Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Der Sturm der Normannen

9783426516416
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Taschenbuch, Knaur TB
01.12.2016, 448 S.

ISBN: 978-3-426-51641-6
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Roman

Süditalien 1057: Für den jungen Normannen Gilbert und seinen Herrn Robert Guiscard stehen die Zeichen schlecht. Innere Zerrissenheit und Bruderkrieg drohen das Normannenreich zu zerstören. Auch der Papst sinnt auf Rache, und die heimliche Liebe der Fürstin Gaitelgrima bringt Robert in den Kerker. Ein erbitterter Kampf um die Herrschaft entbrennt. Nur Gilbert kann seinen Herrn noch retten. Doch er steht allein gegen eine gewaltige Übermacht.

Leselounge

Der Autor

Ulf Schiewe

Portrait von Ulf Schiewe

Ulf Schiewe wurde 1947 geboren. Eigentlich wollte er Kunstmaler werden, doch statt der »brotlosen Kunst« widmete er sich der Technik und wurde...

zum Autor Bücher von Ulf Schiewe

Weitere Teile der Reihe "Die Normannensaga"

Pressestimmen

"'Der Sturm der Normannen' ist ein ausgesprochen flüssig erzählter historischer Roman, der sich überraschend eng an die geschichtlichen Ereignisse hält, denn abgesehen vom Erzähler sind fast alle wichtigen Figuren und Ereignisse historisch belegt."

Fantasia651e, 16.01.2017

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Gut drei Jahre sind nach der letzten großen Aufgabe die Gilbert erledigt vergangen, wobei die Jahre auch nicht

ruhig waren. Doch jetzt brechen schwere Zeiten an, denn zusammen mit Robert Guiscard muss er gegen die Zerrissenheit im Normannenbund kämpfen und dann gibt es auch noch den Bruderkrieg zwischen Robert und Onfroi.
Aber auch der Papst sinnt auf Rache für den verlorenen Kampf. Gaitelgrima macht auch nichts einfacher mit ihrer heimlichen Liebe zu Robert und bringt diesen dadurch sogar in den Kerker.
Gilbert ist teilweise mehr als nur etwas auf sich gestellt und ja man kann sagen er versucht alles um die Brüder zu versöhnen und das Bündnis zu erhalten nur ob es ihm wirklich gelingt steht noch in den Sternen.

Da ich wirklich jeden Teil der Normannensaga von Ulf Schiewe gelesen habe, wollt eich diesen hier natürlich auch lesen.
Doch diesmal ist mir der Einstieg ins Buch etwas schwer gefallen und es hat auch relativ lange gedauert bis ich in der Handlung drin war.
Woran es lag keine Ahnung, denn als ich in der Handlung dann endlich drin war gab es keine Probleme und ich habe es genossen die Erlebnisse von Gilbert zu lesen.
Mir gefällt hier wie der Autor historisch belegte Geschichte der Hautevilles in Süditalien mit fiktiver Geschichte mischt und so einen wirklich lesenswerten Roman bzw. ja fast schon eine Reihe entwickelt hat.
Wie schon bei den ersten drei Teilen wurde auch hier alles aus Gilberts Sicht erzählt, oder besser beschreiben er erzählt einem die Geschichte aus seinem Leben.
Die Handlung an sich war sehr spannend erzählt und da auch der Spannungsbogen immer wieder gestrafft wurde konnte man sich so auch seine Gedanken machen wie wohl alles ausgehen wird und ja auch gespannt sein ob sich alles noch zum Guten für Robert und Gilbert wenden wird.
Was ich etwas Schade fand, ist dass es hier in diesem Band keine Landkarte gibt um sich das Mezzogiorno besser vorzustellen und ja um auch die genaue Lage der Städte zu haben. So das man sich die Handlungsorte einfach besser hätte vorstellen zu können. Vielleicht wird dies in einer späteren Auflage ja noch Nachgeholt.
Ich persönlich fand alle Figuren des Romans sehr gut beschrieben und sollte man die verschiedenen Figuren nicht den richtigen Orten oder Familien zuordnen können, dann gibt es am Ende des Romans ein Personenregister.
Alles in allem hat mir der Roman wieder sehr gut gefallen und deshalb vergebe ich die volle Punktzahl.
Nun bin ich gespannt ob es einen fünften Teil geben wird und ob es hier um die Eroberung Siziliens gehen wird.

ejtnaj, 22.01.2017

Der Sturm der Normannen, ein historischer Roman von Ulf Schiewe

 

Cover:

Passend zum Buch. Eine Kampfszene, ein dramatisch gefärbter Himmel voller Pfeile, ein Normanne auf dem Pferd, genauso stelle ich es mir vor.

 

Inhalt:

Süditalien 1057.

Das durch Robert Guiscard, aufgebaute Normannenreich ist bedroht.

Andre „Herrscher“ rebellieren, innerhalb der Familie droht ein Bruderkrieg und der Papst sinnt auf Rache.

Dann spinnt die Fürstin Gaitelgrima noch ihre Intrigen, da sie ihre heimliche Liebe zu Robert nie aufgegeben hat.

Mit diesen ganzen Gefahren wird der junge Normanne Gilbert, Roberts rechte Hand und Vertrauter konfrontiert und plötzlich steht er alleine mit seiner Hand voll Männer gegen eine gewaltige Übermacht.

 

Meine Meinung:

Nach „Das Schwert des Normannen“,  „Die Rache des Normannen“  und „Der Schwur des Normannen“ ist dies nun das 4. Buch der Normannensaga. Doch jedes Buch kann auch für sich gelesen werden.

Nachdem ich die ersten drei Bücher schon gelesen habe, war es für mich wie ein Treffen mit alten Freunden, ich war sofort wieder in der Geschichte drin.

 

Dieses Mal ist Gilbert, eindeutig der Held und Hauptprotagonist.

Unfreiwillig oder auch gezielt steht er immer im Mittelpunkt und muss ganz alleine entscheiden wie er sich verhält und wie er seine Männer einsetzt. Allerdings immer zum Wohl und im Namen von Robert Guiscard der der „Herrscher“ über dieses zerrissene Land wird.

Gilbert erzählt aus seiner Perspektive das Geschehen.

Wir lesen seine Gedanken, dadurch kommt er uns ganz nahe und wir können sein Handeln und seine Entwicklung hautnah miterleben.

Er ist sehr auf Gerechtigkeit bedacht, doch in Zeiten des Krieges, der Gewalt und der Intrigen, kann auch er nicht immer auf „Unrecht“ verzichten.

 

Besonders gefällt mir, dass dieses Mal neben Gerlaine (der Frau von Gilbert die mir besonders ans Herz gewachsen ist), zwei weitere Frauen (Gaitelgrima und Sichelgaita) eine äußerst wichtige Rolle einnehmen.

 

Dem Ende zu gab es dann noch einige Überraschungen, und andere Handlungen waren mir dann doch ein bisschen zu „glatt“.

Das Buch ist in sich abgeschlossen, und doch ist noch genügend Spielraum für neue Episoden mit und um Gilbert und seine Normannen.

 

Die Schreibweise ist gewohnt flüssig, die Handlungen und Charaktere gut ausgearbeitet und sehr real. Die Gewalt und Brutalität ist der Handlung angepasst und es geht eb

Gelinde, 05.01.2017
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