Verlagsgruppe Droemer Knaur



Ein dunkler Trieb

9783426216019
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Taschenbuch, Knaur TB
02.11.2016, 444 S.

ISBN: 978-3-426-21601-9
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Thriller

Eine grausam ermordete Frau, ein sadistischer Mörder - der neue Thriller von L.U. Ulder
Björn Liebermanns Einstieg bei der Berliner Kripo ist alles andere als verheißend. Nach seiner Versetzung aus Hamburg findet er sich entgegen aller Absprachen in der Mordkommission Berlin wieder. Leichen sind ihm ein Graus und die Arbeit wird zur Qual. Sein erster Mordfall ist knifflig, aber die Spuren sind vielversprechend. Björns anfänglicher Verdacht, ein Serienmörder könnte der Täter sein, wird von seiner Vorgesetzten abgetan. Das Ermittlungsergebnis scheint ihr recht zu geben. Niemand der Ermittler ahnt, dass sich der Fall zu einem wahren Albtraum entwickeln wird ...

Der Autor

L.U. Ulder

Portrait von L.U. Ulder

L.U. Ulder, Jahrgang 1958, wurde im Ambergau geboren und wohnt mit Familie und Hund im südöstlichen Niedersachsen. Das Faible für Kriminalliteratur...

zum Autor Bücher von L.U. Ulder

Pressestimmen

"(...) in diesem Buch, so viel sei verraten, gibt es garantiert ein Happy End"

Braunschweiger Zeitung , 21.01.2017

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Dieses ist der zweite Roman, den ich von L.U. Ulder lese und ich bin begeistert!

Ein sadistischer Killer treibt in Berlin sein Unwesen und das hoffnungslos unterbesetzt und entsprechend demotivierte Ermittlerteam wird beauftragt, sich um den Fall zu kümmern.

Hauptfigur Björn Liebermann, neuester Zugang in dieses Team, ist der klassische Loser-Typ: Fehl am Platz, Missverstanden und nicht Alltagstauglich. Aber er ist ein genial kluger Kopf, dem sofort auffällt, ob das noch so kleine aufgelesene Puzzlestück zum Fall gehört oder ins Leere führt.

Wie in seinem ersten Roman, legt der Autor auch hier den Schwerpunkt auf das ermittelnde Team und seine Recherchen zu dem Fall. Der Täter ist intelligent und schafft es immer wieder, die Kriminalbeamten in die Irre zu führen. Björn ist dabei immer derjenige, der den Weg aus der Sackgasse findet und Stück für Stück die Ermittlungen einer Lösung näher bringt. 

Es ist harte Arbeit und der Fall zieht sich über mehrere Jahre in die Länge. Wahrscheinlich sind wir in diesem Punkt der Realität sehr nahe – dennoch hält sich die Spannung bis zum Schluss.
Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven. Der Killer treibt sich im Straßenstrich- Millieu herum. Konsequenterweise bringen uns die Ermittlungen dieser Szene näher.

Die Zustände auf dem Strich werden detailliert beschrieben, inklusive der sozialen Hackordnung zwischen Zuhältern, Prostituierten und nicht zu vergessen, die Rolle der unsichtbaren Zaungäste - die Voyeure. Die Trostlosigkeit dieses Mikrokosmos wird schnell deutlich, sowie die Perspektivlosigkeit der Akteure, die in ihm gefangen sind.

Der Täter ist ein eiskalter und berechnender Sadist, der seine Opfer zu Tode quält. Auch bei der Beschreibung dieser Handlungen nimmt der Autor kein Blatt vor den Mund und lässt schonungslose Einblicke in die Gedankenwelt des Mörders zu, die keinen Raum für Sympathie lässt.

Diesen Thriller empfehle ich allen Liebhabern von prickelnder Spannung. Wenn du Einblicke in die durchtriebene Gedankenwelt eines sadistischen Killers und die Höhen und Tiefen polizeilicher Ermittlungsarbeit liebst, liegst du mit diesem Roman 100-prozentig richtig.

loralee, 29.08.2017

Nach seiner Versetzung aus Hamburg muss sich Björn Liebermann damit arrangieren, das er entgegen aller

Absprachen nicht in die neue Abteilung für Banden- und Schwerstkriminalität versetzt wird, sondern in der Mordkommission seinen Dienst verrichten soll. Sein erster Mordfall, eine  hat es in sich und die Spuren sehen vielversprechend aus, aber sein Verdacht hier könnte ein Serienmörder am Werk sein, wird von seiner Vorgesetzten abgewiegelt. Die weiteren Ermittlungsergebnisse scheinen ihr recht zu geben, und keiner der Ermittler ahnt welche Dimensionen dieser Fall wirklich einnimmt…

Ein dunkler Trieb stammt aus der Feder von L. U. Ulder.

