Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Die Tage, die ich dir verspreche

9783426516768
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Klappenbroschur, Knaur TB
01.09.2016, 368 S.

ISBN: 978-3-426-51676-8
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Roman

Wie fühlt es sich an, das Herz eines Fremden in sich zu tragen? Dieser Frage widmet sich Lily Oliver in ihrem bewegenden Roman "Die Tage, die ich dir verspreche".
»Du hast Glück, Gwen, alles wird gut, Gwen.« Seit ihrer Herztransplantation hört Gwen nichts anderes mehr. Doch statt überschäumender Lebensfreude fühlt sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Und so fasst sie in einer besonders verzweifelten Nacht einen ungeheuerlichen Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und sterben. Ihr entsprechendes Angebot in einem Internetforum liest dessen Moderator Noah, ein junger Student, der keinen großen Sinn in seinem Leben sieht. Er hält ihr Angebot für einen üblen Scherz, geht aber zum Schein darauf ein. Erst als Gwen am nächsten Tag vor ihm steht, um ihn beim Wort zu nehmen, erkennt er, wie schrecklich ernst es ihr ist. Nur mit einem gewagten Handel und einer furchtbaren Lüge kann er ihr das Versprechen abringen, ein paar weitere Tage durchzuhalten. Tage, in denen Noah alles daran setzen muss, Gwen von etwas zu überzeugen, woran er selbst kaum noch glaubt: Dass das Leben lebenswert ist.
"Eines der Bücher, aus denen man anders herausgeht als man hineinging: Mitfühlender, innerlich weiter, empathischer. Überzeugender als Jojo Moyes’ ‚Ein ganzes halbes Jahr‘, intensiv wie John Greens ‚Das Schicksal ist ein mieser Verräter‘. Und man weiß, wie dieses Geocaching eigentlich funktioniert." Bestseller-Autorin Nina George über „Die Tage, die ich dir verspreche"

Die Autorin

Lily Oliver

Portrait von Lily Oliver

Als Kind wollte Lily Oliver Tierärztin werden und wurde dafür von ihrer Künstlerfamilie misstrauisch beäugt. Nach dem Studium stellte sie fest, dass...

zur Autorin Bücher von Lily Oliver

Pressestimmen

"Wow, was für ein Buch. Ein Buch, das einen nachhaltig beschäftigt, bewegt und zum Nachdenken anregt."

Blog Lesezeit, 27.08.2016

"Ein ausgesprochen berührender Roman. Ein Roman, der deutlich aufzeigt, dass mit dem Finden eines Spenderorgans und einer erfolgreichen Transplantation noch lange nicht alle Hindernisse aus dem Weg geräumt sind."

Lesendes Katzenpersonal (Blog), 31.08.2016

"Nachdenklich, unendlich traurig und herzzerreißend schön!"

Lesezeit (Blog), 27.08.2016

"Stimmt nachdenklich und lässt einen auch nach dem Ende sehr nachdenklich zurück."

book-addicted (Blog), 11.09.2016

"Ihr mögt emotionale Geschichten, die euch berühren? Dann ist dieses Buch genau das richtige für euch."

Lines Bücherwelt (Blog), 04.09.2016

"Leicht geschrieben und emotional"

Leseschnecken (Blog), 08.09.2016

"Ein sehr emotionales und bewegendes Buch, dass mich trotz schwieriger Thematik gefesselt hat! Sehr authentisch und realistisch geschrieben!"

Samy's Lesestübchen, 16.09.2016

"Die Autorin schreibt berührend, ohne voyeuristisch daher zu kommen und nimmt den Leser trotzdem mit Gwens Geschichte mit auf eine Achterbahnfahrt, die ihresgleichen sucht."

Elenas ZeilenZauber (Blog), 28.09.2016

"Eine Geschichte fürs Herz im wahrsten Sinne des Wortes. Sie berührt, regt zum Nachdenken an und läßt den Leser lachen und seufzen."

gutowsky-online (Blog), 23.09.2016

"Herzzerreißend und romantisch"

Isar aktuell , 29.09.2016

"Ernste Themen, wunderbare Charaktere und eine Autorin, die daraus einen atemberaubend schöne Geschichte formt. [...] Ein Lesehighlight!"

Grinsekatzes Leseecke (Blog), 16.10.2016

"Eine bewegende Geschichte über Trauer und Schmerz, Freud und Leid, das Leben und den Tod. Einfühlsam, ergreifend und mit einem Hauch von Romantik!"

