Verlagsgruppe Droemer Knaur



Als der Himmel uns gehörte

9783426516645
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Klappenbroschur, Knaur TB
01.04.2015, 608 S.

ISBN: 978-3-426-51664-5
Diese Ausgabe ist lieferbar
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Roman

London 2011. Die junge Läuferin Jennifer will an den Olympischen Spielen teilnehmen. Jetzt aber drohen Panikattacken ihren Traum zu gefährden. Mit ihrem Trainer, dem Iren Gregory, der sie heimlich liebt, reist Jennifer nach Mandeville, auf den Landsitz ihrer Familie. Sie hofft, sich bei ihrer fast hundertjährigen Urgroßmutter Alberta Rat holen zu können. Auch diese hat einmal an einer Olympiade teilgenommen, damals in Berlin, im Jahr 1936. Auf den Spuren ihrer Familiengeschichte wird Jennifer lernen, worum es im Leben wirklich geht.

Leselounge

Die Autorin

Charlotte Roth

Portrait von Charlotte Roth

Charlotte Roth, Jahrgang 1965, ist Berlinerin, Literaturwissenschaftlerin und seit zehn Jahren freiberuflich als Autorin tätig. Charlotte Roth hat...

zur Autorin Bücher von Charlotte Roth

Pressestimmen

"Der packende Generationenroman verbindet Frauenschicksale und Zeitgeschichte."

Für Sie, 13.04.2015

"Der Roman liest sich flüssig und neben den historisch interessanten Informationen gibt es eine Geschichte zum Abtauchen."

Badisches Tagblatt / Wochenjournal, 12.04.2015

"Frau Charlotte Roth hat ein hochinteressantes Buch abgeliefert, das man so schnell nicht aus der Hand geben wird, couragiert geschrieben, mit viel Herz."

derweissedrache.de, August 2015

"Eine spannende Geschichte über zwei Frauen, die in unterschiedlichen Zeiten und Welten leben und die doch vieles gemeinsam haben. Die Liebe zum Sport, die Abenteuerlust und die Neugier uafs Leben. Kein historischer Roman im eigentlichen Sinne und doch ein Buchz, das viel von früheren Zeiten verrät. Lesenswert."

Ruhr Nachrichten, 02.06.2015

"Ein wunderbares Buch, das zu Herzen geht und das man nicht so schnell wieder vergisst."

Gießener Zeitung, 05.06.2015

"Ein packender Generationenroman, der Frauenschicksale und Zeitgeschichte geschickt miteinander verbindet. Ein lesenswertes Buch, das die Begeisterung für den Sport und das, worum es im Leben wirklich geht."

Evangelische Bücherein im Rheinland (Online), 26.06.2015

"Schönere Unterhaltung als mit den Romanen von Charlotte Roth bekommt man nur selten in die Hand. (..) Was man hier zwischen den Buchdeckeln findet, ist ein literarisches Juwel. Und niemand sollte sich dieses entgehen lassen."

literaturmarkt.info, 04.07.2016

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Nachdem mir der erste Roman von Charlotte Roth so gut gefallen hat, wollte ich natürlich auch unbedingt den

Nachfolger lesen. Wieder spielt die Geschichte im 20. Jahrhundert, doch geht es dieses Mal nicht um die SPD, sondern um die olympischen Spiele und um Sport im Allgemeinen. 

Jennifer hat einen Traum: sie will unbedingt bei den olympischen Spielen im Jahre 2012 die 10000 Meter rennen und möglichst auch gewinnen, doch wird schon beim Training klar, dass Jennifer ein Problem hat, dass ihre Träume von Olympia platzen lassen könnte. Jedesmal läuft sie ihren Wettkampfgegnern davon und es sieht alles danach s Rennen gewinnt verloren hat verloren , doch wenn sie den Großteil der Strecke geschafft hat, erleidet sie einen Nervenzusammenbruch und ist nur noch ein heulendes Häufchen Elend. Als sie im Park trainieren geht, lernt sie Gregory kennen, der sie gerne trainieren würde, doch Jennifer lehnt ab. Doch bringt Gregory sie auf die Idee, mit ihrer Urgroßmutter, die bei den olympischen Spielen 1936 als Bogenschützin eine Goldmedaille gewonnen hat. Hinter der Geschichte ihrer  Uroma steckt jedoch mehr, als nur der Traum von Olympia. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die in ihrem Leben viel gewonnen, aber noch viel mehr verloren hat und beinahe zu spät erkannte , wohin sie wirklich gehört.  

Auch bei dieser Geschichte gibt es ein Thema, dass mich so gar nicht interessiert: Sport. Sport war nie mein Ding und wird es niemals sein. Und jegliche Sportveranstaltungen, die im Fernsehen übertragen werden, finde ich stinkelangweilig. Aber auch diesmal hat es Charlotte Roth geschafft, zu überzeugen, denn wieder einmal verwebt sie ihre Geschichte mit einem Thema, dass mich nach wir vor brennend interessiert: die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert.  

