Verlagsgruppe Droemer Knaur



Mirabellensommer

9783426517406
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Klappenbroschur, Knaur TB
01.06.2017, 288 S.

ISBN: 978-3-426-51740-6
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Roman

Ein charmanter und lebenskluger Sommer-Roman über zwei turbulente Familien in der Provence und eine zauberhafte Liebesgeschichte von der Erfolgsautorin Marie Matisek ..
Zwischen Jasmin- und Rosenfeldern liegt die Domaine de Lafleur im Hinterland von Nizza. Marita ist glücklich mit Lucien Lafleur und ihren neuen Freunden, der alteingesessenen Familie Verbier und den Babajous von der Elfenbeinküste. Auch Gilbert Verbier und Aristide Babajou sind enge Freunde geworden – bis sich Gilberts Enkelin Julie in Aristides Sohn Rachid verliebt. Schnell stellt sich heraus, dass die kulturellen Gräben tiefer sind als gedacht. Marita und Lucien versuchen alles, um die Freunde miteinander zu versöhnen. Doch nach einem hässlichen Streit ist das junge Liebespaar plötzlich verschwunden …

Leselounge

Die Autorin

Marie Matisek

Portrait von Marie Matisek

Die Autorin Marie Matisek lebt mit ihrer Familie, Hund und Kater im idyllischen Umland von München. Neben dem Schreiben pflegt sie ihre Leidenschaften...

zur Autorin Bücher von Marie Matisek

Pressestimmen

"Charmant und turbulent. Ein Buch zum Wohlfühlen und Verlieben."

Petra, 09.06.2017

"Das ist ein wunderschöner Roman, über den Sommer, das sich selbst finden und über Freundschaften, die tief verbinden."

Anetts Bücherwelt (Blog), 12.06.2017

"Wer noch die passende Urlaubslektüre sucht, um sie im Handgepäck mit ans Mittelmeer zu nehmen oder sich vom heimatlichen Balkon aus dorthin zu träumen, findet sie hier garantiert."

Ardeija (Blog), 12.06.2017

"Ein Roman wie geschaffen für einen Urlaub im Süden." <br />

Blog Susanne Edelmann, 30.05.2017

"Ein charmanter und lebenskluger Sommer-Roman über zwei turbulente Familien in der Provence und eine zauberhafte Liebesgeschichte von der Erfolgsautorin Marie Matisek."

green-news.eu, 12.06.2017

"Dieser Roman zeigt wie das Leben sein kann, unberechenbar und tragisch, aber auch voller Freundschaften und Liebe. Das Leben ist schön! La vie est belle!"

Sommerlese Bücherkiste (Blog), 15.06.2017

"Dies ist ein heiterer Roman, eine unterhaltsame Sommerlektüre, der es aber nicht an Tiefgang fehlt."

Annettes Bücherblog, 20.06.2017

"Ein Buch, das einfach ganz viel Wärme ausstrahlt, mit einem sehr schönen, gefühlvollen Schreibstil, der Begebenheiten und Personnen lebendig werden lässt. Liebevoll ausgearbeiete Charaktere und eine Geschichte mit Tiefgang runden das gesamt Bild der Romans ab."

World of Books and Dreams (Blog), 26.06.2017

"(..) eine Sommergeschichte, die sich leicht lesen lässt und zeigt, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft zu Freunden werden können und dass sie somit gemeinsam Probleme des Lebens gut bewältigen können."

Petras Bücherinsel (Blog), 14.07.2017

"Auf geht's mit 'Mirabellensommer' nach Nizza. Hier pulsiert das Leben in all seinen Variationen. Bunt, duftend und köstlich."

Buchrezicenter.de, 07.07.2017

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Ich mag Bücher, die im Sommer in typischen Urlaubsregionen spielen und dabei nicht zu seichte Unterhaltung sind.

Man kann sich so herrlich wegträumen, muss sein Gehirn aber nicht komplett ausschalten. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als der Verlag Droemer Knaur mir den Roman zum Rezensieren anbot. Die Autorin war mir bisher völlig unbekannt. Ich werde aber in jedem Fall weitere Bücher von ihr lesen, da mir ihr Schreibstil gut gefallen hat.

