Verlagsgruppe Droemer Knaur



Das Haus der tausend Augen

9783426304228
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Klappenbroschur, Droemer TB
02.03.2015, 448 S.

ISBN: 978-3-426-30422-8
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Thriller

Als sich die tausend Augen der National Security Agency auf Gary Golay, den Stellvertretenden Stabschef im Weißen Haus, richten, wird sein Leben zum Alptraum: Er soll eine Prostituierte ermordet haben, auf grausamste Art und Weise. Während Gary um seinen Ruf, seine Familie und seine Freiheit kämpft werden die Beweise gegen ihn immer erdrückender. Selbst seine Frau kann sich dem Strudel von Verdächtigungen nicht entziehen. Einzig der kauzige Anwalt Thibault Stein und seine Assistentin Pia Lindt glauben seine Geschichte von einer Verschwörung, die bis ins Oval Office reicht. Und die uns alle betrifft, denn das Haus der tausend Augen blickt nicht nur auf Gary Golay. Sondern auch auf Dich.

Leselounge

Der Autor

Ben Berkeley

Portrait von Ben Berkeley

Ben Berkeley, Jahrgang 1975, wurde als Sohn deutscher Einwanderer in Palo Alto geboren und wuchs in der Bay Area auf. Nach einem Psychologie-Studium...

zum Autor Bücher von Ben Berkeley

Pressestimmen

"Ein lesenswerter Thriller, der zum Nachdenken anregt (...)"

Ruhr Nachrichten , 27.04.2015

"Ein heisses Thema. Ein brisantes Buch."

buchbord.de, 08.06.2015

Lesetipps

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ABSOLUTE EMPFEHLUNG!!! Lesenswert!!!

Das Haus der tausend Augen von Ben Berkeley ist beim Droemer Verlag erschienen.
Es ist mein erstes Buch von diesem Autor und der Klappentext hat mich angesprochen ,durch das megaaktuelle Thema das immer wieder neue Sachen auf brisante Weise aufdeckt.
Das Ausspionieren unserer Daten und die Beobachtung durch die NSA.
Der gläserne Bürger ist immer präsent und unser bedenkenloser Umgang mit Daten ob bewusst oder unbewusst.

Die Widmung des Autors möchte ich hier lobend erwähnen.
Sie lautet " Für die Generation meiner Tochter" sehr speziell und passend.

Der Schreibstil ist komplex aber nachvollziehbar und die politischen Ausdrücke werden gut verständlich erklärt in die Handlung eingewoben.

Hier trifft es jemand Wichtigen im eigenem Land.
Der Protagonist Gary Golay bringt für Amerika ein Privatsphäregesetz auf den Weg aber an dem Tag wo das geschehen soll geschehen komische Dinge und sein Leben gerät aus den Fugen.
Ich leide mit Gary und seiner Familie mit und fand ihn sehr sympathisch.

Positiv fand ich auch die kurzen Kapitel mit verschiedenen Charakteren und Handlungssträngen die eine eigene Spannung aufbauen.

Geiler Plot, spannend, mitreissend und sehr intelligent geschrieben.
Trotz trockener Fakten fand ich es interessant und Big Brother lässt grüssen, UND Big Brother macht auch die Regeln.
Brandaktuelle Themen werden angesprochen und natürlich in die fiktive Handlung eingearbeitet sind aber brisant und gegenwärtig.
Alles wird angesprochen was im Argen liegt und bestätigt zu 100% meine Gedanken dazu.
Sehr erschütternd und ehrlich schockierend.
Die Handlung baut sich immer mehr auf und es passieren unvorhergesehene Dinge.

Das Ende fand ich witzig ,intelligent und lässt mich voll befriedigt zurück!

5 grossartige Sterne von mir. Toller Politthriller. DANKE BEN BERKELEY!

Das hinterlässt ein Geschmäckle und viel Stoff zum Nachdenken.
Macht die Augen auf und lasst euch nicht von Medien leiten!!!
Sabrinchen, 21.07.2015

Gary Golay ist der stellvertretende Stabschef des amerikanischen Präsidenten und hat eine tolle Familie. Doch als er
für den Präsidenten die Stimmen für ein Gesetz sammeln soll, welches die Macht der Geheimdienste erheblich einschränkt, wendet sich das Blatt zum schlechten. Auf einmal wird Gary Mord an einer Prostituierten vorgeworfen und alle sind gegen ihn. Die Verschwörung reicht bis ins Oval Office und während Gary von der Last der immer neuen “Beweise” erdrückt wird, wenden sich nach und nach sein Umfeld und seine Familie von ihm ab. Wird er seine Unschuld beweisen können?