Canis Librum, 07.11.2016

"ein sehr berührendes, manchmal auch trauriges aber auch mit Humor durchzogenes Buch"

Minicaspis Bücherwelt (Blog), 05.11.2016

"so eine wunderschöne, wenn auch todtraurige Geschichte"

Nickys Bücherwelt (Blog), 08.10.2016

"Ich habe gelacht, geweint, gehofft, gewünscht, geseufzt, geträumt, nachgedacht und vor allem geliebt. Ein wunder, wunderschönes Buch, das ich wirklich jedem ans Herz legen möchte."

Nickys Bücherwelt (Blog), 08.10.2016

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Ein ernstes Thema verpackt in eine Liebesgeschichte. Was für ein wundervoller Roman.

brigitte schreiter, 16.04.2017

Ich war vor längerem bereits nach dem Lesen der Leseprobe sehr gespannt, wie das Buch sein würde und habe

mich daher sehr gefreut, dass ich im Rahmen einer Lesestudie die Möglichkeit erhalten habe, das Buch zu lesen - danke dafür an Jellybooks und den Verlag Droemer-Knaur.

 

Die Autorin hat einen flüssigen und einprägsamen Schreibstil. Die einzelnen Kapitel werden von Postings aus einem Forum für Herzkranke eingeleitet, was mir sehr gut gefallen hat. Die Charaktere von Gwen und Noah, aus deren abwechselnder Sicht erzählt sind, sind sehr gut ausgearbeitet.

 

Gwen leidet unter Schuldgefühlen den Angehörigen jener Person gegenüber, dessen Herz sie erhalten hat. Sie hat das Gefühl, dass sie dankbar und glücklich sein muss, verfällt jedoch im Gegenteil in eine Depression. Als sie Noah kennenlernt, lernt sie langsam, ihr Leben zu akzeptieren, dass sie nichts dafür kann, dass sie leben darf, und dass sie beginnen muss, ihr Leben in Angriff zu nehmen. Ich mochte Gwen sehr gerne. Sie musste in ihrem jungen Leben bereits sehr viel durchmachen, und es standen mir bei ihren Gedanken nicht nur einmal die Tränen in den Augen.

 

Noah mochte ich auch sehr gerne. Er hat die nicht ganz einfache Aufgabe, ein Forum für Herzkranke zu betreuen, wofür er sich mit aller Kraft einsetzt. Sonst jedoch weiß er nicht so recht, was er mit seinem Leben anfangen soll. Und so, wie er Gwen hilft, wieder ins Leben zu finden, so hilft sie ihm im Gegenzug zu erkennen, was er von seinem weiteren Leben erwartet, sich damit auseinanderzusetzen, was er wirklich tun möchte. Jedoch plagen ihn auch furchtbare Schuldgefühle Gwen gegenüber, die denkt, dass auch er ein neues Herz braucht. 

 

Mir hat sehr gut gefallen, wie sich beide im Laufe der Handlung weiterentwickeln. Ich konnte Gwens anfängliche Verzweiflung, Wut und Schuldgefühle gut nachvollziehen. Auch bei Noah wurde gut ausgearbeitet, wie sich seine anfängliche Hilfsbereitschaft und auch Hilflosigkeit Gwen gegenüber langsam in Liebe verwandeln.

 

Dieses Buch gibt dem Leser zu denken. es zeigt auf, dass eine erfolgreiche Transplantation nicht immer heißen muss, dass es dem Empfänger schlagartig gut geht - vom Körperlichen her vielleicht, aber die Psyche spielt auch eine große Rolle. 

 

Obwohl hier natürlich auch die Liebesgeschichte der beiden in den Vordergrund gerückt wurde, geht die Geschichte doch tief. Es ist ein ruhiges Buch, wer Action und Knalleffekte sucht, ist damit auf jeden Fall falsch bedient.

 

Fazit: Eine wirklich schön geschriebener Roman, der aufzeigt, dass das Leben nach einer Organtransplantation nicht immer einfach ist. Eine Liebesgeschichte, die zeigt, dass nicht i

bine174, 09.04.2017

Die Geschichte berührt mich sehr, ein nachdenkliches Buch und eine schöne Liebesgeschichte. Es lohnt sich

es zu lesen.

brigitte schreiter, 13.03.2017

Die Tage, die ich dir verspreche ist ein Roman der einem zum Nachdenken anregt und ein wirklich heikles Thema

behandelt. Es ist eines der Bücher bei denen es mir schwer fällt eine Rezension zu schreiben.  

