Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Stiefkind

9783426516621
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Klappenbroschur, Knaur TB
01.12.2016, 400 S.

ISBN: 978-3-426-51662-1
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Psychothriller

Psychothrill an der atemberaubenden Küste Cornwalls - der neue Roman des Bestsellerautors von "Eisige Schwestern"!
Rachel hat es endlich gut getroffen. Nach langen Single-Jahren hat sie den Anwalt David Kerthen kennengelernt und zieht mit ihm in sein Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Mit den besten Absichten, auch für Davids Sohn aus erster Ehe, den 9-jährigen Jamie, eine gute Mutter zu sein. Denn Davids erste Frau kam auf tragische Weise in einer der überfluteten Zinngruben an Cornwalls Küste ums Leben.
Doch Jamie verändert sich, scheint von düsteren Visionen geplagt - und platzt schließlich mit einem Satz heraus, den Rachel nicht mehr vergessen kann: „ An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück."

Leselounge

Der Autor

S. K. Tremayne

Portrait von S. K. Tremayne

S.K. Tremayne ist ein englischer Bestsellerautor und preisgekrönter Reisejournalist, der regelmäßig für internationale Zeitungen und Magazine schreibt...

zum Autor Bücher von S. K. Tremayne

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Pressestimmen

"Ein psychologischer Thriller der feinsten Güte."

MACLIFE, Januar 2017

"Tremayne wartet mit fabelhafter Atmosphäre, dichtem Plot und vielen Twists sowie einer enge Verknüfpung zur Geschichte Cornwalls auf. Ein finsteres Buch, das zur Jahreszeit passt."

Lippische-Landeszeitung, 06.12.2016

"Mit seinem packenden Schreibstil hat mich der Autor sofort gefesselt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Nach und nach steigert sich die Spannung immer mehr und bald weiß man nicht mehr, was Wahrheit, Fiktion oder Einbildung der Protagonisten ist."

Lesen und Hören (Blog), 13.12.2016

"Ein spannender Mysterythriller, der Familiengeheimnisse mit der Geschichte Cornwalls geschickt verwebt und für ein kurzweiliges Lesevergnügen sorgt."

Tintenhain (Blog)

"S.K. Tremayne legt nach seinem gefeierten Psychothriller "Eisige Schwestern" ein weiteres Familiendrama vor, das zwar nur sehr langsam an Fahrt aufnimmt, aber nichtsdestotrotz von Anfang an spannend zu lesen ist."

Wiener Zeitung, 23.12.2016

"Ein atemberaubender, meisterhaft erzählter Psychothriller, der mit den Ängsten der Leser spielt und bei dem am Ende nichts so ist, wie man es zunächst vermutet hat."

Booksection.de, 17.12.2016

"Meisterhafter Psychothriller, der uns zuschauen lässt, wie eine heile Welt zerbricht, und raffiniert in die Irre führt."

Für Sie, 05.01.2017

"Ein gelungener Psychothriller, der dem Leser bis zum Schluss den Atem raubt."

Delmenhorster Kreisblatt, 09.12.2016

"Der Autor hat es geschafft einen packenden und nervenaufreibenden Mysterythriller zu schreiben über dunkle Familiengeheimnisse; dabei verknüpft er die raue Küste Cornwalls geschickt mit in die Handlung."

Lines Bücherwelt (Blog), 19.01.2017

"Gänsehautmomente"

Das BLV, 01.02.2017

"Ein spannendes Werk auf dem schmalen Grat zwischen Übersinnlichem und Möglichem."

Münchner Merkur, 11.02.2017

"Ein spannendes Werk auf dem schmalen Grat zwischen Übersinnlichem und Möglichen."

Wasserburger Zeitung, 21.02.2017

"wer auf fein gesponnene und latent gruselige, also typisch englische Psychothriller steht, ist hier genau richtig"

hallo-buch.de, 24.02.2017

"Psychothrill an der atemberaubenden Küste Cornwalls"

Fränkische Nachrichten , 01.03.2017

"Mit 'Stiefkind' nimmt [S.K. Tremayne] tief sitzende Ängste präzise ins Visier und schafft nervenaufreibende Hochspannung."

Petra, Ausgabe 5 / 2017

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Die Fotografin Rachel aus ärmlichen Verhältnissen lernt in London den reichen Anwalt David kennen und

heiratet ihn schon nach kurzer Zeit. Sie zieht mit ihm auf sein herrschaftliches Anwesen in Cornwall, wo auch sein 9-jähriger Sohn Jamie und seine demente Mutter Juliet leben. Jamie trauert noch sehr um seine Mutter, die vor zwei Jahren in einer der zum Anwesen gehörenden Zinnminen auf tragische Weise umgekommen ist. Da David unter der Woche in London arbeitet, kümmert sich Rachel um Jamie und das Anwesen.

Rachel hatte in der Vergangenheit psychische Probleme, die wieder auftauchen und sich verstärken, als ihr Stiefsohn ihr sagt, dass sie an Weihnachten sterben wird und seine Mami zurück kehren wird. Er sieht auch Sachen voraus, die eintreffen und behauptet, seine tote Mutter gesehen und gesprochen zu haben.

