Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Tage zwischen Ebbe und Flut

9783426519738
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Taschenbuch, Knaur TB
01.09.2016, 288 S.

ISBN: 978-3-426-51973-8
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Roman

In ihrem ebenso warmherzigen wie humorvoll überspitzten Roman "Tage zwischen Ebbe und Flut" zeigt die Journalistin Carin Müller eine Familie im emotionalen Ausnahmezustand. Basierend auf eigenen Erfahrungen lässt die Autorin ihre liebevoll gezeichneten Charaktere, allen voran den an Alzheimer erkrankten Felix sowie seine Ehefrau, seine Tochter und seine Enkelin, auf einer Mittelmeer-Kreuzfahrt aufeinanderprallen. So entsteht ein bewegender, dabei sehr ehrlicher und oftmals herrlich komischer Reise- und Familienroman über eine der Volkskrankheiten unserer Zeit, wie man damit lebt, was sie mit sich bringt - an Verlusten, aber auch neuen Erfahrungen und Chancen.

Felix ist 70 Jahre alt. Er spricht aus, was niemand zu sagen wagt, und tut, was sonst niemand tun würde. Seine Erinnerungen sind wie Wellen in seinem Kopf, wogend, nicht festzuhalten. Denn Felix hat Alzheimer.
Um ihm einen Herzenswunsch zu erfüllen, machen seine Ehefrau Ellen, seine Tochter Judith und seine Enkelin Fabienne mit ihm eine Kreuzfahrt. Doch während Felix die Reise als wunderbares Abenteuer erlebt, wird für die drei Frauen die Seereise zu einer Seelenreise durch schwere Gewässer, aber mit Kurs auf sonnige Gefilde.

Leselounge

Die Autorin

Carin Müller

Portrait von Carin Müller

Carin Müller studierte Germanistik in München. Nach ihrem Studium volontierte sie bei verschiedenen Radiosendern sowie in einer PR-Agentur. Seit...

zur Autorin Bücher von Carin Müller

Pressestimmen

"Eine emotionale Geschichte über eine Familie, die ihre Differenzen im Schatten der Alzheimer aufarbeiten möchte und jeder für sich noch zusätzlich eine Wandlung erfahren darf."

Nessis Bücherregal (Blog), 01.09.2016

"Auf sehr bewegende und intensive Weise schafft die Autorin hier den Spagat zischen einem sehr ernsten Thema und lockerer Unterhaltung."

gutowsky-online (Blog), 04.09.2016

"Es ist ein Roman, der aus der Masse heraussticht, ganz leise, ganz wunderbar! [...] ein großartiges Buch, das auf seine eigene Art und Weise den Leser fesselt und nicht mehr los lässt. [...] Es ist eine Geschichte, die aufwühlt und doch ist sie so wunderbar leicht erzählt."

Blog Lesezeit, 21.09.2016

"'Tage zwischen Ebbe und Flut' - es ist eines dieser Bücher, die den Leser zum Weinen, aber auch zum Lachen bringen.Und ganz nebenbei begleitet man die Roman-Personen auch noch auf eine wunderschöne Kreuzfahrt."

Lesezeit (Blog), 21.09.2016

"In ihrem ebenso warmherzigen wie humorvoll überspitzten Roman 'Tage zwischen Ebbe und Flut' zeigt die Journalistin Carin Müller eine Familie im emotionalen Ausnahmezustand."

lernwelt.at, 21.09.2016

"Carin Müller, selbst Tochter eines alzheimerkranken Vaters, gelingt es auf bemerkenswerte Weise, das Thema Demenz gleichzeitig ernst und liebevoll aufzugreifen. Sie macht Mut, ohne zu beschönigen, berührt, ohne zu verkitschen, und tröstet, ohne über die Ausweglosigkeit hinwegzulügen."

Münchner Merkur, 04.10.2016

"Mitreißend, emotional, wunderbar und auch einfühlsam geschrieben [...] Ein außergewöhnliches Leseerlebnis."

Lesegenuss (Blog), 02.10.2016

"In 'Zwischen Ebbe und Flut' gelingt es der Autorin Carin Müller wunderbar eine gelungene Mischung aus Tragik und Situationskomik zu kreieren. So stimmt die Handlung zwar stellenweise sehr nachdenklich, lädt aber auch immer wieder zum Schmunzeln ein."

dierabenmutti.de, 30.09.2016

"Bewegend, sehr ehrlich und oftmals humorvoll überspitzt."

Kirchenzeitung Köln , 02.10.2016

"Ein nachdenkliches Thema wurde in einer humorvollen Geschichte verarbeitet. Die Autorin hat es auf den Punkt gebracht. Alzheimer hat seine Heimtücke, aber es gibt auch positive Gegebenheiten."

Blog Baronesslesen, 12.10.2016

"Ein nachdenkliches Thema wurde in einer humorvollen Geschichte verarbeitet. Die Autorin hat es auf den Punkt gebracht. Alzheimer hat seine Heimtücke, aber es gibt auch positive Gegebenheiten:"

Baronesslesen (Blog), 12.10.2016

"Carin Müller greift in ihrem Roman eine manchmal verharmloste, oft in der Öffentlichkeit vertuschte und doch so häufig auftretende Krankheit auf. Aus eigener Erfahrung schildert sie sehr einfühlsam und bewegt das Zusammenleben mit einem an Alzheimer Erkrankten."

Buchsichten (Blog), 13.10.2016

"'Tage zwischen Ebbe und Flut' ist ein warmherziger und liebevoll ausgearbeiteter Roman, der ein schweres Thema häufig sehr gut rüberbringt und der mir tolle Lesestunden beschert hat!"

, 11.10.2016

"Sehr unterhaltsam und fesselnd"

Mein Bücherchaos (Blog), 07.10.2016

"Es wurde eindrücklich und einfühlsam beschrieben, wie sich die Krankheit auf einen ganze Familie auswirken kann."

Leniveas Bücherblog, 01.09.2016

"Trotz des ernsten Themas ist das Buch voller Humor und lädt zum Lachen, aber auch zum Nachdenken und Weinen ein. Die Schiffsreise der Familie Kaufmann, bei der im Mittelpunkt der demenzkranke Felix steht, entwickelt sich für jeden einzelnen zu einer Reise zu sich selbst – und trotz vieler lustiger Szenen bietet die Geschichte auch viele ernste Themen, die nachdenklich machen. Liebenswerte Charaktere und ein lockerer, sehr lebendiger Schreibstil haben mir schöne Lesestunden geschenkt. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen."<br />

Blog Buchmomente

"Ein gelungener Reiseroman zum Thema Alzheimer, der durchaus auch humorvoll und fröhlich witzig ist."

Gmünder Anzeiger, 22.03.2017

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Judith hatte eine Kreuzfahrt auf einem Segler mit ihrem Vater geplant. Nun reisen auch ihre Mutter mit und ihre Nichte mit. Geballter Konfliktstoff, denn die Nichte wollte eigentlich zu Castings, Judiths Vater hat Alzheimer worunter auch die Mutter leidet.

Allein die Alzheimererkrankung bringt einiges durcheinander, belastet alle. Und gerade die veränderte Art des Vaters, Felix, bringt auf dieser Reise auch etwas in Gang. Können Judith und ihre Mutter miteinander umgehen, ohne einander sprachliche und emotionale Spitzen auszutauschen?

Mir hat die Mischung aus den ganzen zwischenmenschlichen Bereichen sehr gut gefallen. Eine alleinstehende Frau, deren Eltern und Alzheimer, ein Teenager und andere Mitreisende auf dem tollen Kreuzfahrtschiff. Dazu noch das Miterleben der Reise im Mittelmeer.

Der Schreibstil ist wirklich prima zu lesen, die Dialoge wirken wie aus dem Leben gegriffen und auch die Untertöne, die Gefühle werden dadurch gut beschrieben. Die Geschichte von drei Generationen einer Familie, nun noch unter den schwierigen Umständen mit Alzheimer. Ein ernstes Thema, in einer locker geschriebenen Geschichte, die auch gerne noch umfangreicher hätte sein können.

Everett, 29.03.2017

Die Geschichte hat es geschafft, mich zum Lachen zu bringen, mich nachdenklich zu stimmen und mich zum Weinen zu

bringen.

Katja E, 19.03.2017

Er kam ganz plötzlich: dieser unberechenbare Wellengang in Felix Kopf, der ihn vollends erfasst und seine

Erinnerungen durcheinanderwirbelt wie in einer Waschtrommel. Plötzlich herrscht in seinem Kopf Unruhe. Erinnerungen kommen und gehen wie Ebbe und Flut. Er kann sie nicht festhalten.

Felix ist 70 Jahre alt, als ihm das passiert. Ganz heimtückisch überkommt sie ihn, die Krankheit Alzheimer, und macht aus dem sonst so selbstbewussten Mann einen unsicheren und unkontrollierbaren Zeitgenossen.

Auf einer gemeinsamen Kreuzfahrt mit Ehefrau Ellen, Tochter Judith und Enkelin Fabienne soll ihn das Meer besänftigen. Doch während Felix die Reise durchs Mittelmeer als wunderbares Abenteuer erlebt, beginnt für die drei Frauen eine Seelenreise durch tiefes Gewässer, die verborgene Emotionen zutage spült.

Es sind Tage zwischen Ebbe und Flut, die Carin Müller in ihrem gleichnamigen Roman präsentiert. Ein unkontrollierter Seegang, der uns durch das Krankheitsbild der Volkskrankheit Alzheimer spült und uns Momente voller Höhen und Tiefen beschert.

Romane mit dieser Thematik gibts mittlerweile wie Sand am Meer. Was Müllers Roman jedoch von den anderen unterscheidet, ist der Schauplatz: das Meer dient als Setting. Daraus entsteht eine emotionale Seelenreise für alle Beteiligten. Denn nicht nur Felix wird von den wogenden Wellen des Meeres erfasst, sondern auch seine Begleiterinnen.

Felix erlebt auf der Reise Momente völliger Klarheit. Mit der Kreuzfahrt geht für ihn ein langgehegter Herzenswunsch in Erfüllung. Er ignoriert die ständigen Rangeleien von Ehefrau und Tochter, überrascht sie mit liebevollen Gesten und Momentaufnahmen aus der Vergangenheit. Doch zu Felix guten Momenten gesellen sich auch jede Menge schlechte: er wird von plötzlich auftretenden Gedächtnislücken, Unsicherheit und Verärgerung heimgesucht, reagiert oft wie ein trotziges Kind. Sein schwer kontrollierbares Wesen wird zu einer Geduldsprobe. Vor Allem, als er von heute auf morgen verschwindet und auf einem benachbarten Kreuzfahrtschiff als blinder Passagier auftaucht.

Man merkt, dass Müllers Geschichte auf eigenen Erfahrungen basiert. Die Charaktere allen voran Felix, sind liebevoll gezeichnet und das Krankheitsbild präsentiert sich so heimtückisch und unberechenbar wie im wahren Leben. Demente Menschen verlieren Stück für Stück und unwiederbringlich sich selbst.

Carin Müller balanciert mit ihren Roman auf einem schmalen Grad zwischem leichten Unterhaltungsroman und dramatischer Familiengeschichte. Sie lädt ihre Leser auf eine abenteuerliche Schifffahrt durch schwieriges Fahrwasser ein, die nicht nur Verluste, sondern auch jede Menge Erkenntnisse und Chancen mit sich bringt.

Nur Lesen ist schöner (Blog), 07.02.2017

Ein schweres Thema, umhüllt von Momenten der Leichtigkeit und des Glücks. Winzige Begebenheiten, die helfen

können, wieder durchzuatmen und sich zu erinnern, was war und was ist. Ich kann das Buch wirklich empfehlen, auch wenn man sich zunächst vielleicht nicht dem Thema widmen möchte. Und nach dem Lesen gibt auch der Titel so viel, was man vorher gar nicht sah. Sehr passend gewählt!

Sandra Budde, 05.11.2016

„Tage zwischen Ebbe und Flut“ ein ein Unterhaltungsroman, der sich auf ein in der Gesellschaft

tabuisiertes Thema, namentlich Alzheimer, eingelassen und dies dahingehend gut umgesetzt hat. Aufgrund der rasanten Erzählabfolge konnten nicht alle Charaktere bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen, aber die - zumindest in meinen Augen - beiden wichtigsten Personen, wurden gut in Szene gesetzt. Ich habe mich gut in den dementen Vater hineinversetzen können und die wenigen tiefergehenden Augenblicke, in denen man seine eigene Betrübtheit über die Krankheit spürt, haben mir wirklich hervorragend gefallen. Der ein oder andere wird es vielleicht für gewagt halten, das Thema Alzheimer in einem Unterhaltungsroman einzubauen, jedoch ist dies von Autorin gekonnt umgesetzt worden. Für mich persönlich war es der zu schnelle Ablauf der Geschichte selbst, der nicht hundertprozentig überzeugen konnte. Bei vielen Erlebnissen auf der Reise wäre ich gerne dabei gewesen, statt sie in zwei, drei kurzen Sätzen nacherzählt zu bekommen. Aber das Augenmerk sollte höchstwahrscheinlich auf die Personen selbst gelegt werden.

 

Wer den Charme der Traumschifffilme liebt, wird sicher ganz viel Freude an diesem Roman haben. Er hat mir einige nette Lesestunden bereitet und dem Sommer noch einmal aufleben lassen. Zusammengefasst gab es für mich jedoch zu wenig von allem, um dem großen Ganzen die volle Punktzahl geben zu können. 

 

3,5 von 5 Sterne

Kitsune87, 07.10.2016

Ich kannte die Autorin schon und hatte auch schon ein Buch von ihr gelesen, mit ihren neusten Werk allerdings machte

sie mich unglaublich neugierig. Allein schon die Thematik des Buches ist alles andere als einfach. Ich war gespannt wie sie diese umsetzt. Was ich auch interessant fand, war die Tatsache das dieses Buch auf ihre eigenen Erfahrungen beruht und sie diese mit in das Buch einfließen ließ. 

 

Voller Vorfreunde stürzte ich mich auf dieses Buch.

Felix ist 70 Jahre alt und an Alzheimer erkrankt. Gemeinsam mit seiner Frau, seiner Tochter und seiner Enkelin macht er eine Kreuzfahrt. 

Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht zum Inhalt denn ich denke der Klappentext verrät mehr als genug.

 

Ich bekam einen intimen Einblick in das Leben eines Alzheimer Patienten und das war wirklich unglaublich berührend. Gleichzeitig schaffte es die Autorin aber auch die Stimmung immer wieder aufzulockern und ein wenig Humor ins Buch zu bringen.

Eines möchte ich vorab erwähnen, dieses Buch ist kein Ratgeber oder ähnliches es handelt sich immer noch um eine fiktive Geschichte. Aber der Autorin gelingt es dem Leser das Thema Alzheimer näher zu bringen, dies tut sie einfühlsam und berührend.

 

Diese Krankheit kann jeden treffen, doch diese Tatsache wird sehr gerne verdrängt. Und man wird quasi ins kalte Wasser geworfen wenn es dann doch geschieht das man selbst oder ein geliebter Mensch daran erkrankt.

Dieses Buch zeit deutlich auf wie das Leben mit einem Alzheimer erkrankten wirklich ist, hier wird nichts vertuscht oder beschönigt. 

Ich merkte sehr deutlich das die Autorin genau wusste was sie hier schreibt, man merkte einfach das sie Erfahrungen mit der Krankheit gemacht hat.

 

Ihr Schreibstil ist locker und flüssig, dadurch liest sich das buch fast wie von selbst.

Ich habe es innerhalb eines Abends ausgelesen, ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen, denn ich war völlig gefesselt von diesem wundervollen Buch.

 

Die Charaktere hat die Autorin unglaublich authentisch gezeichnet, sie hat es geschafft diese liebenswürdig und ehrlich zu beschrieben.

Es war fast so als würde man alte Bekannte wieder sehen, so kam es mir zu mindestens vor. 

 

Die Handlung ist ehrlich, berührend, emotional aber auch sehr humorvoll und amüsant.

Ich denke diese Mischung macht dieses Buch so besonders.

Ich für meinen Teil bin begeistert, was die Autorin hier geschaffen hat ist mehr als einmalig.

Selten habe ich ein Buch gelesen welches mich so berührte wie dieses hier.

Ich denke ihr könnte selbst sehen wie begeistert ich bin, daher kann ich euch dieses Buch nur ans Herz legen.

K

Line1984, 05.10.2016

Meine Meinung:

Das ist ein sehr gefühlvolles Buch über ein Thema, das für viele noch immer ein Tabu ist. Nach dem Motto, es trifft immer nur die anderen, will sich damit niemand auseinandersetzen. Inzwischen kenne ich allerdings sehr viele, wo der Vater oder die Mutter daran erkrankt ist. Wie geht man nun damit um? Wie werden wir damit umgehen, wenn wir selber betroffen sind? Dieses Buch macht einen nachdenklich und manch einer denkt sich vielleicht, so werde ich nicht damit umgehen. Leicht gesagt, aus der Ferne, hoffen wir mal, dass es dann auch wirklich so kommt, wie man es sich vornimmt. Am besten ist es natürlich, wenn diese gemeine Krankheit nicht in der unmittelbaren Umgebung auftritt. Aber fragt das Schicksal danach, was man möchte?

 

Felix, erst 70 Jahre alt, erkrankt an Alzheimer. Ellen, seine Frau tut sich verflixt schwer, damit umzugehen. Und mir fiel auch schwer, sie zu mögen. Ich war hin und her gerissen. Auf der einen Seite konnte ich sie verstehen, auf der anderen Seite dann doch wieder nicht. Judith, die Tochter und Fabienne, die Enkelin müssen ebenfalls lernen mit der Krankheit umzugehen. Rein zufällig befinden sich alle vier nun auf einer Kreuzfahrt. Geplant war alles anders, aber so mussten sie das beste daraus machen. Und jede hatte ein Päckchen zu tragen. Fabienne gerade mal 17 Jahre jung, steckt mitten in der Pubertät und Judith muss sich eingestehen, das..... achne, ich werde nicht zu viel verraten.

 

Man könnte meinen, es wäre eine ganz normale Familie, die sich auf  Reisen begibt. Viele Probleme kann man lösen, aber eine Krankheit kann man nicht wegzaubern. Man muss lernen damit umzugehen und dabei sich selber nicht zu vergessen.

 

Carin Müller hat sehr gefühlvoll über die Krankheit geschrieben. Aber es gab auch wunderschöne und humorvolle Momente, wo ich schmunzeln musste. Trotzdem blieb mir der Griff zu einem Taschentuch, um meine Tränen zu trocknen, nicht erspart.

 

Ich finde es klasse, dass Carin Müller ein Buch zu der Krankheit geschrieben hat. Sie selber muss erleben, wie ihr Vater, der daran erkrankt ist, sich verändert. Sie muss einen Weg finden, sich damit zu arrangieren, so blöd es sich auch anhört. Den Beteiligten hat sie sehr unterschiedliche Charaktere zugeordnet, vielleicht ein wenig überspitzt, aber durchaus realistisch. Denn sie sieht ja, wie die Menschen in ihrem Umfeld reagieren und damit fertig werden. Auf jeden Fall ist dies ein Buch, das jeder mal lesen sollte, egal ob betroffen oder nicht.

 

Übrigens habe ich mich sehr gefreut, alte Bekannte auf dem Schiff Flying Cloud wieder zu treffen. Denn mir hat das Buch "Gefühlte Wahrheit" sehr gut gefallen. So konnte ich lesen, wie es mit Selma und Henri weitergeht. Au&s

LeseUlla, 23.09.2016

Alleine das Cover des Buches und der Titel sprechen Bände, wenn man daran denkt, dass es in diesem

Roman um das Thema Alzheimer geht. Da ich mich selbst in meiner Familie mit dieser Krankheit täglich auseinandersetze, konnte ich es schnell lesen und  das tägliche Auf und Ab beim Hauptprotagonisten Felix nachvollziehen. Ein kurzweiliger Roman, der Unbeteiligten hilft diese Krankheit  besser zu verstehen. Er vermittelt teils auch humorvoll,  was diese Krankheit mit den Erkrankten und seinem Umfeld macht.

Ein lesenswertes Buch das Spuren hinterlassen wird.

Tage zwischen Ebbe und Flut, 11.09.2016

Der unterhaltsame Roman von Carin Müller erzählt die Geschichte von dem 70 jährigen Felix, der an

Alsheimer erkrankt ist und gemeinsam mit seiner Frau Ellen, der gemeinsamen Tochter und seiner Enkelin eine Reise auf einem Segelkreuzfahrtschiff unternimmt und der Leser erhält einen Einblick in das Leben eines Alsheimer-Patienten und dessen Umfeld.

Es handelt sich hierbei um eine fiktive Geschichte, keinen Ratgeber sondern in erster Linie ist es ein Unterhaltungsroman der einem zum schmunzeln bringt, einen herzhaft lachen lässt aber der einen auch sehr berührt, in dem man mitfiebert und auch mit einigen Wendungen und Geheimnissen überrascht. Und doch schafft es die Autorin -die selbst im engeren Umfeld mit dieser Krankheit konfrontiert ist-, dass man über das Thema Alsheimer und die Auswirkungen auf den Patienten und dessen Angehörigen nach denkt, Verständnis zu zeigen für die "Aussetzer" die sie mit sich bringt aber auch dem Gefühl der Hilflosigkeit der Angehörigen.

Die Protagonisten in diesem Buch sind sehr lebendig und individuell beschrieben. Felix schließt man sofort ins Herz, die Auswirkungen seiner Krankheit wirken auf den Leser am Anfang eher belustigend als belastend aber im Laufe der Geschichte bekommt man vermittelt, dass dies alles für den Betroffenen und die Angehörigen oftmals sehr belastend ist und wie viel Kraft dies alle Beteiligten kostet. Seine Frau Ellen kommt einem am Anfang sehr herrisch, fast schon unsympathisch vor doch auch sie lernt man während der Reise besser kennen und kann ihr Handeln in einigen Punkten gut verstehen. Auch die anderen Figuren in diesem Buch entwickeln sich während der Kreuzfahrt und nebenbei weckt dieses Buch die Lust eine Reise auf der "FlyingCloud"zu unternehmen.

Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, es gibt nur sehr wenige Bücher bei denen ich mir als jemanden der immer bei einer Buchverfilmung sagt*das Buch ist aber besser als der Film* bereits beim lesen eine Verfilmung gut vorstellen kann .

Die Geschichte hat mich zum lachen gebracht, mich zu Tränen gerührt (ich bin an einigen Stellen sehr feucht hinter meiner Brille geworden) und mich dazu gebracht mich näher mit dem Thema Alsheimer zu beschäftigen.
Auch wenn ich weiß, dass diese Geschichte fiktiv ist freue ich mich für Felix das er dieses Abenteuer erleben durfte, bin dankbar ihn und seine Familie kennengelernt zu haben und hoffe das die Familie Kaufmann noch viele schöne gemeinsame Momente erlebt, die ihnen die Kraft geben die nicht so schönen zu meistern.

Ich wünsche dem Buch und der Autorin für diese Geschichte die Aufmerksamkeit und den Erfolg, den es verdient hat.

Kirstenliest, 02.09.2016
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