Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Der eiserne Wald

9783426512890
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Taschenbuch, Knaur TB
02.09.2013, 368 S.

ISBN: 978-3-426-51289-0
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Roman

In einer Zukunft, in der fast alle Pflanzen und Tiere ausgestorben sind, arbeitet der junge Banyan als Tree Builder und fängt die Schönheit der längst ausgestorbenen Bäume in kunstvollen Eisennachbildungen ein. Bei einem seiner Aufträge begegnet er einer Frau, auf deren Haut der Weg zu den letzten Bäumen auf Erden verzeichnet ist. Er erliegt der Vorstellung von diesem Paradies und macht sich gemeinsam mit der Fremden auf den Weg dorthin. Doch die zwei sind nicht die Einzigen, die die Bäume suchen, und so führt sie ihre Reise immer wieder an den Rand des Todes …

Der Autor

Chris Howard

Portrait von Chris Howard

Chris Howard hat in den USA bereits mehrere Fantasy- und Science-Fiction-Romane veröffentlicht. Er hat außerdem einen Abschluss in Umweltmanagement...

zum Autor Bücher von Chris Howard

Pressestimmen

"In seinem ersten Trilogie-Band, DER EISERNE WALD, entwirft Chris Howard eine beklemmend realistische Zukunft, die düsterer nicht sein kann."

schattenblick.de, 16.09.2013

"Chris Howard gelingt mit seinem Trilogie-Auftakt DER EISERNE WALD der fulminante Einstieg in eine ökologische Dystopie der Extraklasse."

Literawo.wordpress.com, 16.09.2013

"Temporeich und spannend."

Wewantmedia.de, 13.09.2013

"Zarte Gemüter sollten dieses Werk (...) mit Vorsicht genießen, kein Rettungskommando und keine Revolution kommen ohne Waffen und Tote aus. Wer sich jedoch mutig an die Seite von Banyan stellen will, kann eine dunkle Welt entdecken, die noch Spuren unserer Zivilisation trägt, aber doch ganz anders ist. Aber auch hier gibt es Hoffnung und die chance auf Liebe. Und auf eine spannende Fortsetzung."

necroweb.de, 18.09.2013

"Es gibt Romane, die sind gut, das Lesen macht Spaß und man hat viele kurzweilige Stunden damit. Und dann gibt es Bücher, die packen einen so richtig und man kann trotz später Stunde einfach nicht aufhören, die Seiten regelrecht zu fressen. Zu dieser Art gehört für mich DER EISERNE WALD! Eine unglaublich spannende, düstere und oft auch gewalttätige Geschichte mitten in einer dystopischen `Mad Max´ Landschaft."

Funkelglanz.de, 20.09.2013

"Ein Buch wie ein Actionfilm."

.rcn Magazin, Oktober 2013

"Ein gelungener Auftakt."

Blog Petrasternthaler, 02.10.2013

"Ein dystopisches Roadmovie zwischen zwei Buchdeckeln, das trotz eines bisweilen moralintriefenden Holzhammers gleichermaßen unterhält und nachdenklich macht."

Fantasy-news.com, 19.10.2013

"DER EISERNE WALD ist der Startband eines neuen, etwas ungewöhnlichen dystopischen Zyklus. Ungewöhnlich unter anderem deshalb, weil der Protagonist eher ein Getriebener denn ein Agierender ist, der von einer Katastrophe in die nächste stolpert. Und das macht die bedrückende Handlung in dieser schmutzigen, trostlosen Welt geradezu erschreckend realistisch, spannend und zugleich deprimierend. Keine leichte Unterhaltungslektüre, aber viel Stoff zum Nachdenken."

Geek!, 01.01.2014

"Dreckig, dunkel und deprimierend, aber auch absolut spannend."

Lizzynet.de, 13.01.2014

"Eine Anti-Utopie in einem modernen Stil, unterhaltsam."

Fantasia 455e, Januar 2014

"Ein recht ungewöhnliches, actionreiches, apokalyptisches Jugendbuch-Märchen über Bäume und Menschen."

Happy End Bücher, 10.04.2014

"Eine super Dystopie, bei der es Spaß macht, sie zu lesen. Dieses war der erste Teil und ich freu mich schon wahnsinnig auf den zweiten Teil, denn diese Story hat echt etwas an sich, das einen zum Nachdenken anregt und gleichzeitig so surreal ist, dass man es sich nicht vorstellen kann. Finde ich einfach super!"