Das Buch ist sehr spannend geschrieben, besonders in der zweiten Hälfte konnte ich nicht aufhören zu lesen. Allerdings sind einige Dinge für mich doch sehr unglaubwürdig, besonders am Schluss. Die Landschaft Cornwalls wird sehr oft genauestens beschrieben, auch über die dortigen Minen und ihre Geschichte wird ausführlich berichtet. Das renovierungsbedürftige Haus wird recht düster und unheimlich dargestellt - die ganze Szenerie erinnerte mich sehr an einen Romantic Thriller der Achtziger Jahre (arme schöne Frau trifft reichen älteren Mann und zieht zu ihm in sein Schloss samt Stiefkind!).

bärin, 12.05.2017

Dieser Psychothriller beinhaltet ganz genregemäß alles was den Leser neugierig macht. Eine

traditionsreiche mit vielen dunklen Tragödien ausgestattete Umgebung, eine uralte Familiengeschichte die streckenweise bis zum Diesseits mit dunklen Geheimnissen aufwarten kann, ein ebensolcher uralter Familienbesitz, aufgebaut auf den Ruinen eines Klosters und Protagonisten die jederzeit darum kämpfen ihre düsteren Geheimnisse nicht zu offenbaren. So wird aus anfänglicher Liebe Hass, es entsteht Misstrauen und Neid -ein rasanter Nervenkitzel kann beginnen. So ganz zum Pageturner, wie von vielen Kritikern ausgelobt, entwickelt sich dies für mich jedoch nicht. Streckenweise sind mir die Passagen, die Rachel aus der Ich- Perspektive erzählen lassen zu langatmig. Eine gute Abwechslung ist die zwischenzeitliche Wortmeldung Davids, denn auch aus seiner Sicht werden Dinge geschildert, für mich sind diese jedoch etwas zu kurz gekommen und manchmal waren die Handlungen Davids für mich daher nicht nachvollziehbar.
Die Schilderungen des Autors über die Geschichte Cornwalls bezüglich der vielen Zinn- und Kupferminen, die bis heute die Landschaft prägen, war zum Anfang sehr interessant, leider werden diese Dinge immer wieder präsentiert. Das waren mir einfach zu viele Wiederholungen. Etwas unglücklich charakterisiert fand ich die Mutter David’s. Eine ältere Dame mit beginnendem Alzheimer die über einen regen und wachen Geist verfügt? Das ist nicht recht glaubhaft.
Versöhnlich stimmte mich da schon eher das Ende, das war für mich wirklich unvorhersehbar.

Fazit: Ein solider Thriller mit leichten dramaturgischen Schwächen und einem überraschenden Ende.

anyways, 24.02.2017

Weihnachten bist du tot

Eine Wende tritt in das Leben von Rachel ein, als sie den charmanten und attraktiven Anwalt für Unternehmensrecht David Kerthen kennenlernt. Es war Liebe auf den ersten Blick und  acht Wochen nach ihrem ersten Date heiraten beide. Rachel, die in London in einer Sozialwohnung aufgewachsen ist, fühlt sich auf Davids großem Anwesen in Cornwall glücklich. Die Abgeschiedenheit stört sie nicht und sie kümmert sich um Jamie, den achtjährigen Sohn von David. Nina, die erste Frau von David, kam durch einen tragischen Unfall in der Morvellan Mine ums Leben. In einem wassergefüllten Schacht fand man ihren Mantel, der Leichnam wurde aber nicht gefunden. Im Laufe der Zeit verändert sich Jamie auf unfassbare Weise und beginnt Zukunftsvisionen zu äußern. Er behauptet, dass seine Mutter noch lebt und Rachel würde Weihnachten nicht mehr da sein, da sie dann tot ist. Was steckt dahinter? Kommt Jamie mit dem tragischen Tod seiner Mutter nicht klar und ist stärker traumatisierter als alle dies annehmen?

 

Durch die Klappentext und das Cover fühlte ich mich von dem Buch angesprochen. Doch die Geschichte begann sehr gemächlich, bis sie ab der Mitte spannender wurde und man nicht wusste, wer ist der Gute und wer der Böse. Der Erzählstil von S. K. Tremayne hat mir an einigen Stellen zwar gut gefallen, aber oft fand ich die Beschreibungen über die Landschaft und die Minen von Cornwall etwas zu ausschweifend. Am Ende war ich doch etwas enttäuscht, da die Zusammenhänge auf mich nicht ganz nachvollziehbar und sehr konstruiert wirkten.

 

Renate, 19.02.2017

Rachel zieht mit ihrem neuen Mann David auf sein Herrenhaus nach Cornwall. Zusammen mit Jamie, den Sohn aus Davids

erster Ehe wollen sie in Cornwall ein neues Leben beginnen. Kurze Zeit später verändert sich Jamie, er hat Visionen und macht unheimliche Dinge. Rachel vermutet schreckliches und versucht das Geheimnis von dem Tod Jamies Mutter zu lösen…
Ich fand diesen Psychothriller sehr mitreißend und spannend. An manchen Stellen hatte ich echt Gänsehaut!!!!! Super!

