Verlagsgruppe Droemer Knaur



Die Klaviatur des Todes

9783426785836
jetzt bestellen Jetzt bestellen
Taschenbuch, Knaur TB
01.04.2014, 336 S.

ISBN: 978-3-426-78583-6
Diese Ausgabe ist lieferbar
9,99
inklusive 7%
Mehrwertsteuer

Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner klärt auf

Ein tätowierter Männertorso in einem Koffer –
wer ist der Tote, und wie kam er ums Leben? Eine ­grausam verstümmelte Frauenleiche – war es ein brutales Sexualverbrechen? Ein Ehepaar mit schweren Vergiftungssymptomen – standen die beiden auf der Todesliste des russischen Geheimdiensts?
Der renommierte Rechtsmediziner Michael Tsokos wird immer dann von den Ermittlungsbehörden hinzugezogen, wenn sie bei ihrer Aufklärungsarbeit rechtsmedizinische Expertise benötigen. Hier stellt er seine spektakulärsten Fälle vor.

Der Autor

Michael Tsokos

Portrait von Michael Tsokos

Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er...

zum Autor Bücher von Michael Tsokos

Pressestimmen

"Tsokos (...) schildert die Fälle bis auf notwendige Namensänderungen so, wie sie sich abgespielt haben. Er will den Lesern seinen Beruf nahebringen und hat dafür ungemein packende Geschichten aufgeschrieben. (...) Sympathisch wird das Buch dadurch, dass die Rechtsmediziner nicht zu helden überhöht werden. Sie lösen die Fälle nicht alleine. Vielmehr sind Forensiker immer in die Gesamtgeschichte eingebettet. Oft bringt auch ein kluger Gedanke eines Kommisars die Lösung oder ein aufmerksamer Zeuge."

Focus online, 04.03.2013

"Der Detektiv am Seziertisch"

Frankfurter Rundschau, 28.02.2013

"Tsokos, der neue Quincy von Berlin."

B.Z. , 05.03.2013

"Michael Tsokos‘ Buch «Die Klaviatur des Todes» beruhigt und beunruhigt. Es beunruhigt, weil es, wie alle Bücher aus der Kriminalliteratur, einen Blick in eine reale Welt ermöglicht, mit der wir sonst nie zu tun haben. Krimis sind Fiktion, Spannung, Unterhaltung, Literatur, sie bilden eine künstliche Wirklichkeit ab. Ein Buch wie «Die Klaviatur des Todes» von Michael Tsokos dagegen, legt wenig bekannte Schichten der Realität frei: Zu welchen Taten und Untaten Menschen fähig sind.<br /> Damit sind wir beim Beruhigenden dieses Buches voller grausiger Sachverhalte, die Tsokos emotionslos und sachlich schildert. Das Beruhigende an diesem Buch aus dem Alltag des Rechtsmediziners ist, dass seine Disziplin heute so weit entwickelt ist, dass sie auch winzigste Spuren zu finden und zu deuten vermag. Dass sie über Apparaturen verfügt, von der die Forensiker noch vor wenigen Jahren nicht zu träumen wagten. Dass sie Spuren findet und verstehen kann, von denen niemand vermuten könnte, dass sie überhaupt existieren. Mit anderen Worten: Egal, was du getan hast, die Rechtsmedizin kommt dahinter."<br />

Schweizer Radio SRF2 Kultur, 18.03.2013

"„Die Klaviatur des Todes“ ist das vierte Buch von Michael Tsokos – und das bisher Beste. Er schildert grausigste Details sachlich klar, damit auch für zart Besaitete erträglich. Neben allen wissenschaftlichen Ausführungen ist es Tsokos gelungen einen steilen Spannungsbogen aufzubauen und bis zum Schluss zu halten. Die entsetzlichsten Krimis schreibt das Leben, so ist es nun einmal."

Berliner Kurier, 13.03.2013

"Hochinformativ und spannend bis zur letzten Seite."

Neues Deutschland, 07.03.2013

"Dieses Buch muss man lesen."