Ort der Handlung ist die Provence, genauer gesagt Nizza und sein Hinterland. Babette und Aristide Babajou, die einst von der Elfenbeinküste eingewandert sind, leben in Nizza. Aristide hat einen kleinen Obst- und Gemüseladen, seine Frau Babette ist Altenpflegerin und betreut den Seniorchef der Domaine Georges Lafleur. Dort lebt neben der Familie Lafleur, zu der auch Marita gehört, die im ersten Teil der Reihe von Norddeutschland in die Provence gezogen ist, auch die Familie Verbier. Als der Senior Georges eines Tages verstirbt, begegnen sich auf dessen Beerdigung der 19-jährige Rachid Babajou und die minderjährige Julie Verbier. Die beiden verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Zunächst wird diese Beziehung von den Freunden belächelt. Aber als es ernster wird, stellt sich heraus, dass gerade Gilbert Verbier Bedenken hat, ob der Sohn seines Freundes Aristide der richtige Umgang für seine Enkelin ist. Die kulturellen Unterschiede scheinen eine unüberwindbare Kluft zwischen den Freunden zu bilden. Bis ein Schicksalsschlag die Familien wieder enger zusammenschweißt. Die jungen Leute sind unterdessen von zu Hause weggelaufen …

Die Autorin versteht es ausgezeichnet, die Atmosphäre der Provence und den Trubel in der Stadt Nizza zu beschreiben. Besonders die Schilderungen der Ereignisse auf der Domaine Lafleur, auf der Parfüm kreiert wird, das Pflücken der Blumen, die Herstellung von Babettes Leckereien, haben mir sehr gut gefallen. Ich fühlte mich, als sei ich mitten unter den Freunden und könnte riechen und schmecken, was sie herstellen.

Die fröhliche Babette ist meine Lieblingsfigur. Sie ist ein Mensch, den jeder gerne um sich hätte. Doch im Laufe der Geschichte wird sie immer nachdenklicher. Ihre Kinder gehen nach und nach aus dem Haus, ihr Mann lebt nur für seinen Obst- und Gemüseladen. Voller Wehmut denkt sie an die Tage in ihrer Heimat zurück, als sie Aristide kennengelernt hat. Erst der bereits oben erwähnte Schicksalsschlag erweist sich dann später doch noch als Anstoß für eine positive Wendung.

Als besonderes Schmankerl lässt die Autorin den verstorbenen Patriarch Georges Lafleur die Szenerie beobachten und dem Leser beschreiben. Diese Abschnitte fand ich höchst amüsant. Die bissige Art des Verstorbenen, der ein scharfer Beobachter ist, hat mich sehr amüsiert.

Fazit:
Leicht

Simone Kühlewind, 04.08.2017

Herausgekommen ist ein wunderbarer Sommerroman mit liebenswerten Charakteren. Es ist ein Roman über die Kraft

der Freundschaft, die sich im Idealfall weder für die Hautfarbe noch die Religion interessiert. Die Menschen stehen einfach zueinander und versuchen sich gegenseitig bei ihren Problemen zu helfen. Und auch wenn es einmal Streit gibt, gibt es doch immer wieder Lösungen. Mir hat dieses Buch wieder unglaublich viel Spaß gemacht. Und wie auch beim letzten Mal würde ich jetzt am liebsten sofort in die Provence reisen, um diese lieben Menschen zu treffen. Aber auch wenn das nicht möglich ist, schafft es Marie Matisek wieder, dass man beim Lesen das Gefühl hat, dort zu sein.

 

Einfach wunderschön. Und am Ende musste ich ein kleines Tränchen der Rührung verdrücken. Warum, verrate ich Ihnen aber hier nicht. Freunden Sie sich mit den Hauptpersonen an und finden Sie es selbst heraus.

Monika Fuchs, 26.07.2017


Meine Meinung:

Nachdem ich das Buch "Sonnensegeln" gelesen hatte, freute ich mich, nun die Fortsetzung lesen zu können. Und ich kann gleich zu Anfang erwähnen, dass es der Autorin gelungen ist, eine fesselnde Fortsetzung zu schreiben.

 

Georges ist glücklich und ärgert zu gerne die Frauen mit seinem Verhalten. Alle lassen ihn aber gewähren und später hat Georges mich mit seinen Betrachtungen aus seinem Blickwinkel erfreut.

