Verlagsgruppe Droemer Knaur



Wenn du mich tötest

9783426305126
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Taschenbuch, Droemer TB
01.04.2016, 320 S.

ISBN: 978-3-426-30512-6
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Psychothriller

Nach Kinlochbervie, einem Küstenort in den schottischen Highlands, verirrt sich niemand zufällig. Deswegen sorgt der deutsche Tourist Julian im einzigen Hotel der Gegend durchaus für Aufsehen. Verdreckt, durchnässt und völlig verstört bittet der Backpacker um Hilfe. Seine Frau Laura, mit der er einige Tage am Strand der einsamen Sandwood Bay verbracht hat, ist verschwunden. Die Polizei steht vor einem Rätsel, und bald gerät Julian selbst unter Verdacht. Dann wird südlich der Bay die Leiche einer Frau angespült; nackt und kaum mehr zu identifizieren ...

Die Autorin

Karen Winter

Portrait von Karen Winter

Karen Winter ist eine erfolgreiche Spannungsautorin, die seit vielen Jahren mit ihren Thrillern auch die Leser in Frankreich und den Niederlanden...

zur Autorin Bücher von Karen Winter

Pressestimmen

"... ein faszinierender, fesselnder und völlig andersartiger Psychothriller, der einen in seiner atmosphärischen Dichte von Anfang bis Ende in seinen Bann zu ziehen weiß."

booksection.de, 31.03.2016

"Ein Psychothriller der Extraklasse. (...) Karen Winter lockt ihre Leser geschickt in Sackgassen und auf falsche Fährten."

Vital, Mai 2016

"Schon nach kurzer Zeit entwickelte dieses Buch eine Sogwirkung (..) komplexer Psychothriller (...) spannende Handlungen und geschickte Wendungen."

Lianes's Bücherwelt (Blog), 28.04.2016

"Mitreißend konstruierter, erst holprig, dann packend gelesener Thriller um das Verschwinden einer deutschen Touristin."

Bücher-Magazin, 01.08.2016

"Das Psychogramm einer Ehe: bedingungslose Liebe, unkontrollierte Wut und unwiderrufliche Grenzüberschreitungen."

Bm Buch-Magazin, 01.08.2016

Rezensionen

Normalerweise lese ich ein gutes Buch in einem Rutsch durch... durch dieses Buch habe ich mich, vor allem in der

ersten Hälfte, wirklich gequält und es immer wieder zur Seite gelegt. Die Geschichte an sich klingt spannend, aber es werden zu viele Stränge und Sichtweisen auf einmal gestrickt. Es kommen immer wieder Andeutungen, die zwar spannend sind und zum Weiterlesen animieren, aber man hat das Gefühl ein einer Tretmühle zu sein und nicht weiter zu kommen. Erst in der zweiten Hälfte des Buches nimmt es ein wenig Fahrt auf und man will dann auch weiterlesen, um zu wissen, wie es ausgeht und eine Auflösung zu all den Andeutungen zu erhalten. Aber alles in allem kein Buch der Spitzenklasse. Die Geschichte hätte man wesentlich besser umsetzen können, denn drumherum, vor allem der Ort, an dem die Story spielt, hat vieles gepasst. Schade...

Anni, 05.06.2016

Der Spannungsfaktor des Buches ist sehr gut gelungen, durch die Undurchsichtigkeit des Hauptverdächtigen, seine

offensichtlichen Geheimnisse und die Andeutungen in den Nebensträngen bleibt der Leser durchweg sehr neugierig auf die Auflösung.

Diese allerdings ist auf mehreren Ebenen nicht überzeugend. Es ist unglaubwürdig, dass ein Detective Sergeant einen so deutlichen Hinweis schlicht „vergisst“, obwohl er nächtelang über dem Fallordner brütet. Ebenso wenig überzeugt die Erklärung, welches Ereignis die letztendliche Krise der Hauptfiguren ausgelöst hat - zu schnell erzählt, inhaltlich unwahrscheinlich und durch den Charakter der Figuren leider sehr unzureichend vorbereitet.

Tatsächlich können beide Eheleute charakterlich nicht überzeugen. Der eine springt in seinen Charakterzügen immer wieder hin und her, häufig auch unpassend zur umgebenden Handlung, die andere wird zu wenig charakterisiert. So wirkt die „grenzenlose Liebe“ der beiden denn auch sehr plötzlich eingeführt, vorher war davon wenig zu spüren.

Insgesamt ist „Wenn du mich tötest“ ein Roman, der einen schönen Spannungsbogen aufbaut - nicht zuletzt durch intelligent gestreute Hinweise, die neugierig machen, ohne zu viel zu verraten -, ihn aber in den handelnden Figuren nicht halten kann.

suppi, 23.04.2016

Zum Buch: In dem einsam gelegenen schottischen Kinlochbervie gibt es einen seltsamen Fall für

Detective Sergeant John Gills zu lösen: der deutsche Tourist Julian Tahn meldet seine Frau als vermisste Person. Sie ist angeblich beim Campen in Sandwood Bay nicht mehr von ihrem Spaziergang zum Wasserholen zurück gekehrt und seitdem verschwunden. Nach einigen Nachforschungen liegt jedoch der Verdacht nahe, dass Julian seine Frau vielleicht getötet hat; Streitereien und die nach und nach zu Tage kommende Vorgeschichte aus Julians Leben machen Gills misstrauisch. Denn auch Julians erste Frau ist auf schicksalshafte Weise in einer Auseinandersetzung ums Leben gekommen.

Ein Spiel um Liebe, Täuschung und Verwirrung beginnt und man erahnt sehr schnell, dass – wie auch immer - diese Geschichte nicht gut enden kann … 

Mein Fazit: Die Geschichte um Laura und Julian Tahn ist als Psychothriller tituliert, doch sehr viel mehr handelt es sich hier um ein perfides Spiel um Liebe und Hass, Schuld und Eitelkeiten in einer Beziehung. Wer ist hier Täter, wer Opfer und aus welchen Gründen?

Die wichtigsten Fakten kommen erst nach und nach ans Licht, der Leser erhält Hinweise aus der Vernehmung mit Detective Gills sowohl als auch aus Sicht von Julian selbst. Und reimt sich über die zunehmenden Seiten das eigene Urteil zusammen.

Die Handlung an sich verläuft zunächst sehr ruhig, fast so langsam, dass mich die ersten Seiten des Buches fast etwas langweilten. Die Spannung steigt, nachdem Julian verhaftet und eine Pflichtanwältin zugeteilt bekommt. Ab diesem Zeitpunkt wird man auch in die Gedanken um Julians Vergangenheit involviert. Und als Leser beginnt man den Menschen Julian zu analysieren: gedankenlos, einsam und unter Druck unbeherrscht und unberechenbar. Wie kommt man an diesen Punkt?

Gut gefallen haben mir außer dem Geschehen an sich die Beschreibungen der einsamen und schroffen Natur der Highlands und der Eigenarten der hier lebenden Menschen.

Als Hilfe zur Orientierung dient ein Ausschnitt einer Landkarte, die die wichtigsten Orte darstellt.  

Kein rasanter schnelllebiger Thriller – aber eine melancholische intensive Geschichte, die irgendwie aus dem Ruder gelaufen ist … Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung für dieses Buch!

Sandra Stockem, 16.04.2016

Wenn du mich tötest

ein, bis zum Schluss, spannendes Buch mit einem überraschenden Ende. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, teilweise sogar sehr liebevoll, besonders, wenn Eigenarten beschrieben wurden. Teilweise ist die Handlung erschreckend und dann läuft sie wieder ganz ruhig dahin, bis der nächste Paukenschlag kommt. Lesenswert.

Ruth, 14.04.2016

Ein spannendes und aussergewöhnliches Buch. Ausserdem erfährt der Leser viel über Schottland. Sehr empfehlenswert!!

Anna, 05.04.2016

Das deutsche Ehepaar Julian und Laura verbringt ihren Urlaub in den schottischen Highlands. Es wird ein ganz
naturverbundener Urlaub, denn die Beiden zelten mitten im Nirgendwo. In der Ehe von Julian und Laura gibt es einige Höhen und Tiefen, in letzter Zeit überwiegen die Tiefen und die Beiden streiten viel. Eines Morgens geht Laura los zum Strand, um Wasser zum Kochen zu holen. Von diesem Spaziergang kehrt sie nicht zurück.
Erst nach einigen Stunden sucht Julian Hilfe und meldet seine Frau bei der Polizei als vermisst.
Dort gerät er an den übereifrigen Polizisten John Gills. Dem ist der Deutsche mehr als verdächtig und er wittert einen Mord. In den nächsten Tagen setzt er alles daran, hinter das Geheimnis von Julius zu kommen. Als einige später einen Frauenleiche an den Strand gespült wird, fühlt John Gills sich in seiner Annahme bestätigt..