Gwen hat ein neues Herz bekommen und darf endlich nach Hause. Eigentlich sollte sie sich freuen denn sie darf leben. Aber wie soll sie sich freuen wenn doch wegen ihr ein anderer Mensch sterben musste? Auch ihre Familie ist keine große Hilfe denn sie versuchen normal mit ihr umzugehen und sie traut sich nicht mit ihnen über ihre Gefühle zu sprechen. So fasst sie einen Entschluss der allem ein Ende setzten soll. Sie will ihr Herz verschenken. In einem Forum für Herzkranke postet sie es und schon wenige Minuten später meldet sich Noah der das Herz haben möchte. Gwen macht sich sofort auf den Weg nach München zu Noah. Doch dieser ist völlig sprachlos als Gwen vor seiner Tür steht, denn er hat es nur für einen makaberen Scherz gehalten. Doch er will diese junge Frau nicht einfach wegschicken und versucht ihr zu helfen in ein neues glückliches Leben zu finden. Doch er hat selbst einige Probleme im Leben, wie soll er da jemand anderen helfen können? 

Die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Man findet schnell in die Geschichte rein. Sie ist sehr emotional geschrieben ohne kitschig zu werden. Wirklich Tränen kamen mir nicht, aber es hat mich wirklich berührt. Die Autorin hat es geschafft einem die Tatsache vor Augen zu führen wie es nach einer Transplantation wirklich mit den Menschen weiter geht. In den Medien wird es oft als etwas gutes Hingestellt was schnell geht und die Menschen immer glücklich danach sind. Aber das stimmt nicht. Denn es musste ein Mensch sterben damit ein andere Leben kann. Ich konnte gut mit Gwen mitfühlen denn ich glaube ich würde genauso denken wie sie.  

Was mir auch sehr gut gefallen hat dass die Geschichte immer abwechselnd aus der Sicht von Gwen und Noah geschildert wurde. So gab es Abwechslung im Buch und die Geschichte hat einen die zwei Seiten einer Transplantation aufgezeigt. Zum Schluss ging mir es alles etwas zu schnell und zu gewollt auf ein Happy End zu weswegen ich einen Punkt abziehen muss. Ansonsten wirklich ein Buch was sich gut lesen lässt und einem zum nachdenken bringt. 

nasa, 28.02.2017

Gwen hatte eine Herztransplantation. Eigentlich müsste sie glücklich sein, doch sie hat das Gefühl,

dass jemand für sie gestorben ist. Diese Schuldgefühle will sie aber niemandem anvertrauen. Als ihr alles zuviel wird, fasst sie den Entschluss, ihr neues Herz wieder zu verschenken. Als sie dies in einem Internetforum veröffentlicht, schreibt ihr Noah, der Moderator, dass er das Herz will. Für ihn war es nur ein Witz, doch Gwen meint es ernst und steht bald vor Noahs Tür. Nun versucht Noah mit allen Mitteln, Gwen von ihrem Plan abzubringen.

Meine Meinung:

Die Geschichte wird abwechselnd von Gwen und Noah erzählt. Dadurch kommt man den beiden sehr nahe, da man auch einen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle bekommt. Beide waren mir sympathisch. Ihre Gefühle wurden auch glaubhaft und nachvollziehbar beschrieben.
Gwen ist eine junge Frau, die mit ihrem neuen Herzen nicht klarkommt. Sie hat starke Schuldgefühle, jemandem das Herz "genommen" zu haben. Außerdem hat sie das Gefühl, dass sie eigentlich glücklich sein müsste. Zumindest erwartet dies jeder von ihr. Diesem Druck ist sie auf Dauer nicht gewachsen. Dies wurde hier sehr eindrücklich beschrieben. Sie tat mir richtig leid.
Noah ist ein toller Kerl, der sofort versucht, Gwen zu helfen, auch wenn es ihn überfordert. Durch eine Lüge kann er Gwen zumindest soweit bringen, dass sie noch einige Tage abwartet. Doch nun steht diese Lüge zwischen ihnen und Noah weiß nicht, wie er dies wieder in Ordnung bringen soll.

Da sich die Geschichte um die Organspende dreht, kommt man dadurch auch unweigerlich zum Nachdenken. Bisher war dies eigentlich für mich noch nie ein Thema, aber da hier aus der Sicht von Betroffenen erzählt wird, berührt es sehr. Auch habe ich bisher ebenfalls gedacht, dass man wohl sehr glücklich ist, wenn man ein Spenderorgan bekommt. Hier wird aber gut geschildert, was die Menschen auch nach der Transplantation für ein schwieriges Leben führen. Sie schwanken zwischen Schuldgefühlen, der Freude über ein neues Herz bzw. der Angst vor der Abstoßung. Es ist also nicht sofort alles wieder gut. Das war mir vorher eigentlich noch nie so richtig bewusst.