Markus Lanz, 26.03.2013

"Tsokos offenbart wahre Fälle, die uns die Sprache verschlagen. Packender als jeder Krimi."

saar-scene, November 2013

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Die kurzen wahren Begebenheiten lassen sich meist flüssig lesen, teilweise sind die Geschichten fesselnd und beinahe
unglaublich, jedoch geht Michael Tsokos manchmal meiner Meinung nach etwas zu tief in die Materie der Rechtsmedizin ein.
Stefanie Ober, 10.08.2013

Einer breiteren Masse wurde Michael Tsokos durch seine Zusammenarbeit am Thriller „Abgeschnitten“ mit Sebastian
Fitzek bekannt. Ich hatte das Vergnügen ihn auf der Leipziger Buchmesse persönlich zu treffen, um mir sein neuestes Werk signieren zu lassen.

Außergewöhnliche Verbrechen, die genau so stattgefunden haben, beleuchtet der Autor in „Die Klaviatur des Todes“. Das Buch ist kein Thriller, kein Krimi, aber dennoch folgt man gebannt der Handlung, immer im Hinterkopf, dass die Fälle hier nicht dem Hirn eines fantasievollen Autors entstammen, sondern tatsächlich der Realität. Um so erschreckender erscheinen teilweise die Reaktionen der Täter und Opfer.

Es geht um eine zerstückelte Leiche, bei der erst der gefundene Kopf Rückschlüsse auf die Todesart zulässt. Falschaussagen und bewusst manipulierte Fährten sind ebenso Thema wie lebensgefährliche Mutterliebe. Der lautlose Tod mithilfe von Kohlenmonoxid-Vergiftung wurde für meinen Geschmack ein wenig zu ausführlich beleuchtet und führt hoffentlich nicht zu Nachahmern. Auch sexuell motivierte Tötungsdelikte werden nicht ausgespart.

Schlussendlich fließen auch die Möglichkeiten der modernen Technik und Ausblicke auf die Zukunft der Rechtsmedizin mit ein. Wer Serien wie CSI, Bones und Ähnliches mag, die oftmals zu Übertreibungen neigen, kann hier die reelle Entsprechung finden. Denn wie Tsokos selbst sagt: „Es gibt tatsächlich nichts, was es nicht gibt.“ Von mir eine klare Empfehlung und 4,5 Sternchen.
Kerstin Thieme, 18.07.2013

Ein neues Buch ist auf dem Markt von der Nr. 1 der deutschen Rechtsmediziner, Michael Tsokos.
Michael Tsokos, der Autor, schreibt über das, wovon er am meisten versteht, über Fälle aus der Rechtsmedizin.

Das Buch ist unterteilt in verschiedene Kapitel.
So erzählt der Autor beispielsweise in "Die Klaviatur des Todes" über die Entwicklung der Rechtsmedizin und ihrer immer mehr in den Vordergrund rückende Stellung in der Gesellschaft. Besonderes Augenmerk legt er dabei auf eine spezielle "Maschine", den Computertomographen, mit deren Hilfe die Rechtsmedizin in der Lage ist, feine mehrschichtige Aufnahmen des Körpers von Toten machen zu können. Durch die Auswertung der Bilder des Computertomographen ist der Mediziner in der Lage, schon vor Öffnung des Toten feststellen zu können, ob und wo sich Metallteile im Körper befinden, oder wie z.B. die Beschaffenheit der Schädeldecke ist, die früher mühsam wieder erstellt werden musste, nachdem die Kopfhaut abgezogen wurde.
Der Leser erfährt auch in diesem Kapitel, dass die deutsche Rechtsmedizin gemeinsam mit der österreichischen führend in der Welt ist, dass Studenten aus aller Welt sich in Deutschland ausbilden lassen.
Was für mich überraschend war, ist die Tatsache, dass die Rechtsmedizin nicht nur für die Obduktionen von Toten zuständig ist, sondern dass diese auch oftmals bei Untersuchungen an Lebenden hinzugezogen werden, so z.B. wenn vermutet wird, dass eine Tat nur vorgetäuscht wurde.

In weiteren Kapiteln lässt Michael Tsokos den Leser teilhaben an die Herangehensweise der Rechtsmediziner.
So klärt er auf, wie sie den Tätern auf die Spur kommen, die eine kriminelle Handlung nur vorgetäuscht haben, sei es durch Selbstverletzung und wie man diese erkennen kann. Ein Beispiel bringt er auch über einen Betrug, um einer Gefängnisstrafe zu entkommen.
Unglaublich, auf welche Ideen die Leute kommen.