"Wenn Du mich tötest" ist eine Mischung aus Psycho-Thriller, in deren Mittelpunkt es um die komplizierte Beziehung zwischen den Eheleuten Julius und Laura geht, und einem klassischen Krimi, in dem der Leser auf Mördersuche geschickt wird. Der Autorin ist dies sehr gelungen und ich fühlte mich gut unterhalten. Die Firguren in der Geschichte fand ich passend gewählt: Vom undurchsichtigen Ehemann Julius an, dem ehrgeizigen und niemals aufgebenen Ermittler John Gills, der fürsorglichen Wirtin Emma bis zu der verschwundenen Laura. Von Anfang an wurde der Spannungsbogen weiter aufgebaut und ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich war in einer gewissen Weise John Gills und habe versucht, Puzzleteil für Puzzleteil zusammenzusetzen. Immer wieder wurde ich auf eine falsche Fährte gelockt oder wurde von einer unerwarteten Wendung überrascht. Ist Julius ein Mörder? Was geschah mit Laura? Handelt es sich bei der Toten am Strand wirklich um Julius Frau? Auch ich wollte nicht aufgeben, mochte ich doch der scheinbaren Lösung nicht trauen. Seite für Seite habe ich aufgesogen. Schade, das das Buch nur 320 Seiten hat.. Die schottischen Highlands fand ich als Handlungsort für den Roman gut gewählt, gab er der Geschichte doch zusätzlich einen düster-mysteriösen Touch. Das gelungene Cover ist ein Augenfänger und passt sehr gut zur Geschichte und Titel.
Ich kann "Wenn Du mich tötest" allen Lesern empfehlen, die spannende Lektüre suchen, und freue mich auf weitere Romane von Karen Winter. Ob John Gills zukünftig wohl weitere Nüsse zu knacken hat? Von mir gibt es die volle Punktzahl: 5 von 5 Sternen.
Panua, 02.04.2016

Inhalt:
Im einzigen Pub in Kinlochbervie sitzen die Männer vom Hafen beim Feierabendbier. In diesem Ort an der Schottischen Atlantikküste kennt Jeder Jeden und so fällt der deutsche Tourist sofort auf, als er das Pub betritt und bei Emma nach einem Zimmer für die Nacht fragt.
Doch das ist nicht das einzige was auffällt, der junge Mann ist nervös, das fällt vor allem Peter Dunn auf, der den Deutschen bereits begegnet ist. Allerdings war er da noch mit seiner Frau zusammen unterwegs.
Manchmal hat Peter das Glück und kann Touristen für ein paar zusätzliche Pfund rüber zur Sandwood Bay bringen. Nur wenige bleiben über Nacht. Diese zwei wollten jedoch zwei ganze Nächte zelten. Und nun ist der Mann wieder zurück - aber wo ist seine Frau?

Julian Tahn sucht nicht nur eine Bleibe für die Nacht, er muss auch über seinen Schatten springen und die hiesige Polizei anrufen. Seine Frau ist verschwunden, spurlos. Als er in der Männerrunde im Pub den Skipper entdeckt, der sie rüber zur Bay gebracht hat, muss er sich sehr zusammen reißen. Sicherlich hat er seinen Kumpels schon alles erzählt. Von der Überfahrt, dem Streit und dem ... . Oder doch nicht?
Kurz darauf gibt Julian die Anzeige auf. Ian Mackay kommt noch am selben Abend zum Pub und hat bereits im Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Aber er kann den Finger nicht darauflegen. Die Anzeige landet in Iverness bei John Gills, dem sein Vorgesetzter schnell klarmacht, dass er die Touristin unverzüglich zu finden hat. Eine solche Presse sieht man nicht gern in Schottland und so ist John gezwungen sich in seine Heimat zu begeben. Lange war er nicht mehr hier und der Besuch weckt kaum positive Erinnerungen.

Julian Tahn verheimlicht dem Detektive etwas. Das spürt John sofort. Aber er stellt auf stur. Als John bei den ersten Nachforschungen das zurückgelassene Zelt der Tahns einsammelt und untersuchen lässt, scheint der Fall eine vollkommen neue Richtung einzuschlagen. Hat Julian Tahn seine Frau ermordet? Aber wo ist die Leiche?
Als kurz darauf eine weibliche Leiche die auf die Beschreibung der Vermissten haargenau passt angespült wird ist der Fall klar. Oder doch nicht? Tahn beteuert immer wieder seine Unschuld und ganz so einfach identifizieren lässt sich die Leiche in ihrem Zustand nicht. John läuft die Zeit davon.

Meinung:
'Wenn du mich tötest' von Karen Winter ist genau das, was man sich unter einem spannenden Psychothriller vorstellt. Nichts ist wie es scheint, jeder hat ein Geheimnis und die Fäden ziehen sich in alle Richtungen, statt zusammen zu laufen.
Das Buch ist in kurze Kapitel unterteilt, die immer wieder aus verschiedenen Perspektiven die Geschichte weiterführen. Obwohl der Wechsel jedes Mal plötzlich kommt, wird der Leser nicht aus dem Lesefluss gerissen. Jeder Abschnitt endet spannend und man kann das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Irgendwann zeichnet sich ab, was pass
nef, 31.03.2016

Angenehm überrascht ! Dies war das erste Buch , das ich von der Autorin Karen Winter gelesen habe - und es
wird nicht das letzte sein ! Die Geschichte spielt an der Nordwestküste Schottlands ; die Landschaft wird so gut geschildert, daß man sich vorstellen kann schon dort gewesen zu sein. Nun zur Geschichte : Ein junges deutsches Ehepaar im Urlaub an genau dieser Küste in Schottland. Die Ehefrau verschwindet spurlos - sie wird als vermisst gemeldet. Der Fall wird an den jungen Detectiv Sergeant John Gills übergeben. Schon bald hat er den Ehemann in Verdacht ; aber es kommt alles anders wie es scheint..... ! Der Roman wird von Seite zu Seite spannender, man möchte ihn gar nicht mehr aus der Hand legen. Vielleicht gibt es ja bald einen neuen Fall mit dem sympatischen Detectiv ??
Brunhilde Frank, 31.03.2016

Laura und Julian Tahn verbringen ihren Urlaub in Schottland. In der einsamen Sandwood Bay verschwindet Laura eines
Morgens spurlos. Julian meldet sie bei der Polizei als vermisst. Detective Sergeant John Gills aus Inverness wird mit der Aufklärung des Vermisstenfalls in seinem Heimatort Kinlochbervie betraut. Julians Verhalten kommt dem jungen Polizisten schnell merkwürdig vor. Was verschweigt der Deutsche ihm? Was hat er mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun? Hat er sie wohlmöglich getötet?

Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Geschickt platzierte Andeutungen lassen den Leser immer wieder erahnen, dass Julian Tahn nicht all sein relevantes Wissen und alle Vorkommnisse mit der Polizei teilt. So wird Spannung aufgebaut, die während des gesamten Handlungsverlaufs erhalten bleibt. Der Leser wird lange im Unklaren darüber gelassen, warum Julian so handelt. Der Deutsche wird immer mehr zum Verdächtigen.

Der Schreibstil von Karen Winter hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und lässt sich leicht lesen. Die einzelnen Charaktere sind schön dargestellt und gut ausgearbeitet.
Die Beschreibungen der schottischen Landschaft sind sehr anschaulich. Man fühlt sich direkt dorthin versetzt.

Besonders hervorzuheben ist die Karte der Umgebung auf der ersten Innenseite, die dem Leser die Orientierung in dem beschriebenen Gebiet ein wenig erleichtert.

Alles in allem hat mir „Wenn du mich tötest“ wirklich gut gefallen. Es handelt sich um einen durchweg spannenden Psychothriller, dessen Handlung für mich nicht vorhersehbar war. Über weite Strecken hat mich das Buch so sehr gefesselt, dass ich es am liebsten nicht aus der Hand gelegt hätte. Einzig das Ende war für mich ein wenig unspektakulär. Ich weiß nicht, was ich mir erhofft hatte, aber am Ende blieb bei mir die Frage zurück: Das war es jetzt? Trotz dieses kleineren Kritikpunktes kann ich dieses Buch aber vorbehaltlos weiter empfehlen. Es wird vielen Thrillerfans spannende Lesestunden bescheren.
sChiLdKroEte, 31.03.2016

Es beginnt alles ganz harmlos. Das Ehepaar Than befindet sich auf einer Urlaubsreise mit dem Rucksack durch Schottland.
Bis eines Tages Julian Than seine Ehefrau als vermisst meldet. Der junge Detektive Sergeant John Gills aus Inverness wird mit dem Fall betraut, da er aus der Gegend stammt, in der die Frau verschwunden sein soll. Er steht dem Ehemann von Anfang an skeptisch gegenüber, da er die Geschichte von ihm nicht stimmig findet. Bei seinen Ermittlungen stößt er immer tiefer in die Vergangenheit vor. Schnell fängt die Fassade an zu bröckeln und Stück für Stück enthüllt sich Schreckliches. Als dann eine Frauenleiche auftaucht, ist für John Gills der Fall eigentlich schon klar.
Karen Winter schafft es den Leser von Beginn an zu fesseln. Mit jeder Seite, auf der der Leser ein kleines Mosaikstück aus der Vergangenheit erfährt, steigert sich die Spannung. Dabei streut sie gekonnt falsche Spuren aus, so dass immer wenn man meint, dass gesamte Bild zu erkennen, es neue Informationen gibt, die dieses wieder infrage stellen.
Die Charaktere werden von der Autorin wunderbar herausgearbeitet und überzeugend dargestellt. Sei es Julian Tahn, der undurchsichtige Ehemann oder John Gills, der sympathische Ermittler, der sich in den Fall verbeißt.
Herausgekommen ist ein empfehlenswerter Psychothriller, der ohne blutige Darstellungen und unnötige Action auskommt. Man erhält eine sehr atmosphärisch dichte Geschichte, die sowohl von den Charakteren als auch von der schottischen Landschaft geprägt ist.
Volker Ziemann, 30.03.2016

Das Ehepaar Than verbringt ihren Urlaub in Schottland. Alles scheint in Ordnung zu sein, bis Laura verschwindet. Julian
meldet sie als vermißt. Detektiv Sergeant John Gills aus Inverness wird mit der Aufklärung des Verschwindens betraut. Er reist in seinen ehemaligen Heimatort. Als ihm einige Dinge merkwürdig erscheinen, wird er mißtrauisch gegenüber Julian. Er beginnt Julian genauer unter die Lupe zu nehmen und kommt einer schlimmen Vergangenheit auf die Spur. So schlimm, daß er an Lauras Tod glaubt. Dann wird auch noch die Leiche einer Frau gefunden. Der Fall scheint gelöst....


Dieses Buch läßt den Leser einfach nicht mehr los. Die Spannung ist von Beginn an vorhanden und steigert sich mit jeder Seite. Die Autorin schafft es durch gekonnte Irreführungen den Leser so ans Buch zu fesseln, daß man es nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Charaktere sind wunderbar dargestellt, jeder für sich ein Unikum und führt ein Eigenleben, welches wirklich gut herausgearbeitet wird. Man fühlt und leidet mit den Charakteren, traut zwischendurch niemandem mehr. Karen Winter hat einen wunderbar fließenden, leicht lesbaren Schreibstil, der zusammen mit der unendlichen Spannung den Leser nur so durchs Buch fliegen läßt. Auch die Landschaft Schottland kommt nicht zu kurz und wird sehr anschaulich und schön beschrieben. Man fühlt sich förmlich nach Schottland versetzt.