Ein klitzekleines Defizit hat das Buch leider trotzdem, was es mich leider nicht so gut finden ließ, wie den ersten Roman aus Charlotte Roth's Feder: Es war zwar wieder brillant recherchiert und die Schicksale der Charaktere perfekt mit der Geschichte jener Zeit verflochten, jedoch erscheint mir die Geschichte irgendwie zusammengestaucht. Wo die Autorin in ihren ersten Roman weit ausgeholt hat, um die Geschichte stimmig werden zu lassen, erscheint mir ihr zweites Werk leider ein wenig abgehackt. Ich hoffe, dass das bei ihrem nächsten Roman wieder etwas besser gelingt.  

Nichts desto trotz verdient "Als der Himmel uns gehörte" vier Lesesterne und wird mit in meine persönliche Top Ten der besten historischen Romane über das 20. Jahrhundert aufgenommen.

Freydis Rainersdottir, 06.06.2017

Man schlägt das Buch auf und ist sofort in der Geschichte drin und die Protagonisten wachsen einem sehr ans

Herz. Hinzu kommt noch ein wirklich toller Schreibstil, der einem das Lesen zu einem Vergügen macht.

f.zeuch, 29.06.2016

Es ist ein schönes, rührendes, aber auch informatives Buch über Liebe und Überwindung der Grenzen.
Wie weit darf ich gehen um das machen zu können, was mir am meisten was bedeutet? Darf ich mich dabei verkaufen? Meine Prinzipien verraten? Ist mir meine Leidenschaft wichtiger als meine Mitmenschen?
Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und empfehle es immer wieder weiter.
lukutoukka, 08.03.2016

Ein schönes Buch über den Geist von Olympia und die damit verbundenen Unwägbarkeiten zu Zeiten des
Nationalsozialismus.
Anhand der Geschichte Albertas, ihrer Familie und einiger anderer einflussreicher Personen geht die Autorin sehr einfühlsam auf die sich verändernden Stimmungen und Verhältnisse im sich wandelnden Deutschland ein.
Für mich war das Buch eine positive Überraschung.
mrs-lucky, 13.02.2016

Ein schönes Buch in dem es viel um den olympischen Gedanken geht. Es wird der Ehrgeiz zweier Sportlerinnen
beschrieben: Jennifer als Läuferin 2011 und Alberta im Bogenschießen 1936.

Zwei starke Frauen, zeigen auf was Ehrgeiz, Sportbegeisterung und Liebe vermag.

Mari, 28.11.2015

Da das Thema rund um den 1. Weltkrieg, durch Erzählungen und Familiengeschichten einem im Grunde noch etwas
näher ist und es bislang nur wenige gute Romane aus dieser Zeitepoche gibt, freute ich mich sehr über dieses Buch von Roth, zudem hatte ich vor einiger Zeit schon mal ein anderes Buch der Autorin gelesen (Als wir unsterblich waren) und fand dies sehr schön.
Der Beginn des Ersten Weltkriegs
Hotel, 02.11.2015

Ein ganz toller Roman, den ich sicher noch einmal lesen werde! Auch mit Ihrem zweiten Roman hat Charlotte Roth wieder
ein Teil unserer Geschichte lebendig gemacht. Da ich selber auch Läuferin kann ich mich mit der einen Protagonisten sehr gut identifizieren.
Bleibt zu hoffen, dass die Autorin auch noch weitere Romane in diese Richtung veröffentlicht!
LeseLenchen, 20.10.2015

Nach dem überragenden Roman "Als wir unsterblich waren" war ich unheimlich gespannt auf den Nachfolger. Es klang nach
einer Geschichte, wie sie in dem riesigen Angebot von historischen Romanen über das 20. Jahrhundert noch nie erzählt worden ist: im Mittelpunkt stehen die Olympischen Spiele von 1936 und eine junge Frau, die als Sportlerin im 3. Reich mehr oder weniger unfreiwillig Karriere macht.

Meine großen Erwartungen an den Roman wurden auch fast erfüllt - das Buch fesselt und lässt einen atemlos eine Seite nach der anderen umblättern (Eine Seite geht noch, bevor ich das Licht ausmache... und noch eine... und noch eine). Dargestellt wird nicht nur das Geschehen im blühenden Nationalsozialismus, sondern als Rahmenhandlung auch die Zeit vor den Olympischen Spielen in London im Jahr 2012.

Hauptpersonen sind Alberta (in den 1930er Jahren) und ihre Urenkelin Jennifer (im Jahr 2011). Alberta ist Olympiateilnehmerin im Bogenschießen (fiktiv, denn diese Disziplin wurde bei diesen Spielen nicht ausgetragen), ihr Mann Hannes Springreiter in der deutschen Nationalmannschaft. Jennifer will im Jahr 2012 als Langstreckenläuferin an den Spielen teilnehmen.

Während die Geschehnisse rund um die Vorbereitung der Spiele und auch der Machtapparat der Nationalsozialisten durchaus detailliert dargestellt wird, fehlte mir - und das ist mein persönlicher Kritikpunkt an diesem Buch - die Sicht des Sportlers. Albertas und Hannes Olympiavorbereitung wird immer mehr zur Nebensache, man erfährt leider wenig darüber, wie ein Sportler sich auf das große Ereignis vorbereitet (z.B, was alles zum Training gehört). Es wird darüber geschrieben DASS hart trainiert wird und dass Olympia natürlich der große Traum ist, aber ich hätte gern mehr über die sportliche Seite erfahren. Die zwischenmenschliche (Dreiecks-)Geschichte und die politischen Geschehnisse standen doch sehr im Vordergrund.