Der Schreibstil selbst ist leicht und flüssig. Die Charakter und auch die Schauplätze werden dabei auch so anschaulich beschrieben, dass man sofort ein Bild vor Augen hat.

Fazit:

Die Geschichte ist einfühlsam geschrieben und macht nachdenklich. Ich finde sie sehr lesenswert.

MarTina, 01.01.2017

Lange Zeit hat Gwen auf die lebensrettende Operation warten müssen, doch nach der Herztransplantation ist

nichts für sie, wie es sein sollte: Gwen fühlt sich schuldig und möchte ihr neues Herz verschenken. Dafür startet sie einen Aufruf in einem Internetforum, auf den Noah, der Betreiber des Forums, zum Schein eingeht. Er ahnt nicht, wie ernst es Gwen mit ihrem Anliegen ist und als er sie persönlich kennenlernt, setzt er alles daran, ihr zu zeigen, dass das Leben lebenswert ist.

Lily Oliver hat mit „Die Tage, die ich dir verspreche“ einen im wahrsten Sinne des Wortes zu Herzen gehenden Roman geschrieben.

Die Verzweiflung, die Gwen empfindet, las sich aus jeder Zeile und hat die Autorin wirklich gut dargestellt. Gut gefallen hat mir auch, dass die beiden Protagonisten abwechselnd zu Wort kommen. So war der Leser beiden immer ganz nahe und wusste, was der einzelne denkt und warum er oder sie so handelt, wie er (oder sie) es gerade tut.

Auch Noah hat mir sehr gut gefallen. Er, der über sich selbst sagt, dass er bei keiner Sache bleiben würde, betreut das Forum für herzkranke Jugendliche beinahe rund um die Uhr. Das nötigt mir Respekt ab (soweit man das für einen Buchcharakter empfinden kann), denn die vielen traurigen Geschichten zu verfolgen, ist sicherlich nicht einfach – auch oder gerade wenn man selbst nicht betroffen ist.

Und so ist es nicht nur Noah, der Gwen wieder Lebensmut schenken kann.Er selbst findet ebenfalls einen Weg, sein Leben zu meistern. Dass dies nicht von heute auf morgen geschieht, sollte verständlich sein und auch hier lässt Lily Oliver ihren Protagonisten die Zeit, die dafür notwendig ist.

gesil, 19.11.2016

Meine Meinung:

Ganz ehrlich? Mit der Frage Wie fühlt es sich an, das Herz eines Fremden in sich zu tragen? hatte ich mich bis jetzt noch nicht beschäftigt. Deshalb fand ich es toll, dass ich die Autorin auf der Frankfurter Buchmesse kennen lernte und sie etwas über ihr Buch erzählt hat. Keine Frage, dass sie mich neugierig gemacht hat und ich das Buch gerne lesen wollte.

 

So kam es dann, dass ich Gwen und Noah kennen lernte und mich sehr schnell in einer sehr bewegenden Geschichte wiederfand, die einen auch ganz schön nachdenklich machen kann.

Ich lernte die Gedanken der beiden kennen, denn Kapitelweise fand ein Wechsel statt und es wurde aus der jeweiligen Sicht von Gwen und Noah in der Ich-Form berichtet.

Mir hat es sehr gut gefallen, wie Noah versucht, Gwen von dem Vorhaben abzubringen. Allerdings auch befürchtet, dass es Probleme geben wird, wenn seine Lüge ans Tageslicht kommt. Wie es in vielen Büchern vorkommt und mich immer wieder ärgert ist, dass die Beteiligten nicht miteinander sprechen und/oder falsche Schlüsse ziehen. Ich hatte mich schon gefreut, dass es hier anders zu sein schien, aber dann trat doch wieder der Fall ein. Ich möchte hier jetzt nicht  weiter darauf eingehen, ich müsste sonst doch zuviel vom Inhalt verraten.

 

Auf jeden Fall finde ich es toll, dass Lily Oliver von diesem ernsten Thema ein schönes bewegendes Buch gemacht hat. Es hat mich auch sehr gefesselt, wobei ich doch ab und zu das Gefühl hatte, etwas zu alt zu sein. Nun, es mag gut sein, dass ich nicht mehr zu der Altersgruppe gehöre, die in der Hauptsache mit dem Buch angesprochen werden soll. Trotzdem finde ich, dass es durchaus auch von älteren Semestern gelesen werden kann und sollte.

