Verlagsgruppe Droemer Knaur



Die Strafpilgerin

9783426509463
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Taschenbuch, Knaur TB
01.04.2014, 496 S.

ISBN: 978-3-426-50946-3
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Roman

Ein geldgieriger Erzbischof, der sich auf Kosten der friesischen Bauern bereichern will. Eine mutige junge Frau, die alles daransetzt, den Familienbesitz zu retten. Und eine gefährliche Pilgerreise ins spanische Santiago de Compostela, bei der alles auf dem Spiel steht.

Der neue große historische Roman von Erfolgsautorin Kari Köster-Lösche.

»Kari Köster-Lösche macht Geschichte zu einem lebendigen Erlebnis, das den Leser ganz gefangen nimmt und alle Sinne berauscht. ... Ihren Romanen kann niemand widerstehen. Sie bedeuten nämlich (Lese-)Spaß vom Feinsten und sind so spannend wie ein packender Krimi.«
literaturmarkt.info

Die Autorin

Kari Köster-Lösche

Portrait von  Kari Köster-Lösche

Kari Köster-Lösche, geboren 1946, wuchs in Schweden am Meer auf und lebt heute in Norddeutschland. Nach einem Studium der Tiermedizin promovierte sie...

zur Autorin Bücher von Kari Köster-Lösche

Pressestimmen

"Kari Köster-Lösche nimmt Leser mit auf eine Zeitreise. Spannend erzählt hat man das Gefühl mitten in der Geschichte zu stecken. Neben Iny Lorentz gehört Kari Köster-Lösche zu den begnadetsten Autoren der historischen Romane. Wer historische Romane mag, muss dieses Buch lesen."

fachbuchkritik.de, April 2014

"Spannende Lesestunden."

Elmshorner Nachrichten, 12.04.2014

"Abwechslungsreicher, spannender Historienschmöker mit ungewöhnlichem Setting, ein `Road-Movie´ im Mittelalter spielend."

happy-end-buecher.de, 26.05.2014

"Der Leser ist von Anfang an mitten im hochspannenden, dramatischen Geschehen."

Frankfurter Stadtkurier, 27.05.2014

"Ein Historienschmöker von Weltklasse. (...) Unter den deutschen Historienladys ist Kari Köster-Lösche eine der ganz Großen. Ihre Romane sind eine einzige Verführung und Balsam für die Seele. Bei der Lektüre von DIE STRAFPILGERIN droht dem Leser das Herz zu brechen. Kein Wunder, denn hier findet man Emotionen, aber auch jede Menge Spannung auf jeder Seite. Die Autorin schafft mit ihren Worten einen Genuss der einsamen Spitzenklasse."

Literaturmarkt.info, 10.06.2014

"Die Geschichte ist flüssig zu lesen, spannend und auch lehrreich. (...) Ein gut recherchierter Historienroman."

Kieler Nachrichten, 02.07.2014

"Spannend wie ein Krimi, interessant und gut recherchiert."

Histo-Couch.de, August 2014

"Spannend und abenteuerlich erzählt hier kenntnisreich ein Stück unserer Heimatgeschichte, deren Nachwirkungen auch heute noch spürbar sind. Ein pralles Lesevergnügen."

Delmenhorster Kreisblatt, 11.08.2014

Lesetipps

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Friesland 1234:
Die junge Okka tom Dieke lebt mit ihren Eltern auf einem sehr einträglichen Gut inmitten von Friesland, dem sogenannten Stedigerland bei Bremen. Das ist auch schon dem macht- und geldgierigen Bischoff Bernhardt II. zur Lippe zugetragen worden, dem die, bislang von der Abgabe befreiten Bewohner des Stedigerlandes, ein Dorn im Auge sind. Das Land ist so ertragreich, dass es sich der skrupellose Bischoff selbst unter den Nagel reißen möchte und dazu ist ihm jedes Mittel recht. So zettelt er, nach außen hin im Namen des Glaubens, denn er prangert die Bewohner des Stedigerlandes als Ketzer an, einen Kreuzzug an und verspricht jedem, der gegen die Menschen zum Kampf rüstet, die Freisprechung von ihren Sünden.

Auch der Hof der tom Diekes ist vor Opfern nicht gefeit. So kommen Okkas Vater und kurz darauf auch ihre Mutter, die als Hexe auf dem Scheiterhaufen endet, ums Leben. Der Erbe des Hofes, Okkas Bruder Reuke wurde beim Kampf so schwer verletzt, dass man fürchtet, dass er nicht mehr lange überleben wird. Doch seine schwangere Liebste gibt Anlass zur Hoffnung: Okka bittet in Bremen Folkmar Platensleger um Hilfe, mit dem sie einige Zeit zuvor ein Geschäft abgeschlossen hatte und der ihr freundlich gesinnt war. So gelingt es schließlich doch mit vereinten Kräften, Reuke sozusagen auf dem Sterbebett zu verheiraten, damit sein noch ungeborener Erbe ihnen den Besitz sichern kann. Doch Bernhardt II. gibt sich noch nicht geschlagen. Er verlangt von allen männlichen Bewohnern des Stedigerlandes, die sich gegen ihn auflehnten, dass sie zur Buße nach Santiago de Compostela pilgern, um dort um Vergebung zu bitten. Da Reuke dazu nicht in der Lage ist und sie, ansonsten den Hof verlieren würden, wenn keiner aus der Familie an seiner Statt dorthin pilgert, macht sich die tapfere Okka auf den Weg.

Auch Folkmar Platensleger ist mit von der Partie. Okka weiß jedoch nicht, ob sie ihm trauen kann; fürchtet sie doch, dass er insgeheim ein Handlanger des Bischoffs ist.
Auf ihrer Reise voller Strapazen treibt auch ein Saboteur und Mörder sein Unwesen. So gerät Okka, ehe sie es sich versieht, in Lebensgefahr…

Meine Einschätzung:

„Die Strafpilgerin“ führt den Leser in eine Zeit voller Vorurteile, Hexenwahn und einer äußerst korrupten und gefährlichen Kirche. Im Nachwort der Autorin erfährt man übrigens noch ein bisschen mehr über tatsächliche Situation der Bewohner des Stedigerlandes und auch, welche Rolle Kirchenobere dabei spielten. Obwohl die Autorin eine spannende Geschichte um ihre Romanheldin Okka spinnt, driftet der Roman jedoch nie in seichte Gewässer ab; ist unterhaltsam und informativ zugleich. Zwar entwickelt sich im Laufe der Zeit eine Liebesgeschichte zwischen Okka und Platensleger, doch umschifft die Autorin dabei sehr gut allzu schwülstige Gefilde und konzentriert sich stattdessen eher auf die spannenden und abwechslungsreichen Abenteuer
Nicole Gauert, 09.08.2014
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