Trotzdem - weiterempfehlen würde ich das Buch auf jeden Fall.
Caillean, 26.09.2015

Inhalt in eigenen Worten

Da ich bereits das erste Buch von Charlotte Roth „Als wir unsterblich waren“ geliebt habe, war ich sehr erfreut, als ich auch diesen Sommer mit einem weiteren Werk in die Welt von interessanten Charakteren zur Zeit des Nationalsozialismus sowie in der Gegenwart eintauchen konnte. Die Handlung im Jahre 2011 bildet die Rahmengeschichte. Darin lernen wir eine quirlige Londoner Familie kennen. Hauptfigur ist die ehrgeizige Jennifer, die sich in den Kopf gesetzt hat, an der Olympiade 2012 an den Start des 10 km Laufs zu gehen. Leider machen ihr schwere Panikattacken zu schaffen. Als sie mit ihrem Trainer, der ihr das nicht zutraut, bricht, nimmt sie das Angebot von Gregory O´Reilly an, sie zu trainieren. O´Reilly spricht Jennifer auf ihre Urgroßmutter Alberta an, die im Jahr 1936 als deutsche Bogenschützin an der „Hitler“-Olympiade teilgenommen hat.
Jennifer beginnt, sich mit ihrer Familie zu befassen. In den Rückblenden werden sowohl die Entwicklung von Alberta sowie die Bedeutung des Sports zur Zeit des Nationalsozialismus auf sehr eindrückliche Weise dargestellt. Die Handlungsstränge finden zueinander und zeigen auf, wie Sportler von den Nationalsozialisten für die Propaganda missbraucht wurden und wie Betroffene damit fertig wurden. Als sehr interessanten und zukunftsweisenden Aspekt der Welt des Sports wird die Entstehung der Paralympics aufgezeigt, die 2012 zum ersten Mal unmittelbar nach den olympischen Spielen am gleichen Schauplatz stattgefunden haben .


Meine Meinung

Dieses Buch hat mir die Türe zu einer, mir eher unvertrauten Welt geöffnet, der Welt des Sports. Bisher habe ich sowohl Weltmeisterschaften wie olympische Spiele nur immer als Ärgernis betrachtet, weil sie das Fernsehprogramm durcheinander brachten. In diesem Buch wir der Geist dieser Spiele sehr eindrücklich dargestellt. Man kann mit den begeisterten jungen Sportlern förmlich mit fühlen, wenn man das folgende Zitat liest: „Wir rennen dem Himmel die Tür ein. Und keiner hält uns auf.“

Durch die Rahmenhandlung erfährt man von Anfang an, dass es zumindest für einige der Protagonisten nach dem 2. Weltkrieg eine Fortsetzung gibt, was mich mit großer Hoffnung erfüllt hat. So spielen auch historisch verbürgte Personen eine Rolle, was dem Buch zusätzlich Authentizität verleiht.

Obwohl es natürlich einige Liebesgeschichten im Roman gibt und ich Liebesromane eigentlich nicht so lese, hat mir die Zeitreise, die ich mit Charlotte Roth von 1936 bis ins Jahr 2011 der Gegenwart machen konnte, sehr gut gefallen.


Mein Fazit

Ich empfehle dieses Buch Lesern, die historische Liebesromane mögen und der Welt des Sports nicht abgeneigt gegenüber stehen. Von mir erhält es 5 Sterne.


allegra, 02.09.2015


Als der Himmel uns gehörte
Als der Himmel uns gehörte
Charlotte Roth
Rezension vom 26.04.2015 (21)

Jennifer und ihre Uroma Alberta verbindet der Sport, der Wille, bei den Olympischen Spielen zu starten. Alberta tat dies zur Zeit des Nationalsozialismus (1936) mit dem Bogen und Jennifer will als Läuferin starten - wenn da nicht ihre Panikattaken wären. Sie trift auf Gregory, einen Iren und Fan ihrer Großmutter, der sie gerne auf die Spiele vorbereiten will, denn er sieht viel mehr in ihr als ihr Trainer. Zusammen mit ihm macht sich Jennifer auf die Reise zum Landsitz ihrer Familie, auf eine Reise in die Vergangenheit zu Albi mit dem Bogen.

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Auf der einen Seite erleben wir Deutschland in den 20-er und 30-er Jahren und dann erzählt Jennifer aus der Gegenwart. Wer jetzt denkt, dass Charlotte Roth mit erhobenem Zeigefinger schreibt, irrt. Sehr feinfühlig begleitet sie die Akteure durch die schwere Zeit, lässt sie lieben und leiden, lässt sie spüren, wie es ist, erfolgreich zu sein, wie es ist, ausgenutzt zu werden und erzählt, wie die Nazis die Olympischen Spiele "missbraucht" haben. Nebenbei erfährt man, wie die Paralympics entstanden sind.