Besonders schön finde ich auf der Innenseite der ersten Umschlagseite die Landkarte. Dies ist ein besonderes Schmankerl, da man dadurch genau sehen kann, in welcher Gegend man sich im Buch gerade befindet.
aebbie, 28.03.2016

„Wenn du mich tötest“ spielt im hohen Norden Schottlands.
Die Orte sind so detailliert beschrieben, dass man sie förmlich vor Augen hat beim Lesen.
Man kann das Meer hören und riechen, den Wind spüren.

Es geht im zentralen um ein deutsches Ehepaar, welches Backpackerurlaub an der Küste macht.
Wobei die Ehefrau verschwindet. Ist sie nur weggelaufen, hat sie Selbstmord begangen oder wurde sie gar getötet.
All dies wird durch die Polizei Schritt für Schritt hinterfragt. Was mir dabei gut gefallen hat, ist der Sichtwechsel der einzelnen Charaktere.
Das Ende war für mich dann doch zu vorausschauend. allerdings gab es dann doch einige Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte.

Ein guter, solider Psychothriller, der sich auch mit den Abgründen in einer Ehe beschäftigt.
Linda, 28.03.2016

Für Liebhaber schottischer Psychothriller! Tolle Atmosphäre, blökende Schafe, Inseln, Klippen, Heidekraut.

Gewürzt mit Bier und Whisky! Wundersame Stimmung!

Über viele Umwege und mit vielen Überraschungen findet sich dann doch die Lösung, warum die eigene Ehefrau verschwunden ist.
Poldi, 26.03.2016

Als Rucksacktouristen sind die Deutschen Julian und Laura Tahn in den schottischen Highlands am Sandwood Bay unterwegs.
Im Küstenort Kinlochbervie meldet Julian seine Frau als vermisst. Sie soll vom Wasserholen nicht in ihr Zelt zurückgekehrt sein. Für den die Ermittlungen führenden, aus der Gegend stammenden Detective Inspector John Gills aus Inverness steht bald fest, dass Julian seine Frau getötet haben muss, nachdem Laura einen wunden Punkt aus der Vergangenheit ihres zu unkontrollierten Gewaltausbrüchen neigenden Mannes ans Tageslicht gebracht hat. Doch trotz Auffindens einer weiblichen Wasserleiche nehmen Gills akribische Ermittlungen überraschende Wendungen, in deren Rahmen die Eheleute Tahn in einem völlig neuen Licht dastehen.

Genau wie den Ermittler treibt den Leser während der Lektüre dieses 314 Seiten umfassenden Psychothrillers die Frage um, was sich zwischen Julian und Laura in der einsamen Bucht wirklich abgespielt hat. Ermittler und Leser werden auf falsche Fährten geführt, die Handlung wird geschickt in eine unvorhersehbare Richtung gelenkt. Erst spät und nach mehreren Wendungen löst sich alles auf. Das Ende ist genial und schlüssig gelöst. Die Geschichte stellt sich genau so dar, wie ich es von einem guten Psychothriller erwarte. Interessant sind die Romanfiguren. Julian Tahn gibt ein schwer einschätzbares Bild von sich. Er bestreitet so vehement einen Mord an seiner Frau, wirkt verletzlich aufgrund eines Problems aus der Vergangenheit, die ihn jetzt einzuholen scheint. Schwer zu beurteilen ist auch, ob er ein liebender oder ein aggressiver, gewalttätiger Ehemann ist. John Gills, der nebenbei ein privates Problem hat, ist in seiner Hartnäckigkeit zu bewundern, mit der er den Fall auch gegen Anordnungen seines Vorgesetzten verfolgt. Er ist ein typischer sturer Highlander. Apropos Highlands – die Wahl dieses Schauplatzes zeigt wieder einmal gut, wie sich die Autorin von den bei ihren privaten Reisen gewonnenen Eindrücken inspirieren lässt. Schilderungen zu Natur und Menschen sind gelungen. Der innere Klappendeckel enthält eine Landkarte, auf der sich alles Geschehen gut nachvollziehen lässt. Als angenehm empfinde ich, dass die Geschichte in keinster Weise blutrünstig ist, obwohl es mehrere Leichen gibt.

Ein fesselndes, absolut lesenswertes Buch.
nikolaus, 25.03.2016

Wenn du mich tötest von Karen Winter ist ein Psychothriller Unis Droemer Verlag erschienen

Laura und Julian Than machen Urlaub in Schottland. In der Sandwood Bay an der Atlantikküste geschieht jedoch schreckliches. Als Julian Than seine Frau als vermisst meldet, wird John Gills, Detektive Sergeant, aus Inverness hinzugezogen, er reist nach Kinlochbervie, seinem eigenem Heimatort. Gills ist skeptisch, er glaubt dem Deutschen nicht. Einiges erscheint ihm merkwürdig.Als er dann noch von Julians schrecklicher Vergangenheit erfährt, bezweifelt John Gills, dass Laura Than überhaupt noch lebt. Als eine Frauenleiche gefunden wird, scheint der Fall klar......

Karen Winters Buch ist ein Psychothriller wie man ihn sich wünscht. Die Geschichte selbst ist nicht brutal oder blutig. Dennoch verbirgt sie ein tiefgründiges Grauen. Der Leser wird gekonnt auf die falsche Spur gelenkt. Ich stand während des Lesens oft vor der für mich logischen Erklärung wie alles zusammenhängt, nur um durch eine eingestreute neue Information zu einem anderen Schluss zu kommen. Nervenaufreibend, aber sehr spannend.
Die Charaktere haben mir auch sehr gefallen. Julian Than ist sehr undurchsichtig, er ist schwer einschätzbar. Ich schwankte ständig zwischen meinen Gefühlen, ist er nun lieber, fürsorglicher Ehemann oder eher ein Tyrann? Laura ist ein Charakter, der sich fast nur durch Eindrücke der anderen einordnen lässt, es passt gut zur Story dieses geheimnisvolle, dass so entsteht. John Gills ist ein fähiger Ermittler, mit eigenen Problemen, die aber eine untergeordnete Rolle spielen. Er war mir sympathisch, es war interessant zu lesen, wie er sich seinem Vorgesetztem widersetzt, um dem verschwinden von Laura Than die nötige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Die weiteren Bewohner von Kinlochbervie runden die überschaubare Anzahl an Charakteren gut ab.

Das Cover des Buches ist interessant, es erinnert an eine Bucht, hat also Bezug zum Inhalt, gefällt mir sehr gut.
Vorne im Buch ist eine Landkarte verzeichnet, die mir half die Örtlichkeiten zuzuordnen.

Dieser Psychothriller bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung. Er ist spannend, bietet nicht vorhersehbare Wendungen die der Geschichte ihren besonderen Reiz bringen. Wer einen actiongeladenen Thriller erwartet, könnte enttäuscht werden.

Karin Winter lebt in Hamburg und hat schon mehrere Bücher veröffentlicht, auch in Frankreich und in den Niederlanden sind ihre Thriller bekannt. Sie reist privat viel, was eine tolle Grundlage für dieses Buch bot, da viele tolle Landschaftsbeschreibungen eingeflossen sind.
Sassenach123, 24.03.2016

Der Psychothriller „Wenn du mich tötest“ entführt den Leser in die schottischen Highlands. Der Autorin Karen
Winter gelingt es, die trostlose Landschaft und das eintönige Leben der Einheimischen dem Idyll, das Touristen in den hohen Norden Schottlands lockt, gegenüberzustellen. So wollen auch der zu Gewaltausbrüchen neigende Julian und die Bloggerin Laura die karge Küstenregion erkunden. Sie hoffen, mit der Reise ihre Beziehung retten zu können, doch dann verschwindet die Frau spurlos. Für den Polizisten John Gills ist schnell klar, dass Julian mit dem Verschwinden seiner Begleiterin zu tun haben muss. Als dann auch noch eine blonde Frauenleiche am Strand angespült wird, scheint der Fall zunächst gelöst. Aber ist nicht Julian das eigentliche Opfer? Er erscheint als tragische Figur, die mit den Schatten ihrer Vergangenheit kämpft. Hat ihn das dunkle Geheimnis seiner Vergangenheit nun doch eingeholt?
Insgesamt: Ein spannender Psychothriller! Mit zahlreichen Wendungen und wechselnden Erzählperspektiven gelingt es der Autorin den Leser zu fesseln. Die Figuren erwachen zum Leben, so dass man als Leser die Gefühle und Motive der Charaktere - alle mit ihren ganz individuellen Problemen behaftet - nachvollziehen kann. Lesenswert!
Bosie, 23.03.2016

Eine fesselnde und wahnsinnig spannende Geschichte. Vom ersten Moment an wird man als Leser von diesem Buch gepackt und
hineingerissen in die Abgründe menschlichen Denkens und Handelns. Bis zum Schluss macht diese Erzählung einige unerwartet Wendungen durch, die einen dazu zwingen weiter zu lesen.
Man fragt sich nicht nur einmal welche abgründige Vergangenheit zu den Geschehnissen führt, die die Hauptcharaktere durchmachen und was hier wirklich passiert ist. Immer wenn man denkt der Ermittler hat die Lösung, kommt es anders.
E. Link, 23.03.2016

Dieses Buch ist leider kein Buch für mich. Schon das Cover ist meiner Meinung nach unheimlich. Es ist zwar sehr
spannend geschrieben aber doch etwas zu heftig für mich. Ich wollte mal einen Psychothriller lesen und testen ob das was für mich ist, dem ist nicht so. Für Fans von Psychothrillern ist das Buch sicher ein Erfolg und auch empfehlenswert. Aber trotzdem hat es sich für mich gelohnt dieses Buch zu lesen, denn jetzt bin ich mir sicher, dass Bücher aus dem Genre Psychothriller nichts für mich sind.
Kirschkompott, 21.03.2016

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Die deutschen Julian und Laura Tahn machen eine Reise durch Schottland. Dann taucht Julian in dem kleinen Ort

Kinlochbervie auf und meldet seine Frau als vermisst. Was geschah in der einsamen Sandwood Bay? Detective John Gills übernimmt den Fall. Als eine tote Frau am Strand gefunden wird, scheinen sich alle Verdächtigungen zu bewahrheiten.

