Verlagsgruppe Droemer Knaur



Der geheime Name

9783426511275
jetzt bestellen Jetzt bestellen
Klappenbroschur, Knaur TB
04.01.2013, 528 S.

ISBN: 978-3-426-51127-5
Diese Ausgabe ist lieferbar
12,99
inklusive 7%
Mehrwertsteuer

Roman

Rumpelstilzchen wollte das Kind der Königin. Er bekam es nicht. Jahrhunderte später schließt ein anderes Wesen seiner Art einen neuen Pakt – und wird ebenfalls betrogen. Seitdem sucht es unablässig nach dem Kind … Seit sie denken kann, ist Fina mit ihrer Mutter auf der Flucht. Doch jetzt, mit 19, will sie endlich ein richtiges Zuhause finden und zieht zu ihrer Großmutter, die am Rand eines düsteren Moores lebt. Das Moor fasziniert Fina vom ersten Moment an – genau wie der geheimnisvolle Junge, der dort lebt. Weder Fina noch der Junge ahnen, dass sie beide nur Figuren in einem Spiel sind, das dem betrogenen Wesen endlich seinen Lohn bringen soll …

Die Autorin

Daniela Winterfeld

Portrait von Daniela Winterfeld

Daniela Winterfeld, geboren 1978, studierte Literaturwissenschaften, Psychologie und Geschichte. Heute ist sie in einer Literaturagentur tätig und...

zur Autorin Bücher von Daniela Winterfeld

Pressestimmen

"Die wunderbare Geschichte um Fina und Mora, die tollen, realistischen Landschaftsbeschreibungen und die komplexen und liebenswerten Charaktere ziehen jeden leser in ihren Bann."

Blog Tintenmeer, 12.01.2013

"Ich bin begeistert und verzaubert! Mein Top-Titel des Monats!"

Blog Book & Biscuits, 15.01.2013

"Ein absolut lesenswertes Buch. Frau Winterfeld weiß es, jemanden mit ihren Worten zu fesseln und in eine atemberaubende Geschichte zu ziehen."

Blog Querbeetlesen, 17.01.2013

"All jenen, die denken, sie würden alle Rumplestilzchen-Geschichten kennen, möge gelich vorweg gesagt sein: So auf dieser neuen Ebene war die Geschichte mit absoluter Sicherheit noch nicht da! Es ist unglaublich, mit welcher Sicherheit sich die Autorin an dieses Thema heranwagt und darüber schreibt, als wäre sie selbst mit dabei gewesen, während sich die Geschichte abspielte! (...) Eine wirklich gelungene Märchen-Geschichte!"

Blog schreibstuebchen.phpbb8, 13.01.2013

"Eine märchenhafte, spannende und sehr unterhaltsame Geschichte, in der man mitfiebert, obwohl man glaubt, den Ausgang zu kennen."

Blog mem-o-ries, 11.01.2013

"Unheimlich, mystisch, gefühlsvoll - DER GEHEIME NAME ist eine überaus gelungene Märchenadaption für Erwachsene."

buechertreff.de, 18.01.2013

"Ein echter Pageturner für alle, die es gleichzeitig märchenhaft und düster-romantisch mögen, aber auch auf eine Prise Erotik nicht verzichten möchten."

buchwelten.net, 20.01.2013

"Eine märchenhafte, spannende und vor allem unterhaltsame Geschichte, bei der man Seite für Seite mitfiebert."

fachbuchkritik.de, 11.01.2013

"Sie (Daniela Winterfeld) hat einen düsteren Thriller aus einem düsteren Märchen gemacht. Ein fesselnder Roman im tiefen, dunklen Moor, der so viel Atmosphäre versprüht, dass man sich wundert, wenn man vom Buch aufschaut, wie hell es eigentlich ist."

Lizzynet.de, 28.01.2013

"DER GEHEIME NAME gehört zu den gelungenen Versuchen einer Märchenadaption."

buchwurm.info, 28.01.2013

"Eine wundervolle Geschichte und eine gelungene Mischung aus Märchen, Grusel- und Lovestory, die Jung und Alt gleichermaßen zauberhafte Lesestunden bescheren wird."