Mir hat die Beschreibung der Vergangenheit mehr zugesagt. Die Anfänge des Nationalsozialismus, wie es war, als Marionette (Sportler) vorgeführt zu werden und im Hintergrund die Auslöschung der Juden und Menschen, die gegen Hitler waren, begann. Aufgelockert wurde es durch die Beziehung von James und Hannes zu Alberta.

Cover: passt in die Reihe, wie auch das Buch "Als wir unsterblich waren" - ähnlich auf alt gemacht und Frauen stehen im Vordergrund. Auf dem Buch sieht man Frauen mit Bögen, wobei mir diese erst nach längerer Betrachtung aufgefallen sind, denn ganz klar ist die Frau (Alberta?!) im Vordergrung.

Schreibstil: Die Autorin hat es perfekt geschafft, zwischen den Erzählerinnen und den Zeiten zu wechseln, ohne mich zu verwirren. Auch die doch recht vielen Personen im Buch habe ich nie durcheinander gebracht. Es ist unglaublich fesselnd und schnell geschrieben, es kam keine Langeweile auf und es war schwer, es wegzulegen, da ich zu jeder Zeit wissen musste, wie es weiter geht!

Fazit: Ein wunderschönes Buch über Freundschaft, Konkurrenz, Sport im Nationalsozialismus und in der Gegenwart, die Entstehung der Paralympics und über Familie.
Rekka, 26.06.2015

Jennifer möchte gerne bei den Olympischen Spielen als Läuferin mitmachen. Ihr Wille ist groß, jedoch hat sie
Panikattacken. Das macht es sehr schwierig für sie. Als sie Gregory trifft, gibt er ihr großen Mut. Denn auch ihre Uroma Alberta ist damals bei den Olympischen Spielen angetreten. Gregory begleitet Jennifer auf den Landsitz ihrer Familie. Dort deckt sie ihre Geschichte auf. Die Handlung spielt abwechselnd im Heute und Damals. Dadurch möchte man auch gar nicht mehr aufhören zu lesen. Beide Zeiten sind sehr verschieden und dennoch so stark miteinander verbunden. Obwohl Sport gar nicht mein Lesethema ist, habe ich dieses Buch regelrecht verschlungen. Ich habe Einblick in ein für mich ganz neues Thema bekommen. Zuvor habe ich mich nie damit beschäftigt und so erweitert dieses Buch meinen Blickwinkel. Jennifer mochte ich als Protagonistin sehr gerne, ich habe mitgefiebert wie ihre Gegenwaret verläuft. Jedoch die Vergangenheit hat mir gezeigt, wie anders Albertas Situation und Leben damals war. Ein sehr abwechslungsreiches Buch um das Thema der olympischen Spiele.
hoonili, 14.06.2015

Als der Himmel uns gehörte - Charlotte Roth

Dieser Roman besteht aus zwei Ebenen, mit jemals einer Frau die Olympiasiegerin werden möchte.

In London fängt es mit Jennifer einer Läuferin an, die unter mit einem Nervenproblem leidet, immer wieder bekommt sie kurz vor Schluss eines Rennens eine Panikattacke.
Sie lernt den Iren Gregory kennen, der sie mit Alberta Bernhardt vergleicht.

Das ist Jennifers 96jährige Urgroßmutter. Jennifer erfährt erst jetzt das Alberta aus Deutschland stammt.

Von ihr erfahren wir und Jennifer in der zweiten Ebene ihr Leben.
Ihre Displizin ist Bogenschießen, sie wird bekannt als Albi mit dem Bogen.

Albertas Geschichte spielt ab 1932 in Berlin mit den politischen Hintergründen.
Wir erfahren wie das Leben in der Nazizeit mit den Anfängen bis zum Kriegsende für alle Menschen problematisch wird, wie man sich arrangiert um weiter zu kommen.

Es werden die Schwächen und Kämpfe der Protagonisten und ihrer Familien wunderbar erzählt.
Wir erleben wie Deutschland vor der Olympiade zu vertuschen versucht und wie sich die Lage nachher verschlimmert. Wir wissen ja wie schlimmalles war.
Aber die Personen damals mussten damit leben. Nicht Jeder ist in der Lage ein Held zu sein.
Das kommt sehr gut an.

Der Roman ist spannend geschrieben, er lässt einen nicht los und am Ende muss man alles erstmal sacken lassen, bevor man mit was neuem anfängt. Ich bin total begeistert.

"Als der Himmel uns gehörte - Charlotte Roth

Dieser Roman besteht aus zwei Ebenen, mit jemals einer Frau die Olympiasiegerin werden möchte.

In London fängt es mit Jennifer einer Läuferin an, die unter mit einem Nervenproblem leidet, immer wieder bekommt sie kurz vor Schluss eines Rennens eine Panikattacke.
Sie lernt den Iren Gregory kennen, der sie mit Alberta Bernhardt vergleicht.

Das ist Jennifers 96jährige Urgroßmutter. Jennifer erfährt erst jetzt das Alberta aus Deutschland stammt.

Von ihr erfahren wir und Jennifer in der zweiten Ebene ihr Leben.
Ihre Displizin ist Bogenschießen, sie wird bekannt als Albi mit dem Bogen.