Das Buch liest sich gut und man liest gespannt, weil man erfahren will, was wirklich zwischen den Eheleuten passiert ist. Julian erscheint von Anfang an schuldig und man erwartet jederzeit ein Geständnis. Doch immer wieder tauchen neue Aspekte auf, die die Geschichte in eine andere Richtung lenken. John Gills ist ein sympathischer Ermittler, der sehr viel Einfühlungsvermögen zeigt. Seine Rückkehr in die Einsamkeit der alten Heimat verfolgt man gerne. Die Auflösung des Falls erscheint dann etwas gewollt und lässt den Leser eher unbefriedigt zurück.

Insgesamt eine spannende Geschichte mit vielen unvorhersehbaren Wendungen. Gut!

 

misery3103, 14.09.2017

„Wenn du mich tötest“ ist ein eher leiser Psychothriller, der mit wenig

Action, ohne Gemetzel und kaum Blutvergießen auskommt. Dennoch hat man als Leser ständig das Gefühl, dass etwas Schlimmes passiert sein muss oder das Grauen erst noch beginnt. Durch Gedanken und Erinnerungsfetzen der Protagonisten, die immer wieder gekonnt eingestreut sind, erfährt man nach und nach Einzelheiten über deren zwiespältige Vergangenheit. Einem Mosaik gleich versucht man, Geschehenes zu rekonstruieren und sich ein Urteil zu bilden, um jedoch kurz darauf festzustellen, dass man wieder einmal auf der falschen Fährte war. Neue Namen und Personen tauchen auf, bei denen man vermutet, sie könnten etwas mit dem Fall zu tun haben. Aber was? Das perfide Spiel von Liebe und Hass, Schuld oder Unschuld, Täuschung und widersprechender Gefühle nimmt unaufhaltsam seinen Lauf und steuert auf ein Ende zu, das so nicht vorherzusehen war.

Unbedingt hervorzuheben in diesem Buch sind die wunderbaren Beschreibungen der Landschaft Schottlands, die einsamen Highlands, die schroffen Küsten und die lieblichen Buchten und Sandstrände. Gut akzentuiert sind auch die Eigenarten der dort lebenden Menschen. Die Autorin weiß wovon sie schreibt, hat sie doch, wie sie in der Danksagung am Ende des Buches erwähnt, die Gegend besucht und zwei Nächte in der Sandwood Bay am Strand gezeltet. Überzeugend beschrieben sind auch die Charaktere, alle wirken sehr authentisch. Allen voran Julian, der innerlich zerrissene Ehemann, dessen Gefühle in beängstigender Eindringlichkeit geschildert werden - als Gegenspieler tritt John Gills auf, der sympathische Ermittler, der sich verbissen um den Fall kümmert, obwohl er auch das eine oder andere private Problem mit sich rumschleppt. Einige Einwohner Kinlochbervies und ein paar Kollegen Gills‘ ergänzen die überschaubare Anzahl Mitwirkender. Passend zur Geschichte ist auch das Cover, das sofort einen Eindruck der Einsamkeit vermittelt und das Geschehen gut abrundet.

Herbstrose, 04.06.2017

„Wenn du mich tötest“ ist ein guter, handwerklich ausgefeilter Kriminalroman vor schöner

Kulisse mit allem, was für mich eine gute Ermittlungsarbeit ausmacht.Atemlose Spannung habe ich nicht verspürt, war jedoch bei der Ermittlungsarbeit „voll dabei“, hatte jedoch bis zum Finale meine eigene Vermutung zur Lösung des Falles schon aus den Augen verloren, so dass ich letztlich überrascht werde. Für einen „Psychothriller“ bedürfte es m. E. einer ausgefeilteren, tieferen Handlungsführung und eines anziehenden Spannungsbogens.  Karen Winter, welche zu Recherchezwecken selbst vor Ort gewesen ist, gelingt es, dass ich fast den Fisch im Hafen riechen kann, welcher von den Arbeitern umgeladen wird. Und irgendwie möchte auch ich einmal zur Sandwood Bay wandern. Leseempfehlung für alle Fans guter Ermittlungsarbeit!

Botte05, 15.04.2017

Detective Sergeant Gills wird von seinem Chef mit dem Fall der vermissten deutschen Touristin Laura Tahn beauftragt.

Sie hat zusammen mit ihrem Ehemann Julian Tahn in der Sandwood Water Bay im Zelt übernachtet und ist am nächsten Morgen vom Wasser holen nicht zurück gekommen. Ihr Mann hat sie daraufhin als vermisst gemeldet. Schnell geht die Polizei von einem möglichen Tötungsdelikt aus. Der Hauptverdächtige ist der Ehemann . Mehrere Zeugen berichten von heftigen Ehestreitigkeiten. Sogar von ein körperlicher Angriff seitens des Ehemannes ist die Rede. Er habe sich von ihr trennen wollen, sie habe darauf hin mit Selbstmord gedroht....mehr Als Blutspuren im Zelt gefunden werden, wird Julian vorläufig festgenommen. Nun erfährt die Polizei, dass Julian bereits einmal vor Gericht stand. Er wurde beschuldigt, seine erste Ehefrau Monique getötet zu haben. Er wurde aus Mangel an Beweisen frei gesprochen. Inzwischen wurde eine Leiche an den Strand gespült, auf die die Beschreibung von Laura passt. Julian beteuert weiter seine Unschuld. Nach der gerichtsmedizinischen Untersuchung steht fest: es ist nicht Laura. Ohne Leiche bleibt es ein Vermisstenfall. Die Akte wird geschlossen. Julian wird aus der U-Haft entlassen. Der Polizist Gills will das so nicht hinnehmen. Er ist sich sicher, dass ein Verbrechen geschehen ist. Welchen Hinweis hat er übersehen ? Es handelt sich um einen klassischen Krimi. Der Leser begleitet den ermittelnden Beamten bei seiner Arbeit. Theorien werden aufgestellt und wieder verworfen. Die Geschichte liest sich spannend und bietet keine logischen Brüche. Gut gefallen hat mir das Lokalkolorit der schottischen Highlands

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Leseratte, 28.02.2017

Detective Sergeant Gills wird von seinem Chef mit dem Fall der vermissten deutschen Touristin Laura Tahn beauftragt.

Sie hat zusammen mit ihrem Ehemann Julian Tahn in der Sandwood Water Bay im Zelt übernachtet und ist am nächsten Morgen vom Wasser holen nicht zurück gekommen. Ihr Mann hat sie daraufhin als vermisst gemeldet. Schnell geht die Polizei von einem möglichen Tötungsdelikt aus. Der Hauptverdächtige ist der Ehemann . Mehrere Zeugen berichten von heftigen Ehestreitigkeiten. Sogar von ein körperlicher Angriff seitens des Ehemannes ist die Rede. Er habe sich von ihr trennen wollen, sie habe darauf hin mit Selbstmord gedroht....mehr Als Blutspuren im Zelt gefunden werden, wird Julian vorläufig festgenommen. Nun erfährt die Polizei, dass Julian bereits einmal vor Gericht stand. Er wurde beschuldigt, seine erste Ehefrau Monique getötet zu haben. Er wurde aus Mangel an Beweisen frei gesprochen. Inzwischen wurde eine Leiche an den Strand gespült, auf die die Beschreibung von Laura passt. Julian beteuert weiter seine Unschuld. Nach der gerichtsmedizinischen Untersuchung steht fest: es ist nicht Laura. Ohne Leiche bleibt es ein Vermisstenfall. Die Akte wird geschlossen. Julian wird aus der U-Haft entlassen. Der Polizist Gills will das so nicht hinnehmen. Er ist sich sicher, dass ein Verbrechen geschehen ist. Welchen Hinweis hat er übersehen ? Es handelt sich um einen klassischen Krimi. Der Leser begleitet den ermittelnden Beamten bei seiner Arbeit. Theorien werden aufgestellt und wieder verworfen. Die Geschichte liest sich spannend und bietet keine logischen Brüche. Gut gefallen hat mir das Lokalkolorit der schottischen Highlands

 

Leseratte, 28.02.2017

ulian und Laura verbringen ein paar Tage in Schottland. Doch dann verschwindet Laura und Julian steht plötzlich

als Mörder da. Denn er hat ein schreckliches Geheimnis…. Ein Psychothriller, der in einem rasanten Tempo erzählt wird. Verschiedenen Personen erzählen ihre Version, was den Thriller dadurch noch spannender macht.

Do, 28.01.2017

Sandwood Bay

Es fehlt niemand im Pub, deshalb sind die Besucher überrascht als sich die Tür öffnet und ein weiterer Gast den Raum betritt. Es ist der Deutsche Julian Tahn, er berichtet, seine Frau Laura sei verschwunden. Die Polizei wird benachrichtigt und schon bald kommt der Verdacht auf, Laura Tahn könne tot sein. Einige Ungereimtheiten in Julians Aussagen kommen mit einigen Funden im Gepäck der Eheleute zusammen und Julian wird vorläufig festgenommen, obwohl er beteuert, er habe Laura nicht getötet. Dieser erste größere Fall nach seiner Beförderung führt Detective Sergeant John Gills von Inverness zurück an den Ort seiner Kindheit und Jugend.

 

Karg und weit macht sich das Land um die Sandwood Bay in Schottland aus. Gegen Ende des Sommers bevölkern nur noch wenige Touristen die Gegend. Was mag das Ehepaar Tahn dazu bewogen haben, sich gerade diese zwar malerische aber doch einsame Gegend für einen mehrtägigen Stop ausgesucht zu haben. Seht gut kann man sich Wanderungen an dem kilometerlangen menschenleeren Strand vorstellen. Aber was kann passiert sein, weshalb ist die junge Frau verschwunden. Ein Bootsführer und Hafenarbeiter hat das Paar zu einen Bootsausflug mitgenommen und dabei einen heftigen Streit der Beiden mit anhören müssen. Allerdings verstand er nicht worum es ging, schließlich wurde der lautstarke Disput auf Deutsch geführt.

