Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Das Sonnenblumenhaus

9783426436066
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E-Book, Feelings
06.04.2016, 336 S.

ISBN: 978-3-426-43606-6
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Roman

Nora hat ihrem Vater Oskar nie verziehen, dass er sie und ihre Mutter vor Jahren verlassen hat. Jetzt steht sie unangekündigt vor der Tür seines Tierhotels, um endlich mit ihm ins Reine zu kommen. Doch obwohl Oskar sie mit offenen Armen empfängt, will es Nora einfach nicht gelingen, die Distanz zu überwinden. Zum Glück helfen Mischlingshündin Mary und der schweigsame Yannik Nora dabei, ihr Herz zu öffnen.

Die Autorin

Nancy Salchow

Portrait von Nancy Salchow

Nancy Salchow, 1981 geboren, arbeitet von Kindesbeinen an an eigenen Romanprojekten, wagte sich allerdings erst 2011 mit ihren Werken an die ...

zur Autorin Bücher von Nancy Salchow

Weitere Teile der Reihe "feelings emotional eBooks"

Pressestimmen

"Ein wunderbar tiefsinniger und einfühlsamer Roman über die Familie und die Liebe."

Das Neue Blatt, Nr. 29/2016

"eine kurzweilig und liebevoll gestaltete Geschichte"

Papier und Tintenwelten (Blog), 14.10.2016

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

"Das Sonnenblumenhaus" von Nancy Salchow ist das zweite Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Ich bin

und war von Anfang an wieder begeistert von der Geschichte und ihren Protagonisten.

Der Inhalt: Nora hat ihrem Vater Oskar nie verziehen, dass er sie und ihre Mutter vor Jahren verlassen hat. Jetzt steht sie unangekündigt vor der Tür seines Tierhotels, um endlich mit ihm ins Reine zu kommen. Doch obwohl Oskar sie mit offenen Armen empfängt, will es Nora einfach nicht gelingen, die Distanz zu überwinden. Zum Glück helfen Mischlingshündin Mary und der schweigsame Yannik Nora dabei, ihr Herz zu öffnen.

Wieder einmal ist es der Autorin gelungen, mich von Anfang an zu fesseln und bin vollkommen eingetaucht in die Geschichte. Der besondere Schreibstil nimmt den Leser sofort gefangen. Ich lerne eine äußerst sympathische Protagonistin kennen. Nora ist eine erfolgreiche Schriftstellerin, die jedoch seit vielen Jahren keinen Kontakt zu ihrem Vater hat. Immer noch gibt sie im die Schuld, dass sie sich mit ihrer Mutter allein durchs Leben kämpfen mußte. Man hat das Gefühl Nora wird oft erdrückt von dem ganzen Schmerz und dann noch ihre kranke Mutter, all dies belastet sie sehr. Auch in ihrer Beziehung ist sie nicht glücklich und da kann ich sie wirklich verstehen. Doch irgendwie braucht sie eine Auszeit und deshalb besucht sie ihren Vater und seine neue Frau in ihrem Tierhotel. Von der Arbeit der Beiden bin ich wirklich sehr beeindruckt. Ihr Vater hat sich seinen Traum erfüllt und geht seiner Arbeit mit Begeisterung nach. Diese Begeisterung ist direkt greifbar. Das Sonnenblumenhaus ist aber auch wirklich ein traumhafter Ort. Hier muss man sich doch einfach wohlfühlen. Diese Ausstrahlung des Sonnenblumenhauses überträgt sich auch auf den Leser. Man genießt die Ruhe und hat auch Zeit zum Nachdenken und so geht es unserer Protagonistin auch. Doch kann Nora über ihren Schatten springen und sich mit ihrem Vater versöhnen?

Das Cover ist einfach traumhaft, ein echter Hingucker, es macht gleich neugierig auf das Buch. Und die Geschichte ist wirklich etwas ganz besonderes, wie alle Bücher von Nancy Salchow. Man spürt das ganze Herzblut, das in diesem Buch steckt. Sehr viel Gefühl und eine besondere Lebensweisheit. Ich habe die traumhafte Geschichte wirklich sehr genossen und sie hat mich auch berührt. Ein toller Lesegenuss. Selbstverständlich vergebe ich 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

zauberblume, 20.06.2016

Kennt ihr die Autorin Nancy Salchow? Ich bisher auch nicht.