Albertas Geschichte spielt ab 1932 in Berlin mit den politischen Hintergründen.
Wir erfahren wie das Leben in der Nazizeit mit den Anfängen bis zum Kriegsende für alle Menschen problematisch wird, wie man sich arrangiert um weiter zu kommen.

Es werden die Schwächen und Kämpfe der Protagonisten und ihrer Familien wunderbar erzählt.
Wir erleben wie Deutschland vor der Olympiade zu vertuschen versucht und wie sich die Lage nachher verschlimmert. Wir wissen ja wie schlimmalles war.
Aber die Personen damals mussten damit leben. Nicht Jeder ist in der Lage ein Held zu sein.
Das kommt sehr gut an.

Der Roman ist spannend geschrieb
Egni, 02.06.2015

Jennifer würde nichts lieber als an den Olympischen Spielen teilnehmen. Mit ganzem Elan bereitet sie sich auf die
Leichtathletikmeisterschaften in Helsinki vor, um dadurch die Qualifikation für die Londoner Spiele 2012 zu bekommen. Ihr Trainer, der erfahrene Läufer Cyrus Devon, teilt ihr Vorhaben nicht in allen Punkten. Als plötzlich immer wieder ein Mann an ihrer morgendlichen Laufrunde auftaucht und ihr anbietet, sie zu trainieren, steht Jennifer vor einer wegweisenden Entscheidung.

Charlotte Roth verbindet auch in diesem Roman wieder zwei Zeitebenen. In diesem Fall lernt der Leser über die Protagonistin Jennifer deren Urgroßmutter Alberta kennen, die an den Olympischen Spielen 1936 teilgenommen hat. Die großartig angelegten Spiele fanden seinerzeit zur Zeit des Nationalsozialismus in Berlin statt. Auch für die Sportler wurde somit die Politik zu einem wichtigen Thema. Mit ihrem kraftvollen Erzählstil kann man der Autorin leicht in diese schwierige Zeit folgen. Durch das Vorstellen der heutigen Umstände wird zugleich die Neugier auf die vergangene Zeit geweckt.
Büchersally, 01.06.2015

Anfangs tat ich mich sehr schwer mit diesem Buch: die Geschichte um Jennifer konnte mich nicht so richtig einfangen, die
Begegnung zwischen ihr und Gregory zog sich gefühlt in die Länge.
Doch dann ging es hauptsächlich um Jennifers Großmutter Alberta, deren Leben ab dem Jahr 1931 erzählt wird. Das las sich zunehmend spannender und irgendwann waren die Ereignisse vor dem Hintergrund von Hitlers Machtergreifung so fesselnd, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Wir dürfen mit Alberta leiden, lieben, hoffen und weinen: auf den letzten Seiten sind Taschentücher in Griffnähe sehr hilfreich.
Das Buch hat mich sehr berührt und mitgerissen, was sich aber hauptsächlich auf die Geschichte von Alberta bezieht. Zu Jennifer konnte ich erst zum Schluss die nötige Beziehung aufbauen, mit ihr wurde ich lange nicht warm. Vielleicht lag es daran, dass mir diese extreme Begeisterung für den Laufsport völlig fremd ist.
beastybabe, 31.05.2015

Jennifer möchte an den Olympischen Spiele teilnehmen. Beim Training läuft sie perfekt, wenn es jedoch um alles geht,
bekommt sie Panik. Mit ihrer Mutter kann sie darüber nicht sprechen. Mit ihrem Trainer fährt sie nach Mandeville und läßt sich von Ihrer Urgroßmutter ein Stück Geschichte erzählen. Leider nicht nur eine romantische Sportlerliebe, die aufgrund des zweiten Weltkrieges harte Schicksalsschläge erfährt. Nach endlosen Gesprächen mit Alberta hat Jennifer die Kraft sogar eine Rede zur Eröffnung der Paralympice zu halten. Anspuchsvolle Unterhaltung!
Leseratte, 17.05.2015

Die junge Jennifer hat einen Traum. Sie will als Langstreckenläuferin an der Olympiade 2012 im eigenen Land teilnehmen.
Sie hat alle Voraussetzungen dafür, ist körperlich fit, nur ihre Nerven machen ihr immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Dann lernt sie Gregory kennen, der ihr sich als Trainer anbietet, da er davon überzeugt ist, dass sie es schaffen kann, wenn sie den Grund für ihre Panikattacken erkennt und daran arbeitet. Er rät Ihr sich bei ihrer Urgroßmutter Alberta Rat zu holen, die in den 30iger Jahren selbst eine erfolgreiche Olympionikin war. Und da beginnt dann die eigentliche Geschichte des Buches die einen sofort gefangen nimmt. Alberta erzählt ihrer Enkelin wie es war zu Nazizeiten eine Olympiateilnehmerin zu sein und als deren Marionette fungieren zu müssen um die zu schützen die man liebt. Ich hab Albi mit dem Bogen direkt ins Herz geschlossen, mit ihr gelacht und gelitten, sie bewundert für ihre Kraft und Stärke in Kriegszeiten. Sie hatte den Mut sich einer Diktatur zu widersetzen und musste für ihr Glück lange kämpfen. Man erfährt vieles über Olympia und vor allem über die Paralympics was mir vorher nicht bekannt war. Da die Geschichte teilweise mit wahren Ereignissen und Personen gespickt war, konnte man sich sehr gut ein Bild von der damaligen Zeit machen und dem Buch gut folgen. Die Geschichte nimmt einen mit, trifft einen tief ins Herz, rührt öfters mal zu Tränen, so fesselnd und mitreißend ist dieses Buch um Albi mit dem Bogen und ihrer Familie geschrieben. Ein Liebesroman mit einem Stück Zeitgeschichte das uns alle angeht. Unbedingt lesen
Tamaru, 14.05.2015