Do, 28.01.2017

„Stiefkind“ ist mein erster Thriller aus der Feder von  S. K. Tremayne, ein Autor, der in Devon

geboren wurde und heute mit seinen beiden Töchtern in London lebt.

In diesem Werk geht es um Rachel, die in einer Galerie David kennenlernt und sich enorm schnell in ihn verliebt. Für ihn gibt sie ihr Leben in London auf und schon wenige Monate nach ihrem Kennenlernen heiraten sie. Rachel könnte kaum glücklicher sein und da gibt es ja auch noch Jamie, Davids Sohn, den sie ebenso sofort ins Herz geschlossen hat. Er entstammte Davids erster Ehe, die vor zwei Jahren damit endete, dass seine erste Frau in einer Mine umkam. Rachel zieht überglücklich in Davids Herrenhaus nach Cornwall, doch leider währt dieses Glück nicht besonders lange. In dem riesigen Haus fühlt sich Rachel oftmals einsam und auch Jamie benimmt sich ihr gegenüber immer merkwürdiger. Und da lässt Jamie einen Satz fallen, der Rachels Blut in den Adern gefrieren lässt:  „ An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück."

Im Grunde liebe ich derartige Bücher, doch ich muss gestehen, dass ich für dieses Buch ein paar Wochen gebraucht habe. Was leider schon meine „Begeisterung“ für das Werk verrät ;-) Den Grundgedanken fand ich super und ich MUSSTE dieses Buch einfach lesen, aber schnell stellte sich ein bißchen Frust ein. Wir erleben die Geschichte aus zwei Perspektiven, zum einen als Ich-Erzählung von Rachel, zum anderen verfolgen wir David in der dritten Person. Wirklich sympathisch war mir kein Charakter, was dazu führte, dass ich mich manchmal richtig aufraffen musste, weiter zu lesen. Normalerweise fiebere ich immer mit Protagonisten mit, aber nachdem ich hier keinen mochte, fiel es mir teilweise echt schwer, in der Handlung zu bleiben. Vieles wirkt sehr konstruiert, echte Spannung kam nur in wenigen Kapiteln vor und auch der Schluß hat mich ganz und gar nicht überzeugt. Zwischendrin gab es meiner Meinung nach auch viele Längen, die nicht hätten sein müssen Es gab einfach viel zu viel, das ich einfach nicht nachvollziehen und schon gar nicht nachempfinden konnte. Schade, dieses Buch hätte viel mehr Potenzial gehabt! Und wahrscheinlich wird „Stiefkind“ mein einziger Thriller aus der Feder von S. K. Tremayne bleiben.

chipie, 12.01.2017

Inhalt:

Rachel heiratet den älteren David Kerthen und zieht zu ihm und seinem 9-jährigen Sohn Jamie, dessen Mutter in den Zinnminen umgekommen ist, an die Küste Cornwalls. Doch das Glück währt nur kurz, da mysteriöse Dinge sich ereignen und sich Jamie scheinbar gegen Rachel stellt.

Meine Meinung:

Das Cover zu diesem Psychothriller ist mit dem merkwürdig stehenden Jungen im Kornfeld bedrückend gestaltet.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich zu lesen.
Die Geschichte beginnt 178 Tage vor Weihnachten. Rachel ist ihrem Mann völlig verfallen und versucht krampfhaft mit dem schwierigen Erbe der Exfrau zurecht zu kommen.
Ängste, Träume und Geheimnisse beschäftigen die Protagonisten, die von der Handlung abwechselnd berichten.
Mit eingebunden in dem Thriller ist die lange Tradition des Bergbaus zur Förderung von Zinn und Kupfer, die die raue und atemberaubende Küste Cornwalls beherrscht.
Die Atmosphäre ist bedrückend, mysteriös und spannend zugleich. Ich konnte das Buch nicht zur Seite legen, da ich dringend wissen musste, wer hinter den Ereignissen steckt.

Fazit:

Ein packender und nervenzerreißender Thriller, der Gänsehaut verursacht. Sehr empfehlenswert!

Tintenherz, 07.01.2017

Dieser Psychothriller beinhaltet ganz genregemäß alles was den Leser neugierig macht. Eine