Auszeit-Magazin.com, 21.02.2013

"Daniela Winterfeld bietet ihren Lesern nicht nur eine aufregende Geschichte voller märchenhafter und düsterer Magie, sondern auch interessante Charaktere und einen realistischen und bildhaften Schreibstil mit Kopfkino-Garantie. Die sanfte Liebesgeschichte sorgt zudem mit einem Hauch Erotik für schwache Knie und klopfende Herzen. DER GEHEIME NAME ist eine gelungene, großartige Märchenadaption."

fictionfantasy.de, März 2013

"Ein phantastisches Buch für erwachsene Leser, die sich zwischen Märchen und Thriller nicht entscheiden wollen. (...) Absolute Leseempfehlung für verträumte Mädels mit sehr starken Nerven!!!"

buchwelten.net, 04.03.2013

"Eines meiner absoluten Buchhighlights überhaupt! Großartig!"

schmollmund.wordpress.com, 25.02.2013

"Ein spannendes Märchen, das einen von der ersten Seite an mit in die Handlung reißt."

fantasybuch.de, Februar 2013

"DER GEHEIME NAME ist kein klassischer Romantasy-Roman und keine typische Märchen-Fantasy. Winterfeld konzentriert sich auf die Figurenzeichnungen, und diese gelingen ihr wirklich gut."

Abenteuer & Phantastik, April 2013

"Spannend wie ein Thriller, märchenhaft und voller Fantasie, ein Roman, der nach der Lektüre noch nachwirkt."

schreib-lust.de, 26.03.2013

"Dieses Buch war ein wirkliches Highlight, was mich noch immer im finsteren Moor gefangen hält. Eine tolle Märchenadaption mit sehr viel Tiefe, ich kann nur jedem dieses Buch ans Herz legen. Eine tolle deutsche Schriftstellerin, die man im Auge behalten sollte."

Blog traumweltenwanderin, 02.05.2013

"Ein außergewöhnlicher Fantasyroman, voller Emotionen und Spannung."

buecherkinder.de, 15.05.2013

"Ein schauriges Abenteuer und eine hinreißende Liebesgeschichte."

Bunte, 10.10.2013

"Ein düsterer Thriller aus einem düsteren Märchen. Fantastisch!!!"

Lizzynet.de, 03.12.2013

"Ein sehr spannender Liebes-Fantasie-Märchen-Krimi-Roman, handlungsreich und raffiniert konstruiert, dennoch leicht erzählt."

Leseperlen 2013 - Evangelische Kirche im Rheinland, Herbst 2013

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Absolut mitreißend und hinreißend in einem!

Alexandra Thiemann, 17.09.2014

Inhalt:
Die Müllerstochter wollte mehr aus ihrem Leben machen und gab dem geheimen Wesen ein Versprechen: Wenn sie von ihm Gold bekäme, würde er ihre erstgeborene Tochter als Gegenleistung erhalten …

Schreibstil:
Ich liebe Märchen! Ich liebe Geschichten, die eine Seele haben und mich sofort in ihren Bann ziehen! Ich liebe es, wenn ich mit den Figuren fühlen kann! Kurz: Ich liebe den Scheibstil vin Daniela Wantierfeld! Denn genau dies setzte sie um. Sie entführte mich in eines meiner Lieblingsmärchen (Rumpelstilzchen) und versetzte dies in unsere Zeit. Sie hauchte den Figuren sehr viel Sympathie ein und lies sie vor mir auferstehen. Der Ausdruck war immer passend und bei einigen Szenen grausam bis einfühlsam. Auch ihr Psychologiestudium lies sie wunderbar in die Geschichte einfließen – so regten einige Szenen sehr zum Nachdenken und Verstehen an.

Charaktere:
Fina ist ein starkes Mädchen, welches endlich Klarheit und Verständnis möchte. Ihre Art hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ich habe die gesamte Geschichte mit ihr gelitten / geträumt / gelebt.