 

Ein wenig unwirtlich und düster wirkt die Gegend zumindest in der Phantasie des Lesers, der das Land noch nicht bereist hat. Geheimnisumwittert scheint auch die Ehe von Julian und Laura Tahn zu sein. Gespannt verfolgt man wie Julian Tahn nach und nach gezwungen ist, das eine oder andere preiszugeben. Es kommt keine fröhliche Geschichte zutage, aber reicht das als Motiv, seine Frau verschwinden zu lassen? Der frischgebackene Detective Gills scheint zwar einerseits durch seine Ortskenntnis und Herkunft bestens geeignet für die Ermittlungen, doch manchmal wirkt er auch gerade durch seinen persönlichen Hintergrund abgelenkt. Dennoch verfolgt er hartnäckig jeden Hinweis. 

 

Ein Kriminalroman, der einen langsam in seinen Bann zieht, dann mit einer überraschenden Wendung zu verblüffen versteht und schließlich das Mysterium der Sandwood Bay für sich behält.

wal.li, 10.12.2016

Das Ehepaar Laura und Julian Than verbringen ihren Urlaub an der schottischen Atlantikküste und eines Tages

kommt Julian verdreckt in den Ort zurück, sucht sich ein Hotelzimmer und meldet seine Frau als vermisst. Peter Dunn, ein Bootsführer, der die beiden kurz zuvor noch zu einem Ausflug mitgenommen hat, berichtet von einem heftigen Streit zwischen den Eheleuten. Angeblich hatte die trinkfreudige Laura dabei ein Messer in der Hand und wollte sich umbringen. Detective Sergeant John Gills wird der Fall übertragen und er muss zurück in seinen Heimatort, um den Fall zu klären. Julian gibt an, daß Laura lediglich Wasser holen wollte und nicht mehr zum Zelt zurückkehrte. Mehr möchte ich zur Handlung nicht verraten.

Die Autorin hat die Story auf nur 315 Seiten erzählt. Das hat m. M. nach dazu geführt, daß alles kurz und knapp erzählt wurde. Das Spannungsniveau war durchgängig hoch, aber die handelnden Figuren wurden mir nicht vertraut. Julian Thann selbst verweigert nähere Angaben, deshalb kann man als Leser nur Vermutungen anstellen, was gewesen sein könnte. Gewünscht hätte ich mir persönlich mehr Informationen zur Vergangenheit, wie waren denn die Ehen von Julian und warum neigte er zu Gewaltausbrüchen. Auch Peter Dunn hätte ich gerne näher kennen gelernt und gewusst, weshalb John Gills ein gestörtes Verhältnis zu seinem Vater hat. Die Auflösung des Falles war vorhersehbar, zwar nicht in allen Details, und einige Fäden (z.B. wer war nun die Frauenleiche am Strand, was hat Monique ihrem Gynäkologen alles über ihre Ehe erzählt etc.) wurden nicht fortgeführt. Die schottische Landschaft und die Atmosphäre liebt die Autorin, das merkt man an ihren ausführlichen und sehr anschaulichen Beschreibungen.

Fazit:
Der Thriller liest sich beklemmend, fesselnd und flüssig, aber manches wurde mir persönlich einfach zu schnell abgehandelt. Um die Sache für meine Begriffe runder zu machen, hätten einige Seiten mehr nicht geschadet.            
 

girasole, 29.08.2016

Das Fazit meiner Rezension:

Erster Roman einer bekannten Spannungsautorin, deren Pseudonym Karen Winter lautet, der spannend und flüssig zu lesen ist und mit einem sympathischen Ermittler aufwartet sowie interessanten Verdächtigen, die durch John Gills unter das Seziermesser eines Psychogramms geraten, dessen Folgen unabsehbar sind...
Von John Gills, der die schottische Sturheit seines Vaters erbte, aber trotz menschlicher Schwächen ein durchaus sympathischer Ermittler mit dem richtigen Gespür ist, möchte ich sehr gerne noch weitere Fälle (wiederum sehr gerne in Schottland verortet) lesen!! Ich vergebe 4 Sterne und 90° auf der Krimi-Couch.

Sagota, 24.06.2016

Mein Leseeindruck

 

 

 

Mir gefällt der Schreibstil der Autorin überaus gut. Er ist fließend, überaus anschaulich und fesselnd gehalten. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und direkt bildlich vorstellbar.

Besonders die wortkargen, verschlossenen und eigenbrötlerischen Einwohner der einsamen schottischen Küstenregion, mit ihrem ganz eigenen Humor.

Ein deutsches Touristenehepaar lässt sich auf eine Insel schippern. Aber noch auf dem Schiff geraten sie in einen ungemein heftigen Streit, der von dem Schiffer besorgt registriert wird. Nach Tagen kommt der Ehemann vollkommen durchnässt und halb erfroren alleine aufs Festland zurück. Im örtlichen Polizeirevier meldet er seine Frau als vermisst. War der Streit Anlass einer Ehetragödie, hatte er bereits genug von ihr oder steckt vielleicht etwas noch geheimnisvolleres dahinter. Detektive Sergeant John Gills wird auf den Fall angesetzt, wird er dem Geheimnis auf die Spur kommen?

Es verspricht ein interessantes Lesegruseln zu werden.

Caspar, 31.05.2016

Bei Karen Winter handelt es sich offenbar um das Pseudonym einer erfolgreichen Spannungsautorin, die bereits mehrere

Thriller veröffentlicht hat. Schade nur, dass ich keine Ahnung habe, um welche Autorin es sich handeln könnte, denn da mir Wenn du mich tötest ausgesprochen gut gefallen hat, würde ich gerne mehr von dieser Autorin lesen.

Vor allem faszinierte mich der Schauplatz, an dem die Handlung angesiedelt ist, denn die schottische Atlantikküste eignet sich hervorragend als Kulisse für einen düsteren und melancholischen Thriller. Karen Winter ist es gelungen, mich in diese magische Landschaft, um die sich zahlreiche Sagen und Legenden ranken, eintauchen zu lassen und die mystische Atmosphäre, die ihr innewohnt, spürbar zu machen. Man kann den salzigen Geruch des Meeres förmlich riechen und das Kreischen der Möwen sowie das Dröhnen der Brandung, die an die steilen Felsen schlägt, fast hören, während man dieses Buch liest, denn die Autorin kann mit ihrer Sprache wunderbare Bilder malen, ohne sich dabei in allzu ausufernden und langatmigen Landschaftsbeschreibungen zu verlieren. Auch die Mentalität, die den Bewohnern dieses entlegenen Landstrichs im Nordwesten Schottlands zu eigen ist, hat Karen Winter sehr liebevoll dargestellt. Alle Protagonisten dieses Thrillers sind sehr fein gezeichnet und sehr glaubwürdig angelegt.

In weiten Teilen würde ich das Buch jedoch nicht gerade als Thriller bezeichnen, denn es trägt häufig viel eher die Züge eines Melodrams. Es ist das Psychogramm einer fatalen und zerstörerischen Liebesbeziehung, die einerseits von bedingungsloser und leidenschaftlicher Liebe, andererseits aber auch von abgrundtiefem Hass, unbändiger Wut und Gewalt geprägt ist und von einer dunklen Vergangenheit überschattet wird.
Sieht man über ein paar kleine Durststrecken in der Mitte des Buches und einen etwas vorhersehbaren Plot hinweg, war Wenn du mich tötest ein durchweg spannender und vor allem sehr dramatischer Psychothriller. Der Schreibstil von Karen Winter ist leicht, flüssig, aber auch sehr eindringlich. Die angenehm kurzen Kapitel, die häufig mit einem Cliffhanger enden, sorgen dafür, dass der Spannungsbogen stets gehalten wird und sich das Buch sehr schnell lesen lässt. Wer temporeiche- und actiongeladene Thriller mag, wird jedoch ein wenig enttäuscht sein. Außerdem verzichtet die Autorin vollkommen auf blutige Details, sondern setzt stattdessen auf sehr leise Töne.
Mich konnte dieser Psychothriller aufgrund seiner atmosphärischen Dichte, seiner beklemmenden Dramaturgie und dem wunderbar düsteren und mystischen Schauplatz jedenfalls sehr überzeugen.

Claudia Bett, 27.05.2016

Szenen einer Ehe

„Du darfst mich nicht verlassen!“ hatte sie erst gefleht und dann gedroht. „Wenn du mich verlässt, tötest du mich!“

Kinlochbervie, ein Küstenort in den schottischen Highlands. Julian meldet seine Frau Laure als vermisst. Aber ist er deshalb auch ein Mörder? Beide hatten mehrere Tage in der einsamen Sandwood Bay gezeltet. Plötzlich ist Laura spurlos verschwunden. Was war geschehen?

Detective Sergeant John Gills aus Inverness ermittelt und schon bald gerät Julian unter Verdacht, seine Ehefrau ermordet zu haben. Denn nicht weit entfernt wird die Leiche einer jungen Frau an Land gespült. Sie hat blonde, lange Haare, genau wie Laura…

Erzählt wird - teilweise in Rückblenden - das Psychogramm einer Ehe. Ein komplexes Verwirrspiel großer Gefühle. Gekonnt seziert Karen Winter Schritt für Schritt Lug und Trug sowie menschliche Abgründe und deren Folgen.

„Wenn du mich tötest“ punktet mit vielen falschen Fährten und überraschenden Wendungen, mit denen die Autorin die Geschichte voran und die Spannung in die Höhe treibt. Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Nichts ist wie es scheint. Niemand ist, wer er zu sein scheint.

Die schottische Atlantikküste ist die schöne und zugleich mörderische Kulisse für diesen packenden Psychothriller voller Atmosphäre und Aberglaube.