traditionsreiche mit vielen dunklen Tragödien ausgestattete Umgebung, eine uralte Familiengeschichte die streckenweise bis zum Diesseits mit dunklen Geheimnissen aufwarten kann, ein ebensolcher uralter Familienbesitz, aufgebaut auf den Ruinen eines Klosters und Protagonisten die jederzeit darum kämpfen ihre düsteren Geheimnisse nicht zu offenbaren. So wird aus anfänglicher Liebe Hass, es entsteht Misstrauen und Neid -ein rasanter Nervenkitzel kann beginnen. So ganz zum Pageturner, wie von vielen Kritikern ausgelobt, entwickelt sich dies für mich jedoch nicht. Streckenweise sind mir die Passagen, die Rachel aus der Ich- Perspektive erzählen lassen zu langatmig. Eine gute Abwechslung ist die zwischenzeitliche Wortmeldung Davids, denn auch aus seiner Sicht werden Dinge geschildert, für mich sind diese jedoch etwas zu kurz gekommen und manchmal waren die Handlungen Davids für mich daher nicht nachvollziehbar.
Die Schilderungen des Autors über die Geschichte Cornwalls bezüglich der vielen Zinn- und Kupferminen, die bis heute die Landschaft prägen, war zum Anfang sehr interessant, leider werden diese Dinge immer wieder präsentiert. Das waren mir einfach zu viele Wiederholungen. Etwas unglücklich charakterisiert fand ich die Mutter David’s. Eine ältere Dame mit beginnendem Alzheimer die über einen regen und wachen Geist verfügt? Das ist nicht recht glaubhaft.
Versöhnlich stimmte mich da schon eher das Ende, das war für mich wirklich unvorhersehbar.

Fazit: Ein solider Thriller mit leichten dramaturgischen Schwächen und einem überraschenden Ende.

anyways, 04.01.2017

Rachel kommt aus kleinen Verhältnissen. Sie lernt den reichen Anwalt David Kerthen kennen und schon nach sehr

kurzer Zeit heiraten die beiden. David lebt mit seinem kleinen Sohn Jamie und seiner Mutter auf einem altehrwürdigen Anwesen auf Cornwall. Doch ihr gemeinsames Leben wird überschattet von dem tragischen Tod von Davids erster Frau Nina, die bei einem tragischen Unfall in den Minen ums Leben gekommen ist. Besonders Jamie vermisst seine Mutter sehr und kommt über ihren Tod einfach nicht hinweg. Nachdem David sich David während der Woche in seiner Kanzlei in London aufhält, ist Rachel mit Jamie alleine in dem großen Haus und versucht das Werk ihrer Vorgängerin, die Restaurierung der alten Räumlichkeiten fortzuführen. Doch immer öfter meint sie, von Ninas Geist verfolgt zu werden und auch Jamie kommt von seiner Mutter nicht los, spricht mit ihr. Eines Tages verkündet er Rachel, dass seine Mutter zu Weihnachten wiederkommen wird und sie, Rachel sterben wird. Zunächst denkt Rachel an eine bösartige Kinderfantasie, doch dann überfährt sie ein Kaninchen – etwas was Jamie auch vorausgesagt hat….
Das Buch hat mir nur stellenweise gut gefallen. Beschrieben wird eine vom Leben bereits schwer traumatisierte junge Frau, die ihre Vergangenheit um jeden Preis verheimlichen will und ein erfolgreicher privilegierter, verwitweter Anwalt, der ebenfalls ein Kapitel seiner Vergangenheit um jeden Preis geschlossen halten möchte. Stellenweise war es zu langatmig, die Spannung zu sehr in die Länge gezogen, sodass sie schon wieder an Kraft verloren hat. Lange Zeit werden nur Andeutungen gemacht, was das Vorleben von Rachel und auch von David betrifft und zum Schluss löst sich alles in einem furiosen, aber unglaubwürdigen Finale auf. Mit ein bisschen weniger Mystik und ein wenig mehr Tempo hätte mir die Geschichte besser gefallen.

sylviemarie, 02.01.2017

 

Das Cover des Buches ist äußerst ansprechend und passt hervorragend zum Buch.

Zum Inhalt: Rachel verlässt nach ihrer Hochzeit ihr gewohntes Umfeld in London und zieht mit ihrem Mann David und dessen Sohn Jamie nach Carnhallow House. Beide sind allerdings noch vom Tod der Mutter bzw. Ehefrau erschüttert. Und auch das Haus scheint seine Geheimnisse zu haben. Als Jamie Rachel eröffnet, das sie Weihnachten Tod sein wird beginnt für Rachel ein Wettlauf mit der Zeit. Rachel wird von Alpträumen geplagt und so langsam kommt auch ihre tragische Vergangenheit wieder hervor.

Meine Meinung: Der Schreibstil des Buches ist vom ersten Moment an fesselnd und spannend. Durch verschiedene Perspektiven wird die Spannung während des kompletten Buches aufrechterhalten. Besonders interessant waren die Einblicke in Rachels Gedankenwelt und somit auch in Rachels Vergangenheit. Auch der Wandel Davids vom liebevollen Ehemann zum Mann, der für sein Geheimnis über Leichen geht ist sehr gut beschrieben. Die Landschaft und die einzelnen Schauplätze werden sehr bildlich dargestellt, das man manchmal meint, man steht mit Rachel direkt an den Klippen. Auch Jamies Ängste werden sehr gut wieder gegeben. Man möchte den Jungen oftmals nur in den Arm nehmen und trösten, allerdings an einigen Stellen ist er dann doch sehr unheimlich und man bekommt Angst vor ihm.
Und das Ende des Buches ist der Hammer. Mit diesem Ergebnis hätte ich jetzt nicht gerechnet, obwohl es sich im Laufe des Buches immer mal wieder angedeutet hat.