Blog Sally´s Books, 17.07.2014

Lesetipps

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Ein Endzeitroman mit dystopischen Elementen und ökologischen Themen - der Autor hat Abschlüsse in Waldökologie und
Umweltwissenschaften, und das merkt man auch! Er selber nennt das Ergebnis "Biopunk", was inzwischen in der amerikanischen Literatur anscheinend ein neues Genre ist. Originell ist das auf jeden Fall, und zum Nachdenken regt es auch immer wieder an - wenn es auch gelegentlich schwer zu verdauen ist.

Es gibt keine Tiere mehr (bis auf fleischfressende Heuschrecken), keine Pflanzen, keine Hoffnung auf eine bessere Zukunft... Die Welt ist staubig und leer, bis auf die wenigen menschlichen Überlebenden, die sich gegenseitig misstrauisch beäugen und auch vor Gewalt nicht zurückschrecken, um einen weiteren Tag zu überstehen.

Die Idee der Baum-Meister (Tree Builder) fand ich sehr interessant, und ich könnte mir vorstellen, dass dieser Beruf tatsächlich sehr gefragt sein könnte bei den Reichen der Zukunft. In dieser grauen, hässlichen, staubigen Welt gibt es wenig Schönes, und ich denke, Schönheit ist ein menschliches Grundbedürfnis - und gleichzeitig ein Luxus, den sich nicht jeder leisten kann.

Das dystopische Element liegt in der Firma Gentech, die buchstäblich das Leben aller Menschen in der Hand hält - nur Gentech kann Nahrung anbauen (einen gentechnich modifizierten Super-Mais) und für frisches Wasser sorgen. Gentech nutzt seine Position hemmungslos aus, um Menschen, die ohnehin fast nichts mehr besitzen, auch noch dieses Wenige aus der Tasche zu ziehen. Sie haben die absolute Macht, und Macht korrumpiert bekanntlich.

Manchmal ist diese trostlose, traurige, scheinbar hoffnungslose Geschichte schwer zu lesen und man wünscht sich wenigstens ab und an eine positive Szene, bei der man durchatmen kann. Das drückt den Spaß am Lesen etwas herunter - denn immer, wenn man denkt, schlimmer geht es nicht mehr, beweist einem der Autor, dass es doch noch schlimmer geht! Er ist gnadenlos gegenüber seinen Charaktern und man sollte sich nie darauf verlassen, dass Hauptfiguren nicht sterben oder übelst verletzt und verstümmelt werden.

Apropos Charaktere: der Protagonist, Banyan, ist sympathisch und schlägt sich tapfer in einer gnadenlosen Welt durch. Er ist kein strahlender Held - oft hat er Angst, weiß nicht, was er tun soll, zögert und hadert... In den ersten zwei Dritteln des Buches sind es mehr als einmal seine Weggefährten, die die Handlung vorantreiben, während Banyan sich nur mitreißen lässt. Aber im Gegensatz zu vielen Menschen hat er sich einen guten, moralischen Kern bewahrt - auch wenn er Menschen oft weder retten noch ihnen helfen kann, versucht er es doch wenigstens.
Es dauert relativ lange, bis Banyan an den Ereignissen wächst und begreift, dass er sich nicht nur treiben lassen kann, aber dann wird er doch noch entschlossener und tatkräftiger. Ich fand diese Entwicklung ziemlich realistisch, und ich hoffe, dass Banyan sich in de
Mikkaela Gottstein, 15.08.2014

Allein die Vorstellung, dass auf der Erde kein Grün mehr zu sehen ist, versetzt mich in Erschrecken. Ich finde, es ist
durchaus ein gelungener Auftakt, ohne rechten Tiefgang, aber auf jeden Fall zum Nachdenken anregend. So richtig mitgerissen hat es mich zwar nicht, die Spannung hält sich in Grenzen, aber ich bin schon gespannt auf mehr.
Petra Murach, 03.10.2013

Die kurze Leseprobe liest sich richtig gut an. Das Leben in dieser Welt so ganz ohne Bäume und Tiere ist für mich zwar
nicht wirklich vorstellbar, aber dennoch ist der Schauplatz sehr bildhaft beschrieben und unheimlich interessant. Dieses Buch wandert sofort auf meine Wunschliste, denn ich möchte gern mehr über das von dem Autor erschaffene Zukunftsszenario erfahren.
Andrea, 30.08.2013
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