Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Der Himmel über Berkeley Park

9783426514818
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Klappenbroschur, Knaur TB
02.02.2015, 480 S.

ISBN: 978-3-426-51481-8
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Roman

Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, begegnen sich auf dem englischen Landsitz Berkeley Park: das englische Dienstmädchen Ella, die durch einen Unfall ihr Gedächtnis verlor, und die deutsche Adlige Auguste, die mit ihren Eskapaden das ganze altehrwürdige Haus auf den Kopf stellt. Beide Frauen kämpfen in einer Zeit, in der Europa auf den Ersten Weltkrieg zusteuert, auf unterschiedliche Arten um ihr Glück. Doch eine Gemeinsamkeit wird die zwei für immer verbinden: Die Liebe zu Augustes Ehemann Rhys.

Die Autorin

Amy Forster

Portrait von Amy Forster

Amy Forster wurde 1965 geboren und lebt im Hunsrück. Sie liebt es, zu reisen, in der Wirklichkeit und in der Fantasie, und so ist sie schon in viele...

zur Autorin Bücher von Amy Forster

Pressestimmen

"Standesunterswchiede, Intrigen, Liebe und eine Menge Gefühle ergeben eine angenehme Mischung für einen kurzweiligen Roman."

Lehrerbibliothek.de, 12.04.2015

"'Der Himmel über Berkeley Park' von Amy Forster führt einen in eine vergangene zeit, die so gut dargestellt ist, dass man sie förmlich greifen kann. Ein Buch mit spannenden Charakteren und einem schönen Setting."

Blog Wörterkatze, 28.07.2015

"Amy Forster gelingt es in 'Der Himmel über Berkeley Park' meisterhaft, uns mit in die Zeit des britischen Adels vor dem Ersten Weltkrieg zu nehmen. Gehen Sie mit auf den Landsitz Berkeley Parks und erleben Sie Dramen, Liebe und Leidenschaften. Prima Unterhaltung!"

Buch-ticker.de, Juni 2015

"farbenfroher Schmöker"

steffis-buecherkiste.de, 02.10.2015

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Die Geschichte ist sehr gefällig geschrieben und kann mit einer Vielzahl an interessanten Charakteren aufwarten.
Sowohl die Zeit als auch das Umfeld erinnern ein wenig an „Downton Abbey“, und ich könnte mir vorstellen, dass Fans dieser beliebten Serie auch Gefallen am vorliegenden Roman finden.
Klusi, 11.01.2016

Kurz vor dem ersten Weltkrieg lebt auf dem britischen Landsitz Berkeley Park die Familie Whitmore. Ella Kilderry ist
dort Hausmädchen und in den Sohn der Familie, Rhys, verliebt. Nach einem Aufenthalt in Berlin präsentiert Rhys die deutsche Adlige Auguste von Schongau der Familie als zukünftige Frau. Vom ersten Tag an bringt Auguste ihre Schwiegermutter gegen sich auf, da sie einerseits eine verhasste Deutsche ist, andererseits mit ihrem Verhalten die Familie und die englische Gesellschaft vor den Kopf stößt.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich angenehm leicht und flüssig lesen. Anhand der Beschreibung der Handlungsorte hatte ich ein gutes Bild vor Augen. Auch die Personen sind sehr gut und authentisch dargestellt.
Ella ist neugierig auf die Welt und auf das Leben und aufgeschlossen. Sie trifft sich heimlich mit Rhys, obwohl beide wissen, dass ihre Beziehung keine Zukunft hat. Ella verändert sich nach einem Unfall, bei dem sie das Gedächtnis verliert. Sie ist verunsichert, zurückhaltend und mit ihrem Ordnungssinn versucht sie Struktur in ihr Leben zu bekommen. Sie ist sich ihrer Gefühle nicht mehr sicher und niemand erzählt ihr, was geschehen ist.
Rhys versteckt seine Gefühle und lebt sein Leben weiter. Er kann seine Abenteuerlust ausleben, ohne in der Gesellschaft anzuecken. Als er Auguste in einer Bar in Berlin kennenlernt, wird er von ihrer Lebenslust mitgerissen. Nach einer leidenschaftlichen Nacht beschließen sie überstürzt, dass sie heiraten werden.
Auguste fegt wie ein Orkan durch das ehrenwerte Haus Berkeley Park. Es ist als ob das Missfallen, das sie erregt, sie noch befeuert. Ihre Eskapaden werden schlimmer und sie bekommt von der Viscountess Olivia Ella als Zofe zugeteilt, damit diese ein Auge auf die kapriziöse Auguste hat. Doch die sieht sich als Künstlerin, die an ihre Grenzen gehen muss, um berühmt zu werden. Obwohl Ella einen gewissen Einfluss auf Auguste hat, kann auch sie Auguste nicht vom Kokain weghalten, eine Sucht, die alles natürlich nur noch schlimmer macht.
Während Auguste immer mehr den Bezug zur Realität verliert, wird Ella stärker, selbstbewusster und lernt, dass man seine Ziele nicht aus dem Auge verlieren darf. Rhys entzieht sich den Problemen, indem er sich mehr und mehr zurückzieht und so tut, als sei alles in Ordnung. Er ordnet sich auch immer wieder der Mutter unter, die massiv das Geschehen beeinflusst.
Das Schicksal hat in einer Zeit des Umbruchs Menschen zusammengebracht, die unterschiedlicher nicht sein könnten und hat ihnen Bewährungsproben abverlangt, die nicht jeder meistern kann. Auch wenn mir die Überdrehtheit von Auguste manches Mal zu viel wurde und das Ende so fast vorauszusehen war, habe ich mich doch gut unterhalten gefühlt.
Wer gerne historische Romane aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts liest, dem kann ich das Buch nur empfehlen.
leseratte1910, 31.05.2015