Mein Fazit: Ein sehr gelungener Psychothriller, den ich bedingungslos empfehlen kann.

dartmaus, 02.01.2017

Cover und Titel versprechen einen düsteren Krimi -  und das Buch hält, was diese versprechen! S. K.

Tremayne’s Geschichte spielt in Cornwall, an der tosenden Atlantikküste, unter die Minenarbeiter vor vielen Jahren ihre Stollen für den Zinn- und Erzabbau getrieben haben. Gefährliche Arbeit, gefährliche Gegend, einsam und unheimlich stehen noch die alten Gebäude der Zechen - und in Sichtweite das Herrenhaus Carnhallow. Hier plant Rachel - sie erzählt selbst - den Beginn eines neuen Lebens, mit David, dem Erben, an ihrer Seite. Sie ist verliebt! In David, seinen kleinen Sohn Jamie und die wunderschöne Gegend im Sonnenlicht.
Doch Unheil liegt über dem riesigen Herrenhaus. Nina, Davids erste Frau, ist unter mysteriösen Umständen verschwunden, Jamie sieht Gespenster und Rachel, die aufgrund der herbeigesehnten Schwangerschaft unter einer Psychose leidet, verliert den Boden unter den Füßen…
S. K. Tremayne erzählt unglaublich spannend, der Anfang ist fesselnd, und als ich der Meinung war, es wird etwas flach, nimmt die Story wieder so an Fahrt auf, dass man das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen kann! Alle Elemente eines Psychothrillers sind versammelt: Beklemmung, Schauder, Verwirrung, Unwirklichkeit, Irrsinn - einfach spannend! Absolut empfehlenswert!

 

Koriander, 30.12.2016

          Cover: Schon das Cover spiegelt die düstere Atmosphäre im Buch

wider.

Klappentext: Psychothrill an der atemberaubenden Küste Cornwalls - der neue Roman des Bestsellerautors von Eisige Schwestern!
Rachel hat es endlich gut getroffen. Nach langen Single-Jahren hat sie den Anwalt David Kerthen kennengelernt und zieht mit ihm in sein Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Mit den besten Absichten, auch für Davids Sohn aus erster Ehe, den 9-jährigen Jamie, eine gute Mutter zu sein. Denn Davids erste Frau kam auf tragische Weise in einer der überfluteten Zinngruben an Cornwalls Küste ums Leben.
Doch Jamie verändert sich, scheint von düsteren Visionen geplagt - und platzt schließlich mit einem Satz heraus, den Rachel nicht mehr vergessen kann: „ An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück." 

Ich habe schon das Vorgängerbuch "Eisige Schwestern" voller Spannung verschlungen. Und auch "Stiefkind" hat meine Erwartungen noch übertroffen.
Der Author versteht es meisterlich , die Spannung langsam aufzubauen,kontinuierlich zu steigern, und dann im Finale mit einer vollkommen unerwarteten Aufklärung zu überraschen. So kann man von der ersten bis zur letzten Seite mitfiebern und rätseln, was wirklich passiert ist. Ich möchte nichts über den Inhalt verraten, um die Spannung nicht zu verderben. 
Aber ich kann das Buch jedem Thriller - Fan sehr empfehlen. Ich konnte es jedenfalls nicht aus der Hand legen. Ein rundum gelungener Psych - Thriller, der einen in seinen Bann zieht, und nicht mehr losläßt. Ich freue mich schon auf das nächste Buch.
        

AnjaIris, 24.12.2016

Rachel heiratet den wesentlich älteren Witwer David und zieht zu ihm und seinem Sohn Jamie auf das

Familienanwesen. Gern möchte sie dem Jungen eine gute Freundin sein, denn seit dem Unfalltod seiner Mutter scheint Jamie stark traumatisiert zu sein. Doch dann beginnen sich Jamies Weissagungen zu bewahrheiten und die jüngste versetzt Rachel in helle Panik: An Weihnachten bist du tot!

„Stiefkind“ ist das erste Buch von S. K. Tremayne, das ich gelesen habe und es lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Sicherlich ist es gut geschrieben und in gewisser Weise auch spannend weil ich als Leser wissen möchte, was hinter Jamies Aussagen steckt, doch als einen Psychothriller habe ich die Geschichte nicht empfunden – eher wie einen Gruselroman.

Rachel scheint zunächst eine ganz normale junge Frau zu sein, doch mit Fortschreiten der Geschehnisse konnte ich immer weniger verstehen, was in ihr vorgeht. Dazu kamen Andeutungen aus ihrer Vergangenheit, die nie so richtig aufgeklärt wurden – oder ich habe sie nicht verstanden.

Doch ganz besonders das Verhalten von Rachels Mann David konnte ich nicht nachvollziehen. Eben scheint er seine junge Ehefrau noch aufrichtig zu lieben, im nächsten Moment ist sie für ihn eine durchgeknallte Hexe und blöde Schlampe.