Der junge aus dem Moor ist einfach nur heiß! Wer hätte sich nicht zu einem unsichtbaren / geheimnisvollen Jungen hingezogen gefühlt? Was ist seine Geschichte und wie wird er sich entwickelt? Dies habe ich mich die ganze Zeit gefragt und eine wundervolle Zeit mit ihm gehabt. Ich werde ihn wohl noch lange in meinem Herzen tragen :o)

“Der Geheime” ist eine sehr interessante Figur. Er ist nicht nur das Scheusal, sondern auch nur eine Kreatur, geschaffen durch seine Umwelt. Auch wenn er sehr bösartig dargestellt wurde, zeigte er auch angenehme Facetten – zwar nur leicht, aber er hätte sympathisch sein können …

Speziell fand ich Finas Familie und dies ist auch mein einziger Kritikpunkt am gesamten Buch. Es wurde zu wenig geredet, zu wenig gefragt und einfach akzeptiert. Diese Gleichgültigkeit war mir etwas fremd, allerdings wüsste ich auch nicht, wie man die Handlungen anders schreiben sollte um beim Hauptthema des Romans zu bleiben.

Cover:
Das Cover passt so gut zur Geschichte! Ein Blatt, was in der Spiegelung des Wassers leicht verzerrt ist und einen anderen Blickwinkel auf das geschehene zeigt – so deute ich es zumindest

Fazit:
Ein wundervoller Märchen-Thriller, den ich allen Lesern ab 16 Jahren empfehlen würde. Die Geschichte des Rmpelstilzchens, mit brisanten Themen, neu erzählt. Von mir gibt es volle 5 Sterne und ist bis jetzt mein Lesehighlight 2014!
Das Leseding, 12.09.2014

Direkt nach Weihnachten 2012 begann eine wirklich spannende Blogtour rund um das Buch "Der geheime Name". Es machte
wirklich Spaß jeden Tag neue mysteriöse Rätsel zu lösen und dabei Lose zu sammeln, denn mit ein klein wenig Glück konnte man das Buch gewinnen. Ich habe mich rege beteiligt, aber das Buch dann letztendlich nicht gewonnen. Nicht schlimm, denn es gibt ja diverse Online Buchhändler, wo man Bücher, die man unbedingt Lesen möchte auch bestellen kann. So habe ich es gehandhabt und mein Buch kam dann auch recht zügig. Neugierig wie ich bin lag es auch nicht lange in meinem Buchregal, denn die Spannung die sich während der Blogtour aufgebaut hat war kaum noch zu ertragen. Ich hatte nur mächtig Angst, das das was ich erwartete nicht gehalten werden konnte und das Buch ein Schuss in den Ofen ist bzw. nur heiße Luft. Hätte ja sein können, oder? Ich bin so dankbar das ich wie festgeklebt am Buch saß und es nicht einen Moment lang langweilig oder Schlimmeres war. Ich habe mich nur geärgert, das ich am WE eher weniger Lesezeit zur Verfügung habe, denn ich wollte doch nun endlich den Namen des Geheimen wissen. Was haben wir gerätselt und uns die Haare gerauft und dann als ich dann auf Seite 295 in der 6. Zeile den Namen zu lesen bekam, wusste ich tatsächlich nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Der Wicht der Rumpelstilzchen so ähnlich ist, heißt ganz einfach ...........? Das darf jawohl nicht wahr sein! Da ich den Namen natürlich nicht verraten möchte, werde ich den Geheimen ab hier nur noch den Wicht nennen, damit euch die Spannung möglichst lange erhalten bleibt. Ich denke es ist im Interesse aller.
"Der geheime Name" ist am Märchen "Rumpelstilzchen" angelehnt, obwohl es eben um einiges moderner und mysteriöser ist als erwähntes Märchen. Auch der Wicht kann im Prinzip Stroh zu Gold spinnen und seine Belohnung für den Reichtum der sich daraus ergibt ist die Tochter der Müllerstochter. Ähnlichkeiten sind also schon gegeben, die sich als Abgründe und Abscheulichkeiten nach und nach auftun. Immer wieder zeigt sich wie Reichtum die Menschen verblendet. Im Märchen ist es der Prinz, der erwartet, das die Müllerstochter Stroh zu Gold spinnt. Wenn sie es nicht schafft, wird sie leider ihr Leben lassen müssen. Wäre da nicht Rumpelstilzchen gekommen und hätte ihr geholfen, was wäre geschehen? Ist hier wirklich Rumpelstilzchen der Böse? Verlangt er denn nicht nur das was ihm versprochen wurde? Gibt er der Königin nicht hinterher den Rat seinen Namen zu finden um ihr Kind zu retten? Sie schafft es und Rumpelstilzchen reißt sich selbst in Stücke. Wenn man es so betrachtet sind Märchen schon ziemlich grausam. Auch in "Der geheime Name" haben wir hier einen Wicht, der sich nicht besiegen lassen will, da ein Versprechen gegeben wurde. Hilft da wirklich nur die Flucht oder holt die Müllerstochter nicht doch irgendwann ihre Vergangenheit ein? Kann man dem Wicht entfliehen?
Fina unser Hauptprotagonistin
Melanie Enns, 28.07.2014