Als der Himmel uns gehörte ist das 2. Buch was ich von Charlotte Roth gelesen habe.
Das Cover und Klappentext sind interessant und machen neugierig. Der Buchtitel passt zur Geschichte und findet darin Verwendung.

Ich mag den Schreibstil von Charlotte Roth. Sie schreibt sehr Komplex aber trotzdem locker-verständlich und schafft es mit ihrer detailgetreuen Erzählweise tolles Kopfkino entstehen zu lassen.
Es ist eine besondere Familiengeschichte die von Anfang an fasziniert.

Die Handlung besteht aus interessanten Geschichtsfakten die hier mit Leben gefüllt werden.
Es gibt 2 verschieden Zeitlinien die aber toll verwoben werden und trotzdem eigene Geschichten beleuchten.
Viel Historisches um den Aufstiegs Hitlers und wie die Protagonisten und ihre Lieben das erleben.
Es ist erschreckend real und authentisch und beeinflusst den Sport.
Ich finde es sehr spannend und interessant denn aus dieser Warte habe ich die übliche Weltgeschichte noch nicht wahrgenommen.
Olympiageschichte mit vielen kleinen Geschichten drumherum aus dem Umfeld der Protagonisten.

Es wird abwechselnd aus Sicht Jennifers erzählt die in der Gegenwart 2011-2012 London zu den olympischen Spielen.
Jennifer in der Gegenwart ist eine Läuferin die Probleme mit hren Nerven hat und ihr fehlt die Stärke um an Olympia zu glauben und das sie es draufhat.
Charlotte Roth hat in diesem Buch toll die olympische Stimmung die wahrscheinlich in London herrschte eingefangen und webt total authentisch die Protagonistin mit ihrer Leidenschaft ein.
Ich habe es gut mitgefühlt.

Aus der Sicht von Alberta ab 1931 wo sie entdeckt das Olympia 1936 in Deutschland nach ihr ruft.
Alberta ist eine starke Persönlichkeit ,aufgeschlossen und spontan.
Auch Männer spielen bei beiden eine wichtige Rolle und mit denen erleben sie viele Auf und Abs.

Die ganze Gefühlspalette wird bedient ohne abzuflachen oder langweilig zu werden.
Eine tolle Mischung aus allen Richtungen.
Liebe , Sport, Schicksal, Tod, Krieg, Grössenwahn und noch vieles mehr.

Für mich ein absolut gelungenes Buch in denen Fakten mit Fiktion vermischt werden.
Das Vorwort klärt sofort auf woran man ist und was man erwarten kann.
Es zeigt mir auch das Charlotte Roth gut recherchiert hat, was man im Buch auch merkt.

Absolute Empfehlung von mir mit 5 grossartigen Sternen belohnt.
Sabrinchen, 13.05.2015

Die Langstreckenläuferin Jennifer Feldman brannte darauf an den olympischen Spielen in London teilzunehmen. Neben ihrer
Trainingsstrecke lief sie Morgen für Morgen durch den Park. Keiner sprach sie an, da Langstreckenläufer nicht so einen hohen Bekanntheitsgrad hatten wie andere Sportler. Doch eines Morgens trat Gregory O’Reilly in ihren Weg und sprach sie auf ihre Grandma Alberta an und äußerte den Wunsch sie zu trainieren. Ein Trainer war das Letzte, was Jennifer brauchte, denn sie hatte schon einen. Doch der war nicht mit ihr zufrieden, da sie ihre Nerven nicht in den Griff bekommen konnte. Doch O’Reilly ließ nicht locker und überredet Jennifer ihre Grandma Alberta zu besuchen. Jennifer fiel aus allen Wolken als sie erfuhr, dass ihre Grandma mit Mädchennamen Alberta Bernhardt hieß, aus Deutschland stammte und als Bogenschützin an der Olympiade 1936 in Berlin teilgenommen hatte. Mit Gregory O’Reilly reist Jennifer nach Mandelville, auf den Landsitz ihrer Familie und hofft, dass ihr Grandma Alberta helfen kann, ihre Probleme in den Griff zu bekommen.

Nach dem ich bereits das Buch „Als wir unsterblich waren“ von der Autorin gelesen habe und davon begeistert war, war ich skeptisch, ob Charlotte Roth das Niveau dieses Buches mit ihrem neuen Roman halten konnte. Doch nach dem ich es nun beendet habe, kann ich nur sagen, sie hat es.