Fazit: Ein Blick in menschliche Abgründe. Düster, soghaft und hochspannend!

Susanne, 23.05.2016

Julian Than macht mit seiner Frau Laura Urlaub in Schottland in der Sandwood Bay. Doch Laura ist verschwunden und

Julian bittet in Kinlochbervie um Hilfe. Die Polizei ist schnell davon überzeugt, dass Julian seine Frau ermordet hat. Dieser bestreitet die Tat, doch er verhält sich merkwürdig. Da wird eine weibliche, kaum noch zu identifizierende Leiche angespült. Außerdem findet man Blutspuren im Zelt und Zugang zu Lauras Online-Tagebuch. Und wieso hat sie ihr Handy nicht mitgenommen, wenn sie tatsächlich freiwillig gegangen ist? Die Suche nach der Lösung führt alle an ihre Grenzen …

 

Karen Winter zeichnet Julian Than so, dass man ihn definitiv nicht mögen kann. Aber auch zu Laura finde ich einfach keinen Zugang und keine Verbundenheit. Die Rückblenden sind so aufgebaut, dass man die Geschehnisse quasi rückwärts erfährt. Das strengt mich persönlich ein wenig an. Ich bin an der Geschichte drangeblieben, weil ich unbedingt wissen wollte, was denn nun geschehen ist. Das Ende ist sehr überraschend und wirklich mit gar nichts zu vergleichen, das ich bisher gelesen habe. Aber wirklich zufriedengestellt hat es mich nicht.

 

Wirklich gemocht habe ich John Gills. Von ihm hätte ich gern mehr gelesen. Seine Figur ist schön aufgebaut, sein Privatleben spielt mit, ist aber nicht der Mittelpunkt. Er ist eine Figur, die sehr ausbaufähig ist. Aber ob er Stoff für eine Serie bietet, bezweifle ich.

 

Schottland als Hintergrund für die Story ist interessant, jedoch hätte Karen Winter die Geschichte ebenso gut an jeder anderen Küste spielen lassen können.

 

Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, warum dies ein Psychothriller ist. Am Ende dann – ja, da habe ich es verstanden. Aber tatsächlich erst auf den letzten Seiten. Bis dahin fühlte sich alles wie ein normaler Krimi an.

 

Obwohl ich mich nicht durch das Buch quälen musste, kann ich nicht mehr als drei Sterne geben. Die Idee für den Plot gefällt mir noch immer sehr, auch die Wendung am Ende, aber dazwischen ist zu viel verlorengegangen. Trotzdem hatte ich eine angenehme Lesezeit und finde das Buch nicht schlecht.

Wortschätzchen, 11.05.2016

Leseeindruck:

Mit "Wenn du mich tötest" von Karen Winter liegt und ein packender Psychothriller vor, der Gänsehaut pur verursacht. Wie man dem Klappentext entnehmen kann verirrt sich selten jemand in das verschlafene Örtchen Kinlochbervie doch dann betritt der deutsche Tourist Julian Than das einzige Hotel der Gegend und verlangt nach einem Einzelzimmer. Soweit nicht ungewöhnlich. Doch bald darauf meldet dieser seine Frau als vermisst. Detective Sergeant John Gills von der Scottish Police aus Inverness übernimmt den Fall. Bald schon gehen die Ermittler davon aus, dass er selbst seine Frau hat verschwinden lassen, obwohl Julian seine Unschuld beteuert. Dann wird südlich der Bay die unbekleidete Leiche einer Frau angespült, die fast nicht mehr zu identifizieren ist ...

Der Fall ist schon vom ersten Kapitel an spannend und direkt ab der ersten Seite, ach was sag ich: Ab dem Klappentext rätselte ich, ob Julian der Mörder sein wird oder nicht. Durch Sequenzen, die Details der Ehe wiedergeben, wird man immer mehr verunsichert, was ist wahr und was nicht. Die Schreibweise ist sehr spannend und düster und irgendwie genau auch wie das Cover sehr nebulös und schottisch kühl. Die Kapitel sind angenehm kurz und so ließ sich der Thriller fast in einem Rutsch lesen. Ich habe mich schon lange nicht mehr so gepackt gefühlt, wie auf diesen 314 Seiten. Die Charaktere sind überschaubar, Julian wenig sympathisch und wenig vertrauenswürdig, Laura ein wenig blass, Sergeant John Gills war mir durchaus sympathisch.

Alles in allem sehr sehr spannend und fesselnd, so dass ich gerne 5 Sterne vergebe!

©esposa1969

 

esposa1969, 10.05.2016


Eines der klassischen Rezepte für Krimis geht auch in diesem Buch gut auf: Ein Mann, der eine neue Beziehung eingeht, verschweigt ein einschneidendes Erlebnis aus seiner Vergangenheit. Die Frau kommt später durch eigene Recherchen dahinter und stellt ihn zu Rede.
Soweit so üblich. Dummerweise tut Laura Tahn dies auf einer Urlaubsreise mitten in Schottland. Und verschwindet bald darauf. Trotz der merkwürdigen Umstände ringt sich ihr Mann, Julian Tahn,  dazu durch, die Polizei zu verständigen und Laura als vermisst zu melden. Dem Detective, John Gills, aus Inverness kommt der deutsche Urlauber reichlich suspekt vor und nach ein paar Indizien forscht er in dessen Vergangenheit und bringt das ans Licht, was auch Laura schon gefunden hatte. Kurz darauf wird in einer Bucht nahe des Ferienortes der Tahns eine weibliche Leiche angespült.
Ein mentales Katz- und Maus-Spiel beginnt. Mehr als eine Fährte bieten sich an und der Leser kann mit Gills und den Polizisten vor Ort in der Sandwood Bay ermitteln, rätseln, verurteilen und falsch liegen. Was geschah nun vor so vielen Jahren? Und was passierte in der Sandwood Bay? Wo ist Laura Tahn und lebt sie überhaupt noch?
Dieser Krimi (die Bezeichnung Psychothriller ist einfach falsch!) lässt den Leser selbstreflektieren und sich fragen, wie weit Ehrlichkeit gehen sollte und wie viel eine Beziehung, so gut sie auch von außen scheinen möge, aushalten kann.
Auf der anderen Seite wird auch die Ermittlungsarbeit beleuchtet und der Druck sowie der Alltag dieser fiktiven schottischen Exekutive in den Mittelpunkt gestellt. Eine Ungenauigkeit, ein Fehler, kann weitreichende Konsequenzen haben.
Die Autorin schafft es, durch kurze Abschnitte und Wechsel der Schauplätze, Spannung zu erzeugen und diese hochzuhalten. Sie widmet der Gefühlswelt des Ehepaars viel Platz, aber auch der Detective ist kein Superheld und wird für den Leser greifbar, mit ihm kann man gut mitfühlen. Ein Krimi, der sich sicher auch in einem oder wenigen Rutschen auslesen lässt.
Gut gefällt mir auch die Umgebungskarte vorne im Einband. Leider sind nicht alle erwähnten Ort verzeichnet.

yesterday, 28.04.2016

Eine spannende Geschichte mit gut durchdachten Charakteren. Die karge wilde Landschaft kann  man sich als Leser

gut vorstellen. Die Handlung birgt so manche menschlichen Abgründe und deckt überraschende Geheimnisse auf.

Das Ende konnte mich leider nicht so ganz überzeugen. Im Großen und Ganzen aber ein sehr solider atmosphärischer Psychothriller.

tootsy3000, 28.04.2016

Einsam, dunkel und rätselhaft fühlt man sich in den schottischen Highlands in diesem Thriller. Wo ist

Laura, ist sie die angespülte Leiche?

sommerlese, 22.04.2016

Dieser Psychothriller hört sich sehr geheimnisvoll an. Ich bin ganz gespannt,ob Julian wirklich der Mörder

ist, oder ob es noch eine andere Lösung zur Aufklärung des Falls gibt.

Beate Sonnabend, 16.04.2016

Ein Psychothriller, der unter die Haut geht!

Inhalt:
Nach Kinlochbervie, einem Küstenort in den schottischen Highlands, verirrt sich niemand zufällig. Deswegen sorgt der deutsche Tourist Julian im einzigen Hotel der Gegend durchaus für Aufsehen. Verdreckt, durchnässt und völlig verstört bittet der Backpacker um Hilfe. Seine Frau Laura, mit der er einige Tage am Strand der einsamen Sandwood Bay verbracht hat, ist verschwunden. Die Polizei steht vor einem Rätsel, und bald gerät Julian selbst unter Verdacht. Dann wird südlich der Bay die Leiche einer Frau angespült; nackt und kaum mehr zu identifizieren ...

Cover:
Das Cover ist sehr passend gestaltet für diesen Psychothriller. Düster und beängstigend wirkt die Frau, die sich schützend selbst umarmt und erzeugt so Gefühle, die man beim Lesen immer wieder bekommt.

Leseeindruck:
Da es sich um eine Psychothriller handelt, ist die Handlung sehr ruhig und ohne Action. Aber trotzdem war mir beim Lesen nie langweilig und ich wollte mehr wissen, mehr in das Leben der einzelnen Personen eintauchen.
Julian wirkt so verloren, so einsam und auch wieder wütend und unbeherrscht. Er überrascht einen immer wieder mit neuen Facetten und man hofft für ihn und seinen Frau nur das Beste. Es war sehr interessant mehr aus seinen Leben zu erfahren und doch blieb ein Teil im Verborgenen.
Für mich persönlich war Julian der wichtigste Protagonisten und ich fühlt sehr mit ihm mit. Die anderen Personen waren aber alle ebenso toll beschrieben und es war interessant, das Zusammentreffen der einzelnen, starken Persönlichkeiten zu sehen.
Das Land, mit seinen rauem Klima und seiner unvergleichlichen Schönheit war toll beschrieben und man möchte selbst gerne auch mal so ein Tour machen. Außerdem waren auch die Sagen und Geschichten, die Mystik über Schottland mit eingebaut, was der Geschichte einen besonderen Charme verlieh.
Im letzten Viertel war mir zwar klar auf was es hinauslief, aber die Autorin schaffte es mich auch hier noch einmal sehr zu überraschen.