Dieses Buch bereitet Frauen schöne gemütliche Lesecouchstunden. Man versinkt in eine andere Welt.

Petra, 16.04.2015

"Der Himmel über Berkley Park" besticht durch seine bildliche und wortgewaltige Sprache. Mich hat es mitgenommen in
eine Zeit, in der es verpönt war, das Frauen Auto fahren oder arbeiten gehen. Es sei denn, sie stammen aus ärmlichen Verhältnissen und müssen sich als Dienstmädchen oder Küchenkraft ihren Lebensunterhalt verdienen. Es wird anhand von Ella und Auguste sehr deutlich, wie es war in diesen Zeiten zu leben. Aber nicht nur dieses wird verdeutlicht, sondern auch die Tatsache, das man sich als Mann nicht unter Stand verheiraten sollte. Reicher Erbe und Dienstmädchen? Unmöglich! Im Epilog wird deutlich, wofür Ellas Herz schlägt, aber durch einen Unfall verliert sie ihr Gedächtnis und kann sich nicht erinnern, wen sie zuvor liebte und wer auch ihr zugetan war, Es wird verborgen und verschleiert. Eine Unehrlichkeit, die sich erst spät im Buch zu erkennen gibt.
Auguste steckt voller Lebensfreude und lässt sich von ihrem Vater nicht gängeln. Sie setzt sich durch und fängt an zu arbeiten. Erst in einem Büro, später in einer Bar. In der Bar lernt sie Rhys kennen und lieben. Die Verlobung findet noch in Berlin statt und Auguste ist bereit gemeinsam mit Rhys nach England zu gehen, um dort mit ihm zu leben. Angezogen von Lust und Leidenschaft können die beiden ihre Hände nicht voneinander lassen. Was geschieht aber, wenn sich das erste Feuer zerstreut und der Alltag in eine Ehe einzieht? Was bleibt? Rhys und Auguste müssen schmerzlich erfahren, dass zur Liebe mehr gehört als sexuelle Lust. Treue, Beständigkeit und vielleicht auch der Verzicht auf seinen eigenen Egoismus. Auguste sieht sich als Künstlerin und will nichts anderes als berühmt werden. Mit ihrer Art eckt sie oft an und nur Ella gelingt es sie auf den Boden der Tatsachen zurückzuführen.
Ein oft auch schmerzlicher Roman, der uns aber auch vor Augen führt, wie oberflächlich Augustes Denken ist. Ein reiches Mädchen, welches immer ihren Kopf durchsetzen will, egal, wer dabei zu Schaden kommt. Irgendwann vernebeln Drogen ihr Gehirn und nichts funktioniert mehr so wie es sein sollte. Wir befinden uns zwar in einer anderen Zeit und dennoch wird deutlich, dass es sich gelohnt hätte die inneren Prioritäten zu verschieben und für seine Ehe zu kämpfen. Rhys ist ein toller Mann, der aber nie gelernt hat, sich gegen seine Mutter aufzulehnen. Vieles wird angerissen und wir halten auch Rückschau in eine grausame Zeit und Taten, durch die Rhys Vater sich nicht mehr erholen konnte. Männer brauchen definitiv Vorbilder, um sich zu gesunden Männern zu entwickeln. Dieses wird sehr verdeutlicht, denn Rhys Mutter hat zwar die Zügel in der Hand, zieht sich aber in dubiose Krankheiten zurück, wenn Situationen brenzlig werden.
Klar wird auch, dass Geld nicht alles ist und das Leben, welches natürlich viele Abenteuer bereithält nicht planbar ist. Schicksalsschläge, die zum Umdenken zwingen und innere Nöte, die Menschen verändern können. Innerlich und
Mel.E, 24.02.2015

Die Leseprobe beginnt geradezu altmodisch. Ein Landhaus, die Herrschaft oben, die Dienerschaft unten. Jeder weiß, wo er
hingehört und man ist einander loyal verbunden. Aber dann verliebt sich Ella, das Dienstmädchen in den Sohn der Herrschaft, Rhys scheint tatsächlich die Gefühle zu erwidern. Aber es kann natürlich nicht so idyllisch weitergehen, genau wie das Jahrhundert im Umbruch ist, ändern sich auch die Menschen.
Es macht Spaß mit der Leseprobe in eine andere Welt einzutauchen. das wird sicher ein Schmöker für gemütliche Stunden auf der Couch.
Bibliomarie, 23.01.2015
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