Ein ganzes Kapitel widmet er dem Thema des lautlosen Todes, dem Tod durch Kohlenmonoxid. Es ist ein Tod, der leise und schmerzfrei kommt. Dieses Kapitel hat der Autor nicht geschrieben, um aufzuzeigen, wie man lautlos aus dem Leben scheiden kann, sondern er will auf die Gefahren hindeuten, die es noch immer gibt, auch wenn das heutige Erdgas kein Kohlenmonoxid mehr enthält und die Öfen nicht mehr in der Mehrzahl mit Kohle geheizt werden. Trotzdem gibt es noch viele Arten, wie man mit Kohlenmonoxid durch unachtsames Verhalten oder defekten Geräten zu Tode kommen kann.

Neben diesen "Sammelkapiteln", wo ein Thema mit mehreren Beispielen abgehandelt wird, gibt es auch Kapitel, in denen ein Kriminalfall nachgestellt wird, so beispielsweise der Fall des Puzzle-Mörders.
Präzise und genau erläutert der Autor die Suche nach den restlichen Leichenteilen, nachdem als erstes nur der Torso eines Mannes im Jahr 2011 in Berlin gefunden wurde. Dieser war durchgehend tätowiert, so dass
Monika Stutzke, 12.07.2013

Seitdem ich vor ein paar Jahren in Berlin in einer medizinischen Ausstellung war, bin ich ein absoluter Fan von Tsokos.
Seine ersten beiden Bücher "Der Totenleser" und "Dem Tod auf der Spur" habe ich verschlungen. Auch deshalb war ich besonders gespannt auf dieses Buch und muss sagen, dass ich am Ende leider sehr enttäuscht war. Strotzten die ersten beiden Bücher nur so vor medizinischen Fakten, rückten in diesem Buch die Geschichten rund um die Verbrechen in den Vordergrund. Außerdem wiederholt Tsokos seine Aussagen oft mehrmals, wovon ich zum Ende des Buches sehr genervt war. Leider konnte mich "Die Klaviatur des Todes" nicht überzeugen.
Anna, 05.07.2013

Das ist mal eine wirklich komplett andere Lektüre - interessante Perspektive auf eine grausame Wahrheit.

Sigrid Peer, 05.07.2013

Seit dem gemeinsamen Buch mit Fitzek fahre ich total auf diesen Mann ab, das Buch muss aber leider noch warten bis ich
den Nachtwandler von Fitzek gelesen habe, also so ca noch eine Woche ;-)
Jara, 04.07.2013

..wenn man diesen Buchdeckel zuklappt, weiß man man dass es keine Fiktion ist... die Wirklichkeit ist grausamer als
jeder Phychothriller. Die Lesung von Michael Tsokos sehr zu empfehlen.
Manuela Syring, 16.06.2013

Michael Tsokos bringt die harte Warheit ans Licht !

Rebecca Beine, 03.05.2013

Dies ist mein offiziell erstes Buch aus der Rechtsmedizin. Zusammen mit Michael Tsokos begibt man sich in den
Sektionssaal, wo bereits die Opfer gewalttätiger Verbrechen warten.

Mortui vivas docent

Die Toten lehren die Lebenden

Die Rechtsmedizin unterscheidet sich Pathologie in folgenden Dingen. Zunächst sind es zwei völlig unterschiedliche Facharztausbildung. Wo die Pathologie überwiegend klinische Diagnosen durchführt, übernimmt die Rechtsmedizin die nicht-natürlichen Todesfälle. Bei einem Gewaltverbrechen ist für Obduktion keine Einverständnis des Angehörigen erforderlich, denn diese Durchführung ordnet der Richter an. Bei der Pathologie ist es genau umkehrt.

Jede Obduktion hat einen geregelten Ablauf und muss von mind. 2 Personen lt. Strafprozessordnung durchgeführt werden. Als erstes wird die sogenannte Oberflächige (Äußere) Leichenschau durchgeführt. Hier werden sämtliche Körperregionen unter die Lupe genommen um z.B. Würge und Schnittverletzung festzustellen. Danach folgt die Innere Leichenschau, die sich hauptsächlich mit wie das Wort auch sagt, den innere Organen beschäftigt. Bei einer gerichtlichen Obduktion werde Brust-, Bauch und Kopfhöhle geöffnet. Bekannt ist der berühmte Y-Schnitt, manchmal wird aber auch der U-Schnitt angewendet. In Deutschland werden die Körper mit einem geraden Schnitt von Hals bis zur Hüfte geöffnet.

