findet. Polizeiobermeister Kreuthner, Leichen-Leo, wie er genannt wird, macht seinem Namen in diesem Fall wieder einmal alle Ehre.

Das Buch beginnt mit einem Rückblick auf Geschehnisse drei Jahre zuvor. Allerdings finde ich diese Einleitung etwas zu dick aufgetragen und erinnerte mich eher an Sketche mit Dieter Hallervorden. Manchmal ist weniger mehr. Als die Handlung dann wieder in der Gegenwart angelangt ist, hat mich die Geschichte gut unterhalten. Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen flüssig zu lesen, bis auf ein paar Formulierungen, die im heutigen Sprachgebrauch nicht mehr weit verbreitet sind, aber es ist schön zu lesen, dass sich noch jemand daran erinnert und sie sich auch verwenden „traut“.
Der Plot ist intelligent, denn die Gegner scheinen ebenbürtig und so entscheidet am Schluss, wer den kleinen Schritt voraus ist. Oder wer die Regeln einfach mal außer Acht lässt. Und diese werden von beiden Seiten, Täter wie Ermittler, schon mal kurz außer Kraft gesetzt. Doch wie heißt es so schön, „der Zweck heiligt die Mittel“? Die Konsequenzen können aber durchaus schmerzhaft sein.

Der Titel ist gut gewählt, auch das Cover passt sehr gut zur Geschichte.
Alles in allem ein empfehlenswerter Krimi, mit viel Humor und Witz, bei dem man die Vorgänger nicht unbedingt gelesen haben muss. Außer die privaten Verwicklungen der Charaktere stehen bei der Lektüre im Vordergrund. Ich bin gespannt wie es weitergeht beim nächsten Fall, für „das Neuschwanstein unter den Polizisten“ Leo Kreuthner.
Antje, 04.11.2012

Der Polizist Leonhard Kreuthner wohnt in der Miesbacher Gegend. Er erbt von seinem verstorbenen Onkel Simon dessen
Schnapsbrennere. Auflage ist allerdings, dass er dessen Asche auf dem Wallberg verstreuen muss. Als er gerade dabei ist, stößt er auf eine Skifahrerin, die den Weg nicht mehr weiß. Da kommt auch der Buchtitel ins Spiel. Der Weg zurück folgt über die "Schwarze Piste", auf der die beiden eine Leiche finden. Wer hat gemordert und findet Kreuthner den Schuldigen?

Dies ist mein erstes Buch von Andreas Föhr und ich bin begeistert. Die witzige Schreibweise bzw. die Art und Weise von Kreuthner ist lustig und lockert die ganze Geschichte ein klein wenig auf. Nichtsdestotrotz wird das Ganze nicht ins Lächerliche gezogen und eine gute Spannung wird aufgebaut.
Das Cover zeigt zwei rote Skier, die wohl aus einer früheren Zeit stammen, meiner Meinung nach nicht ganz so ansprechend, deshalb vier Sterne.
Melanie, 02.11.2012

Dieser Kriminalroman nimmt einen von Anfang an mitten ins Geschehen mit. Man merkt gleich dass man es hier nicht mit
unnahbaren vollkommenen Super-Polizisten zu tun hat, sondern mit Polizisten die ganz menschliche kleinere und größere Schwächen haben. Dennoch fühlt man sich vom ersten Kapitel an, gefesselt, und will unbedingt wissen wie es weiter geht. Der Kriminalroman Schwarze Piste liest sich dabei kurzweilig und spannend bis zum Schluß. Auch nimmt der Roman ein so sicher nicht voraussehbares Ende.....
Wolfgang, 31.10.2012

Als ich das Buch zum ersten Mal durchgelesen hatte, überkam mich die Neugierde, alle Informationen zu ordnen. Ich
begann nochmal von vorne und war schon wieder gefesselt. Denn nun konnte ich den etwas verwirrenden, dafür umso komischeren Anfang ja zuordnen.

Leonhard Kreuthner ist ein Polizist aus der Miesbacher Gegend, der diesen Beruf eingentlich nur ergriffen hat, weil er nicht auf der Seite der Bösewichte landen wollte. Dass er das Gesetz dabei nicht nur einmal für sich auslegt, das kann man ihm mit zugedrücktem Auge schon noch verzeihen. Schließlich hat er das ja geerbt. Ebenso wie die Schwarzbrennerei seines Onkels und dessen letzten Wunsch, als Asche auf dem Wallberg verstreut zu werden. Bei dieser Nacht- und Nebelaktion äschert Kreuthner eine einsame Skifahrerin ein und muss ihr anschließend den Weg ins Tal zeigen, was nur über eine schwarze Tiefschneepiste möglich ist. Schließlich findet das Duo auf einer Bank im Wald eine Leiche. Nun überschlagen sich die Ereignisse und manchmal sind die Zusammenhänge nicht auf Anhieb ersichtlich. Erst nach und nach erschließen sie sich dem Leser.