Aber nun habe ich einen gefühlvolle Familiengeschichte von ihr gelesen. Eine Geschichte, die es vor 20 Jahren noch nicht gegeben hätte, wage ich zu behaupten. Denn in dieser Geschichte geht es um Gefühle, die entstehen, wenn eine Familie zerbricht und zwar durch Scheidung.

Ich konnte mich sehr gut in den Roman einlesen, der Schreibstil ist flüssig, gut verständlich und ich konnte mich sehr gut in alle Personen und Situationen hineinversetzen.
Es war als wäre ich mittendrin.

Mir ist das Buch sehr nahe gegangen, da ich selbst im Thema stecke. Mein Mann ist schon einmal verheiratet gewesen und hat eine 12 jährige Tochter aus erster Ehe. Das Verhältnis zwischen allen beteiligten Personen ist auch bei uns schwierig. Kontakte teilweise nicht vorhanden, oder nicht genug.

Die Gefühle der beteiligten Personen im Buch, Nora, Alexa, Miriam und Oskar sind für mich sehr treffend beschrieben.Ich habe mich und meine Gefühle bzw. verschiedene Verhaltensweisen von mir und anderen Personen aus meiner Familie wieder entdecken können.
Ich finde das sehr beachtenswert sich so tief in Menschen hineinzufühlen, wenn man die Situation selbst noch nie erlebt hat.

Diese Geschichte zeigt sehr eindrucksvoll, dass keiner der handelnden Personen verurteilt werden sollte. Das passiert im echten Leben sehr schnell. Derjenige, der aus einer Ehe geht ist immer der Schuldige, und die neue Frau sowieso. Nicht nur im Märchen ist man schnell die böse Stiefmutter. Alexa hat mir sehr imponiert, da sie es geschafft hat ihre Gefühle im Griff zu haben, und Noras Abweisung nicht persönlich zu nehmen. Das ist nicht einfach und benötigt viel Selbstbewusstsein und wenig Stolz. Sehr gut fand ich auch Oskars Verhalten, dass er zu Alexa gestanden hat. Ich weiß von vielen Stiefmüttern, dass das oft ein Problem ist und viele darunter leiden, wenn der Mann immer auf der Seite des Kindes steht oder sich zu sehr vom Expartner einspannen lässt. Für mich war es auch wichtig, die Gefühle von Nora zu lesen. Ich verstehe meine Stieftochter, die von mir nichts wissen will, besser und ich hoffe dass ich es schaffe ihre Abweisung genau wie Alexa weniger persönlich zu nehmen.

Hier gibt es keine heile Welt, sondern verletzte Menschen, die Fehler gemacht haben. Hier geht es um Konflikte, und deren Bereinigung. Die handelnden Personen fühlen und lernen umzudenken. Das macht das Buch so spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte.

Für mich persönlich war das nicht nur ein Roman, sondern tatsächlich auch ein Ratgeber. Das Buch hat mir sehr geholfen manche Sachen anders zu sehen und zu bewerten. Das Buch sollte eine Pflichtlektüre für Trennungsfamilien werden, denn ganz oft ist da alles
Gefühlvolle Familiengeschichte, 19.04.2016

Ein gelungener Roman um ein fast alltägliches Problem in der heutigen Zeit. Fesselnd und emotional

geschrieben.

 

 

Charaktere

Nora ist die Protagonistin und hat einiges aufzuarbeiten. Sie wird von der Autorin recht treffend beschrieben, wie es bei Kindern, die erwachsen werden und sich die Eltern getrennt haben, so im Innern ausschaut. Dazu kommen noch andere Charaktere, natürlich Mutter und Vater (beide wie ich finde auch perfekt geschrieben). Sie beide haben wie alle getrennten Eltern nur das Wohl des Kindes im Kopf, aber auch sie selbst dürfen nicht zu kurz kommen und ihr Leben leben.

Dann gibt es da noch diejenigen, die frei sind von dieser Stimmung und die einzelnen Personen so sehen wie sie wirklich sind. Toll gemacht. Die Charaktere sind super aufeinander abgestimmt und wenn man selbst etwas ähnliches erlebt hat, total nachvollziehbar und aus der realen Welt gegriffen.