Viele kennen die amerikanischen Serien wie z.B. Crossing Jordan, CSI oder Bones wie sie teilweise tagelang an einer Leiche obduktieren. Doch in Wirklichkeit sieht alles ganz anderes aus, denn eine Obduktion dauert in der Regal ca. 2-3 Stunden.

In dem Buch stellt Michael Tsokos unterschiedliche Gewaltverbrechen die er zusammen mit seinen Kollegen im Sektionssaal untersuchte. Man erfährt über jedes Opfer, wie Tat entstand und wie sie den Mörder auf die Spur kommen. Aber bei vielen handelt es sich nicht immer um Mord sondern Suizidversuche, die nicht immer gleich auf Anhieb geglückt sind.

Ich musste mich teilweise immer wieder ermahnen, denn das Buch liest sich wie ein schockierender Thriller aber in Wirklichkeit sind dies alle wahre Verbrechen. Der Autor und Rechtsmediziner Michael Tsokos erklärt alles so genau, das selbst ein Laie wie ich, sämtliche Untersuchungen versteht und man nicht von den medizinischen Fachwörtern erschlagen wird. Das Buch hat mich so sehr begeistert, das ich auf jeden Fall weitere Bücher von Michael Tsokos lesen werde.

Für alle die sich für die Rechtsmedizin interessieren, ist dieses Buch ein gelungener Einstieg !!!
Wenke Mehl, 29.04.2013

Neben seiner Arbeit als Rechtsmediziner mit vielen interessanten Eindrücken aus seinem täglichen Erleben und
wissenschaftlichen Hintergründen, erzählt der Autor in spannender Weise über wahre Begebenheiten aus dem Alltag der Gerichtsmedizin. Sehr spannend und kompetent.
Ich hoffe, Herr Tsoksos verlässt sich in Zukunft auf seine eigenen Ideen für ein Buch, denn er braucht kein Pendant, um einen packenden Roman zu schreiben. ;-)
Ulrike Hinrichs, 11.04.2013

INHALT:
Michael Tsokos stellt in diesem neuen Werk einige Fälle der Rechtsmedizin vor, bei deren Lösung er und sein Team maßgeblich beteiligt waren.

FAZIT:
Das Buch ist trotz Fachausdrücke klar und verständlich für den Laien geschrieben und schildert den aufgeklärten Fall vom Anfang bis zum Ende. Man bekommt einen guten Eindruck davon, was den Tatortermittler bzw. die CSI-Ermittler vom tatsächlichen Rechtsmediziner unterscheidet.

Ich fand es bei einigen Fällen interessant, die Sichtweise von Herrn Tsokos zu lesen, da ich die Fälle teilweise aus der Zeitung kannte und mich tatsächlich an Bruchstücke der Berichterstattung erinnern konnte. Obwohl es sich um ein Sachbuch handelt, fand ich die Fälle teilweise so spannend, dass ich das Kapitel erst zu Ende lesen musste, bevor ich das Buch aus der Hand legen konnte.

Da dies zwar mein erstes Buch von Michael Tsokos war, er aber neben dem Thriller mit Sebastian Fitzek noch weitere Bücher geschrieben hat, werde ich diese doch mal auf meine Wunschliste setzen. Denn die angesprochenen Kriminalfälle waren interessant und informativ.

Aktenzeichen X,Y in Buchform. 10 von 10 Punkten.

ZUSATZ:
Ich hatte auf der Leipziger Buchmesse 2013 Gelegenheit an einem Autoreninterview mit Michael Tsokos und Sebastian Fitzek teilzunehmen und ich fand beide sehr sympathisch. Sollte demnächst in meiner Nähe eine Lesung mit dem Autor (oder sogar beiden) stattfinden, versuche ich auf jeden Fall hinzugehen.

Foto der Buchmesse HIER: http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2013/03/michael-tsokos-die-klaviatur-des-todes.html
Sonja, 21.03.2013
↑ nach oben