Das Buchcover finde ich sehr ansprechend, die wunderschönen Mohnblumen kann ich nicht nur vorne auf dem Buch, sondern auch in den Umschlagklappen betrachten.

 

 

Fazit:

Ein bewegendes Buch über ein sehr ernstes und überaus interessantes Thema. Nebenbei werden aber auch andere Probleme junger Leute beleuchtet, was mir auch gut gefallen hat. Deshalb empfehle ich dieses Buch nicht nur den Jugendlichen sondern auch den Erwachsenen.

LeseUlla, 10.11.2016

„Die Tage, die ich Dir verspreche“ ist ein Roman über das Leben nach dem „Happy

End“.
Die Protagonistin Gwen ist Teenager und hat jetzt, wo sie ein Spenderorgan bekommen hat, das Leben noch vor sich. Vermutlich nicht ein so langes, wie man als gesunder Mensch erwartet. Dennoch kann sie dieses Geschenk nicht annehmen und hängt in tiefen Depressionen fest, aufgefressen von Ängsten, Schuldgefühlen und Unsicherheiten.
Leider ist sie der Meinung, mit niemandem darüber reden zu können, und versucht alles mit sich selbst zu klären. Panikattacken bestimmen Ihr Leben ebenso wie die Versuche, sich nichts anmerken zu lassen. Dabei sieht sie das Offensichtliche nicht, was Noah betrifft. Gwen ist ein verzweifelter und – leider- stummer Charakter.
Ebenso Noah. Auch er ist verzweifelt, weiß er doch nicht, wohin ihn sein Leben führen soll. Genau wie Gwen trägt er Ängste mit sich herum und auch ihn prägt das Stummsein und das mit niemanden Reden wollen und können.

Natürlich entsteht ein Geplänkel zwischen beiden  und des Leser wird Beobachter einer Liebesgeschichte, die es besser nicht geben sollte. Denn schließlich möchte Gwen ihr Herz an Noah, der ja angeblich auch herzkrank ist, abgeben.

Ich bin mir bis jetzt nicht sicher, in welche Kategorie ich den Roman einsortieren soll und mit welcher Absicht Lily Oliver das Buch geschrieben hat.
Natürlich um auf die Geschichte hinter der Geschichte aufmerksam zu machen. Inspiriert wurde sie übrigens von einer Doku, die von einer Nierentransplantation handelte und in der der Empfänger drei Tage post OP fröhlich durch die Welt hüpfend dargestellt wurde.

Aus meiner Sicht ist „Die Tage, die ich Dir verspreche“ eher ein Jugendbuch, das versucht ein wichtiges  Thema zu transportieren.
Mich als erwachsener Leser konnte der Roman nur schwer mitreißen. Obwohl ich Jugendbücher liebe!
Die Sprachlosigkeit der Hauptfiguren, die Liebesgeschichte, die aus meiner Sicht das wichtige Thema ab einer bestimmten Stelle überdeckt, und die Vorhersehbarkeit haben mich an manchen Stellen einfach genervt und mich wütend gemacht.  Wäre die Thematik nicht so wichtig, würde ich das Buch in der Rubrik „Kaffeelektüre“ ablegen.

Daher gibt Fräulein Briest nur 3 von 5 Sterne für dieses Buch, das ein sehr hübsches Cover hat.

Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen, für die ich mich beworben hatte. Denn die Thematik ist tatsächlich selten und so wichtig. Leider konnten mich weder Charaktere noch Story überzeugen.

Fräulein Briest bloggt, 04.10.2016

Ein wundervolles Cover, ein verheißungsvoller Titel und ein viel versprechender Klappentext ließen ein

großartiges Lesevergnügen erwarten... und ich wurde nicht enttäuscht! Intensiv, bewegend, herzergreifend und gefühlvoll - Die Tage, die ich dir verspreche gehört definitiv zu meinen Buchhighlights dieses Jahr!