Das Buch hat mich ehrlich gesagt sehr berührt. Das Cover an zeigt einen flüchtenden Mann, der durch irgendwelche unterirdischen Gängen mit Treppen hastet und ganz offensichtlich auf der Flucht ist. Auch wenn die Lokalität nicht stimmig zur Geschichte ist, so spiegelt sie doch das Wesentliche wider. Auch der Titel passt nur so halb, aber die Aussage macht neugierig und ist auch wieder stimmig zum Thema. Man stellt sich vielleicht ein paar Dinge anders vor, wenn man das Buch nur von außen betrachtet, dennoch ist es irgendwie genau stimmig, wenn man das Buch gelesen hat.

Gary Golay war mir als Protagonist nicht immer sympathisch. Sicherlich war die Hetzjagd gegen ihn alles andere als gerecht und er hatte sicherlich auch seine guten Seiten, aber natürlich waren auch die schlechten Seiten nicht angenehm, welche über ihn im Laufe der Ermittlungen zu Tage kamen. Dennoch er hat nie aufgehört seine Frau und seine Familie zu lieben und auch nicht zu kämpfen, obwohl es gegen Windmühlen ging. Das Wesentliche bei diesem Protagonisten war eher die Tatsache, dass er jeder von uns hätte sein können – Ich, du, mein bester Freund oder dein Vater. Dieses Buch geht uns alle an. Die Geschichte ist nicht nur ergreifend und schockierend, sondern vor allem auch ein Szenario dessen Eintreten für unsere Zukunft leider nur zu wahrscheinlich ist, wenn wir nichts unternehmen. Die Idee mit diesem Buch die Leute aufzuwecken und für das Thema zu sensibilisieren ist ziemlich genial. Es ist kein Buch in dem es um Fakten und Zahlen geht, sondern eines in dem uns gezeigt wird was NSA und Co. mit jedem Einzelnen von uns machen können, wie sie unser Leben beeinflußen und zerstören können. Es ist erschreckend glaubhaft geschrieben, die ganze Geschichte ist von einer unglaublichen Dichte, Emotionalität und Spannung, so dass man in die Geschichte hineingesaugt und so gefesselt wird, dass man nur schwer aufhören kann. Die Schockmomente sind zahlreich und gehen einem total unter die Haut. Ich würde das Genre daher auch eher in Richtung Psychothriller einordnen, denn das Buch kann einem auf jeden Fall Angstzustände und schlechte Träume bereiten, auch wenn man durchaus gute Nerven hat.

Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung und

5 von 5 Punkten.Gary Golay ist der stellvertretende Stabschef des amerikanischen
Leseträume, 07.04.2015

Die NSA-Affäre hat uns allen klar gemacht, dass die National Security Agency eine Datenkrake ist und dass die
gesammelten Informationen ungeheure Macht bedeuten.
Das stellt auch Gary Golay, der stellvertretende Stabschef im Weißen Haus, fest. Gerade erst hat er für den Präsidenten die Stimmen für eine entscheidende Abstimmung gesichert, als man ihm vorwirft, eine Prostituierte grausam ermordet zu haben. Immer neue Indizien werden aus dem Hut gezaubert.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und fesselnd. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass der Spannungsbogen sehr gut gehalten wird.
Gary Golay ist ein sympathischer Mann, der Opfer einer Verschwörung wird. Rücksichtslos zerstört man seine berufliche Karriere und seinen Leumund. Als immer neue Indizien auftauchen, verunsichert das auch seine Frau Emma und die Kinder. Der Präsident ist von Garys Unschuld überzeugt und kann doch nichts unternehmen. Dank Emma stehen Gary der schrullige Anwalt Thibault Stein und seine Assistentin Pia Lindt bei.
Es wird auf sehr eindringliche Weise geschildert, wie schnell man in einem Überwachungsstaat in die Fänge der Geheimdienst geraten kann. Aus kleinen Begebenheiten der Vergangenheit wird ein drastisches Indiziengebilde zusammengebaut. Wenn das dann in die Presse gerät, hat man keine Chance mehr zu entkommen.
Sehr deutlich wird auch, dass die Macht des Präsidenten doch sehr begrenzt ist. Seine Berater haben sehr großen Einfluss, der durch entsprechende Allianzen noch verstärkt wird.
Von Anfang an ist die Geschichte spannend, atemlos verfolgt man, wie Gary versucht zu kämpfen und doch einsehen muss, dass er einfach keine Chance hat. Zu mächtig sind seine Gegner. Man wird sich darüber klar, dass wir als Menschen wirklich gläsern sind. Nichts wird vergessen, alles ist immer verfügbar. Diese Geschichte ist sehr nah an der Realität und darum umso beängstigender.
Ein sehr empfehlenswerter Polit-Thriller.
leseratte1910, 22.03.2015