Herrlich ist das Lokalkolorit, das überall durchschimmert. Die Charaktere sind gut gezeichent und lassen einen immer wieder schmunzelnd zurück. Wer den „Bullen von Tölz“ mag, könnte schon mal mit Andreas Föhr zu tun gehabt haben. Der gelernte Jurist hat nicht nur dafür schon Drehbücher geschrieben.
Gabriele, 30.10.2012

Endlich ein neuer Fall für Kreuthner und Wallner! Als Fan von Andreas Föhrs Krimis hatte ich mich schon riesig auf
"Schwarze Piste" gefreut.
Und es ging auch gleich ganz nach meinem Geschmack los, denn schon auf den ersten Seiten hat Kreuthner seinen ersten Auftritt in dieser Geschichte. Überhaupt fand ich, dass er in "Schwarze Piste" eine größere Rolle spielt als in den vorigen Krimis. Das habe ich selbstverständlich sehr begrüßt, denn ich mag diesen kauzigen und doch so cleveren Polizisten ausgesprochen gerne. Er ist in diesen Krimis so die besondere Würze, könnte man sagen. Vor allem gibt es mit ihm auch immer etwas zu lachen und wenn das bei einem Krimi möglich ist, dann hat der bei mir eh schon einen Stein im Brett. Auch in diesem Buch habe ich über Kreuthner wieder manches Mal zumindest geschmunzelt. Dabei gefällt es mir, dass er trotzdem nie zur Lachnummer wird. Es ist immer zu erkennen, dass er durchaus helle ist.
Dass er hier jetzt mehr mitmischt, hat für mich auch ausgeglichen, dass es aus Wallners Privatleben nichts mehr zum Amüsieren gibt. Früher habe ich mitunter noch über Manfred mal grinsen können, doch seit Wallner in festen Händen ist und sogar eine Tochter hat, ist in dieser Hinsicht bei ihm die Luft raus. Schade, aber solange das mit Kreuthner aufgewogen wird, kann ich damit leben.
Der Fall, den die beiden hier zu klären haben, lässt sich ein wenig skurril an, wirkt aber anfangs wenig spektakulär. Die Frage ist halt, wer an die Morde an den im Tod so seltsam hergerichteten Menschen begangen hat. Die Ermittlungen nehmen schnell unerwartete Wendungen und es gibt eine ganze Reihe an Ungereimtheiten, sowie einigen Verdächtigen und speziell einem offensichtlichen Verbrecher. Das ergibt in Summe einen spannenden Fall, dem ich zunächst sehr gerne gefolgt bin.
Allerdings schlägt er irgendwann eine Richtung ein, mit der ich gar nichts anfangen kann. Mein Interesse an der RAF ist wirklich verschwindend gering. Deshalb musste ich mich bei gewissen Passagen auch schwer zusammenreißen um sie nicht zu überspringen. Allzu sehr wird zwar nicht in die Tiefe gegangen, aber mir hat es doch mehr als gereicht.
Ich weiß auch nicht, ob der Fall diesen Abstecher unbedingt nötig gehabt hätte. Ich bin mir fast sicher, dass ein Fall rund um die Toten mit dem bereits erschaffenen Kreuthner-Wallner-Universum und Verstrickungen ohne politische Hintergründe ebenfalls funktioniert hätte. Da es hier zu einem großen Teil um einen Gnadenhof für Tiere und seine Besitzer geht, wäre das eine Richtung gewesen, die mir einleuchtender erschienen wäre. Dieser Sprung von einem Gnadenhof hin zu RAF-Machenschaften kam mir doch etwas zu groß und gewagt vor.
Das Ende wird diesen ganzen großen und politische Hintergründen dann auch nicht wirklich gerecht. Es ist im Vergleich dazu verblüffend bodenständig.
Trotzdem habe ich es so nicht kommen sehen und -abgesehen von diesen RAF-Passagen- bin ic
Sandra, 30.10.2012

Wieder einmal hat Andreas Föhr einen super Krimi mit den beiden Hauptfiguren Wallner und Kreuthner gezaubert. Vom
Anfang bis zum Ende des Buches baut sich eine Spannung auf und als Leser rätselt man bis zum Schluss, wer denn nun der Mörder ist. Trotzdem ist wie immer eine gesunde Portion Witz dabei, bei der man das eine oder andere Mal herzhaft schmunzeln muss. Und auch meine Lieblingsfigur Manfred Wallner sorgt wieder für unterhaltsame Szenen.
Alles in allem ein super Krimi, der genau richtig ist für die langen Herbst-und Winterabende auf einem kuscheligen Sofa
Nina, 29.10.2012

das Buch hat mich von Beginn an gefesselt, die Charaktere im Buch sind sehr schlüssig und mit feinem Humor beschrieben.
Überraschend war das Ende, so, dass ich vorhabe das Buch noch einmal zu lesen - sehr schön: das bayerische Lokalkolorit, macht Lust auf Urlaub dort
Eva, 28.10.2012

Dieser Bayernkrimi ist wirklich lesenswert. Dichte Handlung, bis zum Schluß spannend - denn es kommt anders als man
denkt. Die treffend beschriebenen Charaktere der beteiligten Personen - einfach köstlich! - Fazit: Es muß nicht immer Skandinavien sein. Auch Bayern ist kalt, spannend und mit Humor gewürzt.
Unbedingt lesen !!!!!!!!
Ingrid, 26.10.2012

Die Handlung:
Polizeiobermeister Kreuther erbt von seinem verstorbenen Onkel Simon nicht nur dessen Schnapsbrennerei sondern erfüllt auch seinen letzten Wunsch und verstreut Onkel Simons Asche auf dem Wallberg. Das ist zwar nicht legal, aber Kreuthners Auslegung von *darf man* oder *darf man nicht* war ja schon immer recht großzügig. Wie auch immer, im Zuge dieser Aktion stolpert er mal wieder über eine Leiche – und ist hingerissen von deren quicklebendiger Schwester.