Gwen und Noahs Geschichte hat mich gefesselt und emotional tief berührt, denn Lily Oliver erzählt uns eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die das Thema Organspende und -transplantation eindringlich, aber äußerst sensibel behandelt. So begeistert zunächst der einfühlsame Schreibstil der Autorin, der zu einer flüssigen und leicht zu lesenden Erzählung beiträgt. Die Geschichte wird im Wechsel aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt. Auf diese Weise erfährt der Leser/ die Leserin umfassend und eingehend von der emotionalen Reise, die Gwen und Noah durchlaufen. Die Gedanken und Gefühle der handelnden Personen darzustellen, ist der Autorin hervorragend gelungen. Vor allem Gwens Unsicherheit, Ängste, Zweifel und Schuldgefühle werden eindringlich dargestellt. Aber auch von den Gefühlen, die die beiden füreinander entwickeln, erhält man beim Lesen einen äußerst authentischen Eindruck. Dabei wirkt die Geschichte zu keiner Zeit kitschig oder aufgesetzt. Schließlich hat mich sehr beeindruckt, wie die Autorin mit ihrer Geschichte die Notwendigkeit zwischenmenschlicher Kommunikation darstellt. "Ein letztes Mal nehme ich meinen Mut zusammen. Sie sollen nicht länger raten müssen, was ich brauche." - Gwen erfährt im Laufe der Geschichte in dieser Hinsicht neue Erkenntnisse und lernt, wie wichtig es ist, sich Noah und ihrer Familie gegenüber ehrlich zu äußern sowie Wünsche und Gedanken offen darzulegen. Auch wenn zwischenmenschliche Kommunikation oft schwer fällt und sogar schmerzhaft sein kann, macht Lily Oliver mit ihrer Geschichte deutlich, wie entscheidend ein ehrlicher Umgang und ein offenes Miteinander sind.

Die Tage, die ich dir verspreche erzählt in meinen Augen eine äußerst gelungene und wundervolle Geschichte! Wer fesselnde, emotionale und zum Nachdenken anregende Erzählungen mag, findet hier definitiv eine passende Lektüre!

SarahV, 28.09.2016

Einfach einzigartig!

 

"Die Tage, die ich dir verspreche" von Lily Oliver ist eine bewegende, berührende Geschichte, die den Leser zum Nachdenken und Grübeln anregt.

"Herz zu verschenken"! Was würde man sich denken, wenn man diesen Satz in einem Internetforum für Herzkranke liest. Unsere Protagonistin Gwen, war schwer herzkrank und hat ein Spenderherz bekommen. Und nun meint doch tatsächlich jeder Gwen müßte nur so sprühen vor Glück. Und den Spruch: "Du hast Glück, alles wird gut", kann sie nicht mehr hören. Gwen hat seit der Operation jede Lebensfreude verloren und empfindet nur Schuld gegenüber demjenigen, der für sie gestorben ist. Daher entschließt sie sich, ihr Herz zu verschenken. Noah, der Moderator dieses Forums ist, geht zum Schein darauf ein. Doch als Gwen dann vor ihm steht, merkt er , wie verzweifelt sie tatsächlich ist ...

Wenn man dieses Buch aus der Hand legt, muss man erst mal tief durchatmen. Die Geschichte ist wirklich sehr berührend und Gwens Schicksal berührt einen wirklich sehr. Man kann ihre Verzweiflung direkt spüren und irgendwie kann ich sie auch verstehen. Ihr würde es ja nicht gut gehen, wenn nicht jemand gestorben wäre. Und das als Glück für sich selbst anzusehen, ist für den Betroffenen wahrscheinlich unheimlich schwer. Ich glaube, alleine ist das fast nicht zu schaffen. Hier braucht man einfach professionelle Hilfe. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir total super. Man kann sie in Gwen hineinversetzen und auch Noah ist ein sehr gefühlvoller ein einfühlsammer Mensch. Für sein Verhalten muss ich ihn wirklich bewundern. Er hat ja wirklich alles versucht, um Gwen aus der Reserve zu locken. Ob ihm dies gelingt?

Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Eine wirklich sehr gute Geschichte für nachdenkliche und unterhaltsame Lesestunden. Man beschäftigt sich auch mit einem Thema, das nicht alltäglich ist und das finde ich etwas besonderes.
Gerne vergebe ich 5 Sterne.

Die Aufmachung des Buches bzw. das Cover gefällt mir auch sehr gut. Für mich strahlt es eine gewisse Hoffnung aus.

zauberblume, 27.09.2016

„Die Tage, die ich dir verspreche“ ist eine Geschichte fürs Herz im wahrsten Sinne des Wortes. Sie

berührt, regt zum Nachdenken an und läßt den Leser lachen und seufzen.
Es ist eine Geschichte, die dazu verleitet, sich mit dem Thema Organspende und Organtransplantation auseinanderzusetzen, ohne durch zuviel wissenschaftliche Details erschlagen zu werden, und die junge und ältere Leser gleichermaßen ansprechen kann.