Die Auflösung des ganzen beinhaltete für mich dann irgendwie zu viel: Zwar angedeutet, aber nicht so, wie es wirklich war, zu viele Zufälle, die sich häuften. Und so kann ich das Buch nur bedingt weiterempfehlen.

gesil, 23.12.2016

gruselig spannend

Rachel verliebt sich in den reichen und älteren David. Er stammt aus einer alten kornischen Familie. Diese lebt seit Generationen auf dem Anwesen Carnhallow in Cornwall. Ihren Reichtum haben sie dem (inzwischen stillgelegtem) Bergbau zu verdanken. Nach der Hochzeit zieht Rachel zu ihrem Mann, dessen achtjährigem Sohn Jamie und seiner Mutter Juliet nach Carnhallow. Jamie´s Mutter starb vor eineinhalb Jahren, als sie in eine der Minenschächte gestürzt ist. Das Jamie immer noch um seine Mutter trauert findet Rachel normal, doch kurz nach ihrer Ankunft verändert sich Jamie und wird immer seltsamer, er sieht überall seine Mutter und redet mit ihr. Er erzählt Rachel, das er von der Zukunft träumt. In einem dieser Träume stirbt Rachel an Weihnachten und seine Mami kommt zurück. Rachel beginnt heimlich nachzuforschen wie damals Jamie´s Mutter ums leben gekommen ist und stößt auf so manches Rätsel.

Das Buch war super toll und spannend geschrieben. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Der Autor weis wie man den Leser an das Buch fesseln kann. Zwischendurch habe ich mich immer wieder gefragt, was jetzt stimmt, was nur erfunden ist, wer lügt und wer sich was ausdenkt.

Ich werde das Buch weiterempfehlen.

dru07, 10.12.2016

"Aber der Tod ist der Preis, den wir für die Schönheit bezahlen."

 

"Stiefkind" ist ein Psychothriller, der dieses Label auch wirklich verdient. Am Anfang startet man recht behäbig in die Handlung und lernt zunächst die wichtigsten Personen - hier die neue Ehefrau und Stiefmutter Rachel, Vater David und seinen Sohn Jamie - kennen.

S.K. Tremayne verwendet unterschiedliche Erzählperspektiven: Die meisten Kapitel sind aus Rachels Sicht geschrieben und sie fungiert auch als Ich-Erzählerin in diesen Abschnitten. Es gibt aber auch mehrere Einschübe, in denen die Perspektive zu David wechselt, allerdings sind diese Abschnitte dann in der dritten Person verfasst. Dadurch fühlte ich mich Rachel immer sehr viel näher als David - allerdings kamen mit dem Fortschreiten der Handlung bei mir auch immer mehr Zweifel auf, ob Rachel denn überhaupt eine zuverlässige Erzählerin ist und inwieweit ich als Leser ihren Ausführungen trauen kann. Alleine dadurch wurde schon eine gewisse Spannung erzeugt, weil ich die geschilderten Ereignisse permanent hinterfragt habe.

 

Zufällig habe ich in diesem Jahr auch zum ersten Mal Daphne du Mauriers "Rebecca" gelesen, und da dieses Buch bei mir noch so präsent ist, sind mir einige Parallelen aufgefallen:

Namenlose Ich-Erzählerin / Rachel Daly: Beide Figuren stammen aus eher ärmlichen Verhältnissen und steigen durch die Heirat mit einem wesentlich älteren Mann um etliche Gesellschaftsschichten auf. Beide haben Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl, vergleichen sich ständig mit der ersten Frau, fühlen sich in ihrer neuen Rolle unwohl und denken unterbewusst, dass sie dieses sorglose Leben nicht verdienen.

Maxim de Winter / David Kerthen: Beide stammen aus alten Familien, sind sehr stolz auf ihre Herkunft und wollen ihre Linie keinesfalls aussterben lassen. Für beide ist der Familiensitz (Manderley, bzw. Carnhallow) der wichtigste Anker im Leben, der um jeden Preis erhalten werden muss.

Rebecca de Winter / Nina Kerthen: Beide sind tödlich verunglückt, beide sind ertrunken - Rebecca im Meer und Nina in einem aufgegebenen Bergwerksstollen. Beide sind in das privilegierte Leben hineingeboren worden, werden als mondän und weltgewandt geschildert.

Die Parallelen zwischen den beiden Büchern sind so zahlreich und auffallend, dass es sich wohl kaum um einen Zufall handeln kann. Allerdings bringt die Figur Jamie, das "Stiefkind", hier eine ganz neue Komponente ein, und so entwickelt sich die Handlung auch in eine völlige andere Richtung.