Der Roman ist auf zwei Zeitebenen geschrieben. Die Gegenwartsgeschichte beginnt im Jahr 2011, ein Jahr vor den Olympischen Spielen in London und handelt von Jennifer, die mit den nervlichen Belastungen bei ihren Langstreckenläufen zu kämpfen hat. Der Vergangenheitsstrang beginnt im Jahr 1932, als Berlin als Austragungsort für die Olympischen Spiele 1936 ausgewählt wurde. Hauptprotagonisten sind hier Alberta und ihre Zwillingsschwester Auguste. Beide wachsen in Berlin sehr behütet und frei auf. Alberta kann sich ganz auf ihrem Sport, dem Bogenschießen konzentrieren. Doch im Laufe der Geschichte entwickelt sich Alberta von einem unbekümmerten Mädchen zu einer sehr verantwortungsbewussten jungen Frau. Neben dem Leben von Alberta und Auguste erfährt man als Leser auch viel über den olympischen Traum, wo sich die Völker der Welt in friedlichem Wettkampf messen mögen. Gleichzeitig wird klar wie das Hitler Regime die Spiele und die Sportler für ihre eigenen Zwecke ausgenutzt hat.
Neben der guten Recherche hat mir auch das Verzeichnis mit kurzen Informationen der im Buch auftretenden Persönlichkeiten, die tatsächlich gelebt haben, sehr gefallen.
Ein empfehlenswertes Buch, welches mir noch länger in Erinnerung bleiben wird.

Renate, 05.05.2015

Die Olympischen Spiele in London stehen bevor. Auch die Läuferin Jennifer träumt davon, im eigenen Land anzutreten und
sich eine Goldmedaille zu erkämpfen. Doch ihre Panikattacken drohen den Traum von Olympia zu zerstören. Im Park wird sie von einem unbekannten Mann angesprochen, der sie trainieren möchte. Er scheint sich außerdem sehr gut in Jennifers Familiengeschichte auszukennen, denn er rät ihr, ihre Urgroßmutter Alberta aufzusuchen, die im Jahre 1936 ebenfalls im eigenen Land um Gold kämpfte. Da Jennifer bisher nicht einmal wusste, dass ihre Urgroßmutter aus Deutschland stammt, begibt sie sich auf eine eindrucksvolle Reise in die Vergangenheit. Dort erkennt sie schließlich, worauf es im Leben wirklich ankommt.....


Der Einstieg in Charlotte Roths Roman gelingt mühelos. Man lernt zunächst die Langstreckenläuferin Jennifer kennen, die eisern dafür trainiert, bei der Olympiade 2012 in London zu starten. Doch leider sorgen ihre Panikattacken dafür, dass dieser Traum in Gefahr gerät. Jennifer wirkt sehr sympathisch. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und spürt, wie wichtig ihr dieser einzigartige Wettkampf ist.

Ein zweiter Handlungsstrang blickt zurück in die Vergangenheit. Hier erfährt man, wie Alberta, die Urgroßmutter von Jennifer, mit dem Olympia-Virus infiziert wurde und wie sehr dieser Wettkampf ihr Leben beeinflusst hat. Albertas Geschichte fesselt vom ersten Moment an und lässt einen beim Lesen nicht mehr los. Man kann sich sehr gut in die damalige Zeit versetzen und die Träume und Ideale der jungen Frau nachvollziehen. Alberta ist eine liebenswerte Person, die das Herz auf dem rechten Fleck hat. Leider fehlt ihr der Blick für die Politik und so wird sie von den Ereignissen regelrecht überrollt. Denn die "Albi mit dem Bogen" wird 1936 für Propagandazwecke genutzt und merkt nicht, was um sie herum im Land geschieht. Als sie schließlich aufwacht, ist es schon fast zu spät.

Die Geschichten dieser beiden willenstarken und kämpferischen Frauen vermischen sich zu einem eindrucksvollen Zeitportrait. Ganz nebenbei erfährt man einiges über die Olympischen Spiele und die Entstehung der Paralympics. Charlotte Roth gelingt es hervorragend, diese Themen interessant in ihre fiktive Geschichte einzubetten.

Ich habe mich beim Lesen dieses Romans sehr gut unterhalten und mochte ihn kaum aus der Hand legen. Denn ich konnte mit den beiden Hauptprotagonistinnen mitfiebern und dabei ganz in die Handlung eintauchen. Dieses Buch hat mich berührt und ich werde es sicher lange im Gedächtnis behalten. Deshalb vergebe ich die volle Punktzahl und eine ganz klare Leseempfehlung!
KimVi, 01.05.2015

Als der Himmel uns gehörte - Charlotte Roth

Dieser Roman besteht aus zwei Ebenen, mit jemals einer Frau die Olympiasiegerin werden möchte.

In London fängt es mit Jennifer einer Läuferin an, die unter mit einem Nervenproblem leidet, immer wieder bekommt sie kurz vor Schluss eines Rennens eine Panikattacke.
Sie lernt den Iren Gregory kennen, der sie mit Alberta Bernhardt vergleicht.

Das ist Jennifers 96jährige Urgroßmutter. Jennifer erfährt erst jetzt das Alberta aus Deutschland stammt.