 

Schreibstil

Nancy hat mit ihrem Roman einfach den Nagel auf den Punkt getroffen und aus einer alltäglichen aber schwierigen Situation einen stimmungsvollen Roman gezaubert. Der Schreibstil zwingt einen direkt dazu weiterzulesen, was meinen Mann dazu veranlasste zu sagen: uih scheint ein toller Roman zu sein. Tja der Schreibstil ist sanft einfach zu lesen, man kommt sofort in die Geschichte und ist mittendrin. Teilweise sah ich die Gegend vor meinen Augen und auch die kleinen Details waren das I-Tüpfelchen und nicht wie in anderen Romanen zuviel.

Nein hier passte alles und es machte Spaß zu lesen. Denn auch der Humor kam mit Sprüchen nicht zu kurz.

 

Meine Meinung

Das Buch durfte ich ja vorablesen und war begeistert. Mich hat das Cover angezogen und das Tierhotel. Alles in allem dachte ich eine schöne locker leichte Lektüre zum Lesen. Ja leicht und locker ist sie, aber auch tiefgründig und teilweise wird sie den einen oder anderen zum Nachdenken anregen, oder zum Nicken und denken, jep genauso ist es. Es ist keine Liebesgeschichte, wie man

vielleicht auch denken kann, das ist hier eher zweitrangig zu setze. Aber ich war einfach von dem ganzen Buch gefesselt. Die Geschichte, die einzelnen Personen, einige Auszüge aus dem wahren Leben gegriffen und mit eingearbeitet. Besser kann man ein Buch kaum schreiben, wenn es nicht um Fantasy geht, sondern um das Leben. Man taucht in eine reale Welt ein und kann sich darin evtl. wiederfinden. Ich war wirklich traurig, als ich das Buch durchgelesen hatte. Vielleicht hat es mich auch besonders angesprochen, weil ich Nora nachvollziehen kann, zumindest einen Teil von ihr in meinem Sohn wiederfinde. Ein kleines Manko hat das Buch dann aber doch. Uih jetzt alle nicht Tierfreaks einfach überlesen.

Aber mir haben sich dann doch die Nackenhaare gesträubt, als ein Stock geworfen wurde.*grummel* Verzeihung aber der

Sabana, 11.04.2016

Vorab durfte ich schon das E-Book in einer Leserunde mitlesen und hier ist nun meine Meinung zu diesem Buch:

Klapptext:

Nora hat ihrem Vater Oskar nie verziehen, dass er sie und ihre Mutter vor Jahren verlassen hat. Jetzt steht sie unangekündigt vor der Tür seines Tierhotels, um endlich mit ihm ins Reine zu kommen. Doch obwohl Oskar sie mit offenen Armen empfängt, will es Nora einfach nicht gelingen, die Distanz zu überwinden. Zum Glück helfen Mischlingshündin Mary und der schweigsame Yannik Nora dabei, ihr Herz zu öffnen.


 

Das Sonnenblumenhaus ist das neuste Werk von Nancy Salchow und als großer Fan, war ich voller Vorfreude und neugierig, so dass ich dieses Buch unbedingt lesen.musste. Die Autorin brilliert wieder mit ihrem unverwechselbaren Schreibstil, der so herrlich leicht, aber auch sehr berührend gehalten worden ist. Dies führt wiederum dazu, dass man dieses Buch nur schwer aus den Händen legen konnte und hier fliegt man quasi durch die Seiten.

Bei den Protagonisten merkt man die Liebe zum Detail, denn allesamt sind sympathisch und sehr original getreu erschaffen worden und das machte die Geschichte sehr lebendig. Man freut und leidet mit ihnen.

Erzählstil: Die Autorin schreibt nicht einfach Bücher oder erfindet Geschichten. Nein, hier erkennt man die Liebe zum Schreiben und dass die Geschichten gelebt werden. Von Anfang bis zum Ende ist alles genaustens ausgearbeitet und detailliert beschrieben worden. Dadurch wirken sie sehr realitätsnah und das Lesen wird so zu einem wahren Erlebnis. Der Erzählstil ist bildlich, lebhaft und ohne jeglichen SchnickSchnack gehalten, so dass der Leser eine sehr genaue Vorstellung von der Kulisse und den Protagonisten bekommen kann. Beim Lesen hatte man das Gefühl, dass man Teil dieser Handlung sei. In diesem Buch geht es um eine Familiengeschichte, die man nicht schöner hätte schreiben können. Es geht um Verlust, Trauer, Freundschaft, Wut, Enttäuschung, aber auch um Verzeihen. Ein guter Mix an Emotionen, der gut dosiert und platziert worden ist, ohne das Ganze zu kitschig wirken zu lassen. Zum Inhalt möchte ich nicht näher ins Detail gehen, denn ich kann nur eins empfehlen: Lesen Sie es bitte selber!