Michaela Gutowsky, 27.09.2016

Eigentlich sollte die 19 jährige Gwen glücklich sein. Nach langer Wartezeit findet sich für sie das

passende Spenderherz. Die Transplantation verläuft reibungslos und nach längerer Reha kann sie nach Hause. Doch sie freut sich nicht darauf, sondern plagt sich mit Schuldgefühlen gegenüber dem Spender, der unfreiwillig sein Herz für sie gegeben hat. Gwen bringt nicht den Mut auf, sich jemanden anzuvertrauen, nicht mal ihrer Therapeutin in der Reha.

Ihre Eltern erzählen ihr, dass alles gut ist, planen für sie, ihr Bruder will mit ihr Sport treiben und keiner fragt, was sie möchte. Ihre Schuldgefühle werden immer größer und sie beschließt ihr neues Herz zu verschenken. Durch Recherche im Internet kommt sie auf ein Forum für Herzkranke und postet. „Herz zu verschenken“. Der Moderator Noah glaubt, dass es sich um einen Fake handelt und löscht die Mitteilung. Auf Nachfrage von Gwen, schreibt er ihr, dass er das Herz für sich haben möchte. Für ihn ist die Sache erledig, doch am nächsten Tag steht Gwen vor seiner Tür und er merkt, dass es ihr ernst ist. Sein Ziel ist es, sie von ihrem Vorhaben abzubringen und ihr zu zeigen, dass das Leben lebenswert ist.

Das Buch ist sehr emotional geschrieben, hervorgehoben wird dieses noch dadurch, dass die Geschichte abwechselnd von Gwen und Noah erzählt wird. Hierdurch erfährt der Leser viel über die Gefühlswelt der beiden Protagonisten, die diese durch leben.

Organspende ist ein heikles Thema ist und dieses Buch regt zum Nachdenken an. Beim Lesen ist mir bewusst geworden, dass nach einer gut verlaufenden Transplantation noch nicht wieder alles wie vorher ist. Die Ängste und Depressionen, die auftauchen können, hat die Autorin gefühlvoll vermittelt ohne belehrend dabei zu wirken.

Ein beeindruckendes Buch, das mich noch einige Zeit beschäftigen wird.

Renate, 22.09.2016

Bei diesem Buch fällt mir die Bewertung sehr schwer, denn ich hatte aufgrund des Klappentextes und des

wunderschön gestalteten Covers eine sehr hohe Erwartungshaltung. Ausserdem wurde durch die Bewertung der Bestsellerautorin Nina George, die sich auf der Buchrückseite befindet, meine Erwartung nochmals hochgeschraubt.Ich konnte leider nicht, wie versprochen, Weinen, Lachen oder Mitfühlen oder ich gehe auch nicht anders aus dem Buch heraus. Wenn dann eher enttäuscht. Schade

 

Ich finde den Schreibstil zwar ok, aber, mir fehlt das gewisse Etwas, das mich mitreißt.

Die Autorin schildert interessante Details, die sie auch gut beschreibt, aber eben auch hier, kein Wow-Effekt, wie ich den erwartet habe. Genauso ergeht es mir mit den Charakteren der Mitwirkenden. Hier werden die Gefühle und Vorgehensweisen der jeweiligen Person zwar ebenfalls gut und genau erläutert, jedoch habe ich auch hier "keinen Draht" zur Protagonistin oder auch zunden anderen Beteiligten. Ich möchte fast sagen, dass mir hier, obwohl das Thema wirklich viel Raum dazu lässt, die Tiefe fehlt.

 

Das Buch handelt von Gwen, die nach der Herztransplantation, auf die sie natürlich lange und bang gewartet hat, nicht, wie man annehmen möchte, hocherfreut und super glücklich ist, sondern, in eine schwere Depression fällt. Darum möchte sie ihr neues Herz weiterverschenken. Hierfür hat sie sich Noah auserkoren. Dass das Unterfangen nicht so einfach wird, wie sie sich das vorgestellt hat, ist wohl klar.

 

Mein Fazit: das Thema hätte mehr Potential gehabt

Gudrun, 07.09.2016

Die kranke 19jährige Gwen hat das Glück über eine Spenderliste ein neues Herz zu bekommen. Eigentlich

müsste sie glücklich über dieses Geschenk sein. Das ist sie aber nicht. Sie hat schwer damit zu kämpfen, dass ein anderer Mensch sterben musste. Ihre Gedanken kreisen immer mehr darum und sie ist sogar schon bereit ihr Herz jemandem anzubieten, der damit wirklich glücklich werden soll. Sie möchte lieber sterben, als sich weiter Vorwürfe zu machen. Auch Zweifel sie habe dieses Herz nicht verdient lassen sie depressiv werden.

