Verlagsgruppe Droemer Knaur



Lieber Vati! Wie ist das Wetter bei Dir?

9783629130549
jetzt bestellen Jetzt bestellen
Hardcover, Pattloch
01.09.2014, 528 S.

ISBN: 978-3-629-13054-9
Diese Ausgabe ist lieferbar
22,99
inklusive 7%
Mehrwertsteuer

Erinnerungen an meinen Vater Eugen Kogon

»Lieber Vati. Wie ist denn das Wetter bei Dir? Ich glaube Du wirst es nicht wissen, weil zu Dir keine Sonne und kein Regen kommt«, schrieb mein Bruder Alexius am 3. März 1939 an meinen Vater ins Gefängnis. Mein Vater saß in Gestapohaft, mein Bruder und ich waren in einem Kloster untergebracht worden.

Dieses Buch ist die Geschichte meiner Familie während des Nationalsozialismus in Österreich. Es dokumentiert Familien- und Zeitgeschichte, erinnert an meinen Vater Eugen Kogon – er war nach dem Krieg einer der bekanntesten Publizisten in Deutschland – und will meiner tapferen Mutter ein Denkmal setzen. Michael Kogon

Der Autor

Michael Kogon

Portrait von Michael Kogon

Michael Kogon, geboren 1928 in Wien, Österreicher. Schulbesuch in Wien und Vilshofen an der Donau. 1945, nach der Befreiung des Vaters Eugen Kogon aus...

zum Autor Bücher von Michael Kogon

Pressestimmen

"Ein packendes Zeugnis deutscher Zeitgeschichte, das auch das katholische Milieu der 1930er und 1940er Jahre mit seinen belastenden Seiten aufleben lässt."

ferment.ch, 08.09.2014

"Ein rührendes, mahnendes Zeitzeugnis besonderer Art!"

Butzbacher Zeitung, 08.09.2014

"Michael Kogon stellt auch den zeitgeschichtlichen Kontext her und führt uns Nachgeborenen die Zusammenhänge vor Augen. So ist das Buch nicht nur eine Biografie und eine Familiengeschichte, sondern auch ein Geschichtsbuch. [...] Das Buch Michael Kogons ist ein erschütterndes Zeitdokument. Es zeigt, was eine Diktatur bei Einzelpersonen und Familien anrichten kann."

Basellandschaftliche Zeitung, 09.09.2014

"So werden wir Zeugen einer in mehrfacher Hinsicht drangsalierten Familie und können nicht nur die Leiden des inhaftierten Vaters nachvollziehen, sondern ebenso die Gefühlswelt der Restfamilie, welche auch ihre eigene Weise zu darben hat, miterleben. Michael Kogon [...] gelingt mit diesem Buch ein sehr nahegehendes Geschichtsbuch, welches die Leser in zahlreichen Auf und Ab in einer Gefühlsachterbahn durcheinanderschüttelt."

Radio Lotte Weimar, 29.09.2014

"Ein wirklich sehr beeindruckendes Zeugnis über die Greuel der Nazi-Diktatur. Sehr lesenswert!"

Blog Lesen & Hören, 26.09.2014

"Eugen Kogon wurde zu einem der bedeutenden öffentlichen Intellektuellen und zu einer moralischen Instanz der frühen Bundesrepublik. Sein Sohn Michael Kogon ergänzt seine Erinnerungen an en Vater mit Briefen und Kassibern die aus der Haft geschmuggelt werden konnten, mit den Briefen seiner Mutter an ihren Mann und mit seinen eigenen Briefen an den Vater, und er erzählt, wie es ihm dem stigmatisierten Kind eines politisch und rassisch Verfolgten, im Dritten Reich ergangen ist. Entstanden ist daraus eine beeindruckende Erfahrungsgeschichte des Dritten Reiches."

MDR Figaro ("Buchjournal"), 18.10.2014

"Ein aufrüttelndes und von unmittelbarem Empfinden zeugendes Erinnerungsbuch."

M-Lifestyle.de, 26.10.2014

"Einzigartige Zeitzeugnisse"

LiMA, November/Dezember 2014

"Michael Kogon legt mit seinem Buch ein überaus interessantes Werk vor, das berührt und eine für viele Menschen unbekannte Welt darstellt."

Xecutives.net, Dezember 2014

"Die Schilderungen seiner Jugendzeit zeugen von einer lebendigen Erinnerung, die man bei Menschen, die Schweres erlebt haben, immer wieder findet. Eine empfehlenswerte Lektüre und eine gute Geschenkidee."

Oberbaselbieter Zeitung, 11.12.2014

"Berührendes Erinnerungsbuch"

Oberbaselbieter Zeitung, 11.12.2014

"Michael Kogon erweist sich als begabter Erzähler, dem schöne Porträts, packende Situationsschilderung und bitter-humorvolle Statistiken gelingen. [...] Das vielfältige Buch (...) mit seinem hintergründigen Humor, seinen anschaulichen Szenen weckt den Wunsch nach einer umfassenden und gerechten Würdigung dieses Zeitzeugen, einer Biografie, die Eugen Kogons Vermächtnis in unsere konfuse Gegenwart rettet." - Manfred Flügge

Der Tagesspiegel, 24.12.2014

"Doch ist es nicht schön, sich an die zu erinnern, denen wir unsere heutige Demokratie verdanken, solchen Eltern und Großeltern (...) Gerechtigkeit widerfahren zu lassen? Dazu trägt das Buch der Erinnerung an Eugen Kogon bei, dessen Inhalt ein Paradebeispiel für die Fähigkeit des Menschen ist, sich eine eigene Meinung zu bilden und solidarisch standzuhalten - ein Plädoyer gegen jedes kleingeistige und bequeme Verzagen."

UNIversalis Zeitung, Dezember 2014

"Der Autor ergänzt seine Familiengeschichte, die gleichzeitig ein Stück deutsche Geschichte ist, durch Briefe und Kassiber, die sein Vater aus der Haft herausschmuggeln konnte. Außerdem enthält das Buch authentische Berichte von Eugen Kogon über seine Zeit im KZ, über die abenteuerliche Flucht in einer Medikamentenkiste und den Neubeginn nach Kriegsende."

Braunschweiger Journal, Dezember 2014

"Das Buch "Lieber Vati!" ist eine beeindruckende Zeit- und Familiengeschichte aus dem Dritten Reich."

wallochs-kulturschock.de, 08.01.2015

"Besonders schön sind die Passagen, in denen sich Michael Kogon als Liebhaber von Wortspielen, philosophischen Exkursen und ironischen Kommentaren entpuppt. Das packende Dokument ist ein mikrohistorischer Einblick in sieben für Europa entscheidende Jahre des letzten Jahrhunderts, gegeben von einem, dessen Schreibtalent durchaus an dem seines Vaters anknüpft."

Neue Zürcher Zeitung, 20.01.2015

"Der Autor ist ein längst alt gewordener Erstgeborener, der seinen Vater liebt und ihn, zu Recht, ehren möchte. Michael Kogon legt ein packendes Schicksals-Buch vor, mithin keine kühle, mit Abstand geschriebene Zeitgeschichte."

Publik-Forum, 19.12.2014

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

↑ nach oben