Verlagsgruppe Droemer Knaur



Irrlichtfeuer

9783426519431
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Taschenbuch, Knaur TB
01.09.2016, 528 S.

ISBN: 978-3-426-51943-1
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Roman

Ein packender Fantasy-Roman von Debüt-Autorin Julia Lange

Die junge Alba träumt vom Fliegen und arbeitet heimlich an mechanischen Schwingen. Doch dazu benötigt sie das Irrlicht-Gas, ein wertvolles, hoch entzündliches Handelsgut, auf das die Herrschenden des Stadtstaats Ijsstedt ein Monopol haben.
Alba ist nicht die Einzige, die versucht, illegal an das Gas zu gelangen: Große Teile der Bevölkerung Ijsstedts leben in bitterer Armut und werden von Banden regiert, die immer wieder Überfälle auf die Irrlicht-Transporte unternehmen.

Denn neben seinem Wert als Brennstoff kann das Irrlicht einem Menschen magische Fähigkeiten verleihen – wenn man die Vergiftung überlebt. Albas Traum vom Fliegen katapultiert sie schließlich mitten hinein in einen Volks-Aufstand um Macht und Magie und stellt sie vor die Frage, welchen Preis sie zu zahlen bereit ist, um ihr Ziel zu erreichen.

Die Autorin

Julia Lange

Portrait von Julia Lange

Julia Lange ist Jahrgang 1983 und Ingenieurin für Nachrichtentechnik. Das zeigt sich auch an ihrer Neigung, ihren phantastischen Welten möglichst viel...

zur Autorin Bücher von Julia Lange

Pressestimmen

"Fantasy, Echtzeit mit einem Hauch von Dystopie"

Steffis Bücherwelt (Blog), 21.09.2016

"'Irrlichtfeuer' ist eine ungewöhnliche, aber interessante Geschichte, die mich durch den Genremix sehr überrascht hat."

dierabenmutti.de, 06.11.2016

"Mit "Irrlichtfeuer" ist der Autorin ein tolles Fantasyabenteuer gelungen welches vor allem durch viele erfrischende Ideen überzeugt."

Blog Line's Bücherwelt, 30.10.2016

"Julia Lange verwebt in 'Irrlichtfeuer' gekonnt neue und alte Ideen und präsentiert damit einen Fantasy-Roman, der sich durchaus sehen lassen kann (...)"

Back down to Earth, 01.11.2016

"'Irrlichtfeuer' ist ein hochinteressantes Buch: Die komplexen Figuren beim Spinnen ihrer Intrigen zu begleiten, sowie sie auch krachend scheitern zu sehen, unterhält bestens."

Mephisto, 01.01.2017

"Die Geschichte bleibt das gesamte Buch über interessant und ist so geschrieben, dass man es eher unwillig wieder aus der Hand legt."<br />

Schwarzes Bayern, 11.01.2017

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Eine tolle Welt mit vielen tollen Ideen. Wer gerne komplexe Fantasy-Geschichten mit viel Politikanteil mag, und auch

gerne Details kombiniert, ist mit diesem Buch gut beraten.

Nenatie, 07.09.2017

Die Idee der gesamten Geschichte lockte mich an wie das Licht einer Laterne die Mücken. Ein geheimnisvolles

Irrlicht, das als Energiequelle dient und auch sonst ein gewaltiges Potential bietet. „Kinder“, die aus einem Unfall hervorgegangen sind und besondere Fähigkeiten haben und eine Stadt, in der der Groll der Bevölkerung schwelt. Alles Zutaten, die von dem gewöhnlichen Fantasymainstream abweichen und frischen Wind versprechen.
Schon die ersten Seiten zogen mich in ihren Bann. Alba handelt, sie wird nicht erst lange eingeführt, sondern ich lernte sie in ihrem gewohnten Umfeld kennen. Dabei wurde auch noch nicht alles über sie verraten. Die Frage nach ihrer Herkunft trieb mich zu den wildesten Spekulationen und ließ mich Seite um Seite umblättern, um über die Passage zu stolpern, die meine Neugierde befriedigte. Genauso war es mit Kass, einem Irrlichtkind, dessen Anfangsszenen ich besonders beeindruckend finde, da ich die Bilder, die Julia Lange mit ihren Worten in meinen Kopf zu zeichnen vermochte, sehr gern hatte.
Julia Lange jongliert mit einer Hand voll Charakteren und Erzählperspektiven, die sie in der ersten Hälfte auch gut einführt und zu händeln vermag. Jeder Charakter hat Anfangs seine eigene Stimme, gleich ob laut oder leise, und jeder kommt auch mal zu Wort. Anfangs? Auf diese Einschränkung gehe ich später noch ein.
Der Plot entwickelt sich spannend und Julia Lange nimmt auch kein unnötiges Blatt vor den Mund oder schont an der falschen Stelle. Doch ich will nicht all zu viel verraten, da sich die Geheimnisse von Ijesserstedt erst nach und nach entblättern.
Die Sprache der Autorin ist sehr bildhaft, was einem vor allen Dingen zu Beginn hilft, die Charaktere vor sich zu sehen und die Settings einzuordnen, in denen die verschiedenen Figuren agieren. Ich mochte den Stil des Buches auf jeden Fall sehr gerne und war gerade deswegen zu Anfang Feuer und Flamme für diese Welt.
Zu Anfang? Ja, zu Anfang. Meine Euphorie ist in der zweiten Hälfte des Buches ein wenig abgekühlt. Vor allen Dingen da hatte ich manchmal das Gefühl bei den Wechseln der Erzählperspektive, dass sie holprig von statten gingen. Es dauerte immer ein wenig, bis sich die Autorin wieder gefangen hatte und das trübte auch die Lesefreude ein wenig. Zudem weiß man lange nicht, wohin die Reise eigentlich gehen soll. Da hätte ich mir sowohl zum Plot als auch zur Funktionsweise und dem Ursprung des Irrlichtgases ein wenig mehr Input erhofft.

Nichtsdestotrotz habe ich mit den Figuren gelitten und gebangt, war von den Ideen begeistert. Die Autorin hat mich in eine Stadt entführt, in der hinter jeder Ecke ein Geheimnis lauerte und ich habe manchmal mit angehaltenen Atem an der Buchseite geklebt. Deshalb vergebe ich sehr gerne vier Sterne und bin gespannt auf ihr nächstes Werk.

Lizzy, 16.02.2017
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