 

Ich hatte mit "Stiefkind" spannende Lesestunden, weil ich den psychologischen Aspekt in solchen Thrillern sehr interessant finde. Für die volle Punktzahl reicht es leider nicht, einerseits

Siderea, 09.12.2016

Die Fotografin Rachel aus ärmlichen Verhältnissen lernt in London den reichen Anwalt David kennen und

heiratet ihn schon nach kurzer Zeit. Sie zieht mit ihm auf sein herrschaftliches Anwesen in Cornwall, wo auch sein 9-jähriger Sohn Jamie und seine demente Mutter Juliet leben. Jamie trauert noch sehr um seine Mutter, die vor zwei Jahren in einer der zum Anwesen gehörenden Zinnminen auf tragische Weise umgekommen ist. Da David unter der Woche in London arbeitet, kümmert sich Rachel um Jamie und das Anwesen.

Rachel hatte in der Vergangenheit psychische Probleme, die wieder auftauchen und sich verstärken, als ihr Stiefsohn ihr sagt, dass sie an Weihnachten sterben wird und seine Mami zurück kehren wird. Er sieht auch Sachen voraus, die eintreffen und behauptet, seine tote Mutter gesehen und gesprochen zu haben.

Das Buch ist sehr spannend geschrieben, besonders in der zweiten Hälfte konnte ich nicht aufhören zu lesen. Allerdings sind einige Dinge für mich doch sehr unglaubwürdig, besonders am Schluss. Die Landschaft Cornwalls wird sehr oft genauestens beschrieben, auch über die dortigen Minen und ihre Geschichte wird ausführlich berichtet. Das renovierungsbedürftige Haus wird recht düster und unheimlich dargestellt - die ganze Szenerie erinnerte mich sehr an einen Romantic Thriller der Achtziger Jahre (arme schöne Frau trifft reichen älteren Mann und zieht zu ihm in sein Schloss samt Stiefkind!).

bärin, 08.12.2016

 

"Stiefkind" ist als Thriller nicht sofort zu identifizieren, denn die Spannung baut erst langsam auf. Wir erfahren zu Beginn erst die Hintergründe, die zu einer Hochzeit von Rachel und David führten. Davis ist mir sofort suspekt, denn ihm umgibt ein leichtes Machtgehabe, was mir unangenehm ist. Rachel ist diejenige, die ausbrechen will und ihr altes Leben hinter sich lassen. Sie ist diejenige, die letztendlich alle Fäden in den Händen hält. Ich war oft überrascht vom Wandel der Emotionen der Protagonisten und empfand es als realistisch und tatsächlich auch authentisch. Das Ende hat mir leider nur bedingt gefallen , da es sehr aufgesetzt wirkte. Trotzdem konnte ich einen gewissen Horror verspüren. Wie würde ich reagieren, wenn mir jemand sagt: "An Weihnachten wirst du sterben?"

 

Der Plot ist sehr gelungen, auch wenn ich  es nicht immer nachvollziehen konnte und mir Jamies Voraussagungen als sehr gruselig erschienen. Natürlich ist mir bewusst, dass Kinder anders trauern, aber wenn sie dabei ein zweites Gesicht entwickeln, dann geschieht dies für mich als Leserin gepaart mit leichtem Schauer. Rachel ist sehr bemüht, Jamie eine gute Mutter zu sein, obwohl sie seine dadurch natürlich nicht ersetzen kann. Manchmal wirkt Rachel auf mich sehr psychotisch, was letztendlich auch eine Erklärung erfordert. In meinen Augen war der Autor oftmals zu sehr bemüht der Story einen Rahmen zu geben. Rachels Gedanken und Wirken innerhalb der neuen Familie zu nutzen war interessant. Oft aber zu dick aufgetragen. Ich war zwischendurch einfach nur noch verwirrt und wusste nicht, wem ich glauben soll. 

David holt weit aus und wird direkt zum Unsympath. Er ist der, dem ich alles zutrauen würde. Ist er derjenige, der Rachel aus dem Weg räumen will? Hat er schon seine erste Frau auf dem Gewissen? 

 

Im Gesamtpaket ist  "Stiefkind" ein sehr gelungener Psychothriller, der trotz seiner Schwächen sehr unterhaltsam war. Ich konnte mich tatsächlich überraschen lassen, denn das Ende war wirklich überraschend und konnte von mir nicht vorhergesehen werden.Ein dicker fetter Pluspunkt!

 

Fazit:

Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung  für "Stiefkind", da der Thriller wie erhofft einige gute Momente hatte, die mir eisige Schauer über den Rücken haben laufen lassen. Manches Drama innerhalb der Neufamilie wirkte allerdings sehr aufgesetzt. Es passte zwar zum Plot, überzeugte aber nicht zu 100%. Trotzdem lohnt es sich, "Stiefkind" zu lesen, da einige Überraschungen aus emotionaler Sicht einiges wieder wettmachen konnten. 