"Der geheime Name" von Daniela Winterfeld ist eine moderne Adaption des Märchens von Rumpelstilzchen aus der Sicht des
versprochenen Kindes geschrieben.

Die Idee, der Schreibstil und die Umsetzung haben mir gut gefallen. Erzählt wird die Geschichte nicht nur aus der Perspektive von Fina, sondern auch von Mora, einem Jungen der bei dem "Geheimen" lebt und ihm dienen muss. Mora hat nie jemand anderen kennengelernt als den Geheimen und so ist es für ihn Anfangs eine Strafe, als er alleine in einer Höhle im Wald leben soll. Auch Fina schlägt den Weg ein, ohne ihre bisher einzige Bezugsperson zu leben und verlässt ihre Mutter. Doch im Gegensatz zu Mora geschieht dies bei Fina freiwillig. Nach und nach offenbart sich vor dem Leser der Hintergrund von Finas und Moras Herkunft und den Ereignissen in der Vergangenheit. Dabei wird auch der Bezug zum Märchen Rumpelstilzchen immer deutlicher, aber doch auf eine neue Art integriert. Ich fand die Handlung sehr interessant, aber nicht so fesselnd wie ich gehofft hatte.

Auch wenn die Idee neu ist, war Spannung und Überraschung für mich nicht so viel vorhanden. Dennoch ist "Der geheime Name" eine sehr gelungene Adaption, die ich allen Lesern empfehlen kann, die Interesse an Märchen und geheimnisvollen Geschichten haben.

Silke, 18.07.2013

Daniela Winterfeld's Debüt ist einfach wunderbar zu lesen, was sicher unter anderm an ihrem schönen Schreibstil
liegt. Der ist nämlich wirklich toll. Die Worte prasseln sanft über einem nieder, umschmeicheln einen, sind so fein und manchmal doch so hart. Es macht einfach Spass dieses Buch zu lesen, sich mit reissen zu lassen, denn der flüssig zulesende Text lässt einen die Zeit vergessen.

Die Autorin hat das Märchen des Waldwichts, dem Naturgeist, oder wie man es auch immer nennen mag, aufgegriffen. Wir kennen sicher fast alle das Märchen des fiesen, gemeinen, verschlagenen Rumpelstilzchen. Er kann alles in Gold verwandeln und wenn ein Mensch nach diesem Gold giert, schliesst er gerne einen Pakt. Da die Gier der Menschen doch sehr stark ist, verdrängen sie nur zu gerne was für einen Pakt sie da meistens eingehen und wenn sie ihn dan einlösen sollten, versuchen sie sich da rauszuwinden, doch "Rumpelstilzchen" kennt da keine gnade... Es vervolgt dich bis er hat was es will und man ihm versprochen hat.

Und in dieser Geschichte, welche in der heutigen Zeit hier bei uns spielt, geht es eben genau auch um so eine Person. Und zwar die Mutter von Fina. Sie war eben auch mal so gierig, wollte reich sein, zu den "Oberen" gehören und ging einen Pakt mit dem Wichtel ein. Tja, auch sie dachte das es noch lange hin sei bis sie ihr Versprechen einlösen sollte, also versprach sie ihm ihre Tochter.

Die geschichte beginnt aber erst da, wo Fina sich entscheidet sich an einer Uni anzumelden, also knapp mit 19 Jahren. Es ist also die Geschichte von Fina und nicht die der Mutter die hier erzählt wird. Fina die nicht nur dem Geheimnis des ganzen Dramas, dem Grund warum sie auf der Flucht sind, auf die Spur kommt sondern sie in die Fänge des fiesen, brutalen Wichts gerät. Wie sie versucht nicht nur sich sonden auch Mora den jungen Mann, denn Diener seines Herrn, zu retten. Wie sie versuchen dem mit dem geheimen Namen ein schnippchen zu schlagen.