Ich gebe für diese Buch eine absolute Leseempfehlung, da der Schreibstil super leicht zu lesen ist, es keine Verständnisprobleme in der Handlung gibt und mich dieses Buch sehr berührt hat.

 

stups80, 16.04.2016

Hallo

Petzzie, 16.04.2016

Szenen einer Ehe

 

„Du darfst mich nicht verlassen!“ hatte sie erst gefleht und dann gedroht. „Wenn du mich verlässt, tötest du mich!“

Kinlochbervie, ein Küstenort in den schottischen Highlands. Julian meldet seine Frau Laure als vermisst. Aber ist er deshalb auch ein Mörder? Beide hatten mehrere Tage in der einsamen Sandwood Bay gezeltet. Plötzlich ist Laura spurlos verschwunden. Was war geschehen?

Detective Sergeant John Gills aus Inverness ermittelt und schon bald gerät Julian unter Verdacht, seine Ehefrau ermordet zu haben. Denn nicht weit entfernt wird die Leiche einer jungen Frau an Land gespült. Sie hat blonde, lange Haare, genau wie Laura…

Erzählt wird - teilweise in Rückblenden - das Psychogramm einer Ehe. Ein komplexes Verwirrspiel großer Gefühle. Gekonnt seziert Karen Winter Schritt für Schritt Lug und Trug sowie menschliche Abgründe und deren Folgen.

„Wenn du mich tötest“ punktet mit vielen falschen Fährten und überraschenden Wendungen, mit denen die Autorin die Geschichte voran und die Spannung in die Höhe treibt. Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Nichts ist wie es scheint. Niemand ist, wer er zu sein scheint.

Die schottische Atlantikküste ist die schöne und zugleich mörderische Kulisse für diesen packenden Psychothriller voller Atmosphäre und Aberglaube.

Fazit: Ein Blick in menschliche Abgründe. Düster, soghaft und hochspannend!

Baerbel82, 15.04.2016

Peter Dunn fährt neben seiner Arbeit am Hafen immer wieder auch mal Touristen auf seinem Boot die Küste

entlang. So auch das deutsche Ehepaar Julian und Laura Tahn. Als Julian 2 Tage später abends alleine in den Pub zurückkehrt und ein Einzelzimmer wünscht, erinnert sich Peter an den bösen Streit der beiden auf dem Boot. Julian meldet seine Frau als vermisst und so wird der sympathische Detective Sergeant John Gills, der aus dieser verlassenen Gegend stammt, zu dem Fall abgerufen. Von Anfang an hat er das Gefühl, die Frau sei tot und er versteift sich auf Julian Tahn als Täter. Der bestreitet diese Tat vehement, ist aber immer nervös und angespannt, was sich schließlich in einen tätlichen Angriff auf Gills entlädt. Nach einem Leichenfund Nahe der Sandwood Bay verhärtet sich der Verdacht gegen Tahn.
Der Psychothriller "Wenn Du mich tötest" wartet mit wunderschönen Beschreibungen dieser einmaligen Landschaft Schottlands auf, Jeder, der schon einmal dort war, wird diese besondere Stimmung wiedererkannt haben. Die Handlung ist zwar spannend, wird aber manchmal durch diese ständigen Wiederholungen der psychischen Aspekte dieses Falls und der Ehe der Tahns auch ausgebremst. Immer wieder wiederholen sich die vielen Andeutungen über das Geschehene und die Vergangenheit. Zur Darstellung kommt ein äußerst sympathischer, angenehmer Detective Sergeant und ein möglicher Täter, bei dem ich immer wieder zwischen Sympathie und Antipathie schwankte. Es wurde viel auf seine psychischen Belastungen und seine innere Zerrissenheit eingegangen. Peter Dunn mit seinen geheimnisvollen Vorahnungen trug viel zur Abwechslung bei.
Alles in allem fand ich das Buch sehr angenehm zu lesen, mit viel Lokalkolorit ausgestattet, das Cover war sehr ansprechend und passend. Ich kann diesen Krimi sehr gut weiterempfehlen.

braunchen, 14.04.2016

Schottland mit seinen interessanten Landschaften und den Meeresküsten wird einem durch diesen Roman geradezu

schmackhaft gemacht. Es scheint ein attraktives Reiseziel zu sein. Differenziert voneinander und somit mit großer Individualität werden die Charaktere dargestellt. Äußerst sympathisch wirkt der junge Detective Sergeant John Gills, der hier mit dem Fall zur Aufklärung des Verschwindens einer Touristin betraut wird. Bei seinen Kollegen und vor allem seinen Kolleginnen scheint er gut anzukommen. Aus Inverness wird er an die Küste geschickt, wo er aufgewachsen ist, und wo die Menschen vor allem vom Fischfang, von der Schafszucht und außerdem vom Tourismus leben. Natur und Mensch sind miteinander eng verbunden. Neben der Analyse von Fakten spielt die Psychologie eine große Rolle. Viele von den in einer wenig bevölkerten Gegend lebenden Menschen und ebenso die dort agierenden Polizisten haben ein besonderes Gespür. Auch die von der Autorin ausgewählte zentrale Handlung basiert ganz wesentlich auf Emotionen und Interaktionen zwischen zwei sich liebenden Menschen, wobei die Vergangenheit des Mannes mit seinen dunklen Seiten bis in die Gegenwart hineinwirkt. Häusliche Gewalt, der Umgang mit Aggressionen bei sich nahe stehenden Menschen, das Durchleben solcher Situationen, die Aufarbeitung danach, dann die Versuche, Gewaltpotentiale zu beherrschen, bilden den Kerninhalt. Somit erscheint die Handlung realitätsnah. Dass ein Urlaub zu zweit in einer einsamen Gegend bestehende Divergenzen einer Beziehung noch verstärkt, das ist gut nachvollziehbar. Fremde tragen ihre persönlichen Probleme aus und die Einheimischen werden mithineingezogen. Insgesamt ergibt sich ein stimmiger Ablauf.

Bellina, 11.04.2016

Der Thriller „Wenn du mich tötest“ von Karen Winter spielt im äußersten Nordwesten Schottlands, dort wo die
Fähren zu den Hebriden ablegen, die Verkehrswege spärlich und die Menschen eins mit dem Atlantik sind, geprägt sind von Meer, Salz, Sand, Fischfang und Schafzucht. Touristen verirren sich nicht zufällig in diesen Landstrich, gezielt aber sehr wohl. Zu pittoresk - auf eine raue und ursprünglich wilde Art präsentiert sich die Natur hier. Hierhin reisen auch Julian Tahn und seine Frau Laura aus München. Nach Aufenthalten in Oban und Ullapool soll der Höhepunkt ihrer Schottland-Tour die Wanderung zur nur zu Fuß (für Normalsterbliche) erreichbaren Sandwood Bay mit ihren beeindruckenden Sanddünen und zum noch weiter nördlich gelegenen Cape Wrath sein. Julian Tahn ist Komponist für Filmmusik, ein Künstler, ein Feingeist, sollte man meinen, der jedoch wie sich im Laufe der Handlung herausstellt gegen seine persönlichen Dämonen kämpft und ein großes Geheimnis aus seiner Vergangenheit macht. Seine Frau Laura ist Mitarbeiterin einer Social-Media-Firma, ein „Selfie-Girl“, Statuspostings, Bilder und Likes sind ihre Welt. Sie kehrt nicht zum Zelt in der Sandwood Bay zurück, nachdem sie am Morgen der geplanten Wanderung zum Cape eigentlich nur Wasser holen wollte. Julian kehrt nach einem Tag vergeblichen Wartens zurück in den kleinen Ort Kinlochbervie und meldet seine Frau als vermisst. Zunächst bei der örtlichen Polizei, Detective Mackay nimmt die Anzeige auf und leitet sie an die übergeordnete Behörde weiter. Ausgerechnet der aus dem Nachbarort Blairmore stammende Detectice Sergeant John Gill der Northern Constabulary in Inverness hat die „Ehre“ den Fall übertragen zu bekommen und in seine alte Heimat zurückzukehren um die Ermittlungen zu leiten. Schnell wird klar, dem Leser und der Polizei, dass Julian etwas zu verbergen hat. Im Folgenden entwickelt sich eine stets spannende Handlung, mit einigen interessanten Wendungen und Enthüllungen, kulminierend in einer (für mich ab einem gewissen Zeitpunkt durchaus naheliegenden) Auflösung von Lauras Verschwinden bis zu einem unerwarteten Ende der gesamten Geschichte. Der Thriller hat mir sehr gut gefallen. Liest sich flüssig und flott, die Länge ist mit 300 Seiten heutzutage ja schon fast als kurz zu bezeichnen – und das ist gut. Kein unnötiges Füllsel stört hier die Spannung. In der absoluten Mehrzahl sehr gut ausgearbeitete Figuren, bis in die Nebenfiguren hinein (Peter Dunn, Emma McCullen, Frank Gill – und ich fand sie super: Samantha Merryweather). Grundsätzlich sehr interessant fand ich, das die Bezeichnung Psychothriller auf dem Cover hier eindeutig nicht auf die Psyche des Lesers durch das Hervorrufen erschütternder Bilder zu sehen ist, sondern in der Beleuchtung der Psyche des Protagonisten Julian. Hier liegt der entscheidende Knackpunkt für die Geschehnisse der Geschichte, sein Charakter, seine Verdrängung und Verheimlichung der Vergangenheit.
Änni, 11.04.2016

Ein leicht und flüssig zu lesender Thriller. Er beschreibt die Schottische Landschaft so gut, dass man sich

vorstellten kann, selber dort zu sein.
Sehr abwechslungsreich geschrieben, da es immer einen Wechsel, aus der jeweiligen Sicht, der verschiedenen vorkommenden Personen gibt.
Bis ganz zum Schluss weiß man nicht, was wirklich geschehen ist und das Ende ist nicht so wie man dachte.

Das Cover passt sehr gut zu diesem Buch, welches mir gut gefallen hat.