Mit dieser Geschichte hat der Autor für mich einen spannenden Thriller geschrieben, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Der Fall ist interessant und spannend erzählt, und meiner Meinung nach nicht unbedingt was für schwache Nerven, auch wenn hier nicht unbedingt viel Blut fließt, werden doch grausame Praktiken thematisiert. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, eine davon aus Tätersicht. So erhält man als Leser einen Einblick in seine Gedankenwelt des Täters, was für die Geschichte hier einen besonderen Reiz ausmacht, und mir gut gefallen hat. Die Polizeiarbeit wirkte sehr detailliert und realistisch auf mich, und konnte mit einem für mich unerwarteten Schluss bei mir zusätzlich punkten.

Einzig die Protagonisten waren nicht immer so meins, hier fehlten mir doch ein wenig die Tiefe und Emotionen an der einen oder anderen Stelle. Auch die Beschreibung seiner Vorgesetzten konnte mich nicht für sich einnehmen und nervte mich im Verlauf manchmal auch ein wenig, eine weniger oft Erwähnung ihrer körperlichen Unzulänglichkeiten hätte mir vollkommen ausgereicht um mir ein Bild von ihr zu machen.

Mein Fazit:

Für mich ein spannender Thriller mit einem interessanten und grausigen Fall, der mich trotz meines kleinen Kritikpunkte begeistern konnte.

KruemelGizmo, 24.08.2017

Brillant, hochspannend und manchmal schockierend – ein rabenschwarzer Thriller, der fasziniert.

Gänsehauteffekt! Überaus lebendige, ausdrucksstarke und psychisch ausgefeilte Charaktere sorgen 357 Seiten lang für eine interessante, fesselnde Handlung.

Der Autor führt seine Leser hautnah an den Täter heran. Er lässt sie knalleng fühlen, was der denkt und wie er handelt. Und er lässt sie auch knallhart die Ängste und Schmerzen der weiblichen Opfer spüren.

Der Mörder ist ein erbarmungsloser nekrophil veranlagter und überaus intelligenter Psychopath, der seine Empfindungen in vollen Zügen auslebt und genießt, wie andere einen sinnlichen Liebesakt. Ein Triebtäter, den nichts anderes interessiert, als seinem Ego Befriedigung zu verschaffen, seine Gier und Lust zu stillen und der geschickt weiß, seine DNA Spuren durch fremde DNA zu ersetzen.

L.U. Ulder gibt einen akribischen Einblick in die Ermittlungsarbeiten einer Berliner Mordkommission, die unter akutem Personalmangel fieberhaft ermittelt.

Ein Cliffhanger mitten in der Handlung sorgt für einen kräftigen Ausschlag des immensen Spannungsbogens. Drastischer Erfolgsdruck, durch Vorgesetzte und Presse geschürt, lässt sie in falscher Richtung festfahren. Das endet für den vermeintlichen Täter und später auch für ein junges Teammitglied der Mordkommission, in einer Tragödie und für das Ermittlungsteam im zwischenmenschlichen Chaos.

Köpfe sollen rollen, als das Team nach zwei Jahren auf neue Spuren stößt und fieberhaft die Ermittlungen auf eigene Faust wieder aufnimmt. Eine höllisch actiongetriebene Verfolgungsjagd nach dem Psychopathen, oft mit surrealen Momenten verknüpft, beginnt.

Das Ende der Story ist überraschend und elektrisierend spannend, so wie die Handlung insgesamt.

Der Autor hat einen flüssigen lebendigen und bildhaften Schreibstil. Seine faktischen Kenntnisse der Forensik und des Geschehens der Ermittlungsarbeit einer Mordkommission sind gut fundiert und geben der Handlung ziemlich viel an Realismus.

Fast scheint es, als lässt L. U. Ulder spezifische berufliche Erfahrungen in die Handlung einfließen. »Ein dunkler Trieb« kann sich durchaus mit Büchern von Fitzek und Löffler messen.

Die Handlung des Thrillers führt zu einem Kopfkino par excellence! Chapeau L.U. Ulder

Ich empfehle das Buch sehr gern allen erwachsenen und neugierigen Lesern mit starken Nerven, wie auch an all jenen, die einen richtig guten, packenden Thriller lesen möchten.

Heidelinde Penndorf

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Heide, 06.05.2017

"Ein dunkler Trieb" war mein erster Thriller des Autors aber sicher nicht mein letzter.