 

Für mich war es wieder ein berührendes und mitreißendes Leseerlebnis und ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen. Nancy Salchows Bücher sind immer wieder ein Lese-Highlight!


 


 

Leseratte2003, 10.04.2016

Ich durfte dieses Buch vorab als E-Book lesen und soll eine ehrliche Meinung abgeben, egal ob gut oder schlecht.

 

Schon das Cover hat mich verzaubert, man fühlt sich gleich wohl und auch aufgehoben. Der Hund vor der Tür wirkt verspielt. 

 

Der lockere Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an gefesselt. Er lässt sich sehr flüssig lesen, man meint man ist mitten in der Geschichte dabei, zwischen den Sonnenblumen auf dem Land.

 

Auch die Charaktere waren mir sofort sympathisch und ich wollte unbedingt mehr über die Gefühle und Gedanken erfahren. Man kann sich super in Nora, die Hauptperson, und auch in alle anderen Protagonisten hineinversetzen.  Super hat mir auch der Sichtenwechsel gefallen, es wird nicht nur aus Noras Sicht erzählt, sondern z.B. auch die Gedanken von Oskar oder Alexa erfährt man.

 

Zur Geschichte:

Nora ist Autorin und hat die Lust am Schreiben verloren. Da sich ihre Eltern früh getrennt haben (sie war 13), hat sie den Kontakt zum Vater abgebrochen, da er eine neue Frau hat. Um mal zur Ruhe zu kommen, geht sie zu Oskar (ihrem Vater) ins Sonnenblumenhaus und erlebt dort einiges, mehr wird nicht verraten.

 

Die Idee zu diesem Buch ist toll, auch super umgesetzt. Mir persönlich hat es super gefallen, nur das Ende ist leider offen. Vielleicht können wir ja mit einer Fortsetzung rechnen.

Eine schöne Familiengeschichte mit liebevollen Charakteren,die ich sofort ins Herz geschlossen habe.

MsChili, 06.04.2016

Vom Verlag erhielt ich ein Rezensionsexemplar als Vorableser mit der Bitte um eine ehrliche, unabhängige

Rezension und der ausdrücklichen Vorgabe, dass die Rezension gut oder schlecht sein dürfe.

Schon das Cover sprach mich an. Interessiert begann ich zu lesen: Die Erfolgsautorin Nora lehnt einen Kontakt zu ihrem Vater ab, nachdem er vor 15 Jahren die Familie verlassen hat. Auf Wunsch der Mutter und weil sie sich selbst derzeit in einer Schaffens- und Lebenskrise befindet, will sie  dennoch ein paar Tage im Sonnenblumenhaus, einem Tierhotel, das der Vater mit seiner 2. Frau führt, verbringen, um eine Auszeit aus dem Leben in der Stadt, der Medienpräsenz und von ihrem Freund zu nehmen. Ein Tierhotel, was ist das überhaupt? Gemeinsam mit Nora lernt der Leser diesen Ort kennen.

Auch wenn der Ort Ruhe, Geborgenheit und Harmonie ausstrahlt, brodelt es in Nora und die Verletzungen und Enttäuschungen aus den Kindertagen treten zutage.

Der Leser wird in eine wunderschöne Natur versetzt, die man regelrecht vor Augen sieht. Gleichzeitig werden Konflikte, Probleme und die innere Zerrissenheit der Protagonistin deutlich. Durch Änderung der Erzählperspektive lernt der Leser aber auch die Gefühle, Motivationen und Handlungsweisen des Vaters, seiner neuen Frau und der übrigen Personen im Sonnenblumenhaus kennen und verstehen.

Das Buch entwickelt Spannung und Dynamik. Es gaukelt keine heile Welt vor, sondern setzt sich mit Problemen auseinander und zeigt aufkeimende Gefühle, Lernprozesse und gibt Anlass zum Nachdenken. Gleichzeitig wird ein Spannungsbogen erzeugt, der es mir nicht ermöglichte, es aus der Hand zu legen.

Für mich stellt der Roman gehaltvolle, spannende Unterhaltung mit Tiefgang dar und ich empfehle die Lektüre gerne weiter. Und ich meine, der Roman hat Potential für eine Fortsetzung.

liberty, 04.04.2016
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