Alle sind mehr oder weniger glücklich, aber so etwas hält ja nie lange an, denn irgendwas ist immer. Besonders wenn man Kinder hat, sie werden erwachsen, gehen aus dem Haus, haben eigene und meist andere Ansichten als ihre Eltern. Es ist nicht immer leicht, für keinen der Beteiligten.

 

Marie Matisek hat es bestens verstanden die großen und kleinen Alltags- und Familiensorgen in diesem Buch unterzubringen. Es geht um Veränderungen, aber auch um Freundschaften und den Zusammenhalt. Ich freute mich, dass ich alles Bekannte aus dem ersten Buch wieder traf. Denn sie alle waren mir sehr sympathisch, natürlich habe ich mich am meisten für und über die Frauen gefreut. Da ich dazu aber nichts verraten möchte, muss jeder selber lesen, was ich meine.

 

Ein sehr angenehmer Nebeneffekt war für mich auch diesmal wieder, dass ich den Sommer in Grasse und Nizza verbringen konnte. Leider konnte ich die Köstlichkeiten, die Babette und auch Ségolène zubereiteten nicht probieren, ich durfte nur davon lesen, aber in der Umschlagseite befindet sich ein Rezept eines Mirabellen-Mango-Chutneys, das könnte man ja mal probieren.

 

 

Fazit:

Ein weiteres wunderschönes Sommerbuch von Marie Matisek, man kann es alleine lesen, es macht aber mehr Spaß, zuerst "Sonnensegeln" zu lesen. Ich empfehle es auf jeden Fall gerne weiter.

LeseUlla, 27.06.2017

Für mich ist dies ein absolut sommerlicher Wohlfühlroman, der mit der unvergleichlichen Atmosphäre der

Provence punktet und einige interessante Figuren zur Unterhaltung bereithält.
Ein Roman, der aber auch über den entsprechenden Tiefgang verfügt, den ein Buch benötigt, um zu einem 5-Sterne-Buch zu avancieren. Denn es geht um die Selbstfindung, die Ablösung von den Kindern und über tiefe Freundschaften, die dem Leben erst die richtige Würze geben.


Dieser Roman zeigt wie das Leben sein kann, unberechenbar und tragisch, aber auch voller Freundschaften und Liebe. Das Leben ist schön! La vie est belle!
 

sommerlese, 14.06.2017

Der perfekte Sommerroman - Zum Träumen schön!

Endlich geht es wieder in die Provence! In ihrem neuen Roman "Mirabellensommer" entführt uns die Autorin Marie Matisek wieder nach Frankreich. Hier dürfen wir wieder viele alte Bekannte, die wir bereits aus "Sonnensegeln" kennen besuchen. Auf der Domaine de Lafleur im Hinterland von Nizza fühlt man sofort wieder wie zuhause und der Urlaub beginnt bereits mit der ersten Zeile, die man gelesen hat.

Hier zwischen Jasmin- und Rosenfeldern liegt die Domaine de Lafleur. Marita, die aus Amrum stammt, hat hier in dieser Traumgegend ihre neue Heimat gefunden. Zwie Jahre ist sie nun schon mit Lucien Lafleur glücklich. Marita unterstützt in wo sie nur kann und Lucien kann sich der Kreation neuer Düfte widmen. Hier ist es wie im Paradies. Marita hat hier schon viele neue Freunde gefunden, und zwar die alteingesessenen Familie Verbier und den Babajous von der Elfenbeinküste. Besonders mit Babette verbindet sie eine tiefe Freundschaft. Und nun macht sich Babette Sorgen um ihren Sohn Rachid. Hat er sich doch ausgerechnet in den jüngsten Spross der Famillie Verbier verliebt. Doch plötzlich scheinen die kulturellen Gräben tiefer als gedacht. Doch plötzlich überschlagen sie die Ereignisse......