 

Mel.E, 01.12.2016

Die Geschichte ist in Cornwall angesiedelt. Die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Rachel aus London

heiratet Hals über Kopf den reichen, verwitweten David und zieht in dessen prächtiges Anwesen Carnhallow in Cornwall. Davids Reichtum stammt aus Kupferminen, die seit Generationen in Familienbesitz sind. Alles beginnt so gut für Rachel, die von der Schönheit und der Geschichte des abgelegenen Carnhallow fasziniert ist und ihrem Stiefsohn Jamie eine gute Stiefmutter sein will. Doch bald schon tun sich Risse in dieser scheinbar so glücklichen Familie auf. Der Achtjährige nämlich äußert gegenüber Rachel präzise Zukunftsvisionen, die sich auch noch bewahrheiten. Seine letzte lautet „An Weihnachten bist du tot“. Rachel, immer mehr von Panik erfasst, beginnt, der Vergangenheit auf den Grund zu gehen; nebenbei hütet sie ein eigenes Geheimnis …

Über Cornwall gibt es viele Bücher. Während dort die Gegend aber als idyllisch beschrieben wird, vermittelt dieses Buch eine düstere Vision von ihr. Die Atmosphäre dieses Ortes ist so bildhaft beschrieben und quasi zwischen den Zeilen spürbar. Interessant sind die historischen Fakten über das Minenvorkommen. Von Anbeginn an ist alles sehr verworren und ich hatte keine Ahnung, wohin ich geführt werde. So viele Fragen tun sich auf, die erst gegen Ende in für mich befriedigender Weise beantwortet werden – Ist Rachel verrückt oder ihr Stiefsohn? Was ist mit Davids erster Frau, spukt sie als Geist im Haus herum oder entspringt sie der kranken Vorstellung des traumatisierten Jamie? Steckt David vielleicht hinter ihrem Tod? Alle Charaktere sind so wenig verlässlich. Jamie, Rachel, David, Davids Mutter, selbst seine verstorbene Frau – allen kann nicht richtig über den Weg getraut werden. So gehört es sich für einen gelungenen Psychothriller. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Dialoge zwischen Jamie und Rachel sich immer wiederkehrend ähnlich und eindringlich wiederholen und deshalb beim Lesen etwas ermüden.

Das Buch empfehle ich Lesern von Psychothrillern.

nikolaus, 30.11.2016

Ein Psychothriller! Somit habe ich mich auf Spannung und Nervenkitzel gefasst gemacht. Dies jedoch wurde mir erst

nach ca. 200 Seiten vermittelt ~ schade! Denn der Autor kann, dazu aber später mehr. Nun erst einmal zum schleppenden Anfang, bis hin zum nervenaufreibenden hindurch fliegen der Seiten.

Auf dem Klappentext steht, Jamie sei nicht wie andere Kinder, er könne sehen was die Zukunft bringt. Klingt nach einem mystischen Thriller. Besonders zum Ende vermittelt das Buch eine unheimliche Stimmung und doch entwickelt sich die Geschichte nicht so, wie man auf den ersten Blick glauben mag.

Im Fokus stehen am Anfang jedoch die Morvellan Mine und das Haus der Familie Kerthen. Hier schildert Rachel aus der Ich-Person heraus wie sie ihre erste Zeit auf dem Anwesen erlebt, sich mit Davids Mutter bekannt und mit dem Haus vertraut macht. Zu eben diesem Haus gehört eine Jahrzehnte zurückliegende Familiengeschichte. Und darum geht es vorerst, das Haus, die Minen und seine Geschichte. Das frische Eheleben und wie verbunden sich Rachel zu ihrem Stiefsohn Jamie fühlt.

Eine Spannung wird erzeugt, eine Neugierde auf die Geheimnisse wird geschürt. Doch leider schafft der Autor nicht dies zu halten. Immer wieder werden ausführlich die Minen & ihre Herkunftsgeschichte erläutert, ebenso der innige Wunsch Rachels schwanger zu werden:
"Eine Schwangerschaft wäre der Ausweg aus allen Ängsten [...]. Damit alles gut wird." [S. 64|65]
Auch wenn Rachel aus der Ich-Perspektive berichtet und ich Einblicke in ihre Ängste und Gedanken habe, wurde sie mir weder wirklich sympathisch, noch habe ich gänzlich mit ihr gefühlt. Am Ende werden viele Handlungen und Gedanken erklärt und dennoch ergibt es kein rundes Gesamtbild, da einiges nicht nachvollziehbar offen gelegt wird.

Rachel bringt ein düsteres Geheimnis mit, aber besonders neugierig machen die wenigen Kapitel aus Davids Sicht. Hier hat der Autor nicht nur zu einem weiteren Blickwinkel gegriffen, sondern wechselt auch zur personalen Erzählperspektive. Die wenigen Kapitel, die kleinen Gespräche mit seinem Sohn:
"Du darfst nie über das sprechen, was in der Nacht damals passiert ist [...]" [S. 110]
Hinzu kommt Jamies auffälliges Verhalten, welches immer unheimlicher wird, je näher Weihnachten rückt.

Ab der zweiten Hälfte entwickelt sich das Buch zu einem richtigen Pageturner! Ich glaubte zu ahnen worauf es hinausläuft & konnte es doch nicht greifen. Eine düstere und unheimliche Stimmung baut sich auf und jeder Verdacht wird einige Seiten wieder zerstreut.

Der erste Teil des Buches beschäftigt sich zu detailliert mit dem Anwesen und seiner Vergangenheit, welche nur sekundär

crumb, 29.11.2016
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