Die Protagonisten sind einfach fantastisch, denn Frau Winterfeld hat es wirklich im Griff die Charaktere 3-Dimensional und sehr nah rüber zu bringen.

Fina ist eine junge, selbstbewusste, starke und neugiege Frau die weiss was sie will. Die ständige Flucht konnte aus ihr kein ängstliches Wesen machen, im Gegenteil, sie ging stärker daraus hervor. Manchmal erscheint sie etwas naiv, was aber völlig ok ist, ist sie ja schliesslich noch keine 20. Mit ihrer offenen, unvoreingenommen und herzlichen Art ist sie mir gleich ans Herz gewachsen.

Und dann wäre da Mora, der junge Mann, der im Aufrag des Wichts handelt. Er ist so unterwürfig, ängstlich und ergeben, was rein äusserlich gar nicht zu ihm passt. Aber die Geschichte die er erzählt ist grausam und brutal. Da ist es kein Wunder das er so ist, wie er ist. Man möchte ihn einfach nur trösten, in den Arm nehmen, beschützen und sagen das er nicht alleine ist. Das er ein
Alexandra Künzler, 05.06.2013

Inhalt

Fina ist 19 Jahre und seit sie denken kann mit ihrer Mutter auf der Flucht vor Ihrem Vater. Doch irgendwann hat sie keine Lust mehr ständig auf der Flucht zu sein. Sie flieht zu ihrer Großmutter die am rand eines Moores Lebt. Dabei ahnt sie nicht das sie der Gefahr nun näher ist, als sie dachte. Das sie dort auch dem Geheimnisvollen Mora begegnet und sich in ihn verlieben wird, damit rechnet sie noch weniger.

Meinung

Das Buch hat mich von Anfang an Neugierig gemacht. Und zum Glück, ich wurde nicht Enttäuscht.

Der Schreibstil ist Packend und durch die Bildhafte Beschreibung kann man sich ohne Probleme in dem Buch verlieren und sich alles sehr gut vorstellen. Ein Märchen neu erzählt. Vor allem aber sehr Düster erzählt. Was wirklich zu dem tollen Cover passt. Denn so wie sich das Schwarz durch das Cover zieht, zieht sich auch die Düstere Stimmung durch das Buch.

Die Charaktere wirken Lebendig und bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Vor allem Mora hat es mir angetan. Mora war für mich ein faszinierender Charakter. Herz erwärmend, unschuldig. Auf der einen Seite besitzt er eine Unglaubliche Stärke und auf der anderen Seite hatte man oft das Gefühl ihn beschützen zu müssen. Aber auch Fina ist ein toller Charakter. Mutig und Liebevoll. Aber auch der Geheime war als Charakter sehr Interessant. Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Die zarte Liebesgeschichte die sich dort entwickelt wirkt glaubhaft und ist wirklich süß. Die Spannung ist von der ersten Seite an vorhanden und Steigert sich stetig. Mitfiebern und Mit bangen garantiert.

Ein wirklich Faszinierendes Buch das es schafft den Leser in seinen Düsteren und zugleich Romantischen Bann zu ziehen. Die Mischung passt Perfekt zusammen. Ich kann es jedem der gerne Fantasy Bücher liest nur wärmstens Empfehlen. Ein wirkliches Lese vergnügen.

Katharina J., 22.05.2013

Ein altes und dunkles Märchen, ein kleiner Mann, dessen Namen niemand kennt, er will das Kind der Müllerstochter. Und
der Geheimnisvolle wird dich überall finden, sogar in deinen Träumen.

Rumpelstilzchen, ein altes und geheimnisvolles Märchen von einem kleinen Wesen, das im Moor lebt. Doch weil man meint, man würde das Märchen kennen, weiß man noch lange nicht alles. Den es wird ein neuer Pakt geschlossen und das Wesen wird betrogen und verfolgt dich bis in deine Träume, überall auf der Welt. Es wird dich finden und nicht aufgeben, bis er das hat was er will. Doch es gibt eine Möglichkeit, wenn du den Namen kennst, kannst du dich retten aber wir sind hier nicht im Märchen.