Von ihr erfahren wir und Jennifer in der zweiten Ebene ihr Leben.
Ihre Displizin ist Bogenschießen, sie wird bekannt als Albi mit dem Bogen.

Albertas Geschichte spielt ab 1932 in Berlin mit den politischen Hintergründen.
Wir erfahren wie das Leben in der Nazizeit mit den Anfängen bis zum Kriegsende für alle Menschen problematisch wird, wie man sich arrangiert um weiter zu kommen.

Es werden die Schwächen und Kämpfe der Protagonisten und ihrer Familien wunderbar erzählt.
Wir erleben wie Deutschland vor der Olympiade zu vertuschen versucht und wie sich die Lage nachher verschlimmert. Wir wissen ja wie schlimmalles war.
Aber die Personen damals mussten damit leben. Nicht Jeder ist in der Lage ein Held zu sein.
Das kommt sehr gut an.

Der Roman ist spannend geschrieben, er lässt einen nicht los und am Ende muss man alles erstmal sacken lassen, bevor man mit was neuem anfängt. Ich bin total begeistert.

"Als der Himmel uns gehörte" ist der zweite Roman der Autorin als Charlotte Roth und ihre Romane werden immer besser.. Der erste war ".Als wir unsterblich waren".

Ich habe sie beide gerne gelesen und kann sie nur weiterempfehlen.












Egni, 19.04.2015

Olympische Sommerspiele 1936 und 2012 – verbinden Sie die einundzwanzigjährige Jennifer Feldman und ihre fast
hundertjährige Urgroßmutter Alberta Bernhardt noch stärker als das verwandtschaftliche Band ohnehin schon?
2011: Jennifer Feldman, Tochter eines Wundergeigers und einer charmanten, hübschen, kinderlieben Mutter, Stieftochter eines Musikverlegers, hat bereits als Kind das Laufen für sich entdeckt. Eines Tages möchte sie bei den Olympischen Spielen starten, doch in bestimmen Situationen während des Laufens versagen ihre Nerven und sie bricht weinend zusammen. Welche Blockade liegt dieser Regung zugrunde? Kann Gregory O’Reilly, der Jennifer eines Tages im Park anspricht und ihr Trainer werden möchte, diese Blockade lösen, indem er sie auf unkonventionellere Weise trainiert als dies ihr Lauftrainer Cyrus Devon tut? Oder kann ihr das Beschäftigen mit der Vergangenheit ihrer Großmutter, von der sie bislang ebenso wenig weiß wie ihre Herkunft aus Deutschland und die Existenz deren Zwillingsschwester, helfen, ihre persönliche Hürde zu überwinden?
Die Autorin Charlotte Roth lässt Jennifer von der Schönheit des Laufens schwärmen, bekräftigt dies mit jedem Satz der sich um Jennifer und ihre Leidenschaft dreht. Die Erzählung hat ihren eigenen Rhythmus, was das Lesen angenehm macht und den Leser in gewisser Weise mitlaufen lässt. Außerdem machen die ersten Kapitel neugierig auf die Geschichte der Urgroßmutter, die vermutlich Olympionikin war und an den umstrittenen Spielen 1936 starten oder nicht starten durfte.
Nadines_Buecher, 09.04.2015

Jennifer ist Langstreckläuferin und will mit aller Macht zur Olympiade. Deshalb dreht sie jeden Morgen um fünf Uhr
ihre Trainingsrunde. Alles ist wie jeden Morgen, nur dieses Mal wird sie angesprochen von einem Unbekannten, der Jennifer nach ihrer Großmutter fragte.
Für mich persönlich ist die Leseprobe sehr rasant geschrieben, der Schreibstil der Autorin gefällt mir. Die Geschichte könnte interessant werden, das verrät auch schon der Klappentext.
Oztrail, 05.04.2015

Die Leseprobe macht mich neugierig. Der kleine Ausschnitt zeigt Jennifer und ihren unbändigen Wunsch als
Langstreckenläuferin zur Olympiade zu reisen. Aber immer wieder scheitert sie an ihren Nerven. Kaum wird es im Rennen ernst, verliert sie den Kopf und teilt sich ihr Tempo nicht mehr ein. Ihr Trainer ist ihr keine Hilfe, im Gegenteil, er hält sie klein. Auch in der Familie hat sie nicht immer die Unterstützung, die sie braucht. Aber da gibt es noch eine Urgroßmutter, die zurückgezogen lebt und von der Jennifer nicht sehr viel weiß. Wie kann Großmutter Alberta ein Schlüssel zu den sportlichen Träumen von Jennifer werden? Durch die Buchbeschreibung kann ich schon ahnen, in welche Richtung sich der Roman weiterentwickeln wird und mit George O'Reilly wird auch gleich eine sympathisch-geheimnisvolle Person eingeführt, die im Buch noch viel Bedeutung bekommen wird. Die Geschichte hat echtes Potenzial und ich freue mich auf's Weiterlesen.
Bibliomarie, 30.03.2015

Dieses Buch habe ich verschlungen. Es ist genau so perfekt wie " Als wir unsterblich waren".

Anett Nestler, 04.02.2015

Ich fraue mih schon auf dieses NEUE BUCH !!!!
Von ihr......
Arietta, 08.12.2014
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