Eines Tages bietet sie ihr Herz in einem Forum an. Noah, der Forenmoderator glaubt nicht an die Echtheit von Gwen. Er vermutet ein Fake dahinter. Eines Tages wird er eines Besseren belehrt, denn Gwen steht vor seiner Wohnungstür. Noah, der mit seinem Leben selbst nichts anzufangen weiß, hat jetzt eine Aufgabe. Er versucht Gwen von ihrem Vorhaben abzubringen. Er kümmert sich um sie; versucht sie durch eine List von ihrem Vorhaben abzubringen.

 

Dies ist eine sehr emotionale Geschichte, die zum Nachdenken animiert. Eine Liebesgeschichte, die nicht schmalzig daher kommt, sondern gefühlvoll und bewegend ist.

 

Mit diesem Buch hat Lilly Oliver ein Thema aufgegriffen, das jeden betrifft. Sie hat es so geschickt und mit viel Fingerspitzengefühl geschrieben, dass es zu lesen von mir unbedingt empfohlen wird.

Buecherwurm101, 29.08.2016

Die Tage, die ich dir verspreche, von Lily Oliver

 

Cover:

Sehr zurückhaltend und doch wunderbar leicht. (Genau wie das Buch, trotz des sensiblen Themas).

 

Inhalt:

Gwen hatte Glück, sie hat ein Spenderherz bekommen und die Transplantation gut überstanden. „Alles wird gut“ ist der Satz den sie am meisten hört und den sie am meisten hasst. Denn für sie selber ist gar nichts gut.

Psychisch geht es ihr  immer schlechter, sie hat Schuldgefühle ihren Mitkranken gegenüber die kein Spenderorgan bekommen, sie hat Schuldgefühle gegenüber dem Spender und dessen Familie, kurz sie fühlt sich einfach unwürdig mit dem neuen Herzen zu leben. Sie kann sich einfach nicht glücklich fühlen, sie gerät in eine tiefe Depression.  Sie fasst den Plan, dieses Herz einem anderen würdigeren Patienten zu schenken. 

In einem Internetforum bietet sie ihr Herz an. Noah, der Moderator, denkt erst, dies ist ein Fake. Erst als Gwen mitten in der Nacht vor ihm steht, merkt er wie verzweifelt sie wirklich ist.

Er setzt alles daran Gwen Tage abzuringen und sie unbemerkt umzustimmen. Doch dazu stürzt er von einer Lüge in die andere.

Wird es einen Weg aus dieser Sackgasse geben………

 

Meine Meinung:

Diese mitreißende Geschichte erzählt von einer unglaublichen Verzweiflung, Mutlosigkeit und Trauer, ich hab unentwegt Tränen in den Augen und möchte ins Buch rein springen und Gwen wachrütteln oder ihr die Augen öffnen und helfen. Aber ich denke ich wäre genauso hilflos wie ihre Familie und ihre Umgebung.

Und in dieser hochemotionalen und traurigen Atmosphäre schaffe es die Autorin, zwischen den Zellen, den Worten, den Handlungen, Liebe, Hoffnung, Freundschaft, Glück, Zuversicht und ein Lächeln zu zaubern. So dass ich voller Spannung und Vorfreude jede neue Seite umblättere und mir wünschen kann, dass endlich der Knoten platzt. Es entsteht eine Hoffnung und Leichtigkeit, die wie die Sterne am Himmel, immer wieder durchschimmert.

Das Gefühlschaos wird so tief und echt beschrieben, dass ich zeitweise Gänsehaut hatte und mich teilweise genauso ohnmächtig und hilflos fühlte, egal ob Gwen, Noah oder sonst ein Beteiligter.

Gwen und Noah sind so wunderbare Charaktere, so toll beschrieben (auch ihr Umfeld) das es total realistisch wirkt. Auch ihre Gefühle und Gedanken, die sie sich einfach nicht offen eingestehen können.

Die ganze Geschichte ist auf wenigen Wochen komprimiert und doch passiert so viel, dass man am Ende des Buches das Gefühl hat Gwen und Noah ewig lange Zeit begleitet zu haben.

Gelinde, 27.08.2016
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