Der stellvertretende Stabschef im weißen Haus, Gary Golay, führt ein erfolgreiches Leben, er hat eine liebevolle
Ehefrau, zwei entzückende Töchter, alles scheint perfekt zu sein, bis zu dem Tag an dem er des Mordes an einer Prostituierten beschuldigt wird, und alles was er in seinem Leben tat oder sagte gegen ihn verwendet wird.
Ben Berkley führt seinen Lesern eindrucksvoll vor Augen zu was die Geheimdienste der Welt, allen voran die NSA fähig sind und vor allem das sie auch Willens sind alles zu tun um ihre Interessen zu schützen.
Er lässt seine Leser, zumindest für eine kurze Zeit innehalten und ihren Umgang mit den modernen Medien überdenken, denn es ist nicht nur denkbar, sondern Fakt, das alles was wir von uns geben gespeichert und ausgewertet werden kann und vielleicht schon wird, alles was wir im Netz tun ist nachvollziehbar, kaufen wir ein Geschenk sollten wir es niemals als Mordwaffe benutzen, wegwerfen nutzt nichts, denn das www. vergisst nichts.
Ben Berkleys Held, Gary, erfährt schnell am eigenen Leib, das er zwar weglaufen kann, verstecken aber sinnlos ist, will er nicht den Rest seines Lebens abgeschnitten von allen modernen Kommunikationsinstrumenten im Wald hausen, das Haus der tausend Augen spürt ihn immer auf.
Bis zu einem gewissen Punkt, war ich von dem Thriller begeistert, Ben Berkley überzeugt durch einen durchweg spannenden Schreibstil, er beschreibt die einzelnen Szenarien lebendig und bildhaft ohne sich in Nebensächlichkeiten zu verlieren.
Nur leider hat mich der letzte Abschnitt nicht so sehr überzeugt,waren die ersten Kapitel (bis Kapitel 86) bedrückend realistisch, driftete der Autor am Ende zu sehr in Richtung Hollywood ab, mir ist das Happy End zu *politisch korrekt*
Nichtsdestotrotz kann ich das Buch wirklich empfehlen, es ist spannend und von rasantem Tempo.
thenight, 13.03.2015

Mit seinem neuen Thriller „Das Haus der tausend Augen“ hat der deutsch-amerikanische Autor Ben Berkeley ein heißes
Eisen angepackt: Es geht um Vorratsdatenspeicherung, totale Überwachung und die Rolle der Geheimdienste in den USA.
Die Prostituierte Carrie wurde bestialisch ermordet, um es dann Gary Golay, dem Stellvertretenden Stabschef im Weißen Haus, in die Schuhe zu schieben und so eine wichtige Abstimmung für einen Gesetzentwurf zum Schutz der Privatsphäre im Internet platzen zu lassen. Gary wird suspendiert, seine Frau verliert ihren Job, die beiden Töchter werden von ihren Freunden gemobbt und von der Presse verfolgt.
Gary kannte Carrie. Seine Telefonate und Besuche, das Herunterladen von Pornos aus dem Internet, seine Buchungen für Flüge nach Las Vegas, ein teures Messer, das er mit Kreditkarte bezahlt hat, werden ihm nun zum Verhängnis. Aber ist er tatsächlich Carries Mörder?
Anwalt Thibault Stein und seine Assistentin Pia übernehmen den Fall. Aber die Beweise sind erdrückend, Gary muss untertauchen, um seiner Verhaftung zu entgehen. Als das Leben einen erneuten Schicksalsschlag für ihn bereit hält, bekommt Pia Unterstützung ungeahnter Art…
„Das Haus der tausend Augen“ ist ein fesselnder und intelligenter Politthriller: Es handelt sich um eine fiktive Geschichte, die auf Fakten beruht, aber auch Verschwörungstheorien enthält. Zum besseren Verständnis ist vorne ein Stadtplan von Washington D.C. und hinten ein Organigramm des Weißen Hauses beigefügt.
Ben Berkeley verpackt aktuelle Thematik in einem rasanten Spannungsbogen, lässt uns an Widersprüchen und Emotionen seiner Figuren teilhaben. Das macht diese so lebendig und die Geschichte so beklemmend wie überzeugend bis zum versöhnlichen Ende.
Zudem sind die Hintergründe bestens recherchiert. Kurze Kapitel und zumeist auch ebensolche Sätze. Das treibt den Leser voran und verhindert im vorliegenden Fall das Aufkommen jeglicher Form von Langeweile. Insgesamt ein Buch, das den Verstand und die Seele berührt. Ein Buch mit Herzblut, das einen nicht mehr los lässt.

Fazit: Spannend, erschreckend, real. Unbedingt lesen!
Baerbel82, 27.02.2015
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