Fina wünscht sich ein zu Hause und findet dies bei ihrer Großmutter in der Lüneburger Heide. Das Moor so finster und dunkel, aber auch geheimnisvoll! Der Duft in ihrer Nase kommt ihr so bekannt vor und sie fühlt sich wie in ihren Träumen. Doch der Tag, an dem sie Mora trifft, ändert alles. Ein junger Mann ganz alleine im Wald, der nicht von dieser Welt scheint, doch sie kann ihn nicht alleine lassen. Aber man sollte sich nie zu sicher fühlen, den die Gefahr lauert oft im Hinterhalt.

Daniela Winterfeld hat eine neuartige Interpretation von Rumpelstilzchen geschaffen, die einen tief ins Moor zieht. Es wird dunkel und gefährlich, dazu gibt es eine Spur Magie und das Gefühl gefangen zu sein. Das Buch baut von der ersten Seite eine packende Spannung auf und zieht einen direkt in seinen Bann.

Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt, zu den beiden Hauptcharakteren zählen Fina und Mora, zwischendurch gibt es aber auch Einblicke in die Sicht vom "Geheimen". Durch die drei Personen fügt sich immer mehr ein Puzzle zusammen und lüftet die sehr gut durchgedachte Geschichte. Alle Charaktere sind sehr detailliert beschrieben und geben einen direkten Blick in ihre Welt.

Obwohl es ein Märchen ist, das mit magischen und Übersinnlichem arbeitet, hat es trotzdem etwas sehr realistisches, was einem Gänsehaut verursacht und tief erschüttert.

"Der geheime Name" ist ein wirklicher Schatz, dem ich jeden nur empfehlen kann. Ein Buch, das auf einem Märchen aufbaut, aber für mich sehr viel tiefe besitzt und Übergange in die Realität schafft, die mich sehr bewegt haben. Dieses Buch lässt einen oft sprachlos zurück und zeigt einem Bilder, die einen erschaudern lassen. Dieses Buch verbindet für mich ein klassisches Märchen mit der schonungslosen Realität.
Krystin (traumweltenwandlerin.blogspot.de), 27.04.2013

Fina und ihre Mutter haben kein richtiges Zuhause. Denn seit 19 Jahren sind die beiden auf der Flucht vor Finas
gewaltbereiten Vater. Jedes Mal, wenn dieser kurz davor ist, denn beiden auf die Spur zu kommen, wechseln sie ihren Wohnsitz.
Doch Fina wünscht sich nichts sehnlicher als einen Ort, an dem sie sich geborgen fühlt und den sie ihr Zuhause nennen kann. Als plötzlich die Geschichten ihrer Mutter über die Gründe für ihre ständige Flucht bröckeln, reicht es Fina. Heimlich macht sie sich auf nach Deutschland in die Lüneburger Heide, um eventuell bei ihrer Oma ein vertrautes Heim zu finden. Nichts ahnend, dass auch dieser Wohnsitz nicht ganz ihrem freien Willen entsprungen ist.

- Meine Meinung -

Ich muss sagen dieses Buch hält, was es verspricht, denn es handelt sich wirklich um ein schaurig-schönes Märchen, welches in unserer heutigen Zeit stattfindet. Daher gibt es auch ein kleines gemeines Wesen, welches ein Nachfahre Rumpelstilzchens ist. Es gibt zahme Waldbewohner , eine Müllerstochter mit einem Versprechen und weitere schöne Märchenelemente. Der Schreibstil ist anstandslos sehr schön und vor allem richtig atmosphärisch. Die Stimmung vom düsteren und unheimlichen Moor hing mir noch Tage nach dem Lesen nach. Und egal ob modern oder alt – ich finde gerade die besondere Atmosphäre zeichnet ein Märchen größtenteils aus.
Mit der Protagonistin Fina konnte ich mich nicht so richtig identifizieren. Dadurch, dass sie ihr ganzes Leben flieht und ganz anders aufwächst, haben wir einfach nicht viel gemeinsam. Aber man muss sich ja nicht zwangsläufig mit der Person identifizieren können. Denn die Autorin hat es trotzdem geschafft, dass Fina mir sympathisch war. Somit bin ich ihr gern auf Schritt und Tritt gefolgt. Meistens wird aus ihrer Sicht erzählt. Ab und zu fließt aber auch die Perspektive einer anderen Figur mit ein, was uns weitere Einblicke gibt. Unglaublich gut fand ich auch Mora, der sehr detailliert dargestellt wird, so dass man seine unglaubliche Entwicklung und die Gründe dafür gut nachvollziehen kann. Finas Oma und ihr Handlungsweisen fand ich dagegen sehr unverständlich, aber das hat der Geschichte an sich keinen Abbruch getan.