Ich habe mich riesig gefreut, wieder auf der Domaine zu sein. Ich habe sofort wieder diesen wunderbaren Duft, der Rosen- und Jasminfelder in der Nase. Der Schreibstil der Autorin ist einfach so super. Man taucht sofort in die Geschichte ein und sieht das geschäftige Treiben, das auf der Domaine herrscht. Begeistert habe ich Babette und George Lafleur auf ihren Spaziergängen begleitet. Und ich war traurig, als das Schicksal zugeschlagen hat. Aber George hat uns die ganze Geschichte begleitet und wunderbare Kommentare abgegeben, über die ich schmunzeln konnte. Und Marita fühlt sich hier wie zuhause. Man sieht förmlich, wie wohl sie sich hier im Kreise dieser Menschen, allen voran der sympathische Lucien, fühlt. Babette ist für mich eine Powerfrau. Respekt, was sie alles auf die Beine stellt und unterkriegen lässt sie sich auch nicht so schnell. Gerne hätte ich etwas von ihren Leckereien probiert und an ihrem Marktstand eingekauft. Und Aristide würde ich auch gerne in seinem Laden besuchen. Hier muss man sich doch einfach wohlfühlen. Franreich ist einfach eine Reise wert.

Für mich war dieses Traumbuch ein Lesehighlight. Ein absoluter Sommer-Sonne-Gute-Laune-Roman. Ich habe herrliche Stunden auf der Domaine Lafleur verbracht. Das Cover ist ein echter Hingucker - einfach ein Traum. Selbstverständlich vergebe ich 5 Sterne und freue mich schon riesig auf die nächste Geschichte der Autorin.

 

zauberblume, 14.06.2017

Die Geschichte spielt in Nizza und auf der Domaine de Lafleur, wo Jasmin und Rosen für die Parfumherstellung

angebaut werden. Hier leben Marita und Lucien Lafleur zusammen mit Luciens Vater Georges. Marita kam vor einigen Jahren aus Deutschland, um Georges zu pflegen, verliebte sich dann aber in dessen Sohn (diese Geschichte wird im Vorgängerroman "Sonnensegeln" erzählt). Nun lebt sie schon einige Jahre in Frankreich und hat gute Freunde gefunden, zum Beispiel Babette Babajou, die einst mit ihrem Mann Aristide als Einwanderin von der Elfenbeinküste nach Frankreich kam. Aristide führt einen Obst- und Gemüseladen in Nizza, wobei Babette ihn unterstützt. Doch eigentlich ist sie Altenpflegerin und als solche kümmert sie sich liebevoll um Georges, bis dieser für immer die Augen schließt. Babette muss sich nun nicht nur beruflich neu orientieren, auch privat ist einiges im Umbruch, denn zwei ihrer Kinder sind bereits von Zuhause ausgezogen und auch die beiden Jüngeren werden langsam erwachsen. Babette muss allmählich loslassen, so schwer ihr das auch fällt. Zum Glück hat sie in Ségolène Verbier, der Köchin der Domaine de Lafleur, eine gute Freundin gefunden und auch Aristide versteht sich gut mit Ségolènes Mann Gilbert. Das ändert sich jedoch, als Julie auftaucht, die Enkelin von Ségolène und Gilbert. Sie verbringt die Ferien bei ihren Großeltern, weil sie es zuhause nicht mehr aushält. Bald verliebt sich Julie in Rachid, den Sohn von Babette und Aristide. Leider lässt der sich, angestiftet von Julie, zu einer Straftat hinreißen und so gibt es bald Ärger zwischen den beiden befreundeten Paaren. Kulturelle Gräben tun sich auf, auch wenn vor allem die Frauen sich emsig bemühen, diese Gräben zuzuschütten. Doch schließlich kommt es zum Streit und am nächsten Tag ist das junge Liebespaar verschwunden. Und dann bricht auch noch ein Feuer aus, Babette und Aristide stehen vor dem Nichts. Nun muss sich zeigen, wieviel ihre Freundschaften wirklich wert sind. Mir hat dieses Buch gut gefallen, denn beim Lesen fühlte ich mich sofort nach Südfrankreich versetzt. Die Spannung kommt ebenfalls nicht zu kurz, dafür sorgen die wechselnden Erzählperspektiven. Zwar ist Babette die Hauptperson des Romans, doch auch ihre Freunde und Familienmitglieder kommen zu Wort. Besonders amüsant sind die Kommentare aus dem Jenseits, die Georges beisteuert. Die Geschichte ist leicht und flüssig zu lesen und auch wer den Vorgänger "Sonnensegeln" noch nicht gelesen hat, kommt hier bestens mit.

Susanne Edelmann, 31.05.2017
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