Gleich im ersten Kapitel hatte mich die Story gepackt, denn hier gibt es schon Einblicke in die "dunklen Triebe" des Täters. Und damit soll es nicht genug sein, denn "dunkle Triebe" begegnen dem Leser auch noch bei anderen Figuren, selbst im Ermittlerteam.

Hauptprotagonist ist Björn Liebermann, der von Hamburg nach Berlin versetzt wurde, weil seine Freundin dort ihren Traumjob gefunden hat. Entgegen der Zusage, bei der neu gebildeten Ermittlungsgruppe für Banden- und Schwerstkriminalität eingesetzt zu werden, landet er als Krankheitsvertretung bei der Mordkommission. Leichen und Todesermittlungen sind ihm ein Graus und dementsprechend unmotiviert beginnt er seinen neuen Job.
Doch der aktuelle Fall soll ihn gehörig in Atem halten, denn er zweifelt an der relativ schnellen Auflösung seiner Kollegen, was aber vermutlich aufgrund seiner fehlenden Erfahrungen niemand hören will.
Mit Björn Liebermann hat der Autor einen interessanten Protagonisten geschaffen, der mir auch sympathisch war. Durch Einblicke in sein Privatleben lernt man ihn und seine Persönlichkeit gut kennen und erlebt, wie er mit seinem neuen Leben in Berlin und dem neuen Job erst mal "fremdelt" und sich nur langsam einlebt aber dann auch weiter entwickelt.
Aber auch die weiteren Figuren, wie Liebermanns Kollegen und weitere wichtige Protagonisten sind facettenreich charakterisiert und passen gut in die Story.

Sehr gut gefallen haben mir die verschiedenen Handlungsstränge und Perspektiven. Der Leser erhält Einblicke in die Handlungen und Gedanken des Täters und anderer Figuren und erlebt detailreich die Ermittlungsarbeit der Polizei, die auf mich sehr realistisch und authentisch gewirkt hat.
Der Autor hat hier offenbar entweder sehr gut recherchiert oder hat im Hauptberuf entsprechende Einblicke.

In insgesamt 60 kürzeren Kapiteln, die mich durchgängig gefesselt haben, erzählt der Autor hier einen Kriminalfall, der nicht nur grausam sondern auch sehr undurchsichtig ist. Mir ist es nicht gelungen den Täter vor der Kripo zu ermitteln. Zu viele Wendungen, neue Fakten und Überraschungen lenken immer wieder auf eine falsche Spur. Spannung war durchgängig vorhanden doch im letzten Drittel steigt sie noch mal deutlich an und auch das Tempo wird rasanter.
Die Auflösung und damit der Abschluss diesen ersten Falls für Björn Liebermann war unvorhersehbar, schlüssig und absolut gelungen.

L. U. Ulder hat mich mit einem flüssigen, mitreißenden und teilweise auch bildhaften Schreibstil und einem toll ausgearbeiteten Plot überzeugt und begeistert.
Gerne würde ich weitere Fälle mit Björn Liebermann lesen!

Fanti2412, 04.04.2017

Dieser Thriller von L.U Ulder konnte mich restlos überzeugen und begeistern.

Björn Liebermann lässt sich der Liebe wegen von Hamburg nach Berlin versetzen, damit seine Freundin Franziska ihre Karriere in einer großen Bank voran treiben kann. Eigentlich sollte er dort in einer Ermittlergruppe für Bandenkriminalität einsteigen, doch auf einmal findet er sich bei der Mordkommission wieder. Oh ha, Leichen und Co. sind eigentlich nichts für ihn, aber was soll er machen?

Björn ist mir im Laufe der Geschichte immer mehr ans Herz gewachsen. Neben seinen Ecken und Kanten, hat er auch eine weiche Seite, die ihn dadurch sehr menschlich rüberkommen lässt.

Der Autor hat ein gutes Gleichgewicht zwischen Privatleben und dem Fall geschaffen.

Wie immer, hat es mir am besten gefallen, in die Welt des Mörders einzutauchen und seine Gedanken mitzuverfolgen.

Die Story hat für mich persönlich nie an Spannung verloren, die Irrungen und Wirrungen taten ihr übriges dazu. Bis zum Schluss war ich niemandem so richtig auf der Spur. Das macht für mich einen spannenden, guten und lesenswerten Thriller aus, der vor allem zum Ende hin nochmals an Fahrt aufnahm.

Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen und ich würde mich freuen, noch einiges mehr von Björn Liebermann zu lesen.

Ein Buch, welches ich unbedingt weiterempfehlen würde.

Eine klare Leseempfehlung von mir an alle Thriller-Fans.

 

 

 

Miss Norge, 11.03.2017
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