Eine wirklich gelungene Märchen-Adaption für Jugendliche und Erwachsene, die sich mal wieder gruseln wollen.
Eli (elistruth.wordpress.com), 21.04.2013

Anfangs habe ich mir ein bisschen schwer damit getan, in die Geschichte zu finden. Klar, das Märchen vom
Rumpelstilzchen ist uns wohl allen bekannt, aber Daniela Winterfeld schafft hier etwas Neues und ich musste mich erst mit ihrem Schreibstil, den ich sehr blumig fand, anfreunden, denn zu Beginn kam es mir so vor, als würde sie ehrlich jeden Grashalm beschreiben wollen.
Zum Glück ließ dieses Gefühl schnell nach und ich konnte mich in der Geschichte zurechtfinden.

Beide Hauptprotagonisten sind großartig ausgearbeitet und wirklich starke Charaktere, die mir schon nach kurzer Zeit total ans Herz gewachsen sind.

Mora ist ein scheuer, demütiger junger Mann mit einer stark verkümmerten Seele, doch Fina zeigt ihm mit ihrer schier endlosen Geduld, was es heißt als Gleichwertig betrachtet und geliebt zu werden. Sie kümmern sich vorbehaltlos, wortlos umeinander und irgendwann würde ein
jeder sein Leben für das des anderen geben.

Die Autorin verwebt gefühlvolle, schöne, sensible, aber auch traurige und sehr grausame Elemente zu einer wundervollen Geschichte, die einen packt und mitreißt.

Worte werden diesem Buch und vor allem dem Gefühls-Auf- und Ab, das man beim Lesen durchlebt, einfach nicht gerecht. Für mich ist es definitiv schon jetzt eines der Highlights 2013,
Eine Geschichte, die absolut unter die Haut geht.
Ina Fösel, 27.03.2013

Schon ihr ganzes Leben lang ist Fina auf der Flucht vor ihrem Vater. Alle paar Monate zieht sie gemeinsam mit ihrer
Mutter um – in ein neues Haus in einem anderen Land. Nachdem sie per Fernunterricht ihr Abitur abgeschlossen hat, möchte sie ihr Leben endlich selbst in die Hand nehmen und an einer Universität studieren. Für ihre Mutter kommt jedoch nur ein Fernstudium infrage, sie plant schon den nächsten Umzug von Frankreich nach Neuseeland. Als Fina jedoch feststellen muss, dass ihre Mutter sie seit Jahren anlügt, beschließt sie zu fliehen. Bei ihrer Großmutter in der Lüneburger Heide findet sie endlich ein richtiges Zuhause. Doch Fina zieht es immer wieder in das nahegelegene Moor. Dort macht sie die Bekanntschaft mit einem geheimnisvollen Jungen und kommt einem unglaublichen und gefährlichen Pakt auf die Spur…

Die Geschichte wirft bereits im Prolog zahlreiche Fragen auf. Was ist das für ein Wesen, dem ein Menschenkind ausgeliefert werden soll und das erzürnt, weil ihm ein Junge anstatt eines Mädchens gebracht wurde? Schnell war ich gefangen in der fantastischen Welt dieses Wesens, doch schon nach wenigen Seiten ging es zurück in die Realität. Denn der Leser lernt Fina kennen, um deren Leben auf der Flucht sie sicherlich niemand beneidet. Ihre Flucht unter den gegebenen Umständen war für mich völlig nachvollziehbar.

Durch Finas Besuche im Moor beginnt das uns bekannte Leben allmählich mit der Fiktion zu verschmelzen. Der Leser wird hineingezogen in eine märchenhafte Welt voller Wunder und Romantik, aber auch voller Schrecken und Intrigen. Gerade diese Mischung war es, die mir an diesem Buch am meisten gefallen hat. Durch die Beschränkung auf wenige Protagonisten bleibt die Geschichte übersichtlich und kann der Entwicklung der verschiedenen Charaktere und ihren Beziehungen viel Raum geben. Kontinuierlich stieg dabei die Spannung an und ließ mich mitbangen und –hoffen.