 

Punkziki, 09.04.2016

Ein ungewöhnlicher Fall und Schottland pur

Bücher brauchen verlagstechnisch Schubladen. Dieses Buch ist in der Schublade „Psychothriller“ gelandet, weil das wohl am ehesten passt.  Normalerweise nicht mein Genre, aber zum Glück habe ich mich von diesem „Label“ nicht vom Lesen abhalten lassen.

Opfer oder Täter? Das war die Frage, die sich mir schon direkt beim Lesen der Leseprobe gestellt hatte und die sich weiter durch das Buch zog.

Für mich persönlich war schon allein der Schauplatz der Geschichte ein absolutes Highlight: die Nordwestküste Schottlands. Der Ort Kinlochbervie liegt in der Nähe von Durness und Rhiconich - dort bin ich schon gewesen und habe somit Land und Leute in klaren Bildern vor Augen. Karen Winter gelingt es in ihren Ortsbeschreibungen die Landschaft und die Menschen dort lebendig werden zu lassen. Super!

Die Geschichte beginnt im örtlichen Pub aus der Sicht von Peter, der sehr verwundert darüber ist, dass der gerade eingetroffene deutsche Tourist Julian ein Einzelzimmer bucht, denn Peter hatte ihm vor wenigen Tagen auf einer Bootstour die Küste gezeigt - zusammen mit Julians Frau. Die beiden hatten auf seinem Boot einen Streit, den Peter so furchtbar fand, dass er sogar Sorge um sein eigenes Leben hatte. Genaueres können ihm seine Kumpel aber nicht entlocken.

Und siehe da, im zweiten Kapitel, nun aus Julians Sicht, meldet er seine Frau bei der Polizei als vermisst. Es wird ein Polizeikollege aus Inverness hinzubeordert, der ursprünglich aus dem Ort stammt.

Die Erzählweise aus den unterschiedlichen Blickwinkeln hat mir ausgesprochen gut gefallen und die eingeflochtenen Geschichten von Peter und John lassen auch diese Nebenfiguren sehr lebendig werden und die Erzählung bereichern. Johns Art zu ermitteln, fand ich beindruckend. Die Aussage der Pflichtverteidigerin, er würde den Fall unvoreingenommen behandeln, hat sich für mich bewahrheitet. Obwohl er nach Lauras Verschwinden vermutet, Julian hätte sie umgebracht, hat er hauptsächlich versucht, die Wahrheit herauszufinden und zu verstehen.  Auf seiner Suche bis er des Rätsels Lösung erkennen kann, wird auch der Leser auf die ein oder andere falsche Fährte geschickt. Julians Vergangenheit und wie diese sein weiteres Leben beeinflusst und damit diesen Fall verursacht, ist eine ungewöhnliche Geschichte. Das Ende hat noch ein paar unerwartete Wendungen bereit. Klasse gelöst! Ich muss allerdings zugeben, für mich hat sich das Buch eher wie ein Regionalkrimi gelesen. Es war spannend und interessant, aber nicht „thrilling“. Ich konnte das Buch zwischendurch auch problemlos aus der Hand legen. Trotzdem ist es eine tolle Geschichte, bei denen die Menschen und ihr persönliches Schicksal im Mittelpunkt stehen und nicht ein auf Spannung un

Gelis, 09.04.2016

Sassenanch123 beschrieb es so, wie ich es auch empfand: " Er (der Psychothriller (meine Ergänzubg))ist

spannend, bietet nicht vorhersehbare Wendungen die der Geschichte ihren besonderen Reiz bringen. Wer einen actiongeladenen Thriller erwartet, könnte enttäuscht werden".

 

Das Buch zog mich gleich von Anfang an ins Geschehen und in seinen Bann. So erging es mir schon lange nicht mehr, und das noch recht unblutig dazu! Das empfand ich besonders daran auch gelungen: spannend, ohne zu viel Action oder Leichen zu verwenden!

Wohltuend, mit Wendungen, so dass der Leser sich daran erfreuen kann, überraschend mitgenommen zu werden, ohne ganz abstruse Wendungen oder solchen, denen man nicht glauben kann.

 

Ein gelungenes Lesevergnügen, danke an Karen Winter, deren Namen ich mir merke und gespannt bin auf weitere Bücher.

 

lustigeleserin, 30.03.2016

"Wenn du mich tötest" von Karen Winter. Eine fulminante Vorschau auf einen vielversprechenden

Psychothriller! Ein verlassenes Dorf, ein einsam einkehrender Tourist und dessen offensichtlich vermisste Freundin. Was hat Julian mit dem Verschwinden von Laura zu tun? Gab es einen Unfall, ein Verbrechen oder gar einen Mord?! Der Einstieg ist bereits sehr spannend und lässt nur erahnen, was den Leser hier erwartet: Nervenkitzel und Hochspannung - ganz so, wie es sich für einen guten Psychothriller gehört! 

Nepomurks, 18.03.2016

Die Leseprobe verspricht Spannung pur. Mein Wunsch, das Buch insgesamt zu lesen.

Willi2001, 10.03.2016

Das hört sich nach einem ziemlich spannenden Thriller an. Von Karen Winter habe ich bisher noch nichts gelesen und
bin ziemlich neugierig auf dieses Buch. Ich kenne die schottischen Highlands, bin schon dort gewesen und kann mir die Handlung dort sehr gut vorstellen. Wo ist Laura? Ob die angespülte Leiche wirklich Julians Frau ist? Falls ja, ist Julian der Täter?
buchleserin, 10.03.2016

Warum kommt der Tourist Julian alleine zurück ins Hotel, nachdem er mit seiner Frau mit dem Boot rausgefahren ist.
Der Bootsführer erzählt seinem Freund beim Bier von einem ernsthaften Streit. Hat Julian seine Frau umgebracht?
Eine spannende Leseprobe! Macht neugierig auf die Lösung.
Angela Heizmann, 08.03.2016

Ein Pärchen streitet sich auf einem Boot und ein paar Tage später taucht der Mann alleine in einem Motel auf
und bittet ein Einzelzimmer. Das wird von dem Bootsfahrer beobachtet, der sich ebenfalls im Motel befindet. Anschließend lässt der Ehemann einen Cop rufen, um ihm eine Vermisstenanzeige zu geben.
Ganz klar, auch wenn der Titel sagt "Wenn", so hat er seine Frau sicherlich umgebracht
Jazz, 08.03.2016

Spannende rätselhafte Story mit jungen Figuren im abgelegenen Küstenort in Schottland.

Julie, 08.03.2016

Was ist mit Laura Than, der extrovertierten deutschen Touristin, die mit ihrem Ehemann Julian zum Urlaub nach Schottland
kam, geschehen? Julian meldet sie als vermisst, doch welches Verbrechen wird Polizist John Gills in seiner Heimat aufdecken? Da möchte man gerne herausfinden, was an der gewaltigen Küste Schottlands mit ihrem eigensinnige Menschenschlag zwischen dem Paar vorgefallen ist.
Nadines_Buecher, 08.03.2016

Dieser Krimi klingt sooo schön düster; gerne würde ich mich in die nebligen Highlands versetzen lassen.

Kärlek, 07.03.2016

Karen Winter lädt ein in ein spannendes packendes Abenteuer. Mit der ersten Seite ist der Leser in der Handlung und
steigt erst wieder aus, wenn das letzte Wort gelesen ist. Das Buch verkörpert einen Kriminalroman als Repräsentant guter Literatur! Absolut lesenswert!
Bennny, 07.03.2016

Spannender geht es nicht.

bienlein007, 07.03.2016

Die Leseprobe hat mich überzeugt -das Buch möchte ich lesen

hobble, 07.03.2016

Die Story passt zum rauhen, schottischen Hochland. Man ist schon sehr gespannt, wie die Geschichte weiter geht. Wo ist
seine Frau? Wer ist die Leiche?
Warum ist er so verstört? Freue mich auf das Buch.
feuerwehr57, 07.03.2016

Spannung pur !

Erol53, 07.03.2016

Diese Buch ist schon auf meiner Merkliste. Das ist ein MUSS es zu lesen.
Schottland und die Highlands mit den vielen Lochs - einfach herrlich.
Wär natürlich ein Hit dieses Buch testlesen zu dürfen.
Sigrid, 07.03.2016

Karen Winter versteht ihr Metier. Sie fesselt Ihre Leser von der 1. Seite an. Die Einführung in die Story ist
spannend und macht Lust auf die ganze Geschichte. Ich freue mich schon jetzt darauf.
miebre, 07.03.2016

Kein langes drumrumgesülze ehe man "rein" kommt - schon auf der ersten Seite wird ein Spannungsbogen
aufgebaut - tja- bis April müssen wir uns wohl noch gedulden.
Nofretete, 07.03.2016

Die Beschreibung läßt Spannung erwarten. Ich würde es sehr gerne lesen.

Willi2001, 07.03.2016

Ich glaube, das Buch ist ein MUSS für alle Krimifans.

Anke Hauck, 07.03.2016

Das Cover gefällt mir schon einmal sehr gut und auch der Titel lässt Spannung aufkommen. Die Leseprobe
lässt mich sehr neugierig zurück und ich würde das Buch wahnsinnig gerne lesen. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, meh davon ... LG Sandra Berghaus
lenisvea, 07.03.2016

ein Krimi der in den Highlands spielt ist interssant hab noch zwei Bücher der Autorin im Regal stehen ,fand sie
super und würde gerne dieses Buch lesen
LadySamira, 07.03.2016

die leseprobe ist vielversprechend.
ich liebe die schottischen highlands und ein krimi
der dort spielt macht es perfekt. ich würde dieses buch
sehr gerne vorablesen ;)
lilofee, 07.03.2016

verschwundene Personen und verworrende Hintergründe machen einen guten Krimi aus. Ich würde gerne das Buch
vorablesen und so erfahren, was mit Laura passiert ist.
Anja's, 07.03.2016

Dieses Buch scheint spannend zu werden, zumal die schottischen Highlands ohne Leiche ,schon spannend genug sind. Ich
würde dieses Buch gern vorablesen. Ich würde mich freuen.
Beate Sonnabend, 07.03.2016
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