Verlagsgruppe Droemer Knaur



Der Fänger

9783426516492
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Taschenbuch, Knaur TB
22.08.2016, 448 S.

ISBN: 978-3-426-51649-2
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Julia Durants neuer Fall

In einem Waldstück bei Frankfurt wird die Leiche eines Sexualstraftäters gefunden, der seit Jahren als vermisst galt. Die Ermittlungen ergeben, dass der Mann zwar mehrfach verdächtigt, doch nie verurteilt wurde. In den Akten tauchen immer wieder derselbe Richter und dieselben Anwälte auf – Zufall? Die brutalen Verletzungen des Mordopfers lassen auf ein sehr persönliches Motiv schließen. Und auf große Wut. Und während Julia Durant sich noch mit der Frage herumschlägt, wem sie hier eigentlich zu Gerechtigkeit verhilft, muss sie erkennen, dass ihr der Gegenwind auch aus den eigenen Reihen entgegenschlägt.

Leselounge

Der Autor

Daniel Holbe

Portrait von  Daniel Holbe

Daniel Holbe, Jahrgang 1976, lebt mit seiner Familie in der Wetterau unweit von Frankfurt. Insbesondere Krimis rund um Frankfurt und Hessen...

zum Autor Bücher von Daniel Holbe

Weitere Teile der Reihe "Julia Durant ermittelt"

Pressestimmen

"Daniel Holbe entführt in menschliche Abgründe."

Gießener Anzeiger, 10.11.2016

Lesetipps

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"Der Fänger" ist der 16. Band aus der Julia-Durant-Reihe von Andreas Franz. Andreas Franz ist 2011

verstorben und seitdem führt Daniel Holbe in seinem Namen diese Reihe fort. Diesmal geht es um Kindesmissbrauch und Korruption. Julia Durant trifft dabei wieder auf ihren Offenbacher Kollegen Peter Brandt (auch bekannt aus einer früheren Reihe von Franz), doch beiden sollen die Ermittlungen auf Anordnung von oben entzogen werden. Was steckt dahinter, das plötzlich eine spezielle Sondereinheit diesen Fall übernehmen soll? Durant und ihr Team, sowie Brandt lassen das natürlich nicht zu und offenbaren immer mehr Sümpfe in den eigenen Reihen. Ich lese diese Reihe nun schon seit vielen Jahren und begleite damit die Entwicklung der Figuren. Daniel Holbe führt diese seit 2011 mit eigenen Stil für mich gut weiter. Auch beim mittlerweile 16. Band sehe ich keine Abnutzungserscheinungen. Im Gegenteil, auch diesmal werden mehrere Handlungsstränge gut zusammengeführt und ergeben am Ende ein stimmiges Bild. Ebenso gefällt mir die Entwicklung der Figuren. Als Leser nimmt man auch an deren Privatleben teil. Julia Durant und Peter Brandt, zwei Protagonisten die mir gefallen. Diese scheinbare Zusammenführung der verschiedenen Krimireihen von Franz finde ich gelungen und man darf gespannt sein, ob der Offenbacher und die Frankfurterin öfter gemeinsam ermitteln werden. In Summe ist "Der Fänger" für mich ein guter Krimi, der sich nahtlos in die Reihe einfügt und ich werde der Reihe als Leser sicherlich weiter treu bleiben.

Isar-12, 08.09.2018

Ich habe das Buch "Der Fänger" hier im Sternegewinnspiel gewonnen (dankeschön!) und im Urlaub auf

Kos gelesen. Kenne bisher nichts von den Autoren Franz oder Holbe.

Am Anfang gibt es verschiedene Handlungsstränge, die in sich spannend beginnen, dann aber erst mal gar nicht zueinander finden. Das verwirrt etwas und der Aha-Effekt kommt erst viel später. Nach einem Leichenfund im Wald treten die Ermittler um Julia Durant auf den Plan und nun kann man sich in den Krimi vertiefen. Aufgedeckt werden politische Verwicklungen, ein Mädchenhändlerring mit Verbindung zu Osteuropa und es scheint eine Art Elitegeheimbund mit makabren Ritualen in den eigenen Reihen zu geben, selbst Julias Chef wird erpresst. Die Charaktere sind gut dargestellt, die Handlung hat viele Spannungsmomente, aber mit dem Schluss war ich dann nicht zufrieden, hatte mehr erwartet. Und der "Fänger" - fängt er wen oder wird er selbst gefangen? das lass ich mal offen...

BirgitKing, 06.10.2016

Wann ist eine Schuld gesühnt ?. Ist derjenige, der den Täter schützt, ebenso schuldig ? Rechtfertigt

das vermeintliche Sühnen von Schuld jede Tat, auch Mord ? Dies sind einige der Fragen, die im Krimi thematisiert werden .Es geht um den Mord an einem Pädophilen, der möglicherweise durch den Schutz einflußreicher Freunde, der Strafverfolgung entkommen konnte. Die Geschichte ist wie immer rasant erzählt und lebt durch den ständigen Schauplatzwechsel.

Ich fand den Krimi seht spannend. Zum Glück hatte ich Urlaub und konnte so das Buch in 2 Tagen durchlesen. Zur Warnung sei noch gesagt, die Geschichte ist nichts für zartbesaitete Leser, da der Autor manche Sachverhalte sehr drastisch schildert. 

Leseratte, 01.09.2016
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