„Spannend wie ein Thriller. Fantastisch wie ein Märchen.“ – das kündigt der Klappentext an, und dem kann ich nur Recht geben. In diesem Buch wird die Geschichte von Rumpelstilzchen auf eine völlig neue, spannende Weise erzählt. Da dieses Buch auch sehr düstere Szenen enthält, ist es eher für ältere Teenager und (junge) Erwachsene geeignet. Diesen kann ich das Buch weiterempfehlen – lasst euch auf eine fantastische Reise mitnehmen!
Hanna Eßer, 21.03.2013

Inhalt:
Seit sie denken kann ist Fina mit ihrer Mutter auf der Flucht vor ihrem Vater. Nie konnte sie sich irgendwo zu Hause fühlen, nie Freunde finden. Die nächste Flucht steht an, doch sie mag nicht mehr. Fina möchte gerne studieren und sich irgendwo niederlassen. Dann findet sie heraus, dass ihre Mutter sie jahrelang belogen hat. So flieht sie ein letztes Mal – aber dieses Mal vor ihrer Mutter. Sie flüchtet sich zu ihrer Großmutter nach Deutschland. Ohne zu ahnen in welcher Gefahr sie dort schwebt. Denn dort im Moor lebt der „Geheime“. Er hat vor Jahren einen ähnlichen Pakt geschlossen, wie Rumpelstilzchen hunderte von Jahren vor ihm. Doch auch er wurde betrogen und ist seither auf der Suche nach „seinem Mädchen“.

Meine Meinung:
Die Autorin hat es geschafft mich bereits mit den ersten Sätzen ganz tief hineinzuziehen in diese Geschichte und in das Moor. Einmal angefangen konnte ich überhaupt nicht wieder aufhören zu lesen. Das war das erste Buch, welches ich von Daniela Winterfeld gelesen habe, aber mit Sicherheit nicht das letzte. Ihr Schreibstil ist mitreißend und das Kopfkino startet schon mit dem ersten Satz. Ich find es absolut faszinierend, wie sie es geschafft hat „Rumpelstilzchen“ in die heutige Zeit zu bringen. Die Elemente zwischen Realität und Fantasy liegen so dicht beisammen, dass mir stellenweise sogar der Geheime real vorkommt. Wer von uns weiß denn schon wirklich was da im Moor so alles lebt?
Fina ist eine ganz liebenswerte Protagonistin. Sie ist eine ganz normale junge Frau. Ihre Wünsche nach einem normalen Leben und dem Studium sind absolut nachvollziehbar. Mit ganz viel Feingefühl und Geduld nähert sie sich Mora und versucht ihm das Leben außerhalb des Moores zu erklären. Aber auch Mora ist ein toller Charakter. Trotz all der Jahre, die er misshandelt wurde, hat er sich zu einem freundlichen jungen Mann entwickelt, der immer noch fähig ist bedingungslos zu lieben. Und es ist toll dabei zu sein und zuzusehen, wie schnell er lernt und sich weiterentwickelt.
Die ganze Geschichte ist viel intensiver aufgebaut als es Rumpelstilzchen je gewesen ist. Daniela Winterfeld hat es geschafft sogar dem Geheimen noch sympathische Züge und Aufgaben zu geben, trotz seiner ganzen Bösartigkeit.
Die Geschichte ist von Anfang an mitreißend. Für mich gab es keinen eigentlichen Spannungsbogen, sondern eine konstante Spannung durch alle Seiten hinweg. Die Geschichte ist gefühlvoll, realistisch und mystisch zugleich.
Und selbst wer das Märchen Rumpelstilzchen nicht kennt oder nicht mochte, kann in dieses Buch hineinfallen. Für mich war dieses Buch ein absoluter Pageturner, obwohl ich Rumpelstilzchen kenne und glaubte den Ausgang dieser Geschichte zu kennen.
Ich finde diesen Roman eine sehr gelungene Adaption des alten Märchens in einen Fantasy-Roman für Erwachsene.
Und wie in jedem richtigen Märchen gibt es auch hier eine ganz wichtige
Beate Döring, 12.03.2013
↑ nach oben