Meine Meinung:
Das Buch startet mit einem Rückblick auf Ereignisse drei Jahre vor der eigentlichen Handlung. Dieser Rückblick ist zwar wichtig für die Handlung, hätte mir aber beinahe schon das Weiterlesen auf den ersten Seiten verleidet, weil darin ein bisschen viel Slapstick war, irgendwo zwischen albern und peinlich mit bunten Tischdecken und nacktem Mann auf der Kuhweide.

Gottseidank habe ich aber trotzdem weitergelesen und es nicht bereut. Das Buch hat mich ausgesprochen gut unterhalten und lies sich leicht und flüssig lesen.

Es war vor allem eine Freude, mal einen Gegenspieler erleben zu dürfen, der nicht nur einfach nur böse und brutal ist, sondern durchaus intelligent, gewitzt, mit guten Umfangsformen und handwerklichem Geschick. Man kann diesem Mann, der für den Leser von Anfang an als „Gegner“ klar zu erkennen war, auch in seinen Überlegungen und Planungen in ganz praktischen Angelegenheiten folgen (und nicht nur in Schlüsselszenen), ohne dass er dabei als tumber, brutaler Trottel dasteht. Das hebt nicht nur diesen Krimi von vielen anderen ab, es hat auch die Spannung erhöht, weil sich der Leser – mit einiger Hochachtung - fragt, zu was der Mann noch fähig ist.

Die Handlung ist interessant aufgebaut mit zwei toten „Schneemännern“, einem Gnadenhof, dem gewitzten Gegner, dem Bezug zur linksradikalen Szene und Kreuthers Frühlingsgefühlen in der Vorweihnachtszeit – und in sich schlüssig. Der Leser darf und muss mitdenken, um an einigen Ecken folgen zu können. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber zur Handlung nicht verraten.

Fazit: Raffiniert, spannend, kauzig und humorvoll – Absolut empfehlenswert!
Nathalie, 25.10.2012

Mit sehr großer Begeisterung habe ich gerade den bereits 4. Teil der Krimireihe rund um das Kultduo Wallner / Kreuthner
gelesen! "Schafkopf" war schon super, aber der Autor hat es geschafft, sich noch zu steigern!

Schon die Widmung am Anfang (für einen Gnadenhof) lies mich vermuten, daß Tiere in diesem Buch vielleicht eine Rolle spielen könnten und das war dann auch der Fall. Ein sehr schöner Nebeneffekt, daß der Leser über die Nöte solcher Einrichtungen etwas mehr erfährt...

Der Fall an sich ist wieder einmal superspannend und wartet immer mit überraschenden Wendungen auf. Das Lesen wird niemals langweilig, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Ein Mann wird Opfer eines Überfalls, dann - einige Jahre später - taucht die Leiche einer Frau auf, die damals an dem Verbrechen beteiligt war.
Wer findet sie? Natürlich Kreuthner, der Leichen irgendwie anzuziehen scheint... Und auch die Umstände des Auffindens sind natürlich "kreuthnertypisch" nicht gerade das, was man "normal" nennen könnte.
Daß er kurz darauf noch eine fast identische zweite Leiche findet, trägt nicht unbedingt zur leichteren Aufkärung des Rätsels bei.
Bei den beiden Opfern wird das Foto einer weiteren toten Person gefunden und lange tappen die Ermittler im Dunkeln was die Zusammenhänge betrifft.

Natürlich darf der Leser auch wieder einiges aus dem Privatleben von Wallner und Kreuthner erfahren. Neues von Großvater Manfred, Vera - und eine "kleine Überraschung", die ich sehr gut fand.
Sogar bei Kreuthner bahnt sich eine kleine Romanze an und er wirkt auf mich gar nicht mehr so extrem wie der "wilde Haudegen", sondern man sieht auch mal eine andere Seite von ihm - gefiel mir auch sehr gut.

Was auch nicht fehlen darf: zahlreiche, gut platzierte Stellen für Lacher und Schmunzler... wer hätte gedacht, daß ausgerechnet Wallners Dauertragen seiner Daunenjacke eines Tages die Ermittlungen gefährden könnte?

Zum besseren Verständnis so mancher Umstände würde ich auf jeden Fall empfehlen, erst die drei Vorgängerbücher der Reihe nach zu lesen.

Ein tolles Buch mit viel Spannung und einer großen Portion Humor - absolut zu empfehlen!
Angi, 20.10.2012
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