Verlagsgruppe Droemer Knaur



Die verratenen Mütter

9783426788677
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Klappenbroschur, Knaur TB
04.10.2016, 160 S.

ISBN: 978-3-426-78867-7
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Wie die Rentenpolitik Frauen in die Armut treibt

Millionen Frauen droht ein Leben auf Hartz-IV-Niveau - ein KLARTEXT-Band über die Diskriminierung von Müttern durch das deutsche Rentenrecht.

Sieben Millionen Frauen aus den geburtenstarken Jahrgängen gehen in den nächsten Jahren in Rente. Ein Drittel dieser Frauen, vor allem die Mütter unter ihnen, werden nicht mehr als 600 Euro Rente bekommen. Ihnen droht ein Leben in Armut, und sie werden Unterstützung vom Sozialamt brauchen – obwohl sie gut ausgebildet sind und berufstätig waren. Kristina Vaillant beschreibt in ihrem neuen Sachbuch das Ausmaß dieses Renten-Skandals und nennt die Ursachen der kommenden weiblichen Alters-Armut: eine Renten-Politik, die die Unterschiede zwischen Frauen und Männern nicht verringert, sondern systematisch vergrößert. Die Renten-Expertin beklagt diese Diskriminierung von Frauen/Müttern und fordert Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern. Kristina Vaillant verweist auf erfolgreiche Alternativen zum deutschen Renten-System, zum Beispiel in den Niederlanden, in Großbritannien und Skandinavien. Dort wird die Lebensleistung von Frauen/Müttern auch bei der Renten-Berechnung gewürdigt.
Kristina Vaillant, Jahrgang 1964, war von 1999 bis 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Bundestag. Heute arbeitet sie als freie Journalistin in Berlin und schreibt über Themen aus Wissenschaft und Forschung. 2014 hat sie bei Pattloch das Sachbuch "Die verratene Generation. Was wir den Frauen in der Lebensmitte zumuten" veröffentlicht (zus. mit Christina Bylow).

Die Autorin

Kristina Vaillant

Portrait von Kristina Vaillant

Kristina Vaillant, Jahrgang 1964, studierte Publizistik und Kunstgeschichte. Von 1999 bis 2005 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen...

zur Autorin Bücher von Kristina Vaillant

Pressestimmen

"Die verratenen Mütter ist ein Plädoyer für eine Umstrukturierung im Rentensystem, denn es bedarf mehr als nur ein paar Schönheitsreparaturen: Einen Neustart für das System der Rentenversicherung."

oldie-radio.de, 27.09.2016

„Ein interessantes Buch, nicht zuletzt weil die Autorin dafür wirbt, die eigene Rentenbilanz nicht als persönliches Versagen zu begreifen. Das Existenzrisiko im Alter darf keine Privatsache sein. Es ist ein Politikum.“

Der Freitag, 20.11.2016

"Längst nicht alles, was sie schreibt, ist neu (...) Aber sie schreibt mit einer klaren politischen Agenda - und mit erkennbar viel Herzblut."

Nürnberger Presse, 07.02.2017

"Kristina Vaillant will, dass das Armutsrisiko im Alter keine Privatsache bleibt."

WDR5, 21.02.2017

"Wenn dieses System für Frauen gerechter wird, profitieren dann am Ende alle."

taz (online), 15.